STOBAG Alufinish GmbH
Bahnhofstraße 12, 79793 Wutöschingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Stefan Bächle seit 1.2.2019 | Prokura |
David Paul, gen. David Halter seit 7.3.2016 | Geschäftsführer |
Wilfried Rapp seit 24.4.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stobag AG | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STOBAG Alufinish GmbHWutöschingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023STOBAG ALUFINISH GMBH, WUTÖSCHINGENI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENSDie STOBAG Alufinish GmbH ist primär im Bereich der Pulverbeschichtung und Oberflächenbehandlung von Aluminium tätig. Die Sekundärbereiche, mechanische Bearbeitung und Logistik, entwickeln sich weiter positiv und stabil. Der Bereich Fertigung von Outdoor Living Produkten wurden zum Jahresbeginn aus dem Unternehmen ausgegliedert und in eine eigene legale Geschäftseinheit, als weiteres Unternehmen der STOBAG Gruppe, gegründet. Aus diesem Grund sind die Umsätze aus diesem Geschäftsbereich bei der STOBAG Alufinish GmbH weggefallen. Das strategische Ziel, die ganzheitliche Bedienung der Kunden zu erreichen, wird durch dieses Angebot eines systemischen Ansatzes mithilfe von einer Prozessintegration in die ERP-System der Kunden von Jahr zu Jahr immer mehr gefestigt. Der Anteil des Umsatzes verteilt sich mit 13,8 % (Vj. 28,3 % %) auf den Intercompany-Bereich, sowie mit 86,2 % (Vj. 71,7 %) auf Drittkunden. Zu diesem Kundenbereich zählen bedeutende Hersteller von Aluminiumsystemen aus dem Bau und Automobilbereich sowie alle etablierten Aluminiumpresswerke in unserer Raumschaft. Die STOBAG Alufinish GmbH ist in die weltweit tätige STOBAG Gruppe integriert. Die Umsiedlung des Gesamtunternehmens auf das inzwischen teilbebaute Gelände im Oberfeld 8 in Wutöschingen-Horheim, ist weiterhin das tragende strategische Ziel des Unternehmens. II. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschl. des Geschäftsergebnisses1. Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftDie Preise für Stahl und Aluminium, wichtige Rohstoffe für die Pulverbeschichtung, sind im Jahr 2023 deutlich gestiegen. Dies ist zurückzuführen auf die anhaltende COVID-19-Pandemie, den Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland. Die Lieferengpässe haben sich ebenfalls verschärft, was zu längeren Wartezeiten und Preissteigerungen geführt hat. Beschichtungspulver als größte Beschaffungsposition ist teurer geworden durch die steigenden Kosten für die Rohstoffe zur Produktion von Farbstoffen und Bindemitteln. Die Lieferungen aus Russland sind aufgrund des Krieges in der Ukraine weggefallen. Bei der Beschaffung von Energie sind die Gaspreise im Jahr 2023 ebenfalls stark angestiegen. Dies hat zu großen Mehrkosten in der ohnehin schon energieintensiven Pulverbeschichtungsindustrie geführt. Die Strompreise sind ebenfalls gestiegen, aufgrund der Nachfragesteigerung von erneuerbaren Energien, um die CO 2 -Ziele der Energiewende zu erreichen. Die Inflation ist im Jahr 2023 auf Rekordniveau geklettert durch die steigenden Rohstoff- und Energiepreise. Diese Entwicklung führte in der Folge zu einem Anstieg der Lohnkosten und der allgemeinen Lebenshaltungskosten. Zu einem der wichtigsten Themen in der Gesellschaft entwickelt sich die Nachhaltigkeit. Hier steigt die Anforderung in der Industrie und beim Konsumenten nach immer nachhaltigeren Produkten und Dienstleistungen. Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit sind infrastrukturell sehr schwach abgestützt und sehr kostenintensiv. Dies führt zu einem weiteren Wettbewerbsnachteil für deutsche Unternehmen in der globalisierten Welt. Ein weiterer Megatrend ist die Digitalisierung. Auch in der Pulverbeschichtungsindustrie schreitet diese Entwicklung voran. Effizienteren Prozesse führen zu Fehlerreduktionen und einer besseren Qualität der Produkte. Hier liegt ein großer Fokus in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Diese Ereignisse hatten Auswirkungen auf die gesamte Wirtschaft in Deutschland und Europa. In der Aluminiumindustrie wurden in Deutschland im Jahr 2023 rund 2.976.000 Tonnen Aluminium (Primär- und Sekundärmaterial) erzeugt. Damit liegt die Produktion zehn Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Die Herstellung von rohem Aluminium teilte sich in diesem Zeitraum auf 190.000 Tonnen Hüttenaluminium und 2.786.000 Tonnen Recyclingaluminium auf. Laut Information vom Statistischen Bundesamt sank die Produktion von Primäraluminium um 45 Prozent. Speziell die Entwicklung im Bereich der Strangpressprofile (-14% gegen 2022) hat direkte Auswirkungen auf die nachfolgenden Wertschöpfungsschritte, so wird unter anderem das Kerngeschäft der STOBAG Alufinish GmbH, die Veredlung, hier Pulverbeschichtung, maßgeblich beeinflusst. Trotz der vorgenannten schwierigen Umgebungsvariablen war das Unternehmen in der Lage mit kalkulierbaren Beschaffungskosten über das gesamte Jahr ein stabiler Partner seiner Kunden zu sein. Mit entsprechenden Preisanpassungen konnten die Preissteigerungen teilweise kompensiert werden und ein wichtiges Signal der Verlässlichkeit an die Kunden gesendet werden. Über das ganze Jahr waren starke Rückgänge im Auftragseingang zu verzeichnen. Trotzdem konnte das gesamte Jahr ohne die Inanspruchnahme von Kurzarbeit bewältigt werden. 2. Umsatz- und AuftragsentwicklungDurch eine strategische Änderung in der Definition der Geschäftsbereiche in der STOBAG Gruppe wurde ein Teil der Wertschöpfung, die mechanische Bearbeitung von Outdoor Living Produkten, in eine eigene legale Einheit innerhalb der STOBAG Gruppe verlagert. Dieses hatte einen Wegfall von ca. 10% des Umsatzes zur Folge. Das Jahr begann mit einem großen Auftragsbestand aus dem Vorjahr mit guten Umsätzen. Infolge der großen Unsicherheit durch den Ukraine Konflikt, die hohen Energiepreise und die Steigerung der Inflationsrate wurde der Absatz von Bauprodukten, speziell im Bereich Sonnen- und Wetterschutz stark gebremst. Dieser Rückgang wirkte sich dann ab dem zweiten Quartal negativ auf den Auftragseingang im Unternehmen aus. Entgegen dem Vorjahr konnte auch im weiteren Verlauf des Jahres hier keine Trendwende verzeichnet werden. Der Umsatz im Intercompany-Geschäft blieb weit hinter dem Vorjahr zurück, bei Drittkunden konnte durch verschiedene Neuakquisen das Niveau in etwa gehalten werden. Die Lieferfähigkeit und Kundenzufriedenheit waren zu jedem Zeitpunkt im Jahr sehr gut. Alle Lieferantenbewertungen der Kunden fielen durchweg sehr positiv aus. Zum Beginn des Jahres wurden flächendeckende Beschichtungs-Preisanpassungen vorgenommen, um die Preiserhöhungen am Beschaffungsmarkt und Lohnkostensteigerungen zu kompensieren. Der Rückgang des Auftragseingangs kam vor allem aus der Baubranche, als Konsequenz auf die hohen Zins- und Inflationsraten. Die zusätzlich geschaffenen Lagermöglichkeiten konnten mit weiteren Mengen belegt und wirtschaftlich vermarktet werden. Diese Aktivitäten haben neben der Möglichkeit von mechanischer Bearbeitung von beschichteten Profilen einen großen Beitrag zu Kundengewinnung und -bindung geleistet. 3. GeschäftsergebnisDie STOBAG Alufinish GmbH schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 261 (Vj. TEUR 1.283) ab. Die finanzielle Leistungssteuerung des Unternehmers erfolgt über die Monatsabschlüsse, Planungsrechnung und diesbezügliche Soll-/Ist-Analysen. 4. Personal- und SozialbereichDer Bereich Fertigung von Outdoor Living Produkten wurden zum Jahresbeginn aus dem Unternehmen ausgegliedert und in eine eigene legale Geschäftseinheit die dem Geschäftsbereich Sonnen- und Wetterschutz angehört, als weiteres Unternehmen der STOBAG Gruppe, gegründet. Aus diesem Grund hat sich die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten bei der STOBAG Alufinish GmbH zum Vorjahr gemindert. Die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten im angestammten Beschichtungsgeschäft hat sich im Geschäftsjahr auf einem konstanten Niveau gehalten. Durch die Übernahme von temporär beschäftigten Mitarbeiter/innen und aus der Übernahme von Auszubildenden wird sich das Personal für die Zukunft rekrutieren. Personalbestand
Es wird weiterhin auf Ausbildung im kaufmännischen und technischen Bereich gesetzt um qualifizierte Arbeitskräfte zu gewinnen. 5. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im GeschäftsjahrDie Auswirkungen der Covid-19-Pandemie haben dem Unternehmen nicht nachhaltig geschadet. Durch die strikte Einhaltung der Corona-Maßnahmenpläne hat dazu geführt, dass keine Störungen des Betriebsablaufes durch Quarantäne oder Ansteckungen verzeichnet werden mussten. Die prognostizierten Gasmangellage im Winter 2022/2023 ist nicht eingetroffen. Die geschaffene Redundanzlösung mit Flüssiggas (LPG) wurde dennoch aufrechterhalten. Die im Werk 3 in Betrieb gegangene 750 kW-Peak Photovoltaikanlage, hat im ersten vollen Jahr des Betriebs insgesamt 689.425 kWh Strom produziert. Bei einer Eigenverbrauchsquote von 85% konnten 54% des Strombedarfs im Werk 3 gedeckt werden. In Summe konnten so knapp 54 to. CO 2 eingespart werden und einen großen Beitrag in Hinblick auf eine nachhaltige Produktion geleistet werden. Im Juli 2023 konnte die Zertifizierung des Umweltmanagementsystems DIN EN 14001 erfolgreich absolviert werden. Mit diesem Zertifikat wird die Voraussetzung geschaffen für die kontinuierliche Verbesserung der Umweltleistung. Ziel ist die Reduzierung von Emissionen, Abfällen und Energieverbrauch. Durch die effizientere Nutzung von Ressourcen können Kosten gesenkt und die Umwelt geschont werden. Ebenfalls wird die Einhaltung der Umweltgesetzgebung durch ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem erleichtert. Dieses Zertifikat ist die dritte Säule der Managementsysteme nach der bereits etablierten DIN EN 9001 (Qualitätsmanagementsystem) und DIN EN 50001 (Energiemanagementsystem). III. DARSTELLUNG DER LAGE1. VermögenslageDie Bilanzsumme der STOBAG Alufinish GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 von TEUR 15.179 auf TEUR 19.503 erhöht (28,5 %). Die Erhöhung der Bilanzsumme entfällt auf der Aktivseite im Wesentlichen auf die Forderungen und sonstige Vermögengegenstände (TEUR 11.677; Vj. TEUR 8.497) und Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 2.235; Vj. 696). Die Entwicklung der übrigen Aktiva verlief entsprechend der operativen Entwicklung weitgehend konstant. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhte sich das Eigenkapital um TEUR 261 auf insgesamt TEUR 13.655. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 70,0 % (Vj. 88,2 %). Die Rückstellungen TEUR 276 (Vj. TEUR 434) verringerten sich im Wesentlichen aufgrund der Rückstellung für Ertragsteuern. Die übrigen Rückstellungen blieben weitgehend konstant. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 4.821; Vj. TEUR 252). Die Vermögenslage stellt sich bei einer hohen Eigenkapitalquote insgesamt sehr ausgewogen und stabil dar. 2. ErtragslageDas Rohergebnis verringerte sich um 20,1 % von TEUR 16.098 in 2022 auf TEUR 12.864 in 2023. Der Anteil des Drittkundenumsatzes beträgt im Berichtsjahr 86,2 % (Vj. 71,7 %). Die Materialeinsatzquote erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 um 2,3 % von 20,6 % auf 22,9 %. Die Erhöhung beruht im Wesentlichen aufgrund Preisanpassungen der Lieferanten. Die Personalaufwandsquote in Höhe von 44,4% (Vj. 43,4%) hat sich zum Vorjahr um 1,0% erhöht. Der Personalaufwand liegt im Berichtsjahr bei TEUR 7.120 (Vj. TEUR 8.730). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.900 (Vj. TEUR 5.094) beinhalten insbesondere Raumkosten (TEUR 1.823; Vj. TEUR 1.934) sowie Kosten der Warenabgabe (TEUR 1.251; Vj. TEUR 1.348) und Reparatur und Instandhaltungen (TEUR 483; Vj. TEUR 572). Die übrigen Kostenpositionen verliefen im Jahresvergleich weitgehend konstant. IV. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG1. Voraussichtliche EntwicklungDie Unternehmen in der Branche der Oberflächenveredelung sind auch weiterhin ein wichtiger Teil der Wertschöpfungskette. Diese Unternehmen sind meist mittelständisch geprägt, sind es aber gewohnt global zu agieren und international zu liefern. Daher hängt die Branche von den konjunkturellen Entwicklungen nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Welt ab. Schwierig ist für diese Unternehmen die formalen und realen Anforderungen im deutschen und europäischen Rechtsystem zu erfüllen und dabei wettbewerbsfähig zu bleiben. Der (IWF) hat seine Prognose für die Weltwirtschaft für 2024 mit 3,1 Prozent angegeben. Somit bleibt das weltweite Wirtschaftswachstum weiterhin deutlich hinter dem Durchschnittswert der vergangenen Jahre von 3,8 Prozent zurück. Dennoch dürfte das Gesamtbild für viele Staaten im Jahr 2024 besser ausfallen als im Jahr 2023. Für alle untersuchten Länder außer Argentinien erwarten die Experten eine positive Entwicklung der Wirtschaftsleistung. Die für Deutschland wurde nach unten korrigiert. Für 2024 stellte der IWF 0,5 Prozent in Aussicht. Im Oktober hatte das Expertenteam des Währungsfonds noch mit einem Zuwachs von 0,9 Prozent gerechnet. Das Ifo Institut geht davon aus, dass in einem weiter schwierigen wirtschaftlichen Umfeld von einem Rückgang der Baukonjunktur auszugehen ist. Die Bautätigkeit in Europa 2024 wird mit 2,1 % noch etwas stärker zurückgehen als im Vorjahr. Für die kommenden beiden Jahre rechnet man mit einer moderaten Erholung. Der Hochbau leidet unter dem gestiegenen Zinsniveau, den stark verteuerten Bauleistungen und den gesunkenen finanziellen Spielräumen der verschiedenen Auftraggeber. Die aktuell rückläufigen Bauaktivitäten haben vor allem mit der Marktkorrektur im Wohnungsneubau zu tun. Im Zwei-Jahres-Zeitraum 2023 bis 2024 dürfte dieses Teilsegment um insgesamt 15 % schrumpfen. Mittelfristig ist hier keine nennenswerte Nachfragebelebung in Sicht. Die Gütegemeinschaft für die Stückbeschichtung von Bauteilen (GSB International) gibt in ihrer Einschätzung der konjunkturellen Lage, Einblicke in die Aussichten für das kommende Jahr. Konjunkturell bedingt sind in der Beschichtungsbranche grundsätzlich ähnliche Auslastungsprobleme wie in der Industrie heute auf breiter Front zu beobachten. Im Bereich Baugenehmigungen lassen sich für viele europäische Länder deutliche Rückgänge verzeichnen. Viele genehmigte Projekte werden gestoppt. Hohe Baukosten, unattraktive Finanzierungen, teils zu große bürokratische Hürden und nicht zu vergessen die geopolitischen Unsicherheiten werden zusammen oder einzeln als Gründe angeführt, warum sich gegen das Bauen entschieden wird. Das schlägt sich in Folge in der Auftragslage und auch in den Büchern der Beschichtungsbetriebe nieder. Wenn weniger gebaut wird, muss auch weniger beschichtet werden. Am Ende des Tages lässt sich das kommende Jahr für den Bausektor der Aluminiumindustrie und die damit zusammenhängende Oberflächenveredelungsbranche als nicht besonders vielversprechend beschreiben. Das Jahr 2024 kann nicht als Wachstumsjahr für die Baubranche gesehen werden. Weiterhin tragen ständige Weiterentwicklungen im Bereich der vertikalen und horizontalen Digitalisierung zur Fehlerminimierung, Effizienzsteigerung und größeren Kundenbindung bei. Die Möglichkeit eine digitalen Anbindung von Kundeninformationen in das ERP-System gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nachdem alle Anlagenteile im Unternehmen konsequent und ständig auf den neusten Stand der Technik gebracht werden ist das Unternehmen gut gerüstet den geänderten Kundenanforderungen mit einer hohen Qualität, einer vertieften Wertschöpfung und einer maximalen Flexibilität Rechnung zu tragen. Die im Jahr 2022 getätigte Installation in eine moderne Anlage zur Echtzeit- Schichtdickenmessung hat große Einspareffekte und eine Erhöhung der Prozessstabilität ausgelöst. Die Investition in eine neue Sägeanlage in 2023 hat eine nochmalige Vergrößerung der Wertschöpfungstiefe und des Angebotsportfolios zur Folge. Das Unternehmen sieht sich als Benchmark in Sachen Energie- und Ressourceneffizienz innerhalb der Branche. Durch diesen technologischen Vorsprung im Bereich der Digitalisierung und der Beschichtungstechnik, in Kombination mit dem ganzheitlichen Systemansatz, bestehen auch weiterhin gute Wachstumschancen. Alle strategischen Projekte werden mit dem Masterplan >Vision Alufinish< langfristig technologisch, logistisch und infrastrukturell abgestützt. Der Fokus wird auch im Jahr 2024 auf der Gewinnung neuer Märkte und Kunden sowie der Stabilisierung der Prozesse und Qualität gelegt. Die Entwicklung des Unternehmens wird weiterhin als sehr positiv betrachtet. Das Unternehmen wird auch zukünftig in der Lage sein, allen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie unmittelbare Grenznähe der STOBAG Alufinish GmbH haben Änderungen in den Rahmenbedingungen der Schweiz direkte Folgen für den Geschäftsverlauf. Grenzschließungen, Zollbeschränkungen und Meldebestimmungen für Lieferungen aus Drittländern spielen eine wichtige Rolle bei der Zusammenarbeit mit Schweizer Unternehmen. Der starke Schweizer Franken gegenüber dem EURO bringt weiterhin eine hohe Marktattraktivität im Schweizer Raum für die STOBAG Alufinish GmbH mit sich. Faktura-Rechnungen werden ausschließlich in Euro berechnet. Somit sind die Währungsrisiken sehr gering für das Unternehmen. Weitere Risikofaktoren im Außenwirtschaftsbereich, mit möglichen Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft, sind der Wandel im Automobilbau, sowie die Klimadebatte hinsichtlich der künftigen Verwendung von Baustoffen. Den Risiken von Gas- und Strommangellage wurde mit der Inbetriebnahme von LPG-Gastanks und einer leistungsfähigen Photovoltaikanlage begegnet. Diese hat im ersten Jahr des Betriebs bereits einen sehr erheblichen Anteil am Stromverbrauch vom Werk 3 geleistet. Im Hause STOBAG Alufinish GmbH wurde durch die konsequente Verfolgung des Masterplans >Vision Alufinish<, in Verbindung mit dem Einsatz der jeweils besten verfügbaren Technologie in allen Bereichen, der geschaffene Technologievorsprung weiter ausgebaut. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht. Die Liquiditätslage ist gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Auf der Beschaffungsseite kann auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgegriffen werden. Die Lieferqualität der Mitleister wird systematisch durch die Instrumente des Qualitätsmanagementsystems DIN EN ISO 9001:2015 überwacht und bewertet. Die hohen Qualitätsansprüche werden mit diesem System strukturell bewertet und verbessert. Dem Wettbewerb am Markt wird weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch den sukzessiven Einsatz der jeweils besten verfügbaren Technologie in allen Fertigungsbereichen begegnet. Dem sichtbaren Trend bei Aluminium-Systemhäusern nach Inhouse-Lösungen wird mit dem Ausbau der Logistik und Vertiefung der Wertschöpfung weiterhin große Rechnung getragen. Die Integration in die STOBAG Gruppe zeigt, dass durch diesen Zusammenschluss Marktschwankungen und -risiken abgeschwächt werden. Durch den geplanten Ausbau der Wertschöpfungstiefe werden auch weiterhin vermehrt Umsätze in der mechanischen Weiterverarbeitung im Intercompany-Bereich generiert, welches auch zukünftig eine weitere Chance darstellt. Die Planungen für die nächste Etappe des Innovationsprojekts >Vision Alufinish< werden im Jahr 2024 weiter vorangetrieben und konkretisiert. Weiterhin große Aktivitäten sind im Bereich Automatisierung, Industrie 4.0 und bei dem Thema vertikale Digitalisierung im Gange. Hier wird das Entwicklungspotential in den nächsten Jahren gehoben. Bereits seit einigen Jahren werden die Kriterien eines Umweltmanagementsystems im Unternehmen verfolgt. Im Jahr 2023 wurde dieses Umweltmanagementsystem vom TÜV-Nord auditiert und mit dem DIN EN ISO 14001 Zertifikat gewürdigt. Mit diesem System wird eine Verbesserung der Umweltleistung angestrebt. Hier werden durch die systematische Erfassung und Bewertung ihrer Umweltauswirkungen Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen, Abfällen und Energieverbrauch entwickelt und umgesetzt. Außerdem können durch die Identifizierung und Bewertung von Umweltaspekten und -einwirkungen potenzielle Umweltschäden und Schadensersatzforderungen vermieden werden. Im Bereich Ressourceneffizienz hilft dieses System Ressourcen wie Wasser, Energie und Rohstoffe effizienter zu nutzen und so Kosten zu sparen. 3. Risiken aus der Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus werden vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets Informationen über die Bonität des potenziellen Neukunden eingeholt. V. SONSTIGE ANGABEN1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahrsBedeutsame Vorgänge nach dem Bilanzstichtag, über die zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. 2. Forschung und EntwicklungDer Fokus lag auf der Optimierung der Prozesse und Anlagen, auf die Maximierung der Energieeffizienz sowie der Schonung von Ressourcen. Das seit 2021 laufende Forschungsprojekt zur visuellen Erkennung und Identifikation von Profilgeometrien unter Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Hier wird im Jahr 2024/25 die Serienreife angestrebt. Die im Jahr 2022 installierte 750 kW-Peak Photovoltaikanlage hat im ersten vollen Betriebsjahr den gewünschten Beitrag zum Umstieg auf CO 2 neutrale Energiequellen geleistet. Die Anlage wird modular sukzessive erweitert und vergrößert. Eine weitere Maßnahme im Sinne des Umweltschutzes ist der stufenweise Austausch aller dieselbetriebenen Seitenstapler auf Geräte mit Elektroantrieb. Durch diese Umstellungen werden pro Jahr und Gerät ca. 20 to. weniger CO 2 in die Umwelt emittiert. Alle Zertifizierungs-, Wiederholungs- und Zertifizierungsaudits des Umweltmanagementsystems DIN EN ISO 14001, des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 sowie des Energiemanagementsystems DIN EN ISO 50001:2018 wurden mit Erfolg bestanden. 3. Bestehende ZweigniederlassungenDie STOBAG Alufinish GmbH verfügt über keine Zweigniederlassungen.
Wutöschingen, den 19. April 2024 STOBAG Alufinish GmbH Geschäftsführung HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023STOBAG ALUFINISH GMBH, WUTÖSCHINGENI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDie STOBAG Alufinish GmbH hat ihren Sitz in Wutöschingen. Sie ist im Handelsregister von Freiburg i.Br. unter HRB Nr. 620648 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gliederung entspricht den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENBilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit nicht gesetzlich geboten. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die für Software unterstellte Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden grundsätzlich linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Anlagegüter aus Zugängen mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Ihr Abgang im Folgejahr wird unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die Ausleihungen zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken wurden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte verlustfrei. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Bewertung des Vorratsvermögens mit einbezogen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind entsprechend dem Fertigstellungsgrad retrograd unter Berücksichtigung von Fertigungsgemeinkosten zu Herstellungskosten bewertet. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Bilanzierung erfolgt vor Verwendung des Jahresüberschusses. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Vorräte Die Vorräte stehen, soweit sie nicht dem üblichen Eigentumsvorbehalt unterliegen, im uneingeschränkten Eigentum der Gesellschaft. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten In dem Rechnungsabgrenzungsposten sind vorwiegend das Disagio, die Leasingsonderzahlungen und die Versicherungs- und Wartungsbeiträge enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Gewährleistung, Ausstehende Rechnungen sowie Abschlusskosten gebildet. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel
Des Weiteren bestehen Grundpfandrechte in Höhe von TEUR 12.420. Außerdem wurden Forderungen der STOBAG Alufinish GmbH abgetreten und Maschinen sicherungsübereignet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind ebenfalls durch Sicherungsübereignung von Maschinen besichert. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat verschiedene Leasingverträge für Anlagegegenstände abgeschlossen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Aus zum Bilanzstichtag bestehenden Miet- und Pachtverträgen für Gebäude ergeben sich die folgenden Verpflichtungen:
IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. V. SONSTIGE ANGABEN Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzt sich am Bilanzstichtag wie folgt zusammen: David Paul Halter, Executive MBA (HSG) in General Management, Zug/Schweiz - Wilfried Rapp, Dipl.-Wirtschaftsingenieur (FH), Wutöschingen Prokura Zum Bilanzstichtag besteht für Herrn Stefan Bächle Einzelprokura. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernverhältnis Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der STOBAG AG, Schweiz, einbezogen.
Wutöschingen, den 19. April 2024 STOBAG Alufinish GmbH Geschäftsführung sonstige Berichtsbestandteile
gez. David Halter, Geschäftsführer gez. Wilfried Rapp, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die STOBAG Alufinish GmbH, Wutöschingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der STOBAG Alufinish GmbH, Wutöschingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STOBAG Alufinish GmbH, Wutöschingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 19. April 2024 BSKP
GmbH
Hegmann, Wirtschaftsprüfer |
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