Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 353216
Vorher
SOLCOM Unternehmensberatung GmbH
Eingetragen
15.4.1997
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: - Durchführung von Dienstleistungen jeglicher Art auf dem Gebiet der Informationstechnologie und des Ingenieurwesens sowie deren Vergabe an Unterauftragnehmer; - Untemehmensberatung, Coaching, Marktanalyse, Marktforschung, Strategieberatung sowie deren Vergabe an Unterauftragnehmer; - Vertrieb von Soft- und Hardware; und - Personalberatung, Personalvermittlung, Personalsuche, Personalauswahl, Personaleinsatz und Personaluberlassung; Personalentwicklung, Personalmarketing, Aus- und Weiterbildung von Personal. - Contracting, Bauplanung, -koordination und -überwachung sowie deren Vergabe an Unterauftragnehmer. Gegenstand des Unternehmens sind außerdem die Ausübung von Holding- und Managementfunktionen und insbesondere die entgeltliche Erbringung zentraler Dienstleistungen innerhalb des Konzerns.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sabrina Scheitenberger
seit 13.12.2023
Prokura
Oliver Koch
seit 7.2.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
House of IT Talents SA/NVBEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SOLCOM GmbH (vormals: SOLCOM Unternehmensberatung GmbH)

Reutlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

1.1 Wesentliche Absatzmärkte und die dort erreichte Wettbewerbsposition

Geschäftsfeld

Die SOLCOM GmbH erbringt hochwertige Engineering und IT-Dienstleistungen. Das Leistungsportfolio der SOLCOM deckt dabei im Rahmen zertifizierter Qualitätsstandards das gesamte Spektrum technologischer Expertise ab.

Absatzmärkte

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Region Deutschland, Österreich und der Schweiz, mit klarer Übergewichtung in Deutschland.

Wettbewerbsposition

Die genaue Größe der einzelnen Wettbewerber lässt sich nicht exakt bestimmen, da die Marktbegleiter in der Regel Teil eines Konzerns sind und somit ihre Einzelumsätze nicht ausweisen oder nur eingeschränkt publizierungspflichtig sind. Es lässt sich daher nur eine grundsätzliche Einordnung vornehmen, nach der die SOLCOM zu den führenden 5 Anbietern in Deutschland gehört. Dies ergibt sich auch aus der Lünendonk-Marktsegmentstudie 2015, nach der SOLCOM im Jahre 2014 auf Platz 5 dieses Marktsegments gelistet wird.

Wirtschaftliche Einflussfaktoren:

Die Lünendonk GmbH schätzte das Projektvolumen in der o.a. Studie im Jahr 2014 auf insgesamt 9,0 Milliarden Euro. Das entspricht einem Wachstum von etwa 7,1 % gegenüber 2013. Wir erwarten ein weiteres Wachstum dieser Marktvolumina, sollten die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich nicht wesentlich verschlechtern.

Größter Einflussfaktor auf den Geschäftsverlauf und das Wachstum der SOLCOM ist das konjunkturelle Umfeld und die Entwicklung des IT Services- und Software-Marktes in Deutschland.

Weiterhin besteht in Deutschland eine starke Verknappung an hochqualifizierten Fachkräften im Bereich IT und Engineering, die sowohl über eine sehr gute akademische Ausbildung wie auch über jahrelange Berufserfahrung verfügen.

Der permanente Innovationsdruck zwingt die Unternehmen, ständig in neue Technologien zu investieren bzw. die vorhandene Infrastruktur anzupassen.

1.2 Verlauf der Geschäftsentwicklung

SOLCOM erbrachte im Geschäftsjahr 2015 eine Gesamtleistung von 86.352 TEUR und lag damit um 13,9 % über dem Vorjahreswert (75.839 TEUR).

Das Verhältnis des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zu den Umsatzerlösen lag bei 8,4% und damit im Bereich unserer Erwartungen.

2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.1 Ertragslage im Geschäftsjahr 2015

Die Strategie von SOLCOM ist auf ertragsorientiertes, nachhaltiges Wachstum ausgerichtet und hat das Ziel, den Unternehmenswert langfristig zu steigern.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag im Jahr 2015 um 20,4 % über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums und betrug 6.735 TEUR (Vorjahr 5.595 TEUR).

Aufgrund des geltenden Gewinnabführungsvertrages mit der SOLCOM Holding GmbH ist der erwirtschaftete Gewinn nach Steuern an die Organträgerin abgeführt worden.

Der Personalaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr von 7.550 TEUR auf 8.728 TEUR (+15,6%). Grund hierfür war hauptsächlich ein höherer durchschnittlicher Personalbestand im Jahr 2015 gegenüber 2014, basierend auf der nachhaltigen Expansionsstrategie der SOLCOM.

Die SOLCOM beschäftigte im Geschäftsjahr 2015 im Durchschnitt 125 Mitarbeiter (99 Vollzeitbeschäftigte, 19 Teilzeitbeschäftigte und 7 Aushilfen); im Vorjahr waren es im Durchschnitt 114 Mitarbeiter (88 Vollzeitbeschäftigte, 19 Teilzeitbeschäftigte und 7 Aushilfen).

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist überwiegend vom Ausbauzustand des SOLCOM Vertriebes abhängig. Somit steht steigendes Umsatz- und Ertragswachstum immer im Zusammenhang mit höheren Kosten in Vertrieb und Verwaltung, da hier ein steter Personalaufbau erfolgen muss. Hierbei handelt es sich um Vorleistungen bzw. Vorlaufkosten, die zunächst das Ergebnis belasten bevor sich positive Effekte zeigen.

2.2 Finanzlage zum 31.12.2015

Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements

Das Finanzmanagement der SOLCOM GmbH hat stets das Ziel, die Eigenfinanzierung durch die Gesellschaft darstellen zu können. Fremdkapitalaufnahme soll vermieden werden.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug zum 31.12.2015 9.821 TEUR (Vorjahr: 2.831 TEUR). Die Veränderung des Cashflows war im Wesentlichen bedingt durch die Steigerung des Periodenergebnisses und Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds gegenüber dem Vorjahr um 3.158 TEUR erhöht und beträgt zum Bilanzstichtag 6.365 TEUR. Es waren stets ausreichend Finanzmittel vorhanden, um den finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

Die Gesellschaft ist nur geringen Kursrisiken ausgesetzt, da das Hauptgeschäft fast ausschließlich in EUR abgewickelt wird. Geringe Kursrisiken können sich aus den Geschäften in CHF ergeben, die größenmäßig jedoch zu vernachlässigen sind.

Des Weiteren bestehen im Verhältnis zum Gesamtumsatz nur geringe Bonitätsrisiken, da die Kunden der SOLCOM i.d.R. über eine hohe Bonität verfügen.

2.3 Vermögenslage zum 31.12.2015

Die Vermögenslage der SOLCOM ist geprägt vom operativen Wachstum der Gesellschaft. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr von 19.152 TEUR im Vorjahr auf 24.902 TEUR erhöht. Wesentlich ausgewirkt haben sich hier die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 2.024 TEUR und die Erhöhung des Finanzmittelfonds um 3.158 TEUR. Die Gesellschaft verfügt unverändert über eine ausreichende Eigenfinanzierungsfähigkeit.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde kein Gebrauch gemacht.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 26 TEUR. Das Eigenkapital bleibt gegenüber dem Vorjahr unverändert bei 4.699 TEUR. Der seit dem Geschäftsjahr 2011 bestehenden Gewinnabführungsvertrag mit der SOLCOM Beteiligungsgesellschaft mbH ist durch die am 26.08.2013 wirksame Verschmelzung zwischen der SOLCOM Beteiligungsgesellschaft mbH und der SOLCOM Holding GmbH auf die SOLCOM Holding GmbH übergegangen. Der erwirtschaftete Gewinn nach Steuern in Höhe von 6.781 TEUR wurde an die Organträgerin abgeführt und hat somit keine Auswirkung auf die Eigenkapitalstruktur. Die Eigenkapitalquote hat sich von 24,5 % im Vorjahr auf 18,9 % im Geschäftsjahr reduziert.

2.4 Auswirkungen der aktuellen Finanz- und Wirtschaftssituation

Finanzielle Leistungsindikatoren

Es bestehen weiterhin keine Finanzierungsengpässe, die Liquiditätssituation ist gesichert. Es besteht in Teilen des Marktes ein Preisdruck. Dies gilt insbesondere für Themen, die innerhalb des High-Level Beratungssegments eher am unteren Ende anzusiedeln sind. Im absoluten Hochtechnologiesegment ist die Marktunterdeckung derart stark, dass kaum Preisdruck spürbar ist.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Aufgrund der weiterhin guten Unternehmensentwicklung wird der kontinuierliche weitere Ausbau des Personals im Vertrieb und der dem Vertrieb zuarbeitenden Organisationseinheiten fortgeführt.

2.5 Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist als solide zu bezeichnen. Die oben aufgeführten Daten, aber auch die weiteren, in diesem Jahr getätigten Investitionen in die Organisation, in die IT, in das Know-how der Mitarbeiter, in das Marketing und in die Infrastruktur der SOLCOM sind zahlreiche Indikatoren, die unsere bereits hohe Wettbewerbsfähigkeit weiter unterstützen.

Die deutsche Wirtschaft ist im abgelaufenen Jahr 2015 gegenüber 2014 stark gewachsen. Nach einem Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts von + 1,6% im Jahr 2014 betrug der Anstieg für das Geschäftsjahr 2015 laut Statistischem Bundesamt + 1,7%. Für das Jahr 2016 prognostiziert das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) dank günstigem Öl und schwachem Euro eine deutliche Zuwachsrate von bis zu zwei Prozent.

3. Nachtragsbericht

Es haben sich nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet.

Die Gesellschaft wurde mit Wirkung zum 15.01.2016 von SOLCOM Unternehmensberatung GmbH in SOLCOM GmbH umfirmiert.

4. Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung

4.1 Allgemeine Situation

Zahlreiche Studien (z.B.: Lünendonk: "Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung freiberuflicher IT-Experten in Deutschland") prognostizieren für das Geschäftsmodell der SOLCOM sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. Die Gesellschaft erwartet auch im laufenden Geschäftsjahr eine Zunahme der Auftragseingänge gegenüber dem Vorjahr.

Es bestehen nach unserer Einschätzung aufgrund des sehr breiten Kundenportfolios keine größeren Risikokonzentrationen hinsichtlich einzelner Kunden.

Risiken bestehen sowohl aufgrund genereller konjunktureller und politischer Entwicklungen als auch marktspezifischer Gegebenheiten. Im Falle eines Konjunktureinbruches und der daraus resultierenden Investitionszurückhaltung von Großkunden würde das Geschäft von SOLCOM direkt negativ beeinflusst werden. Veränderungen vor allem im Bereich der Arbeits- und Sozialgesetzgebung sowie in der Rechtsprechung können negative Einflüsse auf das Geschäft der SOLCOM ausüben.

Ein Preisänderungsrisiko besteht, allerdings mit der Möglichkeit, die Margen konstant zu halten. Konkret heißt das, dass entweder in Boomphasen höhere Kundenpreise zu erzielen sind oder in schwachen Phasen niedrigere Kosten für geeignete IT-Spezialisten möglich werden. Die Gesellschaft ist nur geringem Maße Wechselkursrisiken ausgesetzt, da der überwiegende Teil des Umsatzes in Euro abgewickelt wird.

4.2 Risikomanagementziele und -methoden

SOLCOM verfügt über ein aktives Risiko-Management. Ziel ist es, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, um geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. In der Praxis bedeutet dies, dass durch die Unternehmens-IT in Echtzeit permanent risikorelevante Kennzahlen abgefragt werden können. Risikorelevante Kennzahlen sind z. B.:

fehlende Zahlungseingänge

fehlende Kundenbestellungen

fehlende Vertragsbindungen von Subunternehmern, usw.

Im Geschäftsjahr wurden die Risikomanagement- und Kontrollsysteme weiterentwickelt und das Controlling personell aufgestockt. Die IT-Struktur wurde modernisiert und an die wachsenden Anforderungen angepasst.

Weiterhin wurde im Geschäftsjahr 2014 ein Compliance-Managementsystem implementiert und die Prozesse hierzu in 2015 ausgebaut.

4.3 Chancen

Wesentliche Chancen für die weitere Entwicklung der SOLCOM ergeben sich aus nachfolgenden Punkten:

Positive Konjunkturentwicklung laut ifo Institut für Wirtschaftsforschung vor allem dank günstigem Öl und schwachem Euro

Positive Marktsegmententwicklung laut Lünendonk

Zunehmender Kostensenkungsdruck auf Unternehmensseite, welcher zu einem weiter zunehmendem Einsatz von IT führt

Zunehmende Unterdeckung an Spezialisten in den Bereichen IT und Engineering

Weitere Wachstumsmöglichkeiten durch Verdrängung von kleineren Mitbewerbern.

5. Prognosebericht

Das Management der SOLCOM sieht eine positive Branchenentwicklung und rechnet mit einem Wachstum im Markt für externe Projektunterstützung.

Für das Jahr 2016 wird auf Basis des bereits vorgenommenen und geplanten Personalausbaus ein weiteres Wachstum erwartet.

Das operativ gut aufgestellte Unternehmen und die positiven Marktaussichten geben dem Management die Zuversicht, den eingeschlagenen Wachstumkurs der letzten Jahre fortführen zu können. Durch den Ausbau der Vertriebsmannschaft rechnen wir für das Geschäftsjahr 2016 mit einem Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Bereich. Korrespondierend erwarten wir im Verhältnis zu den Umsatzerlösen einen prozentualen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 7 - 10%. Für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 erwarten wir ebenfalls ein steigendes Umsatz- und Ergebniswachstum.

 

Reutlingen, den 10. Juni 2016

gez. Thomas Müller, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen 1.399.082,20 1.151.107,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 264.775,00 65.970,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 264.775,00 65.970,00
II. Sachanlagen 1.109.307,20 1.060.137,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.475,00 10.222,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.062.716,00 1.049.915,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.116,20 0,00
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 23.416.627,28 17.939.374,57
I. Vorräte 111.130,06 50.117,54
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.940.170,61 14.681.911,52
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 855.389,65 713.089,17
2. sonstige Vermögensgegenstände 16.084.780,96 13.968.822,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.365.326,61 3.207.345,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.090,50 61.985,77
Bilanzsumme, Summe Aktiva 24.901.799,98 19.152.467,34

Passiva

   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital 4.699.109,79 4.699.109,79
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Bilanzgewinn 4.673.109,79 4.673.109,79
B. Rückstellungen 1.133.194,00 731.930,00
C. Verbindlichkeiten 19.068.450,37 13.721.427,55
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.010.890,94 6.128.830,31
2. sonstige Verbindlichkeiten 12.057.559,43 7.592.597,24
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.045,82 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 24.901.799,98 19.152.467,34

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
1. Rohergebnis 18.599.807,17 15.924.485,35
2. Personalaufwand 8.727.986,20 7.549.725,57
a) Löhne und Gehälter 7.773.430,67 6.728.088,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 954.555,53 821.637,48
davon für Altersversorgung 4.490,84 3.182,44
3. Abschreibungen 300.387,20 258.538,89
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 300.387,20 258.538,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.606.969,48 2.340.625,92
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 3.559,31 192,29
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.213,51 20.042,76
davon aus verbundenen Unternehmen 554,60 637,85
davon aus Abzinsung 0,00 5.674,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 232.522,89 200.932,81
davon an verbundene Unternehmen 230.469,29 200.932,75
davon aus Abzinsung 568,00 0,00
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.735.154,91 5.594.704,92
8. sonstige Steuern -45.967,95 2.639,12
9. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 6.781.122,86 5.592.065,80
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Ergebnisverwendung

1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1.1.2014 - 31.12.2014
EUR
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.673.109,79 4.673.109,79
12. Bilanzgewinn 4.673.109,79 4.673.109,79

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1) Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

2) Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

3) In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben.

4) Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet.

5) Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungs-abgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

6) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen. Der Ausweis erfolgte in der Bilanz unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen".

7) Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind.

8) Die auf den Jahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden.

9) Zusätzliche Angaben wegen der Nichtvergleichbarkeit einzelner Posten des Jahresabschlusses mit denen des Vorjahres sind nicht notwendig. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungsmethoden

1) Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungs-abgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

2) Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und § 248 Abs. 2 HGB wurden beachtet.

3) Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet. Die Auflösung der Rückstellungen erfolgte nach bestimmungsgemäßem Verbrauch.

4) Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur im Rahmen der Bestimmungen des § 250 HGB gebildet.

5) Soweit Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben.

II. Bewertungsmethoden

1) Die angewandten Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen. Soweit zulässig wurden steuerrechtliche Regelungen mitberücksichtigt.

2) Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

3) Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

4) Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

5) Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.

6) Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wurde von der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Es wurde ausschließlich von der linearen Abschreibungsmethode mit Sätzen zwischen 3,00 % und 33,33 % Gebrauch gemacht. Vermögensgegenstände im Einzelwert bis 410,00 EUR werden im Zugangsjahr nach § 6 Abs. 2 EStG sofort in voller Höhe abgeschrieben und gleichzeitig im Anlagenspiegel als Abgang behandelt. Bis zum Jahr 2012 wurde für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als 150,00 EUR bis 1.000,00 EUR ein jährlich steuerlich zu bildender Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend jeweils 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

7) Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erforderliche Einzelwertberichtigungen wurden durchgeführt. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine ausreichende Pauschalwertberichtigung berücksichtigt

8) Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

9) Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

10) Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

11) Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände wurden entsprechend § 256a HGB, unter Berücksichtigung der §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB, zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

12) Die auf den Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

C. Angaben zu Bilanzposten

I. Anlagenspiegel

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens können dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.

II. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 404.835,05 EUR (Vorjahr: 462.211,07 EUR) enthalten sowie eine Forderung aus einem Finanzverkehr-Darlehen in Höhe von 450.554,60 EUR (Vorjahr: 250.878,10 EUR).

III. Verbindlichkeiten

1) Sämtliche in der Bilanz ausgewiesene Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sie sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

2) Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 281.368,37 EUR (Vorjahr: 236.365,58 EUR) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 5.290,15 EUR (Vorjahr: 1.133,58 EUR).

IV. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern § 42 Abs. 3 GmbHG

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 7.010.890,94 EUR (Vorjahr: 6.128.830,31 EUR) gegenüber der Alleingesellschafterin SOLCOM Holding GmbH, Reutlingen und resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag.

V. Antizipative Posten

Unter dem Posten "sonstige Vermögensgegenstände" werden Beträge ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Hierbei handelt es sich um Vorsteuern in Höhe von 467.358,33 EUR (Vorjahr: 363.863,89 EUR), welche erst in 2016 abziehbar sind.

VI. Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von 4.673.109,79 EUR enthalten.

D. Angaben zu GuV-Posten

I. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

1) Das Jahresergebnis enthält periodenfremde Erträge in Höhe von 48.511,45 EUR (Vorjahr: 28.652,50 EUR). Dabei handelt es sich um periodenfremde sonstige Steuern in Höhe von 48.413,00 EUR saldiert (Vorjahr: 4,02 EUR), um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 98,45 EUR (Vorjahr: 28.559,53 EUR) und um Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 89,01 EUR).

2) Das Jahresergebnis enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 16.334,58 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Dabei handelt es sich um Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 16.334,58 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

E. Sonstige Angaben

I. Arbeitnehmer i.S.d. § 267 Abs. 5 HGB

Zum Abschlussstichtag beschäftigte das Unternehmen folgendes Personal:

Geschäftsjahr Vorjahr
Vollzeitbeschäftigte 99 88
Teilzeitbeschäftigte 19 19
Aushilfen 7 7
Zusammen 125 114

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB

Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Mietverpflichtungen 391 700 1.091
Leasingverpflichtungen 105 136 241
  496 836 1.332

Weitere Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen am Bilanzstichtag nicht.

III. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält folgende Anteile an verbundenen Unternehmen:

Name, Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis 2015
unmittelbar: VENDORPLAN GmbH, Frankfurt am Main 100 % - 422.767,23 € - 180.179,53 €

IV. Geschäftsführungsorgane

Außer dem Geschäftsführer waren im Berichtsjahr keine weiteren Organe bestellt. Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft von Herrn Thomas Müller geführt.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

V. Konzernbeziehungen

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzern-abschluss der SOLCOM Holding GmbH mit Sitz in Reutlingen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der SOLCOM Holding GmbH wird gem. § 325 HGB beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers in elektronischer Form zur Offenlegung eingereicht und ist dort erhältlich. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Gesellschaft zum 31. Dezember 2015 nicht verpflichtet, da die Schwellenwerte nach § 293 Abs. 1 Nr. 1 HGB nicht erreicht werden.

 

Reutlingen, 10. Juni 2016

gez. Thomas Müller, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten
01.01.2015
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 175.516,97 250.248,01 5.759,15 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 175.516,97 250.248,01 5.759,15 0,00
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.412,91 0,00 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.617.637,18 286.863,19 204.647,14 0,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 37.116,20 0,00 0,00
Sachanlagen 1.629.050,09 323.979,39 204.647,14 0,00
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 25.000,00 0,00 0,00 0,00
  1.829.567,06 574.227,40 210.406,29 0,00
Abschreibungen
kumulierte 31.12.2015
EUR
vom 01.01.2015 bis 31.12.2015
EUR
Abgänge vom 01.01.2015 bis 31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 155.230,83 51.169,01 5.485,15
Immaterielle Vermögensgegenstände 155.230,83 51.169,01 5.485,15
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.937,91 747,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 637.137,23 248.471,19 179.056,14
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 639.075,14 249.218,19 179.056,14
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
  794.305,97 300.387,20 184.541,29
Buchwert
31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 264.775,00 65.970,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 264.775,00 65.970,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.475,00 10.222,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.062.716,00 1.049.915,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.116,20 0,00
Sachanlagen 1.109.307,20 1.060.137,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
  1.399.082,20 1.151.107,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2016 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SOLCOM GmbH (vormals: SOLCOM Unternehmensberatung GmbH), Reutlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 10. Juni 2016

PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jürgen Schwehr, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Axel Ost, Wirtschaftsprüfer

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