Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 724352
Eingetragen
8.3.2016
Branche
Großhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-NahrungsmittelEinzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Gegenstand
Anpachtung und Betrieb von Verbrauchermärkten sowie Handel mit Lebensmitteln, Non-Food-Artikeln sowie Gütern des täglichen Bedarfs, insbesondere im Rhein-Main Gebiet.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Claus Herre
seit 5.3.2021
Prokura
Geschäftsführer
Adolf Emil Scheck
seit 8.3.2016
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Katharina Scheck
seit 8.3.2016
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Achern
10.000 €
33.33%
Achern
10.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SiC Rhein-Main GmbH

Achern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind als selbständiges Einzelhandelsunternehmen im Bereich des Handels mit Lebensmitteln, Non-Food-Artikeln sowie Gütern des täglichen Bedarfs tätig. Als Teil des EDEKA Verbundes haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr im Regionalgebiet der EDEKA Südwest Stiftung & Co. KG 4 Verkaufsfilialen, davon 1 Filiale mit Verkaufsflächen von über 6.000 qm, unterhalten.

Wir wollen mit unserem Sortiment jede Kundin und jeden Kunden ansprechen. Darum begegnen wir der aktuellen Lage in den Filialen mit großer Flexibilität. Außer Preisen auf Discountniveau in allen Warenbereichen, bieten wir u.a. noch Vielfalt, Service, Regionalität, Bio und natürlich Engagement für Nachhaltigkeit.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Geopolitische Konflikte, wie der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die eskalierende Gewalt im Nahen Osten, hohe Lebenshaltungskosten, ungünstige Finanzierungsbedingungen sowie die deutsche Haushaltskrise mit dem 60-Milliarden-Loch zum Jahresende drückten hierzulande nicht nur auf das subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen. Die schwierigen Rahmenbedingungen wirkten sich zugleich negativ auf die Kaufkraft und die Konsumlaune privater Haushalte aus. Die deutsche Wirtschaft hat das Jahr 2023 lt. Statistischem Bundesamt (Destatis) mit Minus beendet: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 0,4% niedriger als im Vorjahr. Die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem coronabedingten Einbruch 2020 setzte sich nicht fort.

Für 2024 rechnet das Bundeswirtschaftsministerium mit einem Anstieg des preisbereinigten BIP um 0,3%. Mit Blick auf die Verbraucherpreise geht die Bundesregierung für 2024 derzeit von einem deutlichen Rückgang des Inflationsniveaus auf 2,8% aus - nach einem Durchschnittswert für das zurückliegende Jahr von 5,9%.

Die schwache Konjunktur ging 2023 nicht spurlos am Arbeitsmarkt vorüber: Laut der Bundesagentur für Arbeit stieg die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt um 0,4% auf 5,7% gegenüber dem Vorjahr. Nach Aussage der Bundesagentur behauptet sich der Arbeitsmarkt jedoch nach wie vor gut: Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittliche 45,9 Mio. Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. Das entspricht einem Plus von 0,7% (+328.000 Personen) im Vergleich zum Vorjahr.

Die Gesamtzahl der Beschäftigten im deutschen Einzelhandel bezifferte der Handelsverband Deutschland (HDE) im April 2024 mit mehr als 3,1 Millionen Menschen.

Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die deutschen Einzelhandelsunternehmen ein reales Umsatzminus von 3,3% und ein nominales Umsatzplus von 2,3%. Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt das gestiegene Preisniveau im Einzelhandel wider.

Nach dem schwierigen Jahr 2023 rechnet der HDE für 2024 mit zumindest leicht verbesserten Umsätzen für den Einzelhandel. Der Verband prognostiziert einen Anstieg der Umsätze nominal um 3,5%, real ein Plus von 1%.

Die realen Umsätze mit Lebensmitteln gingen Destatis zufolge im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 3,9% zurück. Nominal verzeichneten die Wiesbadener Statistiker ein Plus von 5,9% gegenüber 2022. Damit stieg der nominale Umsatz im zweiten Jahr in Folge deutlich. Die Differenz zeigt die deutlich gestiegenen Lebensmittelpreise. Der "Consumer Index 2023", anhand dessen die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) das Jahr 2023 - unter anderem für deutsche SB-Warenhäuser, LEH-Food-Vollsortimenter und Discounter - erfasst, wies im Segment "Fast Moving Consumer Goods" (inkl. Frische) ein Umsatzplus von 7,5% gegenüber 2022 aus.

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2022 hatten wir mit der Inflationsrate, gestiegenen Rohstoff-, Einkaufs- und Energiepreisen zu kämpfen. 2023 bescherte uns hohe Lebenshaltungskosten, weiterhin gestiegene Energiepreise und die Kaufzurückhaltung der privaten Haushalte. In der zweiten Jahreshälfte 2023 konnten wir eine leichte Verbesserung des Konsumverhaltens feststellen.

3. Lage des Unternehmens

Die Lage unseres Unternehmens wird nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft.

a) Ertragslage

Unsere Ertragslage hat sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert. Wir konnten in 2023 wieder eine Umsatzsteigerung erzielen. Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber 2022 um 1,6 Mio. Euro. Die Umsatzerhöhung ist über fast alle Märkte zu verzeichnen. Diese sind im Wesentlichen durch die Preissteigerungen begründet. Der Rohertrag stieg um 1,4 Mio. Euro, gemessen an den Umsatzerlösen stieg er um 1,2 Prozentpunkte. Die Personalkosten stiegen von 9,6 Mio. Euro auf 10,4 Mio. Euro und der Materialaufwand erhöhte sich von 46,4 Mio. Euro auf 46,6 Mio. Euro.

In 2023 sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 7,1 Mio. Euro auf 7,6 Mio. Euro gestiegen.

Die Entwicklung im Bereich des Umsatzes des Jahres 2023 liegt leicht unter der Planung für diesen Zeitraum. Die Personalkosten und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf Grund von Preis- und Lohnsteigerungen stark gestiegen. Der Gewinn liegt unter der Planung, hat sich im Vergleich zum Vorjahr aber erhöht.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Finanzpolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse zur Investition bzw. Schuldentilgung im Unternehmen belassen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ermäßigten sich aufgrund planmäßiger Tilgungen um 2,3 Mio. Euro und betragen 40,4 % der Bilanzsumme. Die eingeräumte Kreditlinie unserer Bank in Höhe von 1,0 Mio. Euro wurde von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Jahr nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 0,5 Mio. Euro und betragen 10,3 % der Bilanzsumme.

Langfristige Anlagen sind durch unsere lang- und mittelfristigen Finanzierungsmittel gedeckt. Die Vorräte, Bankbestände und kurzfristigen sonstigen Forderungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Investitionen wurden in 2023 für die Einrichtung in allen Märkten getätigt. Der Gesamtumfang der getätigten Investitionen beläuft sich auf 0,2 Mio. Euro.

Die Liquiditätslage, ausgedrückt im Kassenbestand und Bestand an Bankguthaben hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Mio. Euro auf jetzt 4,1 Mio. Euro verbessert. Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gegeben.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Die Bilanzsumme hat sich um 0,2 Mio. Euro auf 30,9 Mio. Euro ermäßigt. Die Eigenkapitalquote hat sich um 8,7 Prozentpunkte auf 43,8 % gegenüber dem Vorjahr (35,1 %) erhöht.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme fällt auf 67,7 %. Die Vorräte sind in 2023 gegenüber 2022 insgesamt um 0,3 Mio. Euro gestiegen und machen, gemessen an der Bilanzsumme, 13,8 % aus.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

4. Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertragsmarge je Artikel und Artikelgruppe, die Umsatzrendite und die Personalkosten je Abteilung heran.

Die geplante Rohertragsmarge in Höhe von 32,7 % konnte mit 33,2 % übertroffen werden und zeigt sich somit über das gesamte Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessert. Die Umsatzrendite ist wie geplant im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen. Die Personalkosten sind mit 14,9 % gemessen am Umsatz entgegen der Planung um 0,8 Prozentpunkte und absolut 0,8 Mio. Euro höher als im Vorjahr. Zurückzuführen ist die Entwicklung im Wesentlichen auf die Neueinstellung neuer Mitarbeiter. Für die Entwicklung unseres Unternehmens spielt unser Personal eine wichtige Rolle. Wir bieten unseren Mitarbeitern im Rahmen der Personalentwicklung verschiedene Weiterqualifizierungsmöglichkeiten an. Neben einem Juniorenaufstiegsprogramm für die Entwicklung unseres Berufsnachwuchses, zusammen mit der EDEKA, nutzen wir für unsere Fachabteilungen unterschiedliche Seminare bis hin zur Fachexpertenausbildung der Mitarbeiter.

Trotz des abweichenden Geschäftsverlaufs im Bereich der Personalkosten zur Vorjahresplanung, kann dieser dennoch als gut erachtet werden.

III. Prognosebericht

Um die Entwicklung des Unternehmens positiv zu unterstützen, werden wir weiterhin durch die Erweiterung und Aktualisierung unseres Verkaufssortiments den Absatz unserer Produkte bei den Stammkunden forcieren und durch überregionale Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Produktionsfirmen solide, handwerklich hochwertige Produkte anbieten. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Durch den Verkauf unserer Eigenprodukte aus der SiC Produktions GmbH werden hochwertige Güter unsere Marktstellung nochmals verbessern.

In unserer Planung gehen wir aufgrund einer positiven Gesamteinschätzung der Marktentwicklung von einer leichten Umsatzsteigerung in Höhe von ca. 2,2 % für das Jahr 2024 aus. Wir gehen des Weiteren von einer moderaten Verbesserung der Rohertragsmarge der einzelnen Artikelgruppen aus. Die Verbesserung wird ca. 0,4 Prozentpunkte von 33,2 % auf 33,6 % betragen. Wir werden verstärkt im Bereich der Warenwirtschaft (Abschriften) und der Personalkosten arbeiten. Die Lohnkosten werden sich absolut um 0,8 Mio. Euro ermäßigen. Der Prozentsatz ermäßigt sich von 14,9 % auf 13,5 %. Insgesamt erwarten wir eine weitere Verbesserung der Märkte über dem Niveau des Jahres 2023. Die Umsatzrendite wird sich damit einhergehend gegenüber dem Vorjahr weiter verbessern. Der Jahresüberschuss wird sich deshalb nochmals um 2,3 Mio. Euro erhöhen.

Im Anbetracht der aktuellen Geschäftsentwicklung im 1. Halbjahr kann davon ausgegangen werden, dass das 2. Halbjahr weiterhin gut verlaufen wird.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Der Risikomanagementprozess ist als kontinuierlicher Prozess in die betrieblichen Abläufe der SiC Rhein-Main GmbH integriert. Aufgabe des Risikomanagements ist es, Risiken zu erkennen, zu identifizieren und zu bewerten, sodass geeignete Vorsorge- und Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden können. Es werden monatlich Ergebnisrechnungen mit Vorjahres- und Planvergleich auf Profitcenter-Ebene erstellt und hieraus ggf. Steuerungsmaßnahmen abgeleitet. Die Geschäftsleitung erhält täglich Meldung, wenn sich stärkere Veränderungen bei Warengruppen ergeben. Die Umsatzmeldungen der Märkte werden täglich aufbereitet und mit den Planzahlen/Vorjahreszahlen verglichen.

Branchenspezifische Risiken:

Der Lebensmittelmarkt ist unverändert ein stark umkämpfter Teilmarkt der Volkswirtschaft. Wir müssen weiter an uns arbeiten, um uns vom Wettbewerb am Markt, vor allem aber der bestehenden Konkurrenz, abzuheben.

Weiterhin besteht die steigende Gefahr von bewaffneten Konflikten. Dies kann sich negativ auf die Lieferketten der Lebensmittel auswirken. Das ifo Institut senkte im März ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2024 von 0,9 % auf 0,2 %. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) berichtet in ihrem Consumer Index 03/2024 von geringeren Preissteigerungen und höhere Einkommen der Verbraucher. Die Vergleichswerte im ersten Quartal 2023 lagen im Januar noch bei plus 2,9 %, gingen im Februar auf plus 2,6 % zurück und verringerten sich im März auf plus 1,7 %. In immer mehr Kategorien sehen sie indes nicht nur geringere Preissteigerungen, sondern tatsächlich Preissenkungen im Vergleich zum Vorjahr. In knapp 33 % von 323 betrachteten FMCG-Kategorien ist dies schon der Fall. Durch die geringeren Preissteigerungen und die deutlichen Einkommenserhöhungen kehrt allmählich die Einkaufsfreude zurück. Die starken Umsatzzuwächse beim Trend "Premium" deuten auf steigende Qualitätsorientierung der Verbraucher hin. Wie sich diese Trends in den eigenen Märkten auswirkt bleibt abzuwarten

Die Warenversorgung ist dank der engen Zusammenarbeit mit der EDEKA Südwest Stiftung & Co. KG zu jedem Zeitpunkt gesichert gewesen. Das Kaufverhalten der Kunden hat sich während der Ukrainekrise und der daraus erhöhten Inflation verändert. Es wurde vermehrt die billigeren Eigenmarken gekauft. Inwieweit dieser Trend anhält bleibt abzuwarten, insbesondere vor dem Hintergrund der rückläufigen Inflation.

Ertragsorientierte Risiken

Die Veränderung der Konsumentennachfrage und der starke Wettbewerb stellen die größten Herausforderungen unserer Geschäftstätigkeit dar. Unsere Strategie, Qualität zu angemessenen Preisen anzubieten, werden wir weiterverfolgen.

Die allgemeine Steigerung der Energiekosten in Deutschland belastet unverändert auch unsere Gesellschaft. Durch technische Verbesserungen und effizientere Anlagen begegnen wir der Entwicklung, um in Zukunft hier Einsparpotentiale zu ermöglichen bzw. die Kostensteigerung zu begrenzen.

Risiken im Bereich der Lieferantenseite begegnen wir als Mitglied im EDEKA Verbund durch die enge Zusammenarbeit mit der EDEKA Südwest Stiftung & Co. KG. Einen Großteil unserer Ware beziehen wir über die EDEKA Südwest Stiftung & Co. KG. Die sonstige Ware beziehen wir von vielen verschiedenen Lieferanten, deren einzelner Ausfall verkraftet werden könnte.

Die Entwicklung der Einkaufspreise und der Auswirkung auf die Verkaufspreise lässt sich aus heutiger Sicht noch nicht beurteilen und bleibt abzuwarten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der grundsätzlich stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir mit der EDEKA auf einen der Marktführer im Bereich des Lebensmittelhandels in Deutschland zurückgreifen. Darüber hinaus haben wir uns eine zusätzliche Palette von Liefermöglichkeiten im Bereich der Spezialsortimente aufgebaut. Hinzugekommen sind im Jahr 2020 die Eigenprodukte der SiC Produktions GmbH.

Unsere hohen Qualitäts- und Serviceansprüche setzen wir durch Kontrollen und stetige Ausbildung in unserem eigenen Hause durch. Wir beschäftigen qualifiziertes Fachpersonal, Spitzen gleichen wir mit Aushilfen aus.

Unsere Verkaufspolitik, Produkte anzubieten, die exklusiv für unsere Firmengruppe importiert werden, stößt auf erfreuliche Resonanz und soll weiter ausgebaut werden.

Die Eigenmarke "Scheck-In-Manufaktur" erweitert unsere Produktpalette und bietet dem Kunden eine größere Auswahl. Da diese Waren nur an die Scheck-Märkte geliefert werden haben wir uns hier ein Alleinstellungsmerkmal erarbeitet, dass uns zukünftig noch eine stärkere Kundenbindung ermöglicht.

Unser Warenwirtschaftssystem bietet uns auch in Zukunft noch mehr Möglichkeiten, die Entwicklungen im eigenen Hause an die Marktentwicklungen anzupassen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Achern, 28. Mai 2024

SiC Rhein-Main GmbH

Die Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 20.928.734,17 22.667.697,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 134,19 49.120,03
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 134,19 49.120,03
II. Sachanlagen 20.928.599,98 22.618.577,75
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.883.583,79 18.478.622,69
2. technische Anlagen und Maschinen 310.336,67 286.358,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.734.679,52 3.853.596,45
B. Umlaufvermögen 9.973.278,91 8.440.013,90
I. Vorräte 4.255.930,80 3.936.116,51
1. fertige Erzeugnisse und Waren 4.255.930,80 3.936.116,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.593.288,85 1.391.773,06
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 199.149,47 196.321,55
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.394.139,38 1.195.451,51
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.124.059,26 3.112.124,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.404,22 25.899,12
Aktiva 30.907.417,30 31.133.610,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.526.538,58 10.932.462,22
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 10.902.462,22 8.577.251,30
III. Jahresüberschuss 2.594.076,36 2.325.210,92
B. Rückstellungen 1.033.410,99 928.540,02
1. Steuerrückstellungen 225.818,00 92.567,66
2. sonstige Rückstellungen 807.592,99 835.972,36
C. Verbindlichkeiten 16.050.418,71 18.833.077,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.496.021,20 14.840.378,46
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.469,99 600,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.177.868,91 2.700.526,38
4. sonstige Verbindlichkeiten 375.058,61 1.291.572,28
davon aus Steuern 72.172,27 380.473,38
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 117.971,92 126.218,24
D. Rechnungsabgrenzungsposten 187.669,02 336.906,44
E. Passive latente Steuern 109.380,00 102.625,00
Passiva 30.907.417,30 31.133.610,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 69.828.944,03 68.247.117,73
2. sonstige betriebliche Erträge 702.717,61 599.453,53
3. Materialaufwand 46.627.790,83 46.415.508,71
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 46.627.790,83 46.410.313,71
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.195,00
4. Personalaufwand 10.402.880,75 9.610.299,96
a) Löhne und Gehälter 8.455.782,85 7.885.063,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.947.097,90 1.725.236,25
davon für Altersversorgung 8.217,19 10.896,33
5. Abschreibungen 1.936.601,89 2.053.019,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.936.601,89 2.053.019,88
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.577.990,86 7.124.074,70
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 146,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 236.192,54 172.243,50
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.109.154,27 1.098.971,45
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 6.755,00 33.655,00
10. Ergebnis nach Steuern 2.641.196,50 2.372.453,06
11. sonstige Steuern 47.120,14 47.242,14
12. Jahresüberschuss 2.594.076,36 2.325.210,92

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

SiC Rhein-Main GmbH, Achern

ALLGEMEINE HINWEISE

Die Gesellschaft ist unter der Firma SiC Rhein-Main GmbH mit Sitz in Achern im Handelsregister beim Registergericht in Mannheim unter der Nummer HRB 724352 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Darüber hinaus wurden die einschlägigen Vorschriften des GmbH Gesetzes beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Davon-Vermerke zu den einzelnen Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang dargestellt. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Es waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauern liegen bei 3 Jahren. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Für das Anlagevermögen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

Die Nutzungsdauern der Bauten betragen zwischen 4 und 33 Jahre und die der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegen zwischen 2 und 15 Jahren.

Bewegliche und selbstständig nutzungsfähige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden bewegliche und selbstständig nutzbare Anlagegüter im Jahr des Zugangs sofort im Aufwand erfasst.

Abschreibungen auf Zugänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagevermögen erfolgten zeitanteilig.

Die Vorräte sind zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten je Artikel angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag abgeschrieben. Auf die Handelswaren wurden pauschale Abschläge von 0,83 % für verdeckte Mängel, von 0,6942 % für nicht kalkulierte Lieferantenvergütungen und 8 % auf Nonfood-Artikel vorgenommen. Des Weiteren erfolgte ein marktbezogener Abschlag für Inventurdifferenzen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen berücksichtigt.

Die liquiden Mittel sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Der Ansatz von aktiven latenten Steuern unterbleibt gemäß der Wahlmöglichkeit nach § 274 Abs. 1 HGB.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerung von bis zu 2,38 % p. a.) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB).

Die Anwendung der geänderten Abzinsungssätze der Deutschen Bundesbank erfolgt ab 31.12. des Geschäftsjahres. Der Zinsänderungseffekt wird im operativen Ergebnis ausgewiesen. Es wurde unterstellt, dass die Änderung des Abzinsungssatzes erst am Ende des Berichtsjahres eingetreten ist.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

In dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen werden dabei verrechnet angesetzt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es bestehen antizipative Posten (im Folgejahr abziehbare Vorsteuern) in Höhe von EUR 26.878,53 (Vj. EUR 74.166,46).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für noch fehlende Nebenkosten- abrechnungen, Urlaubs- und Gleitzeitansprüche und für ausstehende Kostenrechnungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Gesamt
EUR
Betrag < 1 Jahr
EUR
Betrag 1 - 5 Jahre
EUR
Betrag > 5 Jahre
EUR
gesicherter Betrag
EUR
Sicherungsrechte Art
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.496.021,20 2.345.182,00 5.778.554,00 4.372.285,20 12.496.021,20 1, 2
Vorjahr (14.840.378,46) (2.343.392,00) (7.681.186,00) (4.815.800,46) (14.840.378,46) 1, 2
erhaltene Anzahlungen 1.469,99 1.469,99 0,00 0,00 0,00
Vorjahr (600,00) (600,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.177.868,91 3.177.868,91 0,00 0,00 3.177.868,91 6
Vorjahr (2.700.526,38) (2.700.526,38) (0,00) (0,00) (2.700.526,38) 6
sonstige Verbindlichkeiten 375.058,61 375.058,61 0,00 0,00 0,00
Vorjahr (1.291.572,28) (1.291.572,28) (0,00) (0,00) (0,00)
Summe 16.050.418,71 5.899.579,51 5.778.554,00 4.372.285,20 15.673.890,11
Vorjahr (18.833.077,12) (6.336.090,66) (7.681.186,00) (4.815.800,46) (17.540.904,84)

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten

4 = Sicherungsübereignung Vorräte

5 = Sicherheitsabtretung Forderungen

6 = Eigentumsvorbehalt

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 10.150.839,20 (Vj. EUR 12.496.986,46).

Angabe von Art und Form der Sicherheiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch Buchgrundschulden auf dem Grundstück Mainz-Weisenau und durch die Sicherungsübereignung von finanzierter Einrichtung der Märkte Mainz-Weisenau, Frankfurt-Sachsenhausen, Frankfurt-Niederrad und Offenbach. Weiterhin besteht eine selbstschuldnerische Bürgschaft der Scheck, In-Einkaufs-Center Achern GmbH in Höhe von EUR 27.929.179,93.

Es bestehen bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen branchenübliche Besicherungen.

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von EUR 72.172,27 (Vj. EUR 380.473,38) und solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 117.971,92 (Vj. EUR 126.218,24) enthalten.

Aktive und Passive latente Steuern

Handelsbilanz
TEUR
Steuerbilanz
TEUR
Differenz
TEUR
aktive latente Steuern
TEUR
passive latente Steuern
TEUR
Anlagevermögen 20.928,7 20.526,8 401,9 0,0 120,6
Vorjahr (22.667,7) (22.276,2) (391,5) (0,0) (117,4)
sonstige Rückstellungen 1.033,4 996,1 37,3 11,2 0,0
Vorjahr (783,6) (734,2) (49,4) (14,8) (0,0)
Stand 31.12.2023 11,2 120,6
Saldo 2023 0,0 109,4
Stand 31.12.2022 (14,8) (117,4)
Saldo 2022 (0,0) (102,6)

Im Anlagevermögen wird steuerlich von der degressiven Abschreibung gem. § 7 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht, wohingegen in der Handelsbilanz linear abgeschrieben wird. In der Steuerbilanz wird von der Sofortabschreibung von digitalen Wirtschaftsgütern gemäß BMF-Schreiben vom 26. Februar 2021 Gebrauch gemacht. In der Handelsbilanz werden diese Wirtschaftsgüter über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Im Rückstellungsbereich beruhen die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz auf den Rückstellungen für Urlaub, Gleitzeit, Aufbewahrung und Wiederherstellungsverpflichtung.

Im Anlagevermögen liegen die handelsrechtlichen Werte über den Steuerbilanzwerten, was passive latente Steuern auslöst. Die Differenzen auf der Passivseite, wo die Rückstellungen handelsrechtlich höher ausgewiesen werden als in der Steuerbilanz, entstehen aktive latente Steuern. Der Berechnung wurde jeweils ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 11.193,05 wurden mit den passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 120.565,30 saldiert und gerundet ausgewiesen. Im Vorjahr wurde bereits ein Betrag von EUR 102.625,00 bilanziert. Die Zuführung für das laufende Jahr entspricht EUR 6.755,00, was zum einem Saldo zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 109.380,00 (Vj. 102.625,00) führt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden vollständig im Inland getätigt. Sie stammen überwiegend aus Einzelhandelsumsätzen.

Sie gliedern sich wie folgt auf:

2023
TEUR
2022
TEUR
- aus Warengeschäften 69.554 67.818
- sonstige (Miete, Werbung) 275 429

Personalaufwand

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen EUR 8.217,19 (Vj. EUR 10.896,33).

Aufwendungen aus der Aufzinsung

Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von EUR 928,80 (Vj. EUR -975,68).

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 279 (Vj. TEUR 207) und periodenfremde Aufwendungen mit TEUR 520 (Vj. TEUR 122) jeweils aus warenwirtschaftlichen Vorgängen und Abrechnungen sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern in Höhe von EUR 6.755,00 (Vj. EUR 33.655,00) enthalten.

Der tatsächliche Steueraufwand/ -ertrag aus dem Mindeststeuergesetz für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf EUR 0,00.

SONSTIGE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Eventualverbindlichkeiten im Sinne von § 251 HGB.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Restlaufzeiten
gesamt
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
über 1 bis 5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
Leasingverträge 26 14 12 0
(Vorjahr) 41 16 25 0
Mietverträge 13.955 1.604 6.416 5.935
(Vorjahr) 15.559 1.604 6.416 7.539
Gesamt 13.981 1.618 6.428 5.935
(Vorjahr) 15.600 1.620 6.441 7.539

Die angegebenen Verträge enden zwischen 2024 und 2036.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter setzte sich wie folgt zusammen:

2023 2022
Arbeitnehmer i.S.v. § 267 Abs. 5 HGB
Angestellte 284,5 269,25
Aushilfen 66,75 56,25
351,25 325,50

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Vor- und Nachname Tätigkeitsbereich
Adolf Scheck Gesamtgeschäftsleitung 1
Margarete Scheck Geschäftsleitung Personalwesen 2
Susanne Scheck-Reitz stellvertretende Gesamtgeschäftsleitung 3
Christoph Scheck-Berger Geschäftsleitung Vertrieb 4

Geschäfte mit nahestehenden Personen

Für die bestehenden Bankdarlehen hat die Schwestergesellschaft Scheck-In GmbH Bürgschaftserklärungen erteilt, für diese zu Gunsten der SiC Rhein-Main GmbH keine Avalprovisionen angefallen sind.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird von ihrer Schwestergesellschaft Scheck-In GmbH, Achern mit einer pauschalen Verwaltungskostenumlage in Höhe von 276.000,00 € belastet, die auch mittelbare Bezüge für die Tätigkeit als Organmitglied bei der SiC Rhein Main GmbH, Achern beinhalten.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 9 und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2.594.076,36. Dieser und der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 10.902.462,22, insgesamt somit EUR 13.496.538,58 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Achern den 24. April 2024

SiC Rhein-Main GmbH

Geschäftsführung

Adolf Scheck

Margarete Scheck

Susanne Scheck-Reitz

Christoph Scheck-Berger

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 206.043,29 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 206.043,29 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.075.685,80 42.650,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 327.158,39 64.009,24 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.953.323,35 90.979,04 87.767,98
Summe Sachanlagen 32.356.167,54 197.638,28 87.767,98
Summe Anlagevermögen 32.562.210,83 197.638,28 87.767,98
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 206.043,29
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 206.043,29
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 22.118.335,80
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 391.167,63
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 9.956.534,41
Summe Sachanlagen 0,00 32.466.037,84
Summe Anlagevermögen 0,00 32.672.081,13
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.923,26 48.985,84 0,00 0,00 205.909,10
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 156.923,26 48.985,84 0,00 0,00 205.909,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.597.063,11 637.688,90 0,00 0,00 4.234.752,01
2. technische Anlagen und Maschinen 40.799,78 40.031,18 0,00 0,00 80.830,96
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.099.726,90 1.209.895,97 87.767,98 0,00 7.221.854,89
Summe Sachanlagen 9.737.589,79 1.887.616,05 87.767,98 0,00 11.537.437,86
Summe Anlagevermögen 9.894.513,05 1.936.601,89 87.767,98 0,00 11.743.346,96
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 134,19 49.120,03
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 134,19 49.120,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 17.883.583,79 18.478.622,69
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 310.336,67 286.358,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.734.679,52 3.853.596,45
Summe Sachanlagen 0,00 20.928.599,98 22.618.577,75
Summe Anlagevermögen 0,00 20.928.734,17 22.667.697,78

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.11.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die SiC Rhein-Main GmbH, Achern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SiC Rhein-Main GmbH, Achern, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SiC Rhein-Main GmbH, Achern, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2024

UNIVERSA Prüfungs- und
Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hübotter, Wirtschaftsprüfer

ppa. Salk, Wirtschaftsprüferin

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