Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRB 3984
Eingetragen
5.8.2003
Branche
Großhandel mit BekleidungGroßhandel mit TextilienGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Vertrieb von Waren, insbesondere von Restposten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Scharnböck
seit 14.8.2013
Geschäftsführer
Benjamin Krautstorfer
seit 14.8.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

94501 Aldersbach, Josef-Deutschmann-Straße 13
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nebulus GmbH

Deggendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs der Gesellschaft

1. Gesamtwirtschaftliche Lage

Aktuelle Konjunkturindikatoren deuten auf eine gemäßigte, aber anhaltende Erholung der Wirtschaft im Berichtszeitraum vom 01.05.2023 bis 30.04.2024 hin. Die Energiepreise haben sich stabilisiert, nachdem sie im Jahr 2023 auf ein vorpandemisches Niveau gesunken waren. Lieferkettenprobleme sind weiterhin auf dem Rückzug, und die Materialverfügbarkeit verbessert sich allmählich. Dennoch bleibt das wirtschaftliche Umfeld durch hohe Inflationsraten und geopolitische Unsicherheiten belastet. Für das laufende Jahr wird von einem moderaten BIP-Wachstum ausgegangen, das primär durch die Erholung der Industrieproduktion und den zunehmenden Optimismus in den Geschäftsaussichten getragen wird. Der private Konsum bleibt jedoch schwächer als erwartet, was auf anhaltende Kaufkraftverluste durch die hohe Inflation zurückzuführen ist. Auch die Bauwirtschaft sieht sich weiterhin erschwerten Bedingungen gegenüber, insbesondere aufgrund steigender Finanzierungskosten. Die Inflation wird im Berichtszeitraum voraussichtlich allmählich zurückgehen, bleibt jedoch aufgrund steigender Nahrungsmittelpreise und struktureller Faktoren hoch. Auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich eine robuste Stabilität, mit einer weiterhin hohen Nachfrage nach Arbeitskräften, insbesondere in technologieorientierten und industriellen Branchen. Der DAX erreichte Mitte 2023 ein neues Hoch von 16.446 Punkten und blieb bis Ende des Jahres auf einem ähnlichen Niveau stabil. Für 2024 wird eine anhaltende Volatilität erwartet, da Investoren weiterhin auf geopolitische und makroökonomische Risiken reagieren. Die globale Wirtschaft steht vor der Herausforderung, sich an die anhaltenden geopolitischen Spannungen, insbesondere den Ukrainekrieg, und deren Auswirkungen auf Energie- und Rohstoffmärkte anzupassen. Die makroökonomischen Aussichten bleiben unsicher, mit Risiken, die von möglichen Finanzmarktturbulenzen bis hin zu neuen geopolitischen Konflikten reichen.

2. Entwicklung der Branche

Die Bekleidungsbranche im Zeitraum vom 01.05.2024 bis 30.04.2025 wird voraussichtlich von folgenden Trends und Herausforderungen geprägt sein:

1. Nachhaltigkeit und Ethik:

Verbraucher fordern weiterhin Transparenz und Nachhaltigkeit. Marken verstärken ihre Investitionen in umweltfreundliche Materialien und faire Produktionsmethoden. Dennoch bleibt der Endpreis ein entscheidender Faktor für die Kaufentscheidung.

2. Digitalisierung:

Der E-Commerce bleibt ein zentraler Wachstumstreiber. Unternehmen setzen verstärkt auf Technologien wie KI-gestützte Personalisierung, virtuelle Anprobe und innovative Online-Plattformen. Allerdings bleibt das Wachstum im Onlinehandel im Vergleich zu den Boomjahren während der Pandemie moderat.

3. Veränderungen im Verbraucherverhalten:

Der Trend zu bequemer und funktionaler Kleidung setzt sich fort. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach formellerer Kleidung, da mehr Veranstaltungen und soziale Anlässe stattfinden.

4. Lieferkettenherausforderungen:

Trotz der Verbesserungen in den globalen Lieferketten bleiben Herausforderungen wie steigende Rohstoff- und Energiekosten sowie geopolitische Unsicherheiten bestehen. Viele Unternehmen setzen auf Optimierungen, um ihre Resilienz gegenüber solchen Störungen zu erhöhen.

5. Geopolitische Einflüsse:

Der Ukrainekrieg und die Inflation belasten weiterhin die Bekleidungsbranche. Unternehmen stehen unter Druck, ihre Preispolitik anzupassen und effizientere Prozesse zu implementieren, um den gestiegenen Kosten zu begegnen.

Zusammenfassend wird die Branche im Berichtszeitraum voraussichtlich moderate Fortschritte erzielen, wobei die Notwendigkeit besteht, sich flexibel an die sich ändernden Rahmenbedingungen anzupassen.

3. Art der Geschäftstätigkeit

Die Marke Nebulus aus Deggendorf, eingetragen im Handelsregister unter HRB 3984, bleibt weiterhin auf den Vertrieb von sportlicher Lifestylemode spezialisiert. Der Fokus liegt auf einem attraktiven PreisLeistungs-Verhältnis und hochwertigen Produkten für den Freizeit- und Sportbereich. Das Sortiment umfasst Sommer- und Winterbekleidung, Schuhe und Accessoires.

Der Vertrieb erfolgt ausschließlich online über die Webseite ** nebulus.de ** , die in über zehn Sprachen verfügbar ist. Die internationale Präsenz bleibt eine Priorität, wobei der Ausbau des Auslandsvertriebs schrittweise erfolgt. Neben dem eigenen Online-Shop nutzt Nebulus auch Plattformen wie Amazon, um seine Reichweite zu erweitern.

Die Untermarke ** SummerFresh ** , die sich auf günstige Polos, T-Shirts und Shorts konzentriert, bleibt ein Bestandteil der Strategie. Hingegen wurde die Marke ** Malexxius ** komplett abverkauft und eingestellt.

Nebulus legt weiterhin großen Wert auf modernes Design und funktionale Eigenschaften, um die Erwartungen seiner Zielgruppe zu erfüllen. Die lokale Verwurzelung in Deggendorf wird durch soziale Medien und gezielte Marketingkampagnen betont, um die Markenbindung zu stärken und die Sichtbarkeit am Markt zu erhöhen.

Das Unternehmen bleibt bestrebt, seine Marktposition zu festigen und auf Veränderungen in der Branche agil zu reagieren, um die Herausforderungen im Berichtszeitraum erfolgreich zu meistern.

B. Entwicklung der Gesellschaft

1. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr war dadurch gekennzeichnet, das gegenüber dem Vorjahr ein weiterer Umsatzrückgang von 11,72% hingenommen werden musste. Aufgrund der hohen Inflation macht sich der Kaufkraftverlust im privaten Konsum bemerkbar.

Für das abgelaufene Wirtschaftsjahr wurde aufgrund der Unternehmensplanung eine Umsatzerwartung von 21 Mio € angenommen. Die tatsächlichen Umsätze waren damit um 14,19% unter der Planung. In den Monaten Januar, März und April 2024 wurden die geplanten Umsätze um 1,57 Mio. € überschritten. Hier ist anzumerken, dass im Monat April 2024 im Vergleich zu Vorjahres - Aprilmonaten, der beste Umsatz seit Bestehen von Nebulus erzielt wurde. In den anderen Monaten, vor allem in der Hauptzeit Oktober bis Dezember 2023 wurden die Planansätze um 2,54 Mio. € unterschritten. Dies ist hauptsächlich auf die Energiepreispolitik und der einhergehenden Kaufpreiszurückhaltung der Kunden zurückzuführen.

Trotz Umsatzrückgänge gegenüber dem Vorjahr und auch gegenüber der Planung konnte die Rohertragsmarge in etwa gehalten werden. Die Materialeinsatzquote lag bei 23,13% (Vj. 2022/23 20,15%). In der Planung ging man noch von einer Materialeinsatzquote von 20% aus. Der Rohertrag ging auf TEUR 13.851 zurück (Vj. TEUR 16.300) und lag um T€ 2.947 unter der Planung.

Retouren gehören zu den größten Herausforderungen im E-Commerce-Business und verursacht erhebliche Kosten. Nachdem bei Nebulus die Rücksendung einer Bestellung kostenpflichtig ist, beträgt die Rücksendequote lediglich ca. 21%. Diese Quote ist für den Onlinehandel mit Bekleidungsartikeln sehr niedrig. Nach einer Veröffentlichung im e-commerce-Magazin werden in Deutschland ca. 50% aller Bekleidungskäufe im Onlinehandel wieder zurückgesandt.

Der Warenbestand wurde gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich aufgestockt. Dies lag zum einen an den Umsatzrückgängen. Wegen der Corona-Pandemie wurde sichtbar, wie wichtig ein hoher Lagerbestand ist, insbesondere bei unterbrochenen Lieferketten. Positiv für die Gesellschaft war, dass aufgrund der weltweiten Rückgänge in der Bekleidungsindustrie die Ware für das abgelaufene Wirtschaftsjahr und auch für die kommenden beiden Wirtschaftsjahre zu nochmals deutlich günstigeren Konditionen geordert werden konnte. Der Lagerbestand wurde insbesondere durch einen Nachkauf von absoluten TopsellerArtikeln aufgestockt.

2. Beschaffung und Produktion

Die Gesellschaft lässt die Produkte der eigenen Marken sowie der in Lizenz gefertigten Marken über zwischengeschaltete europäische Produzenten/Importeure im Wesentlichen in Drittländern z. B. China, Indien und Bangladesch fertigen.

3. Vertriebslogistik

Die Kosten für den Vertrieb (Versandkosten, Verpackungskosten, Transaktionskosten Onlineplattformen, Zahlungskosten) sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Umsatzrückgänge gesunken und haben TEUR 3.043 (Vj. TEUR 3.150) betragen. Die Vertriebskosten liegen um TEUR 107 unter dem Planansatz. Die Vertriebskosten betragen aktuell 16,89% vom Umsatz (Vj. 14,89%) und liegen über dem Planansatz von 15%.

4. Vertriebsmarketing

Die Aufwendungen für das Vertriebsmarketing waren aufgrund der Umsatzrückgänge in Summe rückläufig und haben 42,00% vom Umsatz betragen (Vj. 40,93%). Geplant waren hier 39%. Im Geschäftsjahr wurde wie in den Vorjahren die Werbung hauptsächlich über Google, Facebook und weitere soziale Medien geschaltet.

5. Personal- und Sozialbereich

Die Personalkosten sind im starken Maße vom Personaleinsatz in der Lagerhaltung und Versanddistribution abhängig, die ausschließlich durch eigenes Personal erfolgt. Das Hauptlager des Unternehmens befindet sich am Sitz der Gesellschaft in Deggendorf, von wo aus federführend die Lagerlogistik erfolgt. Ein Außenlager wird im ca. 20 km entfernten Otzing, Lkr. Deggendorf, unterhalten. Wegen der weiteren Aufstockung des Lagerbestandes wurde ein weiteres Lager im 20 km entfernten Mariaposching angemietet. Der Mietvertrag wurde hier für die Dauer von zwei Jahren abgeschlossen und kann bei Bedarf um drei weitere Jahre verlängert werden. Die Personalkosten im Wj. 2023/2024 haben TEUR 2.118 betragen (Vj. TEUR 2.045) und lagen um TEUR 103 über dem Planansatz. Im Bereich der Lagerlogistik beschäftigt Nebulus zum Teil Arbeitskräfte, die über keine qualifizierte Ausbildung verfügen. Gerade in diesem Segment gibt der Arbeitsmarkt aber doch noch genügend Arbeitskräfte her. Der Arbeitskräftebedarf der Gesellschaft, gerade in der Hauptverkaufssaison Oktober - Januar, konnte daher bisher gedeckt werden und wird auch nach unserer Einschätzung künftig kein Problem darstellen.

C. Darstellung des Geschäftsergebnisses und der Lage

1. Erläuterungen zur Ertragslage

Betriebsergebnis vor Steuern (TEUR - 971) konnte gegenüber dem Vorjahr (TEUR 968) nicht gehalten werden und war um 200,24% deutlich rückläufig. In der Planung ging man bereits von einem Rückgang ggü. dem Vorjahr aus. Das Betriebsergebnis vor Steuern lag um 170% unter dem Planansatz. Die Kosten der Vertriebslogistik und des Vertriebsmarketings waren zwar überwiegend aufgrund der Umsatzrückgänge ggü. dem Vorjahr rückläufig. Allerdings ist bei diesen Kosten der prozentuelle Anteil am Umsatz gegenüber dem Vorjahr gestiegen, bei Kosten der Vertriebslogistik um 2% und beim Vertriebsmarketing um 1,07%. Durch ein konsequentes Kostencontrolling konnten jedoch die weiteren betrieblichen Aufwendungen gegenüber der Planung gesenkt werden.

Der Materialeinsatz hat TEUR 4.168 (Vj. TEUR 4.114) betragen. Die Materialeinsatzquote hat sich somit von 20,15% auf 23,13% verschlechtert.

Die Personalkosten haben sich um TEUR 73 auf TEUR 2.118 erhöht (Vj. TEUR 2.045).

Die Werbekosten (Vertriebsmarketing) haben sich um TEUR 787 auf TEUR 7.567 (Vj TEUR 8.355) vermindert und betragen allerdings 42,00% vom Umsatz (Vj. 40,92%).

Die Kosten der Warenabgabe (Vertriebslogistik) haben sich um TEUR 4 auf TEUR 3.043 (Vj. TEUR 3.039) erhöht.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind um TEUR 25 auf TEUR 193 (Vj. TEUR 168) gestiegen.

Die Kosten für Reparaturen und Instandhaltung haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 89 erhöht. Es handelt sich hier im Wesentlichen um Wartungskosten für Hard- und Software sowie ITServiceleistungen. Die Kosten im Geschäftsjahr liegen um TEUR 6 leicht über dem Planansatz.

Die sonstigen betrieblichen Kosten in Höhe von TEUR 637 sind ggü. dem Vorjahr um TEUR -56 gesunken, sind aber um TEUR 9 leicht über dem Planansatz.

Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 354 (Vj. TEUR 175) sind um TEUR 178 gestiegen. Hier macht sich die höhere Beanspruchung der Kreditlinien durch das erhöhte Materialeinkaufsvolumen sowie das deutlich gestiegene Zinsniveau negativ bemerkbar.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben sich entsprechend der Ergebnisentwicklung um TEUR - 489 auf TEUR -158 vermindert. Für den Verlust aus 2023/24 wurde ein Verlustrücktrag ins Wirtschaftsjahr 2022/23 vorgenommen.

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von TEUR 811 (Vj. TEUR -638) ab. Der Jahresfehlbetrag liegt um TEUR 1.809 unter dem Planergebnis.

2. Darstellung der Finanzlage

Die Gesellschaft war jederzeit zahlungsfähig. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr angestiegen und haben zum Bilanzstichtag TEUR 5.588 betragen (Vj. TEUR 4.020). Dieser Anstieg entspricht in etwa der Aufstockung des Warenlagers.

Die liquiden Mittel haben zum Bilanzstichtag TEUR 117 betragen und sind gegenüber dem Vorjahr mit TEUR 156 um TEUR 38 niedriger. Positiv für die Liquiditätssituation ist der hohe Umsatzanteil über den eigenen Onlineshop verbunden mit der sofortigen Zahlung der Verkäufe im Wesentlichen über Paypal.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat TEUR - 656 (Vj. TEUR 583) betragen.

Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit hat TEUR 127 (Vj. TEUR - 284) betragen.

Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit hat TEUR 489 (Vj. TEUR - 300) betragen

3. Darstellung der Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 30.04.2024 ist mit TEUR 15.463 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 13.152) gestiegen.

Das Anlagevermögen ist auf TEUR 407 (Vj. TEUR 697) gesunken.

Die Vorräte haben sich um TEUR 2.612 auf TEUR 14.450 erhöht und betragen 94,00% der Bilanzsumme.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf TEUR 22 (Vj. TEUR 23) gesunken.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind auf TEUR 330 (Vj. TEUR 265) gestiegen. Es handelt sich im Wesentlichen um am Bilanzstichtag offene Umsatzsteuerforderungen (TEUR 146) und Körperschaftsteuerrückforderung (TEUR 135).

Die Forderungen ggü. dem Gesellschafter betragen TEUR 0 (Vj. TEUR 3) und sind aufgrund der Tilgung eines kurzfristigen Gesellschafterdarlehens deutlich zurückgegangen.

Die Rückstellungen sind um TEUR 293 auf TEUR 632 (Vj. 925) zurückgegangen. Dies lag vor allem am deutlichen Rückgang der Steuerrückstellungen. Auch die sonstigen Rückstellungen waren rückläufig insbesondere die Rückstellungen für Personalkosten. Gebildet wurden Rückstellungen für latente Steuern in Höhe von TEUR 40 (Vj. 64).

Die Gesamtverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 4.020 auf TEUR 5.588 angestiegen. Die Kreditlinien der Banken wurden durch die Aufstockung der Vorräte höher in Anspruch genommen. Zum Bilanzstichtag betrugen die freien, d.h. nicht beanspruchten Kreditlinien TEUR 3.412.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen TEUR 2.206 und haben sich ggü. dem Vorjahr (TEUR 642) um TEUR 1.564 erhöht.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 879 (Vj. TEUR 1.097) und sind somit um TEUR 218 zurück gegangen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 5.655 (Vj.TEUR 6.467).

Die Eigenkapitalquote beträgt 36,6% der Bilanzsumme (Vj. 49,14%). Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist auf den deutlichen Bilanzsummenanstieg zurückzuführen.

D. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Risiken der künftigen Entwicklung

Die Risiken der künftigen Entwicklung in der Bekleidungsbranche für das Jahr 2024 können durch diverse Faktoren beeinflusst werden, die sowohl makroökonomische als auch unternehmensspezifische Aspekte umfassen. Die folgenden Risiken sind von Bedeutung:

1. Globale wirtschaftliche Unsicherheit:

Der Krieg in der Ukraine sowie die anhaltenden geopolitischen Spannungen könnten weiterhin wirtschaftliche Auswirkungen zeigen, die zu einer Belastung der Kaufkraft der Verbraucher führen. Diese Unsicherheiten könnten die Ausgaben für Bekleidung weiter reduzieren.

2. Lieferkettenprobleme:

Trotz einer gewissen Stabilisierung bleiben globale Lieferketten anfällig. Lieferengpässe, steigende Transportkostenund Rohstoffbeschaffungsprobleme könnten sich durch geopolitische Entwicklungenoder unvorhergesehene Ereignisse erneut verschärfen.

3. Veränderungen im Verbraucherverhalten:

Der Trend zum Online-Shopping setzt sich fort. Unternehmen, die ihre digitale Präsenz nicht stärken, könnten im Wettbewerb zurückfallen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen der Kunden an schnelle Lieferungen und personalisierte Angebote.

4. Nachhaltigkeit und ethische Bedenken:

Die Bedeutung nachhaltiger und ethischer Produktionsmethoden nimmt weiter zu. Unternehmen, die diesen Erwartungen nicht gerecht werden, könnten Marktanteile verlieren.

5. Regulatorische Risiken:

Verschärfte Umwelt- und Sozialvorschriften könnten zu höheren Betriebskosten führen. Gleichzeitig müssen Unternehmen umfangreiche Investitionen tätigen, um reggulatorische Anforderungen zu erfüllen.

6. Technologische Veränderungen:

Die Digitalisierung schreitet rasch voran. Unternehmen, die nicht in moderne Technologien investieren, riskieren, ineffizient zu werden und Wettbewerbsvorteile einzubüßen.

7. Geopolitische Spannungen und Handelskonflikte:

Handelsbarrieren, Zölle oder weitere geopolitische Spannungen könnten internationale Geschäfte belasten und die Rentabilität verringern.

8. Wettbewerbsdruck:

Die Bekleidungsbranche bleibt durch starke Konkurrenz geprägt. Der Druck, sich durch innovative Designs, höchste Qualität und wettbewerbsfähige Preise zu differenzieren, könnte zu einem Margendruck führen.

Diese Liste ist nicht abschließend, und die Relevanz der genannten Risiken kann von Unternehmen zu Unternehmen variieren. Unternehmen müssen diese Risiken aktiv managen und Strategien entwickeln, um ihre Auswirkungen zu minimieren und gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

2. Erwartungen

Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2024/2025 bauen auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre auf. Die Gesellschaft konzentriert sich weiterhin auf folgende Schwerpunkte:

1. Kernmarkenstrategie:

Der Fokus liegt auf dem Vertrieb der Artikel der Kernmarke "Nebulus". Die Eigenmarke "Malexxius" konnte schneller als erwartet abverkauft und vom Markt genommen werden. Die Marke "Summer Fresh" bleibt mit Topsellern wie Polos, T-Shirts und Shorts weiterhin Bestandteil des Portfolios.

2. Auslandsvertrieb:

Das Auslandsgeschäft bleibt ein strategischer Schwerpunkt. Während der Ausbau des Geschäfts in den USA aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen verschoben wurde, bleibt die Erschließung von Märkten in Übersee eine zentrale Zielsetzung.

3. Positive Kundenbewertungen:

Die exzellenten Bewertungen der Marke Nebulus, insbesondere auf Google mit derzeit 4,9 von 5,0 Sternen, stärken die Positionierung im In- und Ausland. Diese Bewertungen tragen wesentlich zum Vertrauen der Kunden bei und unterstützen die Expansion.

4. Digitale Marketingstrategien:

Die Werbeaktivitäten konzentrieren sich weiterhin auf Google und Facebook. Diese Plattformen bilden den Kern der Marketingstrategie. Parallel wird die Präsenz auf Amazon ausgebaut, um das Kundenvertrauen weiter zu fördern. Da Amazon bei Verbrauchern höchstes Vertrauen genießt, bleibt eine starke Präsenz auf dieser Plattform essenziell.

5. Anpassung an Marktbedingungen:

Die anhaltenden Auswirkungen des Ukrainekrieges stellen die Bekleidungsbranche vor Herausforderungen. Dennoch ermöglichen potenziell verbesserte Einkaufskonditionen durch reduzierte Produktionsaufträge bei Fertigungspartnern eine aggressive Preisgestaltung im Verkauf.

6. Personalplanung: Der Mitarbeiterbestand soll reduziert werden. Lediglich saisonale Bedarfe, insbesondere in den Hauptverkaufsmonaten, werden durch temporäre Schichtarbeit abgedeckt. Die Bekleidungsindustrie steht weiterhin vor komplexen Herausforderungen, insbesondere durch geopolitische Spannungen, Inflation und veränderte Verbrauchergewohnheiten. Trotz dieser Hindernisse sieht die Gesellschaft optimistisch in die Zukunft und plant, durch strategische Fokussierung auf Kernmarken, Digitalisierung und eine verstärkte Auslandspräsenz weiterhin erfolgreich zu bleiben.

 

Deggendorf, 10.01.2025

Alexander Scharnböck, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.4.2024
EUR
30.4.2023
EUR
A. Anlagevermögen 407.483,00 689.006,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 151.450,00 237.815,00
II. Sachanlagen 255.983,00 451.141,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 255.983,00 451.141,00
III. Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 14.921.740,16 12.295.558,17
I. Vorräte 14.450.915,24 11.846.716,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 353.055,86 292.150,66
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 3.805,66
2. sonstige Vermögensgegenstände 353.055,86 288.345,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 117.769,06 156.690,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 134.258,23 167.558,37
Summe Aktiva 15.463.481,39 13.152.122,54

Passiva

30.4.2024
EUR
30.4.2023
EUR
A. Eigenkapital 5.655.736,09 6.467.532,40
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 5.630.736,09 6.442.532,40
davon Gewinnvortrag 6.442.532,40 5.804.425,80
B. Rückstellungen 632.716,36 925.317,77
C. Verbindlichkeiten 9.175.028,94 5.759.272,37
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.588.706,31 4.020.017,23
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.588.706,31 4.020.017,23
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 977,91 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 977,91 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.585.344,72 1.739.255,14
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.585.344,72 1.739.255,14
Summe Passiva 15.463.481,39 13.152.122,54

Gewinn- und Verlustrechnung

1.5.2023 - 30.4.2024
EUR
1.5.2022 - 30.4.2023
EUR
1. Rohergebnis 13.992.920,36 16.452.812,69
2. Personalaufwand 2.118.948,30 2.045.838,70
a) Löhne und Gehälter 1.764.595,59 1.722.219,56
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 354.352,71 323.619,14
davon für Altersversorgung 10.512,00 10.431,60
3. Abschreibungen 193.936,61 168.611,03
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 193.936,61 168.611,03
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.293.933,44 13.091.293,52
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 798,13 100,24
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 344,45 70,77
davon Erträge aus Abzinsung 199,08
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 354.768,25 175.843,37
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 62,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -158.873,48 330.217,11
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 23.601,02
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 38.576,04
8. Ergebnis nach Steuern -809.448,31 641.079,73
9. sonstige Steuern 2.348,00 2.973,13
10. Jahresfehlbetrag 811.796,31 -638.106,60
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.442.532,40 5.804.425,80
12. Bilanzgewinn 5.630.736,09 6.442.532,40

Anhang

Firmensitz laut Registergericht: Deggendorf
Registergericht: Deggendorf
Register-Nr.: HRB 3984

I . Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Nebulus GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs nach § 288 HGB werden in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800 (netto) wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken mit dem Nennbetrag angesetzt.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Verteilung erfolgt zeitanteilig auf die zukünftige Periode.

Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Steuernachzahlungen für Einkommens- und Ertragssteuern bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren erkennbaren Risiken ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden am Abschlussstichtag grundsätzlich zum Devisenkassakurs umgerechnet (§ 256 a Satz 1 HGB).

III. Angaben Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Vorräte

Für die fertigen Erzeugnisse und Waren wurde am 3. Mai 2024 eine stichprobenhafte Überprüfung der körperlichen Bestandsaufnahme durch die Auditline GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Grasbrunn, durchgeführt. Um dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung bzw. dem Vorsichtsprinzip Rechnung zu tragen, hat die Gesellschaft insbesondere im Hinblick auf mögliche sogenannte Langläufer auf den Inventurwert zum 30. April 2024 einen Bewertungsabschlag von 2,00 % vorgenommen.

3. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit TEuro 0,0 (Vorjahr: TEuro 3,8) Forderungen gegen Gesellschafter. In Höhe von TEuro 0,00 (Vorjahr: TEuro 0,0) haben diese eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag Euro 25.000,00. Das gezeichnete Kapital ist in voller Höhe eingezahlt.

b) Bilanzgewinn

Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf Euro 811.796,31. Der Bilanzgewinn beträgt nunmehr Euro 5.630.736,09.

5. Rückstellungen

a) Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEuro 385,3 (Vorjahr TEuro 575,0) betreffen den voraussichtlichen Ertragsteueraufwand für den Veranlagungszeitraum 2022 und 2023.

Passive latente Steuern auf Ebene der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen aufgrund von folgenden Sachverhalten:

• In der Steuerbilanz wurde bei den Wirtschaftsgütern für Computerhardware und - software die verkürzte Abschreibung gem. dem BMF-Schreiben vom 26.02.2021 angesetzt.

• Aus der unterschiedlichen Bewertung von Rückstellungen in Handels- und Steuerbilanz.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven (€ 5.878,17) und passiven (€ 45.814,03) latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Passivüberhang der latenten Steuern; der Steuersatz beträgt 28,1 %. Die im Laufe des Geschäftsjahres erfolgten Änderungen betrugen € 23.601,02.

Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen:

• EDV - Software

• Geschäftsausstattung

• Rückstellung für Personalkosten

b) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Personalkosten (TEuro 132,8; Vorjahr TEuro 208,2),

Kosten für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEuro 64,3; Vorjahr TEuro 58,1) sowie für Warenrücksendungen (TEuro 3,8; Vorjahr TEuro 3,9).

6. Verbindlichkeiten

Bezüglich der Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Posten, Restlaufzeiten und Besicherung wird auf den nachfolgenden Verbindlichkeiten nach § 285 Nr. 2 HGB verwiesen,

Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.588.706,31 0,00
Erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.206.691,92 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 878.652,80 0,00
8.674.051,03 0,00
über 5 Jahre
EUR
Gesamtbetrag 30.04.2023
EUR
Gesamtbetrag 30.04.2022
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 5.588.706,31 4.020.017,23
Erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 2.206.691,92 642.207,82
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 878.652,80 1.097.047,32
0,00 8.674.051,03 5.759.272,37

Darlehen und Mietkäufe sind durch Sicherungsübereignung sowie selbstschuldnerische Bürgschaften gesichert.

7. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse , die nach § 251 und § 268 Abs, 7 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 HGB)

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

- Mietverträge, unbestimmte Laufzeiten, jährliche Verpflichtung TEuro 379,2
- Markenlizenzvertrag mit jährlicher Kündigungsfrist, jährliche Verpflichtung TEuro 200,0
- Leasingverträge mit Laufzeiten bis zu 60 Monaten; jährliche Verpflichtung TEuro 142,5

IV. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

V. Sonstige Angaben

1. Angaben zu Arbeitnehmern

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 65 (Vorjahr 59) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt. Von den 65 Beschäftigten entfallen auf leitende Angestellte 2, auf Angestellte 25 sowie auf gewerbliche Arbeitnehmer 37.

2. Geschäftsführer zum Bilanzstichtag

Alexander Scharnböck, Informatik-Kaufmann

Auf die Angabe der von der Nebulus GmbH im Berichtsjahr gezahlten Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar in Höhe von € 10.300,00 betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

VI. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

 

Deggendorf, 10.01.2025

Scharnböck Alexander, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.05.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 479.593,03 22.183,31 20.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 479.593,03 22.183,31 20.000,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.246.816,99 280.415,30 408.440,30
Summe Sachanlagen 1.246.816,99 280.415,30 408.440,30
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00
Summe Finanzanlagen 50,00
Summe Anlagevermögen 1.726.460,02 302.598,61 428.440,30
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.04.2024
EUR
kumulierte Abschreibung 01.05.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 481.776,34 241.778,03 106.325,31
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 481.776,34 241.778,03 106.325,31
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.118.791,99 795.675,99 87.611,30
Summe Sachanlagen 1.118.791,99 795.675,99 87.611,30
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50,00 0,00
Summe Finanzanlagen 50,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.600.618,33 1.037.454,02 193.936,61
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.777,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 17.777,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.478,30
Summe Sachanlagen 20.478,30
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile
Summe Finanzanlagen
Summe Anlagevermögen 38.255,30
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 30.04.2024
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 30.04.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 330.326,34 151.450,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 330.326,34 151.450,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 862.808,99 255.983,00
Summe Sachanlagen 862.808,99 255.983,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 50,00
Summe Finanzanlagen 0,00 50,00
Summe Anlagevermögen 1.193.135,33 407.483,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Nebulus GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nebulus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nebulus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Wie im Lagebericht unter "3. Darstellung der Vermögenslage" ausgeführt, sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Vorjahr von T€ 4.020 auf T€ 5.588 zum Stichtag 30.04.2024 gestiegen.

Die Vorräte haben sich am Bilanzstichtag im Vorjahresvergleich um T€ 2.612 (22,1 %) auf T€ 14.450 erhöht. Auf den Inventurwert zum 30.04.2024 wurde ein Bewertungsabschlag von 2 % vorgenommen.

Unser Prüfungsurteil ist diesbezüglich nicht eingeschränkt.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Grasbrunn, 20.01.2025

AUDITLINE GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kathrin Rüde, Wirtschaftsprüferin

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