Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 52125
Vorher
L'Occitane GmbH
Eingetragen
23.8.2001
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Waren aller Art, soweit dazu keine öffentlich rechtliche Genehmigung oder Erlaubnis erforderlich ist, insbesondere mit kosmetischen Produkten sowie mit Artikeln der Raumund Wohnkultur, ferner die Errichtung von Zweigniederlassungen im In- und Ausland, die Beteiligung und Geschäftsführung bei anderen Gesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Ingo Dauer
seit 15.3.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
L'Occitane International SALUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

L'Occitane International SA
Luxembourg
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

L ´Occitane GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Die Firma L'Occitane GmbH mit Sitz in Düsseldorf zählt zu den bekanntesten Kosmetikfirmen in Deutschland und ist seit mehr als 15 Jahren im Groß- und Einzelhandel mit hochwertigen Körper- und Gesichtspflegeprodukten sowie Parfums aktiv. Inspiriert von den "Wundern der Natur" wurde L'OCCITANE en Provence 1976 in der Provence geboren. Unsere Produkte auf Basis ätherischer Öle und natürlicher Inhaltsstoffe werden nach den Prinzipien der Phytotherapie und der Aromatherapie entwickelt und in Südfrankreich hergestellt.

Die Produkte werden in 40 eigenen Filialen, dem unternehmenseigenen Web-shop sowie über Wholesale Partner, stationär sowie online, vertrieben. Neben der Hauseigenen Marke wird zudem die Marke Melvita sowie die Marke Elmis über Wholesale Partner vertrieben.

Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut Statistischen Bundesamtes (Destatis) war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um 1,9 % höher als im Jahr 2021. "Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten", sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt war im 1. Quartal 2023 gegenüber dem 4. Quartal 2022 unverändert (0,0 %), nachdem es zum Jahresende 2022 zurückgegangen war.

Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben stiegen um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Grund hierfür waren Nachholeffekte im Zuge der Aufhebung fast aller Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr 2022.

Geschäftsverlauf

Prägende Rahmenbedingungen des Geschäftsjahres sind neben der Energiekrise, ausgelöst u.a. durch Angebotsverknappung infolge des Ukraine-Kriegs, die länger anhaltende hohe Inflation, bedingt durch gestiegene Energiekosten und hohe Rohstoffpreise mit Zweit- und Drittrundeneffekten, einhergehend mit Wohlstandsverlusten sowie Rezessionssorgen.

Nach Aufhebung aller beeinträchtigenden Schutzmaßnahmen fanden Filialen sowie Wholesale Partner zurück in die Normalität, was sich auch in der Entwicklung unserer 3 Absatzkanäle niederschlägt: Der Onlineumsatz sank um 9.6% auf 22.7%, während eigene Filialen mit 47.1% den wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz ausmachen, gefolgt von Wholesale Partnern mit 29.9%.

Der Entfall von staatlichen Hilfen während der Pandemie, insbesondere im Rahmen von Kurzarbeitergeld sowie eine zweifache Anhebung des Mindestlohns im Berichtsjahr, begründet den deutlichen Anstieg des Personalaufwands um M€ 1.7. Steigende Energie-, Miet- und Nebenkosten erhöhen den Druck auf die Gesellschaft, konnten jedoch durch konsequente Bewertung und Analyse des Store Portfolios und damit verbundenen Schließungen und strategischen Neueröffnungen sowie entsprechenden Verhandlungen mit Vermietern insgesamt gesenkt werden. Insgesamt reduzierte sich die Anzahl der Filialen um 6 auf nunmehr 40, wobei der Umsatz, bedingt durch Beschränkungen im Vorjahr, um 11% zunahm. Um zukünftig noch mehr Kunden ein In-Store Markenerlebnis zu ermöglichen und die Markenpräsenz weiter zu erhöhen, hat die Gesellschaft auch in diesem Geschäftsjahr verstärkt auf die Kooperation mit Parfümerien, ausgewählten Drogeriemärkten und Onlinehändlern gesetzt und respektive Umsätze um 14% steigern können.

Während L'Occitane der Hauptwachstumstreiber der Gesellschaft bleibt, wird neben der bio-zertifizierten Marke Melvita, seit diesem Geschäftsjahr zudem die Marke Elemis vertrieben, insgesamt rd. 1% des aktuellen Umsatzes. Neben der Erschließung einer neuen Kundengruppe verspricht sich die Gesellschaft zudem eine additive, profitable Wachstumschance.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen ist von T€ 10.682 um T€ 4.361 auf T€ 6.321 gesunken. Dieser Verminderung lässt sich überwiegend durch geringere Forderungen erklären.

Die Rückstellungen haben sich insgesamt um T€ 1.287 (27%) vermindert. Die Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbedingt insbesondere gegenüber den verbundenen Unternehmen im Rahmen des Lieferungs- und Leistungsverkehrs um 26,5 % vermindert.

Finanzlage

Das konzernweite Finanzmanagement wird zentral durch die Schweizer Muttergesellschaft gesteuert und der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft über konzerninterne Darlehen gedeckt. Zu den übergeordneten Zielen gehören die Sicherung der finanziellen Stabilität, die Gewährleistung der uneingeschränkten Zahlungsfähigkeit sowie die Steuerung finanzieller Risiken.

Mittelzuflüsse aus seiner operativen Geschäftstätigkeit stellen die wichtigste Liquiditätsquelle der Gesellschaft dar. Im Zuge des Finanzmanagements optimiert und zentralisiert die Konzern-Treasury-Abteilung diese Zahlungsströme etwa durch die zeitnahe Abführung liquider Mittel an die Muttergesellschaft und die Auflage zur Erhaltung eines Cash Levels von T€ 500, welche die Verringerung der liquiden Mittel, stichtagsbezogen, um T€ 305 auf T€ 543 bedingt.

Die GmbH konnte im Berichtsjahr ihre Zahlungsverpflichtungen termingerecht erfüllen.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, vereinzelt werden zudem Kreditlinien mit lokalen Banken vereinbart, um rechtlichen, steuerlichen oder sonstigen Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen.

Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022/2023 um T€167 auf T€ 714 erhöht. Diese Entwicklung lässt sich im Wesentlichen durch folgende Einflüsse erklären:

• Zuschüsse der Muttergesellschaft in Höhe von T€ 2.500; VJ T€ 1.799

• Verminderte Abschreibungen durch Filialschließungen, T€ -287

• Einsparungen im Bereich des digitalen Marketings aufgrund der Umsatzverlagerung in die anderen Kanäle nach der Pandemie (T€ -180k€)

Gegenläufig entwickelten sich dagegen nachfolgende Positionen:

• Trotz insgesamt geringerem Personalbestand (-22 MA) erhöhten sich die Personalaufwendungen aufgrund des Entfalls von Kurzarbeitergeld (T€ 400 VJ) sowie einer zweifachen Anpassung des gesetzlichen Mindestlohns

• Weiterbelastungen der Muttergesellschaft für erbrachte Dienstleistungen (T€ 408)

• Der Filialbestand reduzierte sich in Summe zwar um 6 Filialen, respektive Kosten stiegen jedoch durch erhöhte Miet- und Nebenkosten sodass sich die Kosten unproportional zur Filialentwicklung verhalten

Investitionen

Im Zuge der Portfolio Optimierung wurden im Berichtsjahr insgesamt 8 Filialen geschlossen, 2 neu eröffnet und zwei Renovierungen durchgeführt, die Gesamtsumme der Filialbezogenen Investitionen belief sich auf T€ 637.

Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung werden zentral in Frankreich getätigt. Die große Stärke unseres Unternehmens ist dennoch die Innovationskraft und Fähigkeit Kunden neben einer wachsenden Zahl von Bestsellern zu gewinnen und regelmäßig neue Sortimente anbieten zu können.

Chancen- und Risikobericht

Chancen

Konsumstimmung, gesamtwirtschaftliche Entwicklungen und aktuelle Trends stellen wichtige Erfolgsfaktoren dar. Eine wesentliche Chance sieht die Gesellschaft in der Fokussierung auf die Markenpräsenz und strategische Positionierung im On- sowie Offlinehandel durch gezielte Investitionen in eine Omni-Channel Marketingstrategie und durch Partnerschaften. Um das strategische Leitbild zu verwirklichen hat die Gesellschaft umfangreiche Maßnahmen definiert. Durch die Ausarbeitung eines detaillierten Markenkonzeptes mit bislang ungenutzten Potentialen im Bereich der Kommunikationsformate, Plattformen und in der Ausgestaltung visueller Touch Points wird die Markenbekanntheit sowie der Markenwert gesteigert.

Die langfristige Strategie zur Sicherstellung eines profitablen Umsatzwachstums basieren auf:

- Stärkung des Filialgeschäfts durch eine kontinuierliche Rentabilitäts-, Standort- und Performanceanalyse sowie gezielte Marketingmaßnahmen die Wahrnehmung und Erlebbarkeit der Marke stärken

- Gezielte Ausweitung unserer Wholesale Partnerschaften durch strategische Kooperationen und Bewertung des Kundenportfolios, on- sowie offline

- Ausbau und strategische Entwicklung des Absatzkanals E-Commerce

- Konsequentes Kostenmanagement mit einhergehenden Prozessoptimierungen im administrativen Bereich

Als größter europäischer Markt für Schönheitspflege (Quelle: Euromonitor Prognose 2022 inkl. IKW-Schätzung (EVP)) sind insbesondere die Segmente Haarpflege, Haut- und Gesichtspflege sowie Düfte die Top 3 der Konsumenten und konnten zwischen 2017 und 2022 ein deutliches Umsatzwachstum verzeichnen (Quelle IKW-Wirtschaftspressekonferenz digital

8. Dezember 2022). Diese Segmente sind die Stärken der Gesellschaft und durch fortwährende Innovationen, Produktneuheiten sowie außergewöhnliche Editionen in der Lage die wachsenden Ansprüche und dem Wunsch nach Neuheiten der Kunden zu bedienen.

Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit ist längst kein Trend mehr, sondern fester Bestandteil der Kaufentscheidung vieler Kunden. Dieses Bewusstsein ist fest in der Marken DNA der Gesellschaft verankert, die den Schutz des Planeten und den Respekt gegenüber Mitmenschen in den Mittelpunkt stellt. Neben einem vielfältigen Engagement der Gruppe in Bereichen wie dem Schutz von Biodiversität oder der Vermeidung von Verpackungsmüll arbeitet die Gruppe aktuell an der B-Corp Zertifizierung. B CorpTM-zertifizierte Unternehmen engagieren sich für tiefgreifende Änderungen mit dem Ziel, die gemeinsame Vision einer inklusiven, fairen und regenerativen Wirtschaft zu unterstützen (https://www.bcorporation.de/b-corp-zertifizierung). Mit Erlangung der Zertifizierung wird das Engagement der Gruppe für unsere Kunden noch transparenter und verbindlicher.

Risiken

Das Unternehmen steht in direktem Wettbewerb mit lokalen und internationalen Mitbewerbern um Standorte, Sichtbarkeit und Marktanteile in einem Markt der im Berichtsjahr insbesondere von Roh- und Energiepreissteigerungen, sinkenden Reallöhnen, anhaltend hoher Inflation und einem verhaltenen Konsumklima beeinflusst wird.

Konsumverhalten und Einstellung der Verbraucher haben sich durch die Pandemie zusätzlich verändert und werden den Beauty & Care-Markt zukünftig neu definieren. Neben internationalen Konzernen etablieren sich auch immer mehr Start-ups und Niche-Brands, um die neuen Kundenbedürfnisse und Wünsche zu decken. Die stark wachsende Konkurrenz verschärft die Lage zusätzlich. Die langfristige Sicherung angemessener Marktanteile wird entscheidend durch eine Ausweitung der Markenpräsenz, Konsumentennahe Angebotsgestaltung, flexible Anpassung an aktuelle Entwicklungen und Trends und effizientes Kostenmanagement geprägt sein.

Während der Onlinehandel auch nach der Corona Pandemie ein starker Pfeiler der Gesellschaft bleibt, hat das Geschäftsjahr jedoch gezeigt, dass Konsumenten den Wunsch nach einer spürbaren Marke haben. Die Marke, durch ein strategisches Filialnetz unter Berücksichtigung steigender Kosten, erschwerter Personalgewinnung und abnehmender Attraktivität vieler Innenstädte, zum Kunden zu bringen, wird ein Schlüsselfaktor für die kommenden Jahre darstellen.

Engagement und Fähigkeiten eigener Mitarbeiter sowie ihre aufgebaute Expertise sind entscheidende Faktoren für den Erfolg von L'Occitane. Personalrisiken ergeben sich im Wesentlichen durch die Personalbeschaffung, mangelnde Qualifikation, höhere Krankenstände als noch vor der Pandemie sowie durch Fluktuation der Mitarbeiter. Scheiden Mitarbeiter in Schlüsselpositionen, aufgrund von Kündigung oder Krankheit aus, fließen wichtiges Know-how, Erfahrungen und Kompetenzen ab und es können Unsicherheiten bei Mitarbeitern oder Geschäftspartnern entstehen.

Die Nachbesetzung sowie die Zeit der Überbrückung können zu zusätzlichen Kosten führen. Um diese Risiken zu begrenzen, verfolgt die Gesellschaft verschiedene Ansätze: attraktive Vergütungs- und flexible Arbeitszeitmodelle, vielfältige Karriereperspektiven und Trainings sollen die Mitarbeiter an L'Occitane binden. Für die Zukunft stuft die Gesellschaft die Eintrittswahrscheinlichkeit von Personalrisiken derzeit als gering bis mittel ein.

Im Rahmen internationaler Konzernvorgaben sowie strenger lokaler Controlling- und Monitoring Instrumente unternimmt das Management alles, um sich langfristig gut aufzustellen und mögliche Risiken zu begrenzen. Kurze Kommunikationswege, effizientes Reporting und ein kontinuierlicher Austausch des Managements mit operativen Einheiten gewährleisten eine schnelle Identifizierung etwaiger Risiken und zielgerichteter Maßnahmen. Die Hauptrisiken liegen in der gesamtwirtschaftlichen Situation des Unternehmens und dem Wettbewerb im Markt.

Prognosebericht

Die deutsche Wirtschaft stagnierte im zweiten Quartal 2023, nach einem Rückgang des realen BIP um 0,1 Prozent im ersten Quartal. In beiden Quartalen war das Wachstum deutlich schwächer als zuvor erwartet. Reallohnverluste belasteten den privaten Konsum in der ersten Jahreshälfte 2023 weiter, sodass die deutsche Wirtschaft nach Meinung der Sommerprognose der EU-Kommission um nun voraussichtlich 0,4% schrumpfen wird.

Insgesamt zeigte sich die Entwicklung im zweiten Quartal 2023 schlechter als zunächst von der Gesellschaft prognostiziert. Dies betrifft vor allem Umsätze im Bereich Onlinehandel sowie Wholesale Partner, insgesamt wurde das Umsatzwachstum um 6,5% nach unten korrigiert.

 

Düsseldorf, den 10. Januar 2024

L'Occitane GmbH

gez. Catharina Christe

Bilanz

Aktiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.128.096,90 1.418.753,34
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.455,98 6.495,63
II. Sachanlagen 1.100.640,92 1.412.257,71
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 536.093,94 580.405,77
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 559.542,18 674.310,78
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.004,80 157.541,16
B. Umlaufvermögen 4.628.022,43 8.544.041,65
I. Vorräte 790.789,62 1.270.732,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.217.982,95 6.730.595,46
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.072.235,57 5.033.901,87
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.145.747,38 1.696.693,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 619.249,86 542.714,01
C. Rechnungsabgrenzungsposten 283.435,41 357.985,27
D. Aktive latente Steuern 281.377,00 361.010,00
Aktiva 6.320.931,74 10.681.790,26

Passiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.585.112,35 4.204.351,40
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 300.000,00 300.000,00
III. Gewinn-/Verlustvortrag 3.332.837,03
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 546.514,37
V. Bilanzgewinn 1.260.112,35
B. Rückstellungen 3.470.799,03 4.757.358,18
C. Verbindlichkeiten 1.265.020,36 1.720.080,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.591,92 650.838,70
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.239.428,44 1.069.241,98
Passiva 6.320.931,74 10.681.790,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR
1. Rohergebnis 28.275.135,50 26.168.289,41
2. Personalaufwand 10.560.499,65 8.811.831,55
a) Löhne und Gehälter 8.418.079,42 7.220.378,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.142.420,23 1.591.452,65
3. Abschreibungen 826.519,34 1.113.013,07
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 826.519,34 1.113.013,07
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 15.773.125,37 15.288.014,27
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 233,16
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.775,19
davon Erträge aus Abzinsung 3.500,24
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.220,08 16.529,93
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.128,08 8.018,68
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 415.634,30 387.962,92
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 6.444,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 79.633,00
8. Ergebnis nach Steuern 715.911,95 550.937,67
9. sonstige Steuern 2.151,00 4.423,30
10. Jahresüberschuss 713.760,95 546.514,37
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 546.351,40
12. Bilanzgewinn 1.260.112,35

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma der Gesellschaft lautet L'Occitane GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 52125 eingetragen.

Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf.

Der Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung kam das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) zur Anwendung.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB wurden angewandt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses nach §§ 266 Abs. 1, 276 und 288 HGB wurde insoweit Gebrauch gemacht, als die Angaben nach § 285 Nr. 4 und Nr. 17 HGB unterlassen wurden.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf dem vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren bewertet. Die Abschreibungen auf Neuzugänge werden zeitanteilig vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode auf Basis der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die Abschreibungen auf Neuzugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Neuzugänge mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 sind in einen Sammelposten eingestellt und werden über 5 Jahre abgeschrieben.

Bei Bauten auf fremden Grundstücken wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren zugrunde gelegt.

Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 10 Jahren.

Sofern bei den Anlagengeständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Bewertung der unter dem Posten Vorräte ausgewiesenen Handelswaren erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten.

Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe 0,5 % auf die Netto-Forderung ausreichend Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit den von den Kreditinstituten bestätigten Nominalwerten zum Stichtag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden grundsätzlich saldiert angesetzt (§ 274 Abs. 1 S. 3 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (laufzeitadäquater Durchschnittszinssatz) gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst worden.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage wiedergegeben. Die in Nutzung befindlichen Boutiquen werden ausschließlich fremd angemietet.

Die Forderungen teilen sich zum 31.03.2023 wie folgt auf:

Art der Forderung Gesamt
T€
Restlaufzeit kleiner 1 Jahr
T€
Restlaufzeit größer 1 Jahr
T€
aus Lieferungen und Leistungen 1.842 1.842 0
(Vorjahr) (1.412) (1.412) (0)
gegen verbundene Unternehmen 1.072 1.072 0
(Vorjahr) (5.034) (5.034) (0)
sonstige Vermögensgegenstände 304 284 20
(Vorjahr) (284) (280) (4)
Gesamt 3.218 3.218 0
(Vorjahr) (6.730) (6.726) (4)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 642 (Vorjahr T€ 4) sowie aus dem Finanzverkehr in Höhe von T€ 430 (Vorjahr T€ 5.030). Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen in Höhe von T€ 627 (Vorjahr T€ 5.030).

Für temporäre Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz in Höhe von insgesamt T€ 901 bei den Nutzungsdauern für Mietereinbauten/Geschäftsausstattung, den Zinssätzen bei den Rückbauverpflichtungen, der Bildung von Drohverlustrückstellungen unter Anwendung eines Steuersatzes von 31,225 % wurden aktive latente Steuern in Höhe von T€ 281 (Vorjahr T€ 361) abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt T€ 25 (Vorjahr T€ 25). Die Kapitalrücklage beträgt unverändert zum Stichtag T€ 300 (Vorjahr T€ 300).

Das Eigenkapital beläuft sich insgesamt auf T€ 1.585 (Vorjahr T€ 4.204).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

31.03.2023
T€
31.03.2022
T€
Personalbezogene Rückstellungen
Zielerreichungsprämien 227 252
Offene Urlaube 59 101
Beiträge Berufsgenossenschaft 66 74
Abfindungen 306 0
Übrige 26 18
684 445
Verkaufsbezogene Rückstellungen
Kundenboni 340 318
Retouren 0 0
Drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 45 56
385 374
Andere Rückstellungen
Ausstehende Rechnungen
Verbundbereich 103 282
Übrige 269 821
372 1103
Rückbauverpflichtungen 613 745
Jahresabschlusskosten / Rechtsberatung 159 185
772 930
2.309 2.852

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt.

Art der Verbindlichkeit Gesamt
T€
Restlaufzeit kleiner 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre
T€
Restlaufzeit größer 5 Jahre
T€
aus Lieferungen und Leistungen 614 614 0 0
(Vorjahr) (455) (455) (0) (0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 26 26 0 0
(Vorjahr) (651) (651) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 625 625 0 0
(Vorjahr) (615) (615) (0) (0)
Gesamt 1.265 1.265 0 0
(Vorjahr) (1.720) (1.720) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen in Höhe von T€ 26 (Vorjahr T€ 559) aus Lieferungen und Leistungen.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 419 (im Vorjahr T€ 405) ausgewiesen und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 0 (Vorjahr T€ 1).

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung T€ 1 (Vorjahr T€ 0) und Erträge aus Sachbezügen T€ 87 (Vorjahr T€ 64). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Zuschüssen der Muttergesellschaft für Marketing in Höhe von T€ 2.500 (Vorjahr T€1.799) als Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung enthalten.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen an verbundene Unternehmen entfallen mit T€ 0 (Vorjahr T€ 0) auf die Gesellschafterin.

V. Sonstige Angaben

Ausschüttungsgesperrte Beträge

Für die aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 281 (Vorjahr T€ 361) besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. März 2023 bestanden wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 10.768 sowie aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 95. Der Aufwand für das folgende Geschäftsjahr beträgt T€ 3.350 bzw. T€ 53.

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

2022/2023 2021/2022
Angestellte 328 350

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

• Herr Ralph Pohl Kaarst, Kaufmann

Jeder Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung entfällt entsprechend § 286 Abs. 4 HGB. Im Geschäftsjahr wurden keine Darlehen oder Vorschüsse an die Geschäftsführung gewährt.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist ein 100 % -iges Tochterunternehmen der L'Occitane International SA, Luxemburg.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der L'Occitane International SA, Luxemburg, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Ort des Sitzes der Konzernobergesellschaft erhältlich.

Vorschlag zur Gewinnverwendung

Ausgehend von einem Jahresüberschuss von T€ 714 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 546 ein kumulierter Ergebnisvortrag von T€ 1.260 . Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 10. Januar 2024

L'Occitane GmbH

gez. Catharina Christe

Anlagenspiegel zum 31.03.2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.04.2022
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.03.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 854.432,87 29.620,00 20.843,99 0,00 863.208,88
2. Geschäfts- oder Firmenwert 765.000,00 0,00 0,00 0,00 765.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.619.432,87 29.620,00 20.843,99 0,00 1.628.208,88
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.570.823,92 315.602,29 1.081.913,62 91.119,31 3.895.631,90
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.024.252,08 338.919,10 770.604,92 62.954,25 3.655.520,51
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 157.541,16 1.537,20 0,00 -154.073,56 5.004,80
Summe Sachanlagen 8.752.617,16 656.058,59 1.852.518,54 0,00 7.556.157,21
Summe Anlagevermögen 10.372.050,03 685.678,59 1.873.362,53 0,00 9.184.366,09
Abschreibungen
Stand 01.04.2022
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.03.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 847.937,24 8.659,65 20.843,99 0,00 835.752,90
2. Geschäfts- oder Firmenwert 765.000,00 0,00 0,00 0,00 765.000,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.612.937,24 8.659,65 20.843,99 0,00 1.600.752,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.990.418,15 368.436,50 999.316,69 0,00 3.359.537,96
3.349.941,30 449.423,19 703.386,16 0,00 3.095.978,33
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.340.359,45 817.859,69 1.702.702,85 0,00 6.455.516,29
Summe Anlagevermögen 8.953.296,69 826.519,34 1.723.546,84 0,00 8.056.269,19
Buchwert Stand 31.03.2023
Buchwert Stand 31.03.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 27.455,98 6.495,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 27.455,98 6.495,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 536.093,94 580.405,77
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 559.542,18 674.310,78
5.004,80 157.541,16
Summe Sachanlagen 1.100.640,92 1.412.257,71
Summe Anlagevermögen 1.128.096,90 1.418.753,34

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die L'Occitane GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der L'Occitane GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum

31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der L'Occitane GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 10. Januar 2024

ADKL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Philipp Bracht, Wirtschaftsprüfer

gez. Klaus Verstegen, Wirtschaftsprüfer

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