E+P Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maria de Lurdes de Freitas Ebert seit 20.8.2019 | Prokura |
Mark Oliver seit 11.5.2010 | Geschäftsführer |
Thomas Vehreschild seit 12.6.2007 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
V2X Systems LLC | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vertex Professional Services GmbHRüsselsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Rechtliche StrukturenVertex Professional Services GmbH (im Folgenden kurz VPS GmbH) ist zum 31.12.2023 ein Unternehmen der V2X Inc, McLean, Virginia, USA. VPS GmbH ist als global agierender Dienstleister tätig, der international tätige Unternehmen beim Learning Outsourcing unterstützt. Die VPS GmbH hat Betriebsstätten in der Schweiz, Italien, Tschechien, Schweden, Portugal, Frankreich, Ungarn, Polen, Finnland und Irland. Die Betriebstätten in der Schweiz, Italien und Tschechien befinden sich in Liquidation. Die ehemalige Betriebsstätte in Ungarn (Austragung am 8. August 2024 aus dem Handelsregister) befindet sich ebenfalls in Liquidation. Haupttätigkeitsbereiche des Unternehmens sind die Entwicklung und Lieferung von integrierten Schulungsprogrammen und die Kundenberatung im Schulungsbereich. Insbesondere hat sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Lieferung von technischen und Verkaufsschulungs-Kursen für die Automobilindustrie und sonstige Industrien mit Endprodukten, deren Verkauf mit technischer Beratung einhergeht sowie die damit zusammenhängenden unterstützenden Technologien spezialisiert. Im Rahmen der europäischen VPS-Gesellschaften übernimmt die VPS GmbH die Funktion als europäisches Headquarter mit Erbringung von Unterstützungsleistungen für die Betriebstätten und die Schwestergesellschaften. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche Entwicklungen und Branchenentwicklung Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist 2023 um 0,3%, im Raum der europäischen Union um 0,4% gewachsen. Die Aussichten für 2024 zeigen für Deutschland einen erwarteten Rückgang von 0,2%. Im Jahr 2023 wurde ein Marktvolumen im e-learning Sektor von 316 Mrd USD erreicht. Für das Jahr 2032 wird für den e-learning Sektor allein ein Marktvolumen von 662 Mrd USD erwartet. Das klassische Training in Klassenräumen ist prozentual von digitalem learning verdrängt worden und die Experten sind sich einig, dass diese Entwicklung sich verstetigen wird. Da die VPS GmbH in allen wesentlichen Bereichen des digitalen learning aktiv ist und beim Einsatz neuer Medien führend war und ist, wird sich dieser Trend positiv auf Kundenbeziehung auswirken. GeschäftsverlaufEntwicklung der Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft verminderten sich im Geschäftsjahr von T€ 16.563 im Jahr 2022 auf T€ 14.191. Die Auftragslage war dabei stabil, jedoch die Abrufe von Leistungen unter den Planungen einiger Kunden in der mittelfristigen Perspektive. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Berichtsjahr insgesamt von T€ 81 auf T€ 599, im Wesentlichen bedingt durch Auflösungen von Rückstellungen. Die Materialaufwendungen sind von T€ 7.196 im Geschäftsjahr 2022 auf T€ 5.510 zurückgegangen, was im Zusammenhang mit dem verminderten Umsatz steht. Die Materialeinsatzquote hat sich von 44% auf 39% verringert, da vermehrt Leistungen durch eigenes Personal erbracht wurden. Die Personalaufwendungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 140 auf T€ 7.520 bei verminderter Mitarbeiterzahl. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich um 7% auf 53% von 46% in 2022. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um T€ 309 auf T€ 2.648, insbesondere durch höhere Währungsverluste. Das Zinsergebnis verbesserte sich um T€ 20 gegenüber dem Vorjahr. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf T€ 31 (Vorjahr T€ 311). Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von T€ 1.358 (Vorjahr Jahresfehlbetrag T€ 1.300) erzielt. Somit erhöhte sich der Jahresfehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um T€ 58. Bei den Umsatzerlösen konnte die im Lagebericht 2022 abgegebene Prognose für 2023 nicht bestätigt werden, da im Vorjahr von einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse ausgegangen wurde. Die im Geschäftsjahr erzielten Umsätze fielen stärker als erwartet (14%). Der Jahresfehlbetrag ist etwa auf dem Niveau des Jahres 2022 verblieben, da die realisierten Währungseffekte ein operatives Ergebnis über dem des Vorjahres verhinderten und somit kein erwarteter geringerer Jahresfehlbetrag erreicht werden konnte. Entwicklung der Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.442 auf T€ 13.045 verringert. Dies resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen aus der Verringerung der Guthaben bei Kreditinstituten von T€ 5.110 auf T€ 3.794 und der Reduktion der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 3.290 auf T€ 2.138, mit gegenläufiger Erhöhung der Forderungen gegen verbunden Unternehmen von T€ 4.121 auf T€ 6.097. Das Anlagevermögen in Höhe von T€ 94 (Vorjahr T€ 124) ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Im Geschäftsjahr erfolgten keine nennenswerten Einzelinvestitionen durch die Gesellschaft. Die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.152 auf T€ 2.138 am Bilanzstichtag resultiert stichtagsbedingt aus höheren Kundenzahlungen zum Ende des Geschäftsjahres. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich insbesondere durch höhere Kostenumlagen. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich im Wesentlichen aufgrund niedrigerer Forderungen gegen das Finanzamt von T€ 1.501 auf T€ 859. Das Stammkapital von € 25.565 ist vollständig eingezahlt. Auf der Passivseite verringerte sich das Eigenkapital aufgrund des Jahresfehlbetrags um T€ 1.358 auf T€ 641. Die sonstigen Rückstellungen sind von T€ 1.351 auf T€ 827 zurückgegangen. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der ausstehenden Eingangsrechnungen. Der Rückgang der erhaltenen Anzahlung von T€ 322 auf T€ 163 resultiert aus einem zum Stichtag niedrigeren Bestand an Vorauszahlungen für nicht abgearbeitete Kundenprojekte. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 262 auf T€ 5.693 erklärt sich hauptsächlich durch erhöhte Weiterbelastungen von Schwestergesellschaften. Die steuerungsrelevanten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis. Folgende finanziellen Kennzahlen ergeben sich: Die Eigenkapitalquote beträgt 5% (Vorjahr 13%) und liegt damit unter dem Bereich der durchschnittlichen Quote deutscher Unternehmen. Die Eigenkapitalrendite liegt im Berichtsjahr bei -212% (im Vorjahr -65%), hat sich damit analog zum geringeren Eigenkapital verschlechtert. Entwicklung der Finanzlage Der Finanzmittelbestand am Bilanzstichtag verringert sich auf T€ 3.794 (31. Dezember 2022 T€ 5.110). Die Gesellschaft finanziert sich durch Eigenkapital sowie kurzfristiges und langfristiges Fremdkapital. Weiterhin hat das Mutterunternehmen Vertex Aerospace am 19. Mai 2022 eine Patronatserklärung abgegeben, wonach sich die Vertex Aerospace verpflichtet, die VPS GmbH mit finanziellen Mitteln zu versorgen. Die Vertex Aerospace erfüllt ihre Verpflichtung entweder durch Einlage in die Kapitalrücklage der VPS GmbH oder durch Gewährung von Darlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Diese Patronatserklärung gilt gem. der ersten Verlängerungsvereinbarung vom 20. Dezember 2023 bis zum 31. Dezember 2025. Eine Kündigung dieser Vereinbarung ist in diesem Zeitraum nicht möglich. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren, im Wesentlichen im kaufmännischen Bereich, 96 Mitarbeiter (Vorjahr 101) in Rüsselsheim sowie in den ausländischen Betriebsstätten der Gesellschaft beschäftigt. Gesamt halten wir fest, dass wir die Lage der Gesellschaft im Verbund mit den europäischen VPS-Gesellschaften für positiv bewerten. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist in den letzten Jahren angespannt, was auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, besonders im Automobilbereich, zurückzuführen ist. Insgesamt sehen wir durch unterschiedliche Maßnahmen bei der Gesellschaft eine positive Entwicklung durch eine Stabilisierung des Geschäfts sowie eine Erweiterung des Kundenstamms. Die Gesellschaft ist nach unserer Einschätzung mit ausreichend liquiden Mitteln versorgt, um ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Dies sehen wir ebenfalls auch in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 als gewährleistet an. Nichtsdestotrotz müssen wir festhalten, dass besonders die Geschäftsjahre 2024 und 2025 noch herausfordernd sein werden. Wir rechnen mit einem negativen Eigenkapital, planen aber den Break-even in 2025. Durch die uns vom Mutterunternehmen Vertex Aerospace zur Verfügung gestellte Patronatserklärung könnten wir kurzfristige Liquiditätsrisiken bis zum 31. Dezember 2025 angemessen abdecken. Sofern wir für den Folgezeitraum die Notwendigkeit für weitere einzuleitende Maßnahmen sehen, um die Fortführung der Unternehmstätigkeit sicherzustellen, werden wir diese entsprechend umsetzen. Wesentliche Chancen Aufgrund unseres übergreifenden, integrierten Trainingsansatzes (comprehensive outsourcing), das erhebliche Know-How und Logistik erfordert, sehen wir uns wenigen direkten Konkurrenten gegenüber. Insbesondere auch die weltweite Präsenz der Vertex Professional Services Gruppe und des V2X Konzerns mit der daraus resultierenden Möglichkeit des weltweiten offerings, unterscheidet uns von den meisten Konkurrenten. Die Strategie unserer Gesellschaft ist es, das bestehende Geschäft mit unseren Hauptkunden im Bereich Automotive zu erhalten sowie weiter auszubauen. Weiterhin haben wir in den letzten Jahren enge Beziehungen zu Großunternehmen und Institutionen außerhalb des Automotive Sektors aufgebaut und daraus sind bereits mehrjährige Vertragsbeziehungen entstanden. So etwa durch Vertragsabschluss und Verlängerung eines mehrjährigen Outsourcing-Vertrags mit einem Großkunden im Finanzsektor. Mit Bestandskunden im Automotive Bereich konnten in 2023 langfristige Verträge verlängert werden und neue abgeschlossen werden. Zudem besteht eine Pipeline weiterer potenzieller Kunden, mit denen wir in fortlaufendem Kontakt sind. Dies erlaubt der Gesellschaft, die Kundenbeziehungen zu diversifizieren, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und in andere Geschäftsbereiche hineinzuwachsen. Als europäisches Headquarter für das VPS Geschäft können wir die in der VPS GmbH anfallenden Gemeinkosten bei wachsendem Geschäft der Schwestergesellschaften (hier insbesondere in UK) in höherem Ausmaß auf diese verteilen. Wesentliche Risiken Unser Geschäft ist von wenigen Hauptkunden im Automotive Sektor abhängig, mit denen allerdings teilweise langfristig abgeschlossene Rahmenverträge bestehen. Risiken für die künftige Entwicklung sehen wir insbesondere in der europaweiten konjunkturellen Entwicklung und damit verbunden auch der wirtschaftlichen Lage unserer Hauptkunden im Automotive Bereich in Europa und aufgrund der engen Verflechtungen weltweit. Da wir generell stark im Automotive Sektor aufgestellt sind und dieser von der jeweiligen konjunkturellen Entwicklung betroffen ist, resultieren auch hieraus Umsatzrisiken. Wir begegnen diesen Unsicherheiten, indem wir unsere internen Strukturen und Abläufe weiter optimieren und langfristig einen Aufbau von Kundenbeziehungen in anderen Branchen forcieren. Die Risikosituation des Unternehmens ist unverändert zum Vorjahr. Da wir kein Geschäft in Ländern betreiben, die aktuell im Kriegsgeschehen in der Ukraine und Nahost involviert sind, sehen wir hier keine direkten Auswirkungen. Auch indirekt erwarten wir kurzfristig keinen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit. Da der weitere Fortgang des Krieges und die damit zusammenhängenden Auswirkungen auf die Wirtschaft nicht absehbar sind, ist eine Prognose über den kurzfristigen Horizont hinaus nicht möglich. Vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklung sowie der Entwicklung der Gesellschaft sehen wir für den absehbaren Zeitraum keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Dafür verweisen wir auf unsere Aussagen im Abschnitt "Entwicklung der Finanzlage". Darüber hinaus bietet die Patronatserklärung des Mutterunternehmen Vertex Aerospace zusätzliche Sicherheit, um potenziellen Risiken effektiv entgegenzuwirken. Ausblick Die Kompetenz unserer Gesellschaft im Bereich Trainingsoutsourcing verbunden mit der Integration moderner Technologien lässt uns die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft positiv beurteilen. Wir werden auch zukünftig die Wertschöpfungskette in unserem Unternehmen untersuchen und Schlüsselkompetenzen, die den Wert unseres Angebotes für unsere Kunden erhöhen, mit eigenen Mitarbeitern liefern. Im 4. Quartal 2024 wurden zudem Anpassungen im Personalbereich durchgeführt, die zu einer Kostenentlastung in den Folgejahren führen werden. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Umsatz leicht unter dem Niveau von 2023 und einen Jahresfehlbetrag auf dem Niveau von 2023. Der erwartete Jahresfehlbetrag beinhaltet Restrukturierungsaufwendungen, die im Geschäftsjahr 2024 erfasst werden. Für das Jahr 2025 erwarten wir mit dem bestehenden Kundenstamm und der angepassten Kostenstruktur aufgrund der Restrukturierung einen Umsatz auf dem Niveau von 2024 und ein ausgeglichenes Jahresergebnis.
Rüsselsheim, den 19. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Mark Oliver Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
* Korrektur der Vorjahresangabe Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
A. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt worden. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit werden Vermerke, die nach den Gliederungsvorschriften wahlweise bei Posten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang angegeben. Die Untergliederung des Anlagevermögens erfolgt im Anlagenspiegel. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDas Anlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Anschaffungsnebenkosten sowie Anschaffungskostenminderungen werden berücksichtigt. Für das abnutzbare Anlagevermögen werden planmäßige lineare Abschreibungen verrechnet. Die Abschreibung der Vermögensgegenstände wird entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer festgelegt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden vollständig als Aufwand erfasst. Außerplanmäßige Abschreibungen werden zusätzlich vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der immateriellen Vermögensgegenstände liegt bei 1 bis 3 Jahren sowie der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 13 Jahren. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die unfertigen Leistungen werden auf Basis von Einzelkalkulationen der Herstellungskosten mit den aktivierungspflichtigen Bestandteilen des § 255 Abs. 2 HGB berücksichtigt. Auf das allgemeine Aktivierungswahlrecht des § 255 Abs. 2 S. 3 HGB wird verzichtet und folglich die angemessenen Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung nicht berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die aktivierten unfertigen Leistungen resultieren aus Verträgen zu Entwicklungsleistungen verschiedener Kunden und werden voraussichtlich im Folgejahr abgeschlossen und abgenommen. Die von den zum Stichtag nicht abgeschlossenen Projekten mit materiellen Werten sind mit ihren Pflichtbestandteilen bewertet. Auf das allgemeine Aktivierungswahlrecht des § 255 Abs. 2 S. 3 HGB wird verzichtet und folglich die angemessenen Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung nicht berücksichtigt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ggf. vermindert um erforderliche Einzelabwertungen. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Fremdwährungsforderungen i.H.v.TEUR 500 (Vorjahr TEUR 1.131) enthalten. Den allgemeinen Ausfallrisiken der Forderungen wurde durch eine pauschale Wertberichtigung von 1 % auf den Nettobestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird zu Nennwerten angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit einem um 0,01% von dem im Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre der Deutschen Bundesbank abweichenden Zinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % (Vorjahr 1,79 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % (Vorjahr 2,5%) und Rentensteigerungen von jährlich 2,25% (Vorjahr 2,0%) zugrunde gelegt sowie eine Fluktuation wie im Vorjahr in Höhe von 0,0 % p.a. unterstellt. Durch die Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Jahre (1,75 %; Vorjahr 1,45 %) ergibt sich gemäß § 253 Abs. 6 HGB ein Unterschiedsbetrag von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 208). Dieser Betrag ist gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zum Stichtag bestanden TEUR 170 (Vorjahr TEUR 24) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Fremdwährungen. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag angesetzt, soweit sie Erträge für den Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wird mit dem Erfüllungsbetrag gem. § 250 Abs. 2 HGB angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips bewertet. Die Umrechnung der Abschlüsse ausländischer Niederlassungen erfolgte mit der modifizierten Stichtagsmethode. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. C. Angaben zur Bilanz(1) Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachstehenden Anlagenspiegel ersichtlich. Im Geschäftsjahr fanden keine außerplanmäßigen Abschreibungen statt. (2) Die aktivierten unfertigen Leistungen von den zum Stichtag nicht abgeschlossenen Projekten belaufen sich auf TEUR 38 (Vorjahr TEUR 255) (3) Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (TEUR 6.097 Vorjahr TEUR 4.121). Es bestehen keine Forderungen gegen die Gesellschafterin. (4) Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten als wesentliche Posten debitorische Kreditoren mit TEUR 315 (Vorjahr TEUR 127) und umsatzsteuerliche Vorauszahlungen mit TEUR 89 (Vorjahr TEUR 194) sowie Forderungen aus Ertragssteuern mit TEUR 123 (Vorjahr TEUR 658). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind, mit Ausnahme der bilanzierten Kautionen von TEUR 60 (Vorjahr TEUR 163) sowie einem nicht saldierten Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 230 (Vorjahr TEUR 213) innerhalb eines Jahres fällig. (5) Die Rückstellungen für Pensionen enthalten Rückstellungen für Pensionsanwartschaften sowie laufende Pensionen. Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 4.420 (Vorjahr TEUR 4.371). Die Aufwendungen aus der Auf- und Abzinsung der Pensionsrückstellungen (TEUR 76; Vorjahr TEUR 80) sind unter Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Weiterhin bilanziert die Gesellschaft einen erwarteten Haftungsbetrag über TEUR 198 (Vorjahr TEUR 174) aus einer Pensionskasse. Dieser ergibt sich aus nicht gedeckten mittelbaren Pensionsverpflichtungen. Die Gesellschaft macht Gebrauch von Artikel 28 Abs.1 Satz 2 EGHGB und passiviert die mittelbaren Pensionsverpflichtungen originär nicht. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes (BilMoG) zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von TEUR 1.029. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 69 als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei den Pensionsrückstellungen somit auf TEUR 68 (Vorjahr TEUR 137). (6) Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 827; Vorjahr TEUR 1.351) enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 318; Vorjahr TEUR 569), Restrukturierung, Jahresabschlusskosten und für nicht genommenen Urlaub. (7) Im Posten erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 163 (Vorjahr TEUR 322) sind Zahlungen von Kunden enthalten, die sich auf zukünftige - im Rahmen langfristiger Verträge zu erbringende Leistungen - beziehen. (8) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherungen durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte liegen nicht vor. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin. (9) Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in 2023 im Wesentlichen umsatzsteuerliche Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 341 (Vorjahr TEUR 311), kreditorische Debitoren i.H.v. TEUR 383 (Vorjahr TEUR 164) und Verbindlichkeiten aus Lohnsteuern i.H.v. TEUR 83 (Vorjahr TEUR 218). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (10) Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr TEUR 75) beinhaltet den Unterschiedsbetrag aus der Übernahme von Pensionsrückstellungen. Dieser wird über die Laufzeit der Pensionsverpflichtung ertragswirksam vereinnahmt. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung(11) Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen Trainings- und trainingsbegleitende Leistungen, die überwiegend für die Automobilindustrie erbracht werden.
(12) Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 599 (Vorjahr TEUR 81). Die sonstigen betrieblichen Erträge waren im Wesentlichen durch Erträge aus den Auflösungen von Rückstellungen bestimmt. Darüber hinaus wurden keine weiteren periodenfremden Erträge erfasst. (13) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 2.648 (Vorjahr TEUR 2.339). Sie betreffen insbesondere Rechts- und Beratungskosten i.H.v. TEUR 121 (Vorjahr TEUR 38), Miet- und Leasingaufwendungen (TEUR 450; Vorjahr TEUR 400), Reise- und Bewirtungskosten (TEUR 150; Vorjahr TEUR 90), Kosten der Buchführung, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung (TEUR 245; Vorjahr TEUR 468), Kosten für externe Dienstleister (TEUR 128; Vorjahr TEUR 522), sowie Marketingaufwendungen (TEUR 49; Vorjahr TEUR 32). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Wechselkursverluste in Höhe von TEUR 276 (Vorjahr TEUR 104) enthalten. Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auch die BilMoG-Zuführung von TEUR 69. (14) Zinsen und ähnliche Erträge von verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Auf- und Abzinsung der Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr TEUR 80). Zinsen und ähnliche Aufwendungen an verbundene Unternehmen existieren, wie in den Vorjahren, nicht. E. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus KFZ-Leasingverträgen und aus Mietverpflichtungen für Büroräume und -geräte. Die Entscheidung für Leasingverhältnisse hinsichtlich der KFZ und der Büroräume und Bürogeräte erfolgte auf Grundlage einer geringeren Kapitalbindung, da die Vermögensgegenstände nicht erworben werden müssen. Es besteht mithin kein Verwertungsrisiko. Die Leasing- und Mietverpflichtungen fallen in den nächsten Jahren wie folgt an:
Die VPS GmbH haftet weiter voll für den Geschäftserfolg einer Business Line, die im Übergang des verkauften Raytheon Geschäftes an Vertex noch von einer ehemaligen Schwestergesellschaft betrieben wird. Aktuell sehen wir die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme als gering an. Für unseren Abschluss sehen wir kein weiteres Risiko, da wir davon ausgehen, die angefallenen Verpflichtungen aus dem Haftungsverhältnis weiterbelastet werden können. Zukünftige Verpflichtungen aus Leistungsverpflichtungen von verbundenen Unternehmen bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht. Mutterunternehmen für den kleinsten und gleichzeitig den größten Konsolidierungskreis war im Geschäftsjahr die V2X Inc , McLean, Virginia/USA. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Konzernmutter erhältlich sowie unter www.gov2x.com. Die Befreiung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses der Vertex Professional Services GmbH zum 31. Dezember 2023 erfolgt aufgrund der größenabhängigen Erleichterung gemäß § 293 Abs. 1 HGB. Die durchschnittliche Zahl der Angestellten betrug im Geschäftsjahr 96 (Vorjahr 101). Davon sind zum Bilanzstichtag 54 Mitarbeiter im Inland (Vorjahr 55) und 42 Mitarbeiter im Ausland (Vorjahr 46) beschäftigt. Nachtragsbericht Im Herbst 2024 hat die Gesellschaft ein Restrukturierungsprogramm initiiert. Es sind keine weiteren wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag eingetreten, die die Darstellung der Vermögens, Finanz- und Ertragslage beeinflussen würden. Geschäftsführer der Gesellschaft ist:
Das Gehalt des Geschäftsführers wird unter Gebrauch der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.358 auf neue Rechnung vorzutragen.
Rüsselsheim, den 19. Dezember 2024 Die Geschäftsführung Mark Oliver Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Vertex Professional Services GmbH, Rüsselsheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vertex Professional Services GmbH, Rüsselsheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vertex Professional Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 19. Dezember 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Diana Plaum, Wirtschaftsprüfer ppa. David Schubert, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 13. Mai 2025 festgestellt. |
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