Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ihlemann GmbH
Heesfeld 2A, 38112 Braunschweig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Ihlemann seit 8.12.2020 | Prokura |
Jens Martin Ihlemann seit 8.12.2020 | Geschäftsführer |
Martina Heuer seit 8.12.2020 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ihlemann GmbHBraunschweigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft konzentriert sich entsprechend ihrer Kompetenz auf die Produktion von elektronischen Baugruppen, kompletten Geräten und Systemen. Angeboten wird ein Leistungsspektrum von der Materialbeschaffung (weltweit) über Prüf- und Testabläufe, Produktionsoptimierung bis zum Endversand und "After-Sales-Service". Gefertigt wird in Braunschweig nach Vorgabe und technischer Spezifikation des jeweiligen Kunden. Zur Vermeidung von Interessenkonflikten werden keine eigenen Produkte entwickelt und vermarktet. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im eigentlichen Sinne werden bedingt durch das Geschäftsmodell nicht betrieben. Wir sind der Auffassung, dass die Gesellschaft zu den führenden zuliefernden Produktionsunternehmen in Deutschland zählt. Mit modernster Fertigungstechnologie werden die Zukunfts- und Wachstumsmärkte Telekommunikation, Informationstechnologie, Medizintechnik und Umwelttechnik bedient. Weiter werden Produkte für Embedded Computing Systeme, allgemeine Industrie-Elektronik und mobile Datenerfassung hergestellt. Geschäftsbedingt erfolgt keine Fokussierung auf bestimmte Abnehmerbranchen. Die Gesellschaft ist zertifiziert nach ISO 9001:2015, ISO 14001:2015, ISO 45001:2018 sowie nach ISO 13485:2016 für Medizinprodukte. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befand sich 2023 konjunkturell in einer angespannten Phase. Mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 5,9% sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3%. Die elektronische Auftragsfertigung als Dienstleistung ist eine Zulieferfunktion für die verschiedensten Branchen und Industriekreise. Somit bestimmt die Wirtschaftslage der Endkunden in außerordentlichem Maße auch die Geschäftsentwicklung eines EMS (electronic manufacturing services) Dienstleisters, der die komplette Auftragsfertigung von elektronischen Baugruppen, Komplettgeräten und Systemen abdeckt. Eine weitere, wichtige Voraussetzung ist eine sichere Verfügbarkeit von elektronischen Komponenten am Weltmarkt. Die Marktentwicklung im Geschäftsjahr 2023 war im Wesentlichen durch steigenden Umsatz und damit verbundenen gestiegenen Personalbedarf für den Produktionsbereich geprägt. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf wird insbesondere anhand der folgenden bedeutsamstenLeistungsindikatoren analysiert. Diese haben in 2022 und 2023 folgende Ausprägungen gezeigt:
Im Vergleich zur Prognose für das Geschäftsjahr 2023 zeigt sich folgendes Bild:
Die Geschäftsleitung beurteilt den Geschäftsverlauf anhand der Entwicklung dieser Kennzahlen insgesamt als sehr zufriedenstellend. Beschaffung Der Rohmaterialbestand zum Bilanzstichtag ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals gestiegen. Als Ursache dafür sehen wir das gestiegene Auftragsvolumen bei gleichzeitiger wieder besser werdender Verfügbarkeit elektronischer Bauelementen. Produktion In der Produktion wurde der Fokus auf die Erhöhung der Kapazität gelegt. Mit zusätzlichen Samstagsschichten und zahlreichen Neueinstellungen wurde versucht dem deutlich gestiegenen Bedarf unserer Kunden gerecht zu werden. Zusätzlich wurde der Maschinenpark erweitert, um zusätzliche Produktionskapazitäten zu schaffen. Personal Der Personalbestand veränderte sich in den letzten beiden Jahren wie folgt:
3. Darstellung der Lage a) Ertragslage Der Umsatz ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr von T€ 44.710 auf T€ 64.766 gestiegen. Der budgetierte Umsatz in Höhe von T€ 64.780 wurde damit annährend erreicht. Im Wesentlichen resultiert diese Entwicklung aus der ständigen hohen Auslastung im gesamten Geschäftsjahr. Trotz wachsendem Personalstamm und zusätzlichen Samstagsschichten konnten vereinzelte Aufträge jedoch nicht termingerecht ausgeliefert werden. Der Auftragsbestand per 31.12.2023 beträgt T€ 139.918. Im Vergleich zum Vorjahr (T€ 135.945) hat sich der Auftragsbestand zum Jahresende um T€ 3.973 erhöht. Im Wesentlichen resultiert dieser Anstieg aus einem veränderten Bestellverhalten unserer Kunden in Bezug auf die negative Entwicklung der Verfügbarkeit von elektronischen Bauelementen aus dem Vorjahr. Die Auftragsreichweite geht zum Teil bis in das Jahr 2026. Im Geschäftsjahr wurde im Vergleich zum Vorjahr ein um T€ 4.464 höheres EBIT in Höhe von T€ 5.799 erzielt. Im Wesentlichen ist diese Entwicklung auf die gestiegene Gesamtleistung (T€ 68.889 / Vorjahr T€ 45.980) zurückzuführen. b) Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote des abgelaufenen und des vorherigen Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar:
Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des Sachanlagevermögens und der Vorräte sowie der damit verbundenen Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und dem entsprechenden Anstieg der Bilanzsumme zurückzuführen. Die Steuerrückstellung aufgrund des hohen Jahresergebnisses hat zusätzlichen Einfluss auf das Verhältnis von Fremd- und Eigenkapital. Die Fremdkapitalmittel bestehen (hauptsächlich) aus kurzfristigen Darlehen, die aufgrund der bestehenden Rahmenkreditvereinbarung mit den Banken in Anspruch genommen werden. Die Verzinsung der wesentlichen Darlehen orientiert sich am EURIBOR zzgl. Bankmarge. Die Darlehen haben überwiegend einen kurzfristigen Charakter. Veränderungen der wesentlichen Darlehenskonditionen sind im Geschäftsjahr nicht eingetreten. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen im Gesamtvolumen von T€ 2.615 getätigt. Der wesentliche Teil der getätigten Investitionen wurde zur Erweiterung der Produktionskapazitäten genutzt. Liquidität Durch konsequentes Forderungsmanagement und kontinuierlicher Liquiditätsplanung konnte die Liquidität durchgängig gesichert werden. Der hohe Bestand an Rohstoffen wurde zum Teil durch Konsignationslagervereinbarungen mit Kunden finanziert. Im Laufe des Geschäftsjahres waren keine signifikanten Zahlungsausfälle von Kunden zu verzeichnen. Die Entwicklung der einzelnen Cashflows stellt die folgende Tabelle dar:
Vermögenslage Die Aktivseite ist im Wesentlichen durch einen deutlichen Anstieg des Umlaufvermögens, insbesondere der Bestände an fertigen Erzeugnissen und Roh-, Hilfs und Betriebsstoffen geprägt. Das Anlagevermögen erhöht sich im Wesentlichen um die getätigten Investitionen im Berichtszeitraum. C. Nachtragsbericht Hinsichtlich des Nachtragsberichtes wird auf den Anhang der Gesellschaft zum Geschäftsjahr 2023 verwiesen. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Chancen und Risiken Die Geschäftsleitung sieht insbesondere in folgenden Bereichen Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft. Jeweils absteigend nach ihrer Bedeutung: Potenzielle Neukunden Die Gesellschaft sieht sowohl in der erfolgreichen Akquise neuer Kunden als auch in dem Ausbau des Geschäfts mit bestehenden Kunden, von denen Aufträge bisher noch in geringerem Umfang erhalten wurden, Chancen für die weitere Geschäftsentwicklung. Ausweitung des Dienstleistungsangebots In der Ausweitung des Dienstleistungsangebots zur Abdeckung des gesamten Dienstleistungsspektrums wie z.B. Endmontage, Entwicklung und Erstellung von Prüfadaptern, After Sales Angebote etc. sieht die Gesellschaft eine weitere Chance, ihren Marktanteil weiter auszubauen. Zertifizierungen Die Zertifizierungen nach der ISO 9001:2015, ISO 13485:2016, ISO 14001:2015 und ISO 45001:2018 wurden bei Überwachungsaudits vom TÜV-Nord bestätigt. Die folgenden Risiken, angeordnet absteigend nach ihrer Bedeutung für die Gesellschaft, werden von der Geschäftsleitung regelmäßig überwacht: Personalverfügbarkeit und -kosten Der Aufwand den schnell gestiegenen Bedarf an neuen Mitarbeitern zu decken ist stark gewachsen. Dadurch sehen wir ein Risiko, die geplanten Umsätze fristgerecht abzuarbeiten. Die gestiegenen Personalkosten aufgrund von Mindestlohnanpassungen und hoher Inflation haben direkten Einfluss auf bestehende Kalkulationen. China - Taiwan Es besteht das Risiko eines kriegerischen Konflikts zwischen China und Taiwan. Da die weltweite Produktion elektronischer Bauelemente in diesen Ländern stattfindet, stellt dieses Szenario ein großes Risiko für Versorgung von Rohmaterial dar. Kriegerische-Konflikte Die kriegerischen Auseinandersetzungen sowohl zwischen Russland und der Ukraine als auch in der Nah-Ost Region können zu unvorhersehbaren Einflüssen auf die Rohmaterialversorgung führen. Kundenstruktur sowie das Risiko aus dem Wegfall eines Großkunden Die Gesellschaft unterliegt aufgrund ihrer derzeitigen Kundenstruktur dem Risiko aus dem Wegfall von Großkunden. Ein Ausfallrisiko bei einzelnen Kunden kann grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die wirtschaftliche Lage der Großkunden sowie ihr Zahlverhalten ist daher auch für die Ihlemann GmbH von hoher Bedeutung. Das Risiko wird aufgrund potenzieller Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als bedeutsam eingestuft, allerdings von der Wahrscheinlichkeit her als eher gering eingeschätzt. Risiko aus möglichen Qualitätsmängeln Qualitätsmängel können zu Kundenverlusten und somit zu einer wesentlich negativen Auswirkung auf die Lage der Gesellschaft führen. Dem Risiko wird durch entsprechende interne Qualitätssicherungsmaßnahmen begegnet, daher wird das Risiko als weniger bedeutsam eingestuft. Finanzrisiko Aufgrund der Entwicklung am Finanzmarkt ist mit einer Steigerung der Fremdfinanzierungszinsen zu rechnen. Wegen zu erwartender höherer Inanspruchnahme von Kreditlinien infolge steigender Rohmaterialbeständen muss mit steigenden Finanzierungskosten gerechnet werden. Währungsrisiko Die Gesellschaft unterliegt einem Dollar-Kursrisiko auf der Beschaffungsseite. Das Risiko ist jedoch begrenzt, daher werden keine Kursabsicherungen abgeschlossen. Größere Schwankungen werden größtenteils dem Kunden weiterbelastet. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass Risiken, soweit sie geeignet sind, den Bestand der Gesellschaft zu gefährden, nicht identifiziert wurden. b) Voraussichtliche Entwicklung Das Unternehmen erbringt reine Dienstleistungen und ist damit stärker vom Kundenverhalten und damit einhergehenden Schwankungen betroffen als andere Branchen. Hochrechnungen auf zukünftige Entwicklungen bzw. Planzahlen für Folgejahre unterliegen immer einer deutlichen Unsicherheit. Demnach sind etwaige Planabweichungen bei diesen Voraussetzungen im Rahmen der möglichen Genauigkeit nachvollziehbar. Die Prognosen für das neue Geschäftsjahr werden auf der Grundlage des Auftragsbestands zum letzten Monatsende, den Erfahrungen der Vertriebsmitarbeiter, der Verfügbarkeit elektronischer Bauelemente und den Aussagen der Kunden erstellt. Die ersten zwei Monate im neuen Geschäftsjahr verliefen hinsichtlich des EBIT besser als geplant. Der Auftragsbestand per Ende Februar 2024 ist auf niedrigerem Niveau als zum Vergleichsstichtag im Vorjahr. Aufgrund der allgemein schlechten Konjunkturentwicklung in Deutschland sind die Auftragseingänge rückläufig. Es gibt vermehrte Anfragen unserer Kunden Aufträge zeitlich zu schieben. Die kürzeren Lieferzeiten für Rohmaterial werden den Auftragsvorlauf verkürzen. Die weitere Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 ist somit im Wesentlichen von der Kontinuität unserer Bestandskunden und des kurzfristigen Erfolgs bei der Neukundengewinnung abhängig. Die Bedarfe unserer Kunden sind kurzfristig gesunken. Ausreichende Produktionskapazitäten sind vorhanden. Im weiteren Jahresverlauf gehen wir von leicht sinkenden Umsatzerlösen und einem stark sinkenden Jahres-EBIT im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 aus. Die Entwicklung der Liquidität wird entsprechend regelmäßig überprüft und eventuelle Maßnahmen zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit entsprechend bewertet. Aufgrund der Höhe des Auftragsbestands erwarten wir eine Stabilität der Situation unter der Voraussetzung, dass keine dauerhaften Engpässe aus der fehlenden Verfügbarkeit elektronischer Bauteile entstehen und ausreichend freie Stellen besetzt werden können. Daher halten wir zunächst an den geplanten Umsatzzielen fest. Die Investitionen für das Geschäftsjahr 2024 sind verstärkt für die Modernisierung der Fertigungsausstattung geplant. Für die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren rechnet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr mit der folgenden Entwicklung:
Braunschweig, 5. Juli 2024 Ihlemann GmbH gez. Martin Ihlemann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Erläuterungen 1. Allgemeine Angaben Die Ihlemann GmbH hat ihren Sitz in Braunschweig und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig (Reg.-Nr. HRB 208848). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt worden. Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 3 und 4 HGB einzuordnen. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßige lineare Abschreibung, auf der Basis der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen auf der Basis der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten € 250,01 - € 1.000,00 betragen, werden handelsrechtlich als Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis € 250 werden im Jahr des Zugangs voll als Aufwand erfasst. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beträgt für
Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, sie werden gemäß dem gemilderten Niederstwertprinzip abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderten Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Abwertungsprozente wurden überprüft und den aktuellen Gegebenheiten angepasst. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Diese sind zu dem aus der Betriebsdatenerfassung ermittelten eingesetzten Stundenaufwand pro Kostenstelle und aus den im Rahmen der Kostenrechnung ermittelten Kostensätzen, die nur aktivierbare Kosten beinhalten, bewertet. Bei den unfertigen Erzeugnissen wird dabei die Fertigungsstufe berücksichtigt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderten Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Sie werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die um die Umsatzsteuer und einzelwertberichtigten Forderungen gekürzten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Die liquiden Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter der Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgt aufgrund der Anwendung des IDW RH FAB 1.021 die Bewertung der Pensionsrückstellung und des Aktivwertes auch bei nicht vollständig versicherungsgebundenen, leistungskongruenten Pensionszusagen in gleicher Höhe nach dem Passivprimat. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung wird nicht mehr der auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,74%) zugrunde gelegt, sondern der nach § 253 Abs. 2 HGB veränderte Rechnungszins auf Basis der letzten 10 Jahre, welcher bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren für 2023 1,82% beträgt. Der Differenzbetrag der Rückstellung aus den beiden unterschiedlichen Zinssätzen von T€ 4 ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB mit einer Ausschüttungssperre belegt. Gehalts- und Rentensteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Die Verpflichtungen aus Pensionen wurden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Abschlussstichtag zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die Zugangsbewertung der Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt zum jeweiligen Tageskurs. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf bestehende steuerliche Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. II. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem diesen Anhang als Anlage angefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Aufstellung des Anteilsbesitzes
* Roselies Stichtag 31.08.2023; Prosper X Stichtag 31.12.2023 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit sämtlicher Forderungen beträgt wie im Vorjahr weniger als ein Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt € 410.000,00. Der Bilanzgewinn beträgt per 31.12.2023 T€ 1.878. Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt:
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die rückstellungspflichtigen Pensionsverpflichtungen sind gemäß der Bewertungsmethode Passivprimat unter IDW RH FAB 1.021 angesetzt und mit dem Deckungsvermögen verrechnet. Als Deckungsvermögen wurde in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Als Deckungsvermögen wurden Rückdeckungsversicherungen klassifiziert, die zweckexklusiv, verpfändet und insolvenzgeschützt sind. Nach dem Passivprimat bewertete rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 571. Diese wurden mit Deckungsvermögen (T€ 571) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Bedingt durch den veränderten Rechnungszins 1,82 % auf der Basis der letzten 10 Jahre nach § 253 Abs. 2 HGB gegenüber dem von der Deutschen Bundesbank nicht mehr zugrunde zu legenden durchschnittlichen Marktzinssatz (1,74 %) der vergangenen sieben Geschäftsjahre, ergibt sich gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB in Bezug auf die Pensionsverpflichtung eine zusätzliche Ausschüttungssperre in Höhe von T€ 4.
Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (T€ 47) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 14) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 33 ist im Finanzergebnis unter dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" enthalten. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten die folgenden Positionen:
Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeiten ergibt sich aus der nachstehenden Übersicht:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Vorjahr:
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Sonstige Verbindlichkeiten
III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse der Ihlemann GmbH gliedern sich wie folgt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Gewinne aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 139 (Vorjahr T€ 129) sowie Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von T€ 125 (Vorjahr T€ 55) enthalten. Die Personalaufwendungen enthalten in Höhe von T€ 29 (Vorjahr T€ 30) Aufwendungen für Altersversorgung. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 143 (Vorjahr T€ 319) enthalten. Die Erträge aus Deckungsvermögen (T€ 47) wurden mit den Zinszuführungen (T€ 14) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von T€ 33 ist im Finanzergebnis unter dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" enthalten. Darüber hinaus gibt es keine Erträge oder Aufwendungen aus Auf-/Abzinsungseffekten. Im Materialaufwand bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist der Aufwand aus der Bildung einer Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gem. § 249 Abs.1 Satz 1 HGB in Höhe von T€ 375 erfasst, welcher gem. §285 Nr. 31 HGB einen Aufwand außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung darstellt. Die bereits getätigten Warenbestellungen wurden hinsichtlich der aktuellen Preisschwankungen neu bewertet. Die im letzten Jahr erstmalig gebildete Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gem. § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB wurde in Höhe von T€ 252 In Anspruch genommen und in Höhe von T€ 53 aufgelöst. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 42.233 (Vorjahr T€ 48.903). Davon bestehen T€ 633 gegenüber verbundenen Unternehmen. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres insgesamt 233 (Vorjahr 192) Mitarbeiter beschäftigt, davon 139 (Vorjahr 101) gewerbliche Arbeitnehmer und 94 (Vorjahr 91) Angestellte. Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beträgt T€ 28. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, lagen nicht vor. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 3.573 ab. Es erfolgt eine verpflichtende Einstellung in die satzungsmäßige Gewinnrücklage in Höhe von T€ 1.787 bei Aufstellung des Jahresabschlusses. Der gesetzliche Vertreter schlägt vor, von dem verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von T€ 1.878 T€ 380 auszuschütten und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Die Geschäftsführung besteht aus einem Mitglied: Kaufmann Martin Ihlemann - Geschäftsführer, Braunschweig Die nach § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben der Gesamtbezüge des gesetzlichen Vertreters und ehemaliger gesetzlicher Vertreter sind nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.
Braunschweig, den 5. Juli 2024 Ihlemann GmbH gez. Martin Ihlemann AnlagenspiegelEntwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Ihlemann GmbH, Braunschweig
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ihlemann GmbH, Braunschweig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ihlemann GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 1. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ihlemann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Agaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 5. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
gez. Jens Wedekind, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Katharina Bauer, Wirtschaftsprüferin |
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