Hein Lkw-Service und Handel GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günther Ludwig Hein seit 30.8.2023 | Geschäftsführer |
Korbinian Ludwig Hein seit 25.9.2018 | Geschäftsführer |
Benjamin Günther Hein seit 9.4.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.65% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spedition Hein GmbHRott am InnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020BILANZ zum 31. Dezember 2020Spedition Hein GmbH, RottAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020Spedition Hein GmbH, Rott
ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2020Spedition Hein GmbH, Rott
ANHANG für das Geschäftsjahr 2020Spedition Hein GmbH, RottAllgemeine Angaben Die Spedition Hein GmbH hat ihren Sitz in 8354, Rott und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht/Registergericht Traunstein (HRB 2058). Die Erstellung des vorliegenden Jahresabschlusses erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Spedition Hein GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear oder degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die steuerlichen Bewertungsvorschriften nach § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG wurden zulässigerweise angewendet. Die sonstigen Ausleihungen unter den Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bei Waren die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger sind, werden diese angesetzt. In Arbeit befindliche Aufträge werden verlustfrei bewertet. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Sie wurden im Wesentlichen bis zum Bilanzerstellungszeitpunkt beglichen. Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde die Pensionsverpflichtung mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung dienen, verrechnet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Steuerrückstellungen aufgrund der abgeschlossenen Betriebsprüfung wurden mit erfasst. Die Folgewirkungen der Betriebsprüfung für die vergangenen Jahre wurden berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungsmethoden Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr grundsätzlich beibehalten. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagenspiegel Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagespiegel zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Euro 9.000,00 (Vorjahr: Euro 12.000,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Pensionsrückstellungen Bei den Pensionsrückstellungen wurde nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB die Pensionsverpflichtung mit Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung dienen, verrechnet. Die Pensionsverpflichtungen betragen Euro 558.377,00 (Vorjahr: Euro 470.564,00) und die Aktivwerte der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen Euro 161.260,97. (Vorjahr: Euro 152.028,97). Für die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde das Berechnungsverfahren "Teilwertverfahren" unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 2,38%, eines Rententrends von 0,00 % und der Sterbetafel "Richttafel 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck (Kollektiv Methode) verwendet. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen einschließlich der Senkung des Rechnungszinsfußes resultiert im Geschäftsjahr ein Zinsaufwand in Höhe von Euro 12.980,00 (Vorjahr: Euro 12.906,00). Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Erträge in Höhe von Euro 1.819,75 (Vorjahr: Euro 1.740,85) verrechnet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt Euro 114.803,00. Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich und für Abschluss- und Prüfungskosten. Angaben zu Verbindlichkeiten und zu Sicherungsrechten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben Euro 262.147,12 (Vorjahr: Euro 51.258,60) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 262.147,12) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr; Euro 9.000,00 (Vorjahr: Euro 12.000,00) haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte gesichert. Alle übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt Euro 1.919.984,03 (Vorjahr: Euro 1.564.678,95) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für diese Verbindlichkeiten bestehen die branchenüblichen Pfandrechte und Eigentumsvorbehalte. Von den sonstigen Verbindlichkeiten bestehen Euro 692.288,47 (Vorjahr: Euro 508.488,47) gegenüber dem Gesellschafter. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Euro 27.937,81 (Vorjahr: Euro 95.319,88) aus Steuern und Euro 234,00 (Vorjahr: Euro 154,00) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Erläuterungen zum Personalaufwand Im Personalaufwand sind Euro 88.435,01 (Vorjahr: Euro 85.550,81) für Altersversorgung enthalten. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen vor allem aus Pacht- und Mietverträgen. Hieraus ergaben sich in 2020 Aufwendungen von Euro 200.850,00 (Vorjahr: Euro 143.575,00). Die Verträge haben Restlaufzeiten von bis zu 5 Jahre. Zum 31.12.2020 bestand aus dem Bereich des Sachanlagevermögens ein Bestellobligo von Euro 354.600,00. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 59 (Vorjahr: 58), davon 17 (Vorjahr: 15) Angestellte (ohne Geschäftsführer) und 42 (Vorjahr: 43) gewerbliche Mitarbeiter. Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens Spedition Hein GmbH von Günther Hein Speditionskaufmann und Benjamin Hein Speditionskaufmann geführt. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.
Rott, den 18. März 2022 Günther Hein Benjamin Hein LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2020Spedition Hein GmbH, RottGrundlagen des Unternehmens Die Spedition Hein GmbH ist ein inhabergeführtes, mittelständisches Familienunternehmen in der zweiten Generation. Der Schwerpunkt der Gesellschaft liegt im Transport- und Speditionswesen. Am Unternehmensstandort in Rott am Inn werden ca. 60 qualifizierte Mitarbeiter beschäftigt. Der Fuhrpark der Gesellschaft besteht aus umweltfreundlichen Fahrzeugen mit Motoren der neuesten Schadstoffklassen. Er umfasst derzeit 30 ziehende Einheiten sowie 45 MEGA-Auflieger. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Weltweit ist das BIP nach dem derzeitigen Datenstand um 3,5 % gesunken. Der Welthandel ist mit fast 10 % noch erheblich drastischer eingebrochen. Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im abgelaufenen Jahr nach einer langjährigen Wachstumsphase deutlich geschrumpft und befindet sich in einer Rezession. Als Folge der Covid-19-Pandemie ging die Industrieproduktion vor allem in der ersten Jahreshälfte deutlich zurück, was auch auf die Störungen in den weltweiten Lieferketten zurückzuführen war. Der Onlinehandel steigerte seine Zuwachsraten der Vorjahre. Die Entwicklung des Speditionsgewerbes in 2020 wurde stark durch die Covid -19-Pandemie beeinflusst. Wirtschaftlich Entwicklung des Unternehmens In einem zunehmend schwierigen Umfeld (Italienkrise, Mauterweiterung, steigende Transportkosten) konnte das Unternehmen den Umsatz auch im Jahre 2020 steigern. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 5,9 % ausgeweitet werden. In 2020 wurde die Fahrzeugflotte kontinuierlich weiter durch neue Lkws ausgetauscht. Die Verbrauchswerte konnten auch in 2020 im vgl. zum Vorjahr weiter reduziert werden. Durch den erstmaligen Einsatz von Erdgas betriebenen Lkws werden die Kosten weiter gesenkt. Es wurde ebenfalls weiter auf intensive, betriebsinterne Schulungen für eine wirtschaftliche Fahrweise gesetzt. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2020 erzielte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 15.711. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahresumsatz (TEUR 14.831) in Höhe von 5,9 %. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind demgegenüber von TEUR 6.971 auf TEUR 7.575 um 8,7 % angestiegen. Insgesamt ist eine Steigerung des Rohertrags um TEUR 587 bzw. 6,9 % zu verzeichnen. Der Personalaufwand ist aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl um TEUR 312 gestiegen. Die Abschreibungen liegen mit TEUR 53 über dem Niveau des Vorjahres. Die Fahrzeugkosten konnten hingegen aufgrund des Einsatzes von kraftstoffsparenden Lkws um TEUR 59 gesenkt werden. Die Erhöhung des operativen Ergebnisses der Gesellschaft liegt am verbesserten Rohergebnisses. Es entspricht den Erwartungen der Gesellschaft. Insgesamt wird die Ertragslage für 2020 als zufriedenstellen eingeschätzt. Das Unternehmen erzielt in 2020 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 383 (Vorjahr: TEUR 226). Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2020 wurden Investitionen im Sachanlagenbereich von TEUR 1.080 getätigt, wodurch sich das Anlagenvermögen weiter erhöht hat. Es wurden dabei überwiegend in den LKW-Fuhrpark mit der neuesten Motorengeneration investiert. Insgesamt hat das Anlagevermögen von TEUR 2.807 auf TEUR 2.944 um 4,9 % zugenommen. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 940 erhöht. Hierfür ist im Wesentlichen der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 663 und die Erhöhung der flüssigen Mittel in Höhe von TEUR 113 verantwortlich. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund der um TEUR 1.077 gestiegenen Bilanzsumme von im Vorjahr 48,7 % auf 46,3 % verringert. Finanzlage Die Investitionen erfolgten im Wesentlichen durch Eigenmittel. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich trotz der Investitionen um TEUR 54 verringert. Die bestehenden Bank- und sonstigen Finanzierungverbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfirsten beglichen, zum Teil mit Ausnutzung von Skonti. Es wird auch künftig damit gerechnet, die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Das Unternehmen verfügt über eine gesicherte Liquidität. Chancen Unsere Chance sehen wir darin, dass wir als stabiler Frachtführer im Transportmarkt uns für weitere Aufgaben als verlässlicher Partner mit langjährigen Kunden gezeigt haben. Weitere Chancen sehen wir in der Lagerung von Waren für Kunden. Ziel ist es, eine langfriste Kundenbedingung zu erreichen. Risiken Die Tätigkeit der Logistikleistungen stellt hohe Anforderungen an die Pünktlichkeit und Leistungsfähigkeit des eingesetzten Fahrpersonals. Die erhöhte Nachfrage nach Fahrpersonal und der gleichzeitige Preisdruck sehen wir als Risiko. Die Beschaffung von Personal bleibt für das Unternehmen weiterhin schwierig. Das verknappende Arbeitsmarktangebot an potentiellen Mitarbeiter, welche die an sie gestellten Anforderungen erfüllen können, rückt die Qualitätssicherung und Zuverlässigkeit in den Fokus. Von den damit verbundenen Problematiken ist die gesamte Transportwirtschaft betroffen, das Unternehmen aufgrund der deutlich höheren Anforderungen an das Fahrpersonal, aber ganz besonders. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile langfristige durch qualitative Leistungen halten zu können. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditätssituation des Unternehmens derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken, welche die Vermögens- Finanz- und Ertragslage beeinflussen könnten, liegen nicht vor. Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Personalkosten und Nachtfahrverbote im Ausland. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Auftragslage stellt sich aufgrund des Nachholbedarfs als sehr gut dar. Die Nachwirkungen der Pandemie werden das Jahr 2021 und kommende Jahre noch belasten. Es gilt Lieferkettenunterbrechungen, Kostensteigerungen und Personalmängel auszugleichen. Ein interessanter Trend für die Zukunft ist die wahrscheinliche Diversifizierung der Beschaffungs- und Lieferquellen, um die Situation im Frühjahr 2020 zu vermeiden, als die Lieferungen aus Asien gestört waren. Diese Diversifizierung der Lieferketten und das Entstehen alternativer Routen stellt eine Chance für die Logistikindustrie dar. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet die Gesellschaft steigende Umsatzerlöse bei konstanter Ertragslage. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Spedition Hein GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Hein GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Hein GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wasserburg a. Inn, 18. März 2022 Dr.
Frank & Kollegen GmbH
Dr. Simon Frank, Wirtschaftsprüfer |
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