Büscherhoff Packaging Solutions GmbH

Gewerbering 8, 49439 Steinfeld (Oldenburg), DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 210455
Eingetragen
3.12.2015
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Produktion von und Handel mit Verpackungen aus Folien und Folienverbundstoffen sowie alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Büscherhoff Packaging Solutions GmbH

Steinfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Büscherhoff Packaging Solutions GmbH, 49439 Steinfeld (Oldenburg)

I. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell der Gesellschaft

Die Büscherhoff Packaging Solutions GmbH, Steinfeld, (im Folgenden kurz: BPS) ist ein mittelständisches Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie und seit der Gründung des operativen Vorgängers, der Büscherhoff Spezialverpackung GmbH & Co.KG, im Jahre 1985 im Markt präsent. Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion und der Vertrieb von individuellen Verpackungslösungen aus PE-, PP- und Verbundfolien.

Seit November 2016 betreibt die BPS ihr Geschäft im Rahmen einer sog. Betriebsaufspaltung als Betriebsgesellschaft in gemieteten Immobilien und mit gepachteten Produktionsanlagen. Als korrespondierende Besitzgesellschaft fungiert die Büscherhoff Spezialverpackungen GmbH & Co.KG. Mit dieser Gesellschaft wurde ein langfristiger Miet- und Pachtvertrag geschlossen.

Im Geschäftsjahr 2023 haben sich keine nennenswerten Veränderungen im Geschäftsmodell ergeben.

Ziele und Strategien

Unsere primären Ziele und Strategien sind es, unsere vorhandenen Produkte und Prozesse stetig zu optimieren und innovativ weiterzuentwickeln. Hinsichtlich der Kundenstruktur liegt der Fokus unverändert auf einer breiten Streuung der Umsatzanteile, um Abhängigkeiten zu vermeiden. Gleichermaßen ist es Ziel, beschaffungsseitig unabhängig zu bleiben. Diese Zielsetzung hat in 2023 an Bedeutung gewonnen.

Für unsere Kunden wollen wir den Status als "Problemlöser" halten, um eine hohe Bindung zu erreichen. In vertrieblicher und technischer Hinsicht wird unverändert der Pharma-Markt als Tätigkeitsschwerpunkt anvisiert.

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels haben wir das bereits im Vorjahr ins Leben gerufene, attraktive Personalentwicklungsprogramm weiterentwickelt, und werden dieses noch weiter ausbauen, um auch zukünftig auf motiviertes Fachpersonal zurückgreifen zu können.

Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen

Zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftes greift die Gesellschaft auf ein System von Kennziffern bzw. Indikatoren zurück.

Im Zentrum steht dabei neben der Beschaffungssituation, die i.d.R. über externe Preisindizes abgebildet werden kann, insbesondere die Ertragslage (Umsatz, Jahresergebnis) sowie die Finanzlage mit dem Schwerpunkt der Liquiditätssteuerung. Weiterhin ist der Auftragsbestand/-vorlauf eine zentrale Größe zur Steuerung und Planung.

Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung, insbesondere die Produkt- und Prozessentwicklung, bleibt auch perspektivisch tragende Säule des betrieblichen Erfolges und birgt große Chancen, da die Gesellschaft ihre Stärke unverändert in der Entwicklung individueller Verpackungslösungen sieht.

Einhergehend mit der oben erwähnten vertrieblichen Fokussierung auf den Pharma-Markt, liegt der Schwerpunkt der technischen Entwicklung ebenfalls auf diesem Marktsegment. Es gilt, für diesen Bereich eigene Produkte bzw. Materialen zu entwickeln bzw. zu testen sowie bestehende Verpackungslösungen zu optimieren. Hierbei arbeiten wir intensiv mit unseren Kunden zusammen.

Bei entsprechender Notwendigkeit wird die Zusammenarbeit mit externen Institutionen, wie z.B. dem Fraunhofer-Institut oder der Privaten Hochschule für Wirtschaft und Technik in Vechta/Diepholz gesucht.

I I. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Demnach kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 aber dennoch um 0,7 % höher.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe.

Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das zurückliegende Jahr war für die Kunststoffverpacker geprägt von Produktions- und Umsatzrückgängen. Zwar scheint die Talsohle mittlerweile erreicht, trotzdem rechnet die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., kurz: IK, mit einem mehr als schwachen Jahr 2024 für die Branche

Das Jahr 2023 war ein schwieriges für die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie: Die Branchenstatistik Kunststoffverpackungen weist insgesamt einen Produktionsrückgang von minus 10 Prozent auf 3,8 Millionen Tonnen und einen Umsatzrückgang von minus 7,7 Prozent auf 16,8 Milliarden Euro im Vergleich zu Vorjahr aus.

Für flexible Verpackungen und Folien ist die Lage noch dramatischer. Hier lag der Produktionsrückgang im vergangenen Jahr bei 12,4 Prozent bzw. 14,1 Prozent. Auch die Produktion von Fässern, Kanistern und Eimern sinkt um mehr als 12 Prozent. Die Produktion von Flaschen reduzierte sich hingegen 2023 vergleichsweise milde um 3,7 Prozent.

Der wesentliche Grund für die negativen Entwicklungen liege in der anhaltenden Nachfrageschwäche der wichtigsten Kundenindustrien: Der Rückgang der Baukonjunktur setzte sich 2023 fort und die Chemische Industrie weist ohne Pharma einen Produktionsrückgang von 11 Prozent aus. Die Nachfrage nach Konsumgütern insgesamt sank 2023 - besonders jedoch die Ausgaben für Nahrungsmittel und Getränke.

Die Mitglieder berichteten von vermehrten Importen von Kunststoffverpackungen nach Deutschland. Grund dafür ist die deutlich verschlechterte Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Kunststoffverpackungshersteller vor allem wegen der gestiegenen Energiekosten. Hinzu kommt die anhaltende Substitution durch Papier und Papierverbunde.

Eine Vielzahl an regulatorischen Maßnahmen und Berichtspflichten, die insgesamt noch erheblich zunehmen werden, sowie höhere Transportkosten belastet die Unternehmen zusätzlich. Die Ankündigung einer Plastiksteuer durch die Bundesregierung trägt ihrerseits zur Verunsicherung der Märkte bei.

Der Ausblick auf das Gesamtjahr 2024 ist durchwachsen. Die Ergebnisse einer aktuellen IK-Konjunkturumfrage geben jedoch einen gewissen Hoffnungsschimmer. Demnach sieht es so aus, dass in Bezug auf Umsatzentwicklung und Exporte der Tiefpunkt erreicht und teilweise überwunden wurde. Trotzdem bleibt der Ausblick nach Aussage der IK für das Gesamtjahr 2024 düster - insbesondere in Bezug auf die Ertragslage.

Quellen: Statistisches Bundesamt (www.destatis.de), IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. (www.kunststoffe.de)

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Absatz- und Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatzrückgang von knapp 20%. Hierzu hat einerseits das sinkende Preisniveau im Beschaffungsbereich beigetragen, welches wir im Rahmen von Preisgleitklauseln, aber auch im Rahmen der Angebotserstellung berücksichtigen mussten. Andererseits mussten wir ebenfalls die oben erwähnte, umfassende Zurückhaltung feststellen.

Investitionen

Die gesamten Investitionen in Sachanlagen betrugen T€ 81. Den Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 157 gegenüber.

Insgesamt beträgt das Sachanlagevermögen lediglich 12,3% der Bilanzsumme. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass die Gesellschaft als Betriebsgesellschaft nicht Eigentümerin der wesentlichen Produktionsanlagen ist.

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Gesellschaft finanziert sich größtenteils aus dem laufenden Geschäft heraus. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.216. Die Darlehen sind zum einen für die Installation eines Reinraums und zum anderen als Betriebsmittelkredit aufgenommen worden vor dem Hintergrund historisch niedriger Sollzinsen. Durch die Zusammenarbeit mit einer Factoringgesellschaft wird der wesentliche Teil des getätigten Umsatzes unmittelbar zu Liquidität und ist zudem vor Ausfall abgesichert.

Der Cash-Flow ist gegenüber dem Vorjahr auf einem ähnlichen Niveau.

Der Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt -T€ 312. Dieser setzt sich zusammen aus den gezahlten Zinsen von -T€ 127 und den Darlehenstilgungen von -T€ 185.

Das Investitionsvolumen in 2024 hängt im Wesentlichen davon ab, wann mit dem geplanten Neubau einer Dachkonstruktion zur Aufnahme einer PV-Anlage begonnen wird. Die Anschaffungskosten für die Dachkonstruktion liegen voraussichtlich zwischen T€ 500 und 600. Sonstige Investitionen dürften ein Volumen zwischen T€ 100 und 200 einnehmen.

Personalbereich

Im Berichtsjahr 2023 waren durchschnittlich 88 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 89).

Die Beschaffung qualifizierten Personals wird auch in 2024 Kernaufgabe sein; derzeit werden Auftragsspitzen durch Nutzung von Personladienstleistern gemeistert.

Vermögens- und Finanzanlage

Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich wie folgt dar:

Vermögenslage

In der nachfolgenden Übersicht zum Vermögens- und Kapitalaufbau haben wir den Bilanzposten zum 31. Dezember 2023 die zusammengefassten Vergleichszahlen des Vorjahres gegenübergestellt.

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEuro % TEuro % TEuro
Anlagevermögen 936 12,3 1.011 14,7 -75
Umlaufvermögen 6.614 87,2 5.801 84,5 813
Abgrenzungsposten 38 0,5 55 0,8 -17
Aktiva 7.588 100,0 6.867 100,0 721
Eigenkapital 4.930 65,0 4.104 59,8 826
Rückstellungen 264 3,5 235 3,4 29
Verbindlichkeiten 2.394 31,4 2.528 36,8 -134
Passiva 7.588 99,9 6.867 100,0 721

Die Bilanzsumme hat um TEuro 721 zugenommen.

Auf der Aktiva ist das Umlaufvermögen um T€ 813 angestiegen; hiervon betroffen waren insbesondere die Forderungen gegen verbundene und nahestehende Unternehmen.

Das Eigenkapital beträgt TEuro 4.930 und liegt somit um TEuro 826 über dem Stand des Geschäftsjahres 2022; dies entspricht einem Anstieg der Eigenkapitalquote von 59,8 % in 2022 um 5,2 % auf 65,0 % der Bilanzsumme. Die Rückstellungen liegen mit TEuro 264 um insgesamt TEuro 29 über dem Vorjahreswert; die Verbindlichkeiten betragen TEuro 2.394 und liegen somit TEuro 134 unter dem Stand des Vorjahres. Die Reduzierung resultiert größtenteils aus der Tilgung von Bankverbindlichkeiten von TEuro 185.

Finanzlage

Die nachstehend dargestellte Kapitalflussrechnung stellt die Herkunft und die Verwendung von Finanzierungsmitteln dar. Für die Analyse der Mittelherkunft und der Mittelverwendung wurden die Kapitalflüsse nach den Bereichen laufende Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden.

2023
TEuro
2022
TEuro
Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit 332 266
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit 22 -54
Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit -312 -436
Veränderung der Zahlungsmittel 42 -224
Zahlungsmittel zum Jahresanfang 906 1.130
Zahlungsmittel zum Jahresende 948 906

Die liquiden Mittel zum Jahresende betragen TEuro 948.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Ertragslage

In der nachfolgenden Übersicht werden die Erträge und Aufwendungen des Berichtsjahres und des Vorjahres gegenübergestellt.

2023
TEuro
2022
TEuro
Veränderung
TEuro
Rohergebnis 7.781 8.184 -403
Personalaufwand 4.138 3.894 244
Sonstige betriebliche Erträge 340 266 74
Abschreibungen 157 171 -14
Ergebnisunabhängige Steuern 2 -6 8
Andere Sachaufwendungen 2.672 3.092 -420
Betriebsergebnis 1.152 1.299 -147
Finanzergebnis -23 -38 15
Gesamtergebnis vor Ertragsteuern 1.128 1.261 -133
Ertragsteuern 302 336 -34
Jahresüberschuss 826 925 -99

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Entwicklung

Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und der Steuerungskennzahlen, insbesondere vor dem Hintergrund oben genannter allgemeiner und branchenspezifischer Rahmenbedingungen zufrieden.

III. Risiko- und Chancenbericht

Die Gesellschaft hat keinerlei nennenswerte außerbilanzielle Garantien, Bürgschaften, etc.. Das Risiko beschränkt sich somit auf das allgemeine betriebswirtschaftliche Risiko der Unternehmensführung. Die Kontrolle und das Management der Risiken sind für uns eine zentrale Aufgabe und am Grundsatz ausgerichtet, die Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu begrenzen und zu überwachen. Das System zur Erkennung und Steuerung von Unternehmens-Risiken (Risikomanagementziele und -methoden) beschränkt sich derzeit auf folgende Instrumente:

• Monatliche Ergebnisberichte

• Laufende Liquiditätskontrolle

• Versicherungen für potentielle Risiken (Produkthaftpflicht etc.)

Die aktuelle Diskussion bezüglich der Nutzung von Verpackungsmitteln aus Kunststoff wird seitens der Gesellschaft derzeit nicht als besonders relevant für das Unternehmen eingestuft.

Für den Umsatz der Gesellschaft erwarten wir in 2024 einen moderaten Anstieg von ca. 4 bis 5% bei einem leicht verbesserten Jahresergebnis in Höhe von T€ 900 bis T€ 1.000. Der aktuelle Auftragsbestand bzw. -vorlauf bewegt sich auf Vorjahresniveau. Dabei gehen wir hierbei von einer stabilen Rohstoffpreisentwicklung aus, die unverändert schwer zu prognostizieren ist. Aufgrund der Erfahrungen der abgelaufenen Geschäftsjahre haben wir sämtliche Kontrakte hinsichtlich der Preisanpassungen bei veränderten Rohstoffpreisen angepasst.

Durch die bereits in 2018 erfolgten operativen Standortschließungen bei den Schwestergesellschaften in Buxtehude und in Falkenstein erfolgt eine weitere Konzentration auf das Kerngeschäft individuelle Verpackungslösungen innerhalb der Unternehmensgruppe bei der BPS, und einhergehend die Fokussierung auf die verbliebenen Standorte in Steinfeld und den der Schwestergesellschaft in Bosnien-Herzegowina.

Die aus dem Verkauf der Immobilie in Falkenstein in 2021 resultierenden Liquiditätseffekte haben die Finanzierungsstruktur nachhaltig verbessert. Der durch Kreditinstitute abgedeckte Finanzierungsbedarf ist bis auf vernachlässigbare Restbestände langfristig aufgestellt. Für anstehende Investitionen (Dachkonstruktion) wurden bereits frühzeitig langfristige Finanzierungen abgeschlossen. Hierbei bleibt ein Rest-Baukostenrisiko.

Die aus der Corona-Pandemie resultierenden Unwägbarkeiten der vergangenen Geschäftsjahre scheinen weitestgehend ausgestanden. Für das Geschäftsjahr 2024 bleibt unverändert abzuwarten, inwieweit die kriegerische Auseinandersetzung in der Ukraine weitere Negativimpulse (Energie) aussendet.

 

Steinfeld (Oldenburg), den 16. Juli 2024

gez. Bernd Büscherhoff, Geschäftsführer

gez. Jens Büscherhoff, Geschäftsführer

gez. Sven Büscherhoff, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 935.420,00 1.011.058,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,50 3.399,77
II. Sachanlagen 935.416,50 1.007.658,77
1. technische Anlagen und Maschinen 717.561,51 596.751,31
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.130,27 145.955,25
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 51.724,72 264.952,21
B. Umlaufvermögen 6.614.339,84 5.801.190,01
I. Vorräte 2.878.118,63 2.930.273,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.787.884,16 1.964.530,47
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 237.910,19 27.547,75
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.549.973,97 1.936.982,72
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.148,64 28.850,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 948.337,05 906.386,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.362,13 54.514,60
Aktiva 7.588.121,97 6.866.763,15

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.930.099,34 4.104.164,77
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.051,68 1.051,68
III. Gewinnvortrag 4.078.113,09 3.152.709,82
IV. Jahresüberschuss 825.934,57 925.403,27
B. Rückstellungen 263.816,27 234.659,00
C. Verbindlichkeiten 2.394.206,36 2.527.939,38
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.216.311,85 1.401.557,47
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.216.311,85 1.401.557,47
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.177.894,51 1.126.381,91
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.102.024,81 1.037.033,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 75.869,70 89.348,31
Passiva 7.588.121,97 6.866.763,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.119.842,39 8.449.607,26
2. Personalaufwand 4.138.134,34 3.893.892,94
a) Löhne und Gehälter 3.474.983,55 3.277.979,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 663.150,79 615.913,16
davon für Altersversorgung 54.757,03 19.414,56
3. Abschreibungen 157.348,49 170.932,50
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 157.348,49 170.932,50
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.672.891,90 3.091.602,75
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.302,29 2.139,81
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.602,45
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103.034,35 36.374,49
davon aus verbundenen Unternehmen 15.362,44 15.282,93
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 126.525,01 74.329,83
davon an verbundene Unternehmen 335,48
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 301.773,88 336.229,53
9. Ergebnis nach Steuern 827.805,57 918.994,20
10. sonstige Steuern 1.871,00 -6.409,07
11. Jahresüberschuss 825.934,57 925.403,27

Anhang zum 31. Dezember 2023

der Büscherhoff Packaging Solutions GmbH, 49439 Steinfeld (Oldenburg)

A. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

1. Allgemeine Angaben

Bei der Büscherhoff Packaging Solutions GmbH (Amtsgericht Oldenburg, HRB 210455) mit Sitz in Steinfeld handelt es sich um eine mittelgroße GmbH gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt worden.

2. Aktiva

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode bzw. soweit zulässig nach der degressiven Methode.

Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgte zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten und der fertigungsveranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet.

Die erhaltenen und geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

3. Passiva

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind in Höhe des nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert.

4. Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. HGB aufgestellt.

B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Vortrag 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2023
Euro
Anschaffungskosten- und Herstellkosten
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 109.178,12 0,00 0,00 0,00 109.178,12
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 97.050,43 0,00 0,00 0,00 97.050,43
technische Anlagen und Maschinen 889.815,82 7.250,00 217.078,84 0,00 1.114.144,66
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 328.849,68 70.608,60 0,00 0,00 399.458,28
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 264.952,21 3.851,35 -217.078,84 0,00 51.724,72
Anlagevermögen 1.689.846,26 81.709,95 0,00 0,00 1.771.556,21
Abschreibungen
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.778,35 3.396,27 0,00 0,00 109.174,62
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.186,86 12.131,28 0,00 0,00 26.318,14
technische Anlagen und Maschinen 293.064,51 103.518,64 0,00 0,00 396.583,15
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 265.758,00 38.302,30 0,00 0,00 304.060,30
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen 678.787,72 157.348,49 0,00 0,00 836.136,21
Buchwert
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.399,77 3,50
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 596.751,31 717.561,51
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 145.955,25 166.130,27
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 264.952,21 51.724,72
Anlagevermögen 1.011.058,54 935.420,00

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Rückstellungen

Die wesentlichen sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Gewährleistung (TEuro 105), Personal (TEuro 68), und Abschlusskosten (TEuro 23).

4. Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von
< 1 Jahr
Euro
> 1 Jahr
Euro
> 5 Jahre
Euro
gesamt
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 185.245,61 705.894,99 510.416,87 1.216.311,85
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 815.515,35 0,00 0,00 815.515,35
Sonstige Verbindlichkeiten 362.379,16 0,00 0,00 362.379,16
1.363.140,12 705.894,99 510.416,87 2.394.206,36

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändung des vorhandenen Bankguthabens sowie durch Ausfallbürgschaften besichert.

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten, Verbindlichkeiten

aus Steuern Euro 67.374,62
Vorjahr: Euro 83.188,29
im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 2.089,59
Vorjahr: Euro 2.186,20

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Auflösung von Wertberichtung auf Forderungen (TEUR 150).

2. Personalaufwand

Von den sozialen Abgaben entfallen TEuro 55 (Vorjahr: TEUR 19) auf Aufwendungen für Altersversorgung.

3. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 103 (Vorjahr: TEuro 36).

C. Sonstige Pflichtangaben

1. Außerbilanzielle Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen außerbilanzielle Geschäfte in Form von Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:

Fälligkeiten: Euro davon verbundene Unternehmen
Euro
fällig bis zum 31. Dezember 2024 551.050,78 358.632,61
fällig 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2027 1.712.018,90 1.434.530,44
2.263.069,68 1.793.163,05

Bei den Mietverpflichtungen handelt es sich um die Anmietung von betriebsnotwendigen Gebäuden, Gebäudeteilen und Maschinen.

Bei den Leasingverpflichtungen handelt es sich um Finanzierungsleasing. Zweck der Leasingvereinbarungen ist die jeweils vollständige Finanzierung des Leasinggegenstandes sowie die Reduzierung der Nettofinanzverschuldung. Besondere Risiken und Chancen ergeben sich aus den vorgenannten Geschäften nicht.

Im Rahmen des Factorings werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zur Verbesserung der Liquidität verkauft. Die durchschnittliche Inanspruchnahme dieser Finanzierung beträgt ca. 2 Mio Euro. Risiken sind nicht ersichtlich. Die Gesellschaft haftet nur für den Bestand, nicht für die Bonität der Kunden.

2. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt folgende Arbeitnehmer:

2023 2022
Angestellte 24 23
Gewerbliche Arbeitnehmer 62 60
Aushilfen 2 6
Gesamt 88 89

3. Organe der Gesellschaft

Als alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Herr Bernd Büscherhoff, Steinfeld, Herr Jens Büscherhoff, Steinfeld (seit 12.06.2023) und Herr Sven Büscherhoff, Steinfeld (seit 12.06.2023) bestellt. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4. Organbezüge, gewährte Vorschüsse, Kredite und Haftungsverhältnisse

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet die Gesellschaft unter Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

5. Verwendung des Jahresergebnisses

Der Jahresüberschuss für 2023 beträgt Euro 825.934,57. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Steinfeld (Oldenburg), den 16. Juli 2024

gez. Bernd Büscherhoff, Geschäftsführer

gez. Jens Büscherhoff, Geschöftsführer

gez. Sven Büscherhoff, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Büscherhoff Packaging Solutions GmbH, Steinfeld (Oldenburg)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Büscherhoff Packaging Solutions GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Büscherhoff Packaging Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Vechta, den 16. Juli 2024

Freese Feldhaus GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jan-Bernd Klöker, Wirtschaftsprüfer

gez. Michael Punte, Wirtschaftsprüfer

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