Engler & Schöneis eGbR
Selbe AdresseVeredlung von Holzwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nils Patrick Schöneis seit 24.7.2023 | Prokura |
Bastian Engler seit 24.7.2023 | Prokura |
Martin Engler seit 21.4.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 35.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EPS GmbHKevelaerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Firma EPS GmbH ist ein Unternehmen, das den Großhandel mit gartenbaulichen Produkten aus dem In- und Ausland betreibt. Die Gesellschaft hat ihren Standort seit 1999 in Kevelaer. Sie hat sich in dieser Zeit bei den Gärtnern und Kunden einen guten und vertrauensvollen Namen erarbeitet. Diese gegenseitige verlässliche Zusammenarbeit mit Lieferanten, Kunden, Mitarbeitern und Spediteuren sind Basis unseres Geschäfts. Zum Geschäftsmodell der Gesellschaft gehört die kleinteilige Belieferung inhabergeführter Gartencenter sowie weitere Dienstleistungen für Fachgartencenter rund um die Pflanze. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Kleve unter HRB 4706 registriert. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 125 T€. Gesellschafter der EPS GmbH sind Martin Engler 50 %, Norbert Engler 20%, Bastian Engler 15 %, Nils Schöneis 15%. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rechnungsbedingungen Diskussionen über steigende Kosten und die Unsicherheiten mit Blick auf die Energieversorgung lies die Stimmung in der Gartenbaubranche zu Beginn des Jahres sinken. Schlechte Wetterverhältnisse trugen zudem zu einem schlechten Abverkauf in den Monaten März und April bei. Witterungsbedingt startete die Beet- und Balkonsaison, als Hauptumsatzbringer der EPS, erst spät Mitte Mai. Bis in den Herbst hinein hielt sich die Nachfrage auf einem zufriedenstellenden Niveau und lag im zweiten Halbjahr etwas über Vorjahresniveau. Insgesamt sank der Zierpflanzenmarkt im Vergleich zum Vorjahr um 4%. Die Pro-Kopf- Ausgaben sanken dementsprechend ebenfalls. Geschäftsverlauf und Lage Trotz der insgesamt gesunkenen Nachfrage nach gartenbaulichen Produkten und Pflanzen im besonderen stieg unser Umsatz um 13,6 %. Ertragslage
Das Rohergebnis beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 9.072 T€ (Vorjahr 8.517 T€). Der Personalaufwand mit T€ 4.099 ist im Vergleich zum Vorjahr absolut um 524 T€ gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 0,39 %. Der Jahresüberschuss beträgt 664 T€ und ist damit um 216 T€ niedriger als im Vorjahr. Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt 72,91 % (Vorjahr 73,32 %). Vermögenslage Die Gesellschaft hat keine langfristigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Investitionen von besonderer Bedeutung wurden im laufenden Geschäftsjahr nicht getätigt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen 10,96 % (Vorjahr 9,00 %) der Bilanzsumme, während die kurzfristigen Forderungen sonstigen Vermögens- gegenstände sowie flüssigen Mittel 67,88 % (Vorjahr 83,72 %) der Bilanzsumme ausmachen. Zur Sicherung der Liquidität unterhält die Gesellschaft während des Geschäftsjahres Saisonkredite und Kontokorrentkredite in ausreichender Höhe. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft ist wie im Vorjahr gut. Die Erwartungshaltung eines zufriedenstellenden Geschäftsverlaufs zu Beginn des Geschäftsjahres wurde damit erreicht. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist geordnet. Jede Zahlungsverpflichtung konnte erwartungsgemäß fristgerecht erfüllt werden. Dort, wo durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge möglich waren, wurden diese realisiert. Das Ziel einer Eigenkapitalquote über 45 % wurde erreicht und sogar weit übertroffen. III. Prognosebericht Die Gesellschaft plant das kommende Geschäftsjahr 2024 auf dem Niveau des abgelaufenen Jahres, sodass sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gleichbleibend entwickeln wird. Eine gleichbleibende Entwicklung des Umsatzes wird erwartet. Die stark gestiegenen Produktionskosten, die allgemeine Inflation, der Ausbruch des Krieges in der Ukraine, lassen eine zurückhaltendes Kaufverhalten erwarten. Auf Grund der guten Witterungsbedingungen startete das Geschäftsjahr im Januar und Februar 2024 mit guten Umsätzen und liegt über Vorjahresniveau. Ziel für das Geschäftsjahr 2024 ist wie in den vergangenen Jahren die fristgerechte Erfüllung aller Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft plant keine Investitionen von besonderer Bedeutung. IV. Chancen- und Risikobericht Die Witterungsverhältnisse nehmen grundsätzlich auf den Verlauf eines Geschäftsjahres Einfluss, da sie maßgebend für die Produktion und den Absatz der Produkte sind. Die Gesellschaft ist keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Die Geschäfte in ausländischer Währung sind von sehr untergeordneter Bedeutung. Die Liquiditätslage der Gesellschaft kann als solvent bezeichnet werden, es ergeben sich keine Engpässe. Die Gesellschaft kommt ihren Zahlungsverpflichtungen unverändert stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen nach. Die mit der Gesellschaft in Geschäftsbeziehung stehenden Kreditinstitute stellen der Gesellschaft bei Bedarf auf Nachfrage kurzfristige, ausreichende Liquidität bereit. In der Debitorenverwaltung verfügt die Gesellschaft über ein effizientes Mahnwesen. Zur weiteren Absicherung besteht für die Debitoren eine Forderungsausfallversicherung. Für Neukunden wird eine umfangreiche Bonitätsbeurteilung durchgeführt. Durch diese Maßnahmen wird das Risiko von Forderungsausfällen erheblich reduziert. Den erkennbaren Risiken wird, soweit handelsrechtlich zulässig, durch Bildung angemessener Rückstellungen wie auch durch umfangreichen Versicherungsschutz ausreichend Rechnung getragen. Hinweise auf weitere Risiken, die einen bestandsgefährdenden Einfluss auf die Unternehmensfortführung haben, sind derzeit nicht bekannt.
Kevelaer, 31.03.2024 gez. Engler Bilanz zum 31.12.2023EPS GmbH, KevelaerAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023EPS GmbH, Kevelaer
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die EPS GmbH hat ihren Sitz in Kevelaer. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 4417 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die maßgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze ergeben sich aus dem HGB. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren). Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr 2023 planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerrechtlicher Vorschriften vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Genossenschaftsanteile des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwertbarkeit ergeben, werden im angemessenen und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken eines termingerechten Zahlungseingangs sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Netto- Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände und sonstigen Wertpapiere sind zu Nominalwerten bilanziert. Die liquiden Mittel sind nachgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind sachgerecht gebildet worden. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Teilwertverfahren passiviert. Der Ermittlung liegen die Grundsätze des BilMoG zu Grunde. Die Pensionsrückstellungen wurden unter Anwendung des 10-Jahres-Durchschnittzinses von 1,83 % gebildet. Der Soll-Wert der Pensionsrückstellung beträgt zum 31.12. 2023 unter Zugrundlegung des 7-Jahres- Durchschnittzinses von 1,75 % 725.310,00 €. Der ausschüttungsgesperrte Differenzbetrag beträgt 4.724,00 €. Das Planvermögen wurde zum 31.12.2023 mit einem Zeitwert von 575.608,03 € saldiert. Es handelt sich um eine verpfändete Rückdeckungsversicherung mit Anschaffungskosten i. H. v. 259.434,39 € und ein verpfändetes Depot mit Anschaffungskosten i. H. v. 316.309,09 €. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung und des Depots als saldiertes Planvermögen wurde als Differenz des Leistungsbarwertes und dem Barwert der künftige Beträge, einschließlich zugeteilter Gewinnbeteiligungen (§ 341 f Abs. 1 HGB) gebildet. Die Grundsätze des IDW RH FAB 1.021 wurden berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekanntgewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. IV. Angaben zur Bilanz Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen aktiven latenten Steuern i. H. v. 78.707,00 € führen zu einer Ausschüttungssperre in gleicher Höhe. Im Rahmen der Berechnung der latenten Steuern wurde von einem Ertragsteuersatz i. H. v. 30 % ausgegangen. Die latenten Steuern resultieren aus der steuerlich vom Handelsrecht abweichenden Bewertung der Pensionsrückstellung. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Im Zinsaufwand ist ein Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung i. H. v. 16.260,00 € enthalten. VI. Sonstige Angaben a) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: aus Dauermietverhältnissen:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen: Aus Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von 212.971,24 € netto. Weitere Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus anderen Dauerschuldverhältnissen oder begonnenen Investitionsvorhaben, künftigen Großreparaturen, Umweltschutzmaßnahmen bestehen ebenfalls nicht. b) Beschäftigte Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Arbeitnehmern beträgt:
c) Besondere Ereignisse nach dem Abschlussstichtag / Nachtragsbericht Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. d) Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023
Der Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft stets alleine und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angabe ihrer Vergütung macht die Geschäftsführung von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Kevelaer, 31.03.2024 gez. Engler Anlagenspiegel EPS GmbH zum 31. Dezember 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EPS GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EPS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EPS GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Goch, 04. April 2024 RTU
Euregio
Klemm, Wirtschaftsprüfer Feststellungsbeschluss: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 19.06.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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