DeltaCrypt GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Bernhard Dr. Krauß seit 2.7.2024 | Geschäftsführer |
Lars Berggold seit 3.5.2016 | Prokura |
Christoph Mühleis seit 4.3.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vector Stiftung | 60.00% |
Vector Familienstiftung | 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbHFilderstadtJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023CSM COMPUTER-SYSTEME-MESSTECHNIK GMBH, FILDERSTADT1. Grundlagen des Unternehmens Als Technologieunternehmen mit Firmensitz in Filderstadt, gegründet 1983, versteht sich CSM als führender Anbieter von Messtechnik und Datenloggern für den Einsatz in Fahrzeugen aller Art und am Prüfstand. Ergänzt wird dieses Produktportfolio durch Speicherkarten-Laufwerke, Datenlogger und Speichermedien für vielfältige industrielle Anwendungen und Programming Tools für Steuergeräte. 2. Forschung und Entwicklungsbericht Das Unternehmen hat eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Ziel der Forschung und Entwicklung ist die Sicherstellung der höchstmöglichen Qualitätsstandards sowie eine kundengetriebene und kundenorientierte Entwicklung. Hierfür hält die Gesellschaft die entsprechenden personellen und finanziellen Ressourcen bereit. 3. Geschäftsverlauf und Lage Rahmenbedingungen Die Hauptkunden des Unternehmens sind aus dem Bereich Fahrzeugindustrie (PKW, LKW, Off Road) und des Maschinenbaus. Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine Mitglieder im Januar 2024 zur wirtschaftlichen Entwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres. Nach eigenen Angaben erwirtschaftete die Branche insgesamt ein Umsatzplus von sechs Prozent, verglichen zum Vorjahr. Die großen internationalen Automobilmärkte für PKW und Light-Vehicle haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Die Verkäufe in Europa und den USA legten im Vergleich zum Vorjahr zu. China erreichte ein Rekordjahr, die Verkäufe in Mexiko, Japan, Indien und Brasilien legten ebenfalls deutlich zu. Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verlief jedoch weiterhin schleppend. Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Maßgeblich hierfür ist der schwache deutsche Markt. 2023 wurden in Deutschland 23 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als im Vorjahr. (VDA, 18.01.2024) Wirtschaftliche Entwicklung und Lage der CSM GmbH Das abgelaufene Geschäftsjahr verlief angesichts obiger Rahmenbedingungen ausgesprochen positiv. Zur Steuerung des Unternehmens verwendet die Geschäftsleitung den finanziellen Leistungsindikator Jahresüberschuss. Unsere Gesellschaft schloss mit einem Jahresüberschuss von TEuro 5.657 ab. Das entspricht einer Steigerung des Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr um 81,9%. Im Lagebericht 2022 haben wir für 2023 ein Ergebnis zumindest auf dem Niveau des Jahres 2022 erwartet. Diese Prognose wurde deutlich übertroffen. Beschaffung, Produktion und Logistik Die in unser ERP-System integrierte Produktionsplanung hat sich weiter gut bewährt. Die Materialversorgung entspannte sich im Laufe des Jahres, wobei bestimmte Komponenten weiterhin nur sehr schwer zu bekommen waren. Die Lieferfähigkeit war, auch bei nicht im Forecast erfassten größeren Aufträgen, aufgrund permanent hoher Materialbevorratung in Verbindung mit engagierten weltweiten Einkaufsaktivitäten, durchgehend gewährleistet. Zu Gute kam der Gesellschaft hierbei ihre nach wie vor gute Liquidität. Personal Die personelle Situation blieb weitgehend unverändert. Die Anzahl der in 2023 durchschnittlich Beschäftigten betrug 104 Mitarbeiter/innen. Managementsystem Die Gesellschaft ist nach den Normen ISO 9001 und ISO 14001 für ihr Qualitäts- und Umwelt-Managementsystem zertifiziert. Zudem ist das Kalibrierlabor der Gesellschaft gemäß der Norm ISO 17025 für die Messung von bestimmten elektrischen und thermodynamischen Messgrößen bei der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) akkreditiert. Im Jahr 2023 erfolgte die erfolgreiche Zertifizierung der Gesellschaft nach TISAX® (Trusted Information Security Assessment Exchange), dem unternehmensübergreifenden Prüf- und Austauschmechanismus für sensible Informationen in der Automobilindustrie. Ein wichtiger Meilenstein für den Erhalt unseres bevorzugten Lieferantenstatus bei den großen OEM. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 6.594 erhöht. Die Erhöhung beruht auf der Aktivseite im Wesentlichen auf der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Guthaben bei Kreditinstituten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich insgesamt um TEuro 2.684 erhöht. Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 3.964 auf TEuro 9.552 erhöht Auf der Passivseite resultiert die Erhöhung der Bilanzsumme im Wesentlichen auf dem Anstieg des Jahresüberschusses, des Gewinnvortrags und der Steuerrückstellungen. Umsatzerlöse, Gesamtleistung und Materialaufwand haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Insgesamt hat sich das Rohergebnis um rund 33,4% erhöht. Die Personalkosten stiegen um ca. 15% im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalkostenquote in Relation zur Gesamtleistung verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 3 Prozentpunkte. Die Abschreibungen verringerten sich und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen an. Der Jahresüberschuss betrug TEuro 5.657 gegenüber TEuro 3.109 im Vorjahr. Das Unternehmen hat mit einem Eigenkapital von 23,06 Mio. Euro eine Eigenkapitalquote von 86,4%. Durch flüssige Mittel steht dem Unternehmen ein finanzieller Spielraum von 9,6 Mio. Euro zur Verfügung. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war wie im Vorjahr positiv. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich aus Eigenmitteln. Die Liquidität war und ist jederzeit gegeben. Investitionen in das Anlagevermögen wurden in Höhe von TEuro 238 getätigt. 5. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die CSM GmbH vereinbarte mit der Stuttgarter Vector Informatik GmbH ab 1. Januar 2015 eine intensive Zusammenarbeit sowie eine langfristige und nachhaltige Entwicklungs- und Vertriebskooperation. Im Jahr 2021 wurde diese Zusammenarbeit durch Erhöhung der Anteile der Vector Informatik GmbH an der CSM GmbH auf 48,9% noch weiter verstärkt. Anwender von Messtechnik in der Automobil- und Nutzfahrzeugentwicklung profitieren von einer eng aufeinander abgestimmten Gesamtlösung der Software- und Hardwareprodukte von Vector und CSM. Vector ist der führende Hersteller von Software-Werkzeugen und -Komponenten für die Entwicklung elektronischer Systeme und deren Vernetzung mit Schwerpunkt in der Automobilindustrie. Für CSM bietet diese Kooperation Wachstumschancen durch die Möglichkeit, Kunden Komplettlösungen anbieten zu können, und durch die Nutzung deren Vertriebskanäle insbesondere in Asien. CSM hat sich rechtzeitig auf den Wandel in der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität eingestellt und ist hier breit aufgestellt, ohne weiter bestehende Geschäfstfelder zu vernachlässigen. Dies betrifft die eigenen Hardwareprodukte, wie auch die mit Vector zusammen entwickelten entwickelten Komplettlösungen, wie den eMobilityAnalyzer. Hier sehen wir gute Chancen von diesem Wandel auch weiterhin zu profitieren. Dies gilt für Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge, wie auch für das Thema Brennstoffzelle. Die Risiken für die weitere geschäftliche Entwicklung sind auch in 2024 wieder vielfältig. Die deutschen Fahrzeughersteller gehen allesamt von einem schwierigen Jahr 2024 aus. Das hat neben internationalen Krisen auch hausgemachte Ursachen. Prof. Dr. Stefan Kooths, Direktor am IfW Kiel schreibt in dessen Frühjahrsprognose: "Es mehren sich die Anzeichen, dass vor allem strukturelle Probleme auf der Wirtschaft lasten. Schwachpunkt bleiben die privaten Investitionen, auch weil die Wirtschaftspolitik viel Unsicherheit schürt". Für die Fahrzeughersteller national wie international gilt, die Investitionstätigkeit in für als strategisch wichtig eingestufte Bereiche ist nach wie vor ungebrochen, auch wenn sich die Durchlaufzeiten für die Erteilung von Aufträgen aktuell spürbar verlängert haben. Das Risiko besteht, dass es unterjährig hier zu einem Investitionsstop kommt und Budgets kurzfristig eingefroren werden. Bei einigen großen Tier1 ist das derzeit schon zu beobachten. Die Versorgung mit elektronischen Bauteilen hat sich deutlich verbessert. Dennoch besteht das Risiko, dass Produkte nicht fertiggestellt werden können, weil einzelne Komponenten über längere Zeit nicht lieferbar sind. Ferner nimmt durch die bessere Verfügbarkeit der Konkurrenzdruck wieder zu, was ein Risiko für die Margen ist. Entwicklungsseitig besteht das Risiko, dass technische Innovationen und anspruchsvolle Entwicklungen sich als schwieriger herausstellen, als erwartet, was zu erheblichen Mehrkosten für die Umsetzung, bis hin zur Notwendigkeit, alternative Lösungen zu erarbeiten, führen kann. Ein weiteres Risiko ist die Personalgewinnung. Es ist schwierig erfahrene Ingenieure und entsprechendes Fachpersonal zu bekommen. Gleichzeitig hat sich nach Corona der durchschnittliche Krankenstand im Vergleich zu davor leider erhöht. Zusätzlich gehen langjährige Mitarbeiter aus der Generation der Baby Boomer nach und nach in Rente bzw. genießen ihren Vorruhestand. Das heißt, es besteht die Gefahr, dass wir Kundenprojekte aus Personalmangel ablehnen müssen und Produktentwicklungen sich verzögern. Selbiges gilt für Engpässe in der Produktion. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass viele große Kunden, aber auch Mittelständler, Entwicklungstätigkeiten ins Ausland, z. B. nach China, verlagern und es uns nicht gelingt dem adäquat zu folgen. Zukunftssicherung ist extrem wichtig für CSM. Deshalb investiert CSM kontinuierlich weiter in Forschung und die Entwicklung neuer Produkte und Produktverbesserungen sowie in deren Vermarktung, um bestehende Kundensegmente zu sichern und neue erschließen zu können. 6. Risikoberichterstattung im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten Unser internes Berichtswesen ist darauf ausgerichtet und geeignet, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen begegnen zu können. Die Unternehmung verfolgt beim Finanz- und Risikomanagement das Ziel der Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hinsichtlich des Managements der finanziellen Situation verfolgt das Unternehmen eine konservative Politik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Die Gesellschaft verfügt über einen, trotz der aktuellen Krisen und Umbrüche im Markt, Stand heute nach wie vor bonitätsstarken Kundenstamm. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Skonti werden, soweit möglich, bei der Zahlung in Anspruch genommen. Das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig überwacht. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Wesentliche Forderungsausfallrisiken bestanden in der Vergangenheit nicht und sind auch derzeit nicht erkennbar. Unsere Forderungen unterliegen einem strikten Forderungsmanagement in Form eines geregelten Mahnwesens. Zinsänderungsrisiken bestehen auf Grund gegebener Finanzierungsstrukturen nicht. Währungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, Produkt-Haftungsrisiken sind, soweit möglich, durch eine entsprechende Versicherung abgedeckt. 7. Prognosebericht Der Auftragseingang der Gesellschaft lag in den Monaten Januar und Februar 2024 mit ca. 16% unter dem Niveau des Vorjahres, das Angebotsvolumen lag ca. 14% unter den beiden Vergleichsmonaten im Vorjahr. Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich nach den Ergebnissen der ifo Konjunkturumfragen im Februar 2024 etwas aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 85,5 Punkte gestiegen, nach 85,2 Punkten im Januar. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage blieben unverändert. Hier gleichen sich positive und negative Antworten gegenwärtig nahezu aus. Die Konjunktur stabilisiert sich laut ifo Institut auf niedrigem Niveau. Deutschlands Weg aus dem Konjunkturtief verlängert sich laut der Frühjahrsprognose des IfW Kiel, erst nach dem Frühjahr zeichnet sich eine moderate Erholung ab. Im Winterhalbjahr dürfte die Wirtschaftsleistung noch schrumpfen und im Gesamtjahr 2024 mit einem Plus von 0,1 Prozent kaum mehr als stagnieren. Damit revidiert das IfW Kiel seine Erwartungen aus der Winterprognose deutlich um 0,8 Prozent nach unten. Privater Konsum und Exporte erholen sich später bzw. weniger dynamisch, zudem zeigen sich die Investitionen äußerst schwach. Die aktuelle Zielsetzung des Unternehmens für 2024 ist davon unbenommen, die globale Wettbewerbsposition im In- und Ausland in enger Zusammenarbeit mit der Firma Vector weiter auszubauen. Dabei wird unter Berücksichtigung der laufenden Investitionen in Personal und in den weiteren Ausbau der innerbetrieblichen Organisation sowie weiterer anstehender Änderungen, ein Ergebnis zwischen den Niveaus der Jahre 2022 und 2023 angestrebt. CSM ist produktseitig und personell gut aufgestellt, um den Wandel hin zur "CO 2 freien" Mobilität erfolgreich mit zu begleiten und auch auf mögliche Anpassungen der Agenda schnell reagieren zu können. Sollten oben benannte Risiken, wie z. B. kurzfristiges Einfrieren von Budgets großer Kunden, Realität werden, dann kann dies deutliche Auswirkungen auf das Jahresergebnis haben.
Filderstadt, den 27.03.2024 Dr.-Ing. Winfried Koch Dipl.-Ing. Iris Koch BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023CSM COMPUTER-SYSTEME-MESSTECHNIK GMBH, FILDERSTADTAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER CSM COMPUTER-SYSTEME-MESSTECHNIK GMBH, FILDERSTADT1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH hat ihren Sitz in Filderstadt und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 222607 eingetragen. Der Jahresabschluss der CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses erfolgen gegenüber dem Vorjahr stetig. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB wurden beachtet; die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung des Prinzips der Unternehmensfortführung und des Imparitätsprinzips bewertet. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen einem und 15 Jahren. Im Abschlussjahr wurden die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs im Aufwand berücksichtigt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Materialkosten auch die Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten und des Werteverzehrs, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Alle Fremdwährungsposten werden unterjährig zum Tageskurs gebucht. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung a. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der nachfolgenden Seite gesondert dargestellt.
b. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr von EUR 149.678,23 (Vorjahr: EUR 141.275,95) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehenszinsen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. c. Eigenkapital In 2014 erfolgte eine Einzahlung in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von EUR 14.157.000,00. d. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Verpflichtungen aus Tantiemen/Prämien, Gewährleistungen, Provisionen, Abschluss- und Prüfungskosten, Berufsgenossenschafts-Beiträge, Urlaubsansprüchen sowie für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen enthalten. Der Restbetrag entfällt auf diverse ungewisse Verbindlichkeiten. e. Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern EUR 870.259,99 (Vorjahr: EUR 888.009,87) und aus sozialer Sicherheit EUR 14.560,71 (Vorjahr: EUR 16.502,71) enthalten. f. Aufwendungen für Altersversorgung / Erstattungen Sozialversicherungsbeiträge In der Position "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 12.762,96 (Vorjahr: EUR 16.191,00) enthalten. In dieser Position sind im Vorjahr Erstattungen von Sozialversicherungsbeiträgen durch die Bundesagentur für Arbeit aufwandsmindernd enthalten. g. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von EUR 108.317,56 (Vorjahr: EUR 244.504,04) erfasst. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursverluste in Höhe von EUR 187.870,14 (Vorjahr: EUR 89.814,93) enthalten. Hieraus ergeben sich im Saldo insgesamt Kursverluste in Höhe von EUR 79.552,58 (Vorjahr: Kursgewinne von EUR 154.689,11). h. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens In den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 10.942,89 (Vorjahr: EUR 11.286,48) enthalten. 4. Sonstige Pflichtangaben a. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 5.139 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen. Zweck der abgeschlossenen Geschäfte ist die im Vergleich zum Kauf geringere finanzielle Belastung. In Höhe von TEUR 4.943 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Vorteile aus den Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen in der geringeren Kapitalbindung. Risiken ergeben sich durch die lange Vertragslaufzeit. b. Organe Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer werden unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. c. Anteilsbesitzliste Für die Angaben zum Anteilsbesitz wird die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 3 HGB beansprucht. d. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Ar beitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
e. Offenlegung Der Jahresabschluss und der Lagebericht werden im Bundesanzeiger offengelegt. f. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.656.513,28 vollständig auszuschütten. g. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Filderstadt, den 27. März 2024 Dr.-Ing. Winfried Koch Dipl.-Ing. Iris Koch Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH, Filderstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH, Filderstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Balingen, den 27. März 2024 BANSBACH
GmbH
Haldenwang, Wirtschaftsprüfer Daebel, Wirtschaftsprüfer Feststellungsbeschluss Die Gesellschafterversammlung der CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH, Filderstadt, vom 17. Mai 2024 stellte den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 fest. Zugleich wurde folgender Beschluss über die Ergebnisverwendung gefasst:Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.656.513,28 wird an die Gesellschafter ausgeschüttet. |
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