ATB Beteiligungen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kurosch Javadinejad seit 5.6.2024 | Geschäftsführer |
Ives Daniel C. Declerck seit 7.3.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Asteria Deutschland GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ATB Systemetiketten GmbH (vormals: BK Invest GmbH)Herne (vormals: Landau in der Pfalz)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens Nach der im Geschäftsjahr 2023 erfolgten Verschmelzung des Tochterunternehmens ATB Verwaltungs GmbH, Herne, und der damit einhergehenden Anwachsung des Tochterunternehmens ATB Systemetiketten GmbH & Co. KG, Herne (nachfolgend kurz "ATB KG"), ist die ATB Systemetiketten GmbH, Herne (vormals BK Invest GmbH, Landau in der Pfalz), nunmehr nicht mehr als reine Holdinggesellschaft, sondern seit dem 1. Oktober 2023 im Bereich der Herstellung und des Vertriebs von Etiketten tätig. Die Produktionsstätte befindet sich am Sitz der ATB Systemetiketten GmbH (nachfolgend kurz "ATB") in Herne. Nach einem Eigentümerwechsel im Mai 2023 ist die ATB in die Asteria Labels & Packaging Group, Gullegem/Belgien, eingebunden; davor war sie Teil der Barthel Gruppe in Essen. 1. Geschäftsmodell Beginnend spezialisiert auf die facettenreichen Bereiche der Thermohaftetiketten, folgte bei der ATB KG in kurzen Abständen der Ausbau vielfältiger, effektiv gestalteter Speziallösungen wie beispielsweise mehrfarbige Rückseitenbedruckungen, Klebstoffneutralisierungen, transparente No-Label-Look-Etiketten, Sicherheitsetiketten, Heiß- und Kaltprägung und nicht zuletzt die Entwicklung eigener Haftlaminate, abgestimmt auf kundenspezifische Anforderungen. Beispielhaft dafür sind die Verklebung unter niedrigen Temperaturen und/oder hohen Feuchtigkeitseinflüssen sowie lebensmittelechte Etiketten aus Papier oder verschiedenen Folien zu erwähnen. Zum Kundenstamm der ATB gehören neben großen Logistikunternehmen unter anderem Unternehmen der Lebensmittel-, Kosmetik- und Hygieneindustrie. Durch diese gesetzten Branchenschwerpunkte ist die ATB gegenüber anderen Marktteilnehmern, mit dem Fokus auf Unternehmen aus den Segmenten Automotive sowie Kosmetik- und Körperpflege, weniger anfällig für konjunkturbedingte Schwankungen, wodurch unter anderem eine bessere Planung von Auftragsbearbeitung und Materialbeschaffung möglich ist. Die Produktion wird auf 18 Maschinen an circa 260 Tagen im Jahr ganztätig betrieben, um die Kundenaufträge zuverlässig, fristgerecht und mit einem hohen Maß an Qualität fertigzustellen. 2. Compliance Die Einhaltung geltender Gesetze, unternehmensinterner Richtlinien sowie ethischer Standards ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Die Geschäftsführung der ATB hat die unternehmensweit gültigen Verhaltensgrundsätze allen im Unternehmen beschäftigten Mitarbeitern bekannt gegeben. Die Verhaltensgrundsätze sind verbindlicher Maßstab für das Handeln sowie Verpflichtung zum Schutz aller Mitarbeiter zugleich. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war auch im Jahr 2023 von den Folgen des Krieges in der Ukraine sowie den massiven Energiepreiserhöhungen geprägt. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe sowie ein sich verstärkender Fachkräftemangel. Der zunehmende Anstieg der Inflation aufgrund preistreibender Einflussfaktoren - dabei speziell auf den Energiemärkten - stellen eine signifikante Herausforderung für die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Gesamtwirtschaft dar. ifo Geschäftsklima Deutschland und seine Komponenten Lange Zeitreihen für das ifo Geschäftsklima Deutschland und seine beiden Komponenten Geschäftslage und -erwartungen Deutschland
Die US-Notenbank Fed erhöhte die Leitzinsen in 2023 in mehreren kurz aufeinanderfolgenden Schritten auf bis zu 5,5 % zu Ende 2023. Auch die EZB begann Ende 2022 die Zeitenwende in der Zinspolitik von 0 % in mehreren Schritten bis auf 4,5 % im September 2023 (aktueller Zinssatz), was Finanzierungen zunehmend verteuerte. Das 1. Halbjahr 2023 zeichnete sich durch schwache Nachfrage auf Grund hoher Lagerbestände aus, das 2. Halbjahr 2023 war im Wesentlichen geprägt durch die Rezessionsentwicklung sowohl in Deutschland aber auch im europäischen Binnenmarkt. Dabei waren es weniger Kundenverluste, sondern eher die geringere Nachfrage bestehender Kunden. Entwicklung der Branche Selbstklebende Etiketten sind ein Produkt, welches in weitestgehend allen gängigen Industriebereichen verwendet wird. Somit hat sich historisch herauskristallisiert, dass eine starke Korrelation zwischen der Entwicklung des Etikettenmarktes und dem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes besteht. Trotz dessen ist der europäische Haftmaterialmarkt im Jahr 2023 bezogen auf die Rollenware geschrumpft. Dies geht aus der Berichterstattung der FINAT hervor. Der Markt bedruckter Etiketten hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zu den Vorjahren leider weniger positiv entwickelt.
Die weitgehend digitale Produktion bietet ideale technische Voraussetzungen für diese Entwicklung. Dabei können Daten flexibel eingesetzt werden, um das Einkaufserlebnis zu optimieren. Moderne Veredelungsmöglichkeiten und automatisierte Herstellungsprozesse tragen ebenfalls dazu bei, Marken durch Etiketten zu etablieren. Sie lenken die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf das Produkt und beeinflussen somit deren Kaufentscheidung positiv. Inzwischen sind Etiketten besonders in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zu einem entscheidenden Element des Verpackungsdesigns geworden. Dieser Trend setzte sich auch im Jahr 2023 unvermindert fort. Im Jahr 2023 sahen sich Druckereien, die im Bereich des Etikettendrucks tätig sind, mit einer ähnlich starken Herausforderung wie im Vorjahr konfrontiert: der Kombination aus weiterhin hohen Energiekosten. Diese Situation zwang sie dazu, ihre wirtschaftliche Lage eingehend zu analysieren, um Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren und umzusetzen. Ein zentraler Schlüssel zur Identifizierung von Potenzialen ist die Digitalisierung. Die Akzeptanz neuer digitaler Verfahren wie digitales Lackieren, digitales Stanzen und digitales Prägen ist maßgeblich. Experten gehen davon aus, dass die Entwicklung in Richtung vollständiger Automatisierung, die seit der Pandemie beschleunigt wurde, weiter voranschreiten wird. Eine entscheidende Frage, der sich alle Unternehmen stellen müssen, lautet: Welche Prozesse lassen sich effizient und unkompliziert digitalisieren? 2. Geschäftsverlauf Nachdem im Vorjahr ein Jahresüberschuss aus der Verwaltung der Beteiligung an der ATB KG in Höhe von 304 TEUR ausgewiesen werden konnte, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr, geprägt durch die Anwachsung der ATB KG, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung sowie durch die Neuausrichtung auf die zukünftigen Marktgegebenheiten, ein Jahresfehlbetrag von 2.816 TEUR ausgewiesen. Die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 resultierte im Wesentlichen aus den im Abschnitt "1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen" erwähnten Faktoren wie Rezession sowie Abbau der Lagerbestände. Aufgrund von bestehenden Preisbindungen mit Kunden war eine vollständige Weiterberechnung der gestiegenen Energiekosten nur zum Teil möglich. In Einklang mit den Synergieeffekten aus der gesamten Barthel Gruppe / Asteria Labels & Packaging Group, konnte die Lieferkettenproblematik weitestgehend aufgefangen und die Entwicklung der Rohmaterialpreise positiv in die Verkaufspreise eingepreist werden. Nach abschließender Beurteilung ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung der ATB nicht vollständig zufrieden, sieht aber auf Grund der Gruppenzugehörigkeit für die Zukunft das bestehende Potenzial der Gesellschaft als erfolgsversprechenden Wachstumsfaktor. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche Kennzahlen für die Steuerung des Unternehmens werden bei ATB die Rohmarge und die Kennzahl EBITDA verwendet. Zu den finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die anschließende Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verwiesen. 4. Ertragslage Für die vergleichenden Darstellungen in den folgenden Ausführungen wurde unterstellt, dass zum 30. September 2023 kein Anwachsung stattfand und die so modifizierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2023 den Zahlen des Geschäftsjahres 2022 gegenübergestellt. Während im Geschäftsjahr 2022 ein Jahresüberschuss von 304 TEUR erwirtschaftet wurde, weist das modifizierte Geschäftsjahr 2023 einen verminderten Jahresüberschuss von 29 TEUR aus, da aufgrund von Verlusten der ATB KG keine Beteiligungserträge erzielt werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurde aufgrund niedriger Umsatzerlöse einhergehend mit hohen Materialaufwendungen ein Rohergebnis erwirtschaftet, das nicht ausreichend war, um die übrigen Betriebsaufwendungen zu decken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren durch Verluste aus Sachanlagenabgängen von 499 TEUR und Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 223 TEUR belastet. Es wurde ein EBITDA von - 2.114 TEUR ausgewiesen. Der bestehende Fachkräftemangel bzw. Personalkräftemangel führte trotz umfangreichen Personalbeschaffungsmaßnahmen dazu, dass - beginnend bei reinen Hilfstätigkeiten - nicht alle Stellen vollständig besetzt werden konnten und die Produktionskapazität dadurch gedeckelt wurde. Im Durchschnitt wurden 111 (Vorjahr bei der ATB KG: 123) Mitarbeiter beschäftigt.
5. Vermögenslage
Das Anlagevermögen in der modifizierten Bilanz zum 31.12.2023 ist gegenüber dem Vorjahr unverändert und weist im Wesentlichen die Beteiligung an der ATB KG aus. Das Umlaufvermögen sank um 34 TEUR, während sich die Rückstellungen aufgrund von Steuerzahlungen um 63 TEUR vermindet haben. Das Anlagevermögen zum 31.12.2023 enthält mit 9.871 einen Geschäfts- und Firmenwert aus der Anwachsung der ATB KG in Höhe von 9.871 TEUR. Das Umlaufvermögen beinhaltet insbesondere die Vorräte von 2.491 TEUR sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1.666 TEUR. Auf der Passivseite werden im Wesentlichen neben dem Eigenkapital langfristige Darlehens- und Kaufpreisverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. 6. Finanzlage Die ATB verfolgt das finanzpolitische Ziel, die finanzielle Stabilität und Flexibilität zu gewährleisten und jederzeit über ausreichende Liquiditätsreserven zu verfügen, um die Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft erfüllen zu können. Grundlage für die Liquiditätssicherung sind die Teilnahme am gruppenweiten Cash- Pooling (initiiert in Q4/2023, umgesetzt im Q1/2024) sowie die monatlich überprüften Daten zum Vorrats -, Forderungs- und Verbindlichkeitenbestand. Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2023 betrugen die liquiden Mittel 518 TEUR. Diese setzen sich aus Bankguthaben bei diversen Kreditinstituten zusammen. III. Prognose-, Chancen und Risikobericht 1. Prognosebericht Für Deutschland erwartet die Europäische Kommission ein Wachstum des BIP von 0,3 % in 2024, nachdem die Wirtschaftskraft in 2023 um -0,3 % gesunken ist. Für das Jahr 2025 sagt die Kommission ein Wachstum von 1,2 % voraus. Trotz des gedämpften Wachstums weist der Arbeitsmarkt in der gesamten EU bemerkenswerte Stabilität auf, und es wird erwartet, dass sich die Inflation weiter abschwächt. Schwächen im Konsumbereich und ein Rückgang der Bauinvestitionen werden voraussichtlich das Wachstum beeinträchtigen, obwohl es durch höhere Ausrüstungsinvestitionen gestützt wird. Während die schwache Auslandsnachfrage die Exporte belastet, dürften die Nettoexporte aufgrund rückläufiger Importe positiv zum Wachstum beitragen. Im Großen und Ganzen wird die verminderte Wachstumsdynamik in der EU voraussichtlich weiterhin anhalten, und die Auswirkungen einer restriktiveren Geldpolitik, die sich bereits im 2. Halbjahr 2023 abzeichnete, dürften die wirtschaftliche Aktivität weiterhin dämpfen. Für das kommende Jahr wird jedoch eine leichte Erholung des Wachstums erwartet, da man davon ausgeht, dass die Inflation weiter abnimmt, der Arbeitsmarkt stabil bleibt und die Realeinkommen sich allmählich erholen werden. 2. Chancenbericht Bis zum Jahresende 2024 wird erwartet, dass die Energiepreise weiterhin leicht sinken, wenn auch langsamer, bis sie im Jahr 2024 aufgrund der steigenden Ölpreise wieder leicht ansteigen. Die Preisanstiege im Dienstleistungssektor halten länger an als ursprünglich erwartet, dürften jedoch nachlassen, da die Nachfrage aufgrund der Auswirkungen der restriktiveren Geldpolitik und des nachlassenden postpandemischen Booms abnehmen wird. Die Preise für Nahrungsmittel und Industrieerzeugnisse ohne Energie werden voraussichtlich weiterhin dazu beitragen, dass die Inflation abflacht. Sie spiegeln auch niedrigere Preise für Vorleistungen und die Normalisierung der Lieferketten wider. Trotz der Herausforderungen im Jahr 2023 und möglicherweise auch zu Beginn des Jahres 2024 wird im Geschäftsbereich Haftmaterial von einem mittelfristigen Nachfragewachstum in Europa bis 2030 ausgegangen. Die ATB, als Bestandteil der Asteria Labels & Packaging Group, ist gut positioniert, um diese Entwicklung mit zeitgemäßen Produkten und leistungsstarker Produktionstechnologie zu unterstützen. Dennoch besteht das Risiko eines starken Rückgangs des Marktes und des Volumens aufgrund einer möglichen Rezession auch im Jahr 2024, was Umsatz- und möglicherweise Ergebnisrisiken darstellen kann. Aus der Marktprognose des Konstanzer Marktforschungsinstitutes Ceresana geht hervor, dass dieses für den europäischen Etikettenmarkt von einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum - in Quadratmetern - von 1,5 % bis 2032 ausgeht. Neue Vorschriften für Lebensmittelinformationen, wie beispielsweise größere Schriftgrößen, insbesondere aufgrund der sich verändernden Bevölkerungsstruktur, werden voraussichtlich zu einer Zunahme der Etikettenfläche führen. Die Bedeutung von Papieretiketten, die derzeit einen Marktanteil von 27 % ausmachen, wird aufgrund des Rückgangs von Glas- und Metallverpackungen voraussichtlich abnehmen. Haftetiketten, die vielseitig einsetzbar sind und sich gut für den Digitaldruck eignen, werden hingegen an Bedeutung gewinnen und haben derzeit einen Marktanteil von 54 %. Für In-Mould-Etiketten (IML), die in die Kunststoffverpackung integriert werden und derzeit einen Anteil von 5 % haben, prognostiziert Ceresana ein überdurchschnittliches jährliches Wachstum von 2,4 %. Obwohl sie teurer sind, gelten sie als hochwertiger und bieten Schutz vor Beschädigungen. Es kristallisiert sich heraus, dass Haftetiketten im Vergleich zu Klebeetiketten führend sind. Laut einer Analyse der Alexander Watson Associates zeigt sich derzeit ein überdurchschnittliches Wachstum von knapp 5 % für Sleeve-Etiketten, während diese vermehrt im Getränke- und Drogeriemarkt eingesetzt werden. IML-Etiketten könnten dagegen bei Haushaltschemikalien punkten. Der Anstieg bei Haftetiketten ist oft auf spezielle Anwendungen zurückzuführen. Die Auswirkungen der PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) auf den Etikettenmarkt müssen noch abgewartet werden, aber die Branche ist bereits besorgt. Der europäische Etikettenrecyclingverband Celab beispielsweise setzt sich dafür ein, dass das Trägermaterial von Selbstklebeetiketten nicht gesetzlich als Teil der Verpackung betrachtet wird, sondern als Produktionsrückstand. Denn die Label Liner aus Papier, PET oder PP erzeugen erheblichen Abfall. Gleichzeitig treibt die Branche die Entwicklung von Linerless Labels voran. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, wird in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung des Cross-Selling und durch Synergieeffekte innerhalb der Asteria Labels & Packaging Group ausgebaut. Außerdem wird mit der Integration in die Asteria Labels & Packaging Group der Fokus auf diverse Prozessoptimierungen gelegt, um ein rentables Wachstum zu ermöglichen. Dem Wettbewerb am Markt, nicht zuletzt durch den zunehmenden Margendruck der Anbieter, wird die ATB weiterhin durch Erfahrung, Innovationen durch neueste Drucktechnologien, Zuverlässigkeit sowie durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Je besser es gelingt, neueste Drucktechnologie in die vorhandene Produktion aufzunehmen und einzubinden, desto mehr ist auch von Ergebnisverbesserungen auszugehen. 3. Risikobericht Der fortlaufende Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine sowie anhaltende geopolitische Spannungen stellen weiterhin erhebliche Risiken dar und bleiben eine Quelle für Unsicherheit. Zusätzlich könnte eine restriktivere Geldpolitik eine stärkere Belastung für die Wirtschaft darstellen als erwartet. Gleichzeitig könnte sie jedoch auch zu einer beschleunigten Senkung der Inflation führen, was wiederum zu einer schnelleren Erholung der Realeinkommen führen könnte. Andererseits besteht die Möglichkeit, dass sich der Preisdruck durch die anhaltende Rezession noch weiter verschärft. Auch interne Faktoren wie Forderung von hohen Lohnsteigerungen haben das Potenzial, die Inflation weiter zu steigern und den Wettbewerbsdruck zu erhöhen. Die Aussichten werden zudem durch die zunehmenden Klimarisiken getrübt, wie sie durch extreme Wetterbedingungen und beispiellose Waldbrände und Überschwemmungen im Sommer 2023 verdeutlicht wurden. Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend eine wichtigere Rolle. Branchenspezifische Risiken Es existieren grundsätzlich gewisse Abhängigkeiten vom Markterfolg der belieferten Kunden und damit von der allgemeinen Konsumentwicklung. Die ATB ist nach dem Branchenschwerpunkt ihrer Kunden auch unterschiedlich stark von spezifischen Branchenentwicklungen betroffen. Die Transportpreise für Straßen-, Luft- und Seefracht sind auch Anfang des Jahres 2024 weiterhin hoch. Die Aufgabe ist, attraktive Möglichkeiten von günstigen Transportoptionen zu identifizieren und umzusetzen. Der anhaltende Fachkräftemangel äußert sich zunehmend in einem allgemeinen Personalkräftemangel. Hier werden umfangreiche Personalbeschaffungsmaßnahmen ergriffen, um eine Optimierung der Produktionskapazitäten zu erreichen. Die Rezession hält auch über den Jahreswechsel 2024 hinaus an, so dass man über weitere Schritte im Bereich Kostenreduktion nachdenken sollte. Zusammenfassend stellen die Versorgungslage und die Unsicherheit auf den Energiemärkten weiterhin Risiken für die Asteria Labels & Packaging Group dar, obwohl sich die Aussichten im Vergleich zum Vorjahr verbessert haben. Gleichzeitig sind die konjunkturellen Risiken gestiegen, und das allgemeine Inflationsniveau sowie die Rohstoffpreise liegen höher als im Vorjahr erwartet. Bisher konnte der Druck auf die Ergebnisse der Asteria Labels & Packaging Group jedoch durch kommerzielle und operative Maßnahmen sowie das effiziente Nutzen der sich innerhalb der Gruppe ergebenden Synergieeffekte abgemildert werden. Von diesen Synergieeffekten wird die Gruppe auch zukünftig profitieren können. Das Management betrachtet die Gesamtrisikosituation abschließend als verbessert im Vergleich zum Vorjahr. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken bestehen im Bereich der Haftetiketten vor allen Dingen durch einen nicht unerheblichen Preisdruck bei gleichzeitig steigenden Qualitätsanforderungen durch den Kunden. Diesem wird insbesondere durch Investitionen in neue Drucktechnologien und Softwarelösungen begegnet. Je nachdem wie es gelingt, diese neuen Drucktechnologien ohne Qualitätseinbußen zu etablieren, können sich positive wie auch negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung ergeben, wobei die Geschäftsleitung hier im Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern eher ein Übergewicht der Chancen sieht. Ebenfalls resultiert aus dem Personalkräftemangel der Umstand, dass die Produktionskapazitäten nicht ausgeweitet werden können. Neues Personal, beginnend bei Mitarbeitern für reine Hilfstätigkeiten ohne besondere Vorkenntnisse, kann nach aktueller Einschätzung nur durch umfangreiche Personalbeschaffungsmaßnahmen gewonnen werden, welche jedoch mit deutlichen Mehrkosten verbunden ist. Die Investitionen in den bestehenden Personalbestand, um dieses zu halten, nehmen in Rückblick auf die vergangenen Geschäftsjahre ebenfalls weiter zu. Dieser Trend wird nach aktueller Einschätzung anhalten. Die Geschäftsführung der ATB geht davon aus, die Marktanteile weiter ausdehnen zu können. Im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen sind damit möglicherweise außerordentliche einmalige Kosten verbunden. Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen innerhalb der Asteria Labels & Packaging Group mit derartigen Umsetzungen, sieht die Geschäftsleitung im Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern hier eher ein Übergewicht der Chancen. Gesamtaussage Die vorstehende erarbeitete Prognose der ATB beruht im Allgemeinen auf einem Fortführungsansatz. Risiken, welche die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft beeinflussen könnten, sieht die Geschäftsführung in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der Gesellschaft innerhalb der Asteria Labels & Packaging Group, ist die Gesellschaft für die Bewältigung der künftigen Risiken jedoch gut gerüstet. Die langfristige Entwicklung des Unternehmens wird von der Geschäftsleitung als positiv eingeschätzt. Dabei wird für das Geschäftsjahr 2024 bei einem geplanten Umsatz von 25 Mio. EUR und einem EBITDA von 1,25 Mio. EUR (vor Leasingaufwendungen) mit einem Verlust von 0,4 Mio. EUR geplant. Ab dem Geschäftsjahr 2025 wird mit einem positiven Ergebnis gerechnet. Die Erreichung dieser Zielsetzung hängt maßgeblich von der Gesamtentwicklung der relevanten Absatzmärkte, der Stabilität der Lieferketten und der Energieversorgung sowie von unseren kommerziellen und operativen Maßnahmen zur Bewältigung eines volatilen Umfelds ab. Hierzu gehören beispielsweise die Konzentration auf das Margenmanagement, die Umsetzung von Kostenreduzierungsmaßnahmen und ähnliche Strategien. Nicht zuletzt können die Einflüsse des Russland-Ukraine-Konflikts nicht abschließend eingeschätzt und abgegrenzt werden. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausübung von Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Zur nachhaltigen Liquiditätssicherung hat unsere Muttergesellschaft, die Packaging Printco NV, Wevelgem/Belgien, eine harte Patronatserklärung abgegeben. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus erfolgt vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets eine umfassende Bonitätsprüfung der jeweiligen Kunden. V. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Herne, den 26. Juni 2024 ATB Systemetiketten GmbH Geschäftsführung Offenzulegende Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Offenzulegende Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Offenzulegender Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschafterversammlung der BK Invest GmbH, Landau in der Pfalz, vom 30. August 2023 hat die Änderung ihrer Firma in ATB Systemetiketten GmbH und die Sitzverlegung nach Herne beschlossen. Die Eintragung der Änderung der Firma in das Handelsregister des Amtsgerichts Landau in der Pfalz unter HRB 32932 ist am 13. September 2023 erfolgt. Die Sitzverlegung ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landau in der Pfalz unter HRB 32932 am 26. Februar 2024 und im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter HRB 21394 am 22. Februar 2024 eingetragen worden. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 bis 256 a HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden. Gegenüber dem Vorjahr haben die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze keine Veränderungen erfahren. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. ATB Systemetiketten GmbH wird als 100%ige Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der Packaging PrintCo NV, Gullegem/Belgien, zum 31. Dezember 2023 einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird auf der Internetseite der belgischen Nationalbank (Fehler! Linkreferenz ungültig.0701960690) offengelegt. Im Geschäftsjahr 2023 wurde das Tochterunternehmen ATB Verwaltungs GmbH, Herne, (Komplementärin der ATB Systemetiketten GmbH & Co. KG, Herne) auf die BK Invest GmbH, Landau in der Pfalz (nunmehr ATB Systemetiketten GmbH, Herne), rückwirkend zum 1. Januar 2023 verschmolzen. Aus der Verschmelzung resultierte ein Ertrag von € 13.568,48, der unter den sonstigen betrieblichen Erträge ausgewiesen wurde. Da die BK Invest GmbH, Landau in der Pfalz (nunmehr ATB Systemetiketten GmbH, Herne), ebenfalls an dem Tochterunternehmen ATB Systemetiketten GmbH & Co. KG, Herne, als Kommanditistin beteiligt war, wurde aufgrund der Verschmelzung mit der Komplementärin die ATB Systemetiketten GmbH & Co. KG, Herne, aufgelöst und liquidationslos beendet; gleichzeitig ist deren Vermögen mit allen Vermögensgegenstände und Schulden im Wege der Gesamtrechtsnachfolge durch Anwachsung zum 30. September 2023 auf die BK Invest GmbH, Landau in der Pfalz (nunmehr ATB Systemetiketten GmbH, Herne), übergegangen. Die Anwachsung der ATB Systemetiketten GmbH & Co. KG, Herne, wurde erfolgsneutral nach dem allgemeinen Anschaffungskostenprinzip abgebildet, wobei die Anschaffungskosten der Beteiligung an der ATB Systemetiketten GmbH & Co. KG, Herne, als mit den zu Buchwerten übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden verrechnet wurden. Aus der Anwachsung resultierte ein Geschäfts- oder Firmenwert von € 10.124.376,83. Aufgrund der Anwachsung sind die Beträge in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2023 nicht mit den Vorjahrszahlen vergleichbar. Da die Anpassung der Vorjahreszahlen an die Beträge zum 31. Dezember 2023 zu aufwändig war, wurden die aktuellen Zahlen dahingehend angepasst, dass die Anwachsung herausgerechnet wurde. Die so ermittelten Zahlen wurden in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung neben den aktuellen Beträgen und den Vorjahresbeträgen angegeben (modifizierte Drei-Spalten-Form). In der Bilanz wurden die Postenbezeichnungen des Vorjahres "Beteiligungen" und "Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht" in "Anteile an verbundenen Unternehmen" und "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" geändert, um diese an ihren tatsächlichen Posteninhalt anzupassen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden überwiegend linear und pro rata temporis ermittelt. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 und 4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 13 HGB über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter € 800,00 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Für Ausfallrisiken wurden Einzelwert- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Der Anlagespiegel nach § 284 Absatz 3 HGB ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Die aufgrund der Anwachsung übernommenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen der ATB Systemetiketten GmbH & Co. KG, Herne, zum 30. September 2023 wurden im Anlagenspiegel in einer gesonderten Spalte "Anwachsung/Verschmelzung" bei den Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ausgewiesen. Die im Zuge der Anwachsung bzw. Verschmelzung verrechneten Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen, die die ATB Systemetiketten GmbH & Co. KG, Herne, bzw. die ATB Verwaltungs GmbH, Herne, betreffen, wurden ebenfalls in der gesonderten Spalte bei den Anschaffungskosten ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus Gewerbesteuer (T€ 243) und aus Körperschaftsteuer von (T€ 137). Die Verbindlichkeiten sind wie folgt fällig:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 89 sind durch die Sicherheitsübereignung einer Offset-Maschine gesichert. Für Darlehensverbindlichkeiten von T€ 24 aus einem Mietkauf hat der Darlehensgeber als rechtlicher Eigentümer ein Rückgriffsrecht auf die finanzierte Maschine. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 50 (i.Vj.: € -) den Gesellschafter. Die übrigen Verbindlichkeiten betreffen mit T€ - (i.Vj.: T€ 1.001) den Gesellschafter. IV. Sonstige Angaben 1. Nachtragsbericht Ereignisse, welche die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft in 2024 wesentlich beeinflussen könnten, haben sich nicht ereignet. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen / nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte An Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen werden in den folgenden Geschäftsjahren fällig:
3. Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 110 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung und Auszubildende), davon 86 in der Produktion und der Logistik, 17 im Vertrieb und 7 in der Verwaltung. Der Ermittlung liegt der Personalbestand zum 31. Dezember 2023 zugrunde; vom 1. Januar bis zum 30. September 2023 wurden keine Arbeitnehmer beschäftigt. 4. Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung bestand aus
Auf die Angabe der Organbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.
Herne, den 26. Juni 2024 Boudewijn Dezutter, Geschäftsführer Ives Declerck, Geschäftsführer Kurosch Javadinejad, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ATB Systemetiketten GmbH (vormals BK Invest GmbH) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ATB Systemetiketten GmbH, Herne, (vormals BK Invest GmbH, Landau in der Pfalz) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ATB Systemetiketten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 26. Juni 2024 Ypsilon
Audit GmbH
Stephan Lindermann, Wirtschaftsprüfer Kevin Koenen, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder der Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Zusätzliche Angaben zur Offenlegung 1. Inanspruchnahme von Erleichterungen, Bestätigungsvermerk Der Jahresabschluss wird unter Inanspruchnahme der handelsrechtlichen Erleichterungsvorschriften nur teilweise offengelegt. Es wird gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 letzter Satz HGB darauf hingewiesen, dass sich der vorstehend wiedergegebene Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. 2. Feststellung des Jahresabschlusses, Ergebnisverwendungsbeschluss In der Gesellschafterversammlung vom 27. Juni 2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt und der Gewinnverwendungsbeschluss wie folgt gefasst: Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 von € 2.816.482,90 wird mit dem Gewinnvortrag von € 967.717,83 verrechnet und der Restbetrag von € 1.848.765,07 wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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