Dachdecker-Einkauf Süd eG

Mannheim

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim GnR 64
Eingetragen
30.5.1947
Branche
Großhandel mit FlachglasGroßhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: a) der Groß- und Einzelhandel mit Materialien und Artikeln jeder Art für das Handwerk, b) die Vermittlung der unter a) aufgeführten Waren, c) die Durchführung ergänzender Dienstleistungen und Geschäfte d) die Beteiligung an anderen Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Alexander Roskowetz
seit 18.6.2025
Prokura
Magnus Zimmer
seit 18.6.2025
Prokura
Carsten Feik
seit 18.6.2025
Prokura
Frank Käppler
seit 31.7.2024
Prokura
Jonas Schönemann
seit 31.7.2024
Prokura
Evelin Arnold
seit 14.3.2024
Prokura
Benjamin Hasselbach
seit 14.3.2024
Prokura
Eva Hartmann
seit 14.8.2023
Prokura
Panagiotis Balaskas
seit 14.8.2023
Prokura
Prokura
Alexander Sels
seit 24.2.2023
Prokura
Anja Schätzle
seit 26.10.2022
Prokura
Thomas Krautsieder
seit 11.4.2022
Prokura
Ralf Baier
seit 11.4.2022
Prokura
Salim Arslan
seit 11.4.2022
Prokura
Michael Wohlgemuth
seit 2.12.2021
Prokura
Martin Börner
seit 2.12.2021
Prokura
Torsten Raupach
seit 29.10.2021
Prokura
Dennis Ulbrich
seit 29.10.2021
Prokura
Markus Wolff
seit 29.10.2021
Prokura
Sam Peter
seit 29.10.2021
Prokura
Andreas Pielmeier
seit 29.10.2021
Prokura
Björn Marco Helbing
seit 29.10.2021
Prokura
Dominik Kumar
seit 29.10.2021
Prokura
Florian Mühlberger
seit 29.10.2021
Prokura
Thomas Burbach
seit 29.10.2021
Prokura
Oliver Wiese
seit 29.10.2021
Prokura
Christian Winkler
seit 29.10.2021
Prokura
Björn Augustin
seit 9.2.2021
Vorstandsmitglied
Stefan Egert
seit 13.7.2020
Vorstandsmitglied
Benutze den API-Playground, um alle Ergebnisse zu sehen

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dachdecker-Einkauf Süd eG

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Bilanz

Aktiva

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 43
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 45.874.718,35 45.647
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.180.095,00 15.687
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.726.832,68 2.300
68.781.646,03 63.634
Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 2.102.831,40 2.103
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.209.374,49 644
Beteiligungen 1.530.392,02 1.530
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 164.765,00 165
Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0
Sonstige Ausleihungen 4.849.442,00 4.849
10.856.804,91 9.291
Anlagevermögen insgesamt 79.638.450,94 72.968
B. Umlaufvermögen
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 35.621,44 36
Fertige Erzeugnisse und Waren 35.773.804,61 38.162
35.809.426,05 38.198
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 20.414.452,13 20.033
Sonstige Vermögensgegenstände 15.947.501,93 19.096
36.361.954,06 39.129
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 30.380.674,05 32.538
Umlaufvermögen insgesamt 102.552.054,16 109.865
C. Rechnungsabgrenzungsposten 391.573,69 355
Summe der Aktivseite 182.582.078,79 183.188

Passiva

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Geschäftsguthaben
1. der verbleibenden Mitglieder 55.675.285,06 52.520
2. der ausscheidenden Mitglieder 2.335.352,54 2.169
3. aus gekündigten Geschäftsanteilen 561.000,00 1679
58.571.637,60 56.368
II. Kapitalrücklage 1.399.264,70 1.399
III. Ergebnisrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 14.788.000,00 13.285
2. Andere Ergebnisrücklagen 68.275.357,00 57.677
83.063.357,00 70.962
IV. Bilanzgewinn 9.453.008,06 15.028
Eigenkapital insgesamt 152.487.267,36 143.757
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 565.175,03 584
2. Steuerrückstellungen 1.104.491,85 4.064
3. Sonstige Rückstellungen 6.093.966,46 7.532
Rückstellungen insgesamt 7.763.633,34 12.180
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 274.262,41 234
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.401.610,21 3.612
3. Sonstige Verbindlichkeiten 18.518.778,89 23.248
Verbindlichkeiten insgesamt 22.194.651,51 27.094
C. Rechnungsabgrenzungsposten 136.526,58 157
Summe der Passivseite 182.582.078,79 183.188

2. Gewinn- und Verlustrechnung Für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 406.295.073,52 453.158
2. Sonstige betriebliche Erträge 7.205.323,28 413.500.396,80 7.090
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -340.276.675,17 -376.465
Rohergebnis 73.223.721,63 83.783
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 31.648.004,69 -31.094
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.419.880,18 -38.067.884,87 -5.979
(davon für Altersversorgung EUR 110.427,11) (-106)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -5.015.847,55 -6.694
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.943.983,91 -22.959.831,46 -19.642
7. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 1.086.407,78 935
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 657.028,31 252
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -95.971,88 -114
(-davon Zinsaufwendung aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 11.496,08 (12.439,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.116.070,35 -6.118
12. Ergebnis nach Steuern 9.727.399,16 15.329
13. Sonstige Steuern -275.117,27 -302
14. Jahresüberschuss 9.452.281,89 15.027
15. Gewinnvortrag 726,17 1
17. Bilanzgewinn 9.453.008,06 15.028

3. Anhang

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss 2023 der

Dachdecker-Einkauf Süd eG

Sitz: Mannheim

Registergericht: Mannheim

Genossenschaftsregister: Nr. 64

wurde nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben sich keine Veränderungen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungswert von 250,00 Euro im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis über 250,00 Euro bis 800,00 Euro werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgte eine Abwertung auf den beizulegenden Wert.

Zur Deckung einer gewährten Pensionszusage wurde eine Lebensversicherung abgeschlossen. Die Rückdeckungsansprüche der nicht verpfändeten Lebensversicherungen sind mit dem Deckungskapital zzgl. der Gewinnbeteiligungen unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 2,25 % p.a. bilanziert.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten und die Fertigen Erzeugnisse und Waren zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Einbeziehung der Anschaffungsnebenkosten bzw. mit dem niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Ein Abschlag für Skonti und Boni wurde in Höhe von 8,2 % (Vorjahr 8,9%) vorgenommen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Anschaffungskosten (Nennwert) angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden zeitanteilig vorgenommen.

Für die aktive Latenz aus der Gesamtdifferenzbetrachtung wurde das Ansatzwahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt.

Die latenten Steuern beruhen auf Vermögensgegenständen und Schuldposten (Finanzanlagen, Pensionsrückstellungen, sonstige Rückstellungen). Es handelt sich in allen Fällen um temporäre bzw. quasi temporäre aktive Latenzen. In der Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich eine aktive Latenz, die, gemessen an der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, von untergeordneter Bedeutung ist.

Der maßgebliche Steuersatz beziffert sich auf 29,83 %.

Das Eigenkapital, im Wesentlichen in Form der einbezahlten Geschäftsguthaben, der Rücklagen und des Bilanzgewinns wurde in Höhe des Nennwertes angesetzt.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren sowie nach dem Ansammlungsverfahren (sog. Projected Unit Credit Method) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Zukünftige Rentenerhöhungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen in Höhe von 1,82% berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,78 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 71 (Vorjahr. TEUR 12). Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie Vorjahre betreffende, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungen wurden zeitanteilig vorgenommen.

Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres (einschließlich Abschreibungsmethoden) wurde nicht abgewichen.

III. Erläuterungen einzelner Bilanzpositionen

AKTIVA

1. Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten 01.01.23 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungskosten 31.12.23
1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände 904.653,57 0,00 0,00 0,00 904.653,57
Summe Immaterielle Vermögensgegenstä 904.653,57 0,00 0,00 0,00 904.653,57
1.2. Sachanlagen
1.2.1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 69.680.732,41 124.388,78 0,00 1.512.706,40 71.317.827,59
1.2.2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 37.955.570,71 7.537.071,88 3.497.640,81 640.366,49 42.635.368,27
1.2.3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.300.225,96 2.579.679,61 0,00 -2.153.072,89 2.726.832,68
Summe Sachanlagen 109.936.529,08 10.241.140,27 3.497.640,81 0,00 116.680.028,54
1.3. Finanzanlagen
1.3.1.1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.144.554,04 0,00 0,00 0,00 3.144.554,04
1.3.2. 2. Ausleihungen an verbundene Unternehn 2.643.559,82 1.629.779,47 63.965,80 0,00 4.209.373,49
1.3.3. 3. Beteiligungen 1.530.392,02 0.00 0,00 0,00 1.530.392,02
1.3.4. 4. Geschäftsguthaben bei Genossenschafte 164.865,00 0,00 100,00 0,00 164.765,00
1.3.5. 5. Wertpapiere des Anlagebermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.3.6. 6. Sonstige Ausleihungen 5.039.177,41 0,00 0,00 0,00 5.039.177,41
Summe Finanzanlagen 12.522.548,29 1.629.779,47 64.065,80 0,00 14.088.261,96
Gesamtes Anlagevermögen 123.363.730,94 11.870.919,74 3.561.706,61 0,00 131.672.944,07
Abschreibung kumuliert 01.01.23 Abschreibung Geschäftsjahr AfA auf Abgänge entfallende Buchungen kumuliert Abschreibung kumullert 31.12.23
1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände 861.305,57 43.348,00 0,00 904.653,57
Summe Immaterielle Vermögensgegenstä 861.305,57 43.348,00 0,00 904.653,57
1.2. Sachanlagen
1.2.1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.033.292,06 1.409.817,18 0,00 25.443.109,24
1.2.2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.268.781,71 3.562.682,37 3.376.190,81 22.455.273,27
1.2.3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 46.302.073,77 4.972.499,55 3.376.190,81 47.898.382,51
1.3. Finanzanlagen
1.3.1.1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.041.722,64 0,00 0,00 1.041.722,64
1.3.2. 2. Ausleihungen an verbundene Unternehn 1.999.999,00 0,00 0,00 1.999.999,00
1.3.3. 3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.3.4. 4. Geschäftsguthaben bei Genossenschafte 0,00 0,00 0,00 0,00
1.3.5. 5. Wertpapiere des Anlagebermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
1.3.6. 6. Sonstige Ausleihungen 189.735,41 0,00 0,00 189.735,41
Summe Finanzanlagen 3.231.457,05 0,00 0,00 3.231.457,05
Gesamtes Anlagevermögen 50.394.836,39 5.015.847,55 3.376.190,81 52.034.493,13
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 01.01.2023
1.1. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 43.348,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstä 0,00 43.348,00
1.2. Sachanlagen
1.2.1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 45.874.718,35 45.647.440,35
1.2.2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.180.095,00 15.686.789,00
1.2.3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.726.832,68 2.300.225,96
Summe Sachanlagen 68.781.646,03 63.634.455,31
1.3. Finanzanlagen
1.3.1.1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.102.831,40 2.102.831,40
1.3.2. 2. Ausleihungen an verbundene Unternehn 2.209.374,49 643.560,82
1.3.3. 3. Beteiligungen 1.530.392,02 1.530.392,02
1.3.4. 4. Geschäftsguthaben bei Genossenschafte 164.765,00 164.865,00
1.3.5. 5. Wertpapiere des Anlagebermögens 0,00 0,00
1.3.6. 6. Sonstige Ausleihungen 4.849.442,00 4.849.442,00
Summe Finanzanlagen 10.856.804,91 9.291.091,24
Gesamtes Anlagevermögen 79.638.450,94 72.968.894,55

D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Genossenschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen (Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB)

Anteile am Unternehmenskapital Eigenkapital des Unternehmens Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
% Jahr TEUR Jahr TEUR
STAV-INVEST s.r.o., Prag 80,00 2023 ** 2023 **
DEK-POL Sp.zo.o., Poznan 100,00 2023 3.428 2023 291
CC Cooperations Centrale GmbH, Münster 25,00 2023 ** 2023 **
Solar-Dacheinkauf Verwaltungs GmbH * 100,00 2023 ** 2023 **
Solar-Dacheinkauf GmbH & Co. KG * 100,00 2023 3.087 2023 8030
Zedach eG & Co. KG 21,37 2023 9.488 2023 3.247
Dachmarketing GmbH 20,00 2023 ** 2023 27 *
HSH Dämmtechnik GmbH * 100,00 2023 232 2023 -472

* vorläufiger Jahresabschluss zum 31.12.2023
** Zahlen lagen noch nicht vor

Von den Forderungen und sonstigen Vermögengegenstände haben eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr:

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
Sonstige Vermögensgegenstände 324.325,30 426.562,55

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den geleisteten Anzahlungen auf Vorräte und den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Forderungen gegen
verbundene Unternehmen Beteiligungsunternehmen
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 457.846,49 25.675,55 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 723.439,92 206.245,54 484.570,17 480.000,00

In den Rechnungsabgrenzungsposten sind 506,00 Euro (Vorjahr 844,00 Euro) Damnum für aufgenommene Darlehen enthalten.

Eigenkapital

Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bestehen rückständig fällige Pflichteinzahlungen in Höhe von 1.413.614,94 Euro.

Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage Andere Ergebnisrücklagen
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
Anfangsbestand 13.285.000,00 11.820.000,00 57.677.577,00 49.956.557,00
Einstellung aus dem Bilanzgewinn Vorjahr 1.503.000,00 1.465.000,00 10.579.800,00 10.721.000,00
Endbestand 14.788.000,00 13.285.000,00 68.275.357,00 57.677.557,00

Pensionsrückstellungen

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Soweit die Vermögensgegenstände ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind, werden sie mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des angelegten Vermögens beträgt EUR 70.937,97 (Vorjahr: 69.381,38Euro) und entspricht dem Wert des Deckungskapitals.

Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 abs. 2 Satz 2 HGB folgender saldierter Ausweis in der Bilanz:

31.12.2023
EUR
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche - Verpflichtungen (Erfüllungsbetrag) 70.938,00
Marktwert der verrechneten Vermögensgegenstände 70.937,97

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Personal 3.723.592,95 4.494.924
Nachzahlung Sozialversicherung und Steuern 172.160,96 251.814
Rechts- und Beratungskosten 572.427,85 1.019.895
Instandhaltungsaufwendungen 751.851,00 1.005.252
Vermittlungsprovision 467.197,60 458.661
Sonstige 406.736,10 301.871
6.093.966,46 7.532.418

Die Personalrückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiter-prämien (Gewinnbeteiligungen und Tantiemen), Urlaubs- und Überstundenansprüche und Jubiläumszahlungen.

Rückstellungen für Betriebsjubiläen sind, den Vorschriften des BilMoG entsprechend, mit dem ihrer angenommenen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellung für ausstehende Rechnungen, für die Archivierung Geschäftsunterlagen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Kosten für die Generalversammlung.

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr bzw. über 1 Jahr:

Verbindlichkeiten bis zu 1 Jahr 31.12.2023 bis zu 1 Jahr 31.12.2022 mehr als einem Jahr 31.12.2023 mehr als einem Jahr 31.12.2022
Euro Euro Euro Euro
gegenüber Kreditinstituten 274.262,41 234.86,45 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 3.401.610,21 3.612.163,18 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 18.518.778,89 23.247.528,74 0,00 0,00
(davon aus Steuern) (4.363.283,68) (4.880.543,08) (0,00) (0,00)

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Verbindlichkeiten gegenüber
verbundene Unternehmen Beteiligungsunternehmen
Euro Euro Euro Euro
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
- sonstige Verbindlichkeiten 23.928,33 38.704.,58 65.402,87 263.207,90

Von den Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert:

Gewährtes Pfandrecht oder ähnliches Recht Euro
- Verbindlichkeiten gegenüber. Kreditinstituten Grundschulden 0,00

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:

Haftungsverhältnisse resultieren aus der Inanspruchnahme von Avalen bzw. aus Rückgriffsansprüchen des Sicherungsgebers. Zum Bilanzstichtag liegt eine Inanspruchnahme von Avalen durch die Gesellschaft in Höhe von T€ 454.689,19 (Vj.: T€ 129.689,19) vor.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

Geographisch bestimmter Markt Umsatz in Euro
Inland 405.366.179,00
Ausland 925.680,86
406.291.859,86

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende außergewöhnliche neutrale periodenfremde/ Erträge und Aufwendungen enthalten:

2. Sonstige betriebliche Erträge

Erträge aus Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen, Eingänge abgeschriebener Forderungen 1.870.697,00 Euro
Boni aus Vorjahr 3.193.057,65 Euro
Erlöse aus Anlagenabgängen, Erlöse private Kfz-Nutzung 1.197.040,52 Euro
Versicherungsentschädigungen 559.205,05 Euro

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Abschreibungen auf Forderungen, Zuführungen zu Wertberichtigungen 536.302,00 Euro
Übrige periodenfremde Aufwendungen 101.145,68 Euro

In den nachfolgenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge und Aufwendungen aus / an verbundene(n) Unternehmen enthalten:

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 222.088,21 210.136,28
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 88.891,44 29.902,29

E. Sonstige Angaben

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

TEUR
Mietverträge p.a. 1.780
Pachtverträge p.a. 305
Erbpacht Kaiserslautern und Nürnberg p.a. 153

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 324 24
Gewerbliche Mitarbeiter 208 2
532 26

Außerdem wurden durchschnittlich 24 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen Euro
Anfangsbestand 2.353 49.505 0,00
Zugang 143 5.332 0,00
Abgang 114 2.938 0,00
Endbestand 2.382 51.899 0,00
Euro
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder sich im Geschäftsjahr verändert *) um 3.155.401,85Euro
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr verändert *) um 0,00
Höhe des Geschäftsanteils 1.100,00
Höhe der Haftsumme 0,00

*) Verminderung mit negativen Vorzeichen

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes

Genossenschaftsverband Bayern e.V.

Türkenstraße 22 - 24

80333 München

Mitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname)

Stefan Egert, Dipl.-Kaufmann

Björn Augustin, Kaufmann

Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname)

Veit Baudler, DDM u. Sachverst. Vorsitzender
Manfred Feger DDM stellvertret. Vorsitzender
Walter Rimmler, DDM
Stefan Rank, DDM
Olaf Höhn, staatl.gepr Betriebswirt (VO)
Ludwig Held, DDM
Frank Metzler, Dipl.-Betriebswirt (BA)
Thomas Heller, DDM
Klaus-Dieter Bolz Standort March-Hugstetten *
Karim-Daniel Riadi Standort Freiberg *
Julia Schmid Standort Chemnitz *
Stefan Stötzel Standort Mannheim *

* Arbeitnehmervertreter

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss (9.452.281,89 Euro) - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages (726,17 Euro) - den verbleibenden Bilanzgewinn (9.453.008,06 Euro) wie folgt zu verwenden:

Euro
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 945.300,00
Einstellung. in die anderen Ergebnisrücklagen 5.474.200,00
Ausschüttung einer Dividende von 3 %
zuzüglich einer Zusatzdividende von 1,5 %
zuzüglich eines Aufschlages von 1 %
für die freiwillig gezeichneten Anteile 3.033.355,38
Vortrag auf neue Rechnung 152,68
insgesamt 9.453.008,06

 

Mannheim, 31.05.2024

Dachdecker-Einkauf Süd eG
Mannheim

Der Vorstand

Egert

Augustin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung vom 21. Juni 2024 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Dachdecker-Einkauf Süd eG

I. Grundlagen der Genossenschaft

Als marktorientierte Organisation sind wir in Baden, der Pfalz, Württemberg, Bayern, Hessen und Sachsen sowie Tochterunternehmen in Tschechien und Polen tätig. Ebenfalls halten wir Beteilungen der ZEDACH-Gruppe. Unsere Geschäftstätigkeit umfasst den Handel und den Verkauf von Bedachungsmaterial.

II. Wirtschaftsbericht

1. Allgemeine konjunkturelle Lage

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr, in dem es noch einen Anstieg um 1,8 % gegeben hatte. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", erläuterte Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland." Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem Einbruch im ersten Corona-Jahr 2020 geriet 2023 ins Stocken.

Wirtschaftswachstum 2024: unterschiedliche Prognosen

Für 2024 fallen die BIP-Prognosen sehr unterschiedlich aus. Das ifo Institut hält ein Wachstum von 0,7 % für möglich, geringer als zuvor erwartet. "Mit dem im Haushaltsausschuss vereinbarten Bundeshaushalt wurden nach unserer Schätzung zusätzliche Einsparungen in Höhe von knapp 19 Milliarden Euro beschlossen", begründete ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser die Prognose. "Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet und die Staatsausgaben werden gekürzt."

Deutlich pessimistischer zeigt sich das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und rechnet für 2024 mit einem erneuten Rückgang um 0,3 %. "Hoffnung auf eine Erholung der Konjunktur gibt es erst in Richtung zweiter Jahreshälfte, wenn steigende Löhne und eine weiter fallende Inflation die Kaufkraft der Privathaushalte stützen", sagte der wissenschaftliche IMK- Direktor Sebastian Dullien.

Dienstleistungsbereiche als Wachstumsstütze 2023

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber schwächer aus als in den beiden Vorjahren. Im verarbeitenden Gewerbe kamen positive Impulse vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Hingegen nahm der private Konsum preisbereinigt um 0,8 % gegenüber 2022 ab. Dies dürfte auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.

Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels.

Staatliche Finanzierungsdefizite sinken weiter

Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP ergibt sich für den Staat eine Defizitquote von 2 %, deutlich niedriger als in den drei Vorjahren.

2. Branchenentwicklung

Konjunkturlage im Bauhauptgewerbe

Die Bauindustrie musste 2023 ein Umsatzminus von 5,3 % bei einem Gesamtumsatz von 162,5 Milliarden Euro verbuchen. Im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau ist die Branche mit einem blauen Auge davongekommen, dort sind die Umsätze nur leicht zurückgegangen. ",Im Wohnungsbau sieht es allerdings dramatisch aus. Die Umsätze sind um 12 % regelrecht eingebrochen", mit diesen Worten kommentiert Bauindustrie-Präsident Peter Hübner im Interview mit der FAZ das vergangene Baujahr. Auch der Blick auf das Jahr 2024 ist getrübt: "Wir gehen davon aus, dass der Umsatz im Wohnungsbau um weitere 12 % fällt. Der öffentliche Bau und der Wirtschaftsbau werden vermutlich wieder leicht wachsen, unterm Strich wird die Bauindustrie aber nochmals ein reales Umsatzminus von 3,5 % verzeichnen".

Fertigungszahlen im Wohnungsbau stark rückläufig

Positive Signale mit Umsatzsteigerungen kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. Pessimistisch zeigt sich Peter Hübner hingegen bei den Fertigungszahlen zum Wohnungsbau. "Wir schätzen, dass 2023 etwa 270.000 Wohnungen fertig gestellt wurden, 2024 dürfte die Zahl weiter sinken auf rund 200.000." Die Politik müsse die Rahmenbedingungen für mehr Verlässlichkeit und Investitionssicherheit schaffen. Die immer wieder unsichere Finanzierung von Fördermitteln durch den Bund und die gestiegenen Zinsen sorgen für Zurückhaltung im Bereich Mehrfamilienhäuser und bei privaten Bauherren. Als Gegenmaßnahme hat die Bundesregierung Anfang 2024 ein KfW-Förderprogramm für bezahlbaren Wohnungsbau im Umfang von 2 Milliarden Euro aufgelegt. Die Förderung soll so zügig wie möglich beginnen.

Öffentlicher Bau und Wirtschaftshochbau

Ein Lichtblick ist der öffentliche Bau. Hier gehen Bund, Länder und Kommunen voran. Für 2023 rechnet der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) im öffentlichen Hochbau mit einem Umsatz bei gut 9 Milliarden Euro, real ein Plus von knapp 4 %. Im Wirtschaftshochbau schlägt sich hingegen die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar in einem Umsatzminus von 1 % nieder. Auch hier bremsen die Zinsentwicklung und die Energiepreisentwicklung die Investitionsneigung ein. Der Orderzugang blieb im Wirtschaftshochbau im Jahresverlauf 2023 auch schwach ausgeprägt. Zuletzt haben Großprojekte das Ergebnis noch aufgebessert, per Saldo sind es aber rund 3 % weniger Aufträge als im Vorjahr.

Leichter Rückgang bei Beschäftigten

Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben per Saldo auch für die Beschäftigung nicht ohne Folgen: Nach einem Jahrzehnt des stetigen Beschäftigungsaufbaus auf 926.700 Mitarbeiter in 2022 rechnet der ZDB für 2023 mit einem leichten Rückgang auf 920.000 Beschäftigte. Für 2024 wird ein deutlicherer Rückgang um 30.000 Beschäftigte erwartet, mit weiterem Abwärtspotenzial.

Bis zu 2,7 Millionen neue Wohnungen

Politik und Bauverbände schauen wie gebannt fast ausschließlich auf den Neubau und wie er sich fördern lässt. Dabei haben die Deutschlandstudien von TU Darmstadt und Pestel Institut bereits 2016 und 2019 aufgezeigt, wo es große räumliche Reserven gibt - bei der Dachaufstockung, vor allem in den Städten. Obwohl vieles für die Aufstockung im Bestand spricht, fehlt bislang der politische Wille in Sachen Rahmenbedingungen und Förderung, was angesichts des Potenzials erstaunlich ist.

Konjunkturlage bei Dachdeckern und Zimmerern

Bei den Dachdeckern werden sich die Umsätze 2023 auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Die schwarze Null steht, womöglich ergibt sich ein kleines Plus. Holzbau Deutschland prognostiziert im aktuellen Lagebericht für 2023 dank des hohen Auftragsüberhangs beim Bauen im Bestand ein Umsatzplus von 4 %. Im Dachhandwerk konnten die Umsätze trotz der beginnenden Krise im Neubau auf hohem Niveau gehalten werden. Wer viel mit einzelnen Betrieben spricht, der hört sehr wenig von Problemen, hingegen viel mehr von vollen Auftragsbüchern bis weit ins Jahr 2024 hinein. Das kann auch der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) im Grundsatz bestätigen.

Es hat damit zu tun, dass der Neubau laut ZVDH-Betriebsumfragen zuletzt nur rund ein Viertel der Aufträge ausmachte. Die Geschäftsfelder energetische Dachsanierung und PV-Anlagen erweisen sich als sehr stabil mit Tendenz zu weiterem Wachstum. Das gilt auf niedrigerem Niveau auch für die Dachbegrünung.

Die Energiewende bleibt der Auftragstreiber

Auch wenn sich die allgemeinen Konjunkturaussichten für 2024 eingetrübt haben, für die Dachdecker und Zimmerer überwiegen die Chancen. Der Hauptgrund bleibt weiterhin der starke Markt für die energetische Dachsanierung sowie für Dachausbau und Dachaufstockung. Denn die von der Bundesregierung eingeleitete Energiewende ist unumkehrbar. Der Kampf gegen den Klimawandel bleibt ein zentrales Zukunftsthema. Klimaschutz, Energieerzeugen und Energiesparen - all das ist verbunden mit der energetischen Dachsanierung. Die Politik forciert diese Entwicklung trotz aller Haushaltsprobleme.

So wird der Klimafonds zwar gekürzt, aber die Förderungen im Bereich energetische Sanierung wohl nicht zurückgefahren und im Bereich Neubau sogar erhöht. Die leichten Kürzungen bei der Einspeisevergütung für PV-Anlagen ab Februar 2024 fallen hingegen kaum ins Gewicht.

Auch bei Zimmerern gut gefüllte Auftragsbücher

Auch die Zimmerer sind positiv gestimmt. Besonders erfreulich ist die Zunahme der Holzbauquote auf 6 % bei Mehrfamilienhäusern. "Die Auftragsbücher sind gefüllt und die Stimmung in den Betrieben ist gut", erklärte Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland, auf der jüngsten Fachversammlung des Verbandes. "Wenngleich die Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern zurückgeht, so wird der Holzbau durch zunehmende Modernisierungsmaßnahmen gestützt." Diese kommen nicht nur in Form von energetischen Sanierungen vor, sondern auch als Aus- und Umbauten bestehender Gebäude. "In Zukunft", zeigte sich Peter Aicher überzeugt, "wird das serielle Sanieren und modulare Bauen im Holzbau eine immer größere Rolle spielen."

Herausforderung Fachkräftemangel

Probleme haben die Betriebe vor allem damit, die Anfragen und Aufträge der Kunden abzuarbeiten, denn vielerorts fehlen Azubis und Fachkräfte. Und das, wo doch die Dachdecker und Zimmerer, so wünscht es die Bundesregierung, maßgeblich die Energiewende mitgestalten sollen. Hauptthema ist und bleibt der demografische Wandel.

Laut ZVDH verlor das Dachdeckerhandwerk 2022 bereits 879 gewerbliche Mitarbeiter und in 2023 über 808 bis Ende November, die aus Altergründen ausschieden. Bis 2030 verliert das Gewerk auf diese Weise 15 % der gewerblichen Mitarbeiter. Ein Trend, der sich über Ausbildung nicht vollständig auffangen lässt.

Ausbildungszahlen leicht ansteigend

8490 Auszubildende gab es Ende 2023 über alle drei Lehrjahre hinweg im Dachdeckerhandwerk. Das ist laut ZVDH ein leichter Anstieg von 0,75 % gegenüber 2022. Bei den Lehrlingen im ersten Ausbildungsjahr gab es hingegen erneut ein Minus von 1,37 %. Dass es trotzdem insgesamt zu einem Plus kam, ist der über alle Ausbildungsjahre hinweg gesunkenen Abbrecherquote geschuldet.

Erfreulich ist zudem die um 32 % gestiegene Zahl weiblicher Azubis im Dachdeckerhandwerk. Waren es 2022 erst 265 Frauen, sind es inzwischen bereits 350.

Quellenangaben:

Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html, Ifo Institut: https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-01-24/ifo-institut-kappt-wachstums-prognose-fuer-2024, IMK: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-2024-droht-erneute-schrumpfung-des-bip-54566.htm, ZDB: https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2023-2024-zwischen-fachkraeftemangel-und-kurzarbeit-1, Bauindustrie: https://www.bauindustrie.de/themen/artikel/wir-wollen-nicht-gepampert-werden-wir-brauchen-investitionen, Dachdecker allgemein: Interviews mit Felix Fink und Claudia Büttner vom ZVDH, Dachdecker Ausbildung: https://dachdecker. org/presse/presseservice/pressemitteilungen/positiver-trend-im-dachdeckerhandwerk-steigerung-der-azubizahlen-7907642/, Zimmerer: https://www.holzbau-deutschland.de/fileadmin/user_upload/eingebundene_Downloads/Lagebericht_2023_mit_Statistiken.pdf

3. Marktstellung und Wettbewerbssituation

Die DE Süd hat in den folgenden Niederlassungen in Deutschland einen Umsatz inkl. Kooperationsumsätzen vor Erlösschmälerungen wie Skonti und WRV von 426,2 Mio. € erzielt.

Niederlassung Adresse
Appenweier Ludwig-Winter-Straße 2a, 77767 Appenweier
Augsburg Max-Josef-Metzger-Straße 13,86157 Augsburg
Bodnegg Rotheidlen 10, 88285 Bodnegg
Chemnitz An den Teichen 10, 09224 Chemnitz
Cölbe Industriestraße 7 - 9, 35091 Cölbe
Dietzenbach Robert-Bosch-Straße 16, 63128 Dietzenbach
Eichenzell Bürgermeister-Ebert-Straße 14c - 16, 36124 Eichenzell
Engen Industriestraße 9, 78234 Engen
Freiberg Planckstraße 4, 71691 Freiberg a. N.
Gröbenzell Liegnitzer Straße 4, 82194 Gröbenzell
Heidelberg Am Taubenfeld 18/1, 69123 Heidelberg
Heilbronn Ochsenbrunnenstraße 17, 74078 Heilbronn
Ingolstadt Münchener Straße 190, 85051 Ingolstadt
Kaiserslautern Flickerstal 7, 67657 Kaiserslautern
Karlsruhe An der Rossweid 14, 76229 Karlsruhe
Kirrweiler Hauptstraße 113, 67489 Kirrweiler
Mannheim Saarburger Ring 25 - 29, 68229 Mannheim
March-Hugstetten Draisstraße 15, 79232 March-Hugstetten
München Valentin-Linhof-Straße 15, 81829 München
Niederdorfelden An der Rosenhelle 8, 61138 Niederdorfelden
Nürnberg Bremerstraße 17, 90451 Nürnberg
Nürtingen Großer Forst 17, 72622 Nürtingen
Regensburg Wernberger Straße 3, 93057 Regensburg
Rottendorf Ostring 1, 97228 Rottendorf
Schotten Auf der Oberwiese 2, 63679 Schotten
Ulm Im Lehrer Feld 7, 89081 Ulm
Viereth-Trunstadt Neue Mainstraße 14, 96191 Viereth-Trunstadt
Villingen-Schwenningen Nunnensteig 3, 78052 Villingen-Schwenningen
Weiterstadt Rudolf-Diesel-Straße 19b, 64331 Weiterstadt
Worms Klosterstraße 47 - 49, 67547 Worms

4. Geschäftsverlauf

Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf folgende Warengruppen, deren Anteil am Gesamtumsatz sich wie folgt zusammensetzt:

Umsatz 2023 Umsatz 2022
in % in %
Steildach 12,7 % 14,6 %
Flachdach 21,6 % 21,3 %
Metalle 5,7 % 6,1 %
Dachentwässerung 4,3 % 3,9 %
Belichtung/Lüftung 16,8 % 15,3 %
Wärme/Schalldämmung 19,2 % 20,9 %
Holz und Holzwerkstoffe 2,9 % 3,9 %
Maschinen/Werkzeuge 1,8 % 1,5 %
Sonstiges 15,0 % 12,5 %
Summe 100,0 % 100,0 %

Bereits gegen Ende des sehr positiven Geschäftsjahres 2022 zeichneten sich Veränderungen im Marktumfeld der DE Süd ab. So sank der Umsatz in unseren Niederlassungen im Jahr 2023 um 10,8 %, da veränderte Rahmenbedingungen und steigende Zinsen zu Verunsicherung und Zurückhaltung im Markt führten. Die Mitgliedsunternehmen verfügten größtenteils über Auftragsüberhänge aus dem Vorjahr, das Material für diese Bauvorhaben wurde aus Sorge vor mangelnder Verfügbarkeit teilweise bereits im Jahr 2022 bestellt und ausgeliefert. Auch reduzierten einige Mitglieder ihre in 2022 aufgebauten Lagerbestände in 2023 wieder.

Insbesondere im Steildachbereich führten die oben genannten Vorzieheffekte in Verbindung mit Preisnachlässen in den ersten beiden Quartalen zu deutlichen Umsatzrückgängen gegenüber dem Vorjahr.

Dennoch starteten wir zuversichtlich in das Jahr 2023. Fast alle Produkte waren Anfang 2023 wieder verfügbar, die Lieferzeiten entspannten sich und in der Folge sanken die Preise in einigen Produktgruppen. Konsequent bauten wir unser Sortiment aus und setzten auf Investitionen in Lagerlogistik und Dienstleistungsangebote für unsere Kunden und Mitglieder. Im Folgenden gehen wir auf die Entwicklung in unseren Fachbereichen ein.

Aus den Fachbereichen

Erneuerbare Energien

Im Produktbereich Photovoltaik/Erneuerbare Energien erlebten wir eine starke Veränderung des Marktes in 2023. Unsere Strategie, nur auf qualitativ hochwertige Komponenten und Hersteller zu setzen, zahlt sich aus. Allerdings sind auch im Solarbereich Preisnachlässe seitens der Modul- und Wechselrichterhersteller zu verzeichnen. Insbesondere das Thema energetische Sanierung bleibt erfolgversprechend. Indach-Lösungen runden das Sortiment ab, Komponenten wie Wechselrichter und Speicher sind wieder mit normalen Lieferzeiten verfügbar, zudem wurde das Solar-Zentrallager in Niederdorfelden ausgebaut und optimiert.

Metallprofile Dach und Wand

Der Fachbereich Metallprofile Dach und Wand wurde weiter ausgebaut. Neben den bekannten Segmenten Sandwichelemente und Trapezbleche wurde das Tätigkeitsfeld um die Spenglertechnik erweitert und ein entsprechender Maschinenpark für die Vorfertigung von Scharen und Kantteilen installiert.

Fassade

Im Fachbereich Fassade haben wir vor allem im 4. Quartal eine deutliche Belebung des Geschäftes erfahren, so dass wir in diesem Produktbereich mit einem leichten Umsatzplus abschließen konnten. Besonders hervorzuheben ist, dass wir aufgrund der sehr guten Marktbearbeitung seit 2023 das Produktportfolio erweitern konnten und als Trespa Leithändler das Lagersortiment ausgebaut haben.

HSH Dämmtechnik

Die im Jahr 2021 erworbene HSH Dämmtechnik GmbH hat den bereits im Jahr 2022 eingeschlagenen Weg konsequent fortgesetzt. Zusätzlich wurde das Produktportfolio erweitert und an die Bedürfnisse der Dachdecker- und Zimmereibetriebe angepasst. Produktinnovationen wie das HSH Attika-Dämmelement werden von den Kunden sehr gut angenommen und mit steigender Tendenz nachgefragt. Seit Herbst 2023 verstärkt Herr Daniel Erbert als Geschäftsführer die HSH Dämmtechnik GmbH.

Investitionen

2023 haben wir in unsere betriebliche Infrastruktur investiert und auch gezielte Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen ergriffen. So wurden im Jahr 2023 insgesamt drei Sattelzugmaschinen erworben, die neben den klassischen Bedachungsmaterialien auch Langholz bis zu einer Länge von 14,5 m transportieren können. Zusätzlich bieten wir mit diesen Fahrzeugen einen Hochkranservice für unsere Mitglieder an. Die Anschaffung der neuen Sattelzugmaschinen ermöglicht nicht nur den effizienten Transport von Bedachungsmaterialien. Durch die Bündelung von Transporten und den Einsatz moderner Fahrzeugtechnik wollen wir unseren CO 2 -Ausstoß reduzieren.

In unseren Niederlassungen haben wir verstärkt auf erneuerbare Energien gesetzt und dort, wo es möglich war, Photovoltaikanlagen auf den Hallendächern installiert. Diese Investitionen in Solarenergie tragen nicht nur zur Deckung unseres eigenen Energiebedarfs bei, sondern reduzieren auch unseren CO 2 -Fußabdruck und fördern die Nutzung sauberer, nachhaltiger Energie. Die Investitionen in moderne Regal- und Lagertechnik dienen nicht nur der Optimierung unseres Servicelevels, sondern auch der effizienten Nutzung von Lagerflächen und Ressourcen. Die Investitionen sind Teil unserer langfristigen Strategie, Nachhaltigkeit in allen Geschäftsbereichen zu fördern. Wir sind davon überzeugt, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern langfristig auch ökonomische Vorteile und eine positive Wahrnehmung in der Gesellschaft mit sich bringt.

Niederlassungen mit dem stärksten Wachstum

Die Niederlassungen München mit 3,8 % und Niederdorfelden mit 4,4 % haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegen den Trend positiv entwickelt. Auch die neue Niederlassung in Heidelberg hat sich sehr erfreulich entwickelt. Das zusätzliche Holzsortiment für die Region Rhein-Neckar wird von unseren Mitgliedern gut angenommen. Den größten Umsatzrückgang musste unsere Niederlassung in Ingolstadt hinnehmen. Die unterschiedlichen Entwicklungen können jedoch nur unter Berücksichtigung der regionalen Einflüsse und Marktgegebenheiten objektiv beurteilt werden. Vor dem Hintergrund bekannter Marktdaten hat die Genossenschaft ihren hohen Marktanteil insgesamt weiter behaupten können.

Die ausländischen Tochtergesellschaften erarbeiteten zusammen einen Umsatz von 23,88 Millionen Euro.

DEK-POL

Unter sehr schwierigen Marktbedingungen hatte unser Tochterunternehmen DEK-POL in Polen einen Umsatzrückgang von ca. 20,31 % zu verzeichnen. Hohe Inflation, eine hohe Zahl von Insolvenzen und abwandernde Arbeitskräfte beeinträchtigten die Entwicklung der Dachbaubranche. Wegen der beengten Platzverhältnisse vor Ort und um die Erweiterung des zukünftigen Produktportfolios ermöglichen zu können, wurden ca. 1 Million Euro in ein anliegendes Grundstück und den Neubau einer zusätzlichen neuen Lagerhalle investiert.

STAV-INVEST

In Tschechien verzeichnet die STAV-INVEST einen Umsatzrückgang von 11,4 %. Wir haben jedoch nach eigener Recherche unsere Marktanteile in unseren Vertriebsregionen halten bzw. leicht erhöhen können. Zum Jahresende verabschiedeten wir den langjährigen Geschäftsführer der STAV-INVEST, Herrn Vratislav Kroc sen. in den Ruhestand. Wir freuen uns, dass ab 2024 der langjährige Einkaufsleiter, Herr Jiří Hlom, als zweiter Geschäftsführer neben Herrn Vratislav Kroc jr. gewonnen werden konnte.

5. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 war von schwierigen Rahmenbedingungen und Zurückhaltung am Markt geprägt. So verzeichneten unsere Niederlassungen 2023 einen Umsatzrückgang in Höhe von 10,8 %.

Die eingeleiteten Maßnahmen wie die Sortimentsoptimierung, der Ausbau der Logistik und die Ausweitung unseres Dienstleistungsangebots bieten unseren Mitgliedern und Kunden einen Mehrwert und stärken die Bindung an die DE Süd. Auf diesem Fundament bauen wir auf und sind gut gerüstet für aktuelle und künftige Herausforderungen.

2382 Betriebe zählten Ende 2023 zu den Mitgliedern der DE Süd, nachdem es im Vorjahr 2353 waren. Das Mitgliederwachstum ist ein Zeichen für die Zufriedenheit unserer Kunden. Wir werden kontinuierlich weiter an unserem Ziel arbeiten, Kundenzufriedenheit zu steigern und unser Produkt- und Serviceangebot weiter auszubauen.

Mitglieder

Jahr Anzahl Delta Delta %
2022 2353 69 3%
2023 2382 29 1 %

6. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme von 183,2 Millionen Euro aus 2022 hat sich in 2023 auf 182,6 Millionen Euro reduziert, während sich die Eigenkapitalquote von 78,5 % auf 83,7 % erhöhte. Gleichzeitig erhöhte sich das Sachanlagevermögen von 63,6 Millionen Euro auf 68,8 Millionen Euro. Die Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 10,2 Millionen Euro, wobei der Schwerpunkt auf der Anschaffung weiterer LKWs lag. Das Finanzanlagevermögen erhöhte sich von 9,9 Millionen Euro auf 10,9 Millionen Euro, während sich das Vorratsvermögen von 38,2 Millionen Euro auf 35,8 Millionen Euro verringerte. Damit reduzierte sich der relative Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme von 20,8% auf 19,6%. Einen Rückgang verzeichneten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese reduzierten sich von 39,1 Millionen Euro auf 36,2 Millionen Euro in 2023. Die Kassenpositionen reduzierten sich von 32,5 Millionen Euro auf 30,4 Millionen Euro in 2023. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die Vermögenslage ist als sehr gut zu bezeichnen.

In 2023 wurden keine Kreditlinien in Anspruch genommen.

7. Personal

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein wichtiger Baustein für den Erfolg der DE Süd. Eine exzellente Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung sind Garanten für den Erfolg der gesamten Genossenschaft. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich von 537 um 21 auf 558 erhöht. Die Optimierung der technischen Ausstattung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte neben der Ausbildung und dem Know-how-Transfer hohe Priorität.

8. Ertragslage

Das Rohergebnis ging von 83,4 auf 73,2 Millionen Euro zurück. Die Warenrückvergütung an unsere Mitglieder verringerte sich aufgrund des niedrigeren Umsatzvolumens und einer Sonderwarenrückvergütung von 0,5 % in 2022 auf 9,4 Millionen Euro (Vorjahr 12,4 Millionen Euro) Der Personalaufwand erhöhte sich um 1 Million Euro auf 38 Millionen Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Millionen Euro auf 23,0 Millionen Euro in 2023 reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus den gesunkenen Abschreibungen.

Die Warenrückvergütung bleibt auch im Jahr 2023 stabil bei 3 % und bietet eine verlässliche Grundlage für unsere 2382 Mitglieder. Vor dem Hintergrund des Ergebnisses 2023 werden der Vorstand und Aufsichtsrat der Generalversammlung zudem vorschlagen, eine Sonderdividende in Höhe von 1,5 % zu zahlen. Die Summe der Vergütung aus Warenumsatz und Dividende für die beteiligten Mitgliedsbetriebe reduzierte sich um 3 Millionen Euro auf 12,4 Millionen Euro gegenüber 15,4 Millionen Euro im Vorjahr.

Der Jahresüberschuss reduzierte sich von 15 Millionen Euro auf 9,7 Millionen Euro.

Vorschlag für die Gewinnverwendung

Der Vorstand schlägt der Generalversammlung vor, den nach Abzug der Warenrückvergütung verbleibenden Bilanzgewinn i. H. v. 9.736.438,06 Euro wie folgt zu verwenden:

Einstellung in die gesetzliche Rücklage 945.300,00 EUR
Einstellung in andere Ergebnisrücklagen 5.474.200,00 EUR
Ausschüttung einer Dividende 3.033.355,38 EUR
Vortrag auf neue Rechnung 152,68 EUR
Bilanzgewinn 9.453.008,06 EUR

9. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren der DE Süd finden Eingang in die die mehrjährige Planung der Unternehmung. Kernleistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, Handelsspanne und das EBIT.

10. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die nicht finanziellen Leistungsindikatoren orientieren sich im Schwerpunkt am Service und den Beziehungen zu unseren Mitgliedern der Genossenschaft. Die inhaltliche Ausgestaltung ist u. a. auch in der Satzung festgehalten.

11. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f Abs. 4 HGB

Der Aufsichtsrat und Vorstand streben grundsätzlich die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen an. Die Frauenquote in der ersten Führungsebene beträgt 40 %, die in der zweiten Ebene 3,7 %. Der Aufsichtsrat hat eine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und Vorstand von 0 % festgelegt. Bei der Besetzung von Führungspositionen hat die persönliche Eignung als auch die fachliche Expertise wie Branchenerfahrung eine hohe Bedeutung. In der Branche, in der sich die DE Süd bewegt, ist traditionell der Anteil an Frauen sehr gering. Die Gremien der DE Süd würden sich aber darüber freuen, wenn zukünftige Führungsfunktionen mehr weibliche Bewerber hätten.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Die DE Süd ist durch ihr unternehmerisches Handeln marktüblichen Risiken ausgesetzt. Um diese Risiken adäquat bewerten und steuern zu können, wurde ein Risikomanagementsystem implementiert. Dieses beinhaltet den Zugang zu Brancheninformationen als auch internen Prozessen wie u. a. Planungen, Soll-Ist-Vergleiche und der Internen Revision.

Die Markt- und Branchenentwicklungen werden durch den Zukauf von Marktdaten sowie durch eigene Analysen genau beobachtet, damit wir uns rechtzeitig auf veränderte Marktbedingungen einstellen können.

Durch die kontinuierliche Optimierung interner Prozesse konnten Abläufe beschleunigt und Fehlerquellen reduziert werden. Die Risiken, denen die DE Süd ausgesetzt ist, werden in dem Analyse-Tool Qlik Sense und einem eigenen Risikomanagementsystem strukturiert, priorisiert und gezielt gesteuert. Durch das Controlling und die Interne Revision werden diese Daten permanent verarbeitet und überwacht.

Den Führungskräften stehen moderne Auswertungs- und Steuerungssysteme zur Verfügung.

Eine mehrjährige Unternehmensplanung bildet die Grundlage für regelmäßige Plan-Ist-Vergleiche. Investitionen, Kosten und Erlöse werden zentral geplant. Abweichungen werden diskutiert und in der Folge Maßnahmen auf Basis unserer Unternehmensstrategie eingeleitet und umgesetzt.

2. Risikobericht

Branchenrisiken

Der Konjunkturverlauf unserer Branche ist von wirtschaftlichen, politischen und sozialen Einflussfaktoren geprägt. Erschwerend wirken sich die fehlenden Kapazitäten und Fachkräfte auf das zu bearbeitende Volumen aus. Witterungsbedingte Einflüsse erhöhen zusätzlich das Branchenrisiko.

Marktrisiken

Aus dem Zusammenschluss verschiedener Lieferanten verschlechtert sich zunehmend die Verhandlungsposition auf der Einkaufsseite. Der Rückgang an Dachdecker- und Zimmererbetrieben erhöht die Absatzrisiken.

Ausfallrisiken

Im Debitorenmanagement arbeiten wir mit dem Kreditversicherer Allianz Trade zusammen. Außerdem stehen uns mit der Kreditmanagement-Software des Anbieters SERRALA moderne EDV-Systeme zur Verfügung, um unsere Kundenforderungen zu steuern und zu überwachen.

Für die Limit-Genehmigungen bestehen klare Regeln, die an die Limithöhe anknüpfen. Definierte Limit Überschreitungen werden an den Vorstand gemeldet, sodass ein frühzeitiges Eingreifen möglich ist.

Zinsänderungsrisiken

Die DE Süd hat keine verzinslichen Verbindlichkeiten. Vor diesem Hintergrund besteht kein Zinsänderungsrisiko.

Unternehmensrisiken, strategische Risiken

Der Rückgang des Umsatzes von 2023 zu 2022 und das daraus gesunkene Ergebnis verdeutlicht die Sensitivität auf Umsatzveränderungen und der Veränderung der Rohergebnismarge.

Die Warenverfügbarkeit stellt vor dem Hintergrund der weltweiten Verknüpfung und Einflussfaktoren ein Risiko dar.

Zusammenfassung

Die DE Süd ist branchenüblichen Risiken ausgesetzt. Um diesen zu begegnen, wurden eine Vielzahl von Maßnahmen und Regularien eingeführt. Für die DE Süd bestehen keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Sachverhalte. Die Risikopositionierung der DE Süd kann als ausgewogen bezeichnet werden.

3. Chancenbericht

Im Marktumfeld sehen wir im Bereich der erneuerbaren Energien und energetischer Sanierung weiteres Wachstumspotenzial. Der nach wie vor hohe Wohnraumbedarf bietet zusätzlich große Chancen sowohl für die DE Süd als auch für unsere Mitglieder. Mit dem Ausbau der Niederlassung Kaiserslautern bis Ende 2024 und der damit einhergehenden Sortimentserweiterung im Bereich Holzbaustoffe tragen wir dem Rechnung. Besondere Chancen für die DE Süd liegen in der fortlaufenden Digitalisierung interner Prozesse. So wurde z. B. in 2023 die Zahlungseingangsverbuchung automatisiert. In allen Geschäftsbereichen gibt es Maßnahmen und Projekte, um Abläufe und Prozesse noch effizienter zu gestalten.

Durch die Zentralisierung der Materialbeschaffung in ausgewählten Warengruppen können Warenbestände besser gesteuert und den Markgegebenheiten angepasst werden, zudem bietet dies die Chance, unsere Erträge weiter zu stabilisieren und Vorteile durch Sammeleinkäufe an unsere Mitglieder weiterzugeben.

Jederzeit verfolgen wir das Ziel, sich bietende Chancen konsequent zu prüfen und zu nutzen, um eine angemessene Förderung der Mitglieder unserer Genossenschaft zu gewährleisten.

4. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Für das Jahr 2024 gehen wir von einer stabilen Produktverfügbarkeit und einer sicheren Materialversorgung aus. In einigen Produktgruppen wird es jedoch zu leichten Preiserhöhungen kommen. Witterungsbedingt sind wir mit einem Umsatzrückgang in das Jahr 2024 gestartet, erst im April 2024 konnten wir erstmals ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen. Laut Stimmungsbarometer nach der Messe "Dach und Holz" scheint sich die Auftragslage der Handwerksbetriebe positiv zu entwickeln.

Bis zum Jahresende rechnen wir aufgrund gesunkener Materialpreise im Vergleich zum Vorjahr und rückläufiger Neubauzahlen mit einem leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr, eine verlässliche Prognose ist jedoch aufgrund der verschiedenen Faktoren und Unsicherheiten schwierig. Um den aktuellen Marktanforderungen gerecht zu werden und unseren Kunden effiziente Lösungen anbieten zu können, erweitern und optimieren wir kontinuierlich unser Produktsortiment. Unsere Strategie, auf Qualität und innovative Technologien zu setzen, verfolgen wir konsequent weiter. So wird das Jahr 2024 von digitaler Transformation und einer kundenorientierten Marktstrategie geprägt sein. Auch die Stärkung der Präsenz in Schlüsselregionen sowie die Förderung von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bleiben zentrale Säulen unserer Unternehmensstrategie.

 

Mannheim, den 31.05.2024

Der Vorstand

Stefan Egert

Björn Augustin

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat der DE Süd hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. So informierte sich der Aufsichtsratsvorsitzende regelmäßig über die wesentlichen Unternehmenskennzahlen der Genossenschaft und ihrer Tochtergesellschaften. In fünf gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand und in den unterjährigen internen Sitzungen des Aufsichtsrats wurden nicht nur die vordergründigen Unternehmensdaten analysiert, sondern auch die laufenden Planungen sowie die mittel- und langfristigen Prognosen diskutiert und bewertet.

Darüber hinaus wurden die nach Gesetz und Satzung erforderlichen Beschlüsse gefasst.

Die Generalversammlung fand am 07. Juli 2023 im Technik Museum Speyer statt. Zur Nachwahl für das verstorbene Aufsichtsratsmitglied Herr Rudolf Höglmeier stellte sich Herr Olaf Höhn für eine Wahlperiode von einem Jahr zur Verfügung. Zur Wahl standen Frank Metzler, Stefan Rank und Walter Rimmler. Alle Herren wurden einstimmig gewählt.

Durch Wahl der Mitarbeiter*innen der DE Süd wurden in 2023 erstmalig vier Arbeitnehmervertreter*innen in den Aufsichtsrat gewählt.

Die Funktionen wurden wie folgt beschlossen:

Aufsichtsratsvorsitzender

Veit Baudler Dipl.-Ing. (FH), Dachdeckermeister und Sachverständiger, Freiburg

Stellvertretender Vorsitzender

Manfred Feger, Dachdeckermeister, Kronberg

Aufsichtsratsmitglieder

Ludwig Held, Dachdeckermeister, Klempnermeister, Solarfachkraft und Sachverständiger, Reinheim

Thomas Heller, Dachdeckermeister, Mannheim

Olaf Höhn, Geschäftsführer, Köngen

Frank Metzler, Dipl.-Betriebswirt (BA), Geschäftsführer, Hinterzarten

Stefan Rank, Dachdeckermeister und Aufsichtsratsmitglied der ZEDACH eG, Weiden

Walter Rimmler, Dachdeckermeister und Spenglermeister, Heidelberg

Klaus-Dieter Bolz, Standort March-Hugstetten *

Karim Daniel Riadi, Standort Freiberg *

Julia Schmidt, Standort Chemnitz *

Stefan Stötzel, Standort Mannheim *

* Arbeitnehmervertreter

Eine wesentliche Prüfung durch den Aufsichtsrat galt dem aktuellen Lagebericht und dem vorliegenden Jahresabschluss 2023. Sämtliche Prüfungen ergaben keinen Anlass zu Beanstandungen. Darüber hinaus prüfte der Genossenschaftsverband den Jahresabschluss. Es liegt ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk vor.

Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag des Vorstands hinsichtlich der Verwendung des Bilanzgewinns zu. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung eine entsprechende Beschlussfassung.

Der Aufsichtsratsvorsitzende dankt allen Mitgliedern seines Gremiums sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Vorstand für ihren Einsatz und ihre Leistungen sowie den daraus resultierenden Erfolg im Geschäftsjahr 2023. Die Qualität der Arbeit des Vorstands und aller Beschäftigten wird als sehr gut und verantwortungsbewusst ohne nennenswerte Defizite bewertet. Ein besonderer Dank gilt auch den Genossenschaftsmitgliedern und Kunden, die durch ihre Unterstützung und ihr Vertrauen das gute Gesamtergebnis ermöglicht haben.

Die Genossenschaft konnte die Materialversorgung jederzeit auf hohem Niveau sicherstellen und darüber hinaus Service und Sortiment konsequent ausbauen. So hat sich das operative Geschäft auch 2023 erfolgreich behauptet. Dies zeigt, dass die Genossenschaft auf einem soliden und festen Fundament steht, das uns positiv in die Zukunft blicken lässt.

Gemeinsam mit unseren Mitgliedsbetrieben und einem engagierten DE Süd-Team werden wir uns den aktuellen Herausforderungen unserer Branche stellen und diese mit geeigneten Maßnahmen meistern.

 

Mannheim, 31.05.2024

Der Aufsichtsratsvorsitzende

Veit Baudler

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dachdecker-Einkauf Süd eG, Mannheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dachdecker-Einkauf Süd eG, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt II. 11. des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung und den Geschäftsbericht mit den darin getroffenen Aussagen.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahrsabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Genossenschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 21.06.2024

Genossenschaftsverband Bayern e.V.
Gesetzlicher Prüfungsverband

Udo Löw, Wirtschaftsprüfer

Martina Burzler-Kreft, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.