MHH Immobilienverwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Friedrichs seit 9.5.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pinechip Capital GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023(1) Allgemeines Die Pinechip Capital GmbH verfügt über eine Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb nach dem Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) § 15 Abs. 2 und unterliegt der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. (2) Grundlagen des Unternehmens Die Genehmigung der BaFin wurde am 23.04.2015 erteilt für:
Die Gesellschaft hat den Geschäftsbetrieb zum 01.03.2016 aufgenommen und die Aufnahme gegenüber den Aufsichtsbehörden angezeigt. Die Gesellschaft ist nicht befugt, sich bei der Erbringung von Finanzdienstleistungen Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren von Kunden zu verschaffen. Darüber hinaus darf die Pinechip Capital GmbH nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten handeln. Die Gesellschaft ist Pflichtmitglied der Entschädigungsreinrichtung der Wertpapierdienstleistungsunternehmen. (3) Wirtschaftsbericht a) Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach einem für viele Investoren wenig erfreulichem Jahr 2022, begann 2023 ebenfalls zurückhaltend und Inflationsängste der Marktteilnehmer waren ein dominierendes Thema. Überschattet von Diskussionen bezüglich eines Hard vs. Soft Landings, erwartete die Mehrzahl der Investoren zudem eine Rezession in der zweiten Jahreshälfte. Ein erstes Tail Event wartete bereits im ersten Quartal auf und das US-Finanzsystem erlitt einen erheblichen Schock, als im März innerhalb von fünf Tagen drei bedeutende Regionalbanken, unter anderem die auf Start-Ups spezialisierte Silicon Valley Bank sowie die First Republic Bank, kollabierten. Obwohl dieses Ereignis drei der bisher vier größten Bankenpleiten in der US-Geschichte darstellte, konnte eine systemische Ausweitung durch das beherzte Eingreifen der Regulatoren verhindert werden. Nichtsdestotrotz war selbst in der europäischen Finanzbranche das Beben deutlich zu spüren: Im selben Monat verkündigt die UBS, gedrängt und gestützt vom Schweizer Staat, die Übernahme der angeschlagenen Konkurrentin Credit Suisse. Diese verspielte zuvor aufgrund einer Vielzahl von Ereignissen, wie die Archegos- und Greensill-Pleite, endgültig das Vertrauen der Aktionäre und der eigenen Kunden. Positive Nachrichten gab es hingegen von der WHO: Mitte des Jahres stufte die WHO COVID offiziell nicht mehr als globalen Gesundheitsnotstand ein und auch Xi Jinping, welcher im März erstmals in der Geschichte Chinas für eine dritte Amtszeit als Präsident gewählt wurde, rief zur schrittweisen Wiedereröffnung der chinesischen Wirtschaft auf. Zusammen mit dem "Higher for Longer" Zins-Narrativ dominierte die Öffnung Chinas für einige Wochen die Märkte und erzeugte eine positive Grundstimmung. Da jedoch knapp 70% des durchschnittlichen chinesischen Privat-Haushaltvermögens an Immobilien gebunden sind, blieb der chinesische Immobilienmarkt nach erneuten Verwerfungen weiterhin ein Sorgenkind der Märkte. Country Garden, eine der größten Baufirmen des Landes, verzeichnete Zahlungsausfälle und die Stimmung der Investoren drehte sich erneut ins Negative. Ganz aktuell wurde Evergrande, der ursprüngliche Auslöser der Krise, von einem Gericht in Hong Kong zur finalen Liquidierung aufgerufen. Analysten schätzen, dass eine Auflösung von Evergrande China im laufenden Jahr circa 0,5% des Bruttoinlandsprodukts kosten könnte. Auch zusätzliche Stimuli der Zentralbank konnten die Abverkäufe an den lokalen Märkten nicht stoppen oder das Anlegervertrauen zurückgewinnen. Belastend waren im letzten Quartal 2023 zudem die Wachstumsaussichten. China wies mit einem BIP von +5,2% YoY ein im historischen Vergleich geringen Wert aus, der selbst die offiziellen Ziele der eigenen Regierung verfehlte. b) Geschäftsverlauf Die Gesellschaft setzte im Jahr 2023 darauf, das bestehende Leistungsspektrum in hoher Qualität auszufüllen und zu verbessern. Im Einzelnen betrieb die Gesellschaft ihr institutionelles Beratungsgeschäft und erbrachte Leistungen im Bereich des Asset- und Treasury-Managements. Das Kernprodukt basiert auf der vom Institut entwickelten Investmentstrategie, das auf das Risikoprofil und die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten ist. Das Institut setzt auf eigen- und fremdverwaltete Investments zur Umsetzung der Strategie: Im Fokus liegt die beste Gesamtlösung für den Kunden. Für eigenverwaltete Strategien nutzt die Gesellschaft zwei Luxemburger Spezialfonds-aufgelegt von der Universal Investment. Die verwalteten Volumina in der Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung waren leicht rückläufig. Zum Jahresende betrugen die Volumina jeweils 1.548 Mio. Euro, davon wurden 326 Mio. Euro in den beiden Luxemburger Spezialfonds verwaltet. Rückblickend auf das Jahr 2023 ist es der Gesellschaft gelungen, auf allen Mandaten eine positive Performance zu erzielen. Ausschlaggebend hierfür war die Strategie, auf unkorrelierte Renditequellen neben Aktien- und Renten zu setzen. Die Provisionseinnahmen lagen auf Erwartung. Die Verwaltungsaufwendungen waren aufgrund erhöhter Technologie-Leistungen etwas höher als erwartet. Das Jahresergebnis vor Steuern war mit 94 TEUR im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv. c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Zum 31. Dezember 2023 betrug die Bilanzsumme 5.808 TEUR (Vorjahr: 5.790 TEUR). Die Eigenkapitalquote lag bei 69,25% (Vorjahr 67,84%). Die aufsichtsrechtlich geforderten Eigenkapitalvorschriften wurden im Jahr 2023 stets eingehalten. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im Berichtsjahr 2023 stets positiv. Die Zahlungsfähigkeit war immer gegeben. Die liquiden Mittel der Gesellschaft betragen zum Stichtag 4.802 TEUR. Die Mittel sind teilweise täglich bzw. monatlich verfügbar. Die Gesellschaft steuert ihre Finanzlage ohne den Einsatz von Fremdkapital. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesellschaft Provisionserträge in Höhe von 4.288 TEUR erzielen. Die Gesellschaft verzeichnete bei den Verwaltungsaufwendungen einen Rückgang um TEUR 157 TEUR auf insgesamt 4.086 TEUR. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Pinechip Capital GmbH ist gut und insgesamt günstig verlaufen. Gegenüber der Planung für das abgelaufene Geschäftsjahr war die Entwicklung der Finanz- und Ertragslage weitgehend auf Erwartung. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft verwendet drei Indikatoren:
Das verwaltete Vermögen lag auf Erwartung. Sowohl das absolute als auch das relative Portfolioergebnis lag im positiven Bereich. Das Ergebnis der Pinechip Capital GmbH lag weitgehend auf Erwartung. (4) Risiko- und Chancenbericht Die Gesellschaft verfügt über ein angemessenes und wirksames Risikomanagement-proportional zur Art, dem Umfang, der Komplexität und dem Risikogehalt der betriebenen Geschäfte. Die Grundlage für das Risikomanagement der Gesellschaft bildet die Risikostrategie. Darin enthalten sind Empfehlungen zur Risiko-Philosophie, zur Identifikation und Analyse sowie zur Kommunikation. Einmal im Jahr erfolgt eine Risikoinventur. Die Überwachung der Risiken findet mindestens einmal im Quartal, zum Teil aber auch laufend statt. Die Wahrscheinlichkeit, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ist dadurch besser gegeben. Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit in vollem Umfang gewährleistet. a) Identifizierung von Risiken Die Identifikation von Risiken erfolgt über eine Risikoinventur. Die Gesellschaft hat die nachfolgenden Risiken aufgrund ihrer derzeitigen Geschäftsaktivität und Positionierung identifiziert:
b) Strategische Risiken Unter Geschäftsrisiko und strategischem Risiko versteht die Gesellschaft Risiken aus einer ungünstigen geschäftspolitischen Positionierung oder Veränderungen im Marktumfeld mit negativen Auswirkungen auf die Ertragslage des Instituts. c) Adressausfallrisiken Eine Bonitätsverschlechterung oder gar ein Zahlungsausfall von Geschäftspartnern kann für die Gesellschaft Wertverluste bedeuten. Das Risiko besteht für die Gesellschaft bei Forderungen gegenüber Kreditinstituten (Girokonten, Tages-/Termingeld etc.) und Kunden. Die Gesellschaft stellt im Rahmen regelmäßiger Überprüfungen der Kontrahenten sicher, dass das Adressenausfallrisiko und damit verbundene Risikokonzentrationen begrenzt ist. Länderrisiken wurden in dem abgelaufenen Geschäftsjahr nicht identifiziert. d) Marktpreisrisiken Die Gesellschaft versteht unter Marktpreisrisiken negative Auswirkungen auf die Ertragslage aufgrund von Kursänderungen an Finanzmärkten. Die Gesellschaft unterscheidet Marktrisiken, Stil- und idiosynkratische Risiken. Die Gesellschaft handelt keine Finanzinstrumente auf eigene Rechnung. Daher ist die Gesellschaft nur indirekt von Marktpreisrisiken betroffen, z.B. durch eine Verringerung der verwalteten Vermögenswerte. e) Liquiditätsrisiken Die Gesellschaft versteht unter Liquiditätsrisiken, dass sie jederzeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann. Die Gesellschaft legt viel Wert auf die Sicherstellung der ordnungsgemäßen Geschäftstätigkeit zu jeder Zeit. Die Gesellschaft steuert die Liquidität anhand eines mehrjährigen Geschäftsplans: Die Überprüfung der Annahmen erfolgt einmal pro Jahr oder anlassbezogen. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist im Risikobericht dargestellt. f) Operationelle Risiken Die Gesellschaft versteht unter operationellen Risiken die Möglichkeit von negativen Folgen aufgrund interner Prozesse, Systeme, menschlichen Versagens, rechtliche oder externe Ereignisse. Die Gesellschaft widmet operationellen Risiken infolge der damit verbundenen potenziellen Schäden besondere Aufmerksamkeit. Die frühzeitige Erkennung von operationellen Risiken ist wichtig für die Definition und Umsetzung von geeigneten Maßnahmen zur Risikominimierung. Auf Basis des Geschäftsmodells und bedingt durch Art und Umfang der Geschäftstätigkeit bestehen operationelle Risiken-in den Prozessen, beim Personal und bei Auslagerungen, davon betroffen ist vor allem die IT-Infrastruktur. Geeignete Maßnahmen erlauben eine wesentliche Reduktion der Eintrittswahrscheinlichkeit oder Schadenshöhe, oder beides: Dazu gehören eine risikoorientierte und intakte Unternehmenskultur, die umfassende und hochwertige personelle und informationstechnologische Ausstattung und gut definierte Abläufe. An kritischen Prozessstellen bestehen zusätzlich Vier-Augen-Prinzipien. Die Aufrechterhaltung bzw. die kurzfristige Wiederaufnahme des regulären Geschäftsbetriebs ist über ein Notfallkonzept sichergestellt. Die Gesellschaft verfügt über ein hochwertiges technologisches Setup. Im Fall eines Internetausfalls besteht die Möglichkeit, mobile Hotspots zu nutzen oder von einem anderen Standort zu arbeiten. Das Auslagerungscontrolling und interne Kontrollsystem sind angemessen für die Überwachung und Beurteilung von Risiken. Dabei erhält die Gesellschaft Unterstützung von einem externen Experten für interne Revision. Die Minimierung von rechtlichen Risiken ist über die Einbeziehung von externen Rechtsberatern sichergestellt. Die Gesellschaft verwendet weitgehend marktübliche Vertragswerke. Die Risiken aus Verträgen werden analysiert und hinsichtlich ihrer Wesentlichkeit beurteilt. Die Möglichkeit von Nachhaltigkeitsrisiken besteht auf der Ebene der Gesellschaft und des Anlageportfolios der Kunden. Risken auf der operativen Ebene der Gesellschaft könnten in Form von Stromausfall, Überschwemmungen o.Ä. auftreten. Bei Personalentscheidungen werden für die jeweilige Position die qualifiziertesten Bewerber: innen ausgewählt. Es besteht dafür ein systematisch angewandtes Auswahlverfahren, in das mehrere Mitarbeiter involviert sind. Für Nachhaltigkeitsrisiken im Anlageportfolio verfügt die Gesellschaft für die meisten Positionen ein Nachhaltigkeits-Reporting: Das Reporting gibt Aufschluss darüber, wie Asset-Manager Nachhaltigkeitsaspekte in ihren Investitionsprozess integrieren oder Diversität und Inklusion in ihrem Unternehmen fördern. g) Berichterstattung der Risiken Die Gesellschaft hat ein Risikoberichtssystem zur Steuerung und Überwachung der Risiken implementiert. Dadurch ist es möglich, Risiken zu identifizieren, darzustellen und zu beurteilen. Bei der Ermittlung der quantifizierbaren Risiken wird ein Risikomaß als Schwellwert definiert, das bei Erreichen definierte Maßnahmen auslöst. Die in die Zukunft gerichtete Analyse der Risiken basiert auf einem Betrachtungszeitraum von mindestens einem Jahr. Im zurückliegenden Geschäftsjahr haben sich Veränderungen im Vorstand des einzigen Gesellschafters der Gesellschaft (die Epilog Vermögensverwaltungs AG), als auch in der Geschäftsleitung der Gesellschaft selbst, ergeben. Im Übrigen wurde noch keine Neubesetzung der zweiten Geschäftsleiterposition, die seit Mitte des vorherigen Geschäftsjahres (2022) unbesetzt blieb, vollzogenen. Der Gesellschafter hat Mitte Dezember 2023 einen neuen Geschäftsleiter und einen Prokuristen bestellt. Der vorherige, bis dahin bestellte Geschäftsleiter ist zum gleichen Zeitpunkt aus der Gesellschaft ausgeschieden. Diese Situation hat der Gesellschafter in Abstimmung mit dem einzigen Kunden der Gesellschaft genutzt, um die neue Geschäftsleitung mit einer grundlegenden Bewertung der verfolgten Strategien in der Anlageberatung und Finanzportfolio-Verwaltung zu beauftragen. Darüber hinaus wurde die neue Geschäftsleitung damit beauftragt zu überprüfen, inwieweit das Geschäftsvolumen und die Anforderungen an die Verwaltung der Investments, eine Fortführung einer WpIG-Erlaubnis benötigt (siehe dazu auch (6) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag). h) Berichterstattung der Chancen Provisionserträge aus der Beratung und dem Management von Spezialfonds bilden die wesentlichen finanziellen Ertragskomponenten des Unternehmens. Daher hängt die Ertragslage der Pinechip Capital GmbH weitgehend von dem Erfolg der eingesetzten Strategie und der Zufriedenheit des einzigen Kunden ab. Durch die Veränderungen innerhalb des Gesellschafters (die Epilog Vermögensverwaltungs AG), Veränderungen beim einzigen Kunden der Gesellschaft sowie Veränderungen in der Geschäftsleitung der Gesellschaft ergeben sich neue Herausforderungen und damit die Notwendigkeit einer neuen strategischen Ausrichtung. Der Bedarf zu einer Neuausrichtung wurde durch die gleichzeitige Kündigung von 4 Mitarbeitern verstärkt. Eingereicht wurden diese Kündigungen von den Mitarbeitern zum Ende des Geschäftsjahres mit Frist zum Ende des I. Quartal 2024. Einer der Mitarbeiter, der gekündigt hat, ist auch der Compliance und Geldwäsche Beauftragte. Diese Position wurde noch im Januar 2024 umgehend neu besetzt. Dadurch entsteht die Notwendigkeit aber auch die Möglichkeit für die Gesellschaft, Art und Umfang des Geschäftsbetriebs und dessen Organisation grundlegend zu überdenken und zu überarbeiten. Dazu zählt unter anderem die Abwicklung bzw. Beendigung oder Verlagerung an Dritte der WpIG-Erlaubnispflichtigen Geschäftsmodelle (siehe (2) Grundlage des Unternehmens, dieses Lageberichts). Die Gesellschaft plant im nächsten Geschäftsjahr, ihre Aktivitäten unter den oben beschriebenen Maßgaben mit dem bestehenden Kunden fortzuführen und das Verhältnis daraufhin neu auszurichten. Ein intensiver Austausch mit dem Kunden und dem Gesellschafter hat dazu bereits im IV. Quartal der Berichtsperiode begonnen. (5) Prognosebericht Die Performance-Prognosen für 2024 liegen aktuell unter 5%. Der Konflikt zwischen Israel und Palästina eskalierte durch eine groß angelegte Terroroffensive der Hamas im Oktober und gipfelte in einer Bodenoffensive der israelischen Armee in Gaza. Die Märkte schienen dieses Ereignis sowie die Sorgen um globale Lieferketten gänzlich zu ignorieren und das Jahr 2023 endete mit einer Aktien- und Bond-Rally, die sich im Jahr 2024 fortzusetzen scheint. Diese Entwicklung wird zusätzlich gestärkt durch das Einpreisen zukünftiger Zinssenkungsfantasien, solider Wirtschaftszahlen und Unternehmensergebnisse Die Gesellschaft würde bei Fortsetzung des bisherigen Geschäftsmodells im Jahr 2024 mit einer stabilen und ausgeglichenen Geschäftsentwicklung rechnen. Der Einfluss der oben beschriebenen besonderen Umstände und dadurch notwendigen neuen Ausrichtung der Gesellschaft, wird das Geschäftsjahr 2024 jedoch zu einem Transformations-Jahr werden lassen. Daher ist zum jetzigen Zeitpunkt die Erstellung eines eindeutigen Prognoseberichts nicht möglich. Durch den intensiven Austausch mit dem Gesellschafter und dem Kunden und den darin eingeschlossenen Zusagen, lässt sich eine positive Fortsetzungs-Prognose für die Gesellschaft aber statuieren. (6) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Der Gesellschafter hat die Geschäftsleitung damit beauftragt, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen und einen entsprechenden Beschluss des Gesellschafters zu erwirken, um das WpIG-Erlaubnispflichtige Geschäft abzuwickeln bzw. an Dritte zu verlagern. Der Kunde der Gesellschaft wurde bereits über diesen Auftrag informiert und ist in diesen Prozess maßgeblich eingebunden.
Hamburg, den 23. Mai 2024 Gez. Andreas Bittner, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Pinechip Capital GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter HRB 72462 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften gemäß § 340 a Abs. 1 HGB sowie des GmbHG, der RechKredV und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Er besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht. Die Gesellschaft stellt ihren Jahresabschluss nach dem Formblatt 1 (Bilanz) und dem Formblatt 3 (Gewinn- und Verlustrechnung) der RechKredV auf. Das Geschäftsjahr umfasste den Zeitraum vom 01.01.2023 bis 31.12.2023. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Forderungen an Kreditinstitute wurden zu Nennwerten bilanziert. Die Forderungen an Kunden wurden zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bilanziert. Es werden Debitorenkonten geführt. Zu den ausgewiesenen Forderungen bestehen keine Wertberichtigungen. Die immateriellen Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Anschaffungskosten enthalten jeweils die nicht abzugsfähigen Teile der in Rechnung gestellten Umsatzsteuer. Selbst erstellte immaterielle Anlagewerte des Anlagevermögens wurden nicht aktiviert. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt. Die Anschaffungskosten enthalten jeweils die nicht abzugsfähigen Teile der in Rechnung gestellten Umsatzsteuer. Die Sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Ausgaben aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Bilanzstichtag mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die ausgewiesenen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken wurden in angemessener Höhe berücksichtigt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. IV. Erläuterungen zur Bilanz Bei Forderungen an Kreditinstitute handelt sich um "täglich fällige Guthaben bei Kreditinstituten" auf den laufenden Konten der Gesellschaft in Höhe von Euro 2.302.418,92 (im Vorjahr: Euro 5.169.926,17) und um eine terminierte Anlage mit Restlaufzeit von einem Monat in Höhe von Euro 2.500.000,00 (im Vorjahr: EUR 0,00). Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten: Euro 782.839,77 (im Vorjahr: Euro 430.729,56). Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt: Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft unter anderem Vorauszahlungen für Datendienste in Höhe von Euro 87.150,00. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen Kreditkartenabrechnungen in Höhe von Euro 5.111,14 (im Vorjahr: Euro 4.906,78). Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 58.756,05 (im Vorjahr: Euro 46.470,70) sowie Verbindlichkeiten aus Sozialversicherungsbeiträgen in Höhe von Euro 8.193,16 (im Vorjahr: Euro 6.389,87) enthalten. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gelten die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Verbindlichkeitenspiegel:
Die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 100.000,00 (im Vorjahr: EUR 100.000,00). Es ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage entwickelte sich wie folgt:
Entwicklung des Bilanzverlustes:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Formblatt 3 gemäß § 2 (1) RechKredV aufgestellt. Die Provisionserträge setzen sich wie folgt zusammen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von Euro 31.129,77 (im Vorjahr Euro 28.772,43) sind Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von Euro 485,79 (im Vorjahr: Euro 203,32) enthalten. Die anderen Verwaltungsaufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Euro 201.782,30 (im Vorjahr: Euro 1.115,50) sind Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung in Höhe von Euro 1.718,11 (im Vorjahr: Euro 929,50) enthalten. VI. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Verpflichtungen aus einem Raummietvertrag in Höhe von Euro 64.170,00. Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Für die Beurteilung notwendige Geschäfte, die nicht in der Bilanz enthalten sind, wurden nicht getätigt. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die Jahresabschlussprüfung beträgt im Geschäftsjahr 2023 Euro 17.850,00. Bei dem Honorar handelt es sich um Bruttobeträge inklusive Umsatzsteuer. Geschäfte mit nahestehenden Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, wurden nicht getätigt. Die Kriterien für die Einbeziehung von Finanzinstrumenten in den Handelsbestand haben sich nicht geändert. Eine Einbeziehung ist weiterhin nicht beabsichtigt. Termingeschäfte (§ 36 RechKredV) wurden nicht getätigt. Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt zwölf Arbeitnehmer beschäftigt, diese setzten sich aus zehn männlichen Angestellten und zwei weiblichen Angestellten zusammen. Zusätzlich wurde im Geschäftsjahr durchschnittlich ein Geschäftsführer beschäftigt. Es wurden keine Auszubildenden beschäftigt. Mitglieder der Geschäftsführung
Die Geschäftsführer waren einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr keinen Aufsichts- oder Beirat. Bezüglich. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von Euro 21.951,72 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 23. Mai 2024 gez. Andreas Bittner
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pinechip Capital GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pinechip Capital GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pinechip Capital GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 23. Mai 2024 Grant
Thornton AG
Gez. Juliette Gill, Wirtschaftsprüferin Gez. Andrea Fröschke, Wirtschaftsprüferin Gesellschafterbeschluss der Pinechip Capital GmbH
Unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung wird folgende beschlossen:
Die Sitzung endete um 13:45 Uhr.
Hamburg, den 27. Mai 2024 Gez. Frank Friedrichs, Vorstand EPILOG Vermögensverwaltungs AG gez. Andreas Bittner, Geschäftsführer Pinechip Capital GmbH |
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Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen