Steinigke Showtechnic GmbH
Andreas-Bauer-Straße 5, 97297 Waldbüttelbrunn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Mehning seit 10.5.2024 | Prokura |
Matthias Schwab seit 8.5.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steinigke Showtechnic GmbHWaldbüttelbrunnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023Steinigke Showtechnic GmbHWaldbüttelbrunnAKTIVSEITE
PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Steinigke Showtechnic GmbHWaldbüttelbrunn
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023Steinigke Showtechnic GmbHWaldbüttelbrunn1. Allgemeine Erläuterungen Die Steinigke Showtechnic GmbH mit Sitz in Waldbüttelbrunn ist im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter HRB 4703 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften unter Beibehaltung der Form der Darstellung insbesondere der Gliederung der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt worden. Der Jahresabschluss wird entsprechend nach den Gliederungsvorschriften des §§ 266 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Die Aufstellung der Bilanz erfolgt nach teilweiser Ergebnisverwendung. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen. Die Abschreibung erfolgt linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer liegt zwischen drei bis zwanzig Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Betrag von EUR 800,00 werden im Jahr der Beschaffung direkt im Aufwand erfasst. Die Waren werden einzeln zu Anschaffungskosten auf Basis des gewogenen Durchschnitts bewertet. Niedrigere Tagespreise des Bilanzstichtages unter Berücksichtigung von Preisnachlässen sowie unter Abzug branchenüblicher Abschläge, die die technische Überholung, Beschädigung und mangelnde Gängigkeit berücksichtigen, werden angesetzt, soweit diese unter den Anschaffungskosten liegen. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet. Von dem Wahlrecht gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abzusetzen, wird Gebrauch gemacht. Ihr Ansatz erfolgt zum Nennwert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nennwert unter Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Rechnungsabgrenzungen werden linear aufgelöst. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Von dem Wahlrecht zur Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz a) Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist im nachstehenden Anlagenspiegel erläutert: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 der Steinigke Showtechnic GmbHWaldbüttelbrunn
b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind solche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 0 (Vj. EUR 108.838,97) enthalten. Die restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 1.577,33 (Vj. 1.578,17) enthalten. c) latente Steuern Auf sämtliche Differenzen zwischen handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände und Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen werden latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Von dem Wahlrecht zur Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB wird Gebrauch gemacht. Für die Berechnung der latenten Steuerabgrenzung wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von ca. 30 % zugrunde gelegt. Die folgende Tabelle zeigt die latenten Steueransprüche und -schulden vor Saldierung für einzelne Bilanzpositionen:
d) Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.671.196,19 (Vj. TEUR 2.400) enthalten. Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 192.551,97 und ergibt sich aus den aktiven latente Steuern. e) Rückstellungen Die Pensionsverpflichtung wurde im Rahmen einer Vereinbarung zwischen der Gesellschaft und Herrn Bernd Steinigke durch Einmalzahlungen abgegolten. Die Pensionsrückstellung beträgt somit zum Stichtag TEUR 0 (Vj. TEUR 571). f) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind im nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel erläutert:
g) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus den zum 31.12.2023 abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen bestehen für 2024 Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.927. Für die Jahre ab 2024 bestehen bis zum frühestmöglichen Vertragsablauf Gesamtverpflichtungen in Höhe von TEUR 646. Aus sonstigen Verträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 402 für das Jahr 2024. Das Bestellobligo zum 31.12.2023 beträgt TEUR 10.407. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf TEUR 382 (Vj. TEUR 59). b) Erträge / Aufwendungen aus Währungsumrechnung Die Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 0 (Vj. TEUR 16). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 18 (Vj. TEUR 76). c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten solche aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 23). d) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind latente Steuererträge in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 30) und latente Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 155 (Vj. TEUR 1) enthalten. 5. Sonstige Angaben a) Organe der Gesellschaft Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft obliegt Herrn Matthias Schwab, (Geschäftsführer, Gesamtleitung, strategisches & operatives Management). b) Organbezüge Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. c) Personalentwicklung Die Zahl der durchschnittlich bei der Gesellschaft Beschäftigten stellt sich wie folgt dar:
Waldbüttelbrunn, den 30. Juli 2024 Matthias Schwab Feststellung des Jahresabschlusses Die Gesellschafterversammlung hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 am 2. August 2024 festgestellt. LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023der Steinigke Showtechnic GmbHWaldbüttelbrunn1. Grundlagen des Unternehmens Die Gesellschaft ist eine Handelsgesellschaft, die Beleuchtungs-, Beschallungs- und Computeranlagen für Theater und sonstige Bühnenbetriebe entwickelt, vertreibt und repariert. 1.1 Verkaufs- und Sortimentspolitik Das Unternehmen produziert selbst nur wenige Waren. Es werden jedoch viele Waren nach speziellen Vorgaben - die im Unternehmen erstellt werden - z.T. exklusiv für das Unternehmen hergestellt und nach vorgegebenen Spezifikationen gefertigt. Die Produkte gliedern sich in folgende zwei Hauptgruppen: Der Schwerpunkt der Sortimentspolitik wird eindeutig auf den Bereich der Eigenmarken OMNITRONIC (Sound-Produkte), EUROLITE (Lichttechnik für semiprofessionelle bis professionelle Anwendungen, Handelsware im Sinne von "Consumer-Produkten") und FUTURELIGHT (professionelle Bühnenbeleuchtung) gelegt. Jedoch ist auch der Absatz mit den Marken ALUTRUSS (Aluminium-Traversen) und ROADINGER (Transport-Cases) nennenswert. Unter der Marke EUROPALMS werden dekorative Artikel für die Gestaltung von Veranstaltungen/Veranstaltungs- Lokalitäten geliefert. Unter der Marke OMNILUX werden Leuchtmittel (Verbrauchsmaterial) vertrieben. Diese Eigenmarken sind größter Anteil des Sortiments für den Vertrieb in Deutschland und den weltweiten Export. Bei diesen Produkten tritt die Gesellschaft herstellerähnlich auf. Flankiert wird das Sortiment der Eigenmarken von ertragsstarken und gut eingeführten Fremdmarken, für die das Unternehmen Vertriebsverträge hält, teilweise existieren Exklusiv- Distributionsrechte für einzelne oder mehrere Länder. Hervorzuheben sind die den eigentlichen Verkauf begleitenden umfangreichen Services für die Handels- und Installationsmarkt-Kunden, ob Marketing-Unterstützung, umfangreiche logistische Dienstleistungen oder After-Sales-Service. Der Verkauf selbst wird abgewickelt durch ein engagiertes und langjährig erfahrenes Vertriebsteam mit Unterstützung durch einen bedarfsweisen Außendienst. Dieses Gesamtpaket erzeugt neben dem eigentlichen Sortiment, welches bestmöglich auf die Zielgruppe und den Markt abgestimmt ist, eine hohe Attraktivität für die avisierte Kundschaft. Eine hohe Verfügbarkeit der Waren ist essentiell und gegeben. Die Gesellschaft findet ihren Absatzmarkt zu ca. 66 % (Vj. 67%) in Deutschland. Der Export in andere EU-Länder beträgt ca. 28 % (Vj. 28%) und in Drittländer ca. 6 % (Vj. 5%). Diese Verteilung ist seit Jahren relativ konstant und zeigt den Schwerpunkt der Vertriebstätigkeit auf. Im Heimatmarkt zählt man zu den Marktführern in dieser Vertriebsstufe. Grundsätzlich sind Produkte der Unterhaltungselektronik eher einem Preisverfall ausgesetzt, selbst bei ungünstigen Wechselkursen oder steigenden Preisen. Ursache ist der oft massive Wettbewerb als auch Mengeneffekte und Überkapazitäten. Im Jahr 2023 hat sich dies erneut, wie auch in den beiden Vorjahren, nicht so dargestellt. Die steigenden Einkaufspreise (Ware, insbesondere Transport) zwingen auch noch so eng kalkulierende Wettbewerber, auch wegen deren oft angeschlagener Finanzlage, in den vergangenen Jahren insbesondere wegen der "Corona- Pandemie" entstanden, die Preise anzupassen. Die seit 2022 vorliegende Situation mit Marktstabilisierung, Kostenanstiegen und der Erkenntnis, dass über den Preis alleine keine Erfolge erzielt werden können, haben dazu geführt, dass der Wettbewerb nicht mehr hauptsächlich auf der Preisebene ausgetragen wird. Die Situation der Beschaffung, auch im Hinblick auf Währungsschwankungen, insbesondere temporär hohe Frachtkosten bei gleichzeitiger Knappheit an Kapazitäten ab Q3/2023, haben erneut, nach einer gewissen Normalisierung zu Ende 2022, besondere Aufmerksamkeit und zeitnahe Maßnahmen erfordert, die in enger Abstimmung von Einkauf, Logistik, Verkauf und Finanzwesen adäquat, zielgerichtet und erfolgreich umgesetzt wurden. Das Sortiment wurde 2023 erweitert im Rahmen der allgemeinen Sortimentspolitik und Ausrichtung auf die gut diversifizierte Kundenstruktur. Es wurden moderat Veränderungen im Hinblick auf die Wünsche und Gegebenheiten des Marktes vorgenommen. Ein neues Fabrikat konnte erfolgreich eingeführt und die Anteiligkeit von zwei Marken aus den Vorjahren weiter ausgebaut werden. Diese Produkte richten sich speziell an den Installationsmarkt. Den Möglichkeiten nach wurde an einer gewissen Preisstabilität für die Kunden festgehalten, da die Planbarkeit der Preisentwicklung, wie auch Verfügbarkeit und Attraktivität durch ein breites und tiefes Sortiment stets Kernkompetenz und geschätzte Merkmale des Unternehmens sind. Die letztlich marginale Verbreiterung und Vertiefung des Sortiments in einigen Sortimentsgruppen als auch Verdichtungen und Optimierung im Bereich der Bestandsartikel sowie Intensivierung der Zusammenarbeit mit einigen Fremd-/Exklusivmarken führten zu einem zwar leicht gewachsenem Produktportfolio, jedoch mit klarer Fokussierung innerhalb des Sortiments und in diesem Zusammenhang größtem Augenmerk auf jederzeitiger Verfügbarkeit, auch in größeren Mengen. 1.2 Beschaffung Die Materialaufwandsquote ist gegenüber dem Vorjahr von 55% auf rund 53 % gefallen. Dies ist auf folgende Ursachen zurückzuführen: Das Unternehmen bezieht den überwiegenden Anteil der Ware aus Fernost auf US-Dollar-Basis. Wechselkursschwankungen des US-Dollars wirken sich daher grundsätzlich immer direkt auf die Bezugspreise der Waren aus. Das Umtauschverhältnis von EUR/USD belastete die Beschaffung hinsichtlich Einkaufspreisen und Kosten im Jahr 2022 in etwas größerem Ausmaß. Durch verschiedene Maßnahmen, einkaufs- wie verkaufsseitig, konnten jedoch überproportionale Preissprünge im Schnitt abgemildert werden, sodass der Anstieg der Materialquote unter Betrachtung der Ausgangssituation alleine durch die Einflüsse der Währungseffekte und Beschaffungskosten als maximal mittelgradig für 2022 anzusehen war. Für 2023 wurden Annahmen getätigt und Maßnahmen aufgestellt, die darauf abstellten, auch im aktuellen Geschäftsjahr die zu erwartenden Effekte sicher zu beherrschen. Mit einem im Schnitt konstanten, aber gegebenenfalls auch temporär ungünstigen Verhältnis des Währungspaares USD/EUR, was direkte Auswirkungen auf die Ein- und somit Verkaufspreise hat, wird branchenbedingt immer gerechnet und generell entsprechende Maßnahmen getroffen. Die erwartete Spannweite des Korridors der Wechselkursschwankungen wurde in größerem Maße schon in den Vorjahren berücksichtigt und in den Planungen massiv erweitert, als auch die Vorkehrungen zur Abfederung der Risiken daraus bereits 2022 entsprechend angepasst. Für das Jahr 2023 war, trotz punktueller Verbesserungs-Tendenzen, aus Vorsichtsgründen mit einer ungünstigen Entwicklung des Wechselkurses EUR/USD gerechnet worden. Diese Annahme wurde bei den Kalkulationen in die Verkaufspreise eingearbeitet. Da die Entwicklung jedoch zu Gunsten des Unternehmens ausgefallen ist, konnten so Margenaufbesserungen als Nebeneffekt erzielt werden, respektive die Materialaufwandsquote gesenkt werden. Tatsächlich hat sich die Situation des Wechselkurses USD/EUR rückblickend im Jahr 2023 im Mittel als günstig dargestellt, der Puffer für Währungsschwankungen musste nicht angetastet werden. Insofern konnten auch die Verkaufspreise relativ stabil gehalten werden, was einen positiven Effekt auf die Umsätze und das Bestellverhalten der Kunden hatte. Steuernde Maßnahmen schlossen auch die Beherrschung der Einflüsse auf die Beschaffung ein, welche sich in Bezug auf die Lieferketten logistisch wie monetär auswirkten. Nach erkennbarer Stabilisierungstendenz bzw. sinkender Frachtkosten ab Mitte 2022 musste sich im Geschäftsjahr 2023 erneut umfangreich mit der Handhabung der Auswirkungen des Transportmarktes auf das Unternehmen auseinandergesetzt werden. Die extrem hohen Transportkosten der Jahre 2021 und teilweise noch 2022 haben sich im Frühjahr/Sommer 2023 mit der Entwicklung auf ein Mehrjahres-Tief weiter normalisiert, wie es bereits seit Mitte 2022 erkennbar war. Durch Ereignisse am Roten Meer/Suez Kanal (Angriffe auf Schiffe durch "Huthi-Rebellen", infolgedessen notwendige Umschiffung der risikoreichen Passagen) sind jedoch nach dieser erfreulichen Entwicklung ab September 2023 die Preise erneut massiv angestiegen. Daraus folgten Engpässe seitens der Dienstleister, da Container-Schiffe länger gebunden waren und daraufhin Knappheit beim Equipment entstand. Hinzu kamen sog. "blank sailings", komplette Ausfälle von geplanten Fahrten. Neben den Preiserhöhungen bei den Container-Raten als Solche kamen zeitweilig auch hohe Risikozuschläge zu den Frachtkosten hinzu. Dies wurde durch engmaschiges Controlling detektiert, in der Nachkalkulation umgehend erfasst und folgend in die Verkäufe eingepreist. Die Gesellschaft arbeitet mit einer Vielzahl an meist langjährigen Produzenten in China. Durch die Wettbewerbssituation der Lieferanten konnte man durchweg die gute Verhandlungsposition nutzen und Preissteigerungen begrenzen. Die Verlässlichkeit als Handelspartner hatte im Nachlauf zu den Vorjahren zusätzliche, zusammen mit typisch kaufmännisch relevanten Faktoren, positive Einflüsse. Bedingt durch einen Rückgang des Inlandsmarktes in China, als auch durch die Bemühungen, in Abstimmung mit den Lieferanten für verlässliche Auslastung zu sorgen, die das Unternehmen zum bevorzugten Abnehmer macht, konnten Preissenkungen, mindestens jedoch Preisstabilität mit den Zulieferern verhandelt werden. Es wurde im Einklang mit der erneut guten bis sehr guten Umsatzentwicklung, durchgängig ab 2022 im Jahr 2023 in Fortsetzung des Vorjahres bei bestmöglichen EUR/USD-Ständen nach jeweils aktueller Einschätzung und nach Verfügbarkeiten bei den Lieferanten großzügig, aber angepasst eingekauft. Durch ein geändertes Bestellverhalten und höheren Abnahmemengen pro Bestellung wurde hier nicht nur eine durchgängige Verfügbarkeit des Sortiments sichergestellt, sondern auch positive Effekte über die Mengendegression erreicht. Nochmals besser als in den Vorjahren konnte sich daher zu weiten Teilen, auch bei unerwarteten Großaufträgen, aus dem Lager bedient werden. Das führte zu durchweg stabilen bis hin zu günstigen dem Verkauf zu Grunde liegenden Einkaufspreisen. Die Bezugskosten, welche erst in Q4 massiv anstiegen, hatten ebenso wie der Wechselkurs USD/EUR nur marginalen Einfluss. Da eine jederzeitige Verfügbarkeit der Waren, auch in größeren Stückzahlen und mit ausreichend Puffer, um Verzögerungen in der Belieferung abzufangen, sich seit dem letzten Jahr noch mehr als in allen Vorjahren als einer der wichtigsten Faktoren des Erfolgs abgezeichnet hat, wurde im Mehrjahresvergleich per Stichtag überproportional Lager aufgebaut. Jedoch geschah dies in Einklang mit der Geschäftsentwicklung, Planung, und dem Fokus darauf, Verfügbarkeit als Grundlage für einen stabilen, steigerungsfähigen Umsatz sicherzustellen. Dennoch war jederzeit das Lagerrisiko im Rahmen, die sichere Liquiditätslage zu keiner Zeit gefährdet. Die aktuelle Lagerstruktur hinsichtlich Umschlagshäufigkeit, ABC-Analyse und Reichweite wird als gut bis sehr gut und angemessen gesehen. In Bezug auf Volumen liegt sie zwar auf hohem, anderseits in Bezug auf die Kennzahlen auf absolut angemessenem Niveau. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist als Importeur von Waren, insbesondere im Bereich der Unterhaltungselektronik (Ausstattung von Veranstaltungsstätten, Partyräumen, Gastronomiebetrieben, Diskotheken, Theatern, Bühnen und Musikern) tätig. Die Waren werden fast ausschließlich über den Fachhandel bzw. Installateure vertrieben, die ihrerseits über den Versandhandel absetzen, in Geschäftslokalen oder in Verbindung mit Dienstleistungen wie Montage vor Ort bei ihren Kunden tätig sind. In dieser Branche sind ca. 10 Großhändler bundesweit und ca. 20 ebenfalls exportorientierte, im europäischen Ausland ansässigen Unternehmen tätig. Ein genauer Vergleich fällt schwer, da fast jedes Unternehmen einen anderen Marktschwerpunkt hat und es sich generell um einen sehr eng zu fassenden Nischenmarkt handelt. Eine Überschneidung in Sortiment und Zielgruppe ist durch die Ausrichtung des Unternehmens de facto nur bedingt gegeben. Die Fokussierung auf die eigenen Schwerpunkte entkoppelt hier in größerem Umfang von Mitbewerbern direkter Art. Diese konsequente Positionierung und Herangehensweise konnte in den Jahren 2021/2022 insbesondere im Bereich der Sortimentsgestaltung, Beschaffung, Logistikplanung und entsprechender Kommunikation mit den Kunden und Lieferanten, sowie marktgerechter Preisfindung weiter optimiert werden. Das ermöglichte 2023 nicht nur die intern als sicher erreichbar eingestufte Zieldefinition von Umsatzhöhe und Ertrag (für 2021 Überkompensation durch Nachholeffekte in Kombination mit positiven Effekten aus der Sortiments- und Lagerbewirtschaftung; 2022 moderate Steigerung; 2023 ebenso) zu erreichen, sondern sogar deutlich zu übertreffen. Die Fortschreibung des Aufwärtstrends kann als machbar gesehen werden. Wie sich zeigte, war es durch die Fortführung sowie weiterer Optimierungen der neuen Vorgehensweise möglich, einen regelrechten Hebeleffekt zu erzeugen. Dieser darf aber - wenngleich 2023 nun in Folge Steigerungen auf nochmals höherem Level realisiert - nicht als typisch und beliebig fortsetzbar gesehen werden, jedoch als solide Grundlage für ein sicheres Wachstum. Insbesondere die im Jahr 2022 gesehenen hohen Inflationsraten im Euroraum, v. a. in Deutschland, haben dazu geführt, dass die eigentlichen auf das Unternehmen als preistreibend und somit eben inflationstreibend wirkenden Gegebenheiten wie Steigerungen der Einkaufspreise, insbesondere Logistik, erweitert als zusätzliche Preisanhebungen in den Verkaufspreisen im Markt zeitnah umgesetzt wurden. In Kombination mit vorbeschriebenen Arbeitsweisen ließ das erneut Umsatz und Ertrag überproportional steigen. Die Effekte aus der Lagerbewirtschaftung und Beschaffungsplanung sind hier nicht außer Acht zu lassen. Es war 2022 besonders zu erwähnen, dass die Umsatzhöhe nicht nur durch höhere Warenvolumen und Absatzmengen beeinflusst war, sondern in besonderem Maße durch für die Waren, bedingt durch die hohe Bezugskosten, teils unüblich hohen Verkaufspreise. Diese Effekte waren auch 2023 gegeben. Sie spiegelten sich direkt im Verkaufspreis wider, was sich nach Erwartungen des Unternehmens in den folgenden Jahren bei entsprechendem Lagerumschlag relativieren würde. Eine entsprechende Annahme wurde für die Ertragslage in entsprechendem Verhältnis aufgestellt. Das Geschäftsjahr 2023 verlief somit in Zusammenfassung gesehen grundlegend planmäßig. Der Umsatz konnte nicht nur, wie geplant, leicht, sondern bei überproportionaler Erhöhung des Gewinns umfangreich gesteigert werden. Die Steigerung des Umsatzes ist auf das erweiterte Sortiment, die Adressierung weiterer Kundengruppen sowie die ausgebauten Marketing-Maßnahmen, insbesondere im Bereich Online- Marketing, zurückzuführen. Die außerordentlich hohe Verfügbarkeit der Produkte, auch in größeren Mengen, hat ebenso einen entscheidenden Beitrag geleistet. Die stringente Umsetzung der seit Jahren optimierten Einkaufsstrategie, die Fortführung der in Abstimmung mit Marketing/Einkauf/Verkauf etablierten Prozesse zur Sortimentsdefinition sowie die Lagerhaltung auf Basis erfahrungsbasierter, aber kennzahlen-gestützter Mengenplanung haben ebenso erheblich zur Zielerreichung hinsichtlich Umsatz und Ertrag beigetragen. Die Effekte aus der zielgerichteten Einkaufstätigkeit und Lagerbewirtschaftung im Zusammenspiel mit der jederzeit gut genutzten Wechselkurs-Gegebenheiten, für die es ausreichend Vorplanung gab, vermochten überproportional das Ergebnis über die Materialaufwandsquote positiv zu beeinflussen. 2.2 Investitionen Im Geschäftsjahr wurden keine wesentlichen Investitionen vorgenommen. Investitionen in das Anlagevermögen bestehen im Wesentlichen aus Ersatzinvestitionen. Diese beliefen sich 2023 auf TEUR 130. 2.3 Finanzierung Wie in der Vergangenheit erfolgt die Unternehmensfinanzierung überwiegend aus Eigenmitteln. Darüber hinaus erfolgt die Finanzierung fallweise durch Kontokorrent-, Euro- und Devisenkredite sowie durch langfristig besicherte Bankdarlehen. Die Eigenkapitalquote beträgt 74,7 % (Vj. 71,2 %). 2.4 Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2023 wurden netto in Bezug auf die Mitarbeitenden-Anzahl keine Einstellungen vorgenommen oder Stellen abgebaut. Es gab keine aktive Freisetzung an Personal. Fluktuationsbedingte Veränderungen wurden bei Bedarf ausgeglichen, teilweise war dies durch sich ergebende Neuordnungen der Arbeitsfelder nicht notwendig. Altersbedingtes Ausscheiden aus dem Unternehmen war in geringem Umfang gegeben, gegenläufig wurden mehrere Ausbildungsverhältnisse begründet und Auszubildende der Vorjahre nach Abschluss übernommen in ein festes Anstellungsverhältnis. Das Ausscheiden des Gesellschafter-Geschäftsführers wäre als außergewöhnliches Ereignis zu berichten, wie bereits ausgeführt. Die Personalintensität liegt bei 14,7 % (Vj. 16,3 %). 2.5 Ertragslage Das Rohergebnis verzeichnete im Geschäftsjahr einen Anstieg um 13,2 % auf TEUR 21.053 (Vj. TEUR 18.594). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 520 angestiegen. Die Personalaufwendungen betragen TEUR 6.305 (Vj. TEUR 6.587) und das Betriebsergebnis ist von TEUR 5.913 auf TEUR 8.123, d.h. um 37,4 % gestiegen. Unter Berücksichtigung des positiven Finanzergebnisses in Höhe von TEUR 7 (Vj. negatives Finanzergebnis TEUR 12) und der Ertragsteuern des Berichtsjahres in Höhe von TEUR 2.225 (Vj. TEUR 1.631) ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.905 (Vj. TEUR 4.270). Die in der folgenden Übersicht dargestellten Effekte beeinflussten die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 gegenüber dem Vorjahr:
Die Entwicklung der Ertragslage 2023 wird gegenüber dem Vorjahr von der Geschäftsleitung als sehr gut eingestuft. Die moderate, aber realistische, auf Basis längerer Zeiträume und unter Würdigung der Umstände der Vorjahre gesetzte Prognose wurde erreicht und überschritten. Zu beachten ist, dass infolge der Einflüsse durch Preisentwicklungen einkaufsseitig (untergeordnete Bedeutung), Wechselkurs-Entwicklung (niedriggradige Einwirkung) und zeitweilig hohe Frachtkosten (je nach Artikelgruppe hochgradiger Einfluss auf die Bezugspreise) im Berichtsjahr die umfangreiche Lagerhaltung für im Mittel relative Stabilität der Einkaufspreise sorgte. Die gestiegene Ausbringungsmenge bei durchweg stabilen, leicht steigenden Verkaufspreisen konnte so einen Anstieg sowohl beim Umsatz als auch insbesondere beim Ertrag generieren, die jedoch nicht als Basis für eine Abschätzung zukünftiger Entwicklungen dienen kann. Basierend auf diesen Einflüssen wird für das Folgejahr ein mindestens gleiches Niveau hinsichtlich des Umsatzes erwartet. Die Planung sieht eine Umsatzsteigerung vor. Die Ertragslage war 2023 erneut massiv gestützt durch außerordentlich positive Effekte auf der Beschaffungsseite und einer stabilen Situation mit leichten Erhöhungen hinsichtlich der Verkaufspreise. Es wird im Jahresverlauf von einer Neutralisierung der Einflüsse der Beschaffung und durch höhere produktassoziierte Kosten sowie durch zu erwartende Marktreaktionen ein normales, stabiles und angemessenes, jedoch unter dem Vorjahr liegendes Ertragsniveau erwartet. 2.6 Vermögens- und Finanzlage Die Entwicklung und Lage der Gesellschaft zeigen die folgenden Finanzkennzahlen:
Die Vermögens- und Finanzlage ist gekennzeichnet vom Anstieg der Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.148 von TEUR 28.733 auf TEUR 29.881. Die Veränderung der Aktivseite erklärt sich im Wesentlichen durch den Anstieg der flüssigen Mittel (TEUR +3.902) sowie den Rückgang der Vorräte (TEUR -2.176) und der sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR -907). Auf der Passivseite ist im Wesentlichen ein Anstieg des Eigenkapitals (TEUR +1.827), der Rückstellungen (TEUR +906) sowie dem Rückgang der Verbindlichkeiten (TEUR -1.585) zu verzeichnen. Die Pensionsverpflichtung wurde im Rahmen einer Vereinbarung zwischen der Gesellschaft und Herrn Bernd Steinigke durch Einmalzahlungen abgegolten. Die Pensionsrückstellung beträgt somit zum Stichtag TEUR 0 (Vj. TEUR 571). Die Mittelzu- und -abflüsse des Geschäftsjahres stellen sich wie folgt dar:
2.7 Vorjahresvergleich Die Steinigke Showtechnic GmbH konnte das im Vorjahr prognostizierte Umsatzziel voll und ganz erreichen. Den Umständen nach wird die Situation für 2023 retrospektiv als sehr gut gesehen, allerdings unter besonderer Würdigung der außergewöhnlich stark auf die Ertragslage wirkenden Effekte aus Wechselkursen und vorausschauender Planung in Einkauf und Logistik und im Speziellen mit den daraus resultierenden Einflüssen auf Umsatzerlöse und das Ergebnis. Der hervorragende Umsatz - und Ertragslage darf für die Folgejahre nicht als repräsentativ gesehen werden, da die beschriebenen Faktoren hier einen wesentlichen, unter normalen Marktgegebenheiten nur bedingt reproduzierbaren, Beitrag geleistet haben. 2.8 Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bild zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Im Rahmen der Unternehmensplanung und -kontrolle erfolgt eine Überwachung sämtlicher wesentlicher Chancen- und Risikofelder:
Die installierten Prozesse und Systeme ermöglichen dem Management den kontrollierten Umgang mit Chancen und Risiken. Hierdurch wird das Management in die Lage versetzt, einerseits die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage abzusichern und andererseits Erfolgspotentiale konsequent zu nutzen. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens Im Rückblick: Die sich seit Ende 2019 darstellenden und ab Quartal I/2020 massiv auftretenden Auswirkungen der weltweiten "Corona-Pandemie" haben die Branche seinerzeit extrem stark, sowie das Unternehmen im Laufe 2020 mittelgradig belastet, wobei die Steinigke Showtechnic durch ihre Aufstellung im Verhältnis zu Gesamtmarkt und im Vergleich zu Wettbewerbern in geringerem Umfang betroffen war. Im Besonderen ist es durch die extrem flexible Unternehmensstruktur mit schlanken Prozessen, hoher Agilität bei allen wesentlichen Geschäftsprozessen, durch die hohe Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden sowie Maßnahmen, die schon vorausschauend seit Ende 2019 ergriffen worden waren, um generell negative Effekte zu mildern, möglich gewesen, in allen Bereichen der Organisation in dieser Zeit Stabilität zu schaffen. Trotz des widrigen Umfelds konnten sogar Ankerpunkte für ein Wiederaufgreifen des seit 2019 eingeschlagenen Wachstumspfades gelegt und gefestigt werden. Es wurden insgesamt gute Eckpfeiler und Fundamente für stabiles Wachstum hinsichtlich Umsatzes und Ertrag in der Zukunft geschaffen. Bereits 2021, nach Durchlaufen der Auswirkungen der "Corona-Pandemie", konnte das Potential voll ausgeschöpft werden. Dies gelang auch 2022 in nochmals erweitertem Umfang, aber auch für weitere unternehmensinterne Verbesserungen im Hinblick auf Stabilität und gesundes Wachstum, auch in nun sich häufiger verändertem Marktumfeld. Daran konnte im Jahr 2023 nahtlos angeknüpft werden und dies durch das gesamte Geschäftsjahr aufrechterhalten, bzw. sogar massiv gesteigert werden. Im für ein Handelsunternehmen vitalen Bereich Beschaffung waren seit Mitte/Ende 2020 extreme Preisanstiege bei Rohstoffen, Halbfertig- und Fertigerzeugnissen sowie bei Bauteilen als auch bei Kosten der Logistik, im Speziellen auf der Beschaffungsseite zu verzeichnen. Dies wurde bereits 2020 sehr gut gesteuert und gehandhabt und auch 2021 sowie 2022 mit erkennbarem Erfolg weitergeführt. Während die Preise der Waren als solches im Jahr 2022 im Mittel nur marginal angestiegen sind, hatten Wechselkurse im Jahr 2022 einen größeren Einfluss. Beides konnte durch zeitnahe Umsetzung adäquater Kompensationsmaßnahmen neutralisiert werden. Lediglich die weiterhin hohen Bezugskosten waren 2021/2022 problematisch, konnten jedoch auch durchweg kompensiert werden. Für 2023 war bereits seit dem Spätjahr 2022 eine deutliche Verbesserungstendenz zu erkennen, die aber im Rahmen vorausschauender Planung nur verzögert in die Verkaufspreise einfließt, um allzeit Reserven zu haben und von den Effekten der Lagerbewirtschaftung zu profitieren. Im Rahmen der Fortführung der 2020er Maßnahmenpläne wurden, rückblickend nun gut bewertbar, insgesamt gute Konzepte entwickelt, die schon im Vorjahr mit entsprechend positiven Ergebnissen in vielen Bereichen weiter optimiert wurden. In Folge verhalfen sie im Jahr 2023 erneut zu weitreichenden Verbesserungen in Abläufen, Umsatz und Ertrag. Eine Fortsetzung der positiven Entwicklungen erscheint daher für 2024 auf guter Basis darstellbar. Im Allgemeinen: Im Hinblick auf die Entwicklung der Beschaffungsmärkte können sich generell Wechselkursrisiken und ferner Veränderungsrisiken der Rohstoff- und Beschaffungspreise ableiten lassen, die wie andere Risiken auch jederzeit im Fokus der Überwachung durch die Unternehmensleitung stehen. In besonderem Umfang hat die Variabilität der Bezugspreise besonderen Einfluss genommen und wird dies auch weiterhin tun. Das Management und die Fachabteilungen überwachen und kontrollieren kontinuierlich sämtliche beschaffungsrelevante und Absatzmarkt-relevante Informationen von Lieferanten, Produkten und Märkten in enger Abstimmung und können so eine zeitnahe adäquate Reaktion des Unternehmens sicherstellen. Es sind im Allgemeinen Bestandsrisiken hinsichtlich Mengen und Preisen zwar gegeben, werden aber auch zeitnah identifiziert. Dies ermöglicht eine individuelle und schnelle Reaktion auf wechselnde Gegebenheiten. Die eingeleiteten Maßnahmen tragen jeweils zur Verbesserung der konkreten Beschaffungsprozesse und zur kontinuierlichen Optimierung der Vorratshaltung bei. Erwähnenswert sind auch im Jahr 2023 die scheinbar hohen Bestände am Lager, die jedoch im Einklang mit der Geschäftsentwicklung stehen und anhand von Gegebenheiten im Beschaffungsmarkt unter jederzeit kontrollierten Bedingungen entstanden sind und somit mit einer adäquaten Planung und Risikobewertung, auch bei sinkender Absatzsituationen, vereinbar sind. Es bestehen gelegentlich in Zusammenhang mit der Einkaufstätigkeit Wechselkursrisiken aus Devisenbeständen, die vereinzelt für die Beschaffung vorgehalten werden. Der wesentliche Teil der Finanzierung der Ware erfolgt aus dem Cashflow. Die Überwachung dieser Risiken erfolgt im Finanzwesen in direkter Abstimmung mit der Geschäftsführung. Dem Wettbewerbsrisiko wird mit ständiger Preis- und Marktbeobachtung entgegengetreten. Es ist das Ziel der Gesellschaft den überwiegend langjährigen Kunden konkurrenzfähige Preise zu bieten. Darüber hinaus ist man bestrebt einen Mehrwert in Form von sehr hoher Lieferbereitschaft, Zuverlässigkeit, ständigen Qualitätsverbesserungen und interessanten Unterstützungen der Kunden im Bereich der Absatzförderung anzubieten. Das Risiko von Forderungsausfällen mindert das Unternehmen durch die ständige Bewertung und Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden. Dies wird zentral gesteuert und über ein detailliertes Melde- und Berichtssystem an die Geschäftsleitung kommuniziert. Auch allgemeine konjunkturelle oder technische Trendveränderungen im Beschaffungs- und Absatzmarkt können im über einen längeren Zeitraum sowohl Chancen als auch Risiken genereller Art beinhalten. Diese mindert die Steinigke Showtechnic GmbH durch die ständige Überwachung und Untersuchung der (Beschaffungs-) Markt- und Wettbewerbsverhältnisse wie beschrieben in den Teilsegmenten Absatz und Beschaffung zuvor. Eine schnelle Reaktion auf die Bedürfnisse der Kunden sowie die Flexibilität bei der Auswahl der Lieferanten sind, verbunden mit schlanken Prozessen, für die Gesellschaft von großer Bedeutung. Durch die nationale und internationale Ausrichtung bestehen für das Unternehmen grundsätzlich auch Risiken in den Bereichen des Markenrechts sowie des rechtlichen Umfelds. Anhängige Gerichts-, Aufsichts- oder Haftungsverfahren gegen die Gesellschaft, die zu Ansprüchen führen könnten, bestehen nicht. Regional differente Bestimmungen und Regularien werden grundsätzlich im Vier-Augen-Prinzip abgewickelt. Im Rahmen dieses Genehmigungsprozesses erfolgt ferner die Prüfung und Berichterstattung durch interne und externe Sachverständige. Finanzielle Chancen und Risiken entstehen ggf. im Bereich der Devisenkurse und Zinssätze und können als Liquiditäts- und Zahlungsstromrisiken auftreten. Aktuell und erwartet auch zukünftig bestehen auf Grund einer soliden Finanzierungsstruktur und der eingeräumten Kreditlinien bei Banken und Lieferanten keine Liquiditätsrisiken. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war und ist nach aktuellen Erkenntnissen zu jeder Zeit sichergestellt. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden im Hinblick auf die Struktur der bilanzierten Finanzinstrumente und des implementierten Überwachungssystems nicht gesehen. Die vergangenen drei Jahre mit den schon so gegebenen Effekten sowie praktizierten Maßnahmen in den Bereichen Währungsrisiko, Preissteigerung auf den Beschaffungsmärkten und Marktgegebenheiten haben gezeigt, dass die etablierten und immer weiter optimierten Strategien positive Ergebnisse zu erzielen vermögen. Entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen liegen im Rahmen der weltwirtschaftlichen Lage und der Situation der Branche vor, jedoch der vorherrschenden Ansicht der Geschäftsführung nach keinen bestandsgefährdenden Risiken. Die Geschäftsleitung geht von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit auf einem der Lage nach bewertetem stabilem Fundament mit für die Zukunft deutlichen Wachstumstendenzen auf Basis neu geschaffener und optimierter bisheriger geschäftlicher Prozesse und Marktaktivitäten aus. Im Jahr 2023 wurden Investitionen in die IT-Infrastruktur vorgenommen, um eine hohe Ausfallsicherheit zu gewährleisten. Es wurden neue Server angeschafft, moderne WLAN-Systeme installiert und zudem in die Sicherheitstechnik ("Firewall") investiert. Des Weiteren wurde im Rahmen von Projekten mit externem Dienstleister insbesondere die Themen Datenschutz wie auch Sicherheit gegen externe Angriffe auf das IT-System angegangen und teilweise bereits abgeschlossen. Im Jahr 2024 wird die Internet-Technik des Unternehmens (Websites, Zugänge, Server) einem umfangreichen Sicherheitstest (sog. "Penetration Test") unterzogen. Der Ausbau von Netzwerk-Technik und Zugängen, besonders für den erhöhten Bedarf an Homeoffice-Arbeitsplätzen und der Ausbau der Webshop-Kapazität erfordern diese Maßnahmen, um dauerhaft den sicheren und stabilen Betrieb des Systems sicherzustellen. Prognose Die Geschäftsführung ging 2020 nach Datenlage der Branchenverbände davon aus, dass es bis mindestens Ende 2021 Einschränkungen in der Gesamtwirtschaft und insbesondere in der Veranstaltungsbranche geben würde. Dem war so, obgleich vereinzelt Lockerungen innerhalb der letzten Wochen des Jahres 2021 zu sehen waren. Die erwartbaren und aus dem Branchenumfeld ableitbaren Auswirkungen konkret für die Steinigke Showtechnic sind so nicht, bzw. nicht in vollem Umfang eingetreten und konnten massiv gemildert werden. Es konnte bereits 2021 ein umfangreicher Aufholkurs mit Grundlagen-Schaffung für die Folgejahre gesetzt werden. Die Arbeitskonzepte wurden bereits 2021 als richtungsweisend und belastbar gesehen und lieferten ein gutes bis sehr gutes Ergebnis in allen relevanten Ziffern bereits 2022 und erneut und sogar in besonderem Maße 2023. Demzufolge kann unter Annahme weitestgehend stabiler Marktverhältnisse und weiterhin zielgerichteter Anwendung adäquater, mittlerweile erprobter schneller Reaktionsmöglichkeiten auf Veränderungen, wie zuvor beschrieben, für 2024 von einer soliden und steigenden Geschäftsentwicklung ausgegangen werden. Die Steinigke Showtechnic GmbH ist stets auch in Sachen Sortiment, Services, Märkte breit und flexibel aufgestellt und viele gute und langjährige Partner seitens Kunden und Lieferanten. Außerdem bewirkten auch alle Maßnahmen und Veränderungen der letzten Jahre im Unternehmen die gewünschten Erfolge, sodass die benannten Ziele aus der Fortschreibung der Vorjahre für 2024 auch realistisch erreichbar sind. Insgesamt liegen der Prognose folgende Gegebenheiten zu Grunde: Neben der dem Unternehmen innewohnenden Flexibilität und der pragmatischen Managementpraxis eines inhabergeführten Unternehmens, welche zum Jahreswechsel 2022/ 2023 nach angemessener und guter Vorbereitung und erfolgreichem Übergang durch den langjährigen Co-Geschäftsführer - nun als Alleingeschäftsführer eingesetzt ist - fortgeführt wird, ist eine hohe Anpassungsfähigkeit auf Veränderungen durch die stete Orientierung an den Marktgegebenheiten und den kurzen Reaktionszeiten gegeben. Besonders die vergangenen beiden Geschäftsjahre haben dies bewiesen und konnten mit entsprechend gutem bis sehr guten Ergebnis, in Teilen sogar über der Prognose abgeschlossen werden. Die durch die betriebsinternen Anpassungen von Abläufen in allen Bereichen erzielten Optimierungen vormochten 2023 erneut die Stabilität nach schwierigen Zeiten in der Branche zu erhalten, sowie wie voriges Jahr in der Prognose dargelegt die konsequente Ausschöpfung der sich daraus ergebenden Wachstumspotentiale zu gewährleisten. So konnte z. B. die Realisierung von weiterem Zufluss von Umsätzen von Wettbewerbern, die Ausweitung von Umsätzen mit Bestandskunden und die Hinzugewinnung von Neukunden auch aus anderen Branchen erreicht werden. Die Verlässlichkeit des Unternehmens für die Handelspartner, einkaufs- wie verkaufsseitig, ermöglichte stabile und auf Langfristigkeit bauende Partnerschaften bereits in der Vergangenheit und wird als wichtiger Erfolgsfaktor gesehen. Demzufolge wird auch am Ausbau dieser Verbindungen mit zu erwartenden weiteren Erfolgen weiterhin gearbeitet. Diese Grundlage ermöglicht es seitens des Einkaufs einen konsequenten Warenzufluss sicher zu stellen, Zugang zu neuen und attraktiven Produkten zu erhalten und in Kooperationen neue und profitable Warensortimente zu gestalten. Im Gesamten wird somit ermöglicht, hohe erfolgsrelevante Unterstützungsgrade bei den Zulieferern innezuhaben. Auf Seiten des Verkaufs ermöglicht diese Ausrichtung des verlässlichen und partnerschaftlichen Umgangs, spiegelbildlich eine hohe Kundenbindung zu generieren, auf deren Grundlage angemessenes Wachstum zu erzielen ist. Auch ist dieser Zugang zu den Kunden, verbunden mit einem in vielen Bereichen hohen Servicelevel und einem umfangreichen Sortiment mit höchster Verfügbarkeit die Basis für die Durchsetzung angemessener, aber als fair eingestufter Preise, die das Unternehmen zu einem wichtigen Partner für die Kunden machen, und die zu angemessenen Erträgen im Unternehmen führen. Die rein wirtschaftlichen Faktoren der Steinigke Showtechnic, wie die hohe Eigenkapitalquote, die Innenfinanzierung, die gute Liquiditätslage und die gesamtheitlich wirtschaftlich stabilen Verhältnisse werden flankiert von gut implementierten, schnellen und effizienten Prozessen, die durch ein erfahrenes Führungskräfte-Team realisiert und begleitet werden. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung daher für das Geschäftsjahr 2024 eine Entwicklung der Umsätze auf Vorjahr mit leichter Steigerung. Dies liegt an zu erwartenden Effekten aus der Beschaffungs- und Lagersituation sowie Einflüssen aus den Wechselkursen. Im Marketingmix kommen im Jahr 2024 neben der Leitmesse in Frankfurt (ProLight & Sound) weitere Messen, wie z. B. die ISE in Barcelona hinzu. Außerdem werden auch mehrere kleinere Fachmessen wie auch in verstärktem Maße Hausmessen bei Kunden, Produktpräsentationen und Roadshows genutzt. Das hausinterne Printmedium "MOVE Magazin" hat mittlerweile erheblichen Stellenwert in der Kommunikation mit den Kunden erreicht und wird fortlaufend optimiert. Im Bereich eCommerce werden Investitionen getätigt und auch Kostenblöcke eingeplant, die das kontinuierliche Wachstum, insbesondere im Ausland, unterstützen. Auch im Jahr 2024 wird an dem langfristig schon stabilen und wachsenden Akzeptanzniveau der Eigenmarken OMNITRONIC, FUTURELIGHT, EUROLITE, OMNILUX, ROADINGER, ALUTRUSS, OMNILUX und DIMAVERY gearbeitet. Es werden neue innovative Produkte auf den Markt gebracht, die das Image dieser Marken stärken werden. Weiterhin wird am Ausbau der Umsätze zweier neu hinzugenommener Vertriebsmarken gearbeitet, wie auch die Übernahme einer weiteren attraktiveren Marke in einem interessanten Marktsegment als Generalvertrieb realisiert. Insbesondere einige im Haus entwickelte Lichtsteuerung, auch auf Tablet-Basis ("Apps") lassen gutes Umsatz- und Ertragspotential erkennen und werden im Sortiment mitsamt Zubehör mehr Raum erhalten.
Waldbüttelbrunn, den 30. Juli 2024 Matthias Schwab In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde von dem von uns beauftragten Wirtschaftsprüfer folgender Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Steinigke Showtechnic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Steinigke Showtechnic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Steinigke Showtechnic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Würzburg, den 31. Juli 2024 PKF
Issing Faulhaber Wozar Altenbeck Treuhand Verwaltungs
GmbH
Dr. Matthias Heinrich, Wirtschaftsprüfer Florian Pfaff, Wirtschaftsprüfer |
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