Solar-Dacheinkauf Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Roskowetz seit 18.6.2025 | Prokura |
Magnus Zimmer seit 18.6.2025 | Prokura |
Carsten Feik seit 18.6.2025 | Prokura |
Frank Käppler seit 31.7.2024 | Prokura |
Jonas Schönemann seit 31.7.2024 | Prokura |
Evelin Arnold seit 14.3.2024 | Prokura |
Benjamin Hasselbach seit 14.3.2024 | Prokura |
Eva Hartmann seit 14.8.2023 | Prokura |
Panagiotis Balaskas seit 14.8.2023 | Prokura |
Leonardo Ernesto Di Milia seit 24.2.2023 | Prokura |
Alexander Sels seit 24.2.2023 | Prokura |
Anja Schätzle seit 26.10.2022 | Prokura |
Thomas Krautsieder seit 11.4.2022 | Prokura |
Ralf Baier seit 11.4.2022 | Prokura |
Salim Arslan seit 11.4.2022 | Prokura |
Michael Wohlgemuth seit 2.12.2021 | Prokura |
Martin Börner seit 2.12.2021 | Prokura |
Torsten Raupach seit 29.10.2021 | Prokura |
Dennis Ulbrich seit 29.10.2021 | Prokura |
Markus Wolff seit 29.10.2021 | Prokura |
Sam Peter seit 29.10.2021 | Prokura |
Andreas Pielmeier seit 29.10.2021 | Prokura |
Björn Marco Helbing seit 29.10.2021 | Prokura |
Dominik Kumar seit 29.10.2021 | Prokura |
Florian Mühlberger seit 29.10.2021 | Prokura |
Thomas Burbach seit 29.10.2021 | Prokura |
Oliver Wiese seit 29.10.2021 | Prokura |
Christian Winkler seit 29.10.2021 | Prokura |
Björn Augustin seit 9.2.2021 | Vorstandsmitglied |
Stefan Egert seit 13.7.2020 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dachdecker-Einkauf Süd eGMannheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. BilanzAktiva
Passiva
2. Gewinn- und Verlustrechnung Für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
3. AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss 2023 der Dachdecker-Einkauf Süd eG Sitz: Mannheim Registergericht: Mannheim Genossenschaftsregister: Nr. 64 wurde nach den geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergeben sich keine Veränderungen. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 275 Abs. 2 HGB. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungswert von 250,00 Euro im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis über 250,00 Euro bis 800,00 Euro werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens wurde im Anlagenspiegel dargestellt. Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgte eine Abwertung auf den beizulegenden Wert. Zur Deckung einer gewährten Pensionszusage wurde eine Lebensversicherung abgeschlossen. Die Rückdeckungsansprüche der nicht verpfändeten Lebensversicherungen sind mit dem Deckungskapital zzgl. der Gewinnbeteiligungen unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 2,25 % p.a. bilanziert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten und die Fertigen Erzeugnisse und Waren zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Einbeziehung der Anschaffungsnebenkosten bzw. mit dem niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Ein Abschlag für Skonti und Boni wurde in Höhe von 8,2 % (Vorjahr 8,9%) vorgenommen. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Anschaffungskosten (Nennwert) angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungen wurden zeitanteilig vorgenommen. Für die aktive Latenz aus der Gesamtdifferenzbetrachtung wurde das Ansatzwahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt. Die latenten Steuern beruhen auf Vermögensgegenständen und Schuldposten (Finanzanlagen, Pensionsrückstellungen, sonstige Rückstellungen). Es handelt sich in allen Fällen um temporäre bzw. quasi temporäre aktive Latenzen. In der Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich eine aktive Latenz, die, gemessen an der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, von untergeordneter Bedeutung ist. Der maßgebliche Steuersatz beziffert sich auf 29,83 %. Das Eigenkapital, im Wesentlichen in Form der einbezahlten Geschäftsguthaben, der Rücklagen und des Bilanzgewinns wurde in Höhe des Nennwertes angesetzt. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren sowie nach dem Ansammlungsverfahren (sog. Projected Unit Credit Method) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Zukünftige Rentenerhöhungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen in Höhe von 1,82% berücksichtigt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,78 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 71 (Vorjahr. TEUR 12). Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie Vorjahre betreffende, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungen wurden zeitanteilig vorgenommen. Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres (einschließlich Abschreibungsmethoden) wurde nicht abgewichen. III. Erläuterungen einzelner BilanzpositionenAKTIVA 1. Entwicklung des Anlagevermögens
D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz Die Genossenschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen (Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB)
* vorläufiger Jahresabschluss zum
31.12.2023
Von den Forderungen und sonstigen Vermögengegenstände haben eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr:
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den geleisteten Anzahlungen auf Vorräte und den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
In den Rechnungsabgrenzungsposten sind 506,00 Euro (Vorjahr 844,00 Euro) Damnum für aufgenommene Darlehen enthalten. Eigenkapital Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bestehen rückständig fällige Pflichteinzahlungen in Höhe von 1.413.614,94 Euro. Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
Pensionsrückstellungen Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Soweit die Vermögensgegenstände ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind, werden sie mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des angelegten Vermögens beträgt EUR 70.937,97 (Vorjahr: 69.381,38Euro) und entspricht dem Wert des Deckungskapitals. Dementsprechend ergibt sich gemäß § 246 abs. 2 Satz 2 HGB folgender saldierter Ausweis in der Bilanz:
Sonstige Rückstellungen
Die Personalrückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiter-prämien (Gewinnbeteiligungen und Tantiemen), Urlaubs- und Überstundenansprüche und Jubiläumszahlungen. Rückstellungen für Betriebsjubiläen sind, den Vorschriften des BilMoG entsprechend, mit dem ihrer angenommenen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellung für ausstehende Rechnungen, für die Archivierung Geschäftsunterlagen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Kosten für die Generalversammlung. Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr bzw. über 1 Jahr:
In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
Von den Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert:
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB: Haftungsverhältnisse resultieren aus der Inanspruchnahme von Avalen bzw. aus Rückgriffsansprüchen des Sicherungsgebers. Zum Bilanzstichtag liegt eine Inanspruchnahme von Avalen durch die Gesellschaft in Höhe von T€ 454.689,19 (Vj.: T€ 129.689,19) vor. II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende außergewöhnliche neutrale periodenfremde/ Erträge und Aufwendungen enthalten: 2. Sonstige betriebliche Erträge
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den nachfolgenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge und Aufwendungen aus / an verbundene(n) Unternehmen enthalten:
E. Sonstige Angaben Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wurden durchschnittlich 24 Auszubildende beschäftigt. Mitgliederbewegung
*) Verminderung mit negativen Vorzeichen
Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes Genossenschaftsverband Bayern e.V. Türkenstraße 22 - 24 80333 München Mitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname) Stefan Egert, Dipl.-Kaufmann Björn Augustin, Kaufmann Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname)
ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss (9.452.281,89 Euro) - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages (726,17 Euro) - den verbleibenden Bilanzgewinn (9.453.008,06 Euro) wie folgt zu verwenden:
Mannheim, 31.05.2024 Dachdecker-Einkauf
Süd eG
Der Vorstand Egert Augustin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung vom 21. Juni 2024 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Dachdecker-Einkauf Süd eGI. Grundlagen der Genossenschaft Als marktorientierte Organisation sind wir in Baden, der Pfalz, Württemberg, Bayern, Hessen und Sachsen sowie Tochterunternehmen in Tschechien und Polen tätig. Ebenfalls halten wir Beteilungen der ZEDACH-Gruppe. Unsere Geschäftstätigkeit umfasst den Handel und den Verkauf von Bedachungsmaterial. II. Wirtschaftsbericht 1. Allgemeine konjunkturelle Lage Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr, in dem es noch einen Anstieg um 1,8 % gegeben hatte. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", erläuterte Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland." Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem Einbruch im ersten Corona-Jahr 2020 geriet 2023 ins Stocken. Wirtschaftswachstum 2024: unterschiedliche Prognosen Für 2024 fallen die BIP-Prognosen sehr unterschiedlich aus. Das ifo Institut hält ein Wachstum von 0,7 % für möglich, geringer als zuvor erwartet. "Mit dem im Haushaltsausschuss vereinbarten Bundeshaushalt wurden nach unserer Schätzung zusätzliche Einsparungen in Höhe von knapp 19 Milliarden Euro beschlossen", begründete ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser die Prognose. "Unternehmen und Haushalte werden mehr belastet oder weniger entlastet und die Staatsausgaben werden gekürzt." Deutlich pessimistischer zeigt sich das gewerkschaftsnahe Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und rechnet für 2024 mit einem erneuten Rückgang um 0,3 %. "Hoffnung auf eine Erholung der Konjunktur gibt es erst in Richtung zweiter Jahreshälfte, wenn steigende Löhne und eine weiter fallende Inflation die Kaufkraft der Privathaushalte stützen", sagte der wissenschaftliche IMK- Direktor Sebastian Dullien. Dienstleistungsbereiche als Wachstumsstütze 2023 Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber schwächer aus als in den beiden Vorjahren. Im verarbeitenden Gewerbe kamen positive Impulse vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Hingegen nahm der private Konsum preisbereinigt um 0,8 % gegenüber 2022 ab. Dies dürfte auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Staatliche Finanzierungsdefizite sinken weiter Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP ergibt sich für den Staat eine Defizitquote von 2 %, deutlich niedriger als in den drei Vorjahren. 2. Branchenentwicklung Konjunkturlage im Bauhauptgewerbe Die Bauindustrie musste 2023 ein Umsatzminus von 5,3 % bei einem Gesamtumsatz von 162,5 Milliarden Euro verbuchen. Im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau ist die Branche mit einem blauen Auge davongekommen, dort sind die Umsätze nur leicht zurückgegangen. ",Im Wohnungsbau sieht es allerdings dramatisch aus. Die Umsätze sind um 12 % regelrecht eingebrochen", mit diesen Worten kommentiert Bauindustrie-Präsident Peter Hübner im Interview mit der FAZ das vergangene Baujahr. Auch der Blick auf das Jahr 2024 ist getrübt: "Wir gehen davon aus, dass der Umsatz im Wohnungsbau um weitere 12 % fällt. Der öffentliche Bau und der Wirtschaftsbau werden vermutlich wieder leicht wachsen, unterm Strich wird die Bauindustrie aber nochmals ein reales Umsatzminus von 3,5 % verzeichnen". Fertigungszahlen im Wohnungsbau stark rückläufig Positive Signale mit Umsatzsteigerungen kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. Pessimistisch zeigt sich Peter Hübner hingegen bei den Fertigungszahlen zum Wohnungsbau. "Wir schätzen, dass 2023 etwa 270.000 Wohnungen fertig gestellt wurden, 2024 dürfte die Zahl weiter sinken auf rund 200.000." Die Politik müsse die Rahmenbedingungen für mehr Verlässlichkeit und Investitionssicherheit schaffen. Die immer wieder unsichere Finanzierung von Fördermitteln durch den Bund und die gestiegenen Zinsen sorgen für Zurückhaltung im Bereich Mehrfamilienhäuser und bei privaten Bauherren. Als Gegenmaßnahme hat die Bundesregierung Anfang 2024 ein KfW-Förderprogramm für bezahlbaren Wohnungsbau im Umfang von 2 Milliarden Euro aufgelegt. Die Förderung soll so zügig wie möglich beginnen. Öffentlicher Bau und Wirtschaftshochbau Ein Lichtblick ist der öffentliche Bau. Hier gehen Bund, Länder und Kommunen voran. Für 2023 rechnet der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) im öffentlichen Hochbau mit einem Umsatz bei gut 9 Milliarden Euro, real ein Plus von knapp 4 %. Im Wirtschaftshochbau schlägt sich hingegen die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar in einem Umsatzminus von 1 % nieder. Auch hier bremsen die Zinsentwicklung und die Energiepreisentwicklung die Investitionsneigung ein. Der Orderzugang blieb im Wirtschaftshochbau im Jahresverlauf 2023 auch schwach ausgeprägt. Zuletzt haben Großprojekte das Ergebnis noch aufgebessert, per Saldo sind es aber rund 3 % weniger Aufträge als im Vorjahr. Leichter Rückgang bei Beschäftigten Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten bleiben per Saldo auch für die Beschäftigung nicht ohne Folgen: Nach einem Jahrzehnt des stetigen Beschäftigungsaufbaus auf 926.700 Mitarbeiter in 2022 rechnet der ZDB für 2023 mit einem leichten Rückgang auf 920.000 Beschäftigte. Für 2024 wird ein deutlicherer Rückgang um 30.000 Beschäftigte erwartet, mit weiterem Abwärtspotenzial. Bis zu 2,7 Millionen neue Wohnungen Politik und Bauverbände schauen wie gebannt fast ausschließlich auf den Neubau und wie er sich fördern lässt. Dabei haben die Deutschlandstudien von TU Darmstadt und Pestel Institut bereits 2016 und 2019 aufgezeigt, wo es große räumliche Reserven gibt - bei der Dachaufstockung, vor allem in den Städten. Obwohl vieles für die Aufstockung im Bestand spricht, fehlt bislang der politische Wille in Sachen Rahmenbedingungen und Förderung, was angesichts des Potenzials erstaunlich ist. Konjunkturlage bei Dachdeckern und Zimmerern Bei den Dachdeckern werden sich die Umsätze 2023 auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Die schwarze Null steht, womöglich ergibt sich ein kleines Plus. Holzbau Deutschland prognostiziert im aktuellen Lagebericht für 2023 dank des hohen Auftragsüberhangs beim Bauen im Bestand ein Umsatzplus von 4 %. Im Dachhandwerk konnten die Umsätze trotz der beginnenden Krise im Neubau auf hohem Niveau gehalten werden. Wer viel mit einzelnen Betrieben spricht, der hört sehr wenig von Problemen, hingegen viel mehr von vollen Auftragsbüchern bis weit ins Jahr 2024 hinein. Das kann auch der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) im Grundsatz bestätigen. Es hat damit zu tun, dass der Neubau laut ZVDH-Betriebsumfragen zuletzt nur rund ein Viertel der Aufträge ausmachte. Die Geschäftsfelder energetische Dachsanierung und PV-Anlagen erweisen sich als sehr stabil mit Tendenz zu weiterem Wachstum. Das gilt auf niedrigerem Niveau auch für die Dachbegrünung. Die Energiewende bleibt der Auftragstreiber Auch wenn sich die allgemeinen Konjunkturaussichten für 2024 eingetrübt haben, für die Dachdecker und Zimmerer überwiegen die Chancen. Der Hauptgrund bleibt weiterhin der starke Markt für die energetische Dachsanierung sowie für Dachausbau und Dachaufstockung. Denn die von der Bundesregierung eingeleitete Energiewende ist unumkehrbar. Der Kampf gegen den Klimawandel bleibt ein zentrales Zukunftsthema. Klimaschutz, Energieerzeugen und Energiesparen - all das ist verbunden mit der energetischen Dachsanierung. Die Politik forciert diese Entwicklung trotz aller Haushaltsprobleme. So wird der Klimafonds zwar gekürzt, aber die Förderungen im Bereich energetische Sanierung wohl nicht zurückgefahren und im Bereich Neubau sogar erhöht. Die leichten Kürzungen bei der Einspeisevergütung für PV-Anlagen ab Februar 2024 fallen hingegen kaum ins Gewicht. Auch bei Zimmerern gut gefüllte Auftragsbücher Auch die Zimmerer sind positiv gestimmt. Besonders erfreulich ist die Zunahme der Holzbauquote auf 6 % bei Mehrfamilienhäusern. "Die Auftragsbücher sind gefüllt und die Stimmung in den Betrieben ist gut", erklärte Peter Aicher, Vorsitzender von Holzbau Deutschland, auf der jüngsten Fachversammlung des Verbandes. "Wenngleich die Nachfrage nach Ein- und Zweifamilienhäusern zurückgeht, so wird der Holzbau durch zunehmende Modernisierungsmaßnahmen gestützt." Diese kommen nicht nur in Form von energetischen Sanierungen vor, sondern auch als Aus- und Umbauten bestehender Gebäude. "In Zukunft", zeigte sich Peter Aicher überzeugt, "wird das serielle Sanieren und modulare Bauen im Holzbau eine immer größere Rolle spielen." Herausforderung Fachkräftemangel Probleme haben die Betriebe vor allem damit, die Anfragen und Aufträge der Kunden abzuarbeiten, denn vielerorts fehlen Azubis und Fachkräfte. Und das, wo doch die Dachdecker und Zimmerer, so wünscht es die Bundesregierung, maßgeblich die Energiewende mitgestalten sollen. Hauptthema ist und bleibt der demografische Wandel. Laut ZVDH verlor das Dachdeckerhandwerk 2022 bereits 879 gewerbliche Mitarbeiter und in 2023 über 808 bis Ende November, die aus Altergründen ausschieden. Bis 2030 verliert das Gewerk auf diese Weise 15 % der gewerblichen Mitarbeiter. Ein Trend, der sich über Ausbildung nicht vollständig auffangen lässt. Ausbildungszahlen leicht ansteigend 8490 Auszubildende gab es Ende 2023 über alle drei Lehrjahre hinweg im Dachdeckerhandwerk. Das ist laut ZVDH ein leichter Anstieg von 0,75 % gegenüber 2022. Bei den Lehrlingen im ersten Ausbildungsjahr gab es hingegen erneut ein Minus von 1,37 %. Dass es trotzdem insgesamt zu einem Plus kam, ist der über alle Ausbildungsjahre hinweg gesunkenen Abbrecherquote geschuldet. Erfreulich ist zudem die um 32 % gestiegene Zahl weiblicher Azubis im Dachdeckerhandwerk. Waren es 2022 erst 265 Frauen, sind es inzwischen bereits 350. Quellenangaben: Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html, Ifo Institut: https://www.ifo.de/pressemitteilung/2024-01-24/ifo-institut-kappt-wachstums-prognose-fuer-2024, IMK: https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-2024-droht-erneute-schrumpfung-des-bip-54566.htm, ZDB: https://www.zdb.de/meldungen/baukonjunktur-2023-2024-zwischen-fachkraeftemangel-und-kurzarbeit-1, Bauindustrie: https://www.bauindustrie.de/themen/artikel/wir-wollen-nicht-gepampert-werden-wir-brauchen-investitionen, Dachdecker allgemein: Interviews mit Felix Fink und Claudia Büttner vom ZVDH, Dachdecker Ausbildung: https://dachdecker. org/presse/presseservice/pressemitteilungen/positiver-trend-im-dachdeckerhandwerk-steigerung-der-azubizahlen-7907642/, Zimmerer: https://www.holzbau-deutschland.de/fileadmin/user_upload/eingebundene_Downloads/Lagebericht_2023_mit_Statistiken.pdf 3. Marktstellung und Wettbewerbssituation Die DE Süd hat in den folgenden Niederlassungen in Deutschland einen Umsatz inkl. Kooperationsumsätzen vor Erlösschmälerungen wie Skonti und WRV von 426,2 Mio. € erzielt.
4. Geschäftsverlauf Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich auf folgende Warengruppen, deren Anteil am Gesamtumsatz sich wie folgt zusammensetzt:
Bereits gegen Ende des sehr positiven Geschäftsjahres 2022 zeichneten sich Veränderungen im Marktumfeld der DE Süd ab. So sank der Umsatz in unseren Niederlassungen im Jahr 2023 um 10,8 %, da veränderte Rahmenbedingungen und steigende Zinsen zu Verunsicherung und Zurückhaltung im Markt führten. Die Mitgliedsunternehmen verfügten größtenteils über Auftragsüberhänge aus dem Vorjahr, das Material für diese Bauvorhaben wurde aus Sorge vor mangelnder Verfügbarkeit teilweise bereits im Jahr 2022 bestellt und ausgeliefert. Auch reduzierten einige Mitglieder ihre in 2022 aufgebauten Lagerbestände in 2023 wieder. Insbesondere im Steildachbereich führten die oben genannten Vorzieheffekte in Verbindung mit Preisnachlässen in den ersten beiden Quartalen zu deutlichen Umsatzrückgängen gegenüber dem Vorjahr. Dennoch starteten wir zuversichtlich in das Jahr 2023. Fast alle Produkte waren Anfang 2023 wieder verfügbar, die Lieferzeiten entspannten sich und in der Folge sanken die Preise in einigen Produktgruppen. Konsequent bauten wir unser Sortiment aus und setzten auf Investitionen in Lagerlogistik und Dienstleistungsangebote für unsere Kunden und Mitglieder. Im Folgenden gehen wir auf die Entwicklung in unseren Fachbereichen ein. Aus den Fachbereichen Erneuerbare Energien Im Produktbereich Photovoltaik/Erneuerbare Energien erlebten wir eine starke Veränderung des Marktes in 2023. Unsere Strategie, nur auf qualitativ hochwertige Komponenten und Hersteller zu setzen, zahlt sich aus. Allerdings sind auch im Solarbereich Preisnachlässe seitens der Modul- und Wechselrichterhersteller zu verzeichnen. Insbesondere das Thema energetische Sanierung bleibt erfolgversprechend. Indach-Lösungen runden das Sortiment ab, Komponenten wie Wechselrichter und Speicher sind wieder mit normalen Lieferzeiten verfügbar, zudem wurde das Solar-Zentrallager in Niederdorfelden ausgebaut und optimiert. Metallprofile Dach und Wand Der Fachbereich Metallprofile Dach und Wand wurde weiter ausgebaut. Neben den bekannten Segmenten Sandwichelemente und Trapezbleche wurde das Tätigkeitsfeld um die Spenglertechnik erweitert und ein entsprechender Maschinenpark für die Vorfertigung von Scharen und Kantteilen installiert. Fassade Im Fachbereich Fassade haben wir vor allem im 4. Quartal eine deutliche Belebung des Geschäftes erfahren, so dass wir in diesem Produktbereich mit einem leichten Umsatzplus abschließen konnten. Besonders hervorzuheben ist, dass wir aufgrund der sehr guten Marktbearbeitung seit 2023 das Produktportfolio erweitern konnten und als Trespa Leithändler das Lagersortiment ausgebaut haben. HSH Dämmtechnik Die im Jahr 2021 erworbene HSH Dämmtechnik GmbH hat den bereits im Jahr 2022 eingeschlagenen Weg konsequent fortgesetzt. Zusätzlich wurde das Produktportfolio erweitert und an die Bedürfnisse der Dachdecker- und Zimmereibetriebe angepasst. Produktinnovationen wie das HSH Attika-Dämmelement werden von den Kunden sehr gut angenommen und mit steigender Tendenz nachgefragt. Seit Herbst 2023 verstärkt Herr Daniel Erbert als Geschäftsführer die HSH Dämmtechnik GmbH. Investitionen 2023 haben wir in unsere betriebliche Infrastruktur investiert und auch gezielte Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen ergriffen. So wurden im Jahr 2023 insgesamt drei Sattelzugmaschinen erworben, die neben den klassischen Bedachungsmaterialien auch Langholz bis zu einer Länge von 14,5 m transportieren können. Zusätzlich bieten wir mit diesen Fahrzeugen einen Hochkranservice für unsere Mitglieder an. Die Anschaffung der neuen Sattelzugmaschinen ermöglicht nicht nur den effizienten Transport von Bedachungsmaterialien. Durch die Bündelung von Transporten und den Einsatz moderner Fahrzeugtechnik wollen wir unseren CO 2 -Ausstoß reduzieren. In unseren Niederlassungen haben wir verstärkt auf erneuerbare Energien gesetzt und dort, wo es möglich war, Photovoltaikanlagen auf den Hallendächern installiert. Diese Investitionen in Solarenergie tragen nicht nur zur Deckung unseres eigenen Energiebedarfs bei, sondern reduzieren auch unseren CO 2 -Fußabdruck und fördern die Nutzung sauberer, nachhaltiger Energie. Die Investitionen in moderne Regal- und Lagertechnik dienen nicht nur der Optimierung unseres Servicelevels, sondern auch der effizienten Nutzung von Lagerflächen und Ressourcen. Die Investitionen sind Teil unserer langfristigen Strategie, Nachhaltigkeit in allen Geschäftsbereichen zu fördern. Wir sind davon überzeugt, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern langfristig auch ökonomische Vorteile und eine positive Wahrnehmung in der Gesellschaft mit sich bringt. Niederlassungen mit dem stärksten Wachstum Die Niederlassungen München mit 3,8 % und Niederdorfelden mit 4,4 % haben sich im Geschäftsjahr 2023 gegen den Trend positiv entwickelt. Auch die neue Niederlassung in Heidelberg hat sich sehr erfreulich entwickelt. Das zusätzliche Holzsortiment für die Region Rhein-Neckar wird von unseren Mitgliedern gut angenommen. Den größten Umsatzrückgang musste unsere Niederlassung in Ingolstadt hinnehmen. Die unterschiedlichen Entwicklungen können jedoch nur unter Berücksichtigung der regionalen Einflüsse und Marktgegebenheiten objektiv beurteilt werden. Vor dem Hintergrund bekannter Marktdaten hat die Genossenschaft ihren hohen Marktanteil insgesamt weiter behaupten können. Die ausländischen Tochtergesellschaften erarbeiteten zusammen einen Umsatz von 23,88 Millionen Euro. DEK-POL Unter sehr schwierigen Marktbedingungen hatte unser Tochterunternehmen DEK-POL in Polen einen Umsatzrückgang von ca. 20,31 % zu verzeichnen. Hohe Inflation, eine hohe Zahl von Insolvenzen und abwandernde Arbeitskräfte beeinträchtigten die Entwicklung der Dachbaubranche. Wegen der beengten Platzverhältnisse vor Ort und um die Erweiterung des zukünftigen Produktportfolios ermöglichen zu können, wurden ca. 1 Million Euro in ein anliegendes Grundstück und den Neubau einer zusätzlichen neuen Lagerhalle investiert. STAV-INVEST In Tschechien verzeichnet die STAV-INVEST einen Umsatzrückgang von 11,4 %. Wir haben jedoch nach eigener Recherche unsere Marktanteile in unseren Vertriebsregionen halten bzw. leicht erhöhen können. Zum Jahresende verabschiedeten wir den langjährigen Geschäftsführer der STAV-INVEST, Herrn Vratislav Kroc sen. in den Ruhestand. Wir freuen uns, dass ab 2024 der langjährige Einkaufsleiter, Herr Jiří Hlom, als zweiter Geschäftsführer neben Herrn Vratislav Kroc jr. gewonnen werden konnte. 5. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Das Geschäftsjahr 2023 war von schwierigen Rahmenbedingungen und Zurückhaltung am Markt geprägt. So verzeichneten unsere Niederlassungen 2023 einen Umsatzrückgang in Höhe von 10,8 %. Die eingeleiteten Maßnahmen wie die Sortimentsoptimierung, der Ausbau der Logistik und die Ausweitung unseres Dienstleistungsangebots bieten unseren Mitgliedern und Kunden einen Mehrwert und stärken die Bindung an die DE Süd. Auf diesem Fundament bauen wir auf und sind gut gerüstet für aktuelle und künftige Herausforderungen. 2382 Betriebe zählten Ende 2023 zu den Mitgliedern der DE Süd, nachdem es im Vorjahr 2353 waren. Das Mitgliederwachstum ist ein Zeichen für die Zufriedenheit unserer Kunden. Wir werden kontinuierlich weiter an unserem Ziel arbeiten, Kundenzufriedenheit zu steigern und unser Produkt- und Serviceangebot weiter auszubauen. Mitglieder
6. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme von 183,2 Millionen Euro aus 2022 hat sich in 2023 auf 182,6 Millionen Euro reduziert, während sich die Eigenkapitalquote von 78,5 % auf 83,7 % erhöhte. Gleichzeitig erhöhte sich das Sachanlagevermögen von 63,6 Millionen Euro auf 68,8 Millionen Euro. Die Investitionen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 10,2 Millionen Euro, wobei der Schwerpunkt auf der Anschaffung weiterer LKWs lag. Das Finanzanlagevermögen erhöhte sich von 9,9 Millionen Euro auf 10,9 Millionen Euro, während sich das Vorratsvermögen von 38,2 Millionen Euro auf 35,8 Millionen Euro verringerte. Damit reduzierte sich der relative Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme von 20,8% auf 19,6%. Einen Rückgang verzeichneten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese reduzierten sich von 39,1 Millionen Euro auf 36,2 Millionen Euro in 2023. Die Kassenpositionen reduzierten sich von 32,5 Millionen Euro auf 30,4 Millionen Euro in 2023. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Die Vermögenslage ist als sehr gut zu bezeichnen. In 2023 wurden keine Kreditlinien in Anspruch genommen. 7. Personal Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ein wichtiger Baustein für den Erfolg der DE Süd. Eine exzellente Ausbildung und kontinuierliche Weiterbildung sind Garanten für den Erfolg der gesamten Genossenschaft. Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat sich von 537 um 21 auf 558 erhöht. Die Optimierung der technischen Ausstattung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte neben der Ausbildung und dem Know-how-Transfer hohe Priorität. 8. Ertragslage Das Rohergebnis ging von 83,4 auf 73,2 Millionen Euro zurück. Die Warenrückvergütung an unsere Mitglieder verringerte sich aufgrund des niedrigeren Umsatzvolumens und einer Sonderwarenrückvergütung von 0,5 % in 2022 auf 9,4 Millionen Euro (Vorjahr 12,4 Millionen Euro) Der Personalaufwand erhöhte sich um 1 Million Euro auf 38 Millionen Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Millionen Euro auf 23,0 Millionen Euro in 2023 reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus den gesunkenen Abschreibungen. Die Warenrückvergütung bleibt auch im Jahr 2023 stabil bei 3 % und bietet eine verlässliche Grundlage für unsere 2382 Mitglieder. Vor dem Hintergrund des Ergebnisses 2023 werden der Vorstand und Aufsichtsrat der Generalversammlung zudem vorschlagen, eine Sonderdividende in Höhe von 1,5 % zu zahlen. Die Summe der Vergütung aus Warenumsatz und Dividende für die beteiligten Mitgliedsbetriebe reduzierte sich um 3 Millionen Euro auf 12,4 Millionen Euro gegenüber 15,4 Millionen Euro im Vorjahr. Der Jahresüberschuss reduzierte sich von 15 Millionen Euro auf 9,7 Millionen Euro. Vorschlag für die Gewinnverwendung Der Vorstand schlägt der Generalversammlung vor, den nach Abzug der Warenrückvergütung verbleibenden Bilanzgewinn i. H. v. 9.736.438,06 Euro wie folgt zu verwenden:
9. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren der DE Süd finden Eingang in die die mehrjährige Planung der Unternehmung. Kernleistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, Handelsspanne und das EBIT. 10. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die nicht finanziellen Leistungsindikatoren orientieren sich im Schwerpunkt am Service und den Beziehungen zu unseren Mitgliedern der Genossenschaft. Die inhaltliche Ausgestaltung ist u. a. auch in der Satzung festgehalten. 11. Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f Abs. 4 HGB Der Aufsichtsrat und Vorstand streben grundsätzlich die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen an. Die Frauenquote in der ersten Führungsebene beträgt 40 %, die in der zweiten Ebene 3,7 %. Der Aufsichtsrat hat eine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und Vorstand von 0 % festgelegt. Bei der Besetzung von Führungspositionen hat die persönliche Eignung als auch die fachliche Expertise wie Branchenerfahrung eine hohe Bedeutung. In der Branche, in der sich die DE Süd bewegt, ist traditionell der Anteil an Frauen sehr gering. Die Gremien der DE Süd würden sich aber darüber freuen, wenn zukünftige Führungsfunktionen mehr weibliche Bewerber hätten. III. Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Die DE Süd ist durch ihr unternehmerisches Handeln marktüblichen Risiken ausgesetzt. Um diese Risiken adäquat bewerten und steuern zu können, wurde ein Risikomanagementsystem implementiert. Dieses beinhaltet den Zugang zu Brancheninformationen als auch internen Prozessen wie u. a. Planungen, Soll-Ist-Vergleiche und der Internen Revision. Die Markt- und Branchenentwicklungen werden durch den Zukauf von Marktdaten sowie durch eigene Analysen genau beobachtet, damit wir uns rechtzeitig auf veränderte Marktbedingungen einstellen können. Durch die kontinuierliche Optimierung interner Prozesse konnten Abläufe beschleunigt und Fehlerquellen reduziert werden. Die Risiken, denen die DE Süd ausgesetzt ist, werden in dem Analyse-Tool Qlik Sense und einem eigenen Risikomanagementsystem strukturiert, priorisiert und gezielt gesteuert. Durch das Controlling und die Interne Revision werden diese Daten permanent verarbeitet und überwacht. Den Führungskräften stehen moderne Auswertungs- und Steuerungssysteme zur Verfügung. Eine mehrjährige Unternehmensplanung bildet die Grundlage für regelmäßige Plan-Ist-Vergleiche. Investitionen, Kosten und Erlöse werden zentral geplant. Abweichungen werden diskutiert und in der Folge Maßnahmen auf Basis unserer Unternehmensstrategie eingeleitet und umgesetzt. 2. Risikobericht Branchenrisiken Der Konjunkturverlauf unserer Branche ist von wirtschaftlichen, politischen und sozialen Einflussfaktoren geprägt. Erschwerend wirken sich die fehlenden Kapazitäten und Fachkräfte auf das zu bearbeitende Volumen aus. Witterungsbedingte Einflüsse erhöhen zusätzlich das Branchenrisiko. Marktrisiken Aus dem Zusammenschluss verschiedener Lieferanten verschlechtert sich zunehmend die Verhandlungsposition auf der Einkaufsseite. Der Rückgang an Dachdecker- und Zimmererbetrieben erhöht die Absatzrisiken. Ausfallrisiken Im Debitorenmanagement arbeiten wir mit dem Kreditversicherer Allianz Trade zusammen. Außerdem stehen uns mit der Kreditmanagement-Software des Anbieters SERRALA moderne EDV-Systeme zur Verfügung, um unsere Kundenforderungen zu steuern und zu überwachen. Für die Limit-Genehmigungen bestehen klare Regeln, die an die Limithöhe anknüpfen. Definierte Limit Überschreitungen werden an den Vorstand gemeldet, sodass ein frühzeitiges Eingreifen möglich ist. Zinsänderungsrisiken Die DE Süd hat keine verzinslichen Verbindlichkeiten. Vor diesem Hintergrund besteht kein Zinsänderungsrisiko. Unternehmensrisiken, strategische Risiken Der Rückgang des Umsatzes von 2023 zu 2022 und das daraus gesunkene Ergebnis verdeutlicht die Sensitivität auf Umsatzveränderungen und der Veränderung der Rohergebnismarge. Die Warenverfügbarkeit stellt vor dem Hintergrund der weltweiten Verknüpfung und Einflussfaktoren ein Risiko dar. Zusammenfassung Die DE Süd ist branchenüblichen Risiken ausgesetzt. Um diesen zu begegnen, wurden eine Vielzahl von Maßnahmen und Regularien eingeführt. Für die DE Süd bestehen keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Sachverhalte. Die Risikopositionierung der DE Süd kann als ausgewogen bezeichnet werden. 3. Chancenbericht Im Marktumfeld sehen wir im Bereich der erneuerbaren Energien und energetischer Sanierung weiteres Wachstumspotenzial. Der nach wie vor hohe Wohnraumbedarf bietet zusätzlich große Chancen sowohl für die DE Süd als auch für unsere Mitglieder. Mit dem Ausbau der Niederlassung Kaiserslautern bis Ende 2024 und der damit einhergehenden Sortimentserweiterung im Bereich Holzbaustoffe tragen wir dem Rechnung. Besondere Chancen für die DE Süd liegen in der fortlaufenden Digitalisierung interner Prozesse. So wurde z. B. in 2023 die Zahlungseingangsverbuchung automatisiert. In allen Geschäftsbereichen gibt es Maßnahmen und Projekte, um Abläufe und Prozesse noch effizienter zu gestalten. Durch die Zentralisierung der Materialbeschaffung in ausgewählten Warengruppen können Warenbestände besser gesteuert und den Markgegebenheiten angepasst werden, zudem bietet dies die Chance, unsere Erträge weiter zu stabilisieren und Vorteile durch Sammeleinkäufe an unsere Mitglieder weiterzugeben. Jederzeit verfolgen wir das Ziel, sich bietende Chancen konsequent zu prüfen und zu nutzen, um eine angemessene Förderung der Mitglieder unserer Genossenschaft zu gewährleisten. 4. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Für das Jahr 2024 gehen wir von einer stabilen Produktverfügbarkeit und einer sicheren Materialversorgung aus. In einigen Produktgruppen wird es jedoch zu leichten Preiserhöhungen kommen. Witterungsbedingt sind wir mit einem Umsatzrückgang in das Jahr 2024 gestartet, erst im April 2024 konnten wir erstmals ein Umsatzplus gegenüber dem Vorjahresmonat verzeichnen. Laut Stimmungsbarometer nach der Messe "Dach und Holz" scheint sich die Auftragslage der Handwerksbetriebe positiv zu entwickeln. Bis zum Jahresende rechnen wir aufgrund gesunkener Materialpreise im Vergleich zum Vorjahr und rückläufiger Neubauzahlen mit einem leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr, eine verlässliche Prognose ist jedoch aufgrund der verschiedenen Faktoren und Unsicherheiten schwierig. Um den aktuellen Marktanforderungen gerecht zu werden und unseren Kunden effiziente Lösungen anbieten zu können, erweitern und optimieren wir kontinuierlich unser Produktsortiment. Unsere Strategie, auf Qualität und innovative Technologien zu setzen, verfolgen wir konsequent weiter. So wird das Jahr 2024 von digitaler Transformation und einer kundenorientierten Marktstrategie geprägt sein. Auch die Stärkung der Präsenz in Schlüsselregionen sowie die Förderung von Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bleiben zentrale Säulen unserer Unternehmensstrategie.
Mannheim, den 31.05.2024 Der Vorstand Stefan Egert Björn Augustin Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat der DE Süd hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. So informierte sich der Aufsichtsratsvorsitzende regelmäßig über die wesentlichen Unternehmenskennzahlen der Genossenschaft und ihrer Tochtergesellschaften. In fünf gemeinsamen Sitzungen mit dem Vorstand und in den unterjährigen internen Sitzungen des Aufsichtsrats wurden nicht nur die vordergründigen Unternehmensdaten analysiert, sondern auch die laufenden Planungen sowie die mittel- und langfristigen Prognosen diskutiert und bewertet. Darüber hinaus wurden die nach Gesetz und Satzung erforderlichen Beschlüsse gefasst. Die Generalversammlung fand am 07. Juli 2023 im Technik Museum Speyer statt. Zur Nachwahl für das verstorbene Aufsichtsratsmitglied Herr Rudolf Höglmeier stellte sich Herr Olaf Höhn für eine Wahlperiode von einem Jahr zur Verfügung. Zur Wahl standen Frank Metzler, Stefan Rank und Walter Rimmler. Alle Herren wurden einstimmig gewählt. Durch Wahl der Mitarbeiter*innen der DE Süd wurden in 2023 erstmalig vier Arbeitnehmervertreter*innen in den Aufsichtsrat gewählt. Die Funktionen wurden wie folgt beschlossen: Aufsichtsratsvorsitzender Veit Baudler Dipl.-Ing. (FH), Dachdeckermeister und Sachverständiger, Freiburg Stellvertretender Vorsitzender Manfred Feger, Dachdeckermeister, Kronberg Aufsichtsratsmitglieder
Eine wesentliche Prüfung durch den Aufsichtsrat galt dem aktuellen Lagebericht und dem vorliegenden Jahresabschluss 2023. Sämtliche Prüfungen ergaben keinen Anlass zu Beanstandungen. Darüber hinaus prüfte der Genossenschaftsverband den Jahresabschluss. Es liegt ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk vor. Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag des Vorstands hinsichtlich der Verwendung des Bilanzgewinns zu. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung eine entsprechende Beschlussfassung. Der Aufsichtsratsvorsitzende dankt allen Mitgliedern seines Gremiums sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Vorstand für ihren Einsatz und ihre Leistungen sowie den daraus resultierenden Erfolg im Geschäftsjahr 2023. Die Qualität der Arbeit des Vorstands und aller Beschäftigten wird als sehr gut und verantwortungsbewusst ohne nennenswerte Defizite bewertet. Ein besonderer Dank gilt auch den Genossenschaftsmitgliedern und Kunden, die durch ihre Unterstützung und ihr Vertrauen das gute Gesamtergebnis ermöglicht haben. Die Genossenschaft konnte die Materialversorgung jederzeit auf hohem Niveau sicherstellen und darüber hinaus Service und Sortiment konsequent ausbauen. So hat sich das operative Geschäft auch 2023 erfolgreich behauptet. Dies zeigt, dass die Genossenschaft auf einem soliden und festen Fundament steht, das uns positiv in die Zukunft blicken lässt. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsbetrieben und einem engagierten DE Süd-Team werden wir uns den aktuellen Herausforderungen unserer Branche stellen und diese mit geeigneten Maßnahmen meistern.
Mannheim, 31.05.2024 Der Aufsichtsratsvorsitzende Veit Baudler BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dachdecker-Einkauf Süd eG, Mannheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dachdecker-Einkauf Süd eG, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt II. 11. des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung und den Geschäftsbericht mit den darin getroffenen Aussagen. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 21.06.2024 Genossenschaftsverband
Bayern e.V.
Udo Löw, Wirtschaftsprüfer Martina Burzler-Kreft, Wirtschaftsprüferin |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Großhandel mit Flachglas
Bau von Industrieanlagen, außer Gebäuden
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen