GGM Gesellschaft für modernes Gebäudemanagement mbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Glöckner seit 9.2.2024 | Geschäftsführer |
Ronny Deußen seit 2.3.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.90% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Last Mile Optimizer GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 04.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die Firma Last Mile Optimizer GmbH wurde 2023 - zunächst als Youco K23H104 GmbH - gegründet und hat ihren Sitz in Köln. Am 02.03.2023 erfolgte der Kauf des Geschäftsbetriebes der Logwin Solutions Spedition GmbH sowie die Umfirmierung in Last Mile Optimizer GmbH. Sie ist tätig im Bereich Transporte/ Logistik und wird dabei auch selbst als Frachtführer tätig. Die Last Mile Optimizer GmbH hat aktuell an folgenden 9 Standorten Niederlassungen / Umschlagplätze bzw. Lager: Aschaffenburg, Langenfeld, Kassel, Melle, Renningen, Berlin, Hamburg, Mannheim, St. Ingbert. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Gesamtwirtschaft und branchenbezogene Rahmenbedingungen Entwicklung der Branche Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Jahres 2023 waren einerseits geprägt durch die abklingende Corona-Pandemie, andererseits aber auch durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Letztere hatte eine massive Steigerung der Inflation, insbesondere getrieben durch höhere Energiepreise, zur Folge. In Deutschland sank das Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % nach +1,9 % im Vorjahr (www.destatis.de). Dieser Wert liegt unterhalb des EU-Durchschnittswertes (+0,8 %). Die Logistikbranche profitierte durch die sich normalisierenden Lieferketten und die damit einher gehende internationale Entspannung im Frachtverkehr. Im gesamten Speditionsgewerbe fielen die Preise gegenüber 2022 um 6,4 % (2022 zu 2021: +12,1 %). Diese Entwicklung beruhte jedoch ausschließlich auf den sinkenden Preisen für die See- und Luftfrachtspeditionen. Für die Güterbeförderung im Straßenverkehr stiegen die Preise dagegen mit +5,6 % gegenüber 2022 wiederum, jedoch nicht mehr so stark wie im Vorjahr (2022 zu 2021: +13,4 %). Trotz vergleichsweise niedrigeren Treibstoffkosten wirkten hier Personalknappheit und sonstige Energiekosten insgesamt preissteigernd. Geschäftsverlauf Anmerkung: Durch die Neugründung im Zuge der Geschäftsübernahme im Jahr 2023 können zwar Zahlen des laufenden Geschäftsjahres, nicht jedoch die Vorjahresvergleichszahlen angegeben werden. Im abgelaufenen Jahr 2023 konnten Umsatzerlöse von 41,0 Mio. € erzielt werden. Als Aufwendungen für bezogene Leistungen (Fremdleistungen) sind 28,3 Mio. € auszuweisen. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich somit ein Rohergebnis von 13,0 Mio. €. Die Personalkosten betrugen 8,3 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen in Summe 9,2 Mio. €. Wesentliche Bestandteile stellen dabei die Raumkosten (3,2 Mio. €) sowie Mieten/Leasing für bewegliche Wirtschaftsgüter (0,8 Mio. €) dar. Als Ergebnis nach Steuern ist ein Überschuss in Höhe von 320,8 T€ auszuweisen. Nach Abzug der sonstigen Steuern (4 T€) ergibt sich ein Jahresüberschuss von 316,2 T€. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass das Geschäftsjahr 2023 trotz der mit der Übernahme verbundenen Mehraufwendungen insgesamt planmäßig-positiv verlaufen ist. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Last Mile Optimizer GmbH ist für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt zu beschreiben. 1. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie eingangs beschrieben dar. Es wurde erwartungsgemäß ein operativer Verlust erwirtschaftet. 2. Finanzlage Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft beträgt 1,6 Mio. €. Eine Kapitalflussrechnung konnte mangels Vorjahreswerten nicht erstellt werden. Der Cashflow betrug im Berichtszeitraum insgesamt 872 T€. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf -1.251 T€. Dieser Wert ist jedoch vor dem Hintergrund zu sehen, dass das Unternehmen neu gegründet wurde und somit das gesamte Anlagevermögen angeschafft werden musste. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf 1.610,5 T€. Er entspricht den liquiden Mitteln. Auch hier wird aufgrund der Neugründung auf eine weitere Analyse verzichtet. Sämtliche Verbindlichkeiten konnten im Geschäftsjahr fristgerecht beglichen werden. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Bilanzsumme von Last Mile Optimizer GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 9,8 Mio. €. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 1,0 Mio. €. Die Anlagendeckung durch Eigenkapital betrug 33%; die Anlagendeckung durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital im Sinne der "Goldenen Bilanzregel" beträgt ebenfalls 33%. Die Eigenkapitalquote beträgt 3%. Prognose-, Chancen-, Risikobericht Prognosebericht Für 2024 ist mit einer abschwächenden Inflation zu rechnen. Neben den weiterhin hohen Energiepreisen ist insbesondere mit Lohnerhöhungen zum Inflationsausgleich zu rechnen. Die Wirtschaftsforschungsunternehmen rechnen für 2024 gesamtwirtschaftlich mit einer (zumindest technischen) Rezession. Viele Verbraucher stellen größere Anschaffungen erstmal zurück. Auch die aktuell wieder leicht sinkenden Zinsen führen dazu, dass geplante Investitionen oft überdacht werden. Diese Rahmenbedingungen werden sich auch auf die zu transportierende Gütermenge auswirken. Für 2024 ist abzusehen, dass die sich bereits 2023 andeutenden Probleme, insbesondere durch Fachkräftemangel und Inflation, auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft auswirken werden. Dabei sind insbesondere die zu erwartende Steigerung der Personalkosten (direkt für eigenes Personal und indirekt für Fremdleistungen) sowie die Entwicklung der Kraftstoffe (nicht zuletzt durch Steuern und Abgaben bedingt) quantitativ noch nicht einzuschätzen. Gleiches gilt für die Folgen der erwarteten Rezession bzw. "schwarzen Null". Da sich gleichzeitig jedoch die globalen Lieferketten vermutlich weiter stabilisieren und durch den anhaltenden Boom im Bereich e-Commerce günstige Rahmenbedingungen geschaffen werden, geht die Geschäftsleitung von leicht steigenden Umsätzen aus. Gleichzeitig werden auch die inneren Abläufe weiter konsolidiert, so dass der Kostendruck abnehmen wird. Zusammenfassend wird davon ausgegangen, dass das Geschäftsjahr 2024 von der Erlösseite her verbessert ablaufen wird. Gleiches gilt auch für die Kostenseite, wobei hier neben den externen Einflussgrößen insbesondere die Geschwindigkeit und das Ausmaß der weiteren Konsolidierung und Harmonisierung der inneren Abläufe und Strukturen entscheidend sein werden. Für das laufende Wirtschaftsjahr 2024 wird gemäß der Planungsrechnung ein Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 1,5 Mio. € kalkuliert. Demnach wird ein Jahresüberschuss für 2024 in Höhe von 1,0 Mio. € erwartet. Chancenbericht Der Verlauf des Ukrainekrieges wird sicherlich maßgeblichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der makroökonomischen Bedingungen haben. Sofern die Kampfhandlungen kurzfristig eingestellt werden sollten, hätte dies eine inflationshemmende Wirkung und könnte so die Kostenseite entlasten. Die Auseinandersetzungen in Nahost zeigen derzeit kaum Auswirkungen, sie können aber jederzeit eskalieren. Eine kriegerische Auseinandersetzung in Fernost (Korea und insbesondere Taiwan) würde jedoch erhebliche negative Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf haben. Gleichzeitig würde ein mögliches Kriegsende die Planungssicherheit der Unternehmen erhöhen, die unmittelbar oder mittelbar in der Ukraine wirtschaftlich tätig sind. Der dortige Wiederaufbau wird sicherlich sowohl der westeuropäischen als auch der deutschen Wirtschaft neue Impulse geben und mittelfristig das Frachtaufkommen erhöhen. Risikobericht Auch unser Unternehmen ist durch externes wie internes Handeln diverser Risiken ausgesetzt, die einen negativen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft haben können. Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen ist ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potenzielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Das Risikomanagementsystem unterliegt einer ständigen Revision, um den aktuellen gesetzlichen, betrieblichen und gesellschaftlichen Anforderungen besser und schneller entsprechen zu können. Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Bonitätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden von der Geschäftsleitung laufend beobachtet. Geeignete Gegenmaßnahmen werden im Bedarfsfall eingeleitet. Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Politische Risiken (z.B. Umweltabgaben, Dieselpreissteigerungen, Mautgebühren, arbeitsrechtliche Regelungen, Mindestlohn, ausgedehnte Proteste der sog. Klimabewegung usw.) sind ebenfalls nicht gänzlich auszuschließen. Die Last Mile Optimizer GmbH ist zur Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Zur Verminderung der Personalrisiken kommt der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter besondere Bedeutung zu. Sie sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Dies gilt sowohl hinsichtlich der Bindung des aktuellen Personals aus auch der Gewinnung weiterer Mitarbeiter. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.
Köln, den 10.07.2024 Last Mile Optimizer GmbH Herr Ronny Deußen, Geschäftsleitung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Anlagespiegel ist am Schluss des Anhangs als Anlage zum Anhang beigefügt Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Negativer Geschäftswert Im Geschäftsjahr wurde ein ganzer Geschäftsbetrieb im Rahmen eines Asset Deals erworben. Aus dem Asset Deal ergibt sich ein negativer Unterschiedsbetrag (negativer Geschäftswert). Der verbleibende Betrag wurde auf der Passivseite der Bilanz nach dem Eigenkapital gesondert als "Negativer Geschäft- oder Firmenwert nach § 246 Abs. 1 S. 4 HGB" ausgewiesen. Der Posten wird nach Maßgabe der (zukünftig) eintretenden Verluste/Aufwendungen aufgelöst. Im Geschäftsjahr 2023 wurde Betrag in Höhe von 5.271.987,38 Euro aufgelöst. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 9.495 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich wie folgt zusammensetzen:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unterschrift der Geschäftsführung ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023Last Mile Optimizer GmbH Durchführung von Transporten aller, 51149 Köln
sonstige BerichtsbestandteileRonny Deußen Geschäftsführer 01.01.-31.12.2023 Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Last Mile Optimizer GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Last Mile Optimizer GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 04.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Last Mile Optimizer GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 04.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 04.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabh ängig in Übereinstimmung mit den deutschenhandelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für den Jahresabschluss und den Lagebericht Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftspr üfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenst ätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Köln, den 11.07.2024 Fabig
Formhals Lehmkühler GmbH
Bastian Lehmkühler, Wirtschaftsprüfer |
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