FSB Backwaren GmbH
Hochstraße 177, 47228 Duisburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ronny Dirk Vereecke seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Lukasz Michal Dobosz seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Oliver Stessun seit 29.6.2023 | Prokura |
Heike-Anja, geb. Zapka Zapka-Volkmann seit 1.4.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FSB Backwaren GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.08.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FSB Backwaren GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der FSB Backwaren GmbH, Duisburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FSB Backwaren GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 11. November 2024 EY
GmbH & Co. KG
Kausch-Blecken, Wirtschaftsprüfer von Schmeling Fischer, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis zum 31. Dezember 2023Allgemeine AngabenDie FSB Backwaren GmbH hat ihren Sitz in Duisburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Duisburg (HR B Reg. Nr. 4015). Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Für den Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Dezember 2023 entsteht ein Rumpfgeschäftsjahr. Der Vergleich mit dem Vorjahr (12 Monate) ist nur eingeschränkt möglich aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres (5 Monate). Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Seit dem 1. Mai 2011 besteht mit der Summerbake GmbH, Duisburg, ein Ergebnisabführungsvertrag. I. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgte unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen, nutzungsbedingten Abschreibungen werden nach der linearen Methode (bis einschließlich Geschäftsjahr 2008/09 nach der degressiven Methode) unter Zugrundelegung der geschätzten Nutzungsdauern ermittelt. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von € 250 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Scheidet ein Anlagegut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Die technischen Anlagen und Maschinen enthalten auch den Ersatzteilbestand. Finanzanlagen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf Finanzanlagen werden dann vorgenommen, wenn es sich um voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen handelt. Sofern die Gründe für die Wertberichtigungen entfallen, erfolgen entsprechende Zuschreibungen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten zum Bilanzstichtag erfolgt. Die Anschaffungskosten werden nach der FIFO-Methode (first in - first out) ermittelt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder den niedrigeren Nettoverkaufserlösen, abzüglich noch anfallender Kosten, bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie die Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Die Jubiläumsrückstellungen wurden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren auf Basis der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der Marktzinssatz auf Basis eines 7-Jahres-Durchschnitts bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,75 % verwendet. Der Gehaltstrend ist mit 3,25 % pro Jahr und die Fluktuationswahrscheinlichkeit mit 13,0 % pro Jahr angesetzt. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Wertansatz TEUR 130 (Vorjahr: TEUR 132). Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Unter den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen ausgewiesen, an denen das oberste Mutterunternehmen, ARYZTA AG, Zürich/Schweiz, direkte oder indirekte Mehrheitsbeteiligungen hält. FremdwährungsumrechnungForderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, liquide Mittel und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren / höheren (Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände / Verbindlichkeiten) Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke aus Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / Latente SteuernEs besteht ein Organschaftsverhältnis mit der Summerbake GmbH als Organträger. Sämtliche Ertragsteuern - einschließlich latenter Steuern - werden auf Ebene des Organträgers erfasst. II. Erläuterungen zum JahresabschlussBilanzAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis 31. Dezember 2023 sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Nutzungsdauern bei entgeltlich erworbener EDV-Software (immaterielles Anlagevermögen) liegen zwischen drei und sieben Jahren. Die zugrunde gelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern des Sachanlagevermögens sind für Bauten 4 bis 25 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 2 bis 25 Jahre, andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 1,3 bis 20 Jahre. FinanzanlagenUnsere Gesellschaft ist zu 42 % an der Energie Food-Town GbR, Duisburg, beteiligt und ist deren unbeschränkt haftender Gesellschafter. Die Energie Food-Town GbR weist für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von T€ 176 und zu diesem Stichtag ein Eigenkapital von T€ 176 aus. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeWie im Vorjahr sind sämtliche Forderungen, bis auf die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen haben folgende Restlaufzeiten:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 910 (Vorjahr T€ 201), aus Gewährung eines Darlehens in Höhe von T€ 7.000 (Vorjahr T€ 0), aus der Verlustübernahme im Vorjahr in Höhe von T€ 56 und aus Zinsen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 2). Die Forderungen gegen den Gesellschafter betragen T€ 56 (Vorjahr T€ 56). Bei den sonstigen Vemögensgegenständen handelt es sich hauptsächlich um einen Erstattungsanspruch für eine geleistete Anzahlung und um die Umsatzsteuerforderung. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen wurden vor allem gebildet für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (T€ 887; Vorjahr T€ 1.327), ausstehende Lieferantenrechnungen (T€ 918; Vorjahr T€ 794) und Gutschriften (T€ 250; Vorjahr T€ 0). Der Rückgang der Rückstellungen gegenüber Mitarbeitern ergibt sich durch den Wegfall der Rückstellungen für das 13. Gehalt, bedingt durch den neuen Abschlussstichtag. VerbindlichkeitenSämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt T€ 4.072. Davon resultieren T€ 344 (Vorjahr T€ 8) aus Lieferungen und Leistungen und T€ 3.728 (Vorjahr T€ 0) resultieren aus der Gewinnabführung. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter betragen T€ 3.728 (Vorjahr T€ 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Gewinn und VerlustrechnungUmsatzerlöseNach Produktgruppen und geografisch bestimmten Märkten setzen sich die Umsatzerlöse wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 117 (Vorjahr T€ 410) und resultieren aus der Auflösung von Rückstellungen. Sonstige betriebliche AufwendungenNennenswerte periodenfremde Aufwendungen waren wie im Vorjahr nicht zu verzeichnen. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte GewinneDer Gewinn wurde im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses an die Summerbake GmbH abgeführt. III. Sonstige Erläuterungen und AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen / außerbilanzielle Geschäfte / HaftungsverhältnisseSonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 276 (Vorjahr T€ 216) bestehen ausschließlich aus Miet- und Leasingverträgen für Gebäude und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Von den Verpflichtungen sind T€ 140 (Vorjahr T€ 123) innerhalb eines Jahres fällig. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Haftungsverhältnisse i. S. d. §251 HGB bestehen nicht. Mitarbeiteranzahl nach GruppenDie Anzahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt:
Mitglieder der GeschäftsführungGeschäftsführer sind/waren : Ronny Vereecke, General Manager FSB Backwaren GmbH, Merelbeke/Belgien (seit 25.06.2024) Lukasz Dobosz, Managing Director Aryzta Bun Cluster Europe, Smolec/Polen (seit 25.06.2024) Margit Lüning, Managing Director Aryzta Bun Cluster Europe, Rastede/Deutschland (bis 31.08.2024) Efstatious Vasilopoulos, General Manager FSB Backwaren GmbH, Neukirchen-Vluyn/Deutschland (bis 19.12.2023) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. NachtragsberichtNach Ablauf des Rumpfgeschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die für die FSB Backwaren GmbH von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft und der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung führen könnten. KonzernabschlussDie Gesellschaft gehört zum Konzern ARYZTA AG, Zürich/Schweiz, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der ARYZTA AG wird beim Schweizer Handelsregisteramt des Kantons Zürich unter der Registernummer CHE-114.160.610 hinterlegt und kann dort eingesehen werden.
Duisburg, den 2. September 2024 FSB Backwaren GmbH gez. Ronny Vereecke gez. Lukasz Dobosz Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. August bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen der Gesellschaft1. GeschäftsjahrDas aktuelle Rumpfgeschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.08. bis zum 31.12.2023. Dadurch dass ein Zeitraum von 5 Monaten einem Zeitraum von 12 Monaten (Vorjahr) gegenübergestellt wird, ist die Vergleichbarkeit dieser Zahlen stark eingeschränkt. 2. Geschäftsmodella) Organisation und rechtliche StrukturGegenstand des Unternehmens sind die Herstellung und der Vertrieb von Backwaren. Über die Alleingesellschafterin SummerBake GmbH gehört die FSB Backwaren GmbH zum Konzern der ARYZTA AG, Zürich/Schweiz, und agiert am Standort Duisburg. Mit der SummerBake GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag und eine gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft. Weiterhin nutzt die FSB Backwaren GmbH zentrale Dienstleistungen des ARYZTA Konzerns. b) GeschäftsbereicheDie FSB Backwaren GmbH beliefert über Logistikprovider im Geschäftsfeld Schnellservice Restaurants mit Burger Brötchen und English Muffins. Der Hauptabsatzmarkt ist Deutschland. Promotion-Produkte und English Muffin werden in Europa und teilweise darüber hinaus verkauft. Durch die hohen Qualitätsanforderungen unserer Produkte sind wir bei der Beschaffung unserer Rohwaren auf besondere Qualitäten angewiesen, die wir über unser Netzwerk von ausgewählten Lieferanten beziehen. Ziel ist stets der Abschluss von längerfristigen Kontrakten (typischerweise von 3 bis 6 Monaten, abhängig von den Marktkonditionen) der für den Produktionsprozess benötigten Rohstoffe entsprechend der planmäßig benötigten Mengen. Zur Vermeidung von Währungsrisiken werden diese Kontrakte so weit möglich in EURO abgeschlossen. Geschäftsfeld SchnellserviceDer Umsatz mit unserem Hauptkunden betrug im Berichtszeitraum 87,4 % des Gesamtumsatzes. Von dem Umsatz mit diesem entfielen 85,1 % auf den deutschen Markt und die restlichen 14,9 % auf Europa und den Nahen Osten. Dies stellt die Fortsetzung unserer langfristigen strategischen Partnerschaft mit unserem langjährigen Hauptkunden dar. DrittgeschäftDas Drittgeschäft mit den Kunden aus dem Bereich des Lebensmittelverkaufs blieb auf niedrigem Niveau erhalten, um freie Kapazitäten für unseren Hauptkunden anzubieten. Dabei wird eine Erweiterung des Kundenstamms unter Berücksichtigung der sich entwickelnden Nachfrage- und Kapazitätsmöglichkeiten stets geprüft. 3. Forschung und EntwicklungDie Entwicklungstätigkeiten in unserem Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus der engen Zusammenarbeit mit unserem Hauptkunden, um bestehende Produkte zu optimieren bzw. neue Varianten zu entwickeln. Der Aufwand betrug dafür im Berichtszeitraum T€ 105 und liegt unter Vorjahresniveau (T€ 237). Die Reduktion ist überwiegend durch den geänderten Berichtzeitraum verursacht. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Prognose des Ifo-Instituts für das Wirtschaftswachstum in Deutschland liegt bei 0,4 % im Jahr 2024 und 1,5 % im Jahr 2025, während die Inflation voraussichtlich von 5,9 % im Jahr 2023 auf 2,2 % im Jahr 2024 und weiter auf 1,7 % im Jahr 2025 sinken wird. Es bleiben viele Herausforderungen innerhalb der Volkswirtschaft, aber diese Zahlen spiegeln eine erwartete allmähliche Erholung in den kommenden Jahren wider. 2. PersonalDer Personalbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr um einen Mitarbeiter gesenkt und liegt im Durchschnitt bei 176 (exklusive Aushilfen, Leihmitarbeiter und Auszubildende) Mitarbeitern. 3. UmweltschutzDie FSB Backwaren GmbH bezog im Rumpfgeschäftsjahr 2023 grünen Strom. Darüber hinaus ist das Unternehmen zertifiziert nach DIN ISO50001. In diesem Zusammenhang wird auch bei Neu-Investitionen auf Energieeffizienz geachtet und zusätzliche Mittel für Energieoptimierungen bereitgestellt. Seit einigen Jahren besteht ein Energie Management Team, das in monatlichen Team Meetings über aktuelle Maßnahmen zur Energieeffizienz berät und die Entwicklung des Energieverbrauchs reflektiert. 4. GeschäftsverlaufFSB Backwaren GmbH hat im abgelaufenen Rumpfgeschäftsjahr 2023 insgesamt 215,4 Mio. (Vorjahr 499,6 Mio.) Produkte verkauft, was insgesamt einer Mengenreduktion von 284,2 Mio. entspricht. Der Umsatz lag bei T€ 26.262 (Vorjahr T€ 53.004). Die Reduktion ist im Wesentlichen auf den geänderten Berichtzeitraum zurückzuführen. Bei einem proportional jahresanteiligen Vergleich 1 mit den Umsatzerlösen und Absatzmengen des Vorjahres ergibt sich eine Entwicklung des Umsatzes von +18,9 % bei einer Steigerung um T€ 4.177 sowie eine Erhöhung der Absatzmenge von 208,2 Mio. um 7,2 Mio. auf 215,4 Mio. (+3,5 %). 1 Ansatz von 5/12 der genannten Vorjahresbeträge 5. Lage der Gesellschafta) ErtragslageDie Vergleichbarkeit der Vorjahreswerte ist aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres 2023 eingeschränkt. Die Umsatzerlöse beliefen sich im Rumpfgeschäftsjahr 2023 auf T€ 26.262 (Vorjahr T€ 53.004). Die Vorjahresprognose mit einem Anstieg der Umsatzerlöse im mittleren zweistelligen Prozentbereich im Vergleich zu den Umsatzerlösen der entsprechenden Vorjahresperiode (August-Dezember 2022) wurde im Wesentlichen eingehalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken von T€ 827 zeitraumbedingt sowie durch den Rückgang der erfolgswirksamen Auflösung von Rückstellungen auf T€ 337. Die Materialaufwendungen für unsere Einsatzstoffe und der Aufwand für bezogene Leistungen lagen im Rumpfgeschäftsjahr 2023 insgesamt bei T€ 11.413 (Vorjahr T€ 26.985). Der Rückgang resultiert vor allem aus den unterschiedlichen Vergleichszeiträumen. Der Aufwand für Personal sank um 53,8 % gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere durch den unterschiedlichen Vergleichszeitraum und die niedrige Mitarbeiterzahl sank die gesamte Lohn- und Gehaltssumme von T€ 13.903 auf T€ 6.422. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken von T€ 11.659 auf T€ 4.919. Der Rückgang ist wie in den anderen Positionen auf den unterschiedlichen Vergleichszeitraum zu rückzuführen. Für das abgelaufene Rumpfgeschäftsjahr 2023 ergibt sich ein Gewinn vor Gewinnabführung von T€ 3.729 im Vergleich zu einem Verlust von T€ 56 im Vorjahr. Ein großer Teil der positiven Entwicklung entsteht durch den Wegfall einmaliger Ausgaben für die außerplanmäßige Anschaffung und dem Verbrauch von Verpackungsmaterialien in der Vorperiode in Höhe von T€ 2.589, während die restliche positive Entwicklung größtenteils auf niedrigere Gemeinkosten und Betriebskosten zurückzuführen ist. Dies spiegelte sich auch in der Prognose des Vorjahres wider, die von einer Ergebnissteigerung im Verhältnis zu der entsprechenden Vorjahresperiode August bis Dezember 2022 (Ergebnis: T€ 602) im mittleren zweistelligen Prozentbereich ausging. Tatsächlich konnte eine Ergebnissteigerung um T€ 3.127 (519,4 %) erzielt werden. b) Vermögens- und FinanzlageDie Vermögenslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen geprägt durch das Anlagevermögen in Höhe von T€ 8.768 (Vorjahr T€ 8.115). Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag T€ 1.270 (Vorjahr T€ 5.234). Im Berichtszeitraum wurde ein kurzfristiges Darlehen an die Konzerngesellschaft ARYZTA AG, Zürich, in Höhe von T€ 7.000 vergeben und war als Forderung gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz ausgewiesen. Das Darlehen wurde im Geschäftsjahr 2024 in voller Höhe zurückgezahlt. Die Vorräte haben sich minimal und in der üblichen Schwankungsbreite zum Vorjahr verändert, wobei der Bestand der Fertigerzeugnisse sich um T€ 387 erhöht hat. Im Gegenzug hat sich der Bestand an Rohstoffen um T€ 267 und der Bestand an unfertigen Erzeugnissen um T€ 74 reduziert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um T€ 135 zum Vorjahr und dieses insbesondere durch gestiegene Umsätze im Inlandsgeschäft. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um T€ 1.140 gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg ist auf längere Zahlungsziele zurückzuführen, die im Bereich der Hauptlieferanten von Rohstoffen durchgesetzt werden konnten, sowie stichtagsbedingt durch Rechnungen für Investitionen in das Anlagevermögen. Die sonstigen Rückstellungen sanken um T€ 773 durch den Wegfall der Energierückstellungen aufgrund der Verschiebung des Bilanzstichtags. Die Eigenkapitalquote beträgt aktuell 51,3 % nach 64,8 % im Vorjahr. Bei unverändertem Eigenkapital ist diese Veränderung auf die höhere Bilanzsumme aufgrund gestiegener kurzfristiger Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Im Vorjahr bestanden Forderungen aus Ergebnisabführung in Höhe von T€ 56, während zum 31. Dezember 2023 eine Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen aus Gewinnabführung in Höhe von T€ 3.729 ausgewiesen wird. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über den positiven operativen Cashflow bzw. die eigenen Mittel. Im Rumpfgeschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in einer Gesamtsumme von T€ 1.552 (Vorjahr T€ 3.028) getätigt. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Insgesamt erachtet die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft als zufriedenstellend. III. Risiko- und Chancenbericht1. Risikoberichta) RisikomanagementsystemDie FSB Backwaren GmbH betreibt ein aktives Risikomanagement. Das Berichtswesen basiert auf der Unternehmensplanung und monatlichen Kennzahlenanalysen im Vergleich zur Ist-Entwicklung. Auf europäischen Meetings und auch lokal werden in verschiedenen, regelmäßig abgehaltenen Besprechungen die Geschäftsentwicklung sowie alle Risiken des Geschäftes besprochen, Gegensteuerungsmaßnahmen festgehalten und die Abarbeitung durch den betreffenden Bereich rückgemeldet. Das Berichtswesen an die Konzernmutter ARYZTA AG wird laufend verfeinert und regelmäßig intern auditiert. Darüber hinaus hat die FSB Backwaren GmbH Risiken hinsichtlich Wahrscheinlichkeit und finanzieller Auswirkung kategorisiert. b) RisikenNachfolgend werden die Risiken in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung aufgelistet. Einkaufs-, Kunden- und AbsatzrisikenDie Risiken im Einkauf bestehen im Wesentlichen in den teilweise stark schwankenden Einkaufspreisen für unsere Rohstoffe. Aufgrund der mit dem Hauptabnehmer unserer Produkte bestehenden Vereinbarungen werden Preissenkungen ebenso wie Preissteigerungen für die genannten Vorprodukte weitergegeben. Ein Großteil der Umsätze der Gesellschaft wird im Geschäftsfeld Schnellrestaurant getätigt. Insofern hängt der wirtschaftliche Erfolg der Gesellschaft grundsätzlich auch vom wirtschaftlichen Erfolg in diesem Segment ab. Trotz weitgehenden Fehlens formaler, schriftlicher Verträge mit unserem Hauptabnehmer geht die Gesellschaft nicht von einer Beendigung des Geschäftsverhältnisses aus. Das Verhältnis zum Hauptkunden und den Lizenznehmern wird durch die Geschäftsführung als positiv eingeschätzt. Durch jahrzehntelange Kooperation mit dem Hauptkunden wird das Risiko einer Bestandsgefährdung als gering eingestuft. Das Drittkundengeschäft steht hinsichtlich allgemeiner Auslastungsquoten in der Produktion sowie seiner Preisgestaltung unter besonderer Evaluierung. Hinsichtlich Forderungsausfalls kann man bedingt durch die zuvor genannte Kundenstruktur und ein straffes Forderungsmanagement das Risiko als gering bezeichnen. Rechtliche RisikenZurzeit bestehen keine bedeutsamen rechtlichen Risiken. Grundsätzlich werden wir zu allen juristischen Fragestellungen von internen und externen Fachkräften beraten und unterstützt. WährungskursrisikoDa der überwiegende Teil unserer Umsätze im Inland erzielt wird und alle Exporte in Euro fakturiert werden, ist das Währungsrisiko zu vernachlässigen. Alle relevanten Rohstoffe werden in Euro abgerechnet. Produkt- und UmweltschutzrisikenUnsere Produkte und Rohwaren werden permanent internen und externen Kontrollen unterzogen. FSB Backwaren GmbH wird zudem anhand unterschiedlicher Auditstandards jährlich geprüft. Derzeit sind wir zertifiziert nach GMP (Good Manufacturing Practice), SQMS (Supplier Quality Management System) und Halal. Das Halal Zertifikat bezieht sich auf ein Produkt, was hauptsächlich in den ausländischen Markt veräußert wird. Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die potenziellen finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikolage überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. Preisrisiken in Beschaffung und AbsatzGemäß unserem langjährigen Preisprotokoll werden die Kosten für Rohstoffe und Versorgungsleistungen an unseren Hauptkunden weitergegeben, was sich in mindestens jährlichen Verkaufspreisänderungen niederschlägt, oft sogar häufiger. Das bedeutet, dass die Risiken im Zusammenhang mit der Volatilität der Rohstoffkosten hauptsächlich mit dem Zeitpunkt der Weitergabe zusammenhängen und nicht mit unserer Fähigkeit, dies zu tun. Die Schwankungen der Rohstoffpreise der letzten Jahre hat abgenommen, und die Kosten für wichtige Rohstoffe waren im Berichtszeitraum deflationär. Das Management sieht jedoch ein höheres anhaltendes Risiko und eine höhere Volatilität im Zusammenhang mit Versorgungsleistungen (insbesondere Gas- und Strompreisen), die eine kontinuierliche proaktive Überwachung, Absicherungsstrategien und regelmäßige Kommunikation mit unseren Lieferanten und Kunden erfordern. Konjunktur- und BranchenentwicklungDie Nachfrage nach unseren Backwaren ist im verkürzten Berichtszeitraum 2023 trotz anhaltender geopolitischer und anderer globaler und regionaler Herausforderungen stabil geblieben und wird voraussichtlich auch 2024 und darüber hinaus so bleiben. 2. ChancenberichtKunden/AbsatzchancenHauptabnehmer unserer Produkte sind Schnellrestaurants. Die Entwicklung von neuen Produkten und Geschmacksrichtungen betreiben wir für die verschiedenen Märkte unseres Hauptkunden im In- sowie Ausland. 3. Prognoseberichta) Künftige Ausrichtung der GesellschaftZurzeit gibt es keine Pläne, die Ausrichtung der Gesellschaft zu verändern. Ziel ist nach wie vor die Sicherstellung der Lieferfähigkeit und erwarteten Qualität, insbesondere für unseren Hauptkunden. b) Konjunktur- und BranchenausblickDie Umsätze unserer Bäckereien und die der Schnellrestaurants sind stabil und werden voraussichtlich auch so bleiben. Wir müssen uns immer der Aktivitäten unserer Wettbewerber auf den Märkten bewusst sein und damit rechnen, dass dies von Zeit zu Zeit zu teilweisen Volumengewinnen, -verlusten und -umverteilungen führen kann. Es gibt jedoch eine Perspektive für organisches Wachstum, neue Produktentwicklungen und neue Kundenmöglichkeiten, die ebenfalls kontinuierlich ausgewertet werden, um sicherzustellen, dass wir auf solche Änderungen reagieren können. c) Erwartete ErtragslageDie FSB Backwaren GmbH hat, eingebunden in den IFRS-Konzernabschluss der ARYZTA AG, das Geschäftsjahr auf das Kalenderjahr geändert. Ein Vergleich des abgelaufenen fünfmonatigen Rumpfgeschäftsjahres mit einem vollständigen 12-monatigen Ausblick wäre mangels Vergleichbarkeit der beiden Perioden nicht aussagekräftig. Neben der abweichenden Periodendauer bestehen auch bestimmte saisonale Effekte (z. B. Weihnachts- oder Sommeraktionen), die diesen Vergleich verzerren würden. Die Prognose erfolgt daher abweichend zum Berichtszeitraum im Verhältnis zum gesamten Kalenderjahr 2023. Im Vergleich zu dem gesamten Kalenderjahr 2023 (Umsatzerlöse: T€ 56.466) erwarten wir für 2024 einen gleichbleibenden bis leicht sinkenden Gesamtumsatz (-2,8 % bis +/-0 %). Der Hauptgrund dafür ist, dass wir 2023 ein einmaliges Weihnachtswerbeprodukt auf den britischen Markt geliefert haben. Ein vergleichbarer Effekt wird für 2024 derzeit nicht erwartet. Im Vergleich zum Kalenderjahr 2023 (Ergebnis vor Abführung: T€ 3.071) erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 ein Ergebnis vor Gewinnabführung auf ähnlichem bis leicht höherem Niveau (+/ 0 % bis +4,4 %).
Duisburg, den 2. September 2024 FSB Backwaren GmbH Die Geschäftsführung Ronny Vereecke Lukasz Dobosz |
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