Dautel Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Schönberger seit 27.12.2016 | Geschäftsführer |
Heiko Braun seit 9.12.2010 | Prokura |
Rutger Klaus Dautel seit 16.11.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dautel GmbHLeingartenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtGrundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des Unternehmens Wir sind in der Herstellung von Ladebordwänden, Kipper und Wechselsystemen für Lastkraftwagen tätig. Forschung und Entwicklung Im Bereich Ladebordwand haben wir die neue Generation unserer Fleetlifter mit einer Hubkraft von 1000 kg und 1500 kg entwickelt. Die Ladebordwände passen an die Mid-Range-Fahrzeuge internationaler LKW-Hersteller, haben ein attraktives Eigengewicht und sind zuverlässig und robust im Einsatz. Durch ein erweitertes Einsatzgebiet wollen wir mit den preisgünstigen Fleetlifter neue Kunden im In- und Ausland gewinnen. Im Bereich Kipper haben wir unsere Kipper mit der Option neuer Hochleistungsstähle erweitert, mit denen bei gleicher Verschleissfestigkeit 200 kg Eigengewicht eingespart werden. Im Bereich Kleinkipper haben wir den Einsatz auf Fahrzeuge bis 7,2 to erweitert, um das komplette Fahrzeugangebot eines führenden Lkw-Herstellers abzudecken. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Durch die eingeschränkte Verfügbarkeit von Halbleiterelektronik und der Zerstörung zweier Kabelstrangwerke in der Ukraine zu Beginn des Krieges blieb die Nutzfahrzeug-Branche in 2022 weiter geschwächt. Insgesamt wurden in Deutschland -13 % weniger Nutzfahrzeuge bis 6 to Fahrzeuggesamtgewicht (-18 % in Westeuropa) und -2 % weniger Nutzfahrzeuge über 6 to (+5 % in Westeuropa) abgesetzt. Dautel produzierte -9 % i.Vgl. Vj. weniger leichte Kipper (bis 6 to) und -15 % i. Vgl. Vj. weniger schwere Aufbauten (über 16 to). Im Bereich Hebetechnik stieg der Absatz um 2 % i. Vgl. Vj. . Geschäftsverlauf Der Rohertrag ohne die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierte sich im Jahr 2022 um 6 % auf 13.585 T€. Durch Preisbindungen an Kunden und die langen Lieferzeiten der LKW-Fahrgestelle konnten die rohstoffbedingten Preiserhöhungen nicht rechtzeitig weitergeben werden. Der Personalkostenanteil konnte durch Personalreduzierung und Preiserhöhungen reduziert werden auf 32 % (35 % i.Vj.) der Betriebsleistung. Dabei wird jedoch nicht ersichtlich, dass uns im dritten Coronajahr eine hohe Krankenquote von 9 % belastet hat. Darüber hinaus verursachten die unsteten Lieferketten permanent Umterminierungen, Produktionsausfälle und letztlich eine unbefriedigende Effizienz in der Produktion. Wir haben 11 Auszubildende eingestellt. Die Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung der Belegschaft wurden in Einzelmaßnahmen und Gruppenveranstaltungen weitergeführt. Ertragslage Der Pro-Kopf-Rohertrag stieg von 75 T€ i. Vj. auf 78 T€. Infolge Knappheit durch Corona und Ukrainekrieg erfolgte der Materialbezug zu stark steigenden Rohstoffpreisen. Der Materialkostenanteil an der Betriebsleistung erhöhte sich dadurch auf 54 % (50 % i. Vj.). Die Gesamtauslastung war in 2022 in Folge diverser Knappheiten nur befriedigend. Der Personalbestand wurde auf 174 Mitarbeitern (192 i. Vj.) im Jahresdurchschnitt reduziert. Das Jahresergebnis von -472 T€ (+21 T€ i. Vj.) bei einem gesunkenem EBITDA von 528 T€ (922 T€ i. Vj.) ist nicht zufriedenstellend. Finanzlage Die Eigenkapitalquote einschließlich stillem Gesellschafterkapital geht verlustbedingt von 18 % auf 15 % zurück. Sachinvestitionen zur Digitalisierung wurden im mittleren Umfang vorgenommen. Der cash flow fiel im Geschäftsjahr 2022 von 784 T€ auf 132 T€. Vermögenslage Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um nur +2 %. Dabei gab es viele Fehlteile infolge von Problemen in den Lieferketten. Es fehlte am "richtigen" Material. Die Bestände für fertige und unfertige Erzeugnisse blieben hoch und konnten nur um -10 % reduziert werden. Trotz dieser Schwierigkeiten konnten wir die Bestände halten und um -1 % senken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich aufgrund des ausgewiesenen Jahresfehlbetrags. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung Betriebsergebnis Branchenentwicklung Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den cash flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen, Erhöhung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen und Dotierung der Unterstützungskasse. Der Umsatz pro Mitarbeiter erhöhte sich deutlich auf 173 T€ und ist damit signifikant um +22 T€ gestiegen. Durch den hohen Materialeinsatz reduzierte sich die Umsatzrendite 0,7 % auf -0,5 % und ist im Vergleich zum Vorjahr um -1,2 % niedriger. Der Cash flow ist mit 132 T€ positiv. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als gut ein. Beim Ertrag konnte aufgrund anhaltend schwachem LKW-Geschäft nur ein EBITDA in Höhe von +528 T€ erreicht werden. Das Jahresergebnis ist mit -472 T€ negativ. Damit konnte das im Vorjahr angepeilte positive Ergebnis nicht erreicht werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. PrognoseberichtWir gehen in 2023 bei verbesserten Lieferketten von im Vergleich zum Vorjahr konstanten Umsätzen aus. Um eine positive Entwicklung des Unternehmens zu erreichen, haben wir bereits in 2022 unsere Preise gemäß den Teuerungen der Rohstoffe erhöht. Diese Verkäufe gehen erst jetzt in den Umsatz ein. Wir gehen von einem positiven Ergebnis in 2023 aus, was sich auch aus den bisher vorliegenden Monatsergebnissen abzeichnet. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Durch die Chipknappheit liegt die Branche mit Ihren Auslieferungen weiter hinter Ihren Verkäufen zurück. Die Auftragsbestände und Lieferzeiten sind hoch. Chancen- und RisikoberichtRisikobericht Branchenspezifische Risiken: Das erhöhte Zinsniveau und die hohen Preise für LKW und Aufbauten könnten die Nachfrage nach LKW reduzieren. Das erhöhte Zinsniveau und die hohen Baupreise können die Nachfrage nach Baufahrzeugen belasten. Daraus können für uns Risiken bei Umsatz und Ergebnis entstehen. Ertragsorientierte Risiken Es ist nicht verlässlich abschätzbar, wie sich die Rohstoffpreise und deren Dynamik wieder normalisieren. Die Verkürzung von Lieferzeiten reduziert die ertragsorientierten Risiken. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind sehr untergeordnet, da wir mehr als 90% unseres Umsatzes in der Euro-Zone tätigen. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Chancenbericht Der hohe Auftragsbestand sichert uns die Beschäftigung bis Ende 2023. Da wir beschaffungsseitig mittlerweile die Rohstoffe mit kurz laufenden Verträgen bestellen, könnten fallende Rohstoffpreise das Ergebnis verbessern. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld, hohen Rohstoffpreisen und einer nachlassenden Nachfrage. Vor dem Hintergrund unserer Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Leingarten, den 25.05.2023 Rutger Dautel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die Dautel GmbH hat ihren Sitz in Leingarten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HR B 100423 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt worden. Den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung wurde sowohl bei Erfassung der laufenden Geschäftsvorfälle des Geschäftsjahres 2022 als auch beim vorliegenden Abschluss Rechnung getragen. In der Bilanz sind sämtliche Aktiva und Passiva auf den Bilanzstichtag, in der Gewinn- und Verlustrechnung alle Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr - wie bereits in den Vorjahren - nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Das Stammkapital ist voll einbezahlt. Die Daten des Vorjahres sind in T-€ aus dem Vorjahresabschluss entnommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bewertungsgrundsätzen unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gem. § 248 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Sie werden gem. § 255 Abs. 2a HGB mit den bei deren Entwicklung anfallenden Herstellungskosten bewertet. Die Bilanzierung der übrigen immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB liegen nicht vor. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen erfolgen linear. Die Zugänge des Jahres 2022 zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern wurden gemäß den gesetzlichen Vorschriften aktiviert und auf fünf Jahre abgeschrieben. Beim Umlaufvermögen sind die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an fertigen und unfertigen Erzeugnissen ordnungsgemäß erfasst. Bei der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die Anschaffungskosten zugrunde gelegt, wobei die Lagerbewertung zum gewogenen Durchschnittspreis erfolgte. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. Angemessene Bewertungsabschläge wurden vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unsere Kundenforderungen bestehen in üblicher Höhe. Die erkennbaren Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde wie im Vorjahr durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf die Nettoforderung ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T-€ 69. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen sind im Rahmen des § 249 HGB gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit ihrem ggf. abgezinsten Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Darin werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens:
Abschreibungen
Buchwerte
Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr aktivierten Entwicklungskosten beträgt T-€ 11. Dieser Betrag entspricht den im Geschäftsjahr angefallenen Entwicklungskosten. Er wurde zusammen mit den bereits in den Vorjahren vorgenommenen Aktivierungen unter den immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens ausgewiesen. Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt € 509.929,44, die in Höhe von € 265.233,99 auf die Aktivierung von Entwicklungskosten, in Höhe von € 68.879,00 auf den Ertrag aus dem geänderten Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen und in Höhe von € 175.816,45 auf die Aktivierung des Planvermögens zum beizulegenden Wert entfallen. Von den Forderungen betragen
Es besteht eine Verbindlichkeit in Höhe von T-€ 230 (i. Vj. T-€ 230) gegenüber Gesellschafter aus stillem Gesellschaftskapital. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung vor Verrechnung mit Vermögensgegenständen beträgt T-€ 2.014. Das mit den Pensionsrückstellungen verrechnete Planvermögen, setzt sich aus einem Kontokorrentkonto, einem Wertpapierdepot und einer Lebensversicherung zusammen, die gemäß den zugrundeliegenden Kontoauszügen, Depotauszügen und Versicherungsbestätigungen einen beizulegenden Zeitwert von T-€ 548 aufweisen, bei Anschaffungskosten von T-€ 373. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen die Garantie-Risiken und diverse personelle Kosten enthalten. Von den laufenden Verbindlichkeiten belaufen sich:
Den finanzierenden Kreditinstituten wurden Grundschulden in Höhe von T-€ 3.835 auf das Betriebsanwesen in Leingarten durch die Dautel Grundstücksgesellschaft mbH & Co. KG zur Verfügung gestellt. Außerdem wurden einem Kreditinstitut die zu finanzierenden Maschinen sicherungsübereignet. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die ausgewiesenen Umsatzerlöse wurden aus dem Verkauf von Fahrzeug- und Hebetechnik sowie von Kommunaltechnik erzielt, wobei das Absatzgebiet überwiegend im Inland lag. Die Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T-€ 37 (i. Vj. T-€ 39), im Vorjahr allerdings unter den "Sonstige Zinsen und ähnlichen Erträgen" ausgewiesen. Unter den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" sind auch die Aufwendungen aus dem Planvermögen in Höhe von T-€ 44 ausgewiesen. Im Vorjahr wurden die Erträge aus dem Planvermögen in Höhe von T-€ 81 mit den Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T-€ 39 saldiert und unter den "Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen" ausgewiesen. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung liegen nicht vor. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen haben zum Bilanzstichtag mit einem Gesamtbetrag in Höhe von T-€ 1.261 bestanden aus:
Vom Gesamtbetrag bestehen Verpflichtungen in Höhe von T-€ 1.002 gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verträge dienen der Optimierung der Betriebsabläufe sowie der Finanz- und Liquiditätslage. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Sinne von § 267 Abs. 5 HGB betrug:
Geschäftsführer waren im Berichtsjahr 2022: Herr Rutger Dautel, Dipl. Wirtschaftsingenieur, Heilbronn Klaus Schönberger, Techniker, Heilbronn Bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Die Pensionszahlungen für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebene betrugen im Geschäftsjahr T-€ 153 (i.Vj. T-€ 153). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Geschäftsführern wurden insgesamt T-€ 1.078 (i.Vj. T-€ 1.141) zurückgestellt. Im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge wird eine Unterstützungskasse unterhalten, die in Abhängigkeit der Betriebszugehörigkeit zum Versorgungsbezug berechtigt. Die Unterstützungskasse wurde für Neuzugänge zum 30.06.1998 geschlossen. Auf Basis der vorliegenden Zahlen zum 31.12.2022 ergibt sich daraus eine Verpflichtung in Höhe von T-€ 5.092, davon ist ein Fehlbetrag (Unterdeckung) von T-€ 4.435 zu verzeichnen, dessen Auszahlung sich jedoch über einen Zeitraum von mindestens 40 Jahren erstrecken wird. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung zur Beschlussfassung vor, den Bilanzverlust in Höhe von T-€ 1.866 auf neue Rechnung vorzutragen.
Leingarten, den 25.05.2023 Rutger Dautel BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dautel GmbH, Leingarten Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dautel GmbH, Leingarten, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dautel GmbH, Leingarten, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heilbronn, den 05. Juni 2023 Remmlinger + Partner Treuhand Partnerschaftsgesellschaft mbB Buchprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft Joachim Remmlinger, vereidigter Buchprüfer Andreas Weiß, vereidigter Buchprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 3.7.2023. |
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