M.V.F. Personaldienstleistung GmbH
Selbe AdresseGarten- und Landschaftsbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Walter Schwalenberg seit 12.2.2025 | Prokura |
Mirko Olaf Sauke seit 18.9.2015 | Geschäftsführer |
Klaus-Peter Sucky seit 28.10.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
heristo aktiengesellschaft | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbHKölnVerkürzter Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018A. Grundlagen der GesellschaftDie Unternehmenstätigkeit der Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbH umfasst den Import von und den Großhandel mit Fleischrohwaren. Im Mittelpunkt der Aktivitäten steht dabei der Import und Vertrieb von hochwertigem Qualitätsfleisch aus Südamerika, wie Argentinien, Brasilien und Chile/Uruguay. Dabei wird der Fokus insbesondere auf schnelle Vertriebswege und einen hohen Qualitätsstandard gelegt. Neben der Artikelgruppe Rindfleisch aus Südamerika und Irland wird darüber hinaus mit Lamm- und Weideschaffleisch aus Neuseeland bzw. Australien sowie mit Schweinefleisch gehandelt. Seit dem Jahr 2015 ist Köln der Unternehmenssitz der Gesellschaft, Von dort werden die Vertriebsaktivitäten für den bundesweiten Markt gesteuert. Die Meat 2000 beschäftigte zum Jahresende 2018 14 Mitarbeiter (Vorjahr 13). Seit Oktober 2018 unterhält die Gesellschaft eine zusätzliche Betriebsstätte in Hamburg. Aufgrund des ausschließlichen Handels mit Fleischrohwaren betreibt die Meat 2000 keine eigenen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. B. WirtschaftsberichtI. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaft liche Rahmenbedingungen 1 Das Wachstumstempo der Weltwirtschaft ist im Jahresverlauf 2018 leicht eingetrübt. Nach einem sehr starken zweiten Quartal 2018, expandierte die Weltwirtschaft im dritten und vierten Quartal deutlich langsamer. Im Gesamtjahr 2018 sank die Expansionsrate um 0,5 % auf 3,6 % im Vergleich zu 2017 (3,8 %). Das Expansionstempo der Weltwirtschaft lag damit 2018 leicht unter den Erwartungen. Die wesentlichen Treiber der Weltkonjunktur waren vor allem die Industrieproduktion und in den ersten Quartalen 2018 auch der weltweite Warenhandel, beides sowohl in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch in den Schwellenländern. Während die Entwicklung in nahezu allen Weltregionen synchron verlief, hat sich der konjunkturelle Aufschwung in den USA, insbesondere getragen durch den privaten Konsum, weiter fortgesetzt und damit die Weltwirtschaft maßgeblich gestützt. Der Konjunkturaufschwung im Euroraum setzte sich auch 2018 fort, allerdings auch hier mit einer abnehmenden Dynamik, die den abnehmenden Impulsen des Außenhandels geschuldet war. Gestützt durch die gestiegenen privaten Konsumausgaben, niedrige Inflationsraten und eine anhaltend expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank konnte im Jahr 2018 ein solides Wachstum in Höhe von 1,8 % im Euroraum erzielt werden. Auch die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland hat 2018 von der positiven Weltwirtschaft profitiert, konnte aber auch nur ein verlangsamtes Wachstum verzeichnen. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2018 um 1,5 % gestiegen, nach 2,5 % in 2017. Ausschlaggebend für die Verlangsamung waren die schwächere Exportentwicklung und auch eine Schwächephase im verarbeitenden Gewerbe, die eine kräftigere Expansion verhinderten. 2. Branche nbezogene Rahmenbedingungen 2 Die weltweite Fleischproduktion hat 2018 mit ca. 335 Mio. to Schlachtgewicht (+1,5 %) einen Rekordwert erreicht. Dieses Wachstum ist vor allem durch erhöhte Produktionen in China, den USA und der EU aufgrund einer weltweit hohen Nachfrage und hohen Preisen begründet. Insbesondere in der EU und in Australien ist die erhöhte Zahl der Schlachtungen in 2018 auch auf das warme Wetter und die dadurch bedingt sehr hohen Preise für Futtermittel zurückzuführen. Auch die Fleischexporte haben 2018 mit rund 2,6 % im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Die größten Exportzuwächse konnten die USA, Australien, Argentinien und die EU verzeichnen. Steigende Importzahlen wurden insbesondere für China, Japan und Mexiko registriert. Das Segment Rindfleisch hatte auch im Jahr 2018 die größte Bedeutung für die Firma Meat 2000. Die Branche war im abgelaufenen Geschäftsjahr aus der Sicht der Gesellschaft von folgenden Faktoren geprägt: Die weltweite Rindfleischproduktion konnte in 2018 um ca. 2 % auf rund 72 Mio. to. zulegen. Ein Großteil des Wachstums der Weltproduktion kam 2018 aus den USA, Brasilien und der EU. Die Rindfleischexporte im internationalen Handel sind 2018 auf ca. 11 Mio. to. angestiegen, das entspricht einer Steigerung von ca. 5 % im Vergleich zum Vorjahr. Die größten Exportländer waren in 2018 Brasilien, Indien, Australien und die USA. Die größten Zuwächse im Export hatten Brasilien (ca. +13 %) und die USA (ca. +11 %) zu verzeichnen, während die Exportmenge Indiens um ca. 10 % gesunken ist. In Australien hat sich der Rinderbestand nach Jahren des Bestandsabbaus aufgrund schwieriger Weidebedingungen und Dürreperioden wieder etwas erholt. Die Länder mit den größten Rindfleischimporten 2018 waren mit deutlichem Abstand die USA und China. Die Importmenge der USA lag auf Vorjahresniveau, während China seine Importmenge sogar um ca. 20 % im Vergleich zum Vorjahr steigern konnte. Der Verbrauch von Rindfleisch hat sich im Jahr 2018 weltweit um ca. 2 % auf knapp 72 Mio. to. gesteigert. Größter Verbraucher ist weiterhin mit Abstand die USA mit ca. 12 Mio. to., gefolgt von China, der EU und Brasilien. Lediglich in Argentinien (ca. -4 %) und Russland (ca. -4 %) war der Verbrauch von Rindfleisch im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. Die wichtigsten Beschaffungsmärkte für die Gesellschaft liegen in Südamerika, insbesondere Argentinien. Während die Wirtschaft in Argentinien in 2017 nach vielen Jahren der Rezession wieder wachsen konnte, folgte in 2018 erneut eine tiefe Wirtschaftskrise. Die wirtschaftliche Entwicklung in 2018 war geprägt von einer hohen Inflation (ca. 48 %) und einer Rezession. Neben den strukturellen Problemen kam 2018 noch das Unglück hinzu, dass eine Dürrewelle die Ernteerträge bei Soja einbrechen ließ und damit eine Haupteinnahme für Exporterlöse weggebrochen ist. Dadurch stieg das Außendefizit dramatisch an und ließ die Währung Peso um mehr als 40 % abwerten sowie die Leitzinsen zeitweise um mehr als 50 % steigen. Die Rinder- und Fleischwirtschaft in Argentinien hat sich trotz wirtschaftlich schwieriger Lage weiter erholt und profitiert dabei vom gegenwärtigen Boom auf dem globalen Rindfleischmarkt und insbesondere der rasant wachsenden Nachfrage in China. Die Rindfleischproduktion und Schlachtungen haben sich 2018 um ca. 4 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Exportmengen konnten auch 2018 wieder gesteigert werden, was hauptursächlich auf die Nachfrage in China, getrieben durch das Abkommen zwischen Argentinien und China zur Öffnung des chinesischen Marktes für gekühltes Rindfleisch mit Knochen, zurückzuführen ist. Die exportierten Mengen von gefrorenen Teilstücken haben sich im Vergleich zu 2017 verdoppelt, während die Exporte für gekühlte Teilstücke um ca. 23 % gestiegen sind. China war mit einem Exportanteil von ca. 55 % der wichtigste Exportmarkt für Argentinien, gefolgt von Russland (ca. 12 %) und Chile (ca. 9%). In 2018 konnte Brasilien den leichten Einbruch der Rindfleischexporte, der 2017 durch die aufgetretenen Unregelmäßigkeiten in der brasilianischen Veterinärverwaltung eingetreten war, stoppen und den positiven Trend der vorherigen Jahre wieder aufnehmen. Brasilien ist weltweit einer der größten Exporteure von Rindfleischprodukten. Neben China, Hongkong und Russland ist auch die EU einer der größten Zielmärkte für brasilianische Fleischexporteure. Nach dem Einbruch in 2017 konnte Brasilien die Exportmenge in die EU 2018 wieder um 18 % auf 136.623 to. steigern und damit ungefähr das Niveau von 2015 erreichen. Brasilien hatte 2018 damit einen Anteil von ca. 41% an den gesamten EU-Importen im Bereich Rindfleisch. Zusammen mit Argentinien (ca. 21 %) und Uruguay (ca. 15 %) kommen die südamerikanischen Länder in 2018 auf einen Anteil von 77 % an den EU-Importen und liegen damit mit großem Abstand vor allen anderen Importnationen. Als nächstgrößere Importländer folgen Australien und die USA mit jeweils 6 % EU-Importanteil. II. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft war in 2018 geprägt von den erwähnten Faktoren im Beschaffungsmarkt, dollarbestimmten größeren Schwankungen in der Kursentwicklung EUR zu USD, dem weiterhin bestehenden sehr starken Margendruck auf der Absatzseite und insbesondere einer schwachen Nachfrage nach hochwertigem Rindfleisch im europäischen Markt. Die Beschaffungskosten der Gesellschaft unterlagen im ganzen Geschäftsjahr wieder stärkeren Schwankungen, die sowohl produktionstechnisch, politisch im südamerikanischen Beschaffungsbereich als auch durch die USD-Kursentwicklung begründet waren. Der externe Absatz an Fleischwaren stieg in 2018 mengenmäßig um +9 %, der externe Umsatz sank im Berichtszeitraum durch den Preisverfall am Markt allerdings um -1 %. Im Vergleich zum Vorjahr konnte die Marge in diesem Segment um 1,3 %-Punkte verbessert werden. Rindfleisch Der Einkauf von Rindfleisch war einhergehend mit der Nachfrage und der Beschaffungssituation mengenmäßig insgesamt leicht ansteigend, im Wert allerdings um 746 T€ niedriger im Vergleich zum Vorjahr(-1,6 %). Der Gesamtumsatz in diesem Segment hat sich analog zum gesamten externen Umsatz ebenfalls leicht negativ entwickelt (-0,5 %). Die Kundenstruktur hat in 2018 positive Impulse durch die Neuakquisition von Kunden erhalten, wodurch die Umsatzrückgänge aufgrund der negativen Preisentwicklung bei anderen Kunden teilweise kompensiert werden konnten. Andere Artikelgruppen spielen im Vergleich zu der o.g. Warengruppe nur eine untergeordnete Rolle. III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Meat 2000 ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 4.191 auf T€ 11.911 gestiegen. Auf der Aktivseite stiegen dabei insbesondere die Vorräte um T€ 1.693 auf T€ 3.388 sowie die Forderungen aus L&L gegenüber Fremden Dritten um T€ 3.443 auf T€ 7.219. Dagegen haben sich die Forderungen im Verbundbereich um T€ 492 auf T€ 226 sowie die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 643 auf T€ 802 reduziert. Hauptgrund für die Entwicklung bei den Forderungen aus L&L war die Beendigung des Factorings im Geschäftsjahr 2018. Auf der Passivseite resultiert der Anstieg im Wesentlichen aus der Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von T€ 4.022. Die Erhöhung resultiert vorallem aus einer vermehrten Inanspruchnahme des Cash-Pooling mit der heristo ag. Der Anstieg des Vorratsvermögens resultierte aus der Marktsituation bei der Beschaffung von Waren im Dezember 2018 sowie dem für das IV. Quartal 2018 bereits erfüllten Importkontingent für getreidegefütterte Ware. Durch die höhere Bilanzsumme hat sich trotz des positiven Jahresergebnisses der Gesellschaft die Eigenkapitalquote um -16,5 % Punkte auf 36,1 % verschlechtert. Die Vorjahresprognose einer 1%-igen Umsatzrendite wurde mit der erzielten Umsatzrendite von 0,5% nicht erreicht. Die Rückstellungen sind mit insgesamt T€ 378 gegenüber dem Vorjahr (T€ 296) um T€ 82 gestiegen, im Wesentlichen durch die Rückstellungen für nachgelagerte Konditionen sowie für Steuern. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen stichtagsbedingt um T€ 88 auf T€ 3.133. Die Meat 2000 finanziert sich darüber hinaus bei Bedarf aus dem konzerneigenen Cash-Pooling und verfügt im Bedarfsfalle über ausreichend hohe interne Kreditlinien und Darlehenszusagen. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Form von Darlehen mussten somit nicht aufgenommen werden. 2. Ertragslage Die Ertragslage spiegelt grundsätzlich die oben beschriebenen Veränderungen in den Einkaufspreisen in den relevanten Beschaffungsmärkten sowie den im Tätigkeitsbereich der Gesellschaft vorhandenen verkaufsseitigen Preisdruck wider. Der Umsatz ist um rd. 1 % auf T€ 52.886 gesunken (im Vorjahr T€ 53.404). Dem gegenüber steht ein Materialaufwand in Höhe von T€ 48.951, der damit 92,5 % des Umsatzes beträgt (Vorjahr 93,8 %), was unter Berücksichtigung der Beschaffungssituation und der Mengenzunahme die damit verbundene operative Ergebnisentwicklung insb. in der Mitte des Jahres widerspiegelt. Die Aufwendungen im Personalbereich beliefen sich in 2018 auf einen Betrag von T€ 997. Im Vorjahr fiel der Aufwand im Personalbereich mit T€ 829 um ca. T€ 168 deutlich niedriger aus. Dies resultiert hauptsächlich aus zusätzlichen Gehaltskosten durch die Einstellung zweier neuer Mitarbeiter im Vertrieb in 2018. Die sonstigen betrieblichen Erträge bewegen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit T€ 167 unter dem Vorjahresniveau (T€ 247), was auf die Veräußerung von Finanzanlagen im Vorjahr zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fallen in 2018 mit T€ 2.773 um ca. T€ 15 niedriger aus als im vorangegangenen Geschäftsjahr (T€ 2.788). Einerseits mussten keine Beträge den Einzelwertberichtigungen zugeführt werden (T€ -22), andererseits sind zwar die Frachten durch die geänderte Kundenstruktur gestiegen, was allerdings durch Einsparungen in anderen Bereichen fast vollständig kompensiert werden konnte. Das Finanzergebnis ist durch die Zinsen aus dem Cash-Pooling auf T€ -44 (im Vorjahr T€ 1) angestiegen. Das Jahresergebnis 2018 beträgt damit T€ 239, was einer Umsatzrendite von 0,5 % (Vorjahr -0,1 %) entspricht. IV. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die Meat 2000 steuert ihr Geschäft im Wesentlichen anhand finanzieller Leistungsindikatoren. Zu den wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren gehören dabei die Umsatzerlöse, das Jahresergebnis/Umsatzrendite sowie die Eigenkapitalquote. Die Leistungsindikatoren sind oben in die Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft einbezogen. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur internen Steuerung der Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbH herangezogen. V. Abschließende Beurteilung des Geschäftsjahres Das operative Geschäftsjahr verlief aufgrund der beschriebenen Branchenrahmenbedingungen, der oben geschilderten Umständen in der Beschaffung, insbesondere auch der Kursentwicklung des Euro zum US-Dollar, der bewussten leichten Ausweitung des Geschäftsvolumens und dem immer stärker werdenden Margendruck in den Absatzbereichen der Meat 2000 aus Sicht der Gesellschaft nicht vollständig zufriedenstellend. Der Jahresüberschuss erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 239. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist insgesamt geordnet. C. Chancen- und RisikoberichtDie grundsätzliche Chancen- und Risikoeinschätzung hat sich bezogen auf die Vorjahre nicht wesentlich geändert. Die Chancen und Risiken werden nachfolgend innerhalb der Kategorien in der Reihenfolge ihrer Bedeutung erläutert. I. Konjunkturchancen und -risiken Aufgrund der Tatsache, dass die Unternehmenstätigkeit der Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbH insbesondere den Import von und den Großhandel mit Fleischrohwaren umfasst, werden keine Konjunkturchancen und -risiken gesehen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Meat 2000 haben könnten. Selbst bei einer sich verschlechternden Konjunktur wird der Fleischkonsum innerhalb der Bundesrepublik nicht signifikant zurückgehen. II. Beschaffungsmarktchancen und -risiken Inhärente Risiken auf der Beschaffungsseite können grundsätzlich aus politisch motivierten und/oder durch Tierseuchen verursachten Exportbeschränkungen in den bevorzugten Liefer- und Erzeugerländern entstehen. Erschwert werden kann die Beschaffung von Rohware aus den Erzeugerländern aber auch durch einen im Verhältnis zur lokalen Währung und zum USD als Abrechnungswährung zur Schwäche neigenden Euro. Beschränkungen dieser Art wirken sich in aller Regel sowohl auf Preise als auch Mengen unserer Importe aus. Stärkere Beeinträchtigungen im Beschaffungsbereich durch knappe Transportkapazitäten sind grundsätzlich ebenfalls denkbar, spielen in der betrieblichen Realität bisher aber keine besonders große Rolle. Beschaffungsrisiken ergeben sich auch durch den Wegfall bisheriger Lieferanten. Sollten viele oder große Lieferanten den Viehzuchtbetrieb aus ökonomischen Gründen aufgeben, um die Agrarflächen anderweitig und ertragsbringender vermarkten zu können, würde sich die Beschaffungssituation tendenziell verschlechtern. Eine ähnlich negative Auswirkung auf die allgemeine Verfügbarkeit der Rohware hätte ein abnehmendes Interesse der Erzeugerländer an Exporten nach Europa, wenn sich die Preise in den betreffenden Regionen zu sehr angleichen, oder die Preise in den Erzeugerländern sogar über das europäische Preisniveau hinausgehen würden. Ferner bestehen Risiken in Veränderungen des EU-Rechts für Einfuhren von Fleischprodukten. Zum Teil findet der Import der Produkte unter Nutzung eines abgabebegünstigten Importkontingents statt. Durch die geringeren Schlachtmengen und die für die Erzeugerländer gute internationale Nachfragesituation aus den Schwellenländern bzw. Russland und China besteht grundsätzlich ein zukünftiges Beschaffungsrisiko für die Gesellschaft hinsichtlich der Kosten und verfügbarer Mengen. III. Absatzmarktchancen und -risiken Die Chancen im Absatzmarkt bestehen hauptsächlich in der Ausdehnung der Kundenstruktur sowie in der Veräußerung von Produkten mit erhöhter Wertschöpfung. Die Risiken der zukünftigen Ergebnisentwicklung der Gesellschaft bestehen hauptsächlich in einer negativen Entwicklung des Konsumentenverhaltens. Zudem können sich rückläufige Preise im Absatzbereich bei fehlender Kompensation durch eine entsprechende Mengennachfrage negativ auf die Höhe der Umsatzerlöse auswirken. Aber auch zu stark bzw. über ein bestimmtes Preisniveau hinaus steigende Preise nehmen in aller Regel negativen Einfluss auf die Absatzsituation. Die Reaktion des Endverbrauchers auf evtl. steigende Absatzpreise könnte daraufhin wirken, dass günstigere Fleischsorten bevorzugt konsumiert werden. Lebensmittelskandale und Tierseuchen können tendenziell negative, aber auch positive Effekte auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft haben. Beispielsweise könnte eine Tierseuche im Inland die Nachfrage nach Importfleisch deutlich erhöhen, während im umgekehrten Fall (z. B. Ausfuhrstopp in Argentinien) der entsprechende Fleischabsatz stark rückläufig sein würde. Absatz und Umsatz sowie der damit im Zusammenhang stehende Ertrag können selbstverständlich auch durch die Insolvenz bzw. das Ausscheiden von Kunden beeinträchtigt werden. Die relative Austauschbarkeit der Produkte gibt Abnehmern zudem jederzeit die Gelegenheit, sich neuen Beschaffungsquellen zuzuwenden. Dieser Tatbestand wie auch die durchschnittlich hohe Preissensibilität des Verbrauchers führen zu den vergleichsweise geringen Rohmargen, die das Basisrisiko dieses Vertriebsgeschäftes widerspiegeln. IV. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken 1. Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Oberstes Ziel des Finanzmanagements, das einen integralen Bestandteil des spartenweiten Risikomanagementsystems darstellt, ist eine ausreichende Liquiditätsversorgung unserer Gesellschaft, zu deren Steuerung die verschiedensten Instrumente eingesetzt werden. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch die Einbindung der Gesellschaft in das Cash-Pooling der heristo-Gruppe gesichert. Des Weiteren sorgt die konsequente Ausrichtung der Geschäftsaktivitäten an bekannten Finanzkennzahlen (Working Capital, Working Capital Ratio, Verschuldungsgrad etc.) dafür, dass finanzielle Risiken unter Kontrolle bleiben und eine gute Bonitätseinschätzung durch externe Finanzierungs- und Ratingstellen nicht verloren geht. Die Volatilität des Euro zum US-Dollar birgt ein generelles Risiko. 2. Forderungen Ein risikoorientiertes Forderungsmanagement zur Vermeidung von Forderungsausfällen gehört ebenfalls zum Stammrepertoire der finanziellen Betriebssteuerung. Dem Forderungsausfallrisiko begegnet die Gesellschaft durch ein aktives und stringentes Debitorenmanagement, durch laufende Überprüfungen der Bonität der Kunden sowie durch ein leistungsfähiges Mahnwesen. Hauptsächlich wird das Ausfallrisiko konsequent über Waren- und Ausfuhrkreditversicherungen abgedeckt. Beabsichtigte Überziehungen externer Kreditlimits bedürfen gemäß Konzernvorgabe der vorherigen Genehmigung durch den Vorstand der heristo ag. Wesentliche direkte Währungsrisiken bestehen für die Gesellschaft auf Kundenseite nicht, da überwiegend in Euro fakturiert wird. 3. Verbindlichkeiten Das Risikomanagement umfasst auch eine systematische Bewertung der für die Gesellschaft wesentlichen Lieferanten, einen permanenten und intensiven Kontakt zu allen Beschaffungsmärkten sowie ein umfassendes Einkaufscontrolling. Der Einkauf in USD beinhaltet dementsprechend ein inhärentes Kursrisiko, dem durch die Nutzung von Sicherungsgeschäften Rechnung getragen wird. 4. Liquidität Die Gesellschaft nimmt am konzerneigenen Cash-Pooling teil und verfügt im Bedarfsfalle über ausreichend hohe interne Kreditlinien und Darlehenszusagen, so dass für eine Handelsgesellschaft eine sehr stabile Liquiditätssituation jederzeit gewährleistet ist. Insofern bestehen keine nennenswerten Liquiditätsrisiken, sondern vielmehr Chancen hinsichtlich ausreichender Versorgung von kurz- und mittelfristigen Finanzmitteln. V. Sonstige Chancen und Risiken Operative Risiken im EDV-Bereich werden mit Hilfe der konzerneigenen IT-Gesellschaft (serv.it) und einem externen Outsourcingpartner der heristo ag professionell gesteuert. Zudem existiert eine konzernweit gültige IT- und Datenschutz-Richtlinie, deren Einhaltung laufend überprüft wird. Operative Risiken im Personalbereich sind laufend Gegenstand der Organisations- und Personalentwicklung. Die Gesellschaft legt Wert darauf, die Abhängigkeit von einzelnen Mitarbeitern nicht zu groß werden zu lassen. Spezialwissen wird im Rahmen der Möglichkeiten einer Gesellschaft mit überschaubarer Personenanzahl auf mehrere Köpfe verteilt. Es kann jederzeit auf die Unterstützung der zentralen Personalabteilung der heristo ag zurückgegriffen werden. VI. Gesamtbild der Chancen und Risikolage Bestandsgefährdende Risiken mit substanziellem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind gegenwärtig nicht zu erkennen. Auch sind trotz des schwierigen Geschäftsumfeldes keine auf Dauer entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken für die Gesellschaft zu erwähnen. Durch die weiterhin konsequente Nutzung von Synergien innerhalb des Konzerns bieten sich auch in dem schwierigen Geschäftsumfeld einige Chancen, um das Geschäft auch zukünftig mit einer notwendigen Wertschöpfung betreiben zu können. D. PrognoseberichtFür das Jahr 2019 wird mit ca. 3,7 % ein weiteres Wachstum der Weltwirtschaft auf dem Niveau der vergangenen beiden Jahre erwartet. Insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern Asiens wird mit einem sehr dynamischen Wachstum gerechnet. Auch in den USA wird eine Fortsetzung des Wirtschaftswachstums erwartet, auch wenn eine mögliche Eskalation der Handelskonflikte Risiken für die Wachstumsdynamik birgt. Im Euroraum und für Deutschland wird mit einem andauernden Konjunkturaufschwung gerechnet. Zusätzliche Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung in Europa könnte der bevorstehende Brexit mit sich bringen. In Südamerika wird die Wirtschaftskrise auch im Jahr 2019 anhalten und damit die Inlandsnachfrage und Kaufkraft der Bevölkerung weiter schwächen. Die Prognosen für die Fleischerzeugung und den weltweiten Handel mit Fleisch sehen weiterhin einen Anstieg der globalen Fleischproduktion. Die steigende Fleischproduktion resultiert aus größeren Herden und einem höheren Output bei der Fleischverarbeitung. Der Anstieg wird insbesondere aus den dominierenden Ländern der Fleischerzeugung wie China, USA, Brasilien und der EU kommen. Für den Sektor Rindfleisch wird auch im kommenden Jahr mit einem Anstieg der weltweiten Produktion von 1 % auf 73 Mio. to. gerechnet. Mehr als die Hälfte des Wachstums wird alleine aus den USA und Brasilien kommen, auch in Argentinien wird von einer Ausdehnung der Rinderhaltung und einem leichten Anstieg der Produktion ausgegangen. Dagegen wird für die EU mit einer weitgehend stabilen bis moderat verminderten Produktion und konstanten Preisen gerechnet. Für den weltweiten Handel mit Rindfleisch wird auch in 2019 mit einem leichten Anstieg gerechnet. Steigende Exportzahlen werden vor allem von Argentinien, der USA und Brasilien erwartet, während die Exporte in Australien, Neuseeland, der EU und Indien leicht rückläufig sein werden. Sinkende Nachfragen und eine damit einhergehende Verringerung des Importvolumens werden auch in 2019 für Russland und Japan erwartet. Innerhalb der EU wird eine stagnierende bis leicht rückläufige Rindfleischerzeugung für 2019 erwartet. Hauptursache dafür werden die sinkenden Kuhbestände und ein rückläufiger Pro-Kopf-Verbrauch innerhalb der EU sein. Beim Außenhandel wird für das kommende Jahr in der EU mit leicht steigenden Importzahlen und einem leichten Exportrückgang gerechnet, der sich auch langfristig insbesondere aufgrund der hohen Konkurrenz aus Südamerika (Brasilien, Argentinien, Uruguay) fortsetzen wird. Dagegen kann bei den Rindfleischimporten in die EU von einem ansteigenden Volumen in 2019 ausgegangen werden. Kurzfristig hat die EU als Absatzmarkt wieder mehr an Attraktivität für die großen Produktionsnationen gewonnen, die Vermarkter aus den USA, Australien, Neuseeland und Südamerika werden weiterhin verstärkten Marktzugang zur EU suchen und drängen weiter intensiv auf den Abschluss von Freihandelsabkommen (z.B. Mercosur). Trotzdem wird die immer stärkere Nachfrage aus Asien und den sogenannten Schwellenländern das Beschaffungsrisiko der Gesellschaft weiter erhöhen, dem aber durch die guten Beziehungen der Gesellschaft in den Beschaffungsmärkten, insbesondere Südamerika, begegnet werden kann. Die o.g. langfristig prognostizierten Entwicklungen stützen ebenfalls die Ausrichtung und den Fokus der Gesellschaft auf die Rindfleischmärkte in Südamerika. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnen wir im operativen Bereich mit einer weiterhin schwierigen Geschäftslage. Trotzdem erwarten wir bei steigenden Umsatzerlösen in den kommenden Geschäftsjahren konstant positive Ergebnisse mit einer Umsatzrendite um die 1,0 %. Die Eigenkapitalquote wird sich aufgrund der positiven Ergebniserwartungen zukünftig auf einem ähnlich hohen Niveau wie in der Vergangenheit bewegen.
Köln, den 12. April 2019 Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbH Klaus-Peter Sucky Mirko Sauke
1 EZB Wirtschaftsbericht; IFO
Konjunkturprognose, Jahreswirtschaftsbericht 2019 der
Bundesregierung
HRB 73838 des Amtsgerichts Köln Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 20181. AllgemeinesDie Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbH hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (HRB 73838). Die Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbH ist zum 31. Dezember 2018 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wird grundsätzlich nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des HGB und den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbHG aufgestellt, mit Ausnahme der Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen für den Anhang. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen des beweglichen Anlagevermögens erfolgen linear bei Nutzungsdauern zwischen drei und zehn Jahren. Die geringwertigen Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten von bis zu € 800,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt, dabei wird besonderen Bestandsrisiken durch Abschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Beachtung erkennbarer Einzelrisiken bewertet; dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Liquide Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden, sofern keine Bewertungseinheiten gebildet wurden, mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbetrages angesetzten Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus Wechselkursrisiken wurden Vermögensgegenstände, Schulden, schwebende Geschäfte und mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen mit derivativen Finanzinstrumenten zusammengefasst (Bewertungseinheit). Zur Absicherung von Grundgeschäften werden derivative Finanzinstrumente regelmäßig bei bestehenden Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bzw. geplanten Transaktionen in Fremdwährung eingesetzt. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiteni.S.d. § 254 HGB gebildet. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv festgestellt. 3. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Mit Ausnahme der in Einzelfällen vereinbarten Eigentumsvorbehalte, wurden keine angabepflichtigen Sicherheiten gestellt. 4. Sonstige Angabena) Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug:
b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Höhe von T€ 224 aus Mietverträgen für Büroräume sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung und in Höhe von T€ 53 aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Bestellungen in Höhe von T€ 2.884. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von T€ 466 gegenüber verbundenen Unternehmen. c) Aufstellung des Anteilsbesitzes
d) Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Devisenkontrakte werden einzeln auf Basis des Austauschbetrages mit den aktuellen Marktterminkursen am Abschlussstichtag im Vergleich zu den vereinbarten Termin- bzw. Kontraktkursen bewertet. Die Marktterminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Es handelt sich meist um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Dazu gehören insbesondere Devisentermingeschäfte. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt mit wertmäßig geringen Ausnahmen auf die Absicherung des operativen Geschäfts der Gesellschaft sowie der damit verbundenen Geldanlagen und Finanzierungsvorgänge beschränkt. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, die Wertänderungen in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse zu reduzieren, die auf die Veränderungen von Wechselkursen zurückgehen. Zur Absicherung von Grundgeschäften werden derivative Finanzinstrumente regelmäßig bei schwebenden Beschaffungsgeschäften in Fremdwährung eingesetzt. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Die Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv anhand der Critical Terms Match Methode festgestellt. Es wurden folgende Bewertungseinheiten gebildet: e) Schwebende Geschäfte in fremder Währung (Mikro Hedge) Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus schwebenden Beschaffungsgeschäften resultieren, die in USD (TUSD 2.622) denominiert sind, werden gegenläufige Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Da es sich um schwebende Geschäfte handelt, ist von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit auszugehen. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten unterliegt darüber hinaus klar definierten Vorgaben und strengen internen Kontrollen. Die Derivate werden mit den sich, in Bezug auf die künftigen Cash-Flows, gegenläufig entwickelnden Fremdwährungstransaktionen in Bewertungseinheiten (Mikro-Hedge) zusammengefasst. Soweit sich während der Laufzeit der Sicherungsbeziehungen die bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft nicht ändern und von einem vollständigen Ausgleich der Zahlungen auszugehen ist, bleiben die gegenläufigen Änderungen der erwarteten Zahlungen aus dem Grund- und Sicherungsgeschäft bilanziell und ergebnismäßig unberücksichtigt. Die ineffektiven Anteile der Sicherungsbeziehungen, also sich nicht ausgleichende Wertänderungen sowie nicht gesicherte Fremdwährungspositionen, werden nach allgemeinen Bewertungsgrundsätzen behandelt. Die in den Bewertungseinheiten zusammengefassten Geschäfte weisen hochgradig homogene Risiken auf. Entsprechend ist zu erwarten, dass sich die gegenläufigen Wertänderungen der Grund- und Sicherungsgeschäfte in der Zukunft für das jeweils gesicherte Risiko nahezu vollständig ausgleichen und die Sicherungsbeziehungen hoch effektiv sind. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv festgestellt. Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisentermingeschäfte beläuft sich zum 31. Dezember 2018 auf T€ 2.303 bei beizulegenden Zeitwerten von T€ -15 (davon positive Marktwerte in Höhe von T€ 0 sowie negative Marktwerte in Höhe von T€ 15). Sie sind jeweils fällig im Jahr 2019 und blieben aufgrund der jeweils hoch wirksamen Sicherungsbeziehungen bilanziell außer Ansatz, soweit der Hedge effektiv war. f) Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars gem. § 285 Nr. 17 HGB wird gem. § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet. g) Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Klaus-Peter Sucky, Geschäftsführer Bereich operatives Geschäft, Hamburg Herr Mirko Sauke, Geschäftsführer kaufmännischer Bereich, Hamburg h) Gesamtbezüge der Geschäftsführung In Bezug auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nimmt die Gesellschaft die Befreiung gemäß § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB in Anspruch. i) Konzernbeziehungen Der Jahresabschluss der Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbH wird in den Konzernabschluss der heristo holding gmbh, Bad Rothenfelde, die den Konzernabschluss für den größten Kreis und kleinsten Kreis der Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der heristo holding gmbh wird im Bundesanzeiger elektronisch veröffentlicht. Die Gesellschaft nimmt die Befreiung des § 291 Abs. 1 HGB in Anspruch, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht nicht aufzustellen. Der befreiende Konzernabschluss wird von der heristo holding gmbh, Bad Rothenfelde, aufgestellt. j) Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss von T€ 239 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. k) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.
Köln, den 12. April 2019 Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbH Klaus-Peter Sucky Mirko Sauke Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbH, KölnPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbH, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meat 2000 Fleischhandelsgesellschaft mbHfür das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 12. April 2019 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Prof. Dr. Gregor Solfrian, Wirtschaftsprüfer ppa. Vera Große, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde am 31.05.2019 festgestellt. |
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