IMA Properties GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jennifer Joseph seit 14.5.2025 | Prokura |
Serge Eiffes seit 8.1.2025 | Geschäftsführer |
Marc Kahabka seit 26.6.2023 | Geschäftsführer |
Tim Robert Schönbeck seit 12.11.2019 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VSE NET GmbHSaarbrückenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der VSE NET GmbH, Saarbrücken1. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1. Geschäftstätigkeit der VSE NET Die VSE NET GmbH mit Sitz in Saarbrücken bietet als regionales Telekommunikationsunternehmen mit eigener Infrastruktur insbesondere Geschäftskunden schnelle und umsetzbare Lösungen im Bereich Telefonie, Internet, Rechenzentrums-Dienstleistungen sowie Cloud-Services an. Energiespezifische Dienstleistungen der VSE NET für die VSE-Gruppe Die VSE NET geht davon aus, dass bestimmte von ihr über die VSE AG für die VSE Verteilnetz GmbH erbrachte Leistungen, d.h. für ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen, möglicherweise als "energiespezifisch" anzusehen sind. Aufgrund der bestehenden Unsicherheit, ob es sich tatsächlich um energiespezifische Dienstleistungen handelt, wird ferner davon ausgegangen, dass für das Jahr 2023 wie für die Vorjahre auch keine Verpflichtung für die Erstellung eines Tätigkeitsabschlusses für erbrachte energiespezifische Dienstleistungen besteht. Man hat aber freiwillig einen Tätigkeitsabschluss für das Jahr 2023 erstellt und durch den Abschlussprüfer prüfen lassen. 1.2. Strategie der VSE NET * Auch im laufenden Geschäftsjahr 2023 sind die Negativfolgen der Corona-Pandemie für den Arbeitsmarkt noch deutlich spürbar und der russische Angriffskrieg auf die Ukraine sowie infolgedessen eine steigende Inflationsentwicklung belasten die allgemeine Wirtschaftslage enorm. Dies hat auch negative Auswirkungen auf den Telekommunikationsmarkt in Form von steigenden Energiekosten sowie zunehmenden Liefer- und Absatzschwierigkeiten. Dennoch oder gerade deswegen bleibt performante Telekommunikation eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Bewältigung der sich beschleunigenden digitalen Veränderungen in Gesellschaft, Industrie und Wirtschaft. Als Telekommunikationsversorger leistet die VSE NET hierzu einen Schlüsselbeitrag und befindet sich deshalb selbst in einer Dekade des inneren Wandels. Sie realisiert als Betreiber von Breitbandnetzen und TK-Infrastrukturen bereits über 100.000 Anschlüsse bei eigenen Kunden bzw. bei Partnern und baut kontinuierlich die starke Position als leistungsfähiger Telekommunikationsanbieter in Deutschland sowie innerhalb des E.ON-Konzerns aus. VSE NET hat die Herausforderungen des vergangenen Jahres durch eine konsequente Verfolgung der Konzernstrategie mit Fokus auf Wachstum, Nachhaltigkeit und Digitalisierung gemeistert, da sich diese auch in Krisenzeiten als robust erwiesen hat. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung des Telekommunikationsmarkts in Deutschland Die Umsätze mit Telekommunikationsdiensten steigen im Jahr 2023 um rd. 0,1 Mrd. € auf rd. 60,2 Mrd. € (Vorjahr: rd. 60,1 Mrd. €) leicht an. Der für die VSE NET relevante Festnetzmarkt bleibt dagegen gegenüber dem Vorjahr auf einem unveränderten Niveau von rd. 32,6 Mrd. €. Hier behauptet die Deutsche Telekom mit einem Marktanteil von rd. 50,6% ihre dominante Stellung. 1 Der Geschäftskundenumsatz geht im Jahr 2023 auf rd. 21,3 Mrd. € (Vorjahr: 21,6 Mrd. €) weiter zurück, dabei verlieren die Wettbewerber Marktanteile. Dagegen können sie im Privatkundensegment auf rd. 26,7 Mrd. € Umsatz zulegen (Vorjahr: 26,1 Mrd. €), während die Telekom hier mit rd. 12,2 Mrd. € gegenüber dem Vorjahr (12,4 Mrd. €) leicht an Umsatz verliert. 1 Die Wettbewerbsunternehmen der Deutschen Telekom haben mit rd. 8,7 Mrd. € im Jahr 2023 fast doppelt so viel wie die Telekom (rd. 4,9 Mrd. €) investiert. Dabei fließt ein Großteil der Sachinvestitionen in FTTB/H- und 5G-Infrastruktur. 1 Die Zahl der vermarkteten DSL-Breitbandanschlüsse geht im Jahr 2023 um rd. 0,4 Millionen auf rd. 24,3 Millionen abermals zurück und der DSL-Anteil an den Netzanschlussarten sinkt um rd. 1,6 % auf rd. 65,6 %. Es ist zu erkennen, dass die Zahl der gebuchten Glasfaseranschlüsse weiterhin deutlich zulegen kann (+23,5%). 1 Den größten Zuwachs bei den Breitbandkunden im Jahr 2023 verzeichnet die Telekom mit rd. 300.000 Neukunden und verfügt damit über einen Marktanteil von rd. 40,3%. Vodafone ist mit einem Gesamtanteil von rd. 28,5% der größte Wettbewerber. An dritter und vierter Stelle liegen 1&1 mit einem Kundenanteil von rd. 11,1% und Telefónica O2 mit einem Kundenanteil von rd. 6,5%. Damit vereinen bei den Breitband-Festnetzanschlüssen vier Anbieter rd. 86,4% aller Endkunden auf sich. 1 Die Sprachverbindungsminuten aus den Festnetzen nehmen mit dem Rückgang der Corona-Pandemie ebenfalls ab, während sie in den Mobilfunknetzen und bei den OTT-Anschlüssen (OTT = Over-the-Top wie WhatsApp, Skype, Face Time und viele mehr) noch zulegen. 1 Das über Festnetze transportierte Datenvolumen steigt mit über 320 GB pro Breitbandanschluss auf eine neue Rekordhöhe. Im Vergleich dazu erzeugt der Anschluss eines durchschnittlichen Mobilfunkkunden lediglich rd. 6,6 GB. Festnetz und Mobilfunk ergänzen sich weiterhin. Es sind bisher keine nennenswerten Substitutionseffekte erkennbar. 1,2 Der telefonische Kontakt im Kundenservice ist zwar noch relevant, aber die Umsätze mit Servicerufnummern nehmen seit dem Jahr 2020 (429 Mio. €) deutlich ab und sinken im Jahr 2023 auf rd. 267 Mio. €. Obwohl die Telekom Geschäftsbereiche aufgibt, sinkt der Marktanteil der Telekom- Wettbewerber auf 73,8% (Vorjahr: 75,2%). 1 Die Bedeutung von Open-Access-Geschäftsmodellen sowie von Nachhaltigkeitsthemen nehmen bei den Telekommunikationsunternehmen zu. Eine Vielzahl an Maßnahmen wie z.B. die digitale Transformation der Geschäftsprozesse oder ein nachhaltiger Unternehmensfuhrpark werden bereits umgesetzt. 2
1 VATM (= Verband der Anbieter von
Telekommunikations- und Mehrwertdiensten) /Dialog Consult
25. Marktanalyse Deutschland vom 29.11.2023
2.2. Allgemeiner Geschäftsverlauf der VSE NET Die VSE NET konnte im Jahr 2023 die großen Herausforderungen der allgemeinen Wirtschaftslage, belastet durch die Corona-Pandemie sowie den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, und des Telekommunikationsmarktes im Besonderen wiederholt sehr gut meistern. Hierzu trugen abermals insbesondere die bereits in den Vorjahren eingeleiteten zielgerichteten und zukunftsweisenden Diversifizierungs-, Vertriebs- und Infrastrukturmaßnahmen bei. Zur effizienteren Abwicklung v.a. der wachsenden White-Label-Endkundenzahlen lag im Jahr 2023 der Fokus auf der Einführung neuer Programme zur Automatisierung von Prozessen sowie zur Ablösung älterer Netzwerkkomponenten/Übertragungstechnologien. Des Weiteren wurde im Bereich der Daten- und Sprachtechnik in Plattformerweiterungen investiert, um den stetig steigenden Kundenzahlen zu entsprechen und deren Bandbreitenbedarf zu decken. In diesem Kontext wurde ein internes Projekt zur Erneuerung eines Business Support System (BSS) sowie zur Konsolidierung/Standardisierung der Netzdokumentation gestartet. Entwicklungen im Beteiligungsbereich der VSE NET - EuroSkyPark GmbH (VSE NET Anteil: 51 %) Die 51%-ige Beteiligung an der EuroSkyPark, deren Geschäft vor allem in der Bereitstellung satellitenbasierter SCADA-Dienste für die Versorgungswirtschaft in Deutschland besteht, wurde mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2023 verkauft. - SWT trilan GmbH (VSE NET Anteil: 26 %) Die Entwicklung der Gesellschaft verlief weiterhin positiv und kann für das Jahr 2023 voraussichtlich mit einem überplanmäßig guten Ergebnis abgeschlossen werden. 2.3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der VSE NET Der Umsatz konnte im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rd. 3,1 Mio. € auf rd. 60,9 Mio. € gesteigert werden. Der Umsatz des Geschäftskundensegments "Daten und Internet" in Höhe von rd. 14,1 Mio. € (Vorjahr: rd. 14,0 Mio. €) nahm gegenüber dem Vorjahr leicht zu. Dies ist v.a. auf den Anstieg der nachhaltigen Umsätze im Internet- und Datenbereich zurückzuführen. Hier machte sich neben dem Neukundenzuwachs im Versorgungsgebiet der Westnetz abermals die verstärkte Nachfrage von Bestands- und Neukunden nach höheren Bandbreiten positiv bemerkbar. Ursächlich für die Umsatzsteigerung im Geschäftskundensegment "Dienstleistungen" (+3,4 Mio. €) waren im Jahr 2023 mit rd. 1,3 Mio. € insbesondere die Umsatzzuwächse bei den IN-Diensten sowie mit rd. 1,2 Mio. € die Umsatzzuwächse bei den White-Label-Diensten v.a. bedingt durch deren Wachstum der angeschlossenen Privatkundenhaushalte. Nicht zuletzt trugen aber auch die sonstigen Dienstleistungen mit einer Umsatzsteigerung von rd. 1 Mio. € zum Wachstum bei. Im Segment Business "Telefonie" ist der Umsatz um rd. 0,4 Mio. € im Wesentlichen aufgrund sinkender Vermittlungsentgelte gesunken. Durch das Abflauen der Corona-Pandemie hat sich das Sprachvolumen je Kunde wieder auf Normalmaß zurückentwickelt. Im Privatkundensegment ist der Umsatz mit rd. 12,7 Mio. € (Vorjahr: 12,6 Mio. €) weitgehend nur geringfügig gestiegen. Hier konnte im Jahr 2023 das Kunden- und Umsatzwachstum auf der Breitbandinfrastruktur die rückläufige Kunden- und Umsatzentwicklung auf der Kupferinfrastruktur kompensieren. Der Planumsatz von rd. 58,9 Mio. € wurde mit rd. 1,9 Mio. € überschritten. Dies ist v.a. auf den überplanmäßig positiven Geschäftsverlauf bei den IN-Diensten zurückzuführen. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator in der VSE NET lag im Jahr 2023 bei rd. 12,1 Mio. € und damit unter dem Vorjahreswert von rd. 13 Mio. €, aber über dem Planwert von rd. 11,8 Mio. €. Die Vorjahresverschlechterung ist v.a. auf die gestiegenen Energiekosten zurückzuführen. Die Verbesserung gegenüber dem Planwert resultiert v.a. aus den geringeren Personalkosten. Das Beteiligungsergebnis enthält im Jahr 2023 lediglich die Dividende der Minderheitsbeteiligung SWT trilan GmbH in Höhe von rd. 134 T€ (Vorjahr: rd. 127 T€) und fällt im laufenden Geschäftsjahr aufgrund des Verkaufs der Mehrheitsbeteiligung EuroSkyPark GmbH zum 01.01.2023, sowie der damit im IST fehlenden, aber im Planwert berücksichtigten Dividende insgesamt leicht geringer als geplant aus. Der Jahresüberschuss liegt für das Jahr 2023 bei rd. 3,3 Mio. € und fällt damit um rd. 0,3 Mio. € geringer als im Vorjahr, sowie um 0,7 Mio. € höher als geplant, aus. Ursächlich hierfür sind v.a. das gegenüber Plan jeweils um rd. 0,3 Mio. € höhere EBITDA und Finanzergebnis sowie die um rd. 0,3 Mio. € geringere Ertragssteuerbelastung; gegenläufig wirkt v.a. der Anstieg der Abschreibungen (+ rd. 0,1 Mio. €). Die Investitionen sind in Höhe von rd. 6,5 Mio. € im Jahr 2023 um rd. 1,2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (5,3 Mio. €) gestiegen. Die Vorjahresüberschreitung ist zum einen auf den Aufbau bzw. die Modernisierung technischer Betriebsplattformen sowie auf Netzerweiterungen zurückzuführen. Darüber hinaus wurde aber auch im Jahr 2023 verstärkt in ein neues Business Support System (Hansen- Projekt) sowie in die Netzwerksicherheit aufgrund höherer Sicherheitsanforderungen und die Netzdokumentation investiert. Die Bilanzsumme ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rd. 2 Mio. € auf rd. 47,4 Mio. € gesunken. Dies ist zum einen auf das um rd. 0,3 Mio. € geminderte Eigenkapital aufgrund des Ergebnisrückgangs, sowie auf die um rd. 0,8 Mio. € gesunkenen Steuerrückstellungen zurückzuführen. Bilanzsummenmindernd wirken darüber hinaus auf der Aktivseite der gesunkene Finanzmittelbestand um rd. 1,3 Mio. € und auf der Passivseite die um rd. 1,3 Mio. € gesunkenen sonstigen Rückstellungen. Nicht zuletzt haben aber auch der Rückgang des Anlagevermögens um rd. 0,7 Mio. € aufgrund eines Überschusses der Abschreibungen über die Investitionen des Geschäftsjahres sowie die Minderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Folge planmäßiger Tilgungen um rd. 1,1 Mio. € bilanzmindernde Wirkung. Die Eigenkapitalquote hat sich insbesondere aufgrund der zurückgehenden Finanzverbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen von 31,7 % auf 32,4 % erhöht. Die VSE NET ist in das Finanzclearing der VSE Aktiengesellschaft, der artelis s.a. und der cegecom s.a. einbezogen. Daneben erfolgt die Finanzierung über Bankdarlehen, die zum Bilanzstichtag 7,3 Mio. € (Vorjahr: 8,4 Mio. €) betragen haben. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit sichergestellt. 3. Mitarbeiter der VSE NET Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 127 Angestellte (Vorjahr: 125) und zum Bilanzstichtag 13 Auszubildende (Vorjahr: 13) beschäftigt. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus dem notwendigen Personalbedarf für das allgemeine Wachstum in den Geschäftsbereichen. 4. Prognosebericht der VSE NET 4.1. Gesamtwirtschaftliche Situation Die globale wirtschaftliche Entwicklung wird auch im Jahr 2024 von den Herausforderungen der Inflation und der geringen Wachstumsaussichten geprägt sein. Die OECD prognostiziert ein moderates Wachstum der Weltwirtschaft für das Jahr 2024 von 2,7% und für das Jahr 2025 von 3%, ausgehend von strengeren Finanzierungsbedingungen, schwachem Handelswachstum in einem Umfeld von geopolitischen Spannungen und auch den Auswirkungen einer strafferen Geldpolitik, was weitere Störungen auf den Märkten verursachen kann. 3 Für die EU wird für das Jahr 2024 ein Wachstum des BIP von 1,3 Prozent prognostiziert und für das Jahr 2025 voraussichtlich von 1,7 %. 4 Mit Blick auf Deutschland gingen die Wirtschaftsinstitute für das Jahr 2024 von einer beginnenden Erholung der Wirtschaft und einem Wachstum von 0,9% aus, was inzwischen von der OECD auf 0,3% angepasst wurde. Darüber hinaus wird mit einer weiteren Normalisierung der Konjunktur im Jahr 2025 und einem BIP-Wachstum von 0,6% gerechnet. Die sich zuletzt abschwächende Inflation, die steigenden Lohneinkommen und die hohe Beschäftigungsrate lassen auf eine höhere Kaufkraft sowie gesamtwirtschaftliche Nachfrage schließen, die diese Einschätzungen/Prognosen stützen. 5,6 4.2. Entwicklungen des Festnetzmarkts in Deutschland Auch im Telekommunikationsfestnetzmarkt werden die hohen Herausforderungen mit stagnierenden Umsätzen bei stark steigenden Bandbreiten für Datenübertragungen und gleichzeitig fallenden Produktpreisen auch im Jahr 2024 fortbestehen bzw. sogar noch zunehmen. Die Marktteilnehmer werden daher durch Innovationen sowie eine weiterführende Diversifizierung ihres Produktsortiments versuchen, den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden und ihre Umsätze zu steigern. Dabei wird weiterhin den Digitalisierungs-, Rechenzentren und IT-Sicherheitsthemen als die Megatrends im Telekommunikationsmarkt gefolgt werden. Diese Entwicklung fordert von den Marktteilnehmern zunehmend hohe Investitionen in einem stagnierenden Gesamtumfeld, um ihre Marktanteile zu sichern.
3
https://www.oecd.org/economic-outlook/november-2023
4.3. Entwicklung der VSE NET VSE NET rechnet für das Jahr 2024 mit einer weiteren Steigerung der Umsatzerlöse auf rd. 64,4 Mio. € (+3,5 Mio. €) und einem EBITDA-Wachstum um rd. 1,2 Mio. € auf rd. 13,3 Mio. €. Die Entwicklung in den einzelnen Kundensegmenten gestaltet sich dabei wie folgt: - Privatkundensegment (PK) Im Privatkundensegment machen sich seit Jahren mit dem Kundenanstieg in den FTTX-Gebieten und dem Kundenrückgang auf der überholten technologischen HVT-Infrastruktur zwei gegenläufige Effekte bemerkbar. Es ist aber aufgrund des Strategiewechsels im VSE-Konzern davon auszugehen, dass das Kundenwachstum in den FTTX-Gebieten die rückläufige Kundenentwicklung in den Kupferanschlussgebieten zukünftig nicht mehr ausgleichen kann. Weiterhin müssen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, Netzwerkhygiene sowie Änderungen der Gesetzeslage (z.B. Abschaffung des Nebenkostenumlage-Privilegs) im Laufe des Jahres 2024 Endkundenprodukte eingestellt werden, die nur bedingt mit neueren Lösungen aufgefangen werden können. Durch den Strategiewechsel werden die Vertriebsaktivitäten bzgl. der Privatkunden in den erschlossenen Kupferanschlussgebieten nicht mehr forciert, so dass bei den eigenen Privatkunden ein Rückgang zu erwarten ist. - Geschäftskundensegment (GK) Das GK-Segment entwickelt sich stabil und wird durch die Einführung neuer Dienste sowie durch die Vertriebsaktivitäten außerhalb des Saarlands gestärkt. Bei den White-Label-Kunden ist das adressierbare Geschäftspotential hoch und wird insbesondere durch die VSE NET-internen Plattformumbaumaßnahmen im Rahmen der Digitalisierung, Automatisierung und Netzwerkhygiene im Jahr 2024 noch nicht voll ausgeschöpft werden können. Die Zeit wird aber vertrieblich genutzt werden, um neue Produkte (u.a. basierend auf der Open-Access Nachfrage) aufzusetzen und durch gezielte Geschäftsentwicklungsmaßnahmen im Rahmen der Neukundengewinnung den Boden für das Wachstum in Folgejahr zu kultivieren. Das geplante Wachstum im WLP-Bereich ist derzeit begründet durch die kontinuierlich wachsenden Teilnehmeranschlusszahlen der Partnerunternehmen, die jedoch aufgrund der Glasfaser doppelausbau-Thematik teilweise ihren Netzausbau reduzieren. Nichtsdestotrotz wird mit einer wachsenden Nachfrage der Mobilfunkanbieter nach Glasfaserinfrastrukturen zur Erschließung der 5G-Funkstandorte gerechnet. 5. Chancen- und Risikobericht Die Gesellschaft ist nach wie vor in das Risiko-Management-System der VSE Aktiengesellschaft eingebunden. Dies stellt sicher, dass Risiken systematisch erfasst und frühzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen zur angemessenen Bewältigung der Risiken ergriffen werden. Als größtes Risiko werden Einschränkungen des Betriebs technischer Zentraleinheiten gesehen. Daher werden zur Vermeidung von Störungen und Ausfällen solcher Zentralsysteme geeignete Überwachungssysteme sowie technische Redundanzsysteme eingesetzt. Die im laufenden Geschäftsjahr wiederholt erfolgreich durchgeführten Überprüfungen des Informationssicherheitssystems nach ISO 27001 sowie des Qualitäts- und Umweltmanagementsystems jeweils nach ISO 9001 bzw. ISO 14001 und des Arbeits- und Gesundheitsschutzmanagementsystems nach ISO 45001 bestätigen erneut, dass VSE NET angemessen mit potenziellen Risiken umgeht. Die steigende Inflation sowie die geringen Wachstumsaussichten für die Folgejahre belasten die allgemeine Wirtschaftslage enorm. Dies hat auch negative Auswirkungen auf den Telekommunikationsmarkt in Form von steigenden Energiekosten, Preisverfall bei den klassischen Diensten sowie zunehmenden Liefer- und Absatzschwierigkeiten. Diese werden von der Geschäftsführung jedoch als nicht bestandsgefährdend eingeschätzt. Vielmehr bieten der Telekommunikationsmarkt sowie die Einbindung der VSE NET in die E.ON-/VSE- Gruppe weiterhin eine gute Basis für eine stabile Geschäftsentwicklung. So plant u.a. die Westconnect in den Folgejahren den Ausbau ihrer Breitbandaktivitäten in Deutschland als eines der strategischen Wachstumsfelder unterstützt durch die VSE NET als ihren White-Label-Dienstleister. Die VSE NET wird hierzu die notwendigen Breitband-Dienste wie zum Beispiel Internetzugang, Telefonie und Netzbetrieb liefern.
Saarbrücken, den 21. März 2024 Marc Kahabka BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- und VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine Hinweise Die VSE NET GmbH mit Sitz in Saarbrücken hat als Unternehmensgegenstand die Planung, die Errichtung, den Erwerb und den Betrieb von Telekommunikationsnetzen und -anlagen sowie den Vertrieb von Telekommunikationsleistungen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter der HRB-Nummer 11002 eingetragen. Gesellschafterin ist die artelis s.a. mit Sitz in Luxemburg (100 %). Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Es handelt sich um eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der E.ON SE, Essen, einbezogen (größter und kleinster Konsolidierungskreis), der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt wird. Der Konzernabschluss der E.ON SE wird beim Betreiber des Unternehmensregisters elektronisch eingereicht und bekannt gemacht. Dadurch ist die VSE NET GmbH von der Pflicht, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Der Jahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt, die Beträge werden in Euro (EUR) oder Tausend Euro (T-EUR) angegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft erbringt energiespezifische Dienstleistungen innerhalb einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- und Gasunternehmen und fällt damit unter § 6b EnWG. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze AKTIVA Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und auf ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei Eintritt einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände und Entwicklungskosten werden nicht aktiviert. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Den planmäßigen linearen Abschreibungen auf das Anlagevermögen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis einschließlich 250 EUR werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst. Anlagenzugänge von mehr als 250 EUR und bis zu 800 EUR werden aktiviert und im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben. Alle anderen Vermögensgegenstände werden über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn eine voraussichtlich dauernde Wertminderung eingetreten ist. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert bilanziert. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden angemessene Teile der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes und für die betriebliche Altersversorgung nicht berücksichtigt. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der in § 255 Abs. 2 S.3 HGB genannten Kosten wurde kein Gebrauch gemacht. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Verzinsliche Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert. Vorräte werden auf der Basis von Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten für unfertige Leistungen umfassen Einzel- und Gemeinkosten im Sinne des § 255 Abs. 2 HGB. Von dem Wahlrecht zur Einbeziehung der in § 255 Abs. 2 S. 3 HGB genannten Kosten wurde kein Gebrauch gemacht. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden berücksichtigt. Flüssige Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Passive latente Steuern aus den nur steuerlich zulässigen Wertansätzen (insbesondere Ansatz der degressiven Abschreibung auf Zugänge im Anlagevermögen 2012) wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen verrechnet. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 31 % (im Vorjahr 32 %) angesetzt. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden nicht aktiviert. PASSIVA Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung geschätzter künftiger Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Pensionsrückstellungen umfassen neben den vertraglich zugesagten Barbezügen auch Rückstellungen für Deputatverpflichtungen, die auf Basis des Ablösebetrags bzw. der Netto-Selbstkosten bewertet werden. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung eines Gehaltstrends und einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Der im Geschäftsjahr angewendete Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr 1,79 %). Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationsabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - zugrunde. Auf Basis eines 7-Jahresdurchschnittszinssatzes (1,74 %; Vorjahr 1,44 % p.a.) ergibt sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T-EUR 101 (Pensionen T-EUR 99, Deputate T-EUR 2), der grundsätzlich ausschüttungsgesperrt ist. Da die Gesellschaft über ausreichend freie Rücklagen verfügt, kann der Jahresüberschuss in voller Höhe ausgeschüttet werden. Eine Dynamisierung der Renten mit 2,2 % (Vorjahr 2,0 %) sowie ein Gehaltstrend von 2,95 % (Vorjahr 2,75 %) wurden berücksichtigt. Soweit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB vorliegt, ergibt sich die Rückstellung aus dem Saldo der Verpflichtung und des Zeitwerts des zur Deckung gebildeten Deckungsvermögens (verpfändete Rückdeckungsversicherung). Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die als passive Rechnungsabgrenzungsposten bilanzierten Baukostenzuschüsse von Kunden werden ratierlich über ihre Laufzeit zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Umsatzerlöse Die volumenabhängigen Umsatzanteile für den Monat Dezember müssen im Rahmen von Schätzverfahren ermittelt werden. Grundlage für die Schätzung sind die IST-Relationen der November- und Dezemberrechnungen des Vorjahres unter Beachtung der aktuellen Geschäftsjahresentwicklung. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Berichtsjahr sind im Anlagenspiegel, der als Anlage diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. Eine Aufstellung des vollständigen Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11, 11a HGB ist ebenfalls als Anlage beigefügt. Immaterielle Vermögensgegenstände Der Posten enthält neben Telekommunikations- und Softwarelizenzen vor allem die Software im Order-, Forderungs- und Fakturierungsmanagement sowie ein CRM-Tool. Sachanlagen Die Investitionen in Sachanlagen sind im Wesentlichen auf die Ablösung älterer Netzwerkkomponenten/ Übertragungstechnologien und Netzerweiterungen zurückzuführen. Darüber hinaus wurde im Bereich der Daten- und Sprachtechnik in Hardware investiert, um den stetig steigenden Kundenzahlen zu entsprechen und deren Bandbreitenbedarf zu decken. Nicht zuletzt wurde investiert in die Netzwerksicherheit, Backuplösungen für Rechenzentrumskunden sowie in die Hardware unserer zentralen Betriebsplattformen. Finanzanlagen Die Angaben zu den Beteiligungen sind in einer gesonderten Übersicht (Beteiligungsverzeichnis) dargestellt. Vorräte Bei den Vorräten handelt es sich um unfertige Leistungen für Kundenprojekte (bewertet zu Einzelkosten zuzüglich angemessener Teile der Gemeinkosten) sowie um Lagermaterial. Wegen fehlender Gängigkeit bestimmter Lagermaterialien werden in Abhängigkeit von der Umschlagshäufigkeit Abschläge vorgenommen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren größtenteils aus der Rechnungsstellung von Telekommunikationsdienstleistungen und enthalten auf Grund des Fast Close-Jahresabschlusses Schätzbeträge für den Monat Dezember. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von T-EUR 1.088 (Vorjahr T-EUR 1.054) aus Lieferungen und Leistungen (davon T-EUR 193 (Vorjahr T-EUR 6) gegen Gesellschafter) sowie mit T-EUR 0 aus dem Finanzclearing mit der VSE Aktiengesellschaft (Vorjahr T-EUR 1.500). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren in Höhe von T-EUR 151 (Vorjahr T-EUR 79) aus sonstigen Forderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen an Steuergläubiger. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktive Rechnungsabgrenzung resultiert aus Pachtverträgen für Lichtwellenleiter, denen eine Laufzeit von 10 Jahren zugrunde liegt, sowie einer Mietvorauszahlung. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen basieren auf versicherungsmathematischen Gutachten und enthalten auch rückgedeckte Verpflichtungen (T-EUR 542, Vorjahr T-EUR 523) sowie saldiertes - zum Zeitwert bewertetes - Deckungsvermögen in Höhe von T-EUR 168 (Vorjahr T-EUR 164). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen zusammen aus ausstehenden Lieferantenrechnungen (T- EUR 5.343, Vorjahr T-EUR 6.657) sowie Verpflichtungen im Personalbereich (T-EUR 1.141, Vorjahr T-EUR 1.298). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beziehen sich auf ein Darlehen der SaarLB, die mit 10 % an der Muttergesellschaft artelis s.a. beteiligt ist. Die Besicherung der Restschuld erfolgt durch die Zession von Kundenforderungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen mit T-EUR 2.984 (Vorjahr T-EUR 0) aus dem Finanzclearing und in Höhe von T-EUR 1.338 (Vorjahr T-EUR 96) aus Lieferungen und Leistungen. Rechnungsabgrenzungsposten Die passive Rechnungsabgrenzung betrifft im Wesentlichen von Kunden erhaltene Baukostenzuschüsse sowie Einnahmen, die das Geschäftsjahr 2024 betreffen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen gegenüber der VSE-Gruppe aus diversen Verträgen in Höhe von insgesamt T-EUR 1.339 (alle gegenüber verbundenen Unternehmen). Ein Bestellobligo bestand zum Bilanzstichtag in Höhe von T-EUR 4.807. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Berichtsjahr beläuft sich der Gesamtumsatz auf T-EUR 60.855 (Vorjahr T-EUR 57.741), wobei sich folgende Aufteilung auf die einzelnen Bereiche ergibt:
Der Auslandsanteil am Gesamtumsatz beträgt T-EUR 1.534 (Vorjahr T-EUR 1.904). sonstige betriebliche Erträge Der überwiegende Teil der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T-EUR 1.313 (Vorjahr T-EUR 1.597) sowie aus der Veräußerung einer Beteiligung in Höhe von T-EUR 506. Materialaufwand
Personalaufwand
Im Berichtsjahr standen durchschnittlich 125 Mitarbeiter in einem unbefristeten und 2 Mitarbeiter in einem befristeten Arbeitsverhältnis. Insgesamt sind dies im Berichtsjahr durchschnittlich 127 (Vorjahr 125) Mitarbeiter. Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag 13 (Vorjahr 13) Ausbildungsverhältnisse. sonstige betriebliche Aufwendungen Sie beinhalten vor allem die Aufwendungen für die Auftragsabwicklung und Fakturierung, die kaufmännische Geschäftsbesorgung, diverse Mieten, Schadenersatzforderungen, Provisionen sowie allgemeine Verwaltungskosten. Erträge aus Beteiligungen Die Gesellschaft erhielt Dividenden von der SWT trilan GmbH. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Im Berichtsjahr sind Zinsen aus Arbeitgeberdarlehen enthalten. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Posten resultiert unter anderem aus der Berechnung von Verzugszinsen sowie dem Finanzclearing. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen betreffen im Wesentlichen Darlehenszinsen (T-EUR 141, Vorjahr T-EUR 161), Zinsen an verbundene Unternehmen (T-EUR 25, Vorjahr T-EUR 21) sowie den Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen (T-EUR 114, Vorjahr T-EUR 258). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Sonstige Angaben Die Angaben hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wird in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss an die Gesellschafterin auszuschütten. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird verzichtet, weil dieses im Konzernabschluss des einbeziehenden Mutterunternehmens enthalten ist. Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz Es bestanden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen bzw. assoziierten Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG:
Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Georges Muller (bis 19.03.2024 †) Luxemburg Marc Kahabka Oestrich-Winkel
Saarbrücken, 21. März 2024 Marc Kahabka Entwicklung des Anlagevermögens vom 01. Januar 2023 - 31. Dezember 2023
Beteiligungsverzeichnis zum 31.12.2023
Tätigkeits-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Tätigkeits-Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Erläuterungen zum Tätigkeitsabschluss für das Geschäftsjahr 2023 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Tätigkeitsabschluss finden die gleichen Grundsätze Anwendung wie im Jahresabschluss zum 31.12.2023 der VSE NET GmbH mit Sitz in Saarbrücken. Die Grundsätze sind im Anhang des Jahresabschlusses der VSE NET GmbH zum 31.12.2023 dargestellt. Zuordnungsgrundsätze Die grundsätzliche Zuordnung erfolgt entweder direkt oder per Schlüsselung gemäß den nachfolgenden Erläuterungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung: Umsatzerlöse Im Berichtsjahr beläuft sich der Gesamtumsatz wie im Vorjahr auf rd. 700 T€ aus der Erbringung von energiespezifischen Dienstleistungen für den Stromnetzbereich. Die Zuordnung und Auswertung der Umsatzerlöse aus dem entsprechenden Kundendienstleistungsvertrag erfolgt über ein separates Kontierungselement (Kundenprojektnummer: W58-1-7). Materialaufwand Der mit der energiespezifischen Dienstleistung verbundene Materialaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf rd. 6 T€ (Vorjahr: rd. 13 T€). Die Minderung gegenüber dem Vorjahr ist v.a. auf geringere Wartungskosten zurückzuführen. Die Zuordnung und Auswertung des Materialaufwands aus dem entsprechenden Kundendienstleistungsvertrag erfolgt über ein separates Kontierungselement (Kundenprojektnummer: W58-1-7).
Personalaufwand Der mit der energiespezifischen Dienstleistung verbundene Personalaufwand beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf rd. 572 T€ (Vorjahr: rd. 495 T€). Im Berichtsjahr waren 19 technische Mitarbeiter mit einem unterschiedlichen Stundenanteil (von 5% bis 100%) für den Kundendienstleistungsvertrag tätig (Vorjahr: 13 technische Mitarbeiter mit einem unterschiedlichen Stundenanteil von 2,5% bis 100%). Die individuellen Personalkosten dieser Mitarbeiter gewichtet mit ihrem Stundenanteil für den energiespezifischen Vertrag ergibt den entsprechenden Personalaufwand.
Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf rd. 222 T€ (Vorjahr: rd. 177 T€) und beinhalten die mit dem für den energiespezifischen Dienstleistungsvertrag eingesetzten Personal direkt verbundenen Kosten wie insbesondere Miet-, Fuhrpark- und Schulungskosten sowie einen Vertriebs- und Verwaltungsgemeinkostenzuschlag auf die anteiligen Personalkosten von 20%. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Für die Erbringung der energiespezifischen Dienstleistungen wird kein Anlagevermögen vorgehalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und es werden keine Beträge ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen oder die einen größeren Umfang haben. Rückstellungen Für die Erbringung der energiespezifischen Dienstleistungen bestehen keine Rückstellungen. Anzahlungen Für die Erbringung der energiespezifischen Dienstleistungen bestehen keine Anzahlungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und es werden keine Beträge ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.
Saarbrücken, den 21. März 2024 Marc Kahabka, Geschäftsführer Protokoll der Gesellschafterversammlung der VSE NET GmbH vom 18. April 2024
Top 1 Beschlüsse Feststellung Jahresabschluss 2023, Ergebnisverwendung des Geschäftsjahrs 2023 Feststellung Jahresabschluss 2023, Ergebnisverwendung des Geschäftsjahrs 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die VSE NET GmbH, Saarbrücken Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VSE NET GmbH, Saarbrücken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VSE NET GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit "Elektrizitätsverteilung" nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses - geprüft.
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und des Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung des Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Saarbrücken, den 22. März 2024 KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Jeromin, Wirtschaftsprüfer Heintz, Wirtschaftsprüfer |
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