Messe-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Zimmer und Kellermann GmbH
Ronsdorfer Straße 135, 40233 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Grundkötter seit 17.8.2022 | Prokura |
Christian Nickel seit 17.8.2022 | Prokura |
Steve Göhrmann seit 17.8.2022 | Prokura |
Armin Nowak seit 27.7.2010 | Geschäftsführer |
Bastian Hördemann seit 27.7.2010 | Geschäftsführer |
Hermann Hesselmann seit 26.8.2003 | Prokura |
Meinolf Hördemann seit 26.8.2003 | Geschäftsführer |
Helmut Hue seit 26.8.2003 | Prokura |
Norbert Frei seit 26.8.2003 | Prokura |
Klaus, Dipl.-Kaufmann Idel seit 26.8.2003 | Prokura |
Karl Kaufmann Elmer seit 26.8.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zimmer und Kellermann GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023der Zimmer und Kellermann GmbH, Düsseldorf1. Grundlagen der Gesellschaft Gegenstand des Unternehmens ist der Ein- und Verkauf von technischen Erzeugnissen aller Art, insbesondere der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Wesentliche Abnehmer der Produkte sind das konzessionierte SHK-Fachhandwerk, Kommunen, Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen sowie gewerblich tätige Unternehmen. Die Geschäftsanteile der Gesellschaft werden seit dem 01.01.2021 vollständig von der Reinshagen & Schröder GmbH & Co. KG, Remscheid, gehalten. Diese hat einen, ab dem Jahr 2021 geltenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschaft geschlossen. Beide Gesellschaften zählen zur Elmer-Unternehmensgruppe. Am 31.12.2023 unterhielt die Berichtsgesellschaft zehn Niederlassungen, welche die Stadt Düsseldorf und einen Umkreis von rd. 50 km vertrieblich abdeckten. Neben der Hauptniederlassung in der Ronsdorfer Straße in Düsseldorf bestanden Ausstellungs- und/oder Abholstandorte in den Düsseldorfer Stadtteilen Bilk, Rath, Reisholz und Werhahn sowie außerhalb von Düsseldorf in Krefeld, Neuss, Langenfeld, Mettmann und Dormagen. Die Gesellschaft greift auf die für die gesamte Unternehmensgruppe zentral organisierten Funktionen Einkauf, IT, Datenmanagement, Rechnungswesen und Controlling zurück. Die Versorgung der Kunden und auch der gesellschaftseigenen Abholläger mit SHK-Ware wird durch die zur Gruppe zählenden Logistikgesellschaften sichergestellt. Die Berechnung der Ware innerhalb der Elmer-Gruppe erfolgt zu gruppenweit einheitlichen Verrechnungspreisen. Als Fachgroßhandel für den Sanitär-, Installations-, Heizungs- und Klimabedarf betreibt die Gesellschaft keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Ziel der Gesellschaft ist die Verteidigung der regionalen Marktführerschaft unter Wahrung der bestehenden Ertragskraft. Mittel zur Zielerreichung sind die Vertriebsteams in den Niederlassungen und die über den gruppeneigenen Online-Shop eingehenden Aufträge in Verbindung mit den Logistiklägern der Gruppe, welche eine hohe und zeitnahe Warenverfügbarkeit sowie ein breites Warensortiment garantieren. Dabei stehen Kosteneffizienz, Digitalisierung der Geschäftsprozesse und intensive Vertriebsanstrengungen zur Erhöhung des Umsatzanteils der wirtschaftlich lukrativen Hausmarken im Mittelpunkt der Maßnahmen zur Erreichung der für die nächsten drei Geschäftsjahre formulierten Unternehmensziele. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Grund hierfür waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiekrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Des Weiteren die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft und die Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank preisbereinigt um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Quelle: Statista.com). Damit ist Europas größte Volkswirtschaft im Berichtsjahr in eine Rezession gerutscht. Die Entwicklung des BIP verlief in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Während das Produzierende Gewerbe (ohne Baugewerbe), das Verarbeitende Gewerbe sowie die energieintensiven Industriezweige der Chemie- und Metallindustrie ein Minus verzeichneten, konnten die Automobilindustrie und die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten und die Wirtschaft damit stützen. Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs und die Pandemie-Nachwehen, verbunden mit einer hohen Inflation, haben zu einer generellen Abschwächung der Baukonjunktur 2023 geführt. Ein Hindernis waren dabei die deutliche Verteuerung von Baumaterialien und Baukosten, mangelnde Verfügbarkeit, hohe Grundstückspreise und Lieferengpässe. Steigende Zinsen führten im Neubaubereich zu einem Rückgang der Nachfrage, insbesondere im Wohngebäudeneubau und damit zu unmittelbaren Folgen für den Produktabsatz der SHK-Branche. Das Ziel der Bundesregierung von 400.000 neuen Wohnungen in 2023 wurde mit ca. 245.000 deutlich verfehlt (Quelle: Pressemitteilung ifo-Institut). Im Gebäudebestand führte die hohe Inflation und die damit verbundene Verunsicherung der Eigentümer und/oder Bauherren auch im Sanierungsbereich zu Projektverschiebungen. Nach den konjunkturell starken Jahren 2021 und 2022 endete das Jahr 2023 für den Wirtschaftsbereich Haus- und Gebäudetechnik mit einem negativen Geschäftsklima. Dabei stellt sich die Lage in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich dar. Bei den Industrieunternehmen hat sich das Geschäftsklima seit dem dritten Quartal 2023 sukzessive verschlechtert. Bei den Großhandelsunternehmen kam es bereits im zweiten Quartal zu einer merklichen Absenkung. Bei den installierenden Unternehmen bleibt das Geschäftsklima hingegen auch im vierten Quartal 2023 im positiven Bereich. Damit bewerten die Fachhandwerker die konjunkturelle Lage deutlich positiver als deren Vorlieferanten. Die Installateure profitieren dabei weiterhin von einem hohen Auftragsbestand (Quelle: VdS - Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V. vom 25.01.2024). Ein Grund für diese Entwicklung war die Sparte Heizung. Bedingt durch lange Lieferzeiten konnten Aufträge - insbesondere für Wärmepumpen, die vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und der Sorge um die Gasversorgung in 2022 geordert wurden - erst im ersten Halbjahr 2023 geliefert werden. In der zweiten Jahreshälfte lösten die Unsicherheiten in Bezug auf das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und das Verbot einer Installation von Gas- und Öl-betriebenen Wärmeerzeugern ab dem 01.01.2024 in Bestandsbauten einen Nachfrageboom nach Öl- und Gasheizungen aus, während der Absatz von Wärmepumpen rückläufig wurde. Der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) schloss das Jahr 2023 mit einem Wachstum von 34% gegenüber dem Vorjahr ab und blickt damit auf ein Rekordjahr zurück, dessen Größenordnung es zuletzt in den 90er Jahren gab. (Quelle: Pressemitteilung des BDH vom 19.04.2024). Geschäftsentwicklung der Gesellschaft Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten blieb die Berichtsgesellschaft auch im Jahr 2023 auf Wachstumskurs, maßgeblich bedingt durch die Erlöse im Bereich Heizung. Die im Vorjahr prognostizierte Entwicklung der Warenerlöse mit einem Anstieg von 5,7% wurde um weitere 5,5% übertroffen mit einer schlussendlichen Erhöhung der Erlöse um 11,2%. Der Auftragsüberhang aus dem Jahre 2022, welcher aufgrund von fehlenden Produktionskapazitäten respektive Lieferengpässen bei den Herstellern von Wärmepumpen nicht bedient werden konnte, wurde im ersten Halbjahr 2023 ausgeliefert. Im zweiten Halbjahr dominierte die Nachfrage nach fossilen Energieträgern aufgrund des Tauziehens um das Gebäudeenergiegesetz und die darin enthaltene Vorschrift eines Verbotes des Einbaus solcher Heizsysteme in Neubauten ab dem Jahr 2024. Mithin war das Jahr 2023 ein Heizungsjahr, denn fast die Hälfte des Jahresumsatzes wurde mit Produkten der Heizungssparte erlöst. Der Sanitärbereich folgte dem allgemein negativen Trend der Baunachfrage, der 2023 von Inflation und steigenden Baukosten eingebremst wurde. Im Segment Installation ergaben sich mit -1,4% leicht rückläufige Umsatzerlöse. Nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung der Warenerlöse mit dem Fachhandwerk sowie die Veränderung der Umsatzanteile in den einzelnen Unternehmenssparten:
Höhere Materialeinkaufspreise in allen Segmenten und niedrigere Margen im umsatzstarken Heizungsbereich ließen den Rohertrag lediglich geringfügig um 15 TEUR auf 9.900 TEUR steigen. Die Erhöhung des Personalaufwandes um 398 TEUR ist bedingt durch die im Berichtsjahr ausgezahlte, und mit einem Teilbetrag für das nächste Jahr zurückgestellte, Inflationsausgleichsprämie für die Mitarbeiter in Höhe von 120 TEUR. Ferner erhöhten sich die umsatzabhängigen Prämien an Mitarbeiter um 130 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 346 TEUR. Neben einer allgemeinen Erhöhung der Kosten sowie einer Erhöhung der internen Kostenumlagen der Elmer-Unternehmensgruppe an die Berichtsgesellschaft um 165 TEUR erhöhte sich die Einstellung in die Einzelwertberichtigung zu Forderungen um 90 TEUR. Unter Einschluss der sonstigen betrieblichen Erträge erwirtschaftete die Gesellschaft im Jahr 2023 ein Betriebsergebnis i.H.v. 2.789 TEUR und damit ein um 733 TEUR rückläufiges Ergebnis gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Ertragsteuern partizipierte von einem um 296 TEUR verbesserten Finanzergebnis - insbesondere durch die Erhöhung der Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Cashpooling - und erreicht damit noch eine Umsatzrendite von 6,8% (Vj. 8,6%). Aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt. Die wesentlichen GuV-Kennzahlen der Jahre 2023 und 2022 im Vergleich:
Entwicklung der Personalzahlen Am 31.12.2023 beschäftigte die Gesellschaft insgesamt 85 (i.Vj. 90) Mitarbeiter(innen). Investitionen Die im Geschäftsjahr 2023 getätigten Investitionen betrugen insgesamt 601 TEUR. Die Position enthält Investitionen in die Ausstellungsräumlichkeiten in Höhe von 358 TEUR sowie geleistete Anzahlungen für im Bau befindliche Photovoltaikanlagen in verschiedenen Niederlassungen in Höhe von 240 TEUR. Die Gesellschaft hat bereits vor mehreren Jahren damit begonnen, ihre Standorte sukzessiv durch den Ersatz von fossilen Energieträgern durch Wärmepumpen CO 2 -neutral auszurichten. Sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr wurde weiter in den Bereich Erneuerbarer Energien durch den Bau von Photovoltaikanlagen investiert. Finanzierung Die Gesellschaft nimmt am cash-concentrating und cash-pooling-Verfahren der Elmer Finanzierungsverwaltungs GmbH & Co. KG teil. Die Laufzeit des für diese Zwecke zur Verfügung stehenden Konsortialkreditrahmens (65,0 Mio. EUR) endet am 02.12.2026. Unterjährig nicht benötigte Liquiditätsüberschüsse, die aus der eigenen Ertragskraft und der Eigenkapitalausstattung stammten, stellte die Gesellschaft über die Elmer Finanzierungsverwaltungs GmbH & Co. KG den verbundenen Unternehmen zur Verfügung. Im Berichtsjahr erwirtschaftete die Gesellschaft einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. +3.408 TEUR und aus der Investitionstätigkeit resultiert ein negativer Cashflow i.H.v. -97 TEUR. Unter Berücksichtigung der Ergebnisabführung an die Reinshagen & Schröder GmbH & Co. KG, die zu einem Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit i.H.v. -3.292 TEUR führte, erhöhten sich die Finanzmittel der Gesellschaft im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres nur geringfügig um +19 TEUR. Die gesellschaftseigene Innenfinanzierung und die Kreditlinien der Gruppe reichten im Berichtsjahr aus, um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Jahr 2023 jederzeit sicherzustellen. Vermögen Das Vermögen der Gesellschaft reduzierte sich im Laufe des Berichtsjahres um -214 TEUR auf 16.650 TEUR. Während der Wert des Anlagevermögens durch die getätigten Investitionen um 493 TEUR stieg, wurde dieser Anstieg durch ein rückläufiges Umlaufvermögen von -707 TEUR überkompensiert. Zu dem rückläufigen Umlaufvermögen trugen insbesondere die gesunkenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 612 TEUR gegenüber dem Vorjahr bei. Das Eigenkapital der Gesellschaft blieb im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres unverändert, so dass der geringe Rückgang der Bilanzsumme die Eigenkapitalquote um +1,2%-Punkte auf 94,0% erhöhte. Damit war das Eigenkapital um ein Vielfaches höher als das langfristig gebundene Anlagevermögen. Die bilanzielle Eigenkapitalrentabilität1 verschlechterte sich leicht von 23,8% auf 21,0% und lag damit deutlich über den für langfristige Finanzanlagen am Kapitalmarkt erzielbaren Zinssätzen. Die Rückstellungen erhöhten sich um 116 TEUR gegenüber dem Vorjahr maßgeblich bedingt durch höhere Personalrückstellung in Verbindung mit der Zahlung von umsatzabhängigen Prämien für das Berichtsjahr und zugesagten Inflationsausgleichszahlungen. Die für die Handelsgesellschaft relevanten Bilanzkennzahlen der beiden letzten Bilanzstichtage stellen sich wie folgt dar:
3. Chancen- und Risikobericht Chancen Die von der Europäischen Union formulierten Klimaziele und die demographische Entwicklung in der Bevölkerung bzw. die zur Erreichung dieser Ziele notwendigen SHK-Produktsortimente werden auch zukünftig die Umsatztreiber im SHK-Großhandel bleiben. Mit dem Krieg in der Ukraine und den daraus resultierenden Konsequenzen bei der Öl- und Gasversorgung in Europa wurde die Notwendigkeit der Trennung von fossilen Brennstoffen nochmals zeitkritischer. Regenerative Heizsysteme wie Pelletheizungen und Wärmepumpen werden Öl- und Gas betriebene Heizsysteme sukzessive im Bestandsbau ersetzen und in Neubauten nahezu ausschließlich Verwendung finden. Hinzu kommen restriktivere europäische und bundesdeutsche Bauvorschriften (Gebäudeenergiegesetz), welche neben einem Austausch fossiler Heizsysteme eine weitgehende Sanierung des Gebäudebestandes unter Klimaschutzkriterien verlangen. Durch die Bundesförderung für effiziente Gebäude wird nochmals der Anreiz, in erneuerbare Energien und Heizsysteme zu investieren, fokussiert. Diese Regelungen werden die Umsätze der Heizungsindustrie und damit auch die des Großhandels längerfristig begünstigen. Der Sanitärbereich wird weiterhin von der Alterung der Gesellschaft in Form eines weiter zunehmenden Bedarfes an altersgerechten Bädern profitieren. Chancen im Bereich der unternehmensinternen Auftragsabwicklung ergeben sich aus der weiteren Digitalisierung von Arbeitsprozessen. Neben den, über den gruppeneigenen Onlineshop eingehenden Aufträgen werden die interne Auftragsabwicklung bis zum elektronischen Rechnungsversand, die Analyse der digitalen Daten mit den daraus abzuleitenden Vertriebsaktivitäten neue Marktchancen eröffnen. Mit den daraus resultierenden Produktivitätsverbesserungen werden zusätzliche Kostenoptimierungspotentiale entstehen. Die Berichtsgesellschaft partizipiert von den Vorteilen der Einbindung einer zentralisierten Infrastruktur der gruppenweiten Logistik. Die zeitnahe Verfügbarkeit eines tiefen, breiten und weitestgehend bevorrateten Produktsortimentes garantiert für zeitnahe und vollständige Lieferungen, was wiederum zur Kundenzufriedenheit beiträgt. Risiken Den allgemeinen unternehmerischen Risiken, wie Forderungsausfallrisiken bei Kunden, Abhängigkeit von Großkunden, eingeschränkte Lieferfähigkeit von Lieferanten, personellen Risiken und IT-Sicherheit wird mittels Einsatzes verschiedener Instrumente begegnet. So wirken - die breite Streuung des Kundenstamms über diverse Branchen, - die hohen Lagerbestände in den Zentrallägern der Gruppe, - die Konzentration auf namhafte, inländische Lieferantenadressen, - die Investition in die Aus- und Weiterbildung des Personals, - das Outsourcing der SAP-Warenwirtschaft an ein renommiertes Dienstleistungsunternehmen, - die mittelfristige Absicherung der Unternehmensfinanzierung und - ein konsequentes Debitorenmanagement diesen Risiken entgegen. Das seit dem 01.01.2024 geltende Gebäudeenergiegesetz sieht vor, dass in Neubauten nur noch Heizsysteme installiert werden dürfen, die mindestens 65 Prozent Erneuerbare Energien nutzen. Dieser für die SHK Branche positive Effekt könnte durch den erwarteten Markteintritt ausländischer Hersteller relativiert werden. Deutlich höhere, ausländische Produktionskapazitäten für Wärmepumpen werden den Preisdruck auf die heutigen Marktteilnehmer zu Lasten der Margen erhöhen. Des Weiteren muss sich die Gesellschaft mit den strukturellen Änderungen im SHK-Großhandelsmarkt auseinandersetzen. Die Rollen der bisher im dreistufigen Vertriebsweg, Industrie - Großhandel - Verarbeiter, agierenden Marktteilnehmer verändern sich zunehmend. Die Industrie rückt dank digitalisierter Informationskanäle näher an den Endverbraucher, der Großhandel differenziert sich gegenüber den Herstellermarken durch die Vermarktung von Handelsmarken, und der Handwerker verliert seine bisherige Beratungs- und Mitentscheidungsfunktion beim Endverbraucher. Seine Rolle reduziert sich zunehmend auf die Vermarktung seiner Arbeitsleistung. Die Handwerkerschaft wird den bestehenden hohen Bedarf an guten Nachwuchskräften aufgrund des Fachkräftemangels nicht abdecken können. Vor diesem Hintergrund zeichnet sich der Trend ab, dass immer mehr Dienstleistungen (Planungen, Vormontagen etc.) von den Herstellern oder Großhändlern übernommen werden. Die Geschäftsleitung rechnet mit einem Montageengpass, der ein Wachstum im klassischen Geschäft des Großhandels erschweren wird. Die modernen Kommunikationsmedien gewinnen zunehmend an Bedeutung und ermöglichen globale Transparenz. Die Digitalisierung hat neue Wettbewerber hervorgebracht. Die Zahl der Online-Shops und digitalen Marktplätze hat sich vervielfacht. Die SHK-Industrie sucht ihren Erfolg mit Hilfe der neuen Kommunikationstechnologien zunehmend in der Direktvermarktung, und benachbarte Branchen, wie Baumärkte, vermarkten ihre SHK-Ware zunehmend aggressiver. Mit Hilfe der gruppeneigenen Digitalstrategie, zu welcher auch der laufende Aufbau einer operativen Digitaleinheit auf Gruppenebene zählt, wird sich die Gesellschaft diesem Wettbewerb stellen. Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist dank ihrer Verkaufsmargen und der Möglichkeit der Finanzierung über den der Gruppe zur Verfügung stehenden Konsortialkredit als gut zu bezeichnen. Finanzielle Engpässe sind im Rahmen der Liquiditätsplanung für die nächsten drei Geschäftsjahre nicht zu erwarten. Für andere Risiken, die sich aus unserer Tätigkeit ergeben könnten, erfolgten ausreichende Bewertungen und Rückstellungen, wie zum Beispiel Garantierückstellungen, bzw. bestehen entsprechende Versicherungen in Form von umfassenden Betriebs- oder Cyberversicherungen. Bestandsgefährdende Risiken bestehen aus Sicht der Geschäftsführung für die Gesellschaft nicht. 4. Prognosebericht Die nachfolgenden Annahmen über die zukünftige Entwicklung sind nach bestem Wissen getroffen und aufgrund der Zukunftsorientierung mit Unsicherheit behaftet. Der Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen signifikante Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, erneut steigender Energiepreise oder ins Stocken geratene Lieferketten, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Der Sachverständigenrat Wirtschaft rechnet in seinem Frühjahrsgutachten mit einem wachsenden preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt in Deutschland von nur 0,2 Prozent im Jahr 2024. Das Geschäftsklima in der Haus- und Gebäudetechnik liegt im 1. Quartal 2024 noch immer im negativen Bereich. Im Vergleich zum Vorquartal ist jedoch eine leichte Verbesserung der konjunkturellen Lage zu verzeichnen (Quelle: VdZ vom 30.04.2024). Die Inflation ist leicht rückläufig, doch bei den Baukosten gibt es kaum Anzeichen einer Entspannung. Ebenfalls lässt die Wende bei der Finanzierung von Bau- und Modernisierungsprojekten sowie der Zinsen auf sich warten. Wenngleich die Geschäftsführung annimmt, dass die Umsätze in absehbarer Zukunft, bedingt durch die Geltung des GEGs ab 2024, im Bereich des Heizungsmarktes überwiegen werden, hat die Einführung des GEGs eher ein Klima der Verunsicherung geschaffen, in dem es den meisten Endverbrauchern klüger erscheint, erst einmal abzuwarten, bevor eine Heizungsmodernisierung in Angriff genommen wird. Die bundesweiten Umsätze im SHK-Großhandel sanken im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal um -13,6%, wovon die Heizungssparte einen Abstieg von -18,2% verzeichnete (Quelle: B + L Marktdaten GmbH). Nachdem das KfW-Zuschuss-Programm "Altersgerechtes Umbauen" Ende November 2023 gestoppt wurde, hat das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen bekanntgegeben, dass das Förderprogramm mit 150 Millionen Euro wieder ab dem 20.02.2024 zur Verfügung steht. Vor diesem Hintergrund könnte das Interesse an Sanitär wieder zunehmen. Unser Ziel für 2024 ist es, den Sanitär- und Installationsbereich auf dem Jahresniveau 2023 zu stabilisieren. Nach zwei umsatzstarken Jahren 2022 und 2023 und insbesondere durch die in diesen Jahren enthaltenen Vorzieheffekte im Heizungsbereich erwartet die Gesellschaft anhand der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen keine Wiederholung der Ergebnissituation aus den Vorjahren. Ohne die Sondereffekte der Vorjahre und unter Berücksichtigung der im ersten Quartal 2024 - gegenüber dem Vorjahresquartal 2023 - prognostizierten und eingetretenen rückläufigen Umsätze von ca. 10,0% hat die Gesellschaft ihre Prognose auf einen Erlösrückgang von 6% auf ca. 46,0 Mio. für das Geschäftsjahr angepasst. Hierbei wurde ferner unterstellt, dass sich die Erlössituation erst ab dem dritten Quartal verbessert. Vor dem Hintergrund einer Erlösverschlechterung und steigender Personal-, Sach- und Zinsaufwendungen ist ein stark rückläufiges Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2024 nicht ausgeschlossen. Einhergehend mit der Annahme sinkender Erlöse und Ergebnisse werden sich die Bilanzrelationen, bei fehlenden größeren Investitionsvorhaben und umsatzabhängiger Reduktion im Umlaufvermögen, rückläufig entwickeln. Um den wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig zu sichern, müssen die sich mit der zunehmenden Digitalisierung bietende Chancen und die Vorteile der Einbindung in den gruppenweiten Logistikverbund konsequent genutzt werden. Die daraus abzuleitenden Ziele und Maßnahmen stehen deshalb im Fokus der Geschäftsleitung im Planungszeitraum.
Warendorf/Düsseldorf, 29. März 2024 Karl Elmer Meinolf Hördemann Bastian Hördemann Armin Nowak [1] Jahresergebnis vor Abführung / Eigenkapital x 100 2 (Rückstellungen + Verbindlichkeiten) / Eigenkapital x 100 Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Zimmer und Kellermann GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 16027 in das Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss der Zimmer und Kellermann GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches - §§ 242 bis 256a und §§ 264, 268 bis 288 HGB - aufgestellt. Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 HGB erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des HGB sowie den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen Grundsätze. Die angewandten Bewertungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr übernommen. Anlagevermögen Sachanlagen Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr handelsrechtlich analog der steuerlichen Regelung gemäß § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. Umlaufvermögen Vorräte Die Waren sind unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips mit den gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Darüber hinaus wurden Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerhaltung, modisch-technischer Veralterung und sonstigen Ungängigkeiten ergeben, wertmindernd berücksichtigt. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Das Ausfallrisiko wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und einer Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand berücksichtigt. Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind zu ihrem Nennwert ausgewiesen. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen werden gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtungen werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafel 2018 G) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
Bei den Pensionsrückstellungen beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren EUR 111,00 (§ 253 Abs. 6 HGB). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in angemessenem Umfang und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel auf der nachfolgenden Seite dargestellt:
b) Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen betreffen laufende Leistungen für drei Rentner, sowie unverfallbare Anwartschaften für sechs ausgeschiedene Mitarbeiter. c) Verbindlichkeiten Die im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stehende Ware unterliegt, soweit branchenüblich und noch vorhanden, dem Eigentumsvorbehalt der Lieferanten. Im Übrigen bestehen keine Besicherungen. d) Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat gegenüber dem verbundenen Unternehmen Elmer Finanzierungsverwaltungs GmbH & Co. KG eine Bürgschaft für dort ausgewiesene Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 44.395 (Vorjahr: TEUR 43.729) übernommen. Darüber hinaus besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung (Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen) der Gesellschaft für Verbindlichkeiten von diversen verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 32.180 (Vorjahr: TEUR 43.481). Angesichts der Vermögens- und der Finanzlage als auch der Ertragskraft der verbundenen Unternehmen ist von einer Inanspruchnahme nicht auszugehen. e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen in Höhe von TEUR 4.172. Davon entfallen TEUR 3.036 auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Darüber hinaus liegen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 69 vor. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Sonstige betriebliche Erträge Der Posten beinhaltet Zuwendungen von TEUR 21, die zur Umrüstung von Halogen-Leuchtmitteln auf LED-Leuchtmittel gewährt wurden. b) Gewinnabführungsvertrag Aufgrund des Gewinnabführungsvertrags vom 08.12.2021 wurde das gesamte Jahresergebnis an die Anteilseignerin Reinshagen & Schröder GmbH & Co KG, Remscheid, abgeführt. V. Sonstige Angaben a) Arbeitnehmerdurchschnitt Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt:
b) Geschäftsführung Im Berichtsjahr wurde die Geschäftsführung wahrgenommen durch die Kaufleute - Herrn Karl Elmer, Warendorf - Herrn Meinolf Hördemann, Bottrop - Herrn Bastian Hördemann, Düsseldorf - Herrn Armin Nowak, Mülheim an der Ruhr c) Bezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft erhielt im Berichtsjahr keine Bezüge. d) Ergebnisabführung Die Reinshagen & Schröder GmbH & Co. KG, Remscheid, hat am 8. Dezember 2021 mit Wirkung ab dem 1. Januar 2021 mit der Zimmer und Kellermann GmbH, Düsseldorf, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat ihre Zustimmung am 29. Oktober 2021 erteilt. Die Eintragung im Handelsregister ist am 15. Dezember 2021 erfolgt. VI. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten
Warendorf/Düsseldorf, 29. März 2024 Karl Elmer Meinolf Hördemann Bastian Hördemann Armin Nowak Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zimmer und Kellermann GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zimmer und Kellermann GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zimmer und Kellermann GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, den 28. Juni 2024 Clauß
Paal & Partner mbB
Michael Benkhoff, Wirtschaftsprüfer Felix Hövelbernd, Wirtschaftsprüfer Sonstiger BerichtsteilDer Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15. Juli 2024 festgestellt worden. |
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