Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 12301
Eingetragen
5.9.2007
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
Schulungen und Dienstleistungen in den Bereichen Telekommunikation, Telemarketing im In- und Outbound, Internet-Lösungen, Computer und der Handel mit Hard-und Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Almir Beglerovic
seit 13.2.2026
Prokura
Ralf Schnetz
seit 25.2.2025
Geschäftsführer
Enis Demailji
seit 6.12.2023
Prokura
Silke Pötzsch
seit 19.1.2023
Prokura
Daniel Kreßmann
seit 15.3.2022
Prokura
Nihat Esen
seit 2.2.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
RM 22012 Vermögensverwaltungs GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cho-Time GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.851,00 75.408,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.569,00 245.226,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.182.008,33 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.166.264,34 1.709.920,87
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.414.244,62 10.810.648,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 798.818,30 552.435,71
15.379.327,26 13.073.004,72
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.439.952,41 4.062.853,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 146.722,05 77.192,91
D. Aktive latente Steuern 0,00 68.400,00
22.461.430,05 17.602.084,69

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.157.522,96 3.837.062,96
III. Jahresüberschuss 3.498.755,00 2.421.460,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 330.620,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 447.544,57 587.906,50
778.164,57 587.906,50
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 300.954,36 555.044,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.629.153,90 5.657.859,11
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.105.574,32 1.201.683,79
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.966.304,94 3.316.068,33
13.001.987,52 10.730.655,23
22.461.430,05 17.602.084,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Umsatzerlöse 70.916.424,55 49.964.544,30
2. Sonstige betriebliche Erträge 394.903,02 18.962,78
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 54.129.122,59 0,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.990.698,17 7.301.089,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.667.192,94 1.418.451,95
9.657.891,11 8.719.541,93
- Davon für Altersversorgung € 27,00 (€ 0,00)
5. Abschreibungen
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 168.457,38 127.270,35
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.130.955,04 37.507.760,81
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.635,48 2.224,95
- Davon aus verbundenen Unternehmen € 7.008,33 (€ 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.268,57 17.125,22
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.721.318,40 1.192.382,63
- Davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern € 68.400,00 (€ 0,00)
10. Ergebnis nach Steuern 3.498.949,96 2.421.651,09
11. Sonstige Steuern 194,96 191,09
12. Jahresüberschuss 3.498.755,00 2.421.460,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Cho-Time GmbH hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HRB 12301 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Nach den in § 267 HGB vorgegebenen Größenklassen gehört die Gesellschaft unter Zugrundelegung der Daten für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 zu den großen Kapitalgesellschaften. Der Abschluss der Cho-Time GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden.

Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf bewegliche Sachanlagen werden vorwiegend nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen € 250,00 und € 800,00 werden, entsprechend den steuerlichen Vorschriften, im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und nicht in der Entwicklung des Anlagevermögens ausgewiesen. Wegen der untergeordneten Bedeutung dieses Postens für den Jahresabschluss steht diese Vorgehensweise im Einklang mit der Auffassung des Hauptfachausschusses des Instituts der Wirtschaftsprüfer e.V.

Das Umlaufvermögen wird zum Nennwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Aufgrund des allgemeinen Kredit- und Ausfallrisikos wird eine angemessene Wertberichtigung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1, Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Durch die Bildung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt zu den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Wegen der Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel (Seite 3).

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellen für den Personalbereich in Höhe von T€ 133 (Vorjahr: T€ 75), Rückstellungen für drohende Verluste in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 250), Rückstellungen für Jahresabschlusskosten in Höhe von T€ 52 (Vorjahr: T€ 50) sowie übrige ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 255 (Vorjahr: T€ 205).

5. Verbindlichkeiten

Die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten und ihre Besicherung verdeutlicht die Übersicht auf Seite 4.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2022

Cho-Time GmbH, Mönchengladbach

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.089,09 145.131,79 350.220,88
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 205.089,09 145.131,79 350.220,88
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 441.954,06 9.526,64 451.480,70
Summe Sachanlagen 441.954,06 9.526,64 451.480,70
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 2.182.008,33 2.182.008,33
Summe Finanzanlagen 0,00 2.182.008,33 2.182.008,33
Summe Anlagevermögen 647.043,15 2.336.666,76 2.983.709,91
Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Geschäftsjahr Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 129.681,09 120.688,79 250.369,88
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 129.681,09 120.688,79 250.369,88
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 196.728,06 41.183,64 237.911,70
Summe Sachanlagen 196.728,06 41.183,64 237.911,70
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 326.409,15 161.872,43 488.281,58
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.851,00 75.408,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 99.851,00 75.408,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.569,00 245.226,00
Summe Sachanlagen 213.569,00 245.226,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.182.008,33 0,00
Summe Finanzanlagen 2.182.008,33 0,00
Summe Anlagevermögen 2.495.428,33 320.634,00

Geringwertige Wirtschaftsgüter in Höhe von € 6.584,95 wurden in voller Höhe abgeschrieben und nicht in der Entwicklung des Anlagevermögens ausgewiesen.

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
unter 1 Jahr über 1 Jahr insgesamt über 5 Jahre davon gesichert gesichert durch
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 258.939,04 42.015,32 300.954,36 0,00 0,00
(Vorjahr) (252.256,63) (302.787,37) (555.044,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.629.153,90 0,00 6.629.153,90 0,00 0,00
(Vorjahr) (5.657.859,11) (0,00) (5.657.859,11)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.105.574,32 0,00 4.105.574,32 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.201.683,79) (0,00) (1.201.683,79)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.966.304,94 0,00 1.966.304,94 0,00 0,00
(Vorjahr) (3.316.068,33) (0,00) (3.316.068,33)
Summe 12.959.972,20 42.015,32 13.001.987,52 0,00 0,00
(Vorjahr) (10.427.867,86) (302.787,37) (10.730.655,23)

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 1.747 (Vorjahr T€ 3.172) und im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 41 (Vorjahr T€ 40).

V. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen: Im Rahmen von Miet- und Leasingverträgen mit einem Gesamtbetrag von rd. T€ 705.

Restlaufzeit T€
bis 1 Jahr 345
1 bis 5 Jahre 271
über 5 Jahre 89

VI. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 344 Mitarbeiter (Vorjahr 351).

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

Frau Silke Pötzsch (bis 19. Januar 2023)

Herr Ralf Hoffmeister

Herr Nihat Esen

Nach § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.

Die Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mönchengladbach, den 7. Juni 2023

Ralf Hoffmeister

Nihat Esen

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Allgemeine Lage

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt durch den Krieg in der Ukraine und dessen Folgen wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. So konnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,9 % zulegen 1. Die Inflation betrug im Jahr 2022 durchschnittlich 7,9 % 2.

Die deutsche Wirtschaft schrumpft seit Ende vergangenen Jahres, nachdem sie sich bis in den Spätsommer hinein noch erholt hatte. Die hohen Inflationsraten sowie erheblich gestiegene Finanzierungskosten belasten die Konsum- und Baukonjunktur. Gleichzeitig erholt sich aber aufgrund nachlassender Lieferengpässe sowie sinkender Energiepreise die Industriekonjunktur. Das preisbereinigte BIP wird 2023 voraussichtlich mit -0,1 % auf Vorjahresniveau stagnieren und erst im Jahr 2024 mit 1,7 % wieder zulegen. Die Inflationsrate wird im Jahr 2023 voraussichtlich mit 6,2 % nur geringfügig niedriger ausfallen. Erst für das Jahr 2024 ist mit einer deutlich zurückgehenden Inflationsrate zu rechnen 3.

Die Call Center Branche hat auch während der Corona Pandemie sowohl im Kundenservice als auch im Contact Center für den Bereich Vertrieb enorm an Stellenwert gewonnen. Durch fehlende persönliche Kontaktmöglichkeiten in Shops sowie die unpersönliche Atmosphäre in Mail oder Chatsituationen ist die Beliebtheit der Kontaktform Call Center gestiegen.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html#:~:text=020%20vom%2013.,das%20Wirtschaftswachstum%202%2C0%20%25.
2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_022_611.html
3 https://www.ifo.de/fakten/2023-03-15/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2023-deutsche-wirtschaft-stagniert

Die Branchenumsätze sind weiter gestiegen, allerdings hat sich ein deutlicher Trend in Richtung Near-/ und Offshoreproduktion dynamisch fortgesetzt.

Ein Treiber dafür sind die enorm gestiegenen Lohnkosten durch die mehrfachen und intensiven Anpassungen im Jahr 2022 und eine zusätzliche Verknappung der Ressource Personal in Deutschland. Die 3 Mindestlohnerhöhungen des Jahres 2022 (ca. plus 25 %) und die unterschiedlichen Reaktionen der Marktteilnehmer hierauf stellten eine besondere Herausforderung dar, die aber aufgrund diverser Maßnahmen bei der Cho-Time keine negativen Auswirkungen zuliessen. Damit wächst der Umsatz der Branche, aber mit zunehmend größeren Anteilen durch Produktionskapazitäten außerhalb Deutschlands.

Nachdem die Telekommunikationsbranche sich in den letzten Jahren zunehmend für Produktionen im europäischen Ausland begeistern ließ, waren andere Branchen (z.B. Energieversorgung, Finanzdienstleister) noch zurückhaltend. Aber auch diese Branchen folgen inzwischen dieser Entwicklung.

2. Cho-Time GmbH

Unternehmensstruktur

Die Cho-Time GmbH ist ein Unternehmen der Call-Center / Dialogmarketing Branche mit Sitz in Mönchengladbach.

An der Kundenschnittstelle nehmen Call-Center für viele Unternehmen eine wichtige Stellung ein. Besonders Unternehmen mit intensivem Kundenkontakt, wie Energieversorger, Telekommunikationsunternehmen sowie der Versand- und Onlinehandel, nutzen hochprofessionelle Serviceeinheiten für die Kundenbetreuung, Bestellbearbeitung oder technischen Support.

Die Cho-Time GmbH repräsentiert die Dienstleistergruppe im Dialogmarketing, die mit besonderer Ausrichtung die Sales-Elemente leben.

Hier steht der Sales-Berater und damit weiter der Mensch im Vordergrund.

Geschäftstätigkeit

Die Entwicklung der Cho-Time GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr und zu der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erfolgreich. Entscheidend für das Wachstum auch im Jahr 2022 waren der Abschluss neuer Projekte bei Bestandskunden sowie die Gewinnung weiterer neuer Geschäftskunden. Durch den Ausbau der Produktionskapazitäten, insbesondere an den griechischen Standorten, konnte das zusätzliche Volumen umgesetzt werden.

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 42 % erhöht. Die Umsatzsteigerung wurde, wie bereits geschildert, durch erhebliche Investitionen in Standort und Personalaufwuchs ermöglicht.

Die Investitionen in den Ausbau, sowie veränderte Rahmenbedingungen in den Substrukturen belasten dabei die Rentabilität im Berichtsjahr.

Im Unterschied zum Vorjahr weist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 Aufwendungen für bezogene Leistungen aus. Diese betragen Mio. EUR 54,1 und beinhalten die Call-Center-Leistungen insbesondere der griechischen Standorte aber auch anderer Standorte in Deutschland. Im Vorjahr wurden diese fremdbezogenen Leistungen (Mio. EUR 35,5) unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Der Personalaufwand erhöhte sich bei einer um 2,0 % verringerten durchschnittlichen Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr um ca. 10,7 %. Der Anstieg resultiert dabei im Wesentlichen aus den im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Stundenlöhnen.

Der im Vergleich zum Umsatz sehr moderate Anstieg resultiert daraus, dass der Anteil fremdbezogener Leistungen (siehe oben) im Vergleich zum Vorjahr erheblich angestiegen ist.

Die Abschreibungen erhöhten sich aufgrund weiterer Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung im Vergleich zum Vorjahr um ca. 32,3 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 35,4. Ohne den oben beschriebenen Effekt des geänderten Ausweises der bezogenen Fremdleistungen ergibt sich eine Steigerung von Mio. EUR 2,0 auf Mio. EUR 2,1 und fällt somit sehr moderat aus.

Aufgrund der gestiegenen Umsätze konnte das Ergebnis vor Steuern somit im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern / Umsatz) konnte aufgrund der oben genannten Belastungen mit 7,4 % aber nur geringfügig gesteigert werden (Vorjahr: 7,2 %).

Der Jahresüberschuss lag mit T€ 3.499 über dem Vorjahresniveau T€ 2.421.

Die insgesamt zufriedenstellende Gesamtsituation unserer Firma beruht im Wesentlichen auf der hohen Qualität unserer Dienstleistungen und der Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter. Durch die ständige Fort- und Ausbildung der Arbeitnehmer sowie gesteigerter Qualitätskontrollen, welche die Dienstleistungsqualität weiter verbessern, wird nicht nur das Know-how der Gesellschaft gesteigert, sondern auch die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und damit auch die Leistungsbereitschaft. Unseren Produktionsvorteil durch die Präsenz Nearshore haben wir mit weiteren Standorten erneut deutlich ausgebaut.

Durch die Struktur des Unternehmens als reine Dienstleistungsgesellschaft besteht das Vermögen der Gesellschaft überwiegend aus kurzfristig gebundenem Vermögen. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 27,6 % erhöht. Grund hierfür sind insbesondere Erhöhungen bei den laufenden Forderungen, die die weiter gestiegenen Geschäftsvolumen Rechnung tragen.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich im Geschäftsjahr aufgrund des positiven Jahresergebnisses trotz der weiter gestiegenen Bilanzsumme von 35,7 % auf 38,6 %.

Unsere Liquiditätslage beurteilen wir als gut. Der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme beträgt mehr als 19,8 %. Wir sehen uns jederzeit in der Lage, unsere finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

Bei den Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem Rohertrag. Der Rohertrag betrug im Geschäftsjahr T€ 16.787 gegenüber T€ 14.465 im Vorjahr. Die positive Prognose des Vorjahres wurde damit bestätigt.

II. Prognosebericht

Die Branchenentwicklung ist trotz des Krieges in der Ukraine stabil. Die Cho-Time GmbH hat sich mit Ihrer Kundenstruktur, der neugeschaffenen Infrastruktur und dem Zugang zu Personal auch in Griechenland eine gute Position erarbeitet. Durch Etablierung von Home-Office Strukturen und flexibler Reaktionsfähigkeit ist das Unternehmen gut auf alle Einflüsse vorbereitet. Wir erwarten trotz der allgemeinen schwierigen wirtschaftlichen Lage in den nächsten beiden Jahren eine gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserte Gesamtleistung. Wir sind uns sicher in den folgenden Geschäftsjahren den negativen Konjunkturprognosen entgegenwirken zu können und erwarten für 2023 und 2024 ebenfalls ein positives Ergebnis, mindestens auf aktuellem Niveau. Beim Rohertrag gehen wir ebenfalls von einer leichten Verbesserung aus.

III. Chancen- und Risikoberichterstattung

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in der weiteren Erschließung neuer Absatzmärkte, einer stabilen finanziellen Situation und neuen innovativen Dienstleistungen.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Auch sonstige Risiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des laufenden Jahres wesentlich beeinflussen könnten, sind nicht bekannt. Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden sich nicht gravierend auf Gewinn und Liquidität auswirken.

Risiken aus dem Forderungsbereich begegnen wir durch ein striktes Überwachungs- und Mahnwesen. Dadurch konnten wir Forderungsausfälle in den letzten Jahren auf einem sehr geringen Niveau halten.

Aufgrund der Struktur der Gesellschaft sehen wir keine Beschaffungsrisiken.

Preissteigerungsrisiken zum Beispiel durch die weiteren Entwicklungen im Mindestlohn sind zwar vorhanden, wir versuchen Preissteigerungen bei der Kalkulation unserer Angebote weiterzugeben oder durch Mengenhebel auszugleichen.

Ein Risiko liegt in der ausreichenden Verfügbarkeit von Fachkräften. Hierzu legen wir großen Wert auf unsere Aus- und Fortbildung. Somit führen wir junge Menschen an unsere Tätigkeit heran und qualifizieren unsere Mitarbeiter immer weiter. Dies bindet die Mitarbeiter an unser Unternehmen.

Chancen sehen wir in der konsequenten Nutzung unseres Know-hows und unserer gehobenen Dienstleistungsqualität. Potential gibt es sicher in Auslandsaktivitäten (Near- und Offshore).

IV. Forschung und Entwicklung

Auch im Jahr 2022 wurden die Qualitätssicherungsprüfungen für die gesamte Dienstleistungspalette erneuert bzw. neu durchgeführt. Hierdurch wird die Konkurrenzfähigkeit unserer Dienstleistungspalette auf dem Markt gegenüber den Wettbewerbern gesichert.

 

Mönchengladbach, 23. Juni 2023

Ralf Hoffmeister, Geschäftsführer

Nihat Esen, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Cho-Time GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Cho-Time GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cho-Time GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mönchengladbach, den 10. Juli 2023

WWS WIRTZ, WALTER, SCHMITZ GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Loosen, Wirtschaftsprüfer

Germund, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 21. Februar 2024 festgestellt.

Gleichzeitig wurde beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von € 56.905,65 auf neue Rechnung vorzutragen.

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