ELME Service und Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karsten Höflich seit 30.1.2019 | Prokura |
Johannes Antonius Kolthof seit 7.11.2017 | Geschäftsführer |
Christine Anna Bauer seit 26.6.2017 | Prokura |
Günther Froschermeier seit 26.6.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CCV International B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CCV GmbHAu i.d.HallertauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CCV GmbH, Au in der Hallertau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CCV GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CCV GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 6. Mai 2024 Mecklenburg
+ Hoffmann GmbH
Claus Hoffmann, Wirtschaftsprüfer ppa. Ronny Poppe-Krol, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die CCV GmbH ist Lösungs- und Systemanbieter im Bereich hochsicherer Transaktionsverarbeitung und Komplettlösungen für den Handel. Das Leistungsspektrum umfasst dabei die Bereiche Hardware- und Software-Entwicklung, Produktion und Auslieferung elektronischer Geräte (Terminals und Kartenleser im bedienten -attended- sowie unbedienten -unattended-Bereich), Payment-as-a-Service-Dienstleistungen (Hosted acCEPT), Terminal Managementsysteme, individuelle Softwareentwicklungsleistungen sowie Reparatur und Services. Services beinhalten dabei Lösungen zu Kartenzahlung, Mobile Commerce (app-basiert) mit App-Partnern und dem CCV Store auf Android Basis sowie weitere Mehrwertdienste (u.a. Loyalty, EV Charging Lösungen wie e-Receipt und Flottenkarten). Neu im Portfolio ist das virtuelle Terminal "CCV PhonePOS", das Smartphones und Enterprisegeräte auf Androidbasis per App in Kartenlesegeräte aufrüstet. Im Fokus stehen dabei Lösungen für Projekte mit Großkunden und Systemintegratoren (XL Segment) sowie kleine und mittlere Händler (SME Segment). In der Business Unit "XL", dem Großkunden- sowie Projektgeschäft, werden den Kunden zugeschnittene Systemlösungen angeboten und betrieben. In die Business Unit mit eingebunden als virtuelle Einheit sind Teile der CCV Group in Arnheim, wodurch die Gesamtorganisation in mehr als 20 Ländern tätig ist. Angesprochen werden im Großkundensegment speziell die Kundengruppen Netzbetreiber, Retail, Mobility (EV-Charging, Public Transport, Service Stations, Parking, Vending) und eCommerce. Über die Business Unit "SME" werden mit unserem kaufmännischen Netzbetrieb (KNB) Kleinkunden (SME) mit Komplettlösungen bedient. Die Betreuung erfolgt über die eigene Vertriebsorganisation mit Handelsvertretern. Unser kaufmännischer Netzbetrieb wird darüber hinaus als Value Add Service erfolgreich im Projektgeschäft mit Großkunden eingesetzt. Im Competence Center, als eine weitere Business Unit (BU) unserer Gesellschaft, sind die Entwicklungsaktivitäten und der Systemtest gebündelt, die die Business Unit sowohl für unser Unternehmen als auch für die gesamte CCV Group erbringt. 2. Ziele und Strategien Die Gesellschaft hat die Zielsetzung, als unabhängiger Lösungsanbieter in den Bereichen Kartenakzeptanz ein vollständiges, leistungsfähiges, mit innovativer und verlässlicher Hard- und Software ausgestattetes Produktportfolio anzubieten und die eigene Marktposition in Deutschland und dem europäischen Ausland durch eine Steigerung der Umsatzerlöse und erhöhter Profitabilität mit Unterstützung der CCV Gruppe in XL auszubauen. Wichtig sind dabei innovative Geschäftsfelder wie EV Charging oder App-basierte Lösungen auf Android, die dem Markt die Zukunftsfähigkeit und Agilität der CCV verdeutlichen. In SME werden Gesamtlösungen für den Handel eine stärkere Rolle einnehmen. Hierbei stehen moderne Mobilterminals (auf Wunsch mit Android für Kunden Apps), stationäre Terminals, PIN-Pads und Transaktionsverarbeitung im Fokus. Diese Ziele werden in Kooperationen innerhalb der CCV Gruppe und mit externen Partnerunternehmen für den kaufmännischen Netzbetrieb verfolgt. CCV positioniert sich als Marktteilnehmer, der einerseits groß genug ist, um mit großen Händlern und Partnern zusammenzuarbeiten, andererseits aber auch innovativ genug, um mit den sich ändernden Bedürfnissen seiner Kunden und Partner Schritt zu halten. 3. Steuerungssystem Das Unternehmen wird durch die Geschäftsleitung über die technische Entwicklung, Umsatzerlöse und EBIT gemäß der Jahresbudget-Planung gesteuert. Die entsprechenden Prozesse sind im Qualitäts-Management gemäß ISO9001 festgelegt. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Auswirkungen der Corona Pandemie und des in der Ukraine herrschenden Krieges machten sich in 2022 insbesondere durch Lieferschwierigkeiten der Chipindustrie, eine allgemeine Verteuerung von Einkaufspreisen bzw. auch durch eine zeitliche Ausweitung von Transportwegen bemerkbar. Grundsätzlich trugen diese schwierigen Gegebenheiten im Vorjahr zu einer Art "Hamstereffekt" bei, wodurch sich viele Kunden zur Bestellung größerer Terminalstückzahlen veranlasst sahen, um selbst lieferfähig zu bleiben. CCV profitierte aufgrund einer vorausschauenden Einkaufspolitik von einer überdurchschnittlichen Lieferfähigkeit, und konnte dadurch seine Marktstellung weiter ausbauen. In 2023 änderte sich allerdings die Marktsituation dahingehend, dass gerade die großen Net Service Provider nun aufgrund ihrer vollen Läger in Kombination mit einer abflachenden gesamtwirtschaftlichen Marktnachfrage nach Terminals deutlich weniger, als ursprünglich geplant, bei uns abnahmen, wodurch gerade die Umsätze bei den Terminalverkäufen als wesentlicher Umsatztreiber 2022 sich deutlich reduzierten. 2. Branchenbezogenen Rahmenbedingungen Die in den letzten Jahren vermehrt durchgeführten M&A's im Paymentbereich legen aktuell eine Pause ein. Die auf diese Art zusammengeführten Unternehmen wie z.B. Payone/Worldine sind weiterhin in der Phase der Integration und benötigen seitens CCV hohen Betreuungsaufwand, um die teils immer noch dreifach vorhandenen Plattformen und damit verbundenen Prozesse zu steuern. Die historisch hohen technischen Eintrittsbarrieren sind für Neueinsteiger mit hohen Anfangsinvestitionen verbunden, daher sind neue Marktteilnehmer im klassischen Kartenzahlungssegment kaum anzutreffen. Dennoch treten neue internationale Player auf, die den deutschen Markt mit girocard als weiterhin lukrativ und wachsend erachten, wie Global Payments mit dem Netzbetrieb OC Payment. Hier konnten wir einen ersten Abschluss erzielen. Anders sieht es im FinTech und PSP (Payment-Service-Provider) Umfeld aus. Hier sind gerade im Bereich App-basierter Lösungen viele neue Unternehmen auszumachen, wobei der nachhaltige Erfolg abzuwarten bleibt. Die CCV GmbH konnte sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr in guter Marktposition halten und liegt weiterhin, gemäß eigener Marktbeobachtungen, mit Neuverkäufen mit an führender Position im deutschen Markt. Wesentliche Wettbewerber sind im attended Bereich unverändert Ingenico, Worldline und Verifone, gefolgt von PayTec und Feig im unattended Bereich. Auch Adyen und Sumup sind sichtbar im Kleinkundensegment. 3. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses 2023 Die aktuell gesetzten bedienten Terminalprodukte CCV Base Next, CCV Mobile Premium, CCV Pad Next und die beiden Android-Terminals CCV Mobile A920 und CCV Fly A77 erweisen sich als erfolgreich im Markt. Insbesondere die beiden letztgenannten Android-Terminals gewannen im Verbund mit dem Business Appstore "CCVStore" immer mehr Marktanteile und zeigen stetig wachsenden Absatz. In der Business Unit "XL" war das Jahr 2023 gekennzeichnet durch eine weitere Stärkung der Beziehungen zu den Top-Playern auf dem deutschen Markt, welche sich in einer Konsolidierungsphase nach dem sehr starken Vorjahr befanden. Unsere wesentlichen Kunden-Netzbetreiber hatten sich in der Phase der Bauteile Knappheit in 2022 stark eingedeckt, weshalb sie ihre gesunkene Nachfrage weitgehend, entgegen unserer Planung, aus den eigenen vollen Lägern bedienten. Entsprechend reduzierten sich unsere Umsätze in diesem Segment deutlich gegenüber dem sehr außergewöhnlich starken Vorjahr. Hervorzuheben ist auch das Segment Large Retail. Nachdem sich einer der größten deutschen Einzelhändler im Jahr 2021 für das CCV Pad Next entschieden hat, sind viele andere große Einzelhändler in Deutschland diesem Beispiel gefolgt. In diesem Segment, in dem CCV in der Vergangenheit einen relativ geringen Marktanteil hatte, konnte dieser in 2022 sowie 2023 weiter ausgebaut werden. Starke Retail Partner, wie Aldi Süd und Rossman konnten ausgestattet werden, wodurch sich die Sichtbarkeit von CCV Terminals deutlich erhöhte. Diese Terminalverkäufe sind zum Teil auf die Investitionen zurückzuführen, die wir in den letzten Jahren sowohl in die sogenannte SECpos-Plattform als auch in die Hosted acCEPT-Plattform getätigt haben. Diese Plattformen bilden die Grundlage für alle Arten von Neuentwicklungen wie z.B. PhonePOS, das zusammen mit unserem strategischen Partner, der Rubean AG, weiterentwickelt wird. Eine große Ausschreibung eines Logistik Dienstleisters wurde erfolgreich für CCV Terminakls entschieden, die Pilotphase wird ab 2024 erfolgen. Das Segment der unbedienten Automatenterminals, bestehend aus den etablierten Produkten OPP-C60, SCR-C, OPM/COR und InSync ging nach einer schmerzlichen Phase der Bauteileknappheit in den Umsatzzahlen deutlich zurück. Der Wettbewerb konnte hier mit der neuen Generation "PINonGlass" schneller liefern, weshalb der Lagerbestand gerade bei diesen Geräten deutlich angewachsen ist. Diese neue Marktanforderung können wir nun mit dem Automatenterminal IM30 erfüllen. Es eröffnen sich eine Vielzahl an Absatzchancen, insbesondere bei internationalen Ausschreibungen. Des Weiteren wurde das IM15 speziell als rein kontaktloses, unbedienten Kartenterminal für den EV Charging Einsatz konzipiert und sorgt für sehr großes Interesse im Markt. Neben der Zahlungsfunktion bieten diese Produkte auch die Möglichkeit, entsprechende Dienstleistungen wie Service, Softwaremanagement, Processing und Acquiring anzubieten. Die ursprüngliche Begrenzung des IM30 auf die Software-Plattform acCEPT hat zu vermindertem Absatz geführt, da die Netzbetreiber die Software-Platform SECpos gewohnt waren. Zusätzlich waren in acCEPT noch nicht alle Funktionen vergleichbar zu SECpos umgesetzt worden. Hierzu wurde in 2023 eine Strategieanpassung vorgenommen, wodurch nun beide Varianten auf den bestehenden Software-Plattformen der CCV erhältlich sind. Für den Benelux Markt wurde die Plattform Vx geöffnet. Im Bereich der virtuellen Terminals bleibt die Wachstumskurve weiterhin stark steigend. Potenzielle App Partner kontaktieren CCV aus Eigeninitiative. Das neue Angebot des virtuellen Terminals CCV PhonePOS (SoftPOS), welches über unseren strategischen Partner, die Rubean AG, betrieben wird, erweist sich dabei als Türöffner. Viele große Handelsunternehmen zeigen großes Interesse und nehmen gleichzeitig die CCV als kompletten Lösungsanbieter erstmals wahr. Dies gilt auch für Netzbetreiber, die als langjährige Kunden bisher nur bestimmte Lösungen von CCV bezogen. Die aktive Kundennachfrage bei Händlern zur Kartenzahlung verleihen insbesondere der girocard und girocard CTLS weiterhin einen großen Schub. Viele Händler, die sich bisher gegen bargeldlose Bezahlsysteme entschieden haben, nutzen nun vermehrt die Vorteile dessen. Neue Terminalhersteller scheitern weiterhin am deutschen Markteintritt durch die hohen regulatorischen Anforderungen der Girocard. Dies gilt in gleichem Maße für die SoftPOS Lösung CCV PhonePOS, die bisher als einzige Lösung eines virtuellen Terminals für die Girocard zugelassen ist und damit einen Alleinstellungsmerkmal im Markt besitzt. Die Lieferantenbeziehungen sowohl zu PAX Technology als auch CPayond waren dauerhaft stabil. PAX ist weiterhin der Hauptlieferant der bedienten als auch der neuen unbedienten Terminals IM30 bzw. IM15. Mögliche weitere Lieferanten wurden definiert und mit diesen Pilotierung für eine mögliche Second Source gestartet. 4. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage hat sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt deutlich verändert. Das Anlagevermögen hat sich insgesamt um T€ 1.704 auf T€ 3.240 erhöht. Wesentlicher Teil der Veränderung macht die Erhöhung an der Beteiligung an der Rubean AG (T€ 1.666) aus. Investitionen erfolgten im Bereich der Fertigung und der IT-Ausstattungen. Neu vermietete Terminals stellen Zugänge zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 597 dar. Trotz einer nominal höheren Anzahl aktivierter Terminals, hat sich der Zuwachs im Anlagevermögen aufgrund niedrigerer Anschaffungskosten insgesamt verringert. Deutliche Veränderungen verzeichnet das kurzfristig gebundene Vermögen. Das Vorratsvermögen ist deutlich unter dem Stand des Vorjahres. Während die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, die unfertigen Erzeugnisse und die geleisteten Anzahlungen aus Waren sich stark verminderten, sind die fertigen Erzeugnisse vergleichsweise moderat gestiegen. Die Reduktion resultierte daher, dass das Lager mit Ende des Vorjahres deutlich überproportional ausgelastet war, um Lieferfähigkeiten aufrecht zu erhalten und die Nachfrage zu bedienen. Dieser Effekt kehrte sich in 2023 entsprechend um, wodurch das Lager nun wieder auf Normalkapazität ausgelastet wurde. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.369 verringert. Deutlich erhöht haben sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (+T€ 13.164), insbesondere aus Gesellschafterdarlehen (+T€ 13.121). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um T€ 198 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Ansprüche aus noch nicht erhaltenen Gutschriften (T€ 743) sowie Steuerforderungen aus Überzahlungen zurückzuführen. Unsere Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Das Fremdkapital besteht ausschließlich aus kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten oder Gesellschafterdarlehen bestehen nicht. Zum Stichtag bestanden keine Kreditlinien bei Kreditinstituten. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Stichtag verminderten sich deutlich und betragen nur noch rund 7,5% (Vorjahr 13,9 %) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Konzernobergesellschaft stellt im Konzern zentral die Fremdwährungen zur Begleichung von Fremdwährungsverbindlichkeiten zu einem vorher vereinbarten Wechselkurs zur Verfügung und erhält den entsprechenden Betrag in EURO erstattet. Diese konzerninterne Absicherung ist unabhängig vom Abschluss etwaiger Devisentermingeschäfte zu Sicherungszwecken durch die Konzernobergesellschaft. Sie übernimmt damit das Währungsmanagement und die CCV GmbH benötigt seither kein eigenes Fremdwährungssicherungsmanagement. Unsere Kapitalstruktur ist solide. Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr trotz des Jahresüberschusses i.H.v. T€ 2.000 infolge einer Dividendenausschüttung von T€ 6.000 um T€ 4.000 auf T€ 28.437 gesunken. Die Bilanzsumme verminderte sich im Geschäftsjahr aufgrund der Ausschüttung, geringerer Steuerrückstellungen (-T€ 7.652) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 25% auf T€ 40.113. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 60,6 % im Vorjahr auf 70,9 %, da sich die kurzfristige sonstige Passiva (insb. aus der Steuerrückstellung bzw. Lieferantenverbindlichkeiten) stärker reduzierten. Die Pensionsrückstellungen betragen 1,9 % (Vorjahr 1,4 %) der Bilanzsumme und enthalten Anwartschaften. Investitionsvorhaben in größerem Stil sind nicht geplant und nicht notwendig. Die kurzfristigen Forderungen inklusive liquider Mittel reichen aus, die kurzfristigen Verbindlichkeiten und die kurzfristigen Rückstellungen zu decken. Unsere Ertragslage basiert wesentlich auf Systemlösungen für kleine, mittelgroße und große Kunden im Bereich Handel, Dienstleistung und Processing. Die Gesellschaft konnte das durch wesentliche Sondereffekte geprägte exzellente Rekordjahr des Vorjahres nicht halten. Ursächlich dafür war insbesondere der Umsatzrückgang um 42 %, wobei die Umsatzerlöse noch maßgeblich über dem zweitbesten Umsatzjahr 2021 liegen (€ 53,3 Mio.). Die Umsätze in: • "XL" entwickelten sich unterschiedlich. Die Geschäftsbereiche NSP (Network Service Provider) und Mobility & Automation blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Ursächlich für den Umsatzrückgang war bei den NSPs insbesondere der Wegfall des Sondereffektes aus 2022, bei dem die NSPs im Vorjahr aufgrund von Lieferschwierigkeiten der Konkurrenten ihre Lager über die CCV vorbefüllt hatten. Dieser Effekt kehrte sich in 2023 sogar teilweise um, da aufgrund der vollen Lager - entgegen der ursprünglichen Planung - deutlich weniger an diese abverkauft werden konnten. Des Weiteren haben sich Neugeschäftserwartungen im Geschäftssegment Mobility & Automation in 2023 noch nicht in dem geplanten Maße realisieren lassen, da sich Projekte mit Geschäftspartnern teilweise bis nach 2024 verschoben haben. Demgegenüber konnten im Geschäftsbereich Large Retail die Umsatzerwartungen erfüllt und die Marktstellung weiter ausgebaut werden. • "SME" entwickelten sich im Geschäftsjahr in den Bereichen Vermietung, Wartung und Transaction Processing leicht unter den Erwartungen. Im Bereich Acquiring konnten jedoch deutlich höhere Umsätze im Vergleich zur Planung erzielt werden, sodass insgesamt ein Ergebnis erzielt wurde, dass leicht über dem Budget lag. • Teile unseres Geschäftes bestehen darüber hinaus aus der Erstellung und Pflege kundenspezifischer Hardware- und Software-Lösungen. • Wenn vom Kunden gewünscht, werden unsere Leistungen zusätzlich durch längerfristige Wartungs-, Garantie- und Serviceverträge abgesichert. Dieser Bereich konnte in 2023 maßgeblich über den Erwartungen liegend weiter ausgebaut werden, liegt aber weiterhin verglichen mit unseren klassischen Umsatztreibern auf einem niedrigen Niveau. Die Rohertragsmarge konnte insgesamt gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, da relativ mehr Serviceumsätze erzielt wurden, denen keine klassischen Materialaufwendungen gegenüberstehen Die Personalaufwendungen sind aufgrund von zusätzlichen Neueinstellungen sowie moderaten Gehaltsanpassungen im Vergleich zum Vorjahr moderat gestiegen. Die Gehaltsanpassungen wurden erforderlich, um dem gestiegenen Anforderungsniveau Rechnung zu tragen und weiterhin eine wettbewerbsgerechte und attraktive Vergütung bieten zu können. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal mit einem großen Anteil an Ingenieuren im Bereich der Soft- und Hardwareentwicklung, sowie im Produktmanagement. Angesichts der aktuell sehr guten Situation für Arbeitnehmer bei anhaltend hoher Nachfrage nach qualifiziertem Personal, stellt die Bindung dieser Mitarbeiter an das Unternehmen nach wie vor eine große Herausforderung dar. Unabhängig davon ist es im Berichtsjahr weitestgehend wieder gelungen, die wesentlichen Leistungsträger im Unternehmen zu halten. Die Fluktuationsrate konnte sich deutlich verbessern auf 8,7% (Vorjahr 11,0 %). Die Abschreibungen auf immaterielle Anlagen und Sachanlagen haben sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig um T€ 13 reduziert. Ursachen liegen in den gesunkenen Anschaffungskosten aktivierter Terminals im Anlagevermögen sowie aus der Abschreibung gelaufener Sachanlagen und Lizenzen, die nicht erneuert werden mussten. Des Weiteren waren Abschreibungen auf das Umlaufvermögen in Höhe von T€ 945 auf voraussichtlich nicht veräußerbare Vorräte notwendig. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich insbesondere durch außerordentliche Drohverlustrückstellungen in Höhe von T€ 1.778 erhöht. Diese Rückstellungen waren notwendig, da noch zu liefernde Vorräte aus Abnahmeverpflichtungen voraussichtlich nicht in diesem Umfang abverkauft werden können. Darüber hinaus stiegen die Management-Gebühren an die Konzernobergesellschaft für ausgelagerte zentralisierte Tätigkeiten (+T€ 1.218). Aufgrund des deutlich niedrigeren EBIT in Höhe von T€ 1.912 (T€ 28.079), ging die EBIT-Marge auf 4,6 % (Vorjahr 28,7 % %) zurück. Zinsaufwendungen bestehen fast nur noch aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung. Zinserträge resultieren zum Großteil aus Zinsen aus Festgeldanlagen und dem kurzfristig eingeräumten Gesellschafterdarlehen. Aufgrund der schrittweisen Anhebung der Leitzinssätze ab dem 2. Halbjahr 2022 konnten dadurch Guthabenzinsen in Höhe von T€ 732 erzielt werden. Bei einem in 2023 nahezu ausgeglichenem operativen Cash-Flow verbleibt nach Liquiditätsabflüssen durch ein Gesellschafterdarlehen (-T€ 13.122) und eine Gewinnausschüttung (-T€ 6.000) an die Konzernobergesellschaft sowie weitere Investitionen in die Finanzanlagen (-T€ 1.666) ein um T€ 21.831 reduzierter Bestand an liquiden Mitteln. Die Eigenkapitalrendite ist aufgrund des Gewinns positiv, konnte aber das Niveau des Vorjahres nicht halten und beträgt im Geschäftsjahr 7,0% (Vorjahr 61,8 %). Wie bereits im letzten Jahr prognostiziert, war das Geschäftsergebnis in 2023 maßgeblich durch den Wegfall der Sondereffekte aus 2022 geprägt, bzw. führten in 2023 zu Folgeeffekten. Gingen wir in 2022 in unserer Prognose für 2023 noch von einem moderaten Rückgang der Umsatzerlöse im Terminalgeschäft aus, so lagen diese in Folge der hohen Lagerbestände zum Geschäftsjahresende 2022 bei unseren Kunden und der damit verbundenen geringeren Nachfrage bei der CCV GmbH in 2023 deutlich unter unserer Prognose. Demgegenüber konnte die prozentuale Rohertragsmarge verbessert werden bei deutlich geringengeren Materialaufwendungen, welche den Umsatzrückgang allerdings nicht überkompensieren konnten. Vor Berücksichtigung der außerordentlichen Abwertung im Vorratsbereich (Drohverlustrückstellung: T€ 1.775; Abschreibungen auf Umlaufvermögen: T€ 945) sowie einer leicht gestiegenen Kostenstruktur verbleibt ein EBIT im mittleren einstelligen Millionenbereich von € 4,7 Mio. C. Chancen- und Risikobericht, Prognosebericht 1. Risiko- und Chancenbericht Der Komponentenmangel im Jahr 2022 führte dazu, dass unsere Großkunden in diesem Jahr nicht wie geplant große Mengen abnahmen. Trotz der hohen Prognosen pro Einzelkunde war die Abnahme im Jahr 2023 aufgrund der überfüllten Lager dadurch deutlich geringer. Es wird erwartet, dass sich diese Situation im Laufe des Jahres 2024 langsam verbessern wird. Die Partnerschaft mit Pax Technology und das Joint Venture CPayond sind für die Entwicklung und das Wachstum von entscheidender Bedeutung. Die Abhängigkeit vom chinesischen Hauptlieferanten Pax Technology wurde als Konzentrationsrisiko erkannt und es wurden Maßnahmen u.a. durch eine Second Source ergriffen, um diese Abhängigkeit zu reduzieren. Der große Ersatzmarkt, basierend auf dem sogenannten TA7.2-Austausch, ist 2023 weitgehend abgeschlossen. Die aktuellen Verkäufe sind hauptsächlich auf normale Expansionseinkäufe zurückzuführen. CCV strebt eine hohe Produktqualität durch ISO 9001-Prozesse und kontinuierliche Optimierung an. Der Personalbestand bleibt durch hohe Mitarbeiterbindung und Investitionen in deren Entwicklung stabil. Die Umsatzabhängigkeit von Großkunden bleibt bestehen; die Diversifikation durch das Betreten neuer Märkte im Bereich Handel und Automation & Mobilität wird zunehmend sichtbar. Großkunden wie LIDL, Aldi Süd und Rossmann werden nun direkt in Deutschland beliefert. Zudem wird ein exponentielles Wachstum im Markt für Elektrofahrzeug-Ladestationen erwartet, da Betreiber öffentlich zugänglicher Ladesäulen in Europa ab dem 13. April 2024 bei Neuinstallationen mit einer Ladekapazität größer 50KW ein bargeldloses Zahlungssystem installieren müssen. Daher wird der Bereich der unbedienten Terminals als Wachstumssektor angesehen, mit einer Nachfrage nach Hardware-Software-Bundles. Das über den strategischen Partner, der Rubean AG, betriebene Produkt CCV PhonePOS bietet zudem neue Marktchancen durch die Kombination von bestehenden und neuen Zahlungsbedürfnissen, in Zusammenarbeit mit großen Banken, NSPs und Einzelhändlern. Die Nutzung von Apps auf CCV Android-Terminals nimmt zu und bietet einen Mehrwert durch verschiedene Anwendungen. Im Benelux-Markt bietet sich eine große Chance, insbesondere durch die Ablösung des Konkurrenzprodukts Yomani, mit einer starken Nachfrage von großen Einzelhändlern. 2 Prognosebericht Basierend auf die Entwicklung der vergangenen Jahre und dem Ausblick auf die Jahre 2024 und 2025, schätzen wir unseren Markt als weiter vielversprechend ein. Dazu zählt auch die Zusammenarbeit mit unserem strategischen Partner Pax Technology, als auch das 50/50-Joint-Venture CPayond, dass wir mit Pax für die Entwicklung von unbedienten Produkten gegründet haben. Für 2024 gehen wir bei leicht steigenden Umsätzen, einer deutlich verbesserten Rohertragsmarge sowie einer nahezu gleichbleibenden Kostenstruktur von einem Betriebsergebnis vor Steuern im oberen einstelligen Millionenbereich aus. Neben einem weiteren Wachstum des Wartungs-, Garantie- und Servicegeschäfts, soll die verbesserte Rohertragsmarge insbesondere aus dem klassischen Terminalgeschäft resultieren. D. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die wesentliche Wertschöpfung erbringt die Gesellschaft in der Entwicklung, Zertifizierung und Betrieb von Software-Lösungen sowie dem Quality-Engineering und Betrieb der Terminals. Hierbei setzt die Gesellschaft vermehrt den Fokus auf den Bereich PaaS (Payment-as-a-Service) mit der Bereitstellung der Lösungen als Managed-Services. Die Entwicklungen umfassen sowohl neue regulatorische Anforderungen, Eigenentwicklungen für neue Marktsegmente als auch kundenspezifische Erweiterungen, um die Position als starker Lösungsanbieter im Markt auszubauen. Im Berichtsjahr belief sich der Gesamtaufwand im Bereich Forschung und Entwicklung auf T€ 5.699 (Vj. T€ 5.611). Die Gesellschaft beschäftigte zum Jahresende 63 Mitarbeiter (Vj. 59 Mitarbeiter) im Bereich Forschung und Entwicklung, der zu den wichtigsten Abteilungen im Unternehmen zählt. Im Verhältnis zum Gesamtaufwand für Personal beträgt der Anteil für Entwicklung rund 29% (Vj. Rd. 32%). Gemessen am Umsatz ergaben sich Personalaufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung in Höhe von 7,58% (Vj. Rd. 4,47%). Die Umsatzerlöse mit bezahlten Entwicklungsleistungen beliefen sich auf T€ 668. Softwareerlöse (Vj. T€ 486), sei es für Lizenzen oder bezahlte Entwicklungen, trugen mit rund 1,2% (Vj. Rd. 0,5%) zu den Umsatzerlösen bei. Im Bereich Entwicklung lag der Fokus in 2023 im attended/bedienten Bereich auf Anbindung der Fusion/acCEPT Lösung an unseren Processing Host jSwitch in den Niederlanden um Kunden im Benelux Bereich bedienen zu können. Hierbei wurde ein großes Kunden-Projekt in Belgien ausgerollt, welches auch alle lokalen Anforderungen Bancontact, Mealvoucher, Payconiq usw unterstützt. Ebenso wurde im Fusion-Bereich massiv in den weiteren Ausbau der Zahlungs-Funktionen für den Bereich der Ladesäulen (EV-charging) und Parking mit Integration weiterer Acquirer investiert. Im SoftPOS Bereich - der Akzeptanz von Zahlungen mit herkömmlichen SmartPhones - wurde ebenso weiter investiert in spezielle Anforderungen für Kunden-Projekte und die regulatorischen Standards. Im Bereich Android sieht sich CCV als Marktführer und baut laufend seine Lösungen, seinen Integrations-Support, seinen AppStore CCVStore und eigene App-Lösungen wie app2pay aus. Ein Team wurde aufgebaut, welches auch kundenspezifische App-Lösungen für die verschiedenen Bereiche entwickelt. Im Bereich der SECpos Software Platform gab es Integrationen neuer kundenspezifischer Anforderungen, die auch in den Rollout eines großen deutschen Discounter gemündet haben. Im unbedienten Bereich hat CCV in seinem Joint Venture CPayond mit PAX ein weiteres modernes, kompaktes Zahlungsterminal IM-15 Edge und Frame integriert und auf dem Markt gebracht. Dieses Produkt ist ideal für die Bereiche Vending, EV-Charging, Parking und zeichnet sich trotz seiner Kompaktheit durch das Merkmal PIN-Eingabe-Fähigkeit aus, so dass es alle internationalen Zahlungsverfahren ohne Betragseinschränkungen verarbeiten kann. Zur Bewältigung der vielen Kunden-Anforderungen wurde zusätzlich ein externes Entwicklungs-Büro aufgebaut, welches CCV bei der Entwicklung unterstützt. E. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft verfügt über Niederlassungen in Berlin, Hamburg und Moers.
Au in der Hallertau, den 31. März 2024 Günther Froschermeier Johannes A. Kolthof ANHANG für das Geschäftsjahr 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN1. Anwendung des Handelsgesetzbuches Die CCV GmbH hat ihren Sitz in Au in der Hallertau und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HR B Reg.Nr. 234128). Der Jahresabschluss der CCV GmbH, Au - nachfolgend auch "Gesellschaft" genannt - zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) erstellt worden. Die Gesellschaft ist nach den Größenmerkmalen des § 267 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen und soweit zulässig an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet; handelsrechtliche Bestimmungen standen dem nicht entgegen. Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert beibehalten worden. Aufwendungen und Erträge sind periodengerecht abgegrenzt. Es wird von der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) ausgegangen. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Die im Rahmen eines Geschäftsbetriebserwerbes entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden auf 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (Nutzungsdauer zwischen 3 -8 Jahre) abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Vor dem 31. Dezember 2018angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter werden auf 5 Jahre pauschal abgeschrieben. Ab dem 1 Januar 2019 werden geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und es wird im Jahr des Zugangs der Abgang fingiert. Die Beteiligung enthält die Anteile an der börsennotierten Rubean AG, welche zu Anschaffungskosten angesetzt wurden. Die Firma Rubean AG hat ihren Firmensitz in München, HRB 128547. Die Höhe des Anteils am Grundkapital beträgt am Bilanzstichtag 31.12.2023 26,28%. Die Rubean AG weist im letzten veröffentlichten Jahresabschluss per 31.12.2022 ein Eigenkapital von T€ 5.429 bei einem Jahresfehlbetrag von T€1.439 aus. Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Abgesehen von handelsrechtlichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittsverfahrens. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten aktivierungspflichtige Gemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel werden grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Anzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Pensionsrückstellungen werden gemäß §253 (2) S.1 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 (2) S. 2 HGB abgezinst. Es wird entsprechend den versicherungsmathematischen Gutachten nach der PUC (Project Unit Credit) Methode mit einem Zinssatz von 1,82% p.a. als 10-Jahresdruchschnittsatz bewertet. Gehaltssteigerungen werden entsprechend der vertraglichen Vereinbarungen mit einem Anwartschaftstrend i.H.v. 1,2% ermittelt. Die Fluktuationsrate beträgt 0%. Es werden die Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Es besteht eine Ausschüttungssperre für den Unterschiedsbetrag der sich aus der Abzinsung mit dem Durchschnittszinssatz der letzten 10 Jahre gegenüber jenen der letzten 7 Jahre ergibt. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgung und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum Aktivwert der Rückdeckungsversicherungen, unter Berücksichtigung des IDW RH FAB 1.021. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Rückstellungen wurden entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit dem jeweils zugrunde zu legenden Zinssatz, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen und beinhalten abgegrenzte vertragliche vereinbarte Wartungsleistungen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein Steuersatz von 30% zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Passive latente Steuern bestehen nicht. Grundlagen der Währungsumrechnung Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie liquide Mittel in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden diese mit Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung existieren nicht. Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden zum Devisenmittelkurs der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag bewertet. B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist auf der folgenden Seite dargestellt.
2. Vorräte Das Vorratsvermögen setzt sich wie folgt zusammen:
3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen sind Pauschalwertberichtigungen (T€ 72) berücksichtigt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Körperschafts- und Gewerbesteuerrückforderungen (T€ 273), Körperschaftsteuerrückforderung (T€ 305), Umsatzsteuerforderung (T€ 235) Mietkautionen (T€ 63) sowie Ansprüche aus noch nicht erhaltenen Gutschriften (T€ 743) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: T€ 63 (Vorjahr: T€ 63). 4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten In den Guthaben bei Kreditinstituten sind Festgeldanlagen (T€ 3.050) enthalten, davon T€ 50 Festgeld mit Verfügungsbeschränkung als Sicherheit zu den Vereinbarungen über den Einzug von Forderungen durch Lastschriften. 5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen zum größten Teil (T€ 297) vorausbezahlte Aufwendungen für Versicherungen, Lizenzen sowie Messe- und Reisekosten. 6. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern (T€ 779) betreffen die unterschiedlichen Bewertungsansätze der Pensionsrückstellungen in Handels- und Steuerbilanz und Rückstellungen für drohende Verluste. 7. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Im laufenden Geschäftsjahr übersteigt die Rückstellung aus Langzeitkonten den Ansprüchen aus den Rückdeckungsversicherungen. Der übersteigende Wert wird auf der Passivseite unter sonstige Rückstellungen ausgewiesen. 8. Rückstellungen Die Pensionsrückstellung wird mit dem Unterschiedsbetrag (T€ 750) ausgewiesen, der sich nach Saldierung aus dem Erfüllungsbetrag mit 10-Jahresdurchschnittszinssatz (T€ 1.328) und dem zu verrechnenden Deckungsvermögen (T€ 578) ergibt. Die Anwendung des Durchschnittszinssatzes über die letzten 10 Jahre führt zu einem verminderten Ansatz der Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 18 (§ 253 (6) HGB). Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 2) wurden mit Zinsaufwendungen (T€ 21) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 19 ist im Finanzergebnis unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Die Rückstellung für langfristige Ansprüche der Mitarbeiter aus geleisteten Überstunden (T€ 105) wird mit dem zu verrechnenden Deckungsvermögen (T€ 97) saldiert und mit dem übersteigenden Wert (T€ 8) bei den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Berufsgenossenschaft (T€ 63), Versicherungsbeiträge (T€ 11), ausstehende Rechnungen (T€ 546), IHK Beiträge (T€ 62), Rückstellung für drohende Verluste (T€ 1.958), Urlaubsansprüche und kurzfristige Überstundenansprüche der Belegschaft (T€ 233), Tantiemen (T€ 10), Gewährleistung (T€ 607), ausstehende Gutschriften (T€ 45) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 81). 9. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.335 resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (Vorjahr T€ 548). Insgesamt betreffen T€ 1.219 (Vorjahr T€ 366) der Verbindlichkeiten die Konzernobergesellschaft CCV Group B.V., Arnheim, Niederlande. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrecht oder ähnliche Rechte gesichert. 10. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die Abgrenzungsposten betreffen bereits in Rechnung gestellte und bezahlte Leistungen in folgenden Geschäftsjahren (T€ 2.009) und betreffen im Wesentlichen im Voraus bezahlte Entgelte für Gewährleistungsverlängerungen (T€ 1.845). C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde mit dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Umsatzerlöse Aufgrund der Überschreitung der Größenmerkmale des § 267 HGB für große Kapitalgesellschaft findet eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geografisch bestimmten Märkten gem. §285 Satz 4 HGB erstmalig im aktuellen Wirtschaftsjahr statt. Verteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Verteilung der Umsatzerlöse nach geografisch bestimmten Märkten
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren überwiegend aus Sachbezügen (T€ 137) sowie aus Erträgen auf der Auflösung von Rückstellungen (T€ 185) Die Erträge aus der Umrechnung von Fremdwährungen betragen T€ 1 (Vorjahr T€ 1). 3. Abschreibungen Die Abschreibungen betreffen planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (T€ 630) und Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens (T€ 945). 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Umrechnung von Fremdwährungen in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 1). Des Weiteren sind Aufwendungen für drohende Verluste in Höhe von T€ 1.778 hier ausgewiesen. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. 5. Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinserträgen sind Zinsen aus Festgeldanlagen in Höhe von T€553 ausgewiesen. Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten T€ 122 (Vorjahr T€ 47) von verbundenen Unternehmen. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten T€ 21 (Vorjahr T€ 19) Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen, diese werden mit den Erträgen aus dem Deckungsvermögen T€ 2 saldiert und mit T€ 19 hier ausgewiesen. Die Zinsen enthalten keine an verbundene Unternehmen (Vorjahr T€ 0). 7. Erträge aus Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Erträge aus latenten Steuern in Höhe von T€ 488 (Vorjahr T€ 78). D. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte mit wesentlichem Einfluss auf die Finanzlage der Gesellschaft. Die Miet- und Pachtverträge betreffen die Verwaltungsgebäude in Au, Moers, Berlin, und Hamburg. Leasingverträge betreffen den Fuhrpark und Teile des Büroequipments, hier handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Laufzeit bei teilweisem oder vollständigem Wegfall der Nutzung ergeben. Hierzu gibt es derzeit keine Anzeichen. 2. Forschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2023 getätigten Forschungs- und Entwicklungskosten beläuft sich auf T€ 5.699. 3. Geschäftsführung Geschäftsführer Herr Dipl. Ing. Günther Froschermeier Herr Drs. Johannes A. Kolthof M.A. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 264 Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 190 Angestellte, 64 gewerbliche Arbeitnehmer, 10 Aushilfskräfte. 5. Ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellungen aus der Anwendung des Durchschnittszinssatzes von 10 Jahren statt 7 Jahren (T€ 18) sowie aktive latente Steuern (T€ 779). Insgesamt besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 797. 6. Mutterunternehmen Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die CCV International B.V. mit Sitz in Arnheim, Niederlande, Konzernobergesellschaft ist die CCV Group B.V. mit Sitz in Arnheim, in deren Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Arnheim erhältlich. Für die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB verweisen wir soweit auf diesen. 7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Als nahestehende Personen gelten neben anderen die Geschäftsführer, hier wird auf eine betragsmäßige Angabe der Geschäftsbeziehung verzichtet, da diese nahezu ausschließlich aus den Bezügen aus den Dienstverträgen resultieren. Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:
E. VORSCHLAG ZUR VERWENDUNG DES JAHRESÜBERSCHUSSESDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.000.049,68 an die Gesellschafter auszuschütten. Darüber hinaus schlägt die Geschäftsführung vor, einen Betrag von € 999.950,32 aus dem Gewinnvortrag an die Gesellschafter auszuschütten. Zusätzlich wurde aufgrund eines Vorratsbeschlusses eine weitere Gewinnausschüttung in Höhe von € 10.000.000,00 aus dem Gewinnvortrag nach dem Bilanzstichtag vorgenommen, da die dem Beschluss zugrundeliegenden Voraussetzungen erfüllt wurden. Unter Berücksichtigung der oben genannten Ausschüttungen soll der Gewinnvortrag dann in Höhe von insgesamt € 9.393.951,08 auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Au in der Hallertau, den 31. März 2024 Günther Froschermeier Johannes A. Kolthof |
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