Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 5925
Vorher
Marx + Moschner Repro-Service GmbHMarx + Moschner GmbH
Eingetragen
10.2.1983
Branche
Bildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer DienstleistungenDruck- und MedienvorstufeHerstellung von magnetischen und optischen Datenträgern
Gegenstand
Die Herstellung von digitalen Großbildern und der dafür erforderlichen Produktionstechniken sowie die damit verbundenen Service- und Logistikleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mathias Klinger
seit 11.3.2020
Prokura
Christos Pappas
seit 11.3.2020
Prokura
Jason Fieber
seit 28.8.2019
Geschäftsführer
Peter Bottenberg
seit 1.8.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
WP-Green Acquisition Corp.USA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
WP-Green Germany GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Moss GmbH

Lennestadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01. - 31.12.2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Wir sind eine Spezialdruckerei für digitale Großformate und gehören zu den Marktführern im deutschsprachigen Raum. Unsere Kernkompetenz liegt heute im Bereich Textildruck (Sublimation und UV-Druck) und der dafür notwendigen Displaytechnik. Abnehmer sind zahlreiche Markenartikler im Bereich Mode und ähnlichen Branchen sowie der Messe- und Ladenbau.

Moss ist im Markt für Qualität bekannt. Unsere langjährige Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Herstellern im Maschinen- und Rohmaterialbereich zahlt sich seit vielen Jahren aus. langfristig sind nach unserer Überzeugung Qualitätsprodukte zu angemessenen Preisen durchsetzbar.

Durch unsere globale Ausrichtung in der Moss Gruppe können wir auf internationaler Ebene Kunden auf 3 Kontinenten mit ausgezeichneter Qualität, auf den gleichen Maschinen und dem identischen Rohmaterial gefertigten Drucken beliefern, was uns einzigartig am Markt macht.

Aufgrund des durch COVID-19 hergeführten Engpasses an Medizinischen Masken hat sich die Moss GmbH im Jahr 2020 dazu entschieden, eine Produktion für OP-Masken des TYP IIR nach EN 14683 aufzubauen. Dieses Geschäft wurde noch bis in den April Jahr 2023 weitergeführt. Da aufgrund der ausgelaufenen COVID-19 Maßnahmen der Bedarf an OP- Masken stark gesunken ist, hat man sich dazu entschieden die Produktion der Masken zu einzustellen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang ständig Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener und neuer innovativer Produkte.

In 2023 konnten keine nennenswerten neuen innovativen Produkte am Markt platziert werden, jedoch arbeitet man fortlaufend daran, das bestehende Produktportfolio durch neue nachhaltigere Produkte zu optimieren bzw. zu ersetzen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unsere Marktposition betrachten wir nach über 35-jähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir unsere Kompetenz im Bereich Thermosublimation weiter ausbauen können und gehören zu den Marktführern mit dieser Technologie.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozentpunkten leicht erhöht werden. Hinzuzufügen ist, dass aufgrund des Wegfalls des Maskengeschäftes, dieser Umsatz im Jahr 2023 kompensiert werden musste. Betrachten wir lediglich das Print-Geschäft können wir eine Umsatzsteigerung von 13,6 Prozentpunkten verzeichnen, was in erster Linie auf die Erholung des Marktes zurückzuführen ist.

Unsere Umsatzerlöse des Print-Geschäfts setzen sich aus dem Verkauf von Drucken, der entsprechenden Displaytechnik des PrintjFRAME- Programms und Montagen zusammen. Metallbearbeitung (PrintIFRAME) und Montagen werden konsequent durch Netzwerkpartner erledigt.

a) Ertragslage

Unsere Ertragslage im Print-Geschäft ist weiterhin durch Fokussierung auf Serienprodukte gekennzeichnet. Durch ständige Verbesserungen im digitalen Workflow können auch Nichtserienprodukte wirtschaftlich hergestellt werden.

Die Umsatzerlöse lagen im Jahr 2023 lag bei T€ 14.427.

Die Materialaufwandsquote lag in 2023 bei 41,15 Prozentpunkten. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal und bilden geeignete Neu-, sowie Quereinsteiger selbst aus. Die Personalaufwandsquote lag in 2023 bei 28,4 Prozentpunkten.

Der Jahresüberschuss lag im Geschäftsjahr 2023 bei T€ 179 (Vj.: Jahresüberschuss T€ 464).

Das erzielte Ergebnis entspricht den bereits in 2022 aufgestellten und angestrebten Plänen & Zielen und ist für die Gesellschaft zufriedenstellend.

b) Finanz- und Vermögenslage

Die Finanzlage kann als sehr solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt.

langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert.

Die Liquiden Mittel sind im Geschäftsjahr um T€ 10 gesunken. Hierdurch wurden Verbindlichkeiten gegenüber Banken und verbundenen Unternehmen getilgt. Aber auch die Finanzierung der neugegründeten Gesellschaft ist als Grund für den Rückgang der Liquiden Mitteln zu benennen. Durch vereinbarte Kreditlinien besteht die Möglichkeit, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken; im Geschäftsjahr 2023 mussten diese jedoch nicht in Anspruch genommen werden. Die langfristigen Kredite wurden vollständig zurückgeführt. Leasingverträge existieren nicht. Neue Kredite oder Leasingverträge wurden nicht abgeschlossen. Alle Investitionen wurden aus dem Cash-Flow finanziert.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 31.12.2023 5,6% (Vj.: 13,2%) der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Entwicklung des EBITDA und der Personalkosten.

Wir legen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl EBITDA in% zum Umsatz, sowie Personalaufwand, ebenfalls in % zum Umsatz, zu Grunde.

Der EBITDA lag mit 11,4% leicht über dem Vorjahr, was auf den gestiegenen Umsatz im Print-Geschäft zurückzuführen ist. Das Ziel für 2023 war ursprünglich ausgegeben mit 12,7%. Für 2024 ist eine Erhöhung auf 12,2% geplant.

Der Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz lag mit 28,4% um 2,2 Prozentpunkten unter dem Vorjahr (30,6%), was auf die Anpassung der Kostenstruktur (wie im Geschäftsverlauf beschrieben) zurückzuführen ist. Das Ziel für 2023 lag bei 29,5%. Auch in 2024 wird man am ausgebildeten und schwer zu findenden Personalstamm festhalten und plant mit einer Personalaufwandsquote von 28,4% in Verhältnis zum Umsatz.

4. Gesamtaussage

Unsere Eigenkapitalquote, unser Liquiditätsstand und unser Jahresergebnis sind den Umständen entsprechend zufriedenstellend. Unsere wirtschaftliche Lage ist auch nach 2023 weiterhin als stabil zu bezeichnen.

III. Prognosebericht

Für das nächste Geschäftsjahr rechnen wir mit einem positiven Verlauf unserer Geschäftstätigkeit.

Wir erwarten für das Jahr 2024 ein Umsatzwachstum von 10,1 Prozentpunkten.

Für 2024 planen wir die die Reichweite unseres in 2021 errichteten Online- Bestelltools, EasyOrderPrint, weiter auszubauen. Durch dieses Tool haben unseren Kunden eine einfache Möglichkeit, Aufträge an uns zu übermitteln. Dies dient nicht nur der Digitalisierung, sondern soll den Kundenbetreuern weitere Zeiträume gewähren, um sich intensiver um die Kundenbelange kümmern zu können. Auch in 2023 konnten wir über unsere Plattform einen Umsatz von über EUR 1,5 Mio erzielen. Für 2024 planen wir diesen auf EUR 1,8 Mio zu erhöhen.

Unseren Leistungsindikator EBITDA möchten wir durch weitere Verbesserung der Prozesse, bessere Einkaufskonditionen und eine weiterhin angepasste Kostenstruktur auf das neue Umsatzvolumen auf 12,2% zum Umsatz anheben.

Unsere verstärkte Akquisition bei Markenartikelfirmen trifft auf erfreuliche Resonanz und bringt zahlreiche meist wiederkehrende Aufträge für unseren Kernkompetenzbereich Textildruck. Diese Strategie wird konsequent fortgesetzt.

Seit 2018 bedienen wir die größte print on demand Plattform Deutschlands mit unseren Produkten. Wir erwarten in diesem Segment 2024 einen Umsatz von ca.€ 3,5 Mio mit deutlichem Wachstumspotential.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Wir erwarten im kommenden Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von T€ 900.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Für viele bestehende und auch potentielle Kunden stellt die Nachhaltigkeit unserer Produktion, sowie unserer Produkte einen wichtigen Faktor dar. So wird in 2024 erneut ein weiterer Fokus daraufgelegt, unsere grüne Produktlinie auszubauen und an klimaneutralen Produkten zu arbeiten, was nicht nur für ein nachhaltiges Produkt, sondern auch für eine nachhaltige Beschaffung, sowie einen nachhaltigen Absatz stehen wird. Wir sehen hierdurch einen großen Marktvorteil gegenüber Mitbewerbern, um bestehende Kunden weiterhin zu binden und Neukunden akquirieren zu können.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste meist deutsche Produktionsfirmen zurück, mit denen wir schon seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Durch unsere Position im Verbund mit der Moss Gruppe haben wir Einkaufsvorteile bei unseren Lieferanten erreicht. Weiterhin bestehen für die meisten Rohmaterialartikel Beschaffungsalternativen.

Durch die Einführung unserer Bestellplattform EasyOrderPrint konnten wir wichtige Erfahrungen im Bereich der API Anbindung sammeln was uns für 2024 den Vorteil geben wird unseren Kunden die Möglichkeit zu geben, diese digital an unser ERP- System anzubinden. Dies ermöglicht dem Kunden noch schneller und einfacher Aufträge bei uns zu platzieren, was die Effizienz auf Kunden- und Lieferantenseite steigern wird.

2. Risikobericht

Die Gesellschaft ist keinen nennenswerten Währungsrisiken ausgesetzt. Durch ständige Verbesserung im Logistik- und Servicebereich erreichen wir eine gute Kundenbindung. Durch weitere Effizienzsteigerungen kann der immer noch zu erwartende leichte Preisverfall aufgefangen werden.

Es gibt keine besonderen Marktrisiken. Der Markt, in dem wir uns bewegen, ist mäßig zyklisch. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es auch bei einem plötzlichen Rückgang des Wirtschaftswachstums, wie wir es im Jahre 2008/2009 erlebt haben, zu keinen existenzbedrohenden Umsatz- oder Ergebniseinbrüchen kommt.

Der Fachkräftemangel stellt auch für uns ein Risiko dar. Da wir für die Region ein eher branchenunübliches Unternehmen darstellen, stellt die Fachkräfterekrutierung stets eine große Herausforderung dar. Alternativ greifen wir auf Seiten- und Quereinsteiger zurück. Dies hat sich in den letzten Jahren als erfolgreiche Alternative bewehrt.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem namhaften Inkassobüro (Creditreform). Für Auslandsforderungen gibt es seit 2013 eine Warenkreditversicherung (Coface).

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen.

langfristig finanziert sich die Gesellschaft über Kredite bei zwei regionalen Geschäftsbanken. Hier besteht jeweils eine langjährige Geschäftsbeziehung. Durch die gute Liquiditätslage ist bei normaler Investitionstätigkeit in naher Zukunft keine zusätzliche Kreditaufnahme geplant. Die laufenden langfristigen Kredite sollen im kommenden Geschäftsjahr komplett abgelöst werden. Investitionen sollen aus dem laufenden Cashflow finanziert werden.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

 

Lennestadt, den 26. März 2024

Moss GmbH

gez. Peter Bottenberg, Geschäftsführer

gez. Jason Fieber, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 193.179,87 111.295,37
193.179,87 111.295,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.193.642,00 1.244.530,62
2. technische Anlagen und Maschinen 1.289.161,00 1.229.959,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.149,00 204.811,10
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 13.500,00
2.697.952,00 2.692.800,72
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 84,82 84,82
2. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.055,50 1.055,50
1.140,32 1.140,32
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.123.089,69 1.732.943,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.311.855,54 1.554.704,75
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 281.136,94 290.767,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.584,48 95.962,45
SUMME AKTIVA 6.660.938,84 6.479.614,05

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 4.926.602,12 4.926.602,12
4.952.602,12 4.952.602,12
B. Sonderposten für Zuwendungen 59.078,37 107.277,01
C. Rückstellungen 211.685,00 328.611,00
D. Verbindlichkeiten 1.434.214,85 1.083.298,12
E. Rechnungsabgrenzungsposten 3.358,50 7.825,80
SUMME PASSIVA 6.660.938,84 6.479.614,05

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023-31.12.2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 8.220.824,35 8.973.887,52
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.350.369,58 -3.674.441,54
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -767.253,37 -734.671,32
- davon für Altersversorgung in EUR: -1.742,52 (-3.020,75)
-4.117.622,95 -5.489.983,91
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -718.441,67 -607.665,55
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.240.470,33 -3.485.623,07
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.572,14 1.014,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -471,67 -1.711,25
7. Ergebnis nach Steuern 180.389,87 470.789,04
8. sonstige Steuern -1.115,91 -6.476,70
9. Aufwendungen aus der Gewinnabführung -179.273,96 -464.312,34
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.485.521,28 111.581,72 1.597.103,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 54.785,87 54.785,87
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.485.521,28 166.367,59 1.651.888,87
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.236.381,63 2.236.381,63
2. technische Anlagen und Maschinen 4.790.534,16 597.800,19 378.054,31 5.010.280,04
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.303.382,01 95.924,81 60.429,38 13.500,00 2.352.377,44
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.500,00 -13.500,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.343.797,80 693.725,00 438.483,69 9.599.039,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.055,50 1.055,50
2. Genossenschaftsanteile 84,82 84,82
Summe Finanzanlagen 1.140,32 1.140,32
Gesamtsumme Anlagevermögen 10.830.459,40 860.092,59 438.483,69 11.252.068,30
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.374.225,91 84.483,09 1.458.709,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.374.225,91 84.483,09 1.458.709,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 991.851,01 50.888,62 1.042.739,63
2. technische Anlagen und Maschinen 3.560.575,16 538.597,19 378.053,31 3.721.119,04
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.098.570,91 92.671,41 54.013,88 2.137.228,44
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.650.997,08 682.157,22 432.067,19 6.901.087,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 8.025.222,99 766.640,31 432.067,19 8.359.796,11
Buchwerte
Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 138.394,00 111.295,37
2. geleistete Anzahlungen 54.785,87 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 193.179,87 111.295,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.193.642,00 1.244.530,62
2. technische Anlagen und Maschinen 1.289.161,00 1.229.959,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.149,00 204.811,10
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 13.500,00
Summe Sachanlagen 2.697.952,00 2.692.800,72
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.055,50 1.055,50
2. Genossenschaftsanteile 84,82 84,82
Summe Finanzanlagen 1.140,32 1.140,32
Gesamtsumme Anlagevermögen 2.892.272,19 2.805.236,41

Anhang zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Moss GmbH hat ihren Sitz in Lennestadt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HR B 5925 eingetragen.

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 II HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 II HGB aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses wurde die Bilanz gern. § 265 V HGB um den Posten "Genossenschaftsanteile" ergänzt.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierung und Bewertung

Wesentliche Änderungen zum Vorjahreszeitraum haben sich nicht ergeben.

Anlagevermögen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände entsprechend den Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, werden sie vermindert um die planmäßige Abschreibung bewertet. Ebenso wurden andere aktivierte Eigenleistungen im Rahmen der Herstellungskosten berücksichtigt. Diese wurden entsprechend des angefallenen Personalaufwands bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert.

Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und wurden handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 250,00 wurden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Ila EStG auf 5 Jahre abgeschrieben. Die Übernahme dieses nach rein steuerlichen Vorschriften gebildeten Pools in die Handelsbilanz ist aufgrund seiner untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zulässig.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschluss- stichtagbeizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht mit einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert.

Sonderposten für Zuwendungen

Die Sonderposten beinhalten zweckgebundene Zuwendungen für Vermögensgegenstände. Die Sonderposten für zweckgebundene Zuwendungen für Vermögensgegenstände werden entsprechend der Nutzungsdauer der durch die Zuwendung finanzierten Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. Zugänge zu den Sonderposten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Die Bewertung der Rückstellungen für Archivierungskosten erfolgte unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen von 2,00 % p.a. und der Abzinsung mit dem Marktzinssatz nach § 253 II HGB.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagenentwicklung

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung sind aus dem Anlagespiegel zu entnehmen, welcher als Beilage zum Anhang beigefügt ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.079.280,58 0,00 762.692,61 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.207.699,72 0,00 765.656,15 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 24.875,24 0,00 26.355,99 0,00

Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rechnungsabgrenzungsposten sind keine Disagio Beträge enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Rückstellung
Personal 70.240,00
Berufsgenossenschaft 42.579,00
Gewährleistungen 14.500,00
Jahresabschluss (Erstellung, Prüfung und Offenlegung) 56.000,00
Aufbewahrungspflichten 10.200,00
Sonstiges 18.166,00
Summe 211.685,00

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit 1 - 5 Jahre davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 368.961,42 368.961,42 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.022.888,49 1.022.888,49 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 42.364,94 42.364,94 0,00 0,00
Summe 1.434.214,85 1.434.214,85 0,00 0,00

Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten

Die Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ergeben sich wie folgt:

Grundschulden bzw. Grundpfandrechte über insgesamt € 1.093.098,58,

Sicherungsübereignung diverser Vermögensgegenstände.

Haftungsverhältnisse

Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Begebung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB

Im Einzelnen bestehen Verpflichtungen für die folgenden Sachverhalte:

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen lediglich verschiedene Miet- und Wartungsverträge in einem branchenüblichen Umfang.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse der Moss GmbH beziehen sich in 2023 nur auf das Kerngeschäft, den Textildruck. Das Geschäft lässt sich nochmal in die Bereiche Exhibition, Retail und Events unterteilen. Der Bereich Medizinische Masken, welcher erstmals im Geschäftsjahr 2020 gegründet wurde, wurde in 2023 aufgrund der gesunkenen Nachfrage aufgegeben. Von den Umsatzerlösen entfallen T€ 14.427 auf den Tätigkeitsbereich Textildruck.

Abschreibungen

In den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen i.H.v. T€ 116 enthalten. Diese entfallen auf im Geschäftsjahr 2020 erworbene Maschinen, die nicht in Betrieb sind und für die aktuell auch nicht mit der Inbetriebnahme gerechnet wird.

Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Herren Peter Bottenberg, kaufmännischer Geschäftsführer und Jason Fieber, kaufmännischer Geschäftsführer, geführt.

Vergütung der Geschäftsführung

Auf die Angabe über die Höhe der Vergütung wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft gehört zum Konsolidierungskreis der Muttergesellschaft, Moss Holding Company, Elk Grove Village/USA, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis an Unternehmen aufstellt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Jahr Vorjahr
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 85 89
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 14 23

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 99.

Ergebnisverwendung

Es besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der WP Green Germany GmbH, Lennestadt.

 

Lennestadt, den 26. März 2024

Moss GmbH

Geschäftsführung

gez. Peter Bottenberg

gez. Jason Fieber

WIEDERGABE DES BESTATIGUNGSVERMERKS

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde am 26. März 2024 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Moss GmbH, Lennestadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Moss GmbH, Lennestadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Moss GmbH, Lennestadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Frankfurt am Main, den 26. März 2024

HSA Frankfurt GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Ulrike Antosch, Wirtschaftsprüferin

gez. Veronika Leja, Wirtschaftsprüferin

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