Vivave GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Held seit 9.1.2007 | Vorstandsmitglied |
Dirk Huber seit 9.3.2006 | Vorstandsmitglied |
Egbert Max Dr. Zimmer seit 9.3.2006 | Vorstandsmitglied |
Ralf-Joachim Kleinschmidt seit 9.3.2006 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BEKA Holzwerk AGUmkirchJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen des Vorjahres)
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Inhaltsübersicht a) Entwicklung des Anlagevermögens (erweiterte Bruttodarstellung) b) Erforderliche Angaben I. Angaben zum Unternehmen und zur Generalnorm II. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten III. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Pflichtangaben Entwicklung des Anlagevermögens (erweiterte Bruttodarstellung)
I. Angaben zum Unternehmen und zur Generalnorm 1. Angaben zum Unternehmen Die BEKA Holzwerk AG hat ihren Sitz in Umkirch. Sie ist beim Amtsgericht Freiburg unter der HRB 6399 eingetragen. 2. Angaben zur Generalnorm Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsrechts und den ergänzenden Bestimmungen des AktG erstellt. Besondere Umstände ergaben sich nicht, die dazu führten, dass der Jahresabschluss trotz Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild nicht vermittelt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten 1. Darstellungsstetigkeit Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. 2. Hinweise zu den Vorjahresbeträgen Eine Anpassung der Vorjahresbeträge in der Gewinn- und Verlustrechnung war nicht erforderlich. III. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handels- und steuerrechtlichen Bestimmungen. Ergänzend dazu waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf der Basis der steuerlichen AfA-Tabellen nach dem jeweiligen Mindestwert geschätzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf der Basis der steuerlichen AfA-Tabellen nach dem jeweiligen Mindestwert geschätzt. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie sonstige Ausleihungen wurden zu Anschaffungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten bewertet. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden nach der vorgelegten Inventur zu Tageswerten, unter Berücksichtigung der Vorschriften des § 255 Abs. 1 HGB, bewertet. Die Bilanzposition fertige Erzeugnisse und Waren beinhaltet ausschließlich Vorräte an Handelswaren. Die Bewertung erfolgte zu tatsächlichen Anschaffungskosten inkl. Anschaffungsnebenkosten oder Durchschnittspreisen, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips, wobei Waren, die in ihrer Verwertbarkeit eingeschränkt waren, zu Teilwerten angesetzt wurden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zölle, Verbrauchsteuern und Umsatzsteuern auf erhaltene Anzahlungen wurden, soweit vorhanden, in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten einbezogen. Passivposten Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. Abweichungen, die einen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gehabt hätten, lagen insofern nicht vor. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Hinweise zur Darstellung des Anlagevermögens (Anlagenübersicht) Bei der Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 268 Abs. 2 HGB) wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht, die Anlagenübersicht außerhalb der Bilanz darzustellen. Bei den Abschreibungen wurden zu den kumulierten Abschreibungen auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ausgewiesen. 2. Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital ist in 2.200.000 Stückaktien mit einem Nennwert zu jeweils 1 € aufgeteilt. Hierbei handelt es sich um vinkulierte Namensaktien. 3. Angaben zu den Kapitalrücklagen Die Kapitalrücklage wird unverändert fortgeführt. 4. Angaben zu den Gewinnrücklagen Im Berichtsjahr wurden € 7.959,14 des Jahresüberschusses in die gesetzliche Rücklage eingestellt, weil damit 10% der gesetzlichen Rücklage vom Stammkapital erreicht wurden. 5. Hinweise zu den sonstigen Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind die nachfolgenden, nicht unerheblichen ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt: Rückstellungen im Personalbereich (T€ 16) Diese Rückstellungen betreffen Beträge für im Berichtsjahr nicht gewährte Urlaubsansprüche von Mitarbeitern. Rückstellungen im Bereich Finanz- und Rechnungswesen (T€ 48) Diese Rückstellungen betreffen Beträge für Jahresabschluss- und Prüfungskosten, sowie die Kosten für die Veröffentlichung des Jahresabschlusses im Bundesanzeiger. 6. Angaben zu Restlaufzeiten von Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundpfandrechten in Höhe von € 2.400.000,00 besichert. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. d. § 285 Nr.3a HGB Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen werden und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, setzen sich wie folgt zusammen:
Bei den Grundstückspachtverträgen wurde der voraussichtliche Jahresbetrag für das dem Berichtszeitraum folgende Geschäftsjahr zu Grunde gelegt. II. Gewinn- und Verlustrechnung 8. Hinweis zur Ergebnisverwendung Die Bilanz ist unter vollständiger Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Bilanzgewinn mit € 3.698.775,82 ermittelt sich wie folgt:
V. Sonstige Pflichtangaben 1. Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:
2. Beteiligungsverhältnisse im Sinne des § 160 AktG Folgende Gesellschaften sind im Sinne des § 160 Abs.1 Nr.8 AktG an der BEKA Holzwerk AG beteiligt:
3. Angabe der Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft hatte im Berichtszeitraum durchschnittlich folgende Anzahl an Arbeitnehmern beschäftigt:
4. Angaben über die Geschäftsführung, den Vorstand und den Aufsichtsrat Aufzählung der Vorstände: Die Gesellschaft wurde im Berichtsjahr von den nachfolgend aufgeführten Vorständen vertreten:
Die Vorstandsmitgliedern Dirk Huber, Ralf J. Kleinschmidt und Dr. Egbert Zimmer haben Einzelvertretungsbefugnis und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Aufzählung der Mitglieder des Aufsichtsrats:
5. Angabe von Organbezügen Für die Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats wurden folgende Gesamtbezüge im abgelaufenen Kalenderjahr gewährt:
6. Vorschlag über die Verwendung des Jahresergebnisses ErgebnisverwendungsvorschlagDer Hauptversammlung wird vorgeschlagen, vom Bilanzgewinn in Höhe von € 4.217.848,45 (darin enthaltener Jahresüberschuss € 527.031,77) eine Gewinnausschüttung in Höhe von € 506.000,00 vorzunehmen.
Umkirch, den 15. Juli 2024 für den Vorstand Ralf Joachim Kleinschmidt, Vorstandvorsitzender LAGEBERICHT ZUM JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DES VORSTANDSI. Geschäftsverlauf 1. Allgemeine Entwicklung: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der deutschen Wirtschaft kam im Jahr 2023 ins Stocken. Zwar lag das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 preisbereinigt noch um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019, allerdings setzte sich die Erholung gegenüber den Vorjahren nicht weiter fort. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Jahr 2022 um 0,3% gesunken. Geopolitische Spannungen und die immer noch anhaltende Energiekrise führten zu einer Verunsicherung am Markt. Der Welthandel verlor an Dynamik. Die deutsche Exportwirtschaft kam ins straucheln. Die Energiepreise, die 2022 aufgrund der russischen Invasion in die Ukraine massiv gestiegen waren, stabilisierten sich auf immer noch hohem Niveau und belasteten damit die Industrieproduktion. Die höheren Preise wurden seitens der Industrie an die Endverbraucher weitergegeben und sorgten für eine hohe Inflation. Diese Inflation wurde mit Erhöhung des Basiszinssatzes seitens der europäischen Zentralbank bekämpft. Die Folge daraus war, dass die über Jahre bestehenden günstigen Finanzierungsmöglichkeiten nun wegfielen und die Bauwirtschaft dadurch stark gebremst wurde. Die trotz der jüngsten Rückgänge immer noch hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dampften immer noch die Nachfrage. Das Resultat daraus war die negative Entwicklung des Bruttoinlandprodukts in Deutschland. Im internationalen Vergleich ist Deutschland damit unter den größten Mitgliedsstaaten der EU das einzige Land mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in 2023. Alle anderen großen Mitgliedsstaaten verzeichnen ein Wachstum von 0,7% bis 2,4% gegenüber dem Jahr 2022. Im Vergleich aller Mitgliedsstaaten verzeichnen nur noch Österreich, Ungarn und Schweden einen noch höheren Rückgang des preisbereinigten BIP als Deutschland. Auch im Vergleich vor Beginn der Krise schneidet Deutschland im internationalen Vergleich schlecht ab. Gegenüber 2019 stieg die Wirtschaftsleistung lediglich um 0,70 % und ist damit schwächer als in vielen anderen Staaten. Die Vereinigten Staaten erwarten ein Wachstum von 2,4%, das BIP der Volksrepublik China soll gar um 5,2% zulegen. Auch im europäischen Vergleich mit einem prognostizierten Wachstum von 4,1 % des preisbereinigten BIP ist die Entwicklung der deutschen Wirtschaftsleistung mit einem BIP Wachstum von +0,7% weit schlechter als die Entwicklung der anderen europäischen Mitgliedsstaaten. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort Deutschland erbracht. Laut jüngsten Statistiken entspricht dies einem Zuwachs der Erwerbstätigen von ca. 350.000 gegenüber dem Vorjahr und ist so hoch wie noch nie zuvor. Die Beschäftigung erhöhte sich unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte außerdem steigerte sich die Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Die Herausforderungen und die damit verbundenen dämpfenden Effekte des demografischen Wandels konnte durch diese positiven Entwicklungen entgegengewirkt werden. Die sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks in Baden- Württemberg haben sich bezogen auf den Umsatz in 2023 wie folgt entwickelt: Bauhauptgewerbe -0,9% (bundesweit bei -1,6%), Ausbaugewerbe 4,8%, Handwerk für den gewerblichen Bedarf 1,4%, Kraftfahrzeuggewerbe 8,2%, Lebensmittelgewerbe 4,9%, Gesundheitsgewerbe 6,0% und Handwerk für den privaten Bedarf 4,4%. Es handelt sich bei den statistischen Zahlen um nominale Zahlen. Sie sind also nicht preisbereinigt. Bei den Beschäftigtenzahlen verzeichneten alle Gewerbegruppen weiter Rückgänge gegenüber dem Vorjahr. Die Rückgänge innerhalb der Gewerbegruppen lagen zwischen -3,2% in den Handwerken für den privaten Bedarf und -0,2% im Kraftfahrzeuggewerbe. Der Umsatz und die Beschäftigtenanzahl im vierten Quartal 2023 verbuchten das zulassungspflichtige Handwerk ein Umsatzminus von 2,0% und ein Beschäftigtenminus von 1,3% gegenüber dem Jahr 2022. 2. Branchenentwicklung Laut Gesamtverband Deutscher Holzhandel e. V. (GD Holz) schließt das Jahr 2023 mit einem Umsatzrückgang im Groß- und Einzelhandel von -15,0 % ab. Im Vorjahr waren es noch +5,6%. Die Gründe für die Umsatzrückgänge sind It. Angaben des Verbandes in der extrem schwachen Baukonjunktur und des damit einhergehenden Preisverfalls der Waren begründet. Die schwachen Absatzmärkte schlugen sich komplett auf die Umsatzentwicklung der Branche nieder. Alle wichtigen Sortimente im Holzhandel waren von diesem Umsatzrückgang betroffen. Die größten Umsatzeinbrüche waren in den Segmenten Schnittholz -24,0%; Gartenholz -8,0% und den Holzwerkstoffen mit - 14,0% zu verzeichnen. Den niedrigsten Umsatzrückgang hatte der Produktbereich Bauelemente (Innentüren) mit einem Rückgang von "nur -5%" zu beklagen. Der Holzhandel wird sowohl in Form von Großhandels- als auch von Einzelhandelsunternehmen betrieben. Beide Handelsstufen sind gleichermaßen von der rückläufigen Entwicklung betroffen. Ursachen hierfür sind die allgemein schwache Nachfrage im Bausektor, insbesondere die viel zu geringen Baufertigstellungen aber auch der Absatz an den Endverbraucher ist It. Verbandsangaben äußerst unbefriedigend. Diese Kaufzurückhaltung begründet sich vermutlich auf die stark angestiegenen Kosten für den täglichen Bedarf, auf die immer noch viel zu hohen Mieten aufgrund des anhaltenden Fehlens von Mietwohnraum sowie auf die immer noch viel zu hohen Energiekosten. Große Teile des Einkommens müssen in vielen Haushalten für diese Bereiche reserviert werden und in Krisenzeiten neigt der Konsument zur Kauf- und Investitionszurückhaltung, weil er pessimistisch und ängstlich in die Zukunft blickt. Der Verband GD-Holz beziffert den vorläufigen Umsatz im Holzhandel für das Jahr 2023 auf ca. 11,7 Milliarden Euro, davon sind 10,4 Milliarden für den Großhandel angegeben und es sind in dieser Handelsstufe immer noch rd. 44.500 Arbeitnehmende beschäftigt. Die realen Bauinvestitionen verminderten sich im Wohnungsbau um -3,0% und im Nichtwohnungsbau um -2,2% gegenüber dem Vorjahr. Nach jüngsten Prognosen haben sich die Rückgänge zum Jahresende 2023 in den verschiedenen Bereichen sogar noch vergrößert. Man geht derzeit von einem realen Umsatzrückgang in der Baubranche von -5,3% für 2023 und für das Jahr 2024 von -3,0% aus. Der Wohnungsbau ist im Geschäftsjahr 2023 um -11% eingebrochen und für das Jahr 2024 rechnet man damit, dass der Wohnungsbau mit -13% seinen Sinkflug fortsetzt. Lage des Unternehmens 1. Geschäftsergebnis und Ergebniskomponenten der BEKA Holzwerk AG Mit einem Umsatzergebnis von 20,9 Mio. Euro musste die BEKA Holzwerk AG Es einen erheblichen Umsatzrückgang von 3,3 Mio. Euro hinnehmen. Das entspricht einem Rückgang von 13,64% gegenüber dem Vorjahr. In den einzelnen Produktbereichen zeigte sich folgende Entwicklung :
Wesentliche Ursachen dieser unerfreulichen Entwicklung sind die konjunkturell bedingte Nachfrageschwäche sowie damit einhergehende Preissenkungen in vielen Sortimentsbereichen. Der Konkurrenzdruck ist enorm gestiegen. Alle Markteilnehmer haben versucht sich den Umsatz zu "erkaufen". Die Margen der Vergangenheit konnten deshalb im Berichtsjahr nicht mehr erzielt werden. Die Umsatzentwicklung war an allen Standorten rückläufig. Die Niederlassung Umkirch hat einen Umsatzrückgang von 10,3%, Achern von 17,18% und Heppenheim von 17,15% zu beklagen. Wie schon dargestellt konnte der Rohertrag des letzten Jahres weder absolut noch prozentual bezogen auf das Vorjahr erreicht werden. Der Rohertrag ist absolut 1,14 Mio. Euro niedriger, dies entspricht einer Veränderung von -17,31% gegenüber dem Jahr 2022. Die Marge ist von 27,21% im Jahr 2022 auf 26,05% im Berichtsjahr gesunken. Der Materialeinsatz ist dementsprechend von 72,59% auf 73,95% gestiegen. Der Bonusertrag bezogen auf den Wareneinkauf konnte zwar von 5,53% auf 5,7% bezogen auf den Wareneinkauf gesteigert werden. Die Warenbezugskosten und die Verwaltungskosten für der Einkaufsgemeinschaften erhöhten sich aber im ähnlichen Maße, so dass es letztendlich nur zu einer marginalen prozentualen Verbesserung des Bonusertrags gekommen ist. Die Warenbestände an Handelswaren werden nach dem strengen Niederwertprinzip bewertet, sofern erforderlich wurden Bewertungsabschläge vorgenommen. Die Handelswaren werden dauerhaft auf Verkaufsfähigkeit, Verarbeitungsfähigkeit sowie dem Zeitgeist überprüft und entsprechend angepasst. Dabei werden auch Ersatz- und Zusatzprodukte beobachtet und sofern als marktfähig erachtet in das Produktportfolio aufgenommen. Die am Jahresende aufgenommenen Bestände an Handelswaren sind um T€ 406 auf T€ 3.852 gesunken. Dies entspricht einer prozentualen Verringerung der Warenbestände von 9,51% gegenüber dem Vorjahr. Unterjährig ist der Warenbestand durchschnittlich bei rd. T€ 5.050. Produktdiversifikation, Ausweitung des bestehenden Produktportfolios mit unterschiedlichen Maßen um dem Kundenwunsch der unmittelbaren und zeitnahen Belieferung nachzukommen sind maßgebliche Ursache für die unterjährige Erhöhung der Bestände. Der Personalkostenanteil ist mit 15,14 % des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr mit 15,12 % nahezu unverändert. Die Personalkosten sind im Berichtsjahr jedoch absolut um T€ 496 niedriger als im Vorjahr Erfolgsabhängige Gehaltskomponenten sowie Sonderprämien wurden im Berichtsjahr aufgrund des erzielten Jahresergebnisses nicht oder nur in geringerer Höhe bezahlt. Der Sachaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 189. Das entspricht einer prozentualen Absenkung von 11,65%. Die Energiekosten konnten im Berichtsjahr um T€ 30 gesenkt werden. Der Strombedarf wurde über die Strombörse bezogen. Die Entwicklung des Strompreises sorgte für diese erfreuliche Entwicklung. Das Preisniveau wie vor Beginn des Ukrainekriegs und der damit verbundenen Energiekrise wurde aber noch nicht erreicht. Die Kraftfahrzeugkosten im Bereich der Reparaturen und der Treibstoffkosten sind ebenfalls gegenüber dem Vorjahr um T€ 36 niedriger allerdings steht dem gegenüber eine Kostensteigerung im Bereich der Straßenbenutzungsgebühren von T€ 11. Der Werbeaufwand ist im Berichtsjahr um T€ 34 gestiegen. Werbemaßnahmen zur Einführung neuer Produkte (Anzeigekosten, Flyer usw.) sowie die vermehrte Verteilung von "Give-aways" sind für die Kostensteigerungen verantwortlich. Der Sammelbereich der "sonstigen Kosten" ist um T€ 167 gesunken. Maßgeblich für die Entwicklung war die nun wieder auf Normalhöhe reduzierten Forderungsverluste. Im Vorjahr musste eine Forderung eines umsatzstarken Kunden wegen Insolvenz endgültig ausgebucht werden. Im Jahresvergleich führte dies zu folgenden Ergebnisauswirkungen: Auf der einen Seite ist der sonstige betriebliche Ertrag um T€ 97 gesunken, weil die EWB zu Forderungen im Vorjahr um T€ 95 abgesenkt wurden und dadurch ein Ertrag aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigungen zu Forderungen entstand. Auf der anderen Seite sind die Kosten im Bereich der Forderungsausfälle aber um T€ 145 niedriger, weil die Forderung im Vorjahr wegen Insolvenz komplett ausgebucht. Die Verminderung der Kosten in den Bereichen Porto, Bürobedarf und den Beratungskosten sorgten für eine Ergebnisverbesserung von insgesamt T€ 16. Die in der Gesamtrechnung enthaltenen Komponenten aus dem Finanzergebnis haben sich trotz Tilgung von Darlehen auf der Zinsaufwandsseite nur unwesentlich verbessert. Der höhere Jahreszins für kurzfristige Darlehen mit nahestehenden Unternehmen ist verantwortlich für diese Entwicklung, da diese Darlehen den EZB- Zinssatz als Berechnungsgrundlage für den jeweils zu zahlenden Jahresdarlehenszins haben. 2. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Ersatz- und Neuinvestitionen in den Bereichen Fuhrpark, sowie bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen. Im Fuhrpark wurden Dienstfahrzeuge für den Innen- und Außendienst ersetzt, außerdem wurde für die Niederlassung Achern ein gebrauchter MB Typ 1221 L angeschafft. Es handelt sich bei allen Investitionen um Gebrauchtfahrzeuge. Die bisher im Bestand befindlichen Fahrzeuge wurden verkauft. Die Zugänge zur Betriebs- und Geschäftsausstattung beinhalten im Wesentlichen die Neuanschaffung von Lagerregalen, Lagerhilfsmittel und EDV- und Peripheriegeräten (Drucker, Scanner, Monitore). Die im Berichtsjahr angeschafften Wirtschaftsgüter wurden planmäßig, geringwertige Wirtschaftsgüter wurden vollumfänglich abgeschrieben. Die Gesamtinvestitionssumme in das Sachanlagevermögen belief sich im Berichtsjahr auf rd. T€ 143. 3. Beschaffung Die Beschaffung von Handelswaren ist weiterhin auf eine Vielzahl von Lieferanten im Bereich der Industrie verteilt, welche jedoch wegen Marktkonzentrationen immer geringer werden. Die allgemeine Beschaffungssituation hat sich im Berichtsjahr entspannt. Je nach Produkt- und Sortimentsbereich sind nun mangels Nachfrage Überkapazitäten am Markt vorhanden, welche sich auf das Preisniveau in Form von sinkenden Preisen auswirken. Der Einkauf erfolgt zum überwiegenden Teil in Deutschland oder dem benachbarten europäischen Ausland und der Schweiz. Den Verpflichtungen aus der EU- Holzhandelsverordnung wird vollständig Rechnung getragen. Seit Jahren sind wir unserer besonderen ökologischen Verantwortung bewusst. Wir zertifizieren unseren Betrieb deshalb unverändert fort. Die Zertifizierungsverfahren FSC (Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft) sowie PEFC (Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung) werden turnusmäßig erneuert und aktualisiert. Das Zertifizierungsverfahren verlief ohne Beanstandungen. Wir können damit behaupten einen nachhaltigen und wertvollen Beitrag im Bereich der Forstwirtschaft zu leisten. 4. Finanzierung und Liquidität Das gesamte Anlagevermögen und große Teile des Umlaufvermögens sind durch Eigenkapital finanziert. Die Finanzierung des Betriebsgrundstücks in Heppenheim ist mit langfristigen Bankdarlehen finanziert. Es wurden Zinsvereinbarungen mit der finanzierenden Bank bis zum Tilgungsende der Darlehen getroffen. Tilgungen werden planmäßig durchgeführt. Kurzfristige Betriebsmitteldarlehen werden mit der Berichtsfirma nahestehende Unternehmen finanziert. Der am Jahresende ausgewiesene Bestand an flüssigen Mitteln hat sich um rd. T€ 128 erhöht. 5. Personal- und Sozialbereich Der für das Gesamtergebnis wertmäßig bedeutendste Kostenblock ist nach wie vor der Personalbereich. Die BEKA Holzwerk AG beschäftigte im Geschäftsjahr 4 Vorstände 55 sozialversicherungspflichtige Voll- und Teilzeitkräfte, 3 versicherungsfreie Altersvollrentner sowie Versorgungsbezieher wegen Alters und 3 geringfügig Beschäftigte Arbeitnehmer. Die BEKA Holzwerk AG war sich der Ausbildungsverpflichtung bewusst und bildete im Berichtsjahr 6 Auszubildende aus. Die Ausbildung findet in den Bereichen Fachlagerist, Fachkraft für Lagerlogistik und Kaufmann im Groß- und Einzelhandel statt. Wir übernehmen beim gewerblichen Personal die Kosten für die vom Gesetzgeber geforderten Fort- und Weiterbildungen bei Kraftfahrern. Notwendige Schutzkleidung sowie Arbeitshilfen werden von uns zur Verfügung gestellt. Allen gewerblichen Mitarbeitern wird die Möglichkeit eröffnet den Führerschein für Flurförderfahrzeuge auf Betriebskosten zu erwerben. Geeigneten Mitarbeitern eröffnen wir die Möglichkeit sich mit Fortbildungen zum Berufskraftfahrer weiterzubilden. Den kaufmännischen Mitarbeitern werden neben Produktschulungen auch betriebliche Weiterbildungsmaßnahmen angeboten. Motivation und Qualifikation sind Kriterien, um uns von unseren Mitbewerbern am Markt abzuheben. Ein anhaltend angenehmes Betriebsklima ist bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels ein geeignetes Instrument um Personal langfristig zu binden. Von unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ist der überwiegende Teil langjährig bei uns beschäftigt. Die Betriebszugehörigkeitszeiten der Belegschaft liegen im Durchschnitt zwischen 10-15 Jahren. Der Vorstand dankt allen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im Berichtsjahr erbrachten Leistungen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. 6. Beurteilung der Entwicklung durch den Vorstand Das schon im Vorjahr vom Vorstand prognostizierte schlechtere Umsatzergebnis ist leider eingetroffen. Die Umsätze der Vorjahre wurden nicht erzielt. Die wesentlichen Ursachen hierfür lagen in der konjunkturellen Nachfrageschwäche in der Baubranche. Ein Anstieg des Zinsniveaus sowie die allgemeinen inflationären Entwicklungen sorgen für eine starke Kaufzurückhaltung. Geplante Bauprojekte wurden verschoben oder konnten im derzeitigen wirtschaftlichen Umfeld gar nicht realisiert werden. Strategische Weichen und Ziele für ein nachhaltiges Vertriebswachstum wurden gestellt und definiert, so dass die Grundlagen für den mittelfristigen Erfolg vorhanden sind. Schwachstellen in allen Geschäftsbereichen werden aufgedeckt, systematisch analysiert und es werden in einem fortlaufenden Prozess geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen. Die gewonnenen Erkenntnisse gilt es dann in den einzelnen Bereichen und Regionen konsequent umzusetzen. Für eine erfolgreiche Zukunft bleiben weiterhin die Verbesserung der Logistikprozesse, die Weiterentwicklung von Personal, die Stärkung des Dienstleistungsgedanken sowie der Ausbau der Digitalisierung die Kernaufgaben für eine erfolgreiche Zukunft. Die Ausdehnung des Marktanteils und die Verbesserung der Rendite bleiben das Ziel. Der Vorstand beurteilt die Ertragslage im Jahr 2023 als zufriedenstellend, die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Chancen- und Risikobericht des Unternehmens Wesentliche Risikopotentiale sind Risiken in der weiteren Geschäftsentwicklung, Bestandsrisiken einschließlich der Beschaffungs- und Forderungsrisiken. Von Seiten des bestehenden Rechnungswesens werden Ertrags- und Kostenentwicklungen ständig beobachtet, dem Vorstand vorgelegt und von diesem zur Kenntnis genommen und bei seinen Geschäftsführungsentscheidungen berücksichtigt. Das Risiko von gravierenden Preisänderungen sowie Lieferzeitverlängerungen beim Wareneinkauf ist die BEKA Holzwerk AG in bestimmten Produktgruppen vermehrt ausgesetzt. Gegensteuernde Preisanpassungen auf der Verkaufsseite werden kurzfristig umgesetzt sofern der Markt und die anderen Marktteilnehmer dies zulassen. Dem Risiko der Lieferzeitverlängerungen wird durch Änderung der Bestellverfahren und durch die Bestellung größerer Mengen entgegengewirkt. Liquiditätsrisiken werden durch Liquiditätsplanung minimiert. Forderungsausfallrisiken werden durch konsequente Anwendung eines bestehenden Forderungsmanagements entgegen gewirkt. Unter Mithilfe eines Inkassounternehmens werden Ausfallrisiken zeitnah beobachtet und minimiert. Geschäfte mit spekulativer Zielsetzung werden nicht getätigt. Erhebliche Risikopotentiale werden, soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll, versichert (Elementarversicherung des Inventars und des Grundstücks; Produkt- und Schadenshaftpflichtversicherung). Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen trüben sich aufgrund der inflationären Entwicklungen und der in den letzten Monaten gestiegenen Bauzinsen nochmals deutlich ein. Grundsätzlich ist weiterhin davon auszugehen, dass durch das Fehlen von Wohnraum sowie in der Sanierung von Wohnraum weiterhin ein großer Bedarf im Bereich der von uns vertriebenen Produktgruppen besteht, allerdings ist wegen der immer noch zu hohen Finanzierungs- und Baukosten die Nachfrage rückläufig. Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt. Die Stimmung unter Unternehmen und Haushalten ist schlecht und die Unsicherheit ist hoch. Auch im europäischen Vergleich fällt Deutschland spürbar ab. In den anderen Ländern ist seit Herbst 2023 eine bessere Stimmung und die entsprechenden Indikatoren deuten auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland allerdings stagnierte die Wirtschaftsleistung im Sommerhalbjahr und ist im Schlussquartal sogar um 0,3% zurückgegangen. Hierbei ist besonders kräftig die Bauindustrie geschrumpft. Ein Mangel an Aufträgen der schneereiche Dezember und ein hoher Krankenstand haben die wirtschaftliche Aktivität gedämpft. Nach ersten Prognosen für das Jahr 2024 deuten die aktuell vorliegenden Anzeichen auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Die Auftragslage hat sich in allen Wirtschaftsbereichen verschlechtert. Der Auftragsbestand wird als zu gering beurteilt. Für das Baugewerbe wird It. Prognose nochmals ein Rückgang der Wirtschaftsleistung für das erste Quartal 2024 von -0,5% und für das zweite Quartal von -0,7% erwartet. Erst Mitte des Jahres 2024 wird mit einer Erholung der Wirtschaftsleistung gerechnet. Der Vorstand der BEKA Holzwerk AG sieht weiterhin die Chance durch eine schlagkräftige Vertriebsmannschaft, durch verbesserte Logistikprozesse und durch Steigerung des Dienstleistungsgedankens neue Zielgruppen zu erschließen, bestehende Kundenbeziehungen auszubauen und damit betriebliche Strukturen auslasten zu können. Nach den vorliegenden Erkenntnissen des Vorstands bestehen derzeit keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage. Am Bilanzstichtag bestehende Vertriebsrisiken (Ausfall von Forderungen durch Insolvenzen) wird durch ein Forderungsmanagement minimiert. Das Forderungsmanagement wird laufend an die Marktentwicklung angepasst und arbeitet unter dem Gesichtspunkt der Abwägung von Chancen und Risken. Risiken auf der Beschaffungsseite (z. Bsp. Preiserhöhungen und verlängerte Lieferzeiten) werden beobachtet und analysiert und durch geeignete Gegenmaßnahmen abgefedert. Die angespannte Absatzsituation, der Anstieg der Lkw-Maut und die inflationären Kostensteigerungen in allen sonstigen Bereichen stehen im Mittelpunkt unserer Handlungen. Das Ziel ist eine solide Unternehmensrentabilität, welche die Bedürfnisse der Anteilseigner und Mitarbeiter/-innen befriedigt und Investitionen ermöglicht. II. Voraussichtliche Entwicklung Die steigenden Zinsen und die immer noch zu hohen Kosten der Baumaterial- und Energiepreise belasten die Baukonjunktur. Zum Jahresende 2023 waren It. Umfrage 22,2% der befragten Unternehmen von Stornierungen im Wohnungsbau betroffen. Das ist ein neuer Höchststand. Die Anzahl der Baugenehmigungen (-37,8% bei Einfamilienhäusern, -52,5% bei Zweifamilienhäusern und -28,0 % bei Mehrfamilienhäusern) gehen laut Angaben des statistischen Bundesamts drastisch zurück. Von Januar bis August 2023 wurden 69.100 Wohnungen weniger genehmigt als noch in 2022. Das ambitionierte Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 neue Wohnungen zu errichten wurde 2022 (295.300 Wohnungen) und 2023 (rd. 245.000 Wohnungen) deutlich verfehlt und die Prognosen für 2024 deuten darauf hin, dass dieses Ziel auch im Jahr 2024 nicht erreicht wird. Das ifo Institut rechnet für das Jahr 2024 nach den derzeitigen Investitionsbedingungen nur noch mit einer Fertigstellung von rd. 210.000 Wohnungen. Diese schlechten Prognosen für die Baubranche wird auch Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der BEKA haben. Der Vorstand rechnet deshalb mit einem leicht rückläufigen Umsatz und einem etwas schwächeren Ergebnis für das Jahr 2024. Nochmalige Verschärfungen bezüglich der Vorgaben für die Finanzierung von Darlehen (Basel III) hat die Kreditversorgung unserer Kunden negativ beeinflusst. Steigendes Kundeninsolvenzrisiko könnte zu zusätzlichen Belastungen des Betriebsergebnisses führen. Grundsätzlich sind Holz- und Plattenwerkstoffe immer noch ein essentieller und wertvoller Baustoff der Bauwirtschaft und des damit zusammenhängenden Handwerks. Wohnraum wird in Ballungszentren immer noch dringend benötigt. Die hohen Bauzinsen und fehlende Impulse für den Wohnungsbau seitens der Regierung fehlen allerdings. Modifizierung des KFW-Standards sowie Förderprogramme in Form von höheren Abschreibungsmöglichkeiten von Gebäuden oder Erleichterungen und Wegfall von Verordnungen oder Vorschriften sind von den Verbänden gefordert aber bisher von der Regierung leider noch nicht umgesetzt worden. Die Risiken der Materialbeschaffung sind nun wieder kalkulierbar geworden. Der bestehende Bedarf, wegen des Verbots von Import russischer Ware (Sperrholz und Siebdruck), konnte durch den Bezug aus anderen Ländern nahezu gedeckt werden, allerdings zu wesentlich höheren Preisen. Die starken Preisschwankungen beim Einkauf in den vergangenen Jahren sind nun aufgrund mangelnder Nachfrage stark zurückgegangen. Die Chance durch ein optimiertes Einkaufsverhalten wesentlich bessere Einkaufspreise zu erzielen wurde dadurch aber weitgehend genommen. Wachstumschancen sehen wir in der Neuaufnahme von Produktsortimenten. Die Vertriebsaktivierung und die umfassende Betreuung von Bestandskunden sowie die Akquise von Neukunden sollten weitere Wachstumsmöglichkeiten eröffnen und für das laufende Geschäftsjahr eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung gewährleisten. Sofern die von den Verbänden geforderten Maßnahmen durch die Regierung unterstützt werden, sehen wir für das zweite Halbjahr 2024 eine Belebung der Konjunktur im Bau- und Baunebengewerbe und erwarten dadurch eine wachsende Nachfrage. Weitere Vertriebschancen sehen wir wie in den Vorjahren im Bereich der Sanierung und des Innenausbaus von Immobilien.
Umkirch, den 15. Juli 2024 für den Vorstand Ralf J. Kleinschmidt, Vorstandsvorsitzender Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den ungekürzten Jahresabschluss: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Beka Holzwerk AG, Umkirch Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Beka Holzwerk AG, Umkirch,, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Beka Holzwerk AG, Umkirch, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs.3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Emmendingen, den 15. Juli 2024 Edgar Schwitzer, Wirtschaftsprüfer BERICHT DES AUFSICHTSRATS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat die ihm laut Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zugewiesenen Pflichten erfüllt. Er hat insbesondere die Geschäftsführung überwacht und ist seiner Beratungsfunktion nachgekommen. Er hat sich über den Geschäftsverlauf des Jahres hinsichtlich der Unternehmensentwicklung, Finanz-, Investitions- und Personalplanung mündlich durch den Vorstand unterrichten lassen. Das innerbetriebliche Berichtswesen wurde dem Aufsichtsrat zur Verfügung gestellt. Er wurde laufend über den Geschäftsverlauf und die anstehenden Planungen unterrichtet. Erwünschte Auskünfte wurden seitens des Vorstands jederzeit erteilt. Die dem Zustimmungsvorbehalt des Aufsichtsrats unterliegenden Rechtsgeschäfte wurden dem Aufsichtsrat vor Abschluss vorgelegt und von diesem geprüft und die erforderlichen Beschlüsse erstellt. Der Aufsichtsrat erhält vom Vorstand monatlich schriftliche Information zur Umsatz- und Rohertragsentwicklung sowie zur Entwicklung der einzelnen Niederlassungen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft mit dem Lagebericht zum 31. Dezember 2023 ist unter Einbeziehung der Buchführung von Herrn Wirtschaftsprüfer Edgar Schwitzer, Schwarzwaldstr. 1 in 79312 Emmendingen geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Wir erheben nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfung bei. Der Aufsichtsrat empfiehlt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss festzustellen und schließt sich dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Jahresergebnisses an. Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeitern, den Führungskräften und dem Vorstand für die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 geleistete Arbeit.
Umkirch, den 15. Juli 2024 Stefan Thalhofer, Vorsitzender des Aufsichtsrats Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.07.2024 gebilligt und damit festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss:In der ordentlichen Hauptversammlung vom 31.07.2024 wurde der vom Vorstand und Aufsichtsrat vorgeschlagenen Verwendung des Gewinns entsprochen und den Bilanzgewinn in Höhe € 4.217.848,45 wie folgt zu verwenden:
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