Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
ENGINEERING DOBERSEK GmbH
Vorster Straße 493, 41169 Mönchengladbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Mönicks seit 30.10.2024 | Prokura |
Jakob Gazembiler seit 14.10.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Mönichs seit 7.7.2023 | Prokura |
Meliha Dauti seit 7.7.2023 | Prokura |
Natalija Dobersek seit 8.7.2020 | Geschäftsführer |
Tatjana Dobersek seit 8.10.2003 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ENGINEERING DOBERSEK GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlage des Unternehmens1. Geschäftsmodell Die ENGINEERING DOBERSEK GmbH ist Spezialist für die Planung, Konstruktion und Inbetriebnahme von Anlagenkomponenten und schlüsselfertigen Anlagen und Anlagenkomponenten in den Bereichen Bergbau und Metallurgie, Wasseraufbereitung, Energie- und Umwelttechnik sowie Chemie- und Sonderanlagenbau. Wir entwickeln verfahrenstechnische Lösungen und liefern hochwertige Ausrüstung nach internationalen, nachhaltigen und effizienten Standards in zentrale sowie abgelegene Lagerstätten in Zentralasien / Osteuropa. Kunden unterstützen wir im kontinuierlichen Anlagenbetrieb durch Schulungs-, Wartungs- und Ersatzteillieferkonzepte. Der Bergbausektor schätzt bei uns als Anlagenbauer die systemtechnische Innovation. "Made in Germany" und die überdurchschnittliche lokale Sprachkompetenz, welche die Spezialisten aus Mönchengladbach, den Niederlassungen in Moskau, Tashkent, Almaty sowie bei den acht verbundenen Unternehmen in Bosnien, Kasachstan, Mazedonien, Russland, Serbien, Ukraine und Usbekistan mitbringen. Kooperationen vor Ort, verfahrenstechnische Expertise aus über 40 Jahren im Komponenten- und Anlagenbau, Ausarbeiten von Finanzierungslösungen und die kurze Entscheidungswege eines Familienunternehmens bewegen unsere Kunden mit uns zusammen zu arbeiten, in den Phasen Planung, Turnkey und Betrieb. 2. Forschung und EntwicklungDie ENGINEERING DOBERSEK GmbH entwickelt metallurgische Verfahrenstechniken und meldet entwickelte Verfahren beim deutschen Patent- und Markenamt sowie bei den Patentämtern der jeweiligen Staaten (z. B. Usbekistan) an. Die Entwicklungen und Weiterentwicklungen erfolgen im Rahmen der Auftragsabwicklung. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch das Geschäftsjahr 2023 war durch geopolitische und wirtschaftliche Turbulenzen gekennzeichnet, insbesondere durch den anhaltenden Krieg in der Ukraine. Infolge des Krieges werden die Geschäftsaktivitäten in Russland sukzessive zurückgefahren und die Ausrichtung auf alternative Märkte (z.B. Usbekistan, Kasachstan, Mittlerer Osten und andere Länder) gezielt verstärkt. 2. Geschäftsverlauf und Lagea. Ertragslage Zur Darstellung der Ertragslage der Gesellschaft haben wir die Aufwendungen und Erträge, wie sie sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben, nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliedert. Danach stellt sich die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: 01.01. bis 01.01. bis Änderung ggü.
Die Ertragslage des Unternehmens hat sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich gegenüber den Vorjahren verbessert. Der positive Trend der letzten Jahre setzt sich damit fort. Im Jahr 2023 wurden weiterhin größere Aufträge für Russland, soweit sanktionsbedingt möglich abgewickelt. Es finden Gespräche mit russischen Kunden statt, für bestehende Verträge einvernehmliche Aufhebungsvereinbarungen zu erreichen mit dem Ziel, solange die sanktionspolitische Lage unverändert bleibt oder weiterhin verschärft wird, einen Absprung vom russischen Markt zu erzielen. Der Auftrag der Eu-Kosovo wurde im gesamten Jahr aufgrund der Insolvenz eines Partners weiterhin unterbrochen. Die notwendigen Kesselreparaturen, die der Auftraggeber vor der Auftragdurchführung erledigen musste, wurden erst Ende 2023 abgeschlossen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Verhandlungen mit dem Auftraggeber über den Termin der Wiedereinsetzung des Vertrages noch nicht beendet. Die Durchführung eines Großprojektes mit dem Endkunden in Kasachstan wurde größtenteils in 2023 abgewickelt. Das Engineering- Projekt in Bahrain wurde in 2023 erfolgreich umgesetzt und zum Abschluss gebracht. Die Umsatzerlöse setzen sich zu ca. 80% aus dem Großanlagenbau und ca. 20% aus Ersatzteilgeschäft sowie kleinen und mittleren Anlagen, sowie auch reinen Engineering-Leistungen zusammen. Unser Engagement im Großanlagenbau sichert die Beschäftigung über längere Zeiträume und verschafft uns so Planungssicherheit für die Zukunft. Im Geschäftsjahr 2023 ist die Anzahl der Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr auf 150 Mitarbeiter gesunken. b. FinanzlageUnsere Finanzlage entwickelte sich erwartungsgemäß und ist für das restliche Jahr 2024 als gesichert zu betrachten. Das Finanzmanagement entspricht der Praxis im Anlagenbau, arbeitet mit erfahrenen Banken und üblichen Zahlungssicherheiten und ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zur Darstellung der Finanzlage haben wir eine Kapitalflussrechnung nach dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e. V., Berlin, aufgestellt.
Im Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sind Ertragsteuerzahlungen i.H.v. T€ 126,30 mindernd enthalten. Der Finanzmittelbestand entspricht der Position B.IV. der Aktiva (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) und setzt sich am Ende des Geschaftsjahres zusammen aus Kassenbeständen (T€ 22,8) und Bankguthaben (T€ 34.659,1).
Potentielle Risiken sind durch Rückstellungen angemessen berücksichtigt. Änderungen gegenüber Vorjahren sind typisch für den Anlagenbau, da sich der Projekt-Cashflow nicht immer mit dem Leistungsstand synchronisieren. Mit der Bearbeitung neuer Aufträge und dem Ergebnisausweis nach Teilabnahmen oder Endabnahmen des Kunden schwankt das Bilanzvolumen u.a. in der Position "Vorräte" (unfertig bearbeitete Projektaufträge) in typischer Weise. Entsprechend werden in der Finanzbuchführung die Erfassungsverfahren für die Projektauftragsrechnung (Kostenträger) fortlaufend präzisiert. 3. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung, • Betriebsergebnis und • Branchenentwicklung. 4. GesamtaussageDie Gesamtaussage des Lageberichts schätzen wir vorsichtig betrachtet immer noch stabil ein. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen und, soweit vom Lieferanten gewährt, unter Abzug von Skonti beglichen. Das Forderungsmanagement überwacht den Zahlungseingang innerhalb vereinbarter Zahlungsziele. Um das Risiko des Forderungsausfalls zu minimieren, arbeiten wir mit namhaften Wirtschaftsauskunftsdateien zusammen. Für unsere Kunden gestalten wir kompetitive Absatzfinanzierungen und kooperieren gut mit dem Mandatar des Bundes, der Euler-Hermes AG, auch in herausfordernden Märkten. III. ZweigniederlassungsberichtDie Gesellschaft unterhält folgende Niederlassungen: a) Usbekistan ED Taschkent b) Russische Föderation ED Moskau + Betriebsstätten ED Montschegorsk + ED Udatschny ED Tschita +ED Ulan-Ude c) Kazachstan ED Almaty + ED Astana IV. NachtragsberichtWesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind weiterhin die Sanktionen gegen Russland. Im Risikobericht wird daher auf mögliche Effekte auf Basis der Situation zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts eingegangen. Vor diesem Hintergrund ist auch eine Anpassung der Prognosen bei sich weiter verändernden weltweiten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht auszuschließen. V. PrognoseberichtWir erwarten, aufgrund der gezielten Vertriebsaktivitäten in Usbekistan und Kasachstan, trotz der Krise in der Ukraine für 2024 und Folgejahre positive Jahresergebnisse. Durch das Aushandeln von alternativen Zahlungsmöglichkeiten mit unseren Kunden werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht. Um unsere Marktposition in einem zunehmend schwierig werdenden Marktumfeld weiter zu sichern, wird sich unsere künftige Geschäftspolitik u.a. an folgenden Zielen ausrichten: • Erschließung zusätzlicher Produkt- und Regionalmärkte, die wirtschaftlich interessant sind • Wahrnehmen von Chancen bei Nachfragern im Marktwettbewerb • Ausweitung unseres Know-hows in Verfahrenstechnik und Gesamtanlagenbau • Erweiterung von Start-, Mitlaufender und Schlusskalkulation in der Kostenträgerrechnung. • Neustrukturierung des oberen Managements VI. Chancen- und Risikobericht1. Allgemeiner Risikobericht Durch die 2022 entstandene Krise in der Ukraine wurde das Unternehmen maßgeblich vor neue Herausforderungen gestellt. Dies führte auch im Jahr 2023 dazu, dass Risiken und Auswirkungen sowie die Situation, insbesondere für die traditionell starken Märkte Russland und Ukraine grundlegend geprüft und analysiert wurden. Für die sich in der Abwicklung befindlichen Russland-Aufträge sind bereits erste Auflösungsvereinbarungen in der Endverhandlung. Wir stehen mit diversen Lieferanten in direktem Kontakt und haben mit Einzelnen bereits einvernehmliche Vereinbarungen getroffen. Generell beruht die Analyse des Auftragsbestands und Vertriebsprojekte sowie die daraus abgeleitete Planung auf der Situation zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts. Die restlichen Liefer- und Leistungsumfänge werden derzeit geprüft. Wir werden diese bei neuen Erkenntnissen und Änderungen der Situation, insbesondere der Sanktionslage entsprechend zeitnah anpassen. Die Gesellschaft fakturiert in Euro und hat keine Währungsrisiken. Die Auftragswerte werden grundsätzlich durch Kundenanzahlungen, Akkreditive und/oder auszahlbare hermesgedeckte Exportfinanzierungen abgesichert; für Abschlusszahlungen stellen wir übliche Gewährleistungsgarantien. Zur Risikostreuung bearbeitet der Vertrieb neben Großkunden aktiv auch mittlere und kleine Auftragsanfragen, sowie auch reine Engineering-Leistungen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück. Unsere wichtigsten Lieferanten deckten ca. 40% des Gesamtumsatzes ab. Bei einem möglichen Ausfall eines dieser Lieferanten sind wir zuversichtlich Alternativen zu finden. Grundsätzlich ist unsere Philosophie, immer mehrere Lieferanten für unsere Anlagenkomponenten zur Auswahl zu haben. Für geleistete Anzahlungen an Lieferanten erhalten wir üblicherweise Bank- oder Corporate-Garantien. 2. Spezieller RisikoberichtDie Liquiditätslage ist aktuell gesichert. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag in einer unwesentlichen Höhe. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Abweichungen von Verträgen werden gewissenhaft im Rahmen der mitlaufenden Kalkulation verfolgt und bearbeitet. Zweifelhafte Forderungen wurden angemessen wertberichtigt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. 3. Chancen und RisikenDie Gesellschaft erwartet im laufenden Geschäftsjahr konstante Auftragseingänge, darunter, Großaufträge in Usbekistan und Kasachstan sowie mehrere Kleinaufträge, überwiegend Engineering-Aufträge, in Deutschland, USA, Georgien, Armenien, Bahrain für die das Unternehmen bereits angefragt wurde und Potenzial für Großaufträge bietet. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich unter Annahme der Sanktionssituation zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts keine den Fortbestand gefährdenden Risiken, auch in Verbindung mit anderen Risiken, ab. 4. Operative RisikenDer vorhandene Auftragsbestand beinhaltet komplexe Projekte, die aufgrund der hohen Anforderungen Risiken beinhalten. Solche Risiken sind unerwartete technische Schwierigkeiten, Länderrisiken, Probleme bei Lieferanten, logistische Herausforderungen, Vertragsrisiken sowie Terminverschiebungen der Abnahme- und Abrechnungszeitpunkte. Risiken bestehen insbesondere bei Großprojekten - hier handelt es sich um langfristige Projektgeschäfte mit hohen Auftragsvolumen - wenn sich wesentliche Planungsparameter während der Projektlaufzeit ändern oder definierte Meilensteine nicht eingehalten werden, was auch zu Pönalen und Schadensersatzverpflichtungen führen kann. Für unsere Aufträge wurde zur Früherkennung und Minimierung operativer Risiken das Claim-Management und die mitlaufende Kalkulation in der Projektabwicklung weiter ausgebaut, um zukünftig kundenseitige Änderungen in den Auftragsanforderungen frühzeitiger mit Nachtragsangeboten zu unterlegen und damit Kosten- und andere Vertragsrisiken zu optimieren. 5. Rechtliche RisikenRechtliche Risiken ergeben sich im Wesentlichen aus Garantieansprüchen und vertraglichen Leistungszusagen. Erkennbare Risiken werden entweder durch Rückstellungen in der Bilanz berücksichtigt oder durch Versicherungen gedeckt. 6. Finanzielle RisikenEngineering Dobersek GmbH verfügt über liquide Mittel aus Kundenanzahlungen und nutzt diese für Großprojekte zur Abwicklung der Aufträge. Aufgrund der Auswirkungen der Ukraine-Krise und der Zurückhaltung der Banken auf unseren traditionellen Märkten werden alternative Zahlungsbedingungen auf Basis eines Positive-Cash Flow für das Unternehmen vereinbart. Wechselkursrisiken werden dadurch vermieden, dass bis auf wenige Ausnahmen, die Verträge grundsätzlich in Euro abgeschlossen werden. 7. Beurteilung der RisikosituationInsgesamt sind wir uns der generell bestehenden Risiken sowie den, aufgrund der Situation in der Ukraine und den damit verbundenen Sanktionen, neu hinzugekommen Risiken bewusst und werden diese auch in der Zukunft aktiv managen. Unternehmerische Risiken werden nur dann eingegangen, wenn diese überschaubar und im Verhältnis zum zu erwartenden Nutzen angemessen sind. Zur Kontrolle und Steuerung übriger Risiken sowie der Beurteilung der Gesamtrisikosituation des Unternehmens verfügt Engineering Dobersek GmbH über ein funktionierendes Risikomanagementsystem, das es der Geschäftsführung ermöglicht, zeitnah hinsichtlich der Risikosituation Kenntnis zu erlangen, um adäquate Maßnahmen einzuleiten. Aus heutiger Sicht ergibt sich weder aus einzelnen Risiken noch aus der Gesamtheit aller derzeit bekannten Risiken eine Bestandsgefährdung des Unternehmens.
Mönchengladbach, 10. September 2024 Engineering Dobersek GmbH Natalija Dobersek, Geschäftsführerin Dr. Albin Dobersek, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Sitz der Engineering Dobersek GmbH befindet sich in Mönchengladbach , Vorster Straße 493. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter der Nummer 3702 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter, planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben. Bei den übrigen Sachanlagen werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter € 250,00 gem. § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 I 1 HGB). Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 II HGB). Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zum niedrigeren Börsen- oder Marktpreis (§ 253 IV HGB) angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 32,975 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 490 %.
Im Geschäftsjahr unterbleibt der Ausweis von aktiven Steuerlatenzen (§ 274 I 2 HGB). Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten (Währungsumrechnung), wurden zum amtlichen Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet (§ 284 II Nr. 2 HGB). III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. T€ 5.398,0 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: T€ 5.340,7). Forderungen gegen Gesellschafter (§ 42 III GmbHG) bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 1,2). Das gezeichnete Kapital beträgt € 260.000,00 und ist voll eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen betragen € 44.052.639,78.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr.1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 III GmbHG) betragen € 2.099,0 (Vorjahr: € 2.739,5). Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse (Avale, Bürgschaften und Garantien) im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB) i. H. v. T€ 4.948,59. Deutsche Bank 4.948.593,67€ Gesamt 4.948.593,67 € Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
Weitere bedeutende Miet- und Leasingverträge bestehen nicht. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Gesamtleistung i. H. v. T€ 44.870,2 setzt sich zu ca. T€ 35.896,0 aus dem Großanlagenbau und ca. T€ 8.974,2 aus dem Handel mit Ersatzteilen und Servicedienstleistungen zusammen und wird im Wesentlichen in den ehemaligen GUS-Staaten und Osteuropa erzielt. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge, die für die Beurteilung der Ertragslage der Gesellschaft von Bedeutung wären, sind im Geschäftsjahr nicht angefallen. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB). V. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 143 (Vorjahr: 180) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Finanzanlagen (Beteiligungen) :
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Natalija Dobersek und Dr. Albin Dobersek (bis 14. Juni 2024) geführt. Die Gesellschaft wird durch 2 Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Die Gesamtbezüge für die Mitglieder der Geschäftsführung betragen im Geschäftsjahr T€ 359,1. Gegenüber den Gesellschaftern Frau Tatjana Dobersek und Herrn Dr. Ing. Albin Dobersek bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.099,0, die mit 2 % p.a. verzinst werden. Das für die Prüfung des Jahresabschlusses berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 39,0. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, 10. September 2024 Natalija Dobersek, Geschäftsführerin Dr. Albin Dobersek, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Engineering Dobersek GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Engineering Dobersek GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Engineering Dobersek GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben Sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mönchengladbach, 26. September 2024 msp
audit GmbH
Frank Söllner, Wirtschaftsprüfer |
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