Uwe Schneider GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Kretzschmar seit 23.4.2024 | Prokura |
Uwe Schneider seit 25.1.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AKE - Systemtechnik GmbHReinsdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023Geschäftsmodell des Unternehmens Die AKE Systemtechnik GmbH liefert kundenspezifische System- und Integrationslösungen für Produktionsprozesse. Das Leistungsspektrum umfasst Roboter- und Sonderanlagen, Fördertechnik, Vorrichtungen und Werkstückträger sowie Automatisierungstechnik. Zudem entwickeln, bauen und implementieren wir Batteriefertigungs- und Prüfsysteme. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die anhaltende Absatzkrise in der Automobilindustrie, insbesondere bei Elektrofahrzeugen, belasten unsere Kunden stark. Ferner belasten ständig wachsende bürokratische Auflagen, Inflation und hohe Zinsen unseren Geschäftsbetrieb und den unserer Kunden. Unsere Auftragslage ist nach wie vor sehr gut. Die anhaltende Absatzkrise bei einigen unserer Kunden, politisch schwierige und wechselhafte Rahmenbedingungen, Liquiditätsengpässe sowie eine schwierige Refinanzierungssituation führen bei unseren Kunden zu eher verhaltenen Investitionen in neue Produktionsanlagen. Die Liefersituation für Kaufteile hat sich deutlich verbessert. Aufträge können wieder kontinuierlich und effizient abgearbeitet werden. Ukrainekrieg und der Konflikt im Nahen Osten bürgen Risiken für die Weltwirtschaft, deren Folgen im Moment nicht absehbar sind. In der Vergangenheit führten Konflikte im Nahen Osten zu einem Anstieg der Rohölpreise. Hohe Zinsen, die hohe Inflation, politische Unsicherheiten sowie die Konflikte in der Ukraine und in Israel wirken sich negativ auf das Kaufverhalten der Menschen in unserem Land aus. Es fehlen neue, einvernehmliche, nachvollziehbare und verlässliche Impulse seitens der Politik, um aus der Rezession auszubrechen. Branchenentwicklung Unsere wirtschaftlichen Erfolge hängen im Wesentlichen von Projekten und Neuinvestitionen für die Automobilindustrie sowie der Umstellung von Produktionslinien auf Elektrofahrzeuge ab. Die Projekte umfassen die Herstellung von Fertigungsanlagen für Karosseriebauteile, Batteriefertigungsanlagen, Fördersysteme sowie Fertigungsanlagen für LKW-Abgasanlagen. Wir sind mit einem sehr guten Auftragsvorlauf in das Jahr 2024 gestartet und von einem Rückgang der Inflation, ersten Zinssenkungen und einer wirtschaftlichen Erholung ausgegangen. Die anhaltend hohen Zinsen, die hohe Inflation und Kriege führen zu einer starken Zurückhaltung von Konsumenten. Im Bausektor werden durch ständig neue und kostspielige Regularien Investitionen verhindert. Demzufolge erwartet man für unsere Branche auf Sicht von 12 Monaten kein Wachstum. Im Gegenteil, es ist von einem Fortgang der Rezession auszugehen. Unternehmensentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 verlief entgegen den Erwartungen erneut sehr gut. Unsere eigenen Kapazitäten sind seit Jahresbeginn sehr gut ausgelastet. Die Gewinnung neuer Arbeitskräfte sowie Auszubildenden hat sich deutlich vereinfacht. Das Jahr war gezeichnet von stabilen Auftragseingängen, die uns bis Mitte 2025 auslasten werden. In diesem Jahr wurden von uns ein Mix aus Neuprojekten und "Re-Use-Projekten" abgewickelt, bei denen uns Kunden alte Fertigungslinien zur Verfügung gestellt haben, die wir für neue Produkte umgearbeitet haben. Unsere Gesamtleistung konnten wir steigern. Das Betriebsergebnis liegt auf Vorjahresniveau und wird durch höhere Finanzierungskosten belastet. Die positiven Effekte unseres Neubaus, die komfortablen Platzverhältnisse, die innovative Gebäudetechnik und die hohe Energieeffizienz ermöglichen uns eine nachhaltige und effiziente Projektabwicklung. Langfristig sehen wir unsere Chancen am Markt positiv. Loyale und hochqualifizierte Mitarbeiter, effiziente Strukturen sowie ein fortschrittliches Arbeitsumfeld sichern uns Wettbewerbsvorteile gegenüber unseren Marktbegleitern. Das Unternehmen ist für weiteres Wachstum und neue Herausforderungen sehr gut gerüstet. Einer nachhaltigen und positiven wirtschaftlichen Entwicklung in unserem Land müssen die Sicherstellung einer bezahlbaren Energieversorgung, ein deutlicher Bürokratieabbau sowie verlässliche und planbare Rahmenbedingungen vorausgehen. Ertragslage Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr um 17,90 % vermindert. Durch die Erhöhung des Bestandes von in Arbeit befindlichen Aufträgen hat sich die Gesamtleistung um 32,07 % gegenüber dem Vorjahr erzhöht. vermindert. Das Geschäftsjahr wurde mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 4.165.989,89 abgeschlossen. Vermögenslage
Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zu 2023 verbessert. Das Eigenkapital hat sich durch das im Jahr 2023 erwirtschaftete Ergebnis abzüglich der Gewinnausschüttung um 17,63 % erhöht. Die Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag 73,2 %. Finanzlage Im Einzelnen ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 folgende Cashflow-Betrachtung:
Verbindlichkeiten wurden innerhalb der Fristen bzw. vorfristig beglichen. Die derzeitige Finanzlage ist solide. Die Erhaltung der Liquidität ist jederzeit gewährleistet. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellt sich auch zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichtes im Herbst 2024 unverändert positiv dar. Prognosebericht Die AKE-Systemtechnik GmbH ist aufgrund des hohen Auftragsbestandes zum 31.12.2023 gut ins Jahr 2024 gestartet. Zu Beginn des Jahres haben wir auf einen schnellen Rückgang der Inflation und ein Ende der Zinssteigerungen gehofft. Die aktuellen Krisenherde stellen nach wie vor Risiken für die Weltwirtschaft dar, deren Folgen im Moment nicht absehbar sind. Kurzfristig überwiegen die Risiken der Rezession. Langfristig sind wir mit unseren Fachkräften und unserer neuen Immobilie sehr gut aufgestellt. Auch eine verschärfte Wettbewerbssituation können wir verkraften und gehen langfristig von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Chancen und Risiken der Gesellschaft Auf Grund der Einsatzmöglichkeiten der Automatisierungstechnik in fast allen Branchen und dem stetig wachsenden Problem, Produktionspersonal zu finden, besteht auch weiterhin eine hohe Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen. Diese Chance beobachtet die Berichtsgesellschaft stets und überprüft sie auf deren Realisierbarkeit. Wie oben bereits beschrieben, belasten Inflation, hohe Zinsen, hohe Energiepreise und Kriege das Konsumverhalten in unserem Land. In Folge kämpfen unsere Kunden mit Absatzproblemen und investieren verhaltener in neue Produktionsanlagen. Der stetige Bürokratieaufbau, das Lieferkettengesetz, die Energiepolitik sowie überzogene ESG-Regularien belasten die wirtschaftliche Entwicklung in unserem Land und sprechen oftmals gegen den "Standort Deutschland". Hier sehen wir die Risiken, dass die deutsche Autoindustrie weiter schrumpft und auch andere Industriezweige das Land verlassen. In Folge würde auch unser Betätigungsfeld schrumpfen und sich die Wettbewerbssituation verschärfen. Die aktuell laufenden Großprojekte sind durch Bankfinanzierungen gesichert und werden planmäßig von uns abgearbeitet. Nachdem fast alle Zahlungen in Euro abgewickelt werden, bestehen keine Währungsrisiken. Potentielle Risiken ergeben sich sowohl aus der Art des Geschäfts als auch aus der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung, bedingt durch Inflation, Zinsen und Kriege. Zudem steigt das Risiko, dass unsere Kunden ihre Verbindlichkeiten nicht wie vereinbart begleichen können stetig. Ferner wird die Vergabe neuer Aufträge durch Finanzierungsprobleme oftmals verzögert oder ganz verhindert. Zur Minimierung dieses Kreditrisikos betreibt die Gesellschaft ein aktives Forderungsmanagement, dazu gehören unter anderem Bonitätsprüfungen bis hin zu einem regelmäßigem Mahnwesen und der Anforderung von Anzahlungen, vor und während der Auftragsbearbeitung bzw. vor Auslieferung. Das eingerichtete, tagaktuelle Projekt-Controlling dient der ständigen Überwachung der wirtschaftlichen Soll-Ist-Situation im Projekt. Sonstige Angaben Der Personalbestand ist zum 31. Dezember 2023 hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1 Mitarbeiter auf 83 Mitarbeiter verringert.
Reinsdorf, den 12. September 2024 Gez. Uwe Schneider, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Rechnungslegung Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Firma AKE Systemtechnik GmbH mit Sitz in 08141 Reinsdorf, August-Horch-Straße 33, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter der Nummer HRB 8799 registriert. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsvorschriften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt. Als Abschreibungsmethode kam die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert unter Abzug angemessener Wertberichtigung angesetzt. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Gewährleistungsansprüche, Personalkosten, Schadenersatzansprüche, Jahresabschluss- und Steuererklärungskosten sowie Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verpflichtungen für Steuern i.H.v. T€ 690,1 (Vorjahr: T€ 860,1) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. T€ 146,5 (Vorjahr: T€ 88,6) enthalten. Anlagenentwicklung vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung i.H.v. T€ 28,1 (Vorjahr T€ 28,1) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind mit T€ 0,00 (Vorjahr T€ 1,5) der Aufwand aus der Abzinsung der sonstigen Rückstellungen erfasst. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen (Avale) i.H.v. T€ 6.044,5 (Vorjahr: T€ 740,8) sowie Bürgschaften i.H.v. T€ 2.000,0 (Vorjahr T€ 2.000,0). Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen schätze ich aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des Zahlungsverhaltens der Begünstigten in der Vergangenheit als sehr gering ein. Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen mir derzeit nicht vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen i. H. v. T€ 201,0 (Vj T€ 4,8) sowie aus zukünftigen Mietzahlungen i. H. v. T€ 5.109,0 (Vj T€ 5.481,0). Personalstand In 2023 waren durchschnittlich 84 (Vj. 84) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 64 Arbeiter 20 Angestellte. Vergütungen des Geschäftsführers Von der Befreiungsregelung gem. § 286 Abs. 4 HBG über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Die anhaltende Absatzkrise in der Automobilindustrie, insbesondere bei Elektrofahrzeugen, belasten unsere Kunden stark. Ferner belasten ständig wachsende bürokratische Auflagen, Inflation und hohe Zinsen unseren Geschäftsbetrieb und den unserer Kunden. Unsere Auftragslage ist nach wie vor sehr gut. Die anhaltende Absatzkrise bei einigen unserer Kunden, politisch schwierige und wechselhafte Rahmenbedingungen, Liquiditätsengpässe sowie eine schwierige Refinanzierungssituation führen bei unseren Kunden zu eher verhaltenen Investitionen in neue Produktionsanlagen. Die Liefersituation für Kaufteile hat sich deutlich verbessert. Aufträge können wieder kontinuierlich und effizient abgearbeitet werden. Ukrainekrieg und der Konflikt im Nahen Osten bürgen Risiken für die Weltwirtschaft, deren Folgen im Moment nicht absehbar sind. In der Vergangenheit führten Konflikte im Nahen Osten zu einem Anstieg der Rohölpreise. Sonstige Angaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Uwe Schneider, Diplom-Ingenieur, Reinsdorf. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Die Offenlegung erfolgt gemäß § 327 Nr. 1 HGB nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften vorgegebenen Erleichterungsvorschriften.
Reinsdorf, den 12. September 2024 gez. Uwe Schneider, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die AKE Systemtechnik GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der AKE Systemtechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der AKE Systemtechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Regensburg, 01.10.2024 Dipl.-Kfm. Hans-Jürgen Nickl, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 16.10.2024. |
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