Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 6044
Eingetragen
26.1.1999
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenSonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Ausführung von Hoch-, Tief-, Stahlbeton- und Sanierungsarbeiten, die Erstellung schlüsselfertiger Bauten, der Handel mit Baustoffen, sowie der An- und Verkauf von Grundstücken. Die Gesellschaft kann alle damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte betreiben. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten. Die Gesellschaft darf Beteiligungen verwalten, insbesondere die Geschäftsführung und Vertretung als persönlich haftende Gesellschafterin von Personengesellschaften übernehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Dickenbrok
seit 15.5.2023
Geschäftsführer
Michael Sieker
seit 15.5.2023
Prokura
Steffen Ulbrich
seit 15.5.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Eva Dickenbrok
Gartenstraße 32049 Herford
95.000 €
95.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AKD-BAU GmbH

Herford

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

AKD-BAU ist ein mittelständisches Bauunternehmen mit Sitz in Herford, Ostwestfalen. Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 1999 gegründet und ist im Handelsregister Bad Oeynhausen unter HRB 6044 eingetragen. Die Geschäftsführung obliegt einem Gesellschafter und einem angestellten Geschäftsführer. Das Unternehmen beschäftigt einen festen Mitarbeiterstamm von durchschnittlich 88 Mitarbeitern, bestehend aus technischen und kaufmännischen Angestellten sowie Polieren und gewerblichen Mitarbeitern.

Das AKD-BAU Leistungsspektrum reicht vom konventionellen Rohbau als Mauerwerksbau bzw. Stahlbetonbau bis hin zur schlüsselfertigen Erstellung von Bauprojekten. Die Gesellschaft errichtet Gebäude für Produktion, Gewerbe und Verwaltung sowie im Wohnungsbau für den sozialen und kommunalen Sektor sowohl für private als auch öffentliche Nutzung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branchen

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die deutsche Wirtschaft weiterhin maßgeblich von den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und den damit einhergehenden Herausforderungen beeinflusst. Steigende Energiepreise und die zunehmende Inflation verstärkten die bereits angespannte wirtschaftliche Situation. Hierzu kamen die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Deutschland ist in eine Rezession gerutscht, das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war nach Feststellung des Statistischen Bundesamts kalenderbereinigt um 0,1 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung ist in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich verlaufen. Destatis zufolge ist die Wirtschaftsleistung 2023 im produzierenden Gewerbe, ohne Baugewerbe, um rd. 2 Prozent zurückgegangen. Das verarbeitende Gewerbe legt 2023 preisbereinigt ebenfalls ein Minus von 0,4 Prozent dar. Positive Impulse sind hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau gekommen. Dagegen sind Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut gesunken, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Nach den Daten des Statistischen Bundesamt erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt in allen Betrieben in 2023 ca. 162,6 Mrd. EUR, nach 160,4 Mrd. EUR in 2022. Der Umsatz erhöhte sich damit nominal um 1,3 Prozent, verlor aber real um 5,3 Prozent. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag in 2023 bei 7 Prozent.

Dabei verlief die Umsatzentwicklung nach Größenklassen und Bausparte sehr unterschiedlich. Während Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten oftmals einen Umsatzzuwachs verzeichnen konnten, haben Unternehmen mit weniger als 20 Arbeitnehmern Verluste zu vermerken.

Der Hochbau verzeichnet 2023 einen nominalen Umsatzrückgang von 2,2 Prozent, dagegen stiegen die Umsätze im Tiefbau um 7,5 Prozent. Insbesondere die Nachfrageschwäche im Wohnungsbau kostet den Hochbau Kraft. Den Tiefbau stützen Projekte der Energie- und Mobilitätswende.

Der Wohnungsbau war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer Nachfrageschwäche geprägt. Maßgeblich hierfür war das anhaltend hohe Zinsniveau für Immobilienkredite, das immer noch hohe Preisniveau für Bauleistungen sowie die gestiegenen Lebenshaltungskosten. Der Nachfrageschwund hat sich in der Umsatzentwicklung 2023 niedergeschlagen. Nach 61,4 Mrd. EUR in 2022 wurden 2023 noch 57,9 Mrd. EUR umgesetzt. Dies entspricht einem nominalen Rückgang um 5,7 Prozent.

Im Wirtschaftsbau verlief die Entwicklung 2023 zweigeteilt. Während den Hochbau die hohe Zinslast verbunden mit der schwachen Konjunkturentwicklung in den Industriebereichen traf, hat der Wirtschaftstiefbau in den letzten Jahren zusehends an Gewicht gewonnen. So bringen die vier Netzbetreiber den Stromtrassenausbau voran und auch der Ausbau des schienengebundenen Verkehrs der Deutschen Bahn erreicht den Markt. Der Umsatz im Wirtschaftstiefbau erreichte 2023 nominal ein Zuwachs von knapp 12 Prozent, real ein Zuwachs von 4,6 Prozent.

Anders die Entwicklung im Wirtschaftshochbau, hier schlägt sich die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar nieder. Konkret verfehlten die Neubaugenehmigungen das Vorjahresvolumen. Handelsgebäude, Hotel und Gastronomie erholten sich nach der Corona-Pandemie immer noch nicht. Einzig Fabrikgebäude schließen mit einem positiven Saldo. Bei Neu- und Umbaumaßnahmen in Wirtschaftsbauten fehlen im Vergleich zum Vorjahr nominal ca. 4,2 Mrd. EUR (-10 Prozent).

Insgesamt erreichte der Umsatz im Wirtschaftsbau in 2023 ca. 60 Mrd. EUR, nominal ein Zuwachs um 5,5 Prozent, real ein Verlust von 1,3 Prozent. Für 2024 rechnet der ZDB im Wirtschaftsbau, gestützt auf die Orderzahlen im Tiefbau, mit einem realen Zuwachs von 2,7 Prozent.

Der öffentliche Bau verzeichnet für 2023, gepuscht durch Großprojekte, einen Umsatz von ca. 44,6 Mrd. EUR, ein nominaler Zuwachs um 6 Prozent. Stützend wirkte dabei die Entwicklung im öffentlichen Hochbau. Dieser legte nominal um ca. 13 Prozent zu. Im öffentlichen Tiefbau wurden 35,2 Mrd. EUR umgesetzt, nominal ein Zuwachs um ca. 4 Prozent.

Für das Jahr 2024 prognostiziert der Sachverständigenrat zu Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (Wirtschaftsweise) ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent. Im folgenden Jahr 2025 soll das Bruttoinlandsprodukt um 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Durch den Krieg in der Ukraine gestalten sich die Prognosen für die deutsche Wirtschaft jedoch schwierig.

Der russische Einmarsch in die Ukraine hat die Rahmenbedingungen für das laufende Jahr sowohl für die Gesamtwirtschaft als auch für die Baubranche gravierend verändert.

Obwohl sich die Energieversorgungslage vorerst entspannt hat, ist die Energiekrise noch nicht überwunden. Darüber hinaus deuten nur langsam sinkende Preise für Baumaterialien nicht auf eine schnelle Entspannung bei den Produktionskosten hin. Zusätzlich ist von entscheidender Bedeutung eine sinkende Zinsentwicklung.

All diese Faktoren, in Verbindung mit der weiterhin bestehenden Arbeitskräfteknappheit, machen Bauprojekte schwer kalkulierbar und dämpfen die Aussicht auf ein wiederkehrendes Wachstum im laufenden Jahr.

Insgesamt geht der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der aktualisierten Konjunkturprognose (März 2024) davon aus, dass die Bauinvestitionen im Jahr 2024 um 3 Prozent zurückgehen und im Jahr 2025 nur geringfügig wachsen werden.

2.2. Geschäftsverlauf

In diesem konjunkturellen Umfeld können wir auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken. Das Jahr 2023 war, wie bereits das Vorjahr, von einer sehr guten Auslastung der personellen und technischen Kapazitäten geprägt. Die erzielte Gesamtleistung übertraf erfreulicherweise unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2023. Im Vergleich zum Vorjahr können wir einen Anstieg der Gesamtleistung um rd. 19 Prozent verzeichnen.

Die umsatzabhängigen Aufwendungen für bezogene Leistungen und Material- und Geräteeinsatz sind gegenüber dem Vorjahr um rd. 23 Prozent gestiegen. Die Personalkosten weisen unter Berücksichtigung der ergebnisbezogenen Vergütungen eine Steigerung von rd. 12 Prozent aus.

Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit haben sich mit einem Ausweis von 1.581 TEUR (Vorjahr: 1.528 TEUR) unwesentlich verändert.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr mit einem Ausweis von 42 TEUR (Vorjahr: -37 TEUR) positiv entwickelt, Zinserträge wurden in Höhe von 97 TEUR erwirtschaftet.

Das Ergebnis nach Steuern ist auf dem Niveau des Vorjahrs geblieben, was trotz der schwierigen Marktsituation, auf die konsequente Umsetzung unserer Unternehmensstrategie und der Konsolidierungspolitik zurückzuführen ist.

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen rd. 2,1 Prozent der Bilanzsumme aus.

Die Finanzierung der Bauprojekte erfolgt zu wesentlichen Teilen aus Anzahlungen der Auftraggeber. Darüber hinaus stehen uns Kreditlinien unserer Banken zur Verfügung, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen rd. 10 Prozent der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen.

AKD-BAU hat eine ausgewogene Kapitalstruktur, die Eigenkapitalquote beträgt 27,3 Prozent.

Unsere Investitionstätigkeiten sind derzeit abgeschlossen. Für die Zukunft sind lediglich Ersatzinvestitionen geplant. Die weiteren für die Bauabwicklung notwendigen Gerätschaften werden wie geplant angemietet.

Wie aus den Ausführungen ersichtlich, stellt sich die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv dar, unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

3. Chancen und Risiken

3.1. Branchenspezifische Risiken

Die Indikatoren der letzten Monate spiegeln sich im nachhaltigen Orderrückgang im Wohnungsbau und die Nachfrageschwäche im gewerblichen Hochbau. Dies führt tendenziell zu einer Unterauslastung der in den letzten Jahren geschaffenen Kapazitätserweiterung. Dieser Produktivitätsverlust stellt die Unternehmen vor nicht unerhebliche betriebswirtschaftliche Auswirkungen. Dazu kommen steigende Kosten auf der Einkaufsseite, sowie ein wieder anziehender Preiswettbewerb um Aufträge. Von entscheidender Bedeutung für die Weiterentwicklung der Baubranche sind die Erwartungen zu sinkender Zinsentwicklung und auf die Umsetzung des Wachstumschancengesetzes mit der degressiven AfA im Mietwohnungsbau. Hier erwarten Investoren eine Entlastung im Jahresverlauf 2024.

3.2. Ertragsorientierte und finanzwirtschaftliche Risiken

Wir definieren einen klaren Anspruch "souveräne Qualität zum marktgerechten Preis" und setzen diesen mit viel Erfahrung und Engagement um. Wir gehen davon aus, dass wir durch einen effizienten Einkauf der Nachunternehmerleistungen sowie strategische Weiterentwicklung des Betriebskonzeptes unsere Marktanteile mittel- bis langfristig halten und weiter ausdehnen können. Im Zuge weiterer Organisationsoptimierung können möglicherweise Zusatzkosten anfallen. Gegenwärtig sind wir mittels unterschiedlicher Werbemaßnahmen verstärkt bemüht, neue qualifizierte Mitarbeiter zu akquirieren und in die Belegschaft unseres Unternehmens einzubinden.

Basierend auf der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem informieren wir uns vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität der neuen Kunden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagement der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Bei Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Es setzt ein aussagefähiges System zur Früherkennung und Überwachung von unternehmensspezifischen Risiken ein.

3.3. Chancen

Bei AKD-BAU arbeitet ein Team aus erfahrenen und engagierten Spezialisten. Mit moderner Bautechnologie, klarer Organisation und gesicherten Arbeitsabläufen schaffen wir Werte, die lange Bestand haben. Die Gesellschaft ist auf dem regionalen Markt gut positioniert und kann dabei auf vielfältige Vernetzung zu Kunden, Lieferanten, Architekten und Bauträgern, die AKD-BAU als verlässlichen Partner schätzen, zurückgreifen.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3.4. Prognose

Der russische Einmarsch in die Ukraine hat die Rahmenbedingungen für das laufende Jahr sowohl für die Gesamtwirtschaft als auch für die Bauwirtschaft nach wie vor gravierend verändert. Die Bauindustrie geht, Stand Ende April 2024, davon aus, dass sich der reale Umsatz im laufenden Jahr noch einmal dezimieren wird.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens als gut. Für 2024 erwarten wir keine wesentliche Veränderung. Übliche Kalkulationen für Preise von Bauleistungen über mehrere Wochen oder Monate sind aufgrund der Preissteigerungen nach Tagespreisen bei Baumaterial weiterhin nur eingeschränkt möglich. Sollte diese Situation deutlich länger als erwartet anhalten, könnte dieses auch Auswirkung auf unseren Umsatz und das Betriebsergebnis haben.

Um unsere derzeit gute Entwicklung zu stützen, werden wir weiterhin versuchen, die Bautätigkeit durch Verstärkung und kontinuierliche Qualifizierung unserer technischen Abteilung zu forcieren und die enge Vernetzung zu Kunden, Architekten und Bauträgern sowie Nachunternehmern und Lieferanten weiter ausbauen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in steigenden Materialpreisen und dem anziehenden Preiswettbewerb bei Aufträgen. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

In unserer erweiterten Planung für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einer Gesamtleistung von ca. 45.000 TEUR und einem Jahresüberschuss von rd. 912 TEUR vor Steuern aus. Insgesamt erwarten wir, basierend auf dem aktuellen Auftragsbestand, den eingeleiteten Akquisitionsmaßnahmen und den geplanten Fixkosten die festgelegten Ziele zu erreichen.

Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

 

Herford, den 3. Juli 2024

gez. Ulrich Nowatzki, Geschäftsführer

gez. Carsten Dickenbrok, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.581.519,21 2.497.152,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 74.757,00 102.897,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 40.000,00 45.000,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 34.757,00 57.897,00
II. Sachanlagen 2.006.489,08 2.018.005,08
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 886.403,08 914.158,08
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.120.086,00 1.103.847,00
III. Finanzanlagen 500.273,13 376.249,99
1. Übrige Finanzanlagen 500.273,13 376.249,99
B. Umlaufvermögen 15.958.709,12 14.067.607,39
I. Vorräte 3.470.682,73 2.211.413,83
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 44.943.744,63 32.318.649,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.486.178,38 2.063.452,12
1. Übrige Vermögensgegenstände 3.486.178,38 2.063.452,12
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.001.848,01 9.792.741,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.940,00 35.040,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 18.613.168,33 16.599.799,46

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.074.281,97 4.598.794,07
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 661.291,88 661.291,88
III. Bilanzgewinn 4.312.990,09 3.837.502,19
B. Rückstellungen 6.950.146,03 3.945.990,19
C. Verbindlichkeiten 6.584.428,33 8.055.015,20
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 390.941,28 419.825,28
2. Übrige Verbindlichkeiten 6.193.487,05 7.635.189,92
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.312,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 18.613.168,33 16.599.799,46

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.751.153,10 10.910.712,97
2. Personalaufwand 7.586.261,81 6.772.482,29
a) Löhne und Gehälter 5.733.175,79 5.083.800,24
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.853.086,02 1.688.682,05
3. Abschreibungen 484.109,85 458.480,33
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 484.109,85 458.480,33
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.581.005,27 1.528.041,39
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5.169,55 1.459,06
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 97.210,15 10.787,48
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 59.934,99 48.774,32
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 651.998,07 635.524,90
9. Ergebnis nach Steuern 1.490.222,81 1.479.656,28
10. sonstige Steuern 14.734,91 13.152,49
Jahresüberschuss 1.475.487,90 1.466.503,79

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 1.475.487,90 1.466.503,79
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.837.502,19 2.370.998,40
3. Bilanzgewinn 4.312.990,09 3.837.502,19

Anhang

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Firma der Gesellschaft lautet "AKD-BAU GmbH". Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Herford und ist beim Amtsgericht Bad Oeynhausen im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nummer HRB 6044 eingetragen.

Die Gesellschaft wendet bei der Gliederung der Bilanz pflichtgemäß die für die Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 266 ff. HGB an. Von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Abs. 2 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Bei dieser Offenlegung werden die Erleichterungsvorschriften bezüglich der Bilanz gemäß § 327 HGB sowie gemäß § 276 HGB bezüglich der Gewinn- und Verlustrechnung in Anspruch genommen.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde durch die wirtschaftlich zu erwartende Nutzung des erworbenen Geschäfts bestimmt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Abschreibungszeitraum entspricht den Nutzungsdauern der Anlagegüter. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht.

Die erhaltenen und geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt, soweit diesen Anzahlungen Herstellungskosten gegenüberstehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken ist durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel.

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Bestand 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Umbuchung 2023
EUR
Bestand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 172.885,66 0,00 0,00 0,00 172.885,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.126.762,10 0,00 0,00 0,00 1.126.762,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.851.032,06 444.453,85 66.173,01 0,00 3.229.312,90
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 376.249,99 124.023,14 0,00 0,00 500.273,13
Gesamt 4.576.929,81 568.476,99 66.173,01 0,00 5.079.233,79
Abschreibungen
Bestand 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
Bestand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 114.988,66 23.140,00 0,00 138.128,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.000,00 5.000,00 0,00 10.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 212.604,02 27.755,00 0,00 240.359,02
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.747.185,06 428.214,85 66.173,01 2.109.226,90
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 2.079.777,74 484.109,85 66.173,01 2.497.714,58
Buchwerte
Bestand 31.12.2023
EUR
Bestand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 34.757,00 57.897,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.000,00 45.000,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 886.403,08 914.158,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.120.086,00 1.103.847,00
III. Finanzanlagen
Wertpapiere des Anlagevermögens 500.273,13 376.249,99
Gesamt 2.581.519,21 2.497.152,07

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt TEUR 1.251 (Vorjahr: TEUR 596) haben in Höhe von TEUR 507 (Vorjahr: TEUR 525) eine Restlaufzeit von über einem Jahr und enthalten Forderungen gegen Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von TEUR 652 (Vorjahr: TEUR 0). Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den Guthaben bei Kreditinstituten dienen TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 50) der Absicherung der Ansprüche der Arbeitnehmer aus ihrem Arbeitszeitkonto gemäß dem Baurahmentarifvertrag (BRTV). Weitere TEUR 401 (Vorjahr: TEUR 401) sind verfügungsbeschränkt und dienen als Sicherheit für Gewährleistungs- und sonstige Bürgschaften sowie Betriebsmittelkreditlinien.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.838 (Vorjahr: TEUR 2.371).

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und sonstige Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 29) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von TEUR 361 (Vorjahr: TEUR 391) eine Restlaufzeit über einem Jahr; Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen in Höhe von TEUR 239 TEUR (Vorjahr: TEUR 270). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.206 TEUR (Vorjahr: TEUR 1.210) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von 623 TEUR (Vorjahr: TEUR 464) eine Restlaufzeit über einem Jahr; Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren bestehen nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 567 (Vorjahr: TEUR 197). Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Globalzession und Grundpfandrechte gesichert.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Beträge für ausstehende Nachunternehmerrechnungen sowie Gewährleistungsansprüche.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht-, Miet- und Leasingverträgen bestehen für die Folgejahre voraussichtlich in Höhe von TEUR 302 p.a. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne zukünftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Verträge über bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens sind über Laufzeiten von drei bis fünf Jahren abgeschlossen; Mietverträge über Gebäude sind in der Regel befristet mit Optionsrechten abgeschlossen.

Gewährleistungsverpflichtungen bestehen im geschäfts- und branchenüblichen Rahmen.

5. Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften für ein Bauprojekt eines fremden Dritten in Höhe von TEUR 5.000 (Vorjahr: TEUR 5.000).

Die Gesellschaft geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur in Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener oder nahestehender Unternehmen ein. Auf Basis einer kontinuierlichen Evaluierung der Risikosituation der eingegangenen Haftungsverhältnisse und unter Berücksichtigung der bis zum Aufstellungszeitpunkt gewonnenen Erkenntnisse geht die Gesellschaft derzeit davon aus, dass die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegende Verpflichtung von dem Hauptschuldner erfüllt werden kann. Die Gesellschaft schätzt daher bei den aufgeführten Haftungsverhältnissen das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein.

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr Herr Dipl.-Ing. Ulrich Nowatzki, Bauingenieur und Herr Dipl.-Wi. Jur. (FH) Carsten Dickenbrok, LL.M. (ab 28. April 2023).

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:

2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 63
Kaufmännische und technische Angestellte 25
Aushilfe 1
89

 

Herford, den 3. Juli 2024

gez. Ulrich Nowatzki, Geschäftsführer

gez. Carsten Dickenbrok, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AKD-BAU GmbH, Herford

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AKD-BAU GmbH, Herford, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AKD-BAU GmbH, Herford, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rheda-Wiedenbrück, den 3. Juli 2024

Wortmann & Partner & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft • Steuerberatungsgesellschaft

Sven Wegener, Wirtschaftsprüfer

Manfred Vorderbrüggen, Wirtschaftsprüfer

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