Rockwell Automation Germany GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Klieve seit 2.12.2024 | Geschäftsführer |
David Glaubitz seit 11.10.2024 | Prokura |
André-Friedrich Müller seit 20.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
apoDirect GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen des Unternehmens Die apoDirect GmbH, Düsseldorf (nachfolgend kurz apoDirect genannt) ist eine 100% Tochtergesellschaft der Deutsche Apotheker- und Ärztebank e.G., Düsseldorf, (nachfolgend kurz apoBank). Die apoDirect erbringt ihre Dienstleistungen ausschließlich im Auftrag und für Kunden der apoBank und bei Bedarf für Tochtergesellschaften der apoBank. Mit der apoBank besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Servicedienstleistungen, vertrieblichen Aktivitäten und weiteren Tätigkeiten unter Nutzung elektronischer Medien, insbesondere von Telefon (In- und Outbound), Video, E-Mail und Chat. Die Erbringung der vertraglich vereinbarten Dienstleistungen als Kundencenter für die apoBank und deren dazugehörigen Tochtergesellschaften wird über vereinbarte Kennzahlen gemessen. Die Gesellschaft erbringt die Dienstleistungen überwiegend in einer standardisierten Arbeitsweise. Dadurch ist es möglich, Mitarbeitenden mit und ohne kaufmännische Ausbildung nach entsprechender Qualifizierung eine adäquate Arbeit anzubieten. Der effiziente Einsatz der Ressourcen ermöglicht eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur und Ergebnisse in gesicherter Qualität. Das vorhandene Know-How sichert Flexibilität und Stabilität bei der Implementierung neuer Prozesse und Produkte. So leistet die Gesellschaft einen Beitrag zur Kundenzufriedenheit und schafft gleichzeitig bei der apoBank Freiräume für die Kundenbetreuung im Vertrieb. Zunehmend werden auch eigene vertriebliche Aktivitäten und Produktabschlüsse für die apoBank übernommen. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 war die gesamtwirtschaftlich Lage weiterhin durch den Krieg in der Ukraine und die u. a. dadurch ausgelösten Preissteigerungen (insbesondere durch gestiegene Energiekosten) geprägt. Aufgrund dieser Entwicklung hob die Europäische Zentralbank die Leitzinsen deutlich an. Sinkende Realeinkommen und steigende Finanzierungskosten hatten deutliche Auswirkungen auf die Kaufkraft der privaten Haushalte. Dies und eine abkühlende Weltkonjunktur führten dazu, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 auf der Stelle trat. Branchenbezogen wirken sich vor allem der Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel und die im Jahr 2023 insgesamt und in der Branche umgesetzten Lohnsteigerungen und der für 2024 angekündigte weiterer Anstieg des Mindestlohns aus. Die apoDirect erbringt Dienstleistungen für die apoBank und ist daher im Wesentlichen auch an die Entwicklung dieser Gesellschaft in der Bankenbranche und der Entwicklung im deutschen Gesundheitsmarkt gebunden. b. Geschäftsentwicklung Für das Jahr 2023 kann die apoDirect eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnen. Die strategische Weiterentwicklung in Form von Leistungs- und Qualitätsausweitungen als Kundencenter der apoBank zahlt sich positiv aus. Im Berichtsjahr konnte der Ausbau von Outbound-Kampagnen sowie die Leistungsübernahme des beratungsfreien Wertpapiergeschäfts als Telefonbrokerage und die Umsetzung der telefonischen Kontoeröffnung durch die apoDirect erfolgreich implementiert werden. Dadurch stärkt die apoDirect ihre Position als Kundencenter der apoBank weiter. Die Ziele der apoDirect umfassen die Sicherstellung der Erreichbarkeit sowie die stetige Weiterentwicklung und Verbesserung der Servicequalität. Diese Ziele werden anhand der zeitlichen Einhaltung der vereinbarten Serviceerbringung (in Bezug auf den jeweiligen Vertriebskanal), der Fehlerquoten in den Bearbeitungsergebnissen und an der Kundenzufriedenheit gemessen sowie durch interne und externe Maßnahmen zur Qualitätssicherung überwacht. Ebenso steht die kontinuierliche Weiterentwicklung des Vertriebs im Rahmen der beauftragten Aktivitäten - wie Terminvereinbarungen für die Filialen - im Fokus. Das Geschäftsjahr 2023 verlief trotz Herausforderungen in der Personalgewinnung gut. Die Ertrags- und Finanzlage entspricht den Erwartungen der Gesellschaft. Die Umsatzerlöse (+3%) liegen erwartungsgemäß moderat über dem Vorjahresniveau. Das niedrigere Jahresergebnis (- 47 %) resultiert aus einer Senkung der Marge im Cost-Plus-Verfahren im Vorjahr. c. Ertrags- und Finanzlage Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zieht die Gesellschaft die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis heran. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die apoDirect Umsätze in Höhe von EUR 14,8 Mio. (Vorjahr: EUR 14,4 Mio.). Diese leichte Erhöhung spiegelt den Aufbau von Personal und Übernahme dauerhafter sowie temporärer Aufgaben wider. Gegenläufig wurden u. a. durch Reorganisation Kosteneinsparungen vollzogen. Beides hatte im Rahmen des Cost-Plus-Verfahrens Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich von im Vorjahr TEUR 74,9 um TEUR 32,3 auf 43,7 TEUR. Hintergrund ist eine geringere Auflösungsquote der Rückstellungen. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 10,5 Mio. um EUR 0,6 Mio. auf EUR 11,1 Mio. erhöht. Die Erhöhung der Personalkosten basiert im Wesentlichen auf der weiteren Unterstützungsleistung der apoDirect im Zusammenhang mit kurzfristigen Aufträgen, die einen temporären Kapazitätsaufbau erforderten. Weiter wurde der Personalbestand der im Kerngeschäft tätigen Mitarbeiter ausgebaut. Gegenläufig wurden die Stabsbereiche und die die Leitungsebene reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr leicht auf EUR 2,7 Mio. (Vorjahr: EUR 2,4 Mio.). Im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern (Steuerumlage) von TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 405). Der Betrag in Höhe von TEUR 216 wird auf Grund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die apoBank abgeführt. Das Anlagevermögen beträgt TEUR 66 (Vorjahr TEUR 99). Den Investitionen von TEUR 112 stehen Abschreibungen von TEUR 142 gegenüber. Das Umlaufvermögen beträgt EUR 3,4 Mio. (Vorjahr EUR 3,4 Mio.). Die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft ist mit einem Kassenbestand und Bankguthaben von EUR 1,8 Mio. (Vorjahr: EUR 1,2 Mio.) verbessert. Die Abrechnung der Leistungen gegenüber der apoBank erfolgt regelmäßig, Projektleistungen nach Leistungserbringung. Finanzlage und Liquidität spiegeln die positive Entwicklung wider. Die verfügbaren liquiden Mittel waren im Jahr 2023 jederzeit ausreichend. Auf der Passivseite stiegen im Wesentlichen die sonstigen Rückstellungen (+ TEUR 96 auf EUR 1,6 Mio.) aufgrund erhöhter Rückstellungen für Personal, Nebenkostenabrechnung, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Rückstellungen aus Steuerumlage. d. Investitionen Im Jahr 2023 wurden vereinzelte Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Im Wesentlichen wurde neue Büroausstattung in Form von höhenverstellbaren Schreibtischen und Schreibtischstühlen als geringwirtschaftliche Güter angeschafft. Der Umfang betrug TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 14). e. Mitarbeiter Im Durchschnitt lag die Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2023 bei 253,75 (Vorjahr: 226,75). Im Jahr 2023 wurden Maßnahmen umgesetzt (z.B. verstärkte Zusammenarbeit mit Dienstleister zur Rekrutierung), um eine angemessene Personaldecke mit unmittelbaren Einfluss auf die Erreichbarkeitsquote der apoBank - Kunden zu erreichen. 3. Risikobericht Die Gesellschaft ist in das Risikomanagement der Gesellschafterin eingebunden. Weiter ist die apoDirect den bestehenden risikominimierenden Maßnahmen der apoBank angeschlossen, u.a. dem Business Continuity Management, der Kontrolle von Revisionsanforderungen oder der Umsetzung von apoBank Risikostandards. Zusätzlich verfügt die apoDirect über ein eigenes Risikomanagement. Dieses umfasst eine Risikoidentifizierung, -bewertung, -steuerung, -überwachung und -kommunikation. Außergewöhnliche Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind im Berichtsjahr 2023 nicht bekannt geworden. Mögliche Risiken können durch Ausfall von Forderungen, Geschäfts-, Liquiditäts- und operationelle Risiken entstehen. Diese Risiken werden im Zuge der Risikostrategie der apoDirect in jährlichen Risk-Assessements analysiert. Das allgemeine Geschäftsrisiko bezeichnet die Unsicherheit der Ergebnisentwicklung auf Grund von geänderten Rahmenbedingungen des Geschäftsbetriebs wie Marktumfeld, Kundenverhalten und technologische Entwicklungen und werden in Marktpreisrisiko und strategische Risiken klassifiziert. Diese Risiken verlangen bei sich veränderten Bedingungen zur Vermeidung ökonomischer Nachteile ein Einstellen auf die neue Situation. Daher besteht diesbezüglich eine Abhängigkeit zur apoBank; aufgrund der Vergütungsstruktur sowie des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags ist die apoDirect selbst keinem nennenswerten Geschäftsrisiko ausgesetzt. Das Adressausfallrisiko bezieht sich im Wesentlichen auf die Forderungen gegenüber dem Kunden der Gesellschaft. Das Adressausfallrisiko des Kunden wird als sehr gering eingestuft. Liquiditätsrisiken mitigiert die Gesellschaft durch regelmäßige Abschlagsrechnungen, mit entsprechenden Zahlungseingängen vor Leistungserbringungen (Vorkasse), verbunden mit Abschlussrechnungen für die dann konkret erbrachten Leistungen. Unter operationelle Risiken versteht die Gesellschaft den potenziellen Eintritt von Verlusten im Zusammenhang mit Fehlerbildern in folgenden Bereichen: Mitarbeiter, vertragliche Vereinbarungen und Dokumentationen, Technologie, Versagen der Infrastruktur, Katastrophen, Projekte, externe Einflüssen und Kundenbeziehungen. Das entsprechende Monitoring erfolgt über ein Incident-Reporting-System, in dem alle Ereignisse zentral erfasst und ausgewertet werden. Die Geschäftsführung wird über alle Schäden größer 500 EUR informiert, so dass diese jeweils aktuellen Erkenntnisse über bestehende bzw. potenzielle Risikofaktoren gewinnt und bei Bedarf gezielte Maßnahmen einleiten kann, um die Risiken zu reduzieren. Zudem analysiert die Gesellschaft im Rahmen des Managements operationeller Risiken Fehlerquellen und Schwachstellen im Geschäftsbetrieb regelmäßig, z.B. anhand von Risk Assessments, Verlustdaten, Revisionsberichten oder anderen Kontrollberichten. Erkenntnisse zu systematischen Prozessschwächen fließen direkt in die Steuerung ein. Die Datenschutzbeauftragte berichtet für das Jahr 2023 über keine wesentlichen, systematischen Fehler, d.h. über keine Fehler, die über Einzelfälle hinausgehen. Für das Geschäftsjahr 2023 sind aktuell keine bestands- oder existenzgefährdende Risiken, etwa Risiken aus Rechtsstreitigkeiten oder solche mit wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- Finanz- oder Ertragslage identifiziert worden und vor dem Hintergrund der im Rahmen des Risikomanagements ergriffenen Maßnahmen auch nicht zu erwarten. 4. Chancen und Ausblick Wir gehen von einer stabilen Lage zur angemessenen Fortführung der Geschäftsaktivitäten aus. Die apoDirect bleibt weiterhin Kundencenter für die apoBank. Es ist davon auszugehen, dass kontinuierlich neue Aufgaben aus der apoBank an die apoDirect ausgelagert werden. Neben der Auslagerung von weiteren Aufgabestellungen wird die apoDirect eigenständig sowie gemeinsam mit der apoBank verstärkt an der Optimierung von Prozessen arbeiten. Dies sowohl innerhalb der apoDirect als auch eingebettet in die apoBank und mit weiteren Tochtergesellschaften in einer end-to-end Betrachtung. Die in 2023 geplante und durchgeführte Konzentration auf die Stabilisierung und nachhaltige Sicherung der operativen Leistungsfähigkeit und die Qualitätsverbesserung im Sinne eines permanenten Prozesses wird in 2024 fortgeführt. Darüber hinaus werden technologische Weiterentwicklungen und damit einhergehende Kostensenkungen sowie der weitere vertriebliche Ausbau angestrebt. Wesentliche Chancen sieht die Geschäftsführung in der möglichen Entwicklung von Projekten im Rahmen der fortschreitenden Optimierung und Effizienzsteigerung sowie Digitalisierung der Geschäftsabläufe. Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse auf EUR 14,2 Mio., sowie einem leichten Rückgang des Ergebnisses vor Steuern auf TEUR 279. Grund dafür sind avisierte Effekte aus der skizzierten Ausrichtung.
Düsseldorf, 22. Januar 2024 apoDirect GmbH die Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023apoDirect GmbH, DüsseldorfAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2023apoDirect GmbH, Düsseldorf
Anhang 2023apoDirect GmbH, DüsseldorfI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet apoDirect GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRA B 74647 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Das Gliederungsschema der Bilanz nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB wurde um den Posten "B. II. 2. Forderungen gegen Gesellschafter" sowie um den Posten "C. 2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter" erweitert. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften für den Anhang werden grundsätzlich in Anspruch genommen. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wurde gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Zwischen der apoDirect GmbH und der Deutsche Apotheker- und Ärztebank e.G. wurde am 29.03.2021 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung vom 01.01.2021 geschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 14.06.2021. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, entsprechend der voraussichtliche Nutzungsdauer, bewertet. Die unter den Bauten auf fremden Grundstücken ausgewiesenen Mietereinbauten werden auf die vertragsgemäße Grundmietzeit abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag in Höhe des Auszahlungsbetrages ausgewiesen, soweit diese Auszahlungen Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der apoDirect GmbH (Anlage 3a) dargestellt. 2. Immaterielle Vermögensgegenstände Unter den "Immateriellen Vermögensgegenständen" sind Lizenzrechte und EDV-Software ausgewiesen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 127 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die restlichen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks Die Guthaben bei Kreditinstituten betreffen sämtlich verbundene Unternehmen. 5. Rückstellungen Steuerrückstellungen wurden aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag nicht gebildet. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
6. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen die aufgrund eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags abgeführten Gewinne (TEUR 310). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 144) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 7). Zum Stichtag betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Von den oben genannten sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 30) gegenüber verbundenen Unternehmen. TEUR 680 der sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben eine Restlaufzeit von über fünf Jahren und TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 41) eine unbestimmte Restlaufzeit. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Es besteht eine Rahmenvereinbarung mit der Muttergesellschaft Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, Düsseldorf. Mit 1. Nachtrag am 21./22.12.2017 wurde die Vergütung nach einem Cost+ Modell vereinbart. Danach werden alle Personal- und Sachkosten inkl. Abschreibungen und Steuern zuzüglich einer Marge von 3,75% von der apoDirect in Rechnung gestellt. Mit dem 8. Nachtrag vom 12.08.2022 wurde die Marge mit Wirkung zum 01.09.2022 auf 2,00% heruntergesetzt. Andere Umsatzerlöse werden nicht erzielt. 2. sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von insgesamt TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 78) enthalten, die aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. 3. sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von insgesamt TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. 4. Steuern vom Einkommen und Ertrag Es besteht eine ertragssteuerliche Organschaft zu der Organträgerin Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG, Düsseldorf. Diese verteilt die Steuerlast verursachungsgerecht im Organkreis, sodass es sich bei den Steuern vom Einkommen und Ertrag um Weiterbelastungen aus der Steuerumlage der Organträgerin handelt. Aus der Steuerumlage ergibt sich ein Aufwand in Höhe von TEUR 126. Diesen stehen Körperschaftssteuererstattungen in Höhe von TEUR 49 aus vororganschaftlicher Zeit gegenüber. 5. Jahresüberschuss Aufgrund der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird ein Überschuss in Höhe von TEUR 310 in voller Höhe abgeführt. Der Jahresüberschuss beträgt somit TEUR 0. V. Sonstige Angaben 1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt 253,75 (Vorjahr: 226,75). Davon betreffen 199,75 Vollzeitkräfte und 54,00 Teilzeitkräfte. Daneben haben sich im Berichtsjahr 11 Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 2. Geschäftsführer Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung und der ehemaligen Geschäftsführer verzichtet.
Düsseldorf, den 22. Januar 2024 apoDirect GmbH die Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die apoDirect GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der apoDirect GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der apoDirect GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt te Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter Neue GoA: https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Osnabrück, den 24. Januar 2024 Dr.
Klein, Dr. Monstermann + Partner GmbH
Dr. Averdiek-Bolwin, Wirtschaftsprüfer Rüping, Wirtschaftsprüfer |
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