Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 16116
Vorher
Omicron Nano Technology GmbH
Eingetragen
14.6.1984
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Wärmepumpen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Geräten für Vakuumphysik, insbesondere für Oberflächenanalytik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Thomas Liesen
seit 5.1.2024
Prokura
Heike Wilke
seit 13.5.2022
Prokura
Michael Treber
seit 13.5.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Scienta Scientific ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Scienta Scientific AB
Sweden
128.050 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scienta Omicron GmbH

Taunusstein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Scienta Omicron GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Scienta Omicron GmbH, Taunusstein - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scienta Omicron GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 28. Oktober 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Süppel, Wirtschaftsprüferin

Kengne Tekoudjou, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136,00 136,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.352,00 10.381,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 85.296,00 102.930,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.589,00 129.286,25
225.237,00 242.597,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 125.284,37 125.284,37
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 411.319,43 394.842,02
536.603,80 520.126,39
761.976,80 762.859,64
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.681.107,03 1.795.273,17
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 4.657.260,44 4.766.624,35
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.398.616,92 1.430.689,65
4. Geleistete Anzahlungen 266.664,95 519.468,20
9.003.649,34 8.512.055,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.266.369,99 4.610.042,04
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.092.492,03 2.540.468,51
3. Sonstige Vermögensgegenstände 997.856,28 499.417,55
8.356.718,30 7.649.928,10
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.525.154,89 10.769.325,63
24.885.522,54 26.931.309,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 22.977,23 20.678,48
25.670.476,56 27.714.847,22

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 128.050,00 128.050,00
II. Kapitalrücklage 3.868.745,67 3.868.745,67
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 4.136.303,29 4.136.303,29
IV. Bilanzverlust (Vj.: Bilanzgewinn) -1.015.585,42 192.803,61
7.117.513,54 8.325.902,57
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 595.329,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.097.551,23 1.468.363,10
2.097.551,23 2.063.692,10
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.491.843,64 10.682.946,03
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.839.552,17 2.881.781,74
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.716.345,30 2.727.960,52
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.088.204,68 231.518,26
davon aus Steuern EUR 0,0 (Vj. EUR 72.813,04)
16.135.945,79 16.524.206,55
D. Rechnungsabgrenzungsposten 319.466,00 801.046,00
25.670.476,56 27.714.847,22

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1.1.- 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 27.307.679,46 31.738.768,05
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 945.259,81 2.169.595,75
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.495.770,68 760.105,11
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 878.893,91 (Vj. EUR 305.855,83)
29.748.709,95 34.668.468,91
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.901.482,88 19.929.815,04
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.084.294,47 2.179.270,76
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.730.602,70 5.774.782,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 973.435,02 965.858,34
davon für Altersversorgung EUR 7.752,42 (Vj. EUR 9.062,13)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 61.293,65 142.746,21
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.811.726,97 4.629.612,14
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 789.132,89 (Vj. EUR 473.194,38)
31.562.835,69 33.622.084,76
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 209.833,02 31.934,98
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 10.083,84)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 370.999,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 77,65 110,63
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
-209.755,37 339.174,65
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -397.142,34 398.299,66
12. Ergebnis nach Steuern -1.207.228,03 308.909,84
13. Sonstige Steuern 1.161,00 174,00
14. Jahresfehlbetrag (Vj. Jahresüberschuss) -1.208.389,03 308.735,84
15. Gewinnvortrag (Vj. Verlustvortrag) 192.803,61 -115.932,23
16. Bilanzverlust (Vj. Bilanzgewinn) -1.015.585,42 192.803,61

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Scienta Omicron GmbH, Taunusstein

A. Allgemeine Angaben zur Gliederung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 sowie zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Gesetzliche Angaben

Die Scienta Omicron GmbH aus Taunusstein wird mit der Handelsregisternummer HRB 16116 beim Amtsgericht in Wiesbaden geführt.

Aufstellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG aufgestellt. Es gelten für die angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 und 266 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Angaben zum Mitzugehörigkeit werden in diesem Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, die der Abnutzung unterliegen, werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um lineare planmäßige Abschreibungen, gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer, vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen linearen Abschreibungen, welche sich aus der voraussichtlichen Nutzungsdauer ergeben, bewertet.

Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit einer Nutzungsdauer zwischen 2-10 Jahren abgeschrieben.

Die Nutzungsdauer des Sachanlagevermögens beträgt für

Maschinen 10-21 Jahre,

EDV- Ausstattung 3-5 Jahre,

Büroeinrichtung 10-13 Jahre und

übrige Betriebs-, Büro- und Geschäftsausstattung 3-10 Jahre.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis einschließlich EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Für Anlagenzugänge wird ein steuerlicher Sammelposten aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz gebildet, wenn die Anschaffungskosten oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als EUR 250,00, aber nicht mehr als EUR 1.000,00 betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden bei immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Im Berichtsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt. Niedrigere Werte werden angesetzt, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Soweit Wertminderungen nicht mehr bestehen, wird dem Wertaufholungsgebot nach § 253 Abs. 5 HGB Rechnung getragen.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt.

In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse und Leistungen werden mit Herstellungskosten bewertet, die Material- und Fertigungseinzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens enthalten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt.

Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird das gleitende Durchschnittsverfahren angewendet. Dabei werden die Kosten gleichartiger Gegenstände des Vorratsvermögens auf Basis der durchschnittlichen Anschaffungskosten ermittelt. Absatzrisiken und Risiken aus eingeschränkter Verwertbarkeit sind angemessen berücksichtigt. Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen überwiegend gegen Kunden, die nationale und internationale Universitäten bzw. staatliche Einrichtungen repräsentieren. Wird nach kaufmännischer Beurteilung eine Forderung als nicht werthaltig beurteilt, so wird diese wertberichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nettowert der Ausgaben, soweit sie Aufwand in Folgejahren darstellen, angesetzt.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie erwarteten künftigen Preis- und Kostensteigerungen Rechnung getragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Zum 31. Dezember 2023 bestanden keine Rückstellungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

Die Gewährleistungsrückstellungen sind pauschal auf Basis der Umsatzerlöse unter Berücksichtigung der im laufenden Jahr angefallenen Aufwendungen gebildet worden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Ansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so wird eine sich daraus ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer in der Bilanz angesetzt. Nach Berücksichtigung des steuerlichen Verlustvortrages ergibt sich ein Aktivüberhang. Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern wird kein Gebrauch gemacht.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und - Verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip).

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierten Währungsdifferenzen.

B. Erläuterungen zur Bilanz

I. Aktiva

Immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen sowie Finanzanlagen

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, Sachanlagen und der Finanzanlagen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Gesellschaft, Sitz Anteil am Kapital Währung Eigenkapital in Tsd. Jahresergebnis in Tsd.
Scienta Omicron Inc, Ota-Ku/Japan 100% EUR 1 (133)
Scienta Omicron Inc, Denver/USA 100% EUR 1 445
Scienta Omicron (Beijing) Analytical Instrument Co., Ltd., Beijing/China 100% EUR 125 (281)

Das Jahresergebnis wurde zum Durchschnittskurs umgerechnet.

Die Angaben beziehen sich auf die letzten vorliegenden Abschlüsse zum 31. Dezember 2023.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.092 beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 524 (Vj. TEUR 2.411). Diese bestehen im Wesentlichen mit TEUR 112 (i.Vj. TEUR 1.548) gegen Scienta Omicron Inc, Denver/USA, mit TEUR 58 (i.Vj. TEUR 184) gegen die Scienta Omicron Inc, Ota-Ku/Japan und mit TEUR 283 (i.Vj. TEUR 184) gegen Scienta Omicron (Beijing) Analytical Instrument Co.,Ltd., Beijing/China. Gegen die Gesellschafterin Scienta Scientific AB, Uppsala/Schweden, bestehen zum 31. Dezember 2023 Forderungen in Höhe von TEUR 1 (i.Vj. TEUR 511). Gegen die Schwestergesellschaft Scienta Omicron AB, Uppsala/Schweden, bestehen zum 31. Dezember 2023 Forderungen in Höhe von TEUR 0 (i.Vj. TEUR 107).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Cashpoolguthaben in Höhe von TEUR 3.619 sind vom Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in die Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Geschäftsjahr umgegliedert worden.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Aufwendungen, die Folgejahre betreffen, werden auf Basis der im Berichtsjahr bereits getätigten Zahlungen in Höhe von TEUR 23 abgegrenzt (i. Vj. TEUR 20).

II. Passiva

Eigenkapital

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Gezeichnetes Kapital 128,1 128,1
Kapitalrücklage 3.868,7 3.868,7
Gewinnrücklagen 4.136,3 4.136,3
Gewinnvortrag (Vj. Verlustvortrag) 192,8 (115,9)
Jahresüberschuss (1.208,4) 308,7

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.098 (i. Vj. TEUR 1.468) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub, Gleitzeitguthaben und Bonus TEUR 254 (i. Vj. TEUR 295), für Gewährleistungen TEUR 126 (i. Vj. TEUR 126), für ausstehende Eingangsrechnungen TEUR 74 (i. Vj. TEUR 67), für Prüfungskosten TEUR 49 (TEUR 69), Rückstellungen für Provisionen TEUR 982 (i. Vj. TEUR 94) und für Projektkosten TEUR 101 (i. Vj. TEUR 149).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Verbindlichkeiten Gesamtbetrag TEUR mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr mit einer Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahren
TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen 8.492 8.492 0
(Vorjahr) (10.682) (10.682) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.840 2.840 0
(Vorjahr) (2.882) (2.882) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.716 3.716 0
(Vorjahr) (2.728) (2.728) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.088 1.088 0
(Vorjahr) (232) (232) (0)
Gesamtbetrag 16.135 16.135 0
(Vorjahr) (16.524) (16.524) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.716 TEUR beinhalten in Höhe von TEUR 1.118 (i. Vj. TEUR 368) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen TEUR 0 (i. Vj. TEUR 0).

Passive Rechnungsabgrenzung

Erträge aus Wartungsverträgen, die Folgejahre betreffen, werden auf Basis der im Berichtsjahr bereits erhaltenen Zahlungen in Höhe von TEUR 319 abgegrenzt (i. Vj TEUR 801).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 445 (i. Vj. TEUR 433). Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 445 (i. Vj. TEUR 397) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Zweck und Vorteil ist die geringere Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb. Wesentliche Risiken sind nicht erkennbar.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Hauptabsatzregionen sind USA, China, Europa und Japan. In den Ländern USA und Japan werden nur mit den Tochtergesellschaften Umsätze realisiert. In den übrigen Ländern wird der Vertrieb von der Scienta aus betrieben und die Umsätze dort realisiert. Hauptbereich der Umsätze bleibt der Systembau, das Komponentengeschäft und der Service in diesen Bereichen.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 336 (i. Vj. TEUR 0) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung nach § 256a HGB in Höhe von TEUR 879 (i. Vj. TEUR 306) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung nach § 256a HGB in Höhe von TEUR 789 (i. Vj. TEUR 473) enthalten.

D. Sonstige Angaben

Entwicklung der Zahl der Arbeitnehmer

Die Anzahl der Mitarbeiter entwickelte sich wie folgt:

weiblich Männlich gesamt
a.) im Jahresdurchschnitt
Arbeitnehmer 25 59 84
b.) zum 31.12.2023
Arbeitnehmer 25 59 84

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr waren:

Henrik Bergersen, Geschäftsführer, Ph.D. in Physik, Uppsala/Schweden (bis 31. Dezember 2023)

Susanne Eriksson, Geschäftsführerin, Ph.D Chemie (seit 31. Dezember 2023)

Bezüge der Geschäftsführung

Da es 2023 nur eine Geschäftsführerin gab, wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Gesellschafter der Scienta Omicron GmbH

Die Scienta Scientific AB, Uppsala/Schweden, ist alleinige Gesellschafterin.

Konzernabschluss

Die Scienta Omicron GmbH ist grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Lagebericht gemäß § 290 HGB verpflichtet. Die Scienta Omicron GmbH macht von der Befreiungsvorschrift zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und -lageberichtes gemäß § 291 Abs. 2 Nr. 4c HGB Gebrauch, da sie in den Konzernabschluss der Scienta Scientific Holding AB, Uppsala/Schweden, einbezogen wird und dieser befreiende Konzernabschluss und -lagebericht in englischer Sprache beim Unternehmensregister veröffentlicht wird. Der Konzernabschluss der Scienta Scientific Holding AB, Uppsala/Schweden wird nach den Vorschriften der schwedischen Rechnungslegung aufgestellt.

Aufgrund der geringen Umsatzgrößen des Konzerns sind keine Auswirkungen des Mindeststeuergesetzes (MinStG) zu erwarten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Bilanzverlust soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

E. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, die wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, bestehen nicht.

 

Taunusstein, den 28. Oktober 2024

Scienta Omicron GmbH

Die Geschäftsführung

Susanna Eriksson

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.452.057,58 0,00 0,00 1.452.057,58
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 546.563,20 0,00 0,00 546.563,20
1.998.620,78 0,00 0,00 1.998.620,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.086,93 0,00 0,00 12.086,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 285.670,91 0,00 0,00 285.670,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.851.520,77 43.933,40 0,00 2.895.454,17
3.149.278,61 43.933,40 0,00 3.193.212,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 684.526,66 0,00 0,00 684.526,66
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 394.842,02 16.477,41 0,00 411.319,43
1.079.368,68 16.477,41 0,00 1.095.846,09
6.227.268,07 60.410,81 0,00 6.287.678,88
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.452.057,58 0,00 0,00 1.452.057,58
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 546.427,20 0,00 0,00 546.427,20
1.998.484,78 0,00 0,00 1.998.484,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.705,93 1.029,00 0,00 2.734,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 182.740,91 17.634,00 0,00 200.374,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.722.234,52 42.630,65 0,00 2.764.865,17
2.906.681,36 61.293,65 0,00 2.967.975,01
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 559.242,29 0,00 559.242,29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
559.242,29 0,00 0,00 559.242,29
5.464.408,43 61.293,65 0,00 5.525.702,08
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136,00 136,00
136,00 136,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.352,00 10.381,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 85.296,00 102.930,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.589,00 129.286,25
225.237,00 242.597,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 125.284,37 125.284,37
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 411.319,43 394.842,02
536.603,80 520.126,39
761.976,80 762.859,64

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Scienta Omicron GmbH, Taunusstein

1. Grundlage des Unternehmens

Die Scienta Omicron GmbH (im Folgenden auch: Scienta) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht mit Sitz und Zentrale in 65232 Taunusstein, registriert beim Amtsgericht Wiesbaden HRB Nr.: 16116.

Die Scienta ist Teil der Scienta Omicron Group. Hauptstandorte der Scienta Omicron Group sind Taunusstein und Uppsala / Schweden. Die Scienta Omicron Group liefert ihren Kunden maßgeschneiderte Lösungen und Technologien für die Grundlagenforschung im Bereich Oberflächenanalytik und Nanotechnologie.

Die Scienta Omicron Group bietet Lösungen im Bereich Elektronenspektroskopie, Rastersondenmikroskopie und Dünnschichttechnologie an. Die Anwendungen werden auch in individuell konfigurierte Kundensysteme durch Integration verschiedener Analysemethoden, die eine vollständige strukturelle und chemische Oberflächencharakterisierung erlauben, kombiniert.

Das Ultrahochvakuum ermöglicht Untersuchungen von Strukturen und Prozessen auf atomarer Skala unter vollständigem Ausschluss von störenden Einflüssen, z. B. durch oxidierende Umgebungsluft. Die Oberflächenphysik ist in Deutschland stark vertreten und ist darüber hinaus auch weltweit verbreitet. Dies macht Deutschland zu einem exzellenten Wirtschaftsstandort für Scienta.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

2.1.1. Märkte und Standorte

Die weltweiten Aktivitäten des Unternehmens werden zum 31. Dezember 2023 durch insgesamt 84 Mitarbeiter am Firmenhauptsitz in Taunusstein, 13 Mitarbeiter in der Tochterfirma in China, 7 Mitarbeiter in der Tochterfirma in Japan sowie 11 Mitarbeiter in der Tochterfirma in den USA getragen.

Die bedeutendsten Kunden der Scienta sind weiterhin weltweit die großen Universitäten mit Forschungsaktivitäten im Bereich Oberflächenanalytik.

2.1.2. Entwicklung der weltweiten Nanotechnologien

Mit dem Aktionsplan Nanotechnologie 2020 legte die Bundesregierung eine Strategie zur Förderung der Nanotechnologie für den Zeitraum 2016-2020 vor. Die Bewilligungen von Förderprojekten sind in diesem Zeitraum (2016-2019) um durchschnittlich 2% pro Jahr gestiegen. Ein neuerer Plan existiert bisher nicht.

Neben den deutschen Fördermaßnahmen stellt die europäische Forschungsförderung eine wichtige Säule der Förderung dar. Im europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation (Horizont 2020) bildet Nanotechnologie gemeinsam mit den fortgeschrittenen Werkstoffen, Biotechnologie und Produktionstechniken die sogenannte Schlüsseltechnologien innerhalb des Einzelziels "Grundlegende und Industrielle Technologien". Am 27. April 2021 wurde das neunte Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont Europa" (Nachfolgeprogramm von Horizont 2020) mit einem Budget von EUR 95,5 Milliarden für 2021-2027 gestartet. (Quelle: MS Copilot)

2.1.3. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2023 (Quelle: MS Copilot)

Das Jahr 2023 war weltwirtschaftlich von mehreren Herausforderungen geprägt:

1.

Wirtschaftliche Folgen des russichen Angriffskriegs gegen die Ukraine, z.B. hohe Energiepreise.

2.

Hohe Inflationsraten und steigende Zinsen.

3.

Geringes Wirtschaftswachstum in Deutschland; das Bruttoinlandsprodukt ist nur um 0,2% gewachsen.

4.

Wachsende Unsicherheit bei den Verbrauchern in Europa und damit einhergehend Konsumzurückhaltung.

5.

Langsame Erholung der Wirtschaft in Japan, mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von 1,9% im Vergleich zum Vorjahr.

6.

Die Wirtschaft in den USA war geprägt von den geopolitischen Spannungen und der damit einhergehenden hohen Inflation; das Bruttoinlandsprodukt der USA wuchs um 2,5%.

7.

Die chinesische Wirtschaft zeigte ein durch die abgekühlte Weltkonjunktur schwächeres Wachstum von 5,2%.

2.1.4. Geschäftsverlauf bei Scienta

Der Trend bei Kundenbestellungen nach immer komplexeren und multifunktionalen Systemen, die eine längere Planungs- und Produktionsphase in Anspruch nehmen, besteht weiter. Zum 31. Dezember 2023 betrug der Auftragsbestand (inkl. angearbeiteter, aber noch nicht abgerechneter Aufträge) EUR 28,2 Mio. (i. Vj. EUR 24,7 Mio.), davon bezogen sich EUR 1,2 Mio. (i. Vj. EUR 0,5 Mio.) auf das Inland und EUR 27,0 Mio. (i. Vj. EUR 24,2 Mio.) auf das Ausland. Prognostiziert wurde ein Auftragsbestand von EUR 24,7 Mio. Diese Prognose wurde dementsprechend um EUR 3,5 Mio. übertroffen.

2.2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren, nach denen die Gesellschaft gesteuert wird, sind Umsatz und Jahresergebnis. Daneben steht insbesondere der Auftragseingang als Frühindikator zu Steuerungszwecken zur Verfügung. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren wurden noch nicht etabliert.

2.2.1. Ergebnisentwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Scienta gegenüber dem Vorjahr einen um EUR 4,4 Mio. niedrigeren Umsatz in Höhe von EUR 27,3 Mio. (i. Vj. EUR 31,7 Mio.) und einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1,2 Mio. (i. Vj. Jahresüberschuss EUR 0,3 Mio.). Im Prognosebericht 2022 wurden für 2023 ein Umsatz auf Vorjahresniveau und ein positives Ergebnis auf höherem Niveau als 2022 erwartet. Die Prognose wurde verfehlt, da sich einige Projekte zeitlich nach 2024 verschoben haben. Diese Verschiebungen und ein veränderter Produktmix haben zur Verlustsituation geführt.

Die Gesamtleistung (Umsatz, Bestandsveränderungen und sonstige betriebliche Erträge) hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,9 Mio. auf EUR 29,7 Mio. reduziert.

Die Materialaufwandsquote ist im Geschäftsjahr mit 63,8% (i. Vj. 63,9%) der Gesamtleistung stabil geblieben.

Die Personalaufwandsquote hat sich im Geschäftsjahr von 19,4% im Vorjahr auf 22,6% der Gesamtleistung erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von EUR 5,8 Mio. im Jahr 2023 liegen EUR 1,2 Mio. über Vorjahr, dies liegt an höheren Verkaufsprovisionen an China (China erhält eine Provision für die Abwicklung der Projekte. Die Anzahl der Projekte und der Umsatz sind höher als 2022) und gestiegenen Fremdleistungen.

2.2.2. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR 27,7 Mio. um EUR 2,0 Mio., auf EUR 25,7 Mio. reduziert.

Auf der Aktivseite der Bilanz haben sich die Vorräte (ohne geleistete Anzahlungen) um EUR 0,7 Mio. auf EUR 8,7 Mio. erhöht. Die geleisteten Anzahlungen liegen bei EUR 0,3 Mio., EUR 0,2 Mio. niedriger als letztes Jahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um EUR 0,8 Mio. auf EUR 8,4 Mio. erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen sind um EUR1,7 Mio. von EUR 2,4 Mio. auf EUR 0,7 Mio. gesunken. Auf der Passivseite der Bilanz hat sich das Eigenkapital durch den Bilanzverlust in Höhe von EUR 1,0 Mio. auf EUR 7,1 Mio. vermindert. Die sonstigen Rückstellungen von EUR 2,1 Mio. haben sich um 0,6 Mio. erhöht. Die Verbindlichkeiten betragen wie im Vorjahr EUR 16,5 Mio. Die erhaltenen Anzahlungen haben sich um EUR 2,2 Mio. auf EUR 8,5 Mio. verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um EUR 1,4 Mio. auf EUR 4,1 Mio. gestiegen. Sonstige Verbindlichkeiten haben sich um EUR 0,9 Mio. auf EUR 1,1 Mio. erhöht.

Die Eigenkapitalquote hat sich bei einer um EUR 2,0 Mio. gesunkenen Bilanzsumme von 30,0 % im Vorjahr auf 27,7 % gesenkt.

2.2.3. Finanzierungspolitik

Die Finanzstrategie des Unternehmens ist auf finanzielle Unabhängigkeit ausgerichtet. Neben der reinen Renditebetrachtung wird der Konzentration auf die Geldströme und der Eigenfinanzierungskraft Bedeutung beigemessen.

Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als zufriedenstellend ein. Die Bonität der Kunden ist in der Regel sehr gut, da diese überwiegend aus dem öffentlich-rechtlichen Bereich kommen. Die Mehrheit der Kunden zahlt im vereinbarten Zeitraum. Im Januar 2020 hat die Scienta Scientific Holding AB, Uppsala/Schweden, alle Anteile der Oxford Instruments Holdings GmbH, Wiesbaden, an der Scienta Scientific AB erworben. Im Zusammenhang mit dem Anteilserwerb wurde eine Refinanzierung der Gruppe vorgenommen, bei der die bestehenden Bankkredite und -kreditlinien durch eine Gruppenbankkreditlinie ersetzt wurden. Zum Jahresende wurde die Gruppenkreditlinie der Scienta nicht in Anspruch genommen.

Ausgehend vom Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 1,2 Mio. wurde unter Berücksichtigung zahlungsunwirksamer Abschreibungen in Höhe von EUR 0,1 Mio. sowie aus der Abnahme sonstiger Passiva (EUR 0,5 Mio. auf Vorjahresniveau) sowie der Erhöhung der Vorräte (EUR 0,5 Mio.) sowie der Abnahme von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (EUR 1,1 Mio.) ein negativer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 1,4 Mio. erzielt. Analog zum Vorjahr wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Es wurde keine Auszahlung an den Gesellschafter getätigt und daher ergab sich kein Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit. Der Finanzmittelbestand betrug am Ende der Periode EUR 7,5 Mio. (Vj.: EUR 8,9 Mio. ohne Cashpool).

3. Forschungs- und Entwicklungsbericht

Im Bereich Forschung- und Entwicklung hat die Scienta in 2023 eine Summe von EUR 0,6 Mio. ohne Abschreibungen (i. Vj. EUR 0,6 Mio.) ausgegeben.

4. Chancen und Risikobericht

4.1. Risikomanagement

Das Risikomanagement der Scienta Omicron GmbH verfolgt das Ziel, Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu bewerten, durch geeignete Maßnahmen zu begrenzen sowie eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu vermeiden.

Zu unserem Risikomanagementsystem gehört eine strategische Geschäftsplanung, kombiniert mit einem detaillierten, monatlichen Berichtswesen, das als internes Frühwarn- und Kontrollsystem dient.

Sämtliche Unternehmensbereiche berichten regelmäßig und umfassend aus ihrer fachlichen Sicht direkt an das Management über mögliche Risiken. Zusätzlich ist die Scienta in das Management Reporting System der Scienta Scientific AB, Uppsala / Schweden, zwecks Risikoerfassung und Steuerung von Gegenmaßnahmen integriert. In der Regel werden alle zwei Monate Sitzungen im Aufsichtsgremium der Scienta Scientific Holding AB abgehalten, in denen über den Geschäftsverlauf der einzelnen Gesellschaften berichtet wird. In diesen Sitzungen wird auch über Maßnahmen zur (Gegen-) steuerung beraten und es werden Beschlussfassungen herbeigeführt.

Nachstehend werden die wesentlichen Chancen und Risiken in absteigender Reihe ihrer Bedeutung in den jeweiligen Abschnitten erläutert.

4.2. Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Absicherung finanzwirtschaftlicher Risiken ist ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems der Scienta und basiert auf detaillierten Richtlinien und Vorgaben und einer zentralen Steuerung durch die Geschäftsleitung. Im Rahmen der Geschäftstätigkeit von Scienta können Finanzrisiken insbesondere durch Währungskursrisiken entstehen, welche dadurch minimiert werden, das zweimal pro Jahr Währungskursprognosen auf Basis von Bankinformationen aktualisiert werden, welche in Kalkulationen einfließen. Das Risiko wird als gering eingestuft.

Zinsrisiken wurden dadurch vermindert, dass mit den externen Geldgebern für die Gruppenfinanzierung ein Zinssatz mit der Scienta Scientific AB vereinbart wurde, welcher momentan fixiert ist. Die Forderungsausfallrisiken werden als sehr gering eingeschätzt, da die Kunden fast ausschließlich aus dem öffentlich-rechtlichen Sektor kommen.

4.3. Liquiditätsrisiken

Im Rahmen der Liquiditätsplanung werden Zahlungsstromschwankungen frühzeitig durch eine rolliereden Planung erkannt, so dass gegebenenfalls gegengesteuert werden kann. Das Terminrisiko, dass vereinbarte Zahlungen ausfallen oder sich wesentlich verzögern, wird als eher gering angesehen, da die Kunden überwiegend aus dem öffentlich-rechtlichen Sektor kommen. Durch Vorauszahlungen wird sowohl das Terminrisiko als auch das Refinanzierungsrisiko reduziert.

4.4. Markt- und Absatzrisiken

Beschaffungsmarkt:

Auf der Beschaffungsmarktseite existieren Risiken hinsichtlich Verfügbarkeit und Preisvolatilität von Einsatzstoffen. Diese werden durch internes Prognose- und Preismanagement begrenzt bzw. abgesichert.

Absatzmarkt:

Zusätzlich zu den Risiken aus der Entwicklung der Gesamtkonjunktur stellen Nachfrageschwankungen wichtiger Kunden wesentliche Risiken auf dem Absatzmarkt dar. Der stark fragmentierte Ultrahochvakuum (UHV)-Markt ist mit dem Zusammenschluss von Wettbewerbern zu neuen Anbietergruppen, wie z.B. der Lab14 GmbH, Heidelberg, konfrontiert. Diese Situation stellt Scienta insbesondere vor Herausforderungen im Bereich der Beschaffung von Komponenten, wie z.B. Mikroskopen und sinkender Auftragsmargen. Diesen Gefährdungen wirkt die Scienta durch aktives Customer Relationship Management sowie strategische Maßnahmen und Produktoptimierung sowie Weiterentwicklung bestehender Produkte, wie z.B. Infinity SPM, entgegen.

Durch die getroffenen Maßnahmen auf dem Beschaffungs- und Absatzmarkt werden diese Risiken als gering eingestuft.

4.5. Gesamtrisiko

Seit Beginn des Krieges von Russland gegen die Ukraine am 24. Februar 2022, hat sich die politische und wirtschaftliche Lage weltweit stark verändert. Rohstoff- und Energiepreise sind stark angestiegen und eine Reihe von wirtschaflichen Sanktionen, insbesondere gegenüber Russland, wurden verabschiedet. Höhere Rohstoff- und Energiepreise führen zu deutlich gestiegenen Kosten für das Scienta Geschäft, die durch intensives Kostenmanagement und Produktivitätssteigerungen teilweise kompensiert werden können. Teilweise werden Preissteigerungen auch an Kunden weitergegeben. Das Risiko wird als beherrschbar eingeschätzt.

Als Folge des Krieges wurden und werden Ausfuhren aus Deutschland aus sicherheitspolitischen Erwägungen heraus wesentlich strenger kontrolliert. So benötigen zum Beispiel Ausfuhrgenehmigungen nach China deutlich mehr Zeit und werden restriktiver gehandhabt bis hin zu Ablehnung von Ausfuhren an bestimmte Universitätsinstitute.

Scienta steht in sehr engem Kontakt zum Bundesamt für Exportkontrolle, um die Risiken für das eigene Geschäft aktuell einschätzen und steuern zu können. Das Risiko keine Exportlizenz zu erhalten ist als hoch einzuschätzen und wird von Scienta schon beim Angebot bewertet. Insgesamt besteht für die Gesellschaft derzeit kein bestandsgefährdendes Risiko.

4.6. Chancen

Die Gesellschaft gehört seit 2015 zur Scienta Omicron Group. Vorteil dieser Firmenkonstellation für die Kunden ist, dass sie komplementäre und extrem komplexe Systeme und Instrumente von einem Lieferanten beziehen können. Das bedeutet, die Systeme sind optimal aufeinander abgestimmt und ergänzen sich in den Bereichen Scanning Probe Microscopy und Electron Spectroscopy. Ergänzt und abgerundet werden diese Anwendungsgebiete noch durch den Bereich Dünnschichttechnologie. Die Scienta Omicron Group mit ihrem weltweit etablierten Vertriebs- und Servicenetz von Spezialisten bietet aus Sicht der Geschäftsführung weiterhin ein enormes Entwicklungspotenzial. Das gilt nicht nur bei den "Standardsystemen", sondern insbesondere bei Ausschreibungen von großen und komplexen Gesamtsystemen.

5. Prognosebericht

Getragen von den jüngst gestiegenen Auftragseingängen erwartet die Geschäftsführung ein moderates Umsatzwachstum von 2% bis 5% in 2024 gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurde Anfang 2024 ein Kostenoptimierungsprogramm eingeleitet. Vor diesem Hintergrund wird 2024 ein Jahresüberschuss von etwa EUR 0,5 Mio. erwartet. Für 2024 wird ein Auftragseingang von etwa EUR 30 Mio. prognostiziert.

Hinsichtlich unseres Nachtragsberichtes verweisen wir auf unseren Anhang.

 

Taunusstein, den 28. Oktober 2024

Scienta Omicron GmbH

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