E. Schiller Fleisch GmbH

Hohe Straße 20, 95030 Hof, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hof HRB 1744
Eingetragen
22.8.1991
Branche
Großhandel mit Fleisch und FleischwarenEinzelhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Die Zerlegung von Schlacht- und Nutzvieh sowie von Fleisch und Fleischwaren aller Art und aller damit zusammenhängenden Geschäfte. Des weiteren der Groß - und Einzelhandel mit diesen Waren.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Hannes Hans Leucht
seit 28.12.2023
Prokura
Thomas Priebe
seit 16.1.2023
Geschäftsführer
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50000
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
17.82%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

E. Schiller Fleisch GmbH

Hof

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

E. SCHILLER FLEISCH GMBH, HOF

A. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Konjunkturelle Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland (Quelle: ifo Schnelldienst 1/2022, Branchenentwicklung 2021)

Die deutsche Wirtschaft setzte in den ersten drei Quartalen 2021 ihre Erholung von der Wirtschaftskrise 2020 fort. Im zweiten und dritten Quartal legte die Wirtschaftsleistung mit kräftigen Raten von durchschnittlich knapp 2,0% im Vergleich zum jeweiligen Vorquartal zu. Allerdings entwickelten sich die einzelnen Sektoren unterschiedlich. Einen wesentlichen Anteil zur Erholung haben vor allem die Dienstleistungsbereiche beigetragen. Das Verarbeitende Gewerbe befindet sich hingegen seit Jahresbeginn in einer Rezession. Obwohl die Auftragseingänge bis in den Sommer beinahe ununterbrochen gestiegen und die Auftragsbücher so voll wie selten zuvor sind, ließen Lieferengpässe bei wichtigen industriellen Vorprodukten die Wertschöpfung im Verarbeitenden Gewerbe bereits das dritte Quartal in Folge schrumpfen.

Diese Versorgungsknappheiten haben nicht nur die Wertschöpfung im Produzierenden Gewerbe bis zuletzt beeinträchtigt, sondern dürften auch ein wesentlicher Grund für die kräftigen Preisanstiege sowohl auf der Erzeuger- als auch auf der Verbraucherstufe in den vergangenen Monaten gewesen sein.

Für den Einzelhandel zeigte sich 2021 bedingt durch die Coronakrise eine differenzierte Entwicklung. Im gesamten Einzelhandel (ohne Kfz) wuchs der Umsatz 2021 real um + 0,8%, was deutlich unter der entsprechenden Wachstumsrate des Vorjahres liegt (+ 4,3%). Der Lebensmitteleinzelhandel profitierte vor allem zu Beginn der Krise im Jahr 2020. 2021 konnte dieser das Umsatzwachstum beibehalten, aber nicht weiter ausbauen. Real veränderte sich der Umsatz im Durchschnitt kaum (- 0,7%, 2020: + 5,3%). Die Nicht-Lebensmittel-Einzelhändler erhöhten ihren Umsatz um + 1,9% (2020: + 3,6%). Am besten steht weiterhin der Onlinehandel da, der 2021 ein durchschnittliches Umsatzplus von voraussichtlich + 17,4% verzeichnete.

2. Entwicklung der Fleischbranche

Die deutsche Fleischerzeugung ging 2021 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt zurück und betrug ca. 7,6 Mio. t Schlachtgewicht. Wie die Geflügelfleischerzeugung gegenüber dem Vorjahr leicht zurück ging (-1,6%), nahm auch die Rind- und Schweinefleischerzeugung dem Trend der vorherigen Jahre folgend mit -1,8% bzw. -2,9% weiter ab. Dennoch war das Schwein das mit Abstand wichtigste Nutztier zur Fleischerzeugung, sowohl in Deutschland, als auch in der EU. Im Jahr 2021 hatte Schweinefleisch einen Anteil ca. 65 % an der gesamten deutschen Fleischerzeugung.

Im Jahr 2021 setzte sich der Trend des Rückgangs der Anzahl an viehhaltenden Betrieben in Deutschland fort. Auch der Gesamtbestand der Tiere ist im Vergleich zu den vorherigen Jahren rückläufig.

Corona-Pandemie

Auch in 2021 blieb Covid 19 weiterhin präsent. Die Wirtschaft musste sich, wie auch in 2020, immer wieder auf neue Situationen und Regeln einstellen und anpassen. Die Gefahr einer Betriebsschließung war nie komplett auszuschließen. Alle Maßnahmen, um die Ausbreitung der Pandemie zu stoppen und somit auch den eigenen Betrieb zu schützen, wurden getroffen.

3. Entwicklung des Unternehmens

Die E. Schiller Fleisch GmbH hat im Geschäftsjahr 2021 mit 354.587 (Vj.: 351.094) Schlachtschweinen die Anzahl gegenüber dem Vorjahr um etwa 1% erhöht. Der wöchentliche Durchschnitt lag bei 6.819 Schweinen (Vj.: 6.752 Schweine). Die Einkaufspreise betrugen im Durchschnitt 1,31 €/kg (Vj.: 1,56 €/kg) und lagen damit um rund 16 % unter dem Vorjahresniveau.

Im Geschäftsjahr 2021 wurde durch die Besitzgesellschaft Erwin Schiller Holding GmbH hauptsächlich in Fertigungstechnologie investiert, um auch zukünftig so rationell wie möglich fertigen zu können und den erreichten Marktvorsprung zu halten.

4. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2021 wurden Umsatzerlöse von 129.926 T€ (Vj.: 128.584 T€) erzielt, was einer Umsatzerhöhung von etwa 1% entspricht. Die Umsatzerhöhung ist vor allem auf die Preisentwicklung und den Marktdruck zurückzuführen.

Der Umsatz im Bereich "SB-Fleisch" erreichte einen Wert von 69.225 T€ (Vj.: 67.507 T€) und erfuhr somit eine Erhöhung von 2,5 % bei einem Anteil am Gesamtumsatz von rund 53,3 % (Vj.: 52,5 %). Der Umsatz im Bereich "Frischfleisch, unverpackt" sank um 0,6 % auf 60.701 T€ (Vj.: 61.077 T€); so betrug der Anteil am Gesamtumsatz nur noch etwa 46,7 % (Vj.: 47,5 %). Die Gesamtumsatztonnage betrug 49.242 t (Vj.: 46.523 t), der Frischfleischanteil stieg leicht auf 70,5 % (Vj.: 68,9 %), im Gegenzug sank der Anteil an SB-verpackten Waren auf 29,5 % (Vj.: 31,1 %).

5. Produktion

Es wurden unterschiedliche technische Investitionen getätigt, mit den Zielen, die Arbeit in der Produktion zu erleichtern, Plastikverpackungen zu reduzieren und Energie zu sparen.

6. Beschaffung

Die Beschaffung der Schlachtschweine erfolgte, wie auch in den Vorjahren, bei starken, qualitätsorientierten Zulieferern und Erzeugergemeinschaften, die die eindeutig deutsche Herkunft der Schlachttiere und beste Transportbedingungen gewährleisten. Die Spezialisierung auf den Bereich der Schlachtschweine wurde weiter ausgebaut. Rindfleisch wurde von großen, namhaften Rinderschlachtbetrieben zugekauft, um die vom Markt erwartete Gleichmäßigkeit der Produkte stets gewährleisten zu können.

Ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau konnte durch die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Qualitätsmanagements sichergestellt werden. Neue Zulieferer erfüllen dieses hohe Niveau und auch die heimische Landwirtschaft wurde beim Zukauf berücksichtigt, so dass sich die guten Geschäftsbeziehungen im Umland weiter festigten.

Die Zahl an Vertragslandwirten konnte zudem weiter ausgebaut werden. Es bleibt festzuhalten, eine enge Partnerschaft zwischen Landwirt und Schlachtunternehmen ist in der aktuellen Marktphase unerlässlich. Die Firma E. Schiller Fleisch setzt viel daran, diese Partnerschaften zusammenzuhalten und weiter auszubauen. Auch dank dieser Bemühungen, kann die Firma E. Schiller Fleisch GmbH Ihren Kunden Tiere aus allen Haltungsstufen anbieten.

7. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2021 wurde durch die Besitzgesellschaft, die Erwin Schiller Holding GmbH, in weitere technologische Neuerungen investiert. Zusätzlich wurde begonnen, ein neues Kühlsystem für große Teile des Betriebes zu installieren. Diese Umbaumaßnahme soll in 2022 abgeschlossen werden.

8. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Finanzierungsmaßnahmen der Besitzgesellschaft im Jahr 2021 erfolgten in gesamter Höhe aus dem Cash Flow.

Die laufenden Geschäfte vollziehen sich ordnungsgemäß über die HypoVereinsbank AG, Hof/Bayreuth, die VR-Bank Fichtelgebirge Frankenwald eG und die Deutsche Bank in Bayreuth sowie Leasingbanken, die ausschließlich im Bereich Fuhrpark eingesetzt werden.

9. Personal- und Sozialbereich

Die Zahl eigener Mitarbeiter, einschließlich Auszubildender, erhöhte sich im Geschäftsjahr auf durchschnittlich 273 Arbeitnehmer (Vj.: 252).

Schulungen in den Bereichen Hygiene und Logistik sowie die Einhaltung des Qualitätssicherungskonzepts stellen einen festen Bestandteil im Betriebsablauf dar.

10. Hygienemaßnahmen

Die E. Schiller Fleisch GmbH ist nach den internationalen Standards zur Beurteilung der Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln und Qualitätsnormen des IFS (International Food Standard) zertifiziert.

Wir sind stolz, auch im Jahr 2021 auf höherem Niveau abgeschlossen zu haben.

Regelmäßige und stichprobenartige Kontrollen durch interne und externe Audits garantieren die Einhaltung der selbst auferlegten Normen. Alle technischen und personalschulenden Maßnahmen wurden durch das Städtische Veterinäramt sowie eine externe Beratungsfirma begleitet.

11. Energiemanagement

Durch die enge Zusammenarbeit mit externen Beratern konnten wir unseren Gesamtenergieverbrauch auch für die Zukunft weiter optimieren. Diese Entwicklung hin zu mehr Energieeffizienz ist noch lange nicht abgeschlossen und wird auch in Zukunft vorangetrieben. Es wurde begonnen, den aktuellen Ist Stand des CO 2 Ausstoßes zu ermitteln. Dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.

B. Darstellung der Lage

1. Vermögens- und Kapitalstruktur

Die SCHILLER-Gruppe ist als Betriebsaufspaltung organisiert und aufgespaltet in die:

Besitzgesellschaft Erwin Schiller Holding GmbH die

Betriebsgesellschaft E. Schiller Fleisch GmbH sowie mit der

SFLogistik GmbH in eine weitere operative Gesellschaft.

Die Bilanzsumme der Betriebsgesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 8.481 auf T€ 37.808 erhöht, was in der Hauptsache auf die um T€ 6.120 gewachsenen Wertpapierbestände, die um T€ 3.139 gestiegenen Forderungen im Verbundbereich, das um T€ 577 gestiegene Vorratsvermögen und die um T€ 409 gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Im Gegenzug verringerten sich die liquiden Mittel um T€ 1.743, das Anlagevermögen um T€ 53 und die sonstigen Rechnungsabgrenzungsposten um T€ 7.

Das Verhältnis von Anlage- zu Umlaufvermögen veränderte sich auf 18,9 % zu 81,1 % (Vj.: 24,5 % zu 75,5 %). Das Working Capital erhöhte sich von T€ 14.268 auf T€ 23.016.

Das Eigenkapital der E. Schiller Fleisch GmbH erhöhte sich zum Bilanzstichtag um T€ 7.814% auf T€ 22.538 (Vj.: T€ 14.724), was einer Eigenkapitalquote von 59,7 % (Vj.: 50,2 %) entspricht.

2. Finanzlage

Die Finanzlage der Besitz- und Betriebsgesellschaft im Geschäftsjahr 2021 kann als "sehr gut" bezeichnet werden. Zins- und Tilgungsleistungen an Konzernfremde waren nicht zu erbringen; allen Zahlungsverpflichtungen konnte ohne Nutzung der zur Verfügung stehenden Kontokorrentkredite nachgekommen werden. Die Lieferantenverbindlichkeiten wurden unter Ausnutzung sämtlicher gebotener Skontierungsmöglichkeiten erfüllt. Liquidität war jederzeit gegeben.

3. Ertragslage/Betriebsergebnis

Im Geschäftsjahr 2021 betrug das Betriebsergebnis T€ 11.532 (Vj.: T€ 9.295), das neutrale Ergebnis T€ 58 (Vj.: T€ 39) und das Finanzergebnis T€ -124 (Vj.: T€ -96). Der Jahresüberschuss nach Steuern erreichte einen Wert von T€ 7.814 (Vj.: T€ 6.274) und kann als außerordentlich gut bezeichnet werden.

Grund für den Ergebniszuwachs war vor allem das um T€ 3.428 gestiegene Rohergebnis, dieses wiederum bedingt durch gesunkene Einkaufspreise für Schweine; sie lagen im Geschäftsjahr 2021 unter dem Vorjahresniveau bei durchschnittlich 1,31 €/kg (Vj.: 1,56 €/kg).

C. Chancen- und Risikobericht

1. Unternehmensrisiken

Wie schon in 2020, war auch in 2021 das Risiko einer mehrwöchigen Betriebsschließung durch einen Corona-Ausbruch nicht komplett auszuschießen. Alle möglichen Maßnahmen werden hier schnellstmöglich umgesetzt und auf die aktuelle pandemische Lage angepasst.

Auch Fleischskandale oder Tierseuchen (z.B. Afrikanische Schweinepest - ASP) können jederzeit ein schwieriges Marktumfeld herbeirufen und damit Ein- und Verkaufspreise stark beeinflussen. Die ASP breitete sich immer weiter in Deutschland aus und stellt somit Schiller Fleisch wie auch die gesamte Branche vor neue Herausforderungen.

Die historisch hohen Inflationsraten treffen insbesondere die Lebensmittelbranche. Stark steigende Kosten für Energie, Personal, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe usw., müssen von Schiller Fleisch getragen werden und können nur bedingt an die Kunden weitergegeben werden.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten oder geeignet wären, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich und nachhaltig zu beeinträchtigen, sind derzeit nicht erkennbar. Das seit vielen Jahren bestehende Debitoren- und Kreditorenmanagement wird auch künftig fortgeführt. Der Risikopuffer aus den getroffenen Vorsorgemaßnahmen ist weiterhin ausreichend groß, auch schwierigere Situationen zu überstehen.

Ein ausführliches Berichts- und Kontrollsystem informiert die Geschäftsleitung über Risikowahrscheinlichkeiten und ermöglicht es so, einem möglichen Risikoeintritt entgegenzuwirken. Aus Sicht der Geschäftsleitung stellen sich die wichtigsten Risikofelder wie folgt dar:

2. Risiken aus der Betriebstätigkeit

Gegen Brandgefahren wurden und werden umfangreiche Maßnahmen wie z.B. Brandmelde- und Sprinkleranlagen installiert. Hier wurde hier ein Maximum an Vorsorge getroffen.

Mit unserem Röntgendetektor, vielen Metalldetektoren sowie weiteren Überwachungssystemen rüsten wir uns permanent gegenüber Risiken in der Produktion. Dennoch mögliche Betriebs- und Produktionsausfälle sind durch entsprechende Versicherungen nach unserem Ermessen hinreichend abgedeckt. Für mögliche Gewährleistungsansprüche wurden Rückstellungen in ausreichender Höhe gebildet.

Auf dem Beschaffungsmarkt verzeichnen wir stark schwankende Rohstoffpreise.

Die immer stärker werdende Bindung in die Landwirtschaft zeichnet sich durch die stetig wachsende Anzahl an Vertragslandwirten aus. Durch die Liefer- und Abnahmeverträge haben beide Seiten langfristige Planungssicherheit.

Die gute Bonität der E. Schiller Fleisch GmbH macht uns zusätzlich zuversichtlich, positiv ins nächste Jahr blicken zu können.

Ununterbrochen schreitet die Bildung großer Konzerne sowohl auf dem Fleischsektor als auch in der Handelslandschaft voran. Preisfindungen werden somit weiterhin durch diese Konzerne ausgetragen. Die jeweilige Marktlage kann somit von SchillerFleisch nicht beeinflusst werden, so dass man auch künftig mit den sich bietenden, engen Marktverhältnissen auskommen muss.

Mit einer stetig steigenden Fokussierung auf "Nischenprogramme" versucht SchillerFleisch seine Position im Markt weiter zu festigen, so ist es uns möglich, unseren Kunden alle vier Haltungsstufen des Haltungskompasses anbieten zu können.

Ein sicherer Fortbestand kann jedoch nur durch die dauerhafte Verbesserung der eigenen Betriebsabläufe, auch durch Investitionen in technischen Fortschritt, die Kostenbegrenzung und vor allem die Reduktion bürokratischer und organisatorischer Abläufe erreicht werden.

Den immer wichtiger werdenden mikrobiologischen Aspekten wird bei SchillerFleisch durch eigene Schlachtung am Fleischzentrum Hof, Zerlegung und Verpackung sowie eigener Logistik unter höchsten Ansprüchen unseres Qualitätsmanagements begegnet. Auf SchillerFleisch bezogen bedeutet dies, dass man sich als flexibler und zuverlässiger Partner auf relativ sichere Absatzmärkte stützen kann.

3. Informationstechnische Risiken

Der Informationsschutz umfasst sowohl technische Maßnahmen zur Verhinderung unberechtigter Datenzugriffe als auch organisatorische Maßnahmen zur Verhinderung von Datenmissbrauch. Die IT erfüllt die Aufgabe mithilfe technischer Schutzmaßnahmen (wie z.B. Firewallsystemen, Virenscannern, Zugriffs- und Zugangskontrollen auf Anwendungs- und Betriebssystemebene) die Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität der Daten sicherzustellen. Hierbei werden auch externe Informationsquellen intensiv genutzt, um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben und möglichen Bedrohungen sofort entsprechende begegnen zu können.

4. Währungsrisiken

Da die Rechnungsstellung sowohl im Ein- als auch im Verkauf ausschließlich auf Euro-Basis erfolgt, bestehen keine direkten Währungsrisiken.

5. Sonstige Risiken

Über die oben genannten Risiken hinaus sind derzeit keine weiteren sonstigen Risiken bekannt oder erkennbar.

D. Prognosebericht

1. Ausblick auf Gesamtwirtschaft und Branche

Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen Preissteigerungen in vielen Bereichen macht Zukunftsprognosen ungewiss. Gerade die Landwirtschaft steht hier erneut vor großen Herausforderungen.

Als Lebensmittelhersteller können wir zumindest, was unseren Absatz angeht, weiterhin mit einer stabilen Nachfrage rechnen.

Die Corona Pandemie hat sich etwas entspannt, überwunden ist sie jedoch noch nicht. Mit einem durchdachten Hygienekonzept und Investitionen in Luftentkeimungsanlagen wurde maximaler Schutz für die Belegschaft und den Betrieb umgesetzt. Hier wird es auch weiterhin darum gehen, den Betrieb schnellstmöglich auf die aktuelle pandemische Lage anzupassen.

Aufgrund der über 3000 amtlich bestätigten Fälle bei Wildschweinen aber auch bei einzelnen Hausschweinbeständen sich weiter ausgebreiteten Afrikanischen Schweinepest ist auf absehbare Zeit nicht mit einer Entspannung der Exportsituation für deutsches Schweinefleisch in Drittländer zu rechnen.

Die Sensibilität der Verbraucher bei Lebensmitteln, speziell bei Fleisch- und Wurstwaren ändert sich. Haltungsbedingungen und Tierschutzverstöße bei Transport und Schlachtung stehen immer mehr in der öffentlichen Diskussion.

Der Haltungskompass wird nach und nach bekannter und der Endverbraucher wird entscheiden, wie sich die Schweinemast in Deutschland in Zukunft weiterentwickelt.

Der deutsche Fleischmarkt zeigt sich immer mehr im Wandel. Höherpreisige Marktnischen wie Bio oder Haltungsformen 2 und 3 etablieren sich, jedoch ist noch nicht absehbar, welche Haltungsformen sich letztendlich durchsetzen werden.

Im Gegensatz zu den Großbetrieben in der Branche, haben mittelständische Unternehmen die Möglichkeit, schneller auf Nachfrageveränderungen zu reagieren.

2. Ausblick auf die Geschäftsentwicklung

Der aktuell immer noch niedrige Schweinepreis hat zur Folge, dass sich mehr und mehr Landwirte gegen eine Schweinemast oder einer Ferkelzucht entscheiden. Die E. Schiller Fleisch GmbH wird sich daher in den kommenden Monaten auf geringere Stückzahlen einstellen müssen. Als Mittelständler sehen wir uns in der Lage, auch mit diesem Szenario zurecht zu kommen.

Ziel von Schiller Fleisch wird es weiterhin sein, durch maximale Ansprüche an Produktsicherheit und Produktqualität den Ansprüchen von Handel und Verbraucher gerecht zu werden.

Im Geschäftsjahr 2022 werden die Umsatzerlöse - insbesondere preisbedingt -in etwa 20% über Vorjahresniveau liegen, bei der Entwicklung des Ergebnisses und des Cashflows erwarten wir gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Verschlechterung bei einem noch immer positiven Ergebnis.

Diese Aussagen stellen Einschätzungen dar, die auf Basis, der zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen wurden. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen tatsächlich abweichen oder nicht eintreten, so können die Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

 

Hof/Saale, im Dezember 2022

E. SCHILLER FLEISCH GmbH

Geschäftsleitung

gez. Gerd Leucht, Staatl. gepr. Fleischtechniker, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

AKTIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 7.124.093,00 7.177.007,00
I. Sachanlagen 94.793,00 147.707,00
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.793,00 147.707,00
II. Finanzanlagen 7.029.300,00 7.029.300,00
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.000.000,00 7.000.000,00
2. Beteiligungen 29.300,00 29.300,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 30.681.054,52 22.139.612,55
I. Vorräte 1.836.409,58 1.258.635,25
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 789.722,29 537.255,99
2. Unfertige Erzeugnisse 716.883,21 171.896,29
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 329.804,08 549.482,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.783.537,94 7.196.797,80
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.510.234,06 7.101.376,39
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.154.635,52 15.943,98
3. Sonstige Vermögensgegenstände 118.668,36 79.477,43
III. Wertpapiere 8.693.304,38 2.572.864,68
Sonstige Wertpapiere 8.693.304,38 2.572.864,68
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.367.802,62 11.111.314,82
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.935,56 10.392,57
  37.808.083,08 29.327.012,12

PASSIVA

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. EIGENKAPITAL 22.537.247,74 14.723.704,72
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 14.698.140,13 8.423.717,04
III. Jahresüberschuss 7.813.543,02 6.274.423,09
B. RÜCKSTELLUNGEN 12.145.671,32 10.876.534,95
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.604.602,66 6.731.043,17
2. Steuerrückstellungen 2.910.173,66 2.467.546,78
3. Sonstige Rückstellungen 1.630.895,00 1.677.945,00
C. VERBINDLICHKEITEN 3.125.164,02 3.726.772,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 23.222,73
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.529.708,71 2.150.935,02
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 484.409,76 670.538,17
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.111.045,55 882.076,53
- davon aus Steuern: EUR 105.721,13 (Vorjahr: EUR 94.984,50)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 3.153,39 (Vorjahr: EUR 3.097,53)    
  37.808.083,08 29.327.012,12

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
EUR
2020
EUR
1. Umsatzerlöse 129.925.975,61 128.584.401,75
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 325.308,03 -397.991,59
3. Sonstige betriebliche Erträge 434.232,81 387.478,08
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 40.605,59 (Vorjahr: EUR 15.817,13)    
  130.685.516,45 128.573.888,24
4. Materialaufwand -93.412.025,05 -94.771.905,23
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -89.071.665,43 -89.916.154,34
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.340.359,62 -4.855.750,89
5. Personalaufwand -12.926.429,33 -11.437.648,56
a) Löhne und Gehälter -9.964.865,47 -9.103.581,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.961.563,86 -2.334.067,48
- davon für Altersversorgung: EUR 897.946,25 (Vorjahr: EUR 699.558,81)    
6. Abschreibungen -49.352,86 -42.643,76
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.687.192,20 -12.961.848,28
  -119.074.999,44 -119.214.045,83
  11.610.517,01 9.359.842,41
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 70.000,00 70.625,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 70.000,00 (Vorjahr: EUR 70.625,00)    
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 66.574,69 32.543,05
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -94.125,01 -46.205,33
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -166.534,53 -153.048,49
- davon aus Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 161.318,97 (Vj: EUR 153.022,21)    
  -124.084,85 -96.085,77
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.652.382,87 -2.963.859,95
13. Ergebnis nach Steuern 7.834.049,29 6.299.896,69
14. Sonstige Steuern -20.506,27 -25.473,60
15. Jahresüberschuss 7.813.543,02 6.274.423,09

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

E. SCHILLER FLEISCH GMBH, HOF

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

1. Grundsätzliche Angaben

Die E. Schiller Fleisch GmbH hat ihren Sitz in Hof und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hof (HRB 1744). Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung.

2. Darstellungsstetigkeit

Die Darstellung hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 bis 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß § 264, §§ 268 bis 274a, 276, 277 und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

2. Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Sachanlagen

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 9 Jahren. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 wurden ab dem Wirtschaftsjahr 2018 im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagespiegel gezeigt.

Finanzanlagen

Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten oder wegen nachhaltiger Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe, die von nachrangiger Bedeutung sind, wurden Festwerte gemäß § 240 Abs. 3 HBG angesetzt. Für diese Vermögensgegenstände wird in der Regel alle drei Jahre eine körperliche Bestandsaufnahme und eine Neubewertung durchgeführt.

unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% bzw. 1,5% auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihren Nominalwerten angesetzt.

sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder ihren niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. Fremdwährungsguthaben wurden zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet.

Wertpapiere

Sonstige Wertpapiere sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abwertungen wegen Wertverlusten auf Grund eines niedrigeren Börsenkurses zum Stichtag wurden vorgenommen. Soweit zulässig, wurden Wertaufholungen bis höchstens zu den Anschaffungskosten vorgenommen.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden basierend auf den zugrunde liegenden Sachverhalten berechnet. Sie betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

EIGENKAPITAL ist zum Nennwert bewertet.

RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,87 % (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen 10 Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) nach den Richtlinien des deutschen Handelsrechts (BilMoG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Zukünftige Gehalts- und Rentensteigerungen wurden mit 1% berücksichtigt. Verwendet wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre (1,87%) zum Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahre (1,35%) beträgt 807 TEUR. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.

Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns mit dem Erfüllungsbetrag dotiert.

sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und bekanntgegeben werden.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im vorstehenden Anlagenspiegel dargestellt.

2. Finanzanlagen

Die als Ausleihungen an verbundene Unternehmen bilanzierten Ausleihungen betreffen in voller Höhe Ausleihungen an Gesellschafter.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3.1 Forderungen gegen Gesellschafter

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.152 (Vj.: TEUR 12) enthalten.

3.2 Restlaufzeiten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3.3 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 2 (Vj.: TEUR 4) enthalten.

3.4 Erläuterung der antizipativen Aktiva

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen von insgesamt TEUR 41 (Vj.: TEUR 27) enthalten. Sie betreffen im Folgejahr abziehbare Vorsteuern.

4. Stammkapital

Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt 50.000,00 DM, eine Umstellung auf Euro erfolgte nicht.

5. Gewinnvortrag

In Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre zum Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahre besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB in Höhe von 807 TEUR.

6. Rückstellungen

6.1 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 7.929 wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 325 saldiert ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Rückdeckungsvermögens betrugen TEUR 325.

6.2 sonstige Rückstellungen

Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben in TEUR:

Urlaubs-/Überstundenansprüche: 632
Gewährleistung: 207
Tantiemen: 142
Jahresabschlusskosten (extern/intern): 44
Schwerbehindertenausgleichsabgabe: 42
Weihnachtsgeld/Jahresgratifikation: 390
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen: 40
noch zu erwartende Rechnungen: 79
Berufsgenossenschaftsbeiträge: 35
unterlassene Instandhaltung: 20

7. Verbindlichkeiten

7.1 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 104 (Vj.: TEUR 309) enthalten.

7.2 Restlaufzeiten

Die Verbindlichkeiten haben insgesamt (Vj.: insgesamt) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

7.3 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 380 (Vj. TEUR 671) enthalten.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Periodenfremdes Ergebnis

1.1 Periodenfremde Erträge

Periodenfremde Erträge betreffen Erträge aus dem Eingang abgeschriebener Forderungen (TEUR 10), der Herabsetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 6), der Zuschreibung von Wertpapieren des Umlaufvermögens (TEUR 60) sowie aus Abgängen von Sachanlagevermögen (TEUR 44).

1.2 Periodenfremde Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen betreffen Forderungsverluste (TEUR 56), die Erhöhung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen (TEUR 6) sowie Steuernachzahlungen (TEUR 13).

2. Angaben zu saldierten Aufwendungen und Erträgen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB

Im Finanzergebnis wurden Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 167 mit Erträgen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 5 saldiert.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Gewährleistungsverpflichtungen bestehen im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet- und Leasingverträgen:

bis ein Jahr: 2.077
ein bis fünf Jahre: 55
gesamt: 2.132
davon gegenüber verbundenen Unternehmen:  
bis ein Jahr: 2.033
ein bis fünf Jahre: 0
gesamt: 2.033

3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen

gewerbliche Arbeitnehmer: 241
Angestellte, einschließlich Geschäftsführung: 26
Auszubildende: 6
Mitarbeiter gesamt: 273

4. Gesellschaftsorgane

4.1 Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

Herr Gerd Leucht, Staatl. gepr. Fleischtechniker.

Herr Karlheinz Schmidt, Metzger (ausgeschieden zum 31.12.2021)

4.2 Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Die Angabe der Gesamtbezüge der zwei Geschäftsführer gem. § 285 Nr. 9a HGB, sowie eines ehemaligen Geschäftsführers gem. § 285 Nr. 9b HGB, wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

5. Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Von staatlichen Stellen angeordnete Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus (Covid-19) führen derzeit zu umfassenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen. In unserem Unternehmen gestaltete sich die Nachfrage jedoch auch während der letzten Monate stabil.

Durch eine hohe Impfquote, regelmäßige Testungen der ungeimpften Mitarbeiter sowie einem durchdachten Hygienekonzept ist maximaler Schutz für die Belegschaft und den Betrieb weiterhin gegeben.

Auswirkungen des Ukrainekriegs bestehen in Preissteigerungen bei Rohstoffen und Energie sowie Lohn- und Gehaltsanpassungen zur Kompensation der Inflation. Negative Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Rohmaterialien bestehen aktuell nicht, sind aber im weiteren Jahresverlauf nicht auszuschließen.

Bis zum heutigen Tag gibt es im neuen Geschäftsjahr 2022 somit keine Ereignisse von besonderer Bedeutung, welche die aktuelle Lage der Gesellschaft oder auch den Jahresabschluss zum 31.12.2021 wesentlich beeinflussen.

7. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Erwin Schiller Holding GmbH, Hof, einbezogen.

8. Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da die Gesellschaft in einen Konzernabschluss einbezogen wird und die entsprechenden Angaben dort gemacht werden.

F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

E. Schiller Fleisch GmbH, Hof

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

 

Hof, 19.12.2022

gez. Gerd Leucht

Gemäß § 328 (1a) Satz 1 HGB weisen wir darauf hin dass der Jahresabschluss mit Datum vom 28.12.2022 festgestellt wurde.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 331.348,61 100.236,86 -201.797,50 229.787,97
II. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.000.000,00 0,00 0,00 7.000.000,00
2. Beteiligungen 29.300,00 0,00 0,00 29.300,00
  7.029.300,00 0,00 0,00 7.029.300,00
  7.360.648,61 100.236,86 -201.797,50 7.259.087,97
Abschreibungen
Stand am 1.1.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Sachanlagen        
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 183.641,61 49.352,86 -97.999,50 134.994,97
II. Finanzanlagen        
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  183.641,61 49.352,86 -97.999,50 134.994,97
Buchwerte
Stand am 31.12.2021
EUR
Stand am 31.12.2020
EUR
I. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.793,00 147.707,00
II. Finanzanlagen    
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.000.000,00 7.000.000,00
2. Beteiligungen 29.300,00 29.300,00
  7.029.300,00 7.029.300,00
  7.124.093,00 7.177.007,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die E. Schiller Fleisch GmbH, Hof:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der E. Schiller Fleisch GmbH, Hof, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der E. Schiller Fleisch GmbH, Hof, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hof, den 28. Dezember 2022

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Woeschka, Wirtschaftsprüfer

gez. Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

8 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.