CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH

Raiffeisenstraße 36, 70794 Filderstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 222607
Eingetragen
15.12.1988
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieHerstellung von bestückten Leiterplatten
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: ist die Entwicklung von elektronischen Baugruppen, die Entwicklung von Hardund Software, sowie der Vertrieb von Computersystemen, Hard- und Software und die Beratung in der Steuer-, Regel- und Messtechnik und für allgemeine Anwendungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Lars Berggold
seit 3.5.2016
Prokura
Christoph Mühleis
seit 4.3.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Vector Stiftung
60.00%
Vector Familienstiftung
40.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Vector Informatik GmbH
Germany
133.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH

Filderstadt

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

CSM COMPUTER-SYSTEME-MESSTECHNIK GMBH, FILDERSTADT

1. Grundlagen des Unternehmens

Als Technologieunternehmen mit Firmensitz in Filderstadt, gegründet 1983, versteht sich CSM als führender Anbieter von Messtechnik und Datenloggern für den Einsatz in Fahrzeugen aller Art und am Prüfstand. Ergänzt wird dieses Produktportfolio durch Speicherkarten-Laufwerke, Datenlogger und Speichermedien für vielfältige industrielle Anwendungen und Programming Tools für Steuergeräte.

2. Forschung und Entwicklungsbericht

Das Unternehmen hat eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Ziel der Forschung und Entwicklung ist die Sicherstellung der höchstmöglichen Qualitätsstandards sowie eine kundengetriebene und kundenorientierte Entwicklung. Hierfür hält die Gesellschaft die entsprechenden personellen und finanziellen Ressourcen bereit.

3. Geschäftsverlauf und Lage

Rahmenbedingungen

Die Hauptkunden des Unternehmens sind aus dem Bereich Fahrzeugindustrie (PKW, LKW, Off Road) und des Maschinenbaus.

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine Mitglieder im Januar 2024 zur wirtschaftlichen Entwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres. Nach eigenen Angaben erwirtschaftete die Branche insgesamt ein Umsatzplus von sechs Prozent, verglichen zum Vorjahr.

Die großen internationalen Automobilmärkte für PKW und Light-Vehicle haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Die Verkäufe in Europa und den USA legten im Vergleich zum Vorjahr zu. China erreichte ein Rekordjahr, die Verkäufe in Mexiko, Japan, Indien und Brasilien legten ebenfalls deutlich zu. Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verlief jedoch weiterhin schleppend. Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Maßgeblich hierfür ist der schwache deutsche Markt. 2023 wurden in Deutschland 23 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als im Vorjahr. (VDA, 18.01.2024)

Wirtschaftliche Entwicklung und Lage der CSM GmbH

Das abgelaufene Geschäftsjahr verlief angesichts obiger Rahmenbedingungen ausgesprochen positiv. Zur Steuerung des Unternehmens verwendet die Geschäftsleitung den finanziellen Leistungsindikator Jahresüberschuss. Unsere Gesellschaft schloss mit einem Jahresüberschuss von TEuro 5.657 ab. Das entspricht einer Steigerung des Jahresüberschusses im Vergleich zum Vorjahr um 81,9%.

Im Lagebericht 2022 haben wir für 2023 ein Ergebnis zumindest auf dem Niveau des Jahres 2022 erwartet. Diese Prognose wurde deutlich übertroffen.

Beschaffung, Produktion und Logistik

Die in unser ERP-System integrierte Produktionsplanung hat sich weiter gut bewährt. Die Materialversorgung entspannte sich im Laufe des Jahres, wobei bestimmte Komponenten weiterhin nur sehr schwer zu bekommen waren.

Die Lieferfähigkeit war, auch bei nicht im Forecast erfassten größeren Aufträgen, aufgrund permanent hoher Materialbevorratung in Verbindung mit engagierten weltweiten Einkaufsaktivitäten, durchgehend gewährleistet. Zu Gute kam der Gesellschaft hierbei ihre nach wie vor gute Liquidität.

Personal

Die personelle Situation blieb weitgehend unverändert. Die Anzahl der in 2023 durchschnittlich Beschäftigten betrug 104 Mitarbeiter/innen.

Managementsystem

Die Gesellschaft ist nach den Normen ISO 9001 und ISO 14001 für ihr Qualitäts- und Umwelt-Managementsystem zertifiziert. Zudem ist das Kalibrierlabor der Gesellschaft gemäß der Norm ISO 17025 für die Messung von bestimmten elektrischen und thermodynamischen Messgrößen bei der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) akkreditiert.

Im Jahr 2023 erfolgte die erfolgreiche Zertifizierung der Gesellschaft nach TISAX® (Trusted Information Security Assessment Exchange), dem unternehmensübergreifenden Prüf- und Austauschmechanismus für sensible Informationen in der Automobilindustrie. Ein wichtiger Meilenstein für den Erhalt unseres bevorzugten Lieferantenstatus bei den großen OEM.

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 6.594 erhöht. Die Erhöhung beruht auf der Aktivseite im Wesentlichen auf der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Guthaben bei Kreditinstituten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich insgesamt um TEuro 2.684 erhöht. Die Guthaben bei Kreditinstituten haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 3.964 auf TEuro 9.552 erhöht

Auf der Passivseite resultiert die Erhöhung der Bilanzsumme im Wesentlichen auf dem Anstieg des Jahresüberschusses, des Gewinnvortrags und der Steuerrückstellungen.

Umsatzerlöse, Gesamtleistung und Materialaufwand haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Insgesamt hat sich das Rohergebnis um rund 33,4% erhöht. Die Personalkosten stiegen um ca. 15% im Vergleich zum Vorjahr. Die Personalkostenquote in Relation zur Gesamtleistung verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 3 Prozentpunkte. Die Abschreibungen verringerten sich und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen an.

Der Jahresüberschuss betrug TEuro 5.657 gegenüber TEuro 3.109 im Vorjahr.

Das Unternehmen hat mit einem Eigenkapital von 23,06 Mio. Euro eine Eigenkapitalquote von 86,4%. Durch flüssige Mittel steht dem Unternehmen ein finanzieller Spielraum von 9,6 Mio. Euro zur Verfügung. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war wie im Vorjahr positiv. Die Finanzierung erfolgte ausschließlich aus Eigenmitteln. Die Liquidität war und ist jederzeit gegeben. Investitionen in das Anlagevermögen wurden in Höhe von TEuro 238 getätigt.

5. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die CSM GmbH vereinbarte mit der Stuttgarter Vector Informatik GmbH ab 1. Januar 2015 eine intensive Zusammenarbeit sowie eine langfristige und nachhaltige Entwicklungs- und Vertriebskooperation. Im Jahr 2021 wurde diese Zusammenarbeit durch Erhöhung der Anteile der Vector Informatik GmbH an der CSM GmbH auf 48,9% noch weiter verstärkt. Anwender von Messtechnik in der Automobil- und Nutzfahrzeugentwicklung profitieren von einer eng aufeinander abgestimmten Gesamtlösung der Software- und Hardwareprodukte von Vector und CSM. Vector ist der führende Hersteller von Software-Werkzeugen und -Komponenten für die Entwicklung elektronischer Systeme und deren Vernetzung mit Schwerpunkt in der Automobilindustrie. Für CSM bietet diese Kooperation Wachstumschancen durch die Möglichkeit, Kunden Komplettlösungen anbieten zu können, und durch die Nutzung deren Vertriebskanäle insbesondere in Asien.

CSM hat sich rechtzeitig auf den Wandel in der Automobilindustrie hin zur Elektromobilität eingestellt und ist hier breit aufgestellt, ohne weiter bestehende Geschäfstfelder zu vernachlässigen. Dies betrifft die eigenen Hardwareprodukte, wie auch die mit Vector zusammen entwickelten entwickelten Komplettlösungen, wie den eMobilityAnalyzer. Hier sehen wir gute Chancen von diesem Wandel auch weiterhin zu profitieren. Dies gilt für Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge, wie auch für das Thema Brennstoffzelle.

Die Risiken für die weitere geschäftliche Entwicklung sind auch in 2024 wieder vielfältig.

Die deutschen Fahrzeughersteller gehen allesamt von einem schwierigen Jahr 2024 aus. Das hat neben internationalen Krisen auch hausgemachte Ursachen. Prof. Dr. Stefan Kooths, Direktor am IfW Kiel schreibt in dessen Frühjahrsprognose: "Es mehren sich die Anzeichen, dass vor allem strukturelle Probleme auf der Wirtschaft lasten. Schwachpunkt bleiben die privaten Investitionen, auch weil die Wirtschaftspolitik viel Unsicherheit schürt".

Für die Fahrzeughersteller national wie international gilt, die Investitionstätigkeit in für als strategisch wichtig eingestufte Bereiche ist nach wie vor ungebrochen, auch wenn sich die Durchlaufzeiten für die Erteilung von Aufträgen aktuell spürbar verlängert haben. Das Risiko besteht, dass es unterjährig hier zu einem Investitionsstop kommt und Budgets kurzfristig eingefroren werden. Bei einigen großen Tier1 ist das derzeit schon zu beobachten.

Die Versorgung mit elektronischen Bauteilen hat sich deutlich verbessert. Dennoch besteht das Risiko, dass Produkte nicht fertiggestellt werden können, weil einzelne Komponenten über längere Zeit nicht lieferbar sind. Ferner nimmt durch die bessere Verfügbarkeit der Konkurrenzdruck wieder zu, was ein Risiko für die Margen ist.

Entwicklungsseitig besteht das Risiko, dass technische Innovationen und anspruchsvolle Entwicklungen sich als schwieriger herausstellen, als erwartet, was zu erheblichen Mehrkosten für die Umsetzung, bis hin zur Notwendigkeit, alternative Lösungen zu erarbeiten, führen kann.

Ein weiteres Risiko ist die Personalgewinnung. Es ist schwierig erfahrene Ingenieure und entsprechendes Fachpersonal zu bekommen. Gleichzeitig hat sich nach Corona der durchschnittliche Krankenstand im Vergleich zu davor leider erhöht. Zusätzlich gehen langjährige Mitarbeiter aus der Generation der Baby Boomer nach und nach in Rente bzw. genießen ihren Vorruhestand. Das heißt, es besteht die Gefahr, dass wir Kundenprojekte aus Personalmangel ablehnen müssen und Produktentwicklungen sich verzögern. Selbiges gilt für Engpässe in der Produktion.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass viele große Kunden, aber auch Mittelständler, Entwicklungstätigkeiten ins Ausland, z. B. nach China, verlagern und es uns nicht gelingt dem adäquat zu folgen.

Zukunftssicherung ist extrem wichtig für CSM. Deshalb investiert CSM kontinuierlich weiter in Forschung und die Entwicklung neuer Produkte und Produktverbesserungen sowie in deren Vermarktung, um bestehende Kundensegmente zu sichern und neue erschließen zu können.

6. Risikoberichterstattung im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten

Unser internes Berichtswesen ist darauf ausgerichtet und geeignet, Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen begegnen zu können. Die Unternehmung verfolgt beim Finanz- und Risikomanagement das Ziel der Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hinsichtlich des Managements der finanziellen Situation verfolgt das Unternehmen eine konservative Politik.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht.

Die Gesellschaft verfügt über einen, trotz der aktuellen Krisen und Umbrüche im Markt, Stand heute nach wie vor bonitätsstarken Kundenstamm. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Skonti werden, soweit möglich, bei der Zahlung in Anspruch genommen. Das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig überwacht.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Wesentliche Forderungsausfallrisiken bestanden in der Vergangenheit nicht und sind auch derzeit nicht erkennbar. Unsere Forderungen unterliegen einem strikten Forderungsmanagement in Form eines geregelten Mahnwesens. Zinsänderungsrisiken bestehen auf Grund gegebener Finanzierungsstrukturen nicht. Währungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, Produkt-Haftungsrisiken sind, soweit möglich, durch eine entsprechende Versicherung abgedeckt.

7. Prognosebericht

Der Auftragseingang der Gesellschaft lag in den Monaten Januar und Februar 2024 mit ca. 16% unter dem Niveau des Vorjahres, das Angebotsvolumen lag ca. 14% unter den beiden Vergleichsmonaten im Vorjahr.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich nach den Ergebnissen der ifo Konjunkturumfragen im Februar 2024 etwas aufgehellt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Februar auf 85,5 Punkte gestiegen, nach 85,2 Punkten im Januar. Die Einschätzungen zur aktuellen Lage blieben unverändert. Hier gleichen sich positive und negative Antworten gegenwärtig nahezu aus. Die Konjunktur stabilisiert sich laut ifo Institut auf niedrigem Niveau.

Deutschlands Weg aus dem Konjunkturtief verlängert sich laut der Frühjahrsprognose des IfW Kiel, erst nach dem Frühjahr zeichnet sich eine moderate Erholung ab. Im Winterhalbjahr dürfte die Wirtschaftsleistung noch schrumpfen und im Gesamtjahr 2024 mit einem Plus von 0,1 Prozent kaum mehr als stagnieren. Damit revidiert das IfW Kiel seine Erwartungen aus der Winterprognose deutlich um 0,8 Prozent nach unten. Privater Konsum und Exporte erholen sich später bzw. weniger dynamisch, zudem zeigen sich die Investitionen äußerst schwach.

Die aktuelle Zielsetzung des Unternehmens für 2024 ist davon unbenommen, die globale Wettbewerbsposition im In- und Ausland in enger Zusammenarbeit mit der Firma Vector weiter auszubauen. Dabei wird unter Berücksichtigung der laufenden Investitionen in Personal und in den weiteren Ausbau der innerbetrieblichen Organisation sowie weiterer anstehender Änderungen, ein Ergebnis zwischen den Niveaus der Jahre 2022 und 2023 angestrebt.

CSM ist produktseitig und personell gut aufgestellt, um den Wandel hin zur "CO 2 freien" Mobilität erfolgreich mit zu begleiten und auch auf mögliche Anpassungen der Agenda schnell reagieren zu können.

Sollten oben benannte Risiken, wie z. B. kurzfristiges Einfrieren von Budgets großer Kunden, Realität werden, dann kann dies deutliche Auswirkungen auf das Jahresergebnis haben.

 

Filderstadt, den 27.03.2024

Dr.-Ing. Winfried Koch

Dipl.-Ing. Iris Koch

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

CSM COMPUTER-SYSTEME-MESSTECHNIK GMBH, FILDERSTADT

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.117.020,91 1.216
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.919,74 8
II. Sachanlagen 729.269,35 823
III. Finanzanlagen 384.831,82 385
B. UMLAUFVERMÖGEN 25.534.201,38 18.850
I. Vorräte 9.561.704,21 9.526
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.420.332,67 3.736
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.552.164,50 5.588
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 40.833,17 32
26.692.055,46 20.098

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 23.055.618,75 17.399
I. Gezeichnetes Kapital 133.000,00 133
II. Kapitalrücklage 14.157.000,00 14.157
III. Gewinnvortrag 3.109.105,47 0
IV. Jahresüberschuss 5.656.513,28 3.109
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.377.024,94 1.490
C. VERBINDLICHKEITEN 1.259.411,77 1.209
26.692.055,46 20.098

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 21.078.374,79 15.802
2. Personalaufwand 10.395.399,91 9.045
a) Löhne und Gehälter 9.014.259,56 7.853
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.381.140,35 1.192
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 331.243,84 371
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.329.515,84 1.962
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 10.942,89 11
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.447,71 1
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 249,96 0
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.392.560,56 1.319
9. Ergebnis nach Steuern 5.664.795,28 3.117
10. Sonstige Steuern 8.282,00 8
11. Jahresüberschuss 5.656.513,28 3.109

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER CSM COMPUTER-SYSTEME-MESSTECHNIK GMBH, FILDERSTADT

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH hat ihren Sitz in Filderstadt und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 222607 eingetragen.

Der Jahresabschluss der CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses erfolgen gegenüber dem Vorjahr stetig.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB wurden beachtet; die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung des Prinzips der Unternehmensfortführung und des Imparitätsprinzips bewertet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen einem und 15 Jahren.

Im Abschlussjahr wurden die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs im Aufwand berücksichtigt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den Materialkosten auch die Fertigungskosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten und des Werteverzehrs, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Alle Fremdwährungsposten werden unterjährig zum Tageskurs gebucht.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

a. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der nachfolgenden Seite gesondert dargestellt.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 267.307,23 0,00 0,00 -10.653,70 256.653,53
267.307,23 0,00 0,00 -10.653,70 256.653,53
II. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 829.898,22 0,00 0,00 -31.160,97 798.737,25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.145.526,23 237.722,81 0,00 -157.731,57 3.225.517,47
3.975.424,45 237.722,81 0,00 -188.892,54 4.024.254,72
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 47.044,06 0,00 0,00 0,00 47.044,06
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 337.787,76 0,00 0,00 0,00 337.787,76
384.831,82 0,00 0,00 0,00 384.831,82
4.627.563,50 237.722,81 0,00 -199.546,24 4.665.740,07
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 259.273,38 5.109,11 -10.648,70 253.733,79
259.273,38 5.109,11 -10.648,70 253.733,79
II. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 764.862,10 24.480,82 -31.157,97 758.184,95
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.387.617,26 301.653,91 -152.470,75 2.536.800,42
3.152.479,36 326.134,73 -183.628,72 3.294.985,37
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
3.411.752,74 331.243,84 -194.277,42 3.548.719,16
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.919,74 8.033,85
2.919,74 8.033,85
II. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 40.552,30 65.036,12
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 688.717,05 757.908,97
729.269,35 822.945,09
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 47.044,06 47.044,06
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 337.787,76 337.787,76
384.831,82 384.831,82
1.117.020,91 1.215.810,76

b. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr von EUR 149.678,23 (Vorjahr: EUR 141.275,95) enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehenszinsen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

c. Eigenkapital

In 2014 erfolgte eine Einzahlung in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von EUR 14.157.000,00.

d. Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Verpflichtungen aus Tantiemen/Prämien, Gewährleistungen, Provisionen, Abschluss- und Prüfungskosten, Berufsgenossenschafts-Beiträge, Urlaubsansprüchen sowie für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen enthalten. Der Restbetrag entfällt auf diverse ungewisse Verbindlichkeiten.

e. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten Gesamt davon Restlaufzeiten davongesichert
EUR unter 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
EUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.619,00 3.619,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 28.544,53 28.544,53 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 365.183,13 365.183,13 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 270.824,12 270.824,12 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 890.609,64 890.609,64 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 908.880,54 908.880,54 0,00 0,00 0,00
1.259.411,77 1.259.411,77 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 1.208.249,19 1.208.249,19 0,00 0,00 0,00

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern EUR 870.259,99 (Vorjahr: EUR 888.009,87) und aus sozialer Sicherheit EUR 14.560,71 (Vorjahr: EUR 16.502,71) enthalten.

f. Aufwendungen für Altersversorgung / Erstattungen Sozialversicherungsbeiträge

In der Position "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 12.762,96 (Vorjahr: EUR 16.191,00) enthalten. In dieser Position sind im Vorjahr Erstattungen von Sozialversicherungsbeiträgen durch die Bundesagentur für Arbeit aufwandsmindernd enthalten.

g. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von EUR 108.317,56 (Vorjahr: EUR 244.504,04) erfasst. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kursverluste in Höhe von EUR 187.870,14 (Vorjahr: EUR 89.814,93) enthalten. Hieraus ergeben sich im Saldo insgesamt Kursverluste in Höhe von EUR 79.552,58 (Vorjahr: Kursgewinne von EUR 154.689,11).

h. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

In den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 10.942,89 (Vorjahr: EUR 11.286,48) enthalten.

4. Sonstige Pflichtangaben

a. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 5.139 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen. Zweck der abgeschlossenen Geschäfte ist die im Vergleich zum Kauf geringere finanzielle Belastung. In Höhe von TEUR 4.943 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Vorteile aus den Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen in der geringeren Kapitalbindung. Risiken ergeben sich durch die lange Vertragslaufzeit.

b. Organe

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Dr.-Ing. Winfried Koch ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur
Dipl.-Ing. Iris Koch ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer werden unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

c. Anteilsbesitzliste

Für die Angaben zum Anteilsbesitz wird die Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 3 HGB beansprucht.

d. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Ar beitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 95
Arbeiter 7
Aushilfen 2
Arbeitnehmer gemäß § 267 Abs. 5 HGB insgesamt 104

e. Offenlegung

Der Jahresabschluss und der Lagebericht werden im Bundesanzeiger offengelegt.

f. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.656.513,28 vollständig auszuschütten.

g. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Filderstadt, den 27. März 2024

Dr.-Ing. Winfried Koch

Dipl.-Ing. Iris Koch

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH, Filderstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH, Filderstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Balingen, den 27. März 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Haldenwang, Wirtschaftsprüfer

Daebel, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss

Die Gesellschafterversammlung der CSM Computer-Systeme-Messtechnik GmbH, Filderstadt, vom 17. Mai 2024 stellte den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 fest.

Zugleich wurde folgender Beschluss über die Ergebnisverwendung gefasst:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.656.513,28 wird an die Gesellschafter ausgeschüttet.

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