Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
e.solutions GmbH
Despag-Straße 4A, 85055 Ingolstadt, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Timo Schreiber seit 5.6.2024 | Geschäftsführer |
Horst Hadler seit 8.4.2024 | Prokura |
Christian Kelz seit 13.4.2022 | Prokura |
Götz Müller seit 26.10.2021 | Prokura |
Horst Hadler seit 26.10.2021 | Prokura |
Tanja Gründel seit 26.10.2021 | Prokura |
Jörg Pensel seit 26.10.2021 | Prokura |
Uwe Jürgen Reder seit 28.7.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
e.solutions GmbHIngolstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die e.solutions GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der e.solutions GmbH, Ingolstadt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der e.solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt "Angabe zur Frauenquote nach § 289f HGB" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern-resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 19. Juni 2024 EY
GmbH & Co. KG
Susanne Roksvaag, Wirtschaftsprüferin Udo Schuberth, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist unter der Firma e.solutions GmbH mit Sitz in Ingolstadt im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter der Nummer HRB 5221 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von TEUR 0,8 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; Unter den Finanzanlagen sind Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen mit dem versicherungsmathematischen Aktivwert bilanziert. Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten und Fertigungslöhnen auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten, angemessene Teile der herstellungsbezogenen Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt wurden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode in Form der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der "Heubeck Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,83 % (Vj. 1,78 %) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,20 % (Vj. 2,20%) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0 % (Vj. 0 %) berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Erfüllungsbetrag mit einem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem mit einem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt gemäß § 253 Abs. 6 HGB TEUR 3 (Vj. TEUR 13). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden laufzeitkongruent mit dem Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Für entgeltlich erworbener Software wird eine Nutzungsdauer von 2 bis 5 Jahren zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauer von anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen 3 und 23 Jahren. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen den Cash Pooling Verbund der Continental AG in Höhe von TEUR 233.062 (Vj. TEUR 172.665) sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 188 (Vj. TEUR 59), die aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 26. Im Rahmen der Ergebnisverwendungen hat sich der Bilanzgewinn wie folgt entwickelt:
Die Bilanz wurde aufgrund des Gesellschafterbeschlusses vom 17. Mai 2024 unter Berücksichtigung der vollständigen Ergebnisverwendung aufgestellt. Dabei wurde die beschlossene Gewinnausschüttung für 2023 bei der Aufstellung des Jahresabschlusses bereits berücksichtigt und in den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personal (Urlaub, Überstunden) sowie ausstehende Rechnungen gebildet. Steuern Der Berechnung von latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 30,78 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzierungsunterschieden bei Immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen, Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie sonstigen Rückstellungen. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Gesellschaft entwickelt Infotainment-Software. Die Umsätze werden zu über 90 % im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind aperiodische Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 26) enthalten. Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Miet- und Leasingverträge:
Finanzielle Auswirkungen: Liquiditätsabfluss über die nächsten Jahre von TEUR 13.704. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 13.704 (Vj. TEUR 16.281). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 1.048 , davon waren 94 studentische Mitarbeiter. Geschäftsführung Herr Uwe Jürgen Reder, Diplominformatiker, Heroldsberg Herr Rainer Lange, M.Sc. Computer Science, Ingolstadt (bis 31. März 2024) Herr Timo Schreiber, Diplom Ökonom, Braunschweig (ab 1. Juni 2024) Gesamtbezüge der Geschäftsführung Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe der Gesamtbezüge verzichtet. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüferleistungen TEUR 157. Für Steuerberatungsleistungen wurden TEUR 283 berechnet. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellten Konzernabschluss der Continental AG, Hannover, als höchster Konzernspitze einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist über die Homepage der Konzernmutter unter www.continental.com abrufbar. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Ergebnisverwendungsbeschluss vom 17. Mai 2024Auf der Gesellschafterversammlung vom 17. Mai 2024 wurde folgender Ergebnisverwendungsbeschluss getroffen: Die Gesellschafter beschließen den Jahresüberschuss, der sich auf Basis des aufgestellten vorläufigen Jahresabschlusses zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 37.264.284,31 ergibt, an die Gesellschafter entsprechend ihrer Gesellschaftsanteile auszuschütten.
Ingolstadt, 17. Juni 2024 Uwe Jürgen Reder Timo Schreiber Entwicklung des Anlagevermögens 2023
LAGEBERICHT 2023Unternehmen Die e.solutions GmbH ist ein Joint Venture der 100% Continental-Tochter Elektrobit Automotive GmbH, Erlangen und der CARIAD SE, Wolfsburg. Das Unternehmen nahm seine Geschäftstätigkeit im August 2009 mit einer Kernbelegschaft von 50 Softwarespezialisten mit Sitz in Ingolstadt und einer Niederlassung in Erlangen auf. Die e.solutions GmbH entwickelt Software für in-car Infotainment-Systeme, Kombigeräte und Kommunikationsmodule sowie damit verbundene Backend-Systeme für den Volkswagen-Konzern. Diese werden in den Modellen der verschiedenen Marken weltweit eingesetzt. Die e.solutions besitzt eine seit Jahren serienerprobte Basis-Softwaresuite für den Einsatz in Infotainment-, Kombigeräten und Kommunikationsmodulen. Damit konnten in verschiedenen Generationen mit wechselndem Fokus inzwischen fast allen Baureihen aller Marken des Volkswagen-Konzerns adressiert werden. Darüber hinaus überträgt e.solutions Technologien und Produktbausteine aus den Stammbereichen in weitere Domänen im Fahrzeug. Wirtschaftlicher Rahmen und Geschäftsentwicklung Die großen Automobilkonzerne bündeln ihre Softwarestrategien mit dem Ziel, Plattformen für alle Marken (Volumen-wie Premiummarken) unter Erzielung hoher Synergien zu liefern. e.solutions ist Teil dieser Softwareinitiative. Auf der anderen Seite bleibt es insbesondere für Premiummarken weiter wichtig, sich zu differenzieren. e.solutions treibt daher die Anpassung der oben genannten Plattformen auf Markenbedürfnisse in der Businesslogik- und User-Interface-Ebene aktiv voran. Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 liegt deutlich über der prognostizierten Entwicklung, dies liegt insbesondere an der positiven Entwicklung der Lizenzerlöse. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens die Umsatz-/ Gesamtleistungsentwicklung sowie das EBIT (Betriebsergebnis) herangezogen. Auftragsbestand und Umsatz / Gesamtleistung werden arbeitstäglich verfolgt. Es besteht ein Berichtswesen, das einen monatlichen Überblick zur Unternehmensentwicklung erlaubt. Zur Umsatz- und Ergebnissteuerung erfolgen Analysen der Projektergebnisse. Die Gesellschaft erachtet eine Änderung eines finanziellen Leistungsindikators um mehr als 10 % als eine starke Zu- bzw. Abnahme. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage / Auftragsbestand a) Ertragslage
Der Umsatz stieg von TEUR 169.638 im Jahr 2022 auf TEUR 201.662 im Jahr 2023 um 18,9 % an. Projektabschlüsse und die damit einhergehende Ertragsrealisierung stellen den wesentlichen Grund für den signifikanten Anstieg von Umsatz, Gesamtleistung und EBIT dar. Die im Vorjahr prognostizierte stagnierende Entwicklung der Gesamtleistung konnte damit deutlich übertroffen werden. Die Umsatzrendite (Betriebsergebnis im Verhältnis zur Gesamtleistung) sank von 17,6 % im Jahr 2022 auf 17,4 % im Jahr 2023. Der Materialaufwand wird vorwiegend durch die Inanspruchnahme von bezogenen Leistungen und Lizenzen bestimmt. Der Personalaufbau der beiden Standorte Ingolstadt und Erlangen setzt den Trend der Vorjahre fort. Die Erhöhung des Personalaufwands gegenüber dem Vorjahr resultiert zum einen aus der Zunahme der Mitarbeiterzahlen und zum anderen aus Gehaltsanpassungen. Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstigen betrieblichen Erträgen erhöhte sich um 15,0 % auf TEUR 21.631, im Wesentlichen bedingt durch höheren Aufwand für Entwicklungs- und Beratungsleistungen, Miete Software, Wartungskosten für Hard- und Software, Mitarbeiterakquise und Fortbildung. Im Jahr 2023 blieben die Abschreibungen (TEUR 3.100) weiterhin auf Normalniveau vergleichbar mit dem Jahr 2022 (TEUR 2.870). Im Wesentlichen handelt es sich bei den Anlagenzugängen im Jahr 2023 um Ersatzinvestitionen für die Ausstattung der Arbeitsplätze und für Arbeitsmittel sowie um die Erweiterung des Speichersystems zur Ablage und Sicherung digitaler Daten. Der im Vorjahr prognostizierte leichte Anstieg des EBIT konnte somit insgesamt deutlich übertroffen werden. Das Finanzergebnis 2023 ist positiv aufgrund der Zinserträge im Cash-Pooling und den Finanzmittelanlagen mit der Continental AG. b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich aus Sicht des erzielten operativen Cashflows und hoher Cash-Pool-Forderungen weiterhin positiv dar. Durch das Cash-Pooling mit der Continental AG ist ein großer Teil des Cashs in den "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" berücksichtigt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit TEUR 99.657 (Vj. TEUR 86.541) gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Dies ist vor allem auf den Anstieg der erhaltenen Anzahlungen zurückzuführen. Neben Mittelabflüssen durch Investitionen (TEUR -4.075 / Vj. TEUR -4.964) wurde auch im Bereich Finanzierungstätigkeiten Liquidität durch Ausschüttung an die Gesellschafter abgezogen (TEUR -41.520 / Vj. TEUR -21.748). c) Vermögenslage
Die Bilanzsumme stieg von TEUR 478.371 um 25,5 % auf TEUR 600.189 an. Im Einzelnen stellt es sich wie folgt dar: Beim Anlagevermögen stehen den gegenwärtigen Investitionen in Höhe von TEUR 4.075, Abgänge von TEUR 30 und planmäßige Abschreibungen von TEUR 3.100 gegenüber. Die Investitionen erfolgten in Betriebs- und Geschäftsausstattung zur Ausstattung neuer Arbeitsplätze und Ersatzinvestitionen in bestehende Infrastruktur sowie für Software. Die unfertigen Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr hauptsächlich aufgrund einer Verlängerung der Laufzeiten von Bestandprojekten. Die Guthaben-Einlage in das Cash-Pooling sowie kurzfristige Geldmittelanlagen mit der Continental AG erhöht maßgeblich die kurzfristigen Forderungen. Die Eigenkapitalquote ging aufgrund der Zunahme des Gesamtkapitals um TEUR 121.818 insbesondere aufgrund der Zunahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten von 7,7 % auf 6,2 % leicht zurück. Der Rückgang der kurzfristigen Rückstellungen ist vor allem auf niedrigere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen gegenüber dem Vorjahr, die maßgeblich durch Kundennachmeldungen für Lizenzerlöse und die entsprechenden Verpflichtungen an Vorlizenzgeber verursacht waren, zurückzuführen. Die Zunahme der kurzfristigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf eine Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen auf Projekte zurückzuführen. Weiterhin sind im Berichtsjahr wie im Vorjahr die bereits beschlossene Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 37.264 in den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Die derzeitige Ertrags- und Finanzlage betrachten wir als sehr solide. d) Auftragsbestand e.solutions ist durch Lizenzumsatz direkt an laufenden Programmen im Volkswagen Konzern beteiligt. Dies wird sich durch langlaufende Serienprogramme auch ohne Betrachtung der Neuprojekte in den nächsten Jahren grundsätzlich nicht ändern. Daher ist der Auftragsbestand hier weiter hoch. e.solutions arbeitet aktuell bereits an der kommenden Generation von Infotainment/Kombi-Geräten für den Volkswagen Konzern. Die aktuelle Reichweite des Auftragsbestandes bei Dienstleistungstätigkeiten entspricht den Leistungen, die für das erste Halbjahr zu erbringen sind. Forschung und Entwicklung Die von e.solutions entwickelte Software ist grundsätzlich unabhängig von der Antriebsart. Spezialisierte Funktionen für bestimmte Antriebsarten sind aber Umfang unserer Leistung. Gemeinsam mit der CARIAD SE belegt e.solutions die bisherigen Geschäftsfelder weiter. Dazu investiert die e.solutions weiter in den Aufbau von Personal, IP (Intellectual Property) und in Vorentwicklung. Ein großer Teil des erwirtschafteten Überschusses fließt deshalb weiter in die Forschung und Entwicklung neuer und bestehender IP-Produkte. In der Forschung und Entwicklung werden Trends identifiziert, Technologien evaluiert und ggf. Prototypen entwickelt. Die Produktentwicklung greift Bedarfe, Ideen und ggf. Resultate der Vorentwicklung auf, um daraus e.solutions-eigenes IP zu generieren. Die F&E-Aufwände entsprechen ungefähr 8 % des Umsatzes. Dieses IP kann auch außerhalb des Volkswagen Konzerns vertrieben werden. Hierzu werden aktuell Vertriebspartner identifiziert. Risikomanagement bezüglich der Finanzinstrumente Die Gesellschaft ist bislang ausschließlich für Konzerngesellschaften der Volkswagen- Gruppe tätig. Entsprechend waren im Forderungsbereich keine klassischen Risikomanagement-Maßnahmen wie Kreditlimit-Vergaben, Kreditversicherungen oder der Abschluss von Sicherungsgeschäften erforderlich. Die Finanzierung der Entwicklungsleistungen erfolgt weitgehend über Anzahlungen, so dass die Gesellschaft derzeit nur einem geringen Liquiditätsrisiko ausgesetzt ist. Chancen- und Risikobericht Veränderungen im Markt Die Marken im Volkswagen-Konzern haben sich zur E-Mobilität verpflichtet. Entgegen den Erwartungen stagnieren bzw. sinken aktuell in einigen Märkten die Zulassungszahlen für E-Fahrzeuge, bei kompensierender Nachfrage nach Verbrennern. Parallel kündigt sich ein Preiskampf bei E-Fahrzeugen an bzw. findet in einigen Märkten bereits statt. Ein sich hinauszögernder Durchbruch von E-Fahrzeugen stellt für e.solutions keine direkte Bedrohung dar, da unsere Software nicht an E-Fahrzeuge gebunden ist. Unsere Kunden sind grundsätzlich den Herausforderungen der Märkte gewachsen. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass neue Mitbewerber ggf. in einzelnen Märkten (z. B. China) signifikante Volumen zu Lasten unseres Kunden generieren. Für e.solutions würde dies kurzfristig zu einem Rückgang bei den volumen-basierten Lizenzeinnahmen führen und mittelfristig möglicherweise zu einem Auftragsrückgang. Infotainmentgeräte unterliegen aktuell wieder einem hohen Innovationsdruck. Die Märkte erwarten aufwändigere und poppigere Designs und vielfältige Funktionen. e.solutions sieht sich dazu aufgrund von vielfältigen eigenen Vorentwicklungen sehr gut aufgestellt. Durch internationale Krisen, wie aktuell z. B. der Ukraine-Krise, kann die eng vernetzte Zulieferkette weiterhin hohen Herausforderungen ausgesetzt sein. Der Materialfluss zu den Fertigungsstätten unserer Kunden könnte unterbrochen werden. Dies durch militärische Operationen oder durch Sanktionen, die ggf. Gegensanktionen hervorrufen. Die Folge wären Bandstillstände und daraus resultierende Rückgänge bei den volumenbasierten Einnahmen der e.solutions. Ebenso könnten durch die gleichen Auslöser Softwareentwicklungsdienstleistungen / Gewerke aus dem Ausland erschwert bis gänzlich unmöglich gemacht werden. Hieraus würden Risiken für Serientermine entstehen. Wir gehen gegenwärtig davon aus, dass die heute bekannten Krisen keine wesentlichen Auswirkungen weder auf die Beschaffungsseite, noch auf die Lieferfähigkeit der e.solutions haben werden. Lieferengpässe, wie sie bei Halbleitern in 2021/22/23 beobachtet wurden, werden auch im Jahr 2024 weiter bestehen und die Produktion bei unseren Kunden beinträchtigen. e.solutions ist regelmäßig in die Adaption der eigenen Software an ein geändertes Elektronik-umfeld, zur Umgehung von Teilemangel, eingebunden. Personal und Sublieferanten Für die Anpassung des Unternehmens an die neuen Herausforderungen benötigt die e.solutions weiter hochqualifiziertes Personal. Die weitere Entwicklung wird daher in beträchtlichem Maß an die Fähigkeit gekoppelt sein, dieses Personal zu halten, weiter zu akquirieren und/oder effizient externe Partner aufzubauen. Die e.solutions sieht sich mit einer jährlichen Fluktuation seiner Beschäftigten in Höhe von sehr niedrigen 5 % und einem, wieder als gut zu bewertenden, Bewerbereingang im Bereich Personal sehr solide aufgestellt. Die e.solutions wird weiter Mobile Working für ihre Mitarbeiter anbieten. Die Herausforderung wie zum Beispiel Mitarbeiter im Mobile Working langfristig fachlich wie emotional in die Firma einzubinden, konnte bisher erfolgreich gemeistert werden. Die Auslagerung nicht unternehmenskritischer Entwicklungsumfänge an externe Partnerfirmen ist umgesetzt und wird strategisch ausgebaut. Software-Entwicklung e.solutions sieht sich zunehmend in komplexe Hard- und Softwarearchitekturen sowie in kleinteilige Zulieferernetzwerke ihrer Kunden eingebunden. Die Fähigkeit der Kunden diese Architekturen zu beherrschen und die Zuliefernetzwerke zu steuern ist entscheidend. Um möglichen, begründeten Beanstandungen auf Kundenseite von vornherein entgegenzuwirken, setzt e.solutions hohe Qualitätssicherungsmaßnahmen um. Eine fortlaufende gezielte Optimierung der Qualitätsmaßnahmen bei e.solutions und deren Zulieferern wird betrieben. Ein gänzliches Ausschließen von Haftungsfällen, unabhängig aus welchem Grund, ist aber dennoch nicht möglich. Es bestehen Verträge mit Versicherungen, um Risiken durch Schadensfälle entgegenzuwirken. Gegenwärtig wurden keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Prognosebericht Im kommenden Geschäftsjahr müssen die zukunftsweisenden Programme, die sich aktuell in der Entwicklung befinden, final in Serie gebracht werden. e.solutions wird dazu bekannte und erprobte Schritte zur Stabilisierung der Software sowie generelle Anlaufsicherung durchführen. Herausforderungen bei unseren Partnern bzgl. der Steuerung der Programme, in die die e.solutions eingebunden ist, sind weiter zu erwarten. Im Geschäftsjahr 2024 werden eine Reihe langlaufender Projekte (Werkverträge) fertiggestellt, so dass mit einem starken Umsatz- und Gesamtleistungsanstieg zu rechnen ist. Ebenso sind Erträge aus Lizenzeinnahmen weiter von großer Bedeutung. Alles in allem gehen wir von der Geschäftsführung davon aus, dass verbunden mit dem Umsatzanstieg auch ein entsprechender Anstieg des EBIT eintreten wird. Eine Unsicherheit in den Märkten, generelle Herausforderungen der Automobilindustrie, sowie in den eigenen Software-Programme könnten möglicherweise aber auch negative Auswirkungen auf die Fahrzeugvolumen als auch auf die Höhe der Stückpreise haben, die wiederum zu einer sinkenden Umsatzrendite führen könnten. Falls es zu volkswirtschaftlichen Einbrüchen aus benannten Sondereffekten kommen sollte, z. B. zu länger andauernden Produktionsstillständen, ist das stückzahlgebundene Lizenzgeschäft der e.solutions direkt daran gekoppelt. Negative Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis im Jahr 2024 sind dann unvermeidbar. Angabe zur Frauenquote nach § 289f HGB *) Die Gesellschafterversammlung hat am 09.05.23 folgende Zielgrößen für die Frauenquote festgelegt, die bis zum 31.12.2027 zu erreichen sind: Führungsebene I, Geschäftsführung: 0 % Führungsebene II, Direktoren: 14,3 % Führungsebene III, Manager: 4,7 % e.solutions hat seit Gründung im Jahre 2009 einen stetig steigenden Bedarf an Mitarbeiter bei einem grundsätzlich rückläufigen Bewerberangebot. Die Erfahrungen aus der Mitarbeiterakquise zeigen, dass der Anteil der weiblichen Bewerber nachhaltig sehr gering ist. Insbesondere der erforderliche Spezialisierungs-/Komplexitätsgrad hat bei der e.solutions dazu geführt, Führungskräfte aus dem Bestand an Mitarbeitern zu entwickeln und den Bedarf nicht über Neueinstellungen zu decken. Der grundsätzlich sehr geringe Anteil an weiblichen Bewerbern führt damit unweigerlich auch zu einem geringen Frauenanteil in der zweiten und dritten Führungsebene unmittelbar unterhalb der Geschäftsführung. Darüber hinaus ist die Fluktuation innerhalb dieser Führungsebenen gering. Die Geschäftsführung war bei der e.solutions GmbH in den letzten fünf Jahren aufgrund gegebener Rahmenbedingungen mit keiner Frau besetzt. Auch gegenwärtig ist die Geschäftsführerebene mit keiner Frau besetzt, da die organisatorische Ausrichtung der Gesellschaft keine weiteren Geschäftsführerpositionen vorsieht und die aktuellen zwei Geschäftsführerpositionen u.a. auch hinsichtlich der notwendigen Branchenerfahrung adäquat besetzt sind, ergibt sich eine Frauenquote von 0%. Es werden auch in den nächsten fünf Jahren keine weiteren Geschäftsführerpositionen aufgrund der gegebenen Organisationsstruktur, der Unternehmensgröße und der vorhandenen Einbindung der Gesellschaft in den Konzernverbund geschaffen werden. Die Gesellschafter haben bei ihrem Beschluss vom 09.05.23 zur Vorgabe des Frauenanteils auf der Geschäftsführerebene zugrunde gelegt, dass eine personelle Veränderung auf der Geschäftsführungsebene in den kommenden fünf Jahren nicht vorgesehen ist. Bei der ersten Führungsebene unmittelbar unter der Geschäftsführung ist derzeit von insgesamt sieben Direktorenstellen eine Position mit einer Frau besetzt, was einer Frauenquote von 14,3 % entspricht. Bei der zweiten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung sind derzeit von den 43 Managerstellen zwei Positionen mit Frauen besetzt, was einer Frauenquote von 4,7 % entspricht. In den nächsten 5 Jahren geht die Geschäftsführung davon aus, dass aufgrund der Branche, in der die Gesellschaft tätig ist, der gegebenen schwierigen Arbeitsmarktlage und den regionalen Gegebenheiten auf dem Arbeitsmarkt, die derzeitigen Frauenquoten zumindest eingehalten und somit als Zielsetzung in der ersten Führungsebene die Besetzung der 7 Direktorenstellen mit einer Frau (entspricht einer Frauenquote von 14,3 %) und in der zweiten Führungsebene die Besetzung der 43 Managerstellen mit 2 Frauen (entspricht einer Frauenquote von 4,7 %) vorgegeben wird. Sollten sich aufgrund von verfügbaren qualifizierten Bewerberinnen oder organisatorischer Veränderungen weitere Möglichkeiten der Besetzung von Führungspositionen mit Frauen eröffnen, wird die Gesellschaft die Frauenquoten erhöhen.
*) Nicht geprüfter Abschnitt des
Lageberichts
Ingolstadt, 17. Juni 2024 Uwe Jürgen Reder Timo Schreiber Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24. Juli 2024 festgestellt. |
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