Großhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik, ohne Spezialisierung auf eine der Produktgruppen
HHV Handels GmbH
Zur Alten Börse 55, 12681 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marta Kolodziejczyk seit 16.10.2025 | Prokura |
Martin Dr. Rohrmeier seit 1.11.2022 | Prokura |
Kristin Ulrich seit 19.5.2015 | Prokura |
Thomas Ulrich seit 13.1.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HHV Handels GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die HHV Handels GmbH ist ein mittelständisches, international agierendes e-Commerce Unternehmen spezialisiert auf den Onlineverkauf und Versand von Tonträgern, Bekleidung, Schuhen, Technik- und Lifestyleartikeln mit Sitz in Berlin. Als Vinyl Händler ist die HHV Handels GmbH einer der führenden Onlineshops in Europa und versendet weltweit. Außerdem betreibt HHV ein Ladengeschäft, den HHV-Store, in dem eine Auswahl des umfangreichen Warensortiments angeboten wird. Wirtschaftsbericht Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft/gesamt-wirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut statistischem Bundesamt ist die deutsche Wirtschaft 2023 um 0,3% gesunken, Deutschland ist 2023 in eine Rezession gerutscht, 2022 betrug das Wachstum noch 1,8 % gegenüber 2021. Die Umsätze des Interaktiven Handels (Online- und klassischer Versandhandel von Waren) fielen im Jahr 2023 weiter um 11,8 %. Laut einer Studie des BEVH betrug der Bruttoumsatz 79,7 Mrd. EUR, im Jahr davor waren es noch 90,4 Mrd. EUR. 2022 fiel der Umsatz um 8,8 % gegenüber 2021. Die merkliche Kaufzurückhaltung hält weiter an, vor allem bei nicht unmittelbar notwendigen Anschaffungen, zeigt die aktuelle Verunsicherung der Menschen verbunden mit gestiegenen Lebenshaltungskosten. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, die steigenden Energiepreise und die Inflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2023 jedoch geringer aus. Die beliebteste Warengruppe des Online-Handels ist im Jahr 2023, wie auch im Vorjahr, die Bekleidung. Schuhe liegen wieder auf dem sechsten Rang und Tonträger sind von Platz 9 auf Platz 11 gefallen. Die Prognose für das Jahr 2024 ist positiv, die Onlinedynamik ist immer noch hoch, auch bei einer Normalisierung wird die Onlinebedeutung weiterwachsen, Mitte 2024 soll sich der Onlinehandel mit Waren aus dem Minus drehen und wieder leicht wachsen. Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse Im Vergleich zu 2022 konnte die HHV Handels GmbH im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum von 4,0 Mio. EUR verzeichnen, was einem prozentualen Zuwachs von circa 9,0 % entspricht. Dieser Zuwachs ist jedoch nicht mehr mit dem starken Wachstum 2020 und 2021 vergleichbar. Im Jahr 2023 war der Wareneinsatz um 2,8 Mio. EUR höher als im Vorjahr. Der Rohertrag konnte um 1,1 Mio. EUR erhöht werden. Die erzielte Spanne ist im Vergleich zum Vorjahr prozentual um 1,8% gesunken. Wir waren darauf angewiesen, mehr Rabattaktionen zu machen, als wir üblicherweise umsetzen, darunter haben die Spanne und der Rohertrag gelitten. Wie bereits im Jahr zuvor konnte der Umsatz im Musik- und Bekleidungsbereich im Jahr 2023 weiterhin verbessert werden, auch der Schuhbereich konnte ein Umsatzplus von mehr als 1,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet werden. Die Umsatzentwicklung aller Kategorien ist positiv zu bewerten. Die Spanne für Bekleidung ist allerdings um 1,5 % im Vergleich zu 2022 gesunken. Auch im Bereich Vinyl, der seit 2015 einen großen Hype erfahren hat, ist der Wettbewerb weitergewachsen, was mit höheren Einkaufspreisen und mehr Konkurrenz einhergeht. Des Weiteren hat der starke Marktdruck verhindert, dass die Verkaufspreise trotz steigender Einkaufspreise erhöht werden konnten. HHV hat im Vinylbereich allerdings eine starke Marktposition und auch hier werden in verschiedenen Sparten große Potentiale gesehen. Die Spanne für den Musikbereich hat sich im Jahr 2023 mit 25 % um 2 Prozentpunkte verschlechtert aber der Umsatz konnte nochmals um 1 Mio. EUR gesteigert werden, was für diese Produktkategorie und bei der steigenden Inflation ein Erfolg ist. HHV rechnet im Jahr 2024 mit ähnlichen Spannen in allen Kategorien obwohl die Zinssituation und der Krieg in der Ukraine die wirtschaftliche Lage schwächen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 10% gestiegen. Insgesamt beschäftigte die HHV Handels GmbH im Jahr 2023 durchschnittlich 140 Mitarbeiter. Die sonstigen Aufwendungen sind um 400 TSD EUR höher als im Vorjahr und somit deutlich weniger angestiegen als noch im Vorjahr. Die Werbekosten sind im Jahr 2023 um 0,33 Mio. EUR gestiegen, auch hier wurde weniger investiert als noch im Vorjahr, allerdings wurde das Werbebudget im Jahr 2023 weiter leicht erhöht, um das Umsatzwachstum weiter voranzutreiben. Der Zinsaufwand fiel 2023 um 140 TSD EUR höher als im Vorjahr aus. Das Jahr 2023 ist ergebnismäßig leicht schwächer als das Jahr 2022: nach den zwei Corona Jahren 2020 und 2021, hat sich das Wachstum wieder relativiert. Im Vergleich zu anderen Onlinehändlern haben wir diese Umstellung aber gut gemeistert, da wir die Maßnahmen ständig angepasst und Optimierungen und Automatisierungen der Geschäftsprozesse weiter vorangetrieben haben. Das hat trotz eines schwierigen Jahres in der Branche zu diesem positiven Ergebnis geführt. Im E-Commerce ist 2024 eine Erholung zu spüren. Wir erwarten daher ab der zweiten Jahreshälfte eine Verbesserung und gehen davon aus, dass das Ergebnis für 2024 höher ausfallen wird als das von 2023. Lage des Unternehmens/ Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Umsätze verteilen sich prozentual auf folgende Warenkategorien: 65% Musik (Vorjahr 68%), 22% Bekleidung (Vorjahr 22%), 13% Schuhe (Vorjahr 10%). Gesamtunternehmerisch haben sich demnach nur minimale Änderungen der Umsatzaufteilung in den Kategorien ergeben. Der Umsatz 2023 wurde zu 8% in Berlin generiert, 51% in Deutschland, 26% in Europa und 15% im Rest der Welt. Auch dieses Verhältnis unterliegt nur sehr geringen Schwankungen. Die Ausgaben für Versandkosten sind im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 53 TSD EUR gestiegen. Diese Steigerung der Versandkosten (1,5%) ist geringer als die Steigerung des Umsatzes (9%), was dafürspricht, dass wir ca. die gleiche Anzahl an Paketen versendet haben aber durch Preissteigerungen und hochpreisige Artikel den Umsatz steigern konnten. Der Rohertrag im Jahr 2023 war mit 15,36 Mio. EUR um rund 1,17 Mio. EUR höher als im Jahr 2022. Finanzlage Die Verbindlichkeiten der HHV Handels GmbH haben sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 500 TSD EUR erhöht. Die Eigenkapitalquote im Jahr 2023 liegt bei 24,8 % und ist somit gleichgeblieben. Die Summe der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt 2,7 Mio. EUR und macht somit 15,4 % der Bilanzsumme aus und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 % gesunken. Diese Verbindlichkeiten werden stets in der vorgegebenen Frist beglichen, um langfristig positive Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten und externen Dienstleistern aufzubauen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen 3,3 % der Bilanzsumme. Liquiditätslage Die HHV Handels GmbH hat im Jahr 2023 die Liquidität um weitere Betriebsmittelkredite erhöht, um die Bezahlung saisonaler Einkaufspeaks zu gewährleisten. Die laufende Liquidität wird anhand einer Liquiditätsplanung nach Ist- und Sollwerten verglichen. Zusätzlich wird mit einer Liquiditätsvorschau gearbeitet, die sich an Vergangenheitswerten sowie internen Zukunftsdaten orientiert. Vermögenslage Die Bilanzsumme in Höhe von 17,6 Mio. EUR veränderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 680 TSD EUR positiv. Das Anlagevermögen ist gleichgeblieben und das Umlaufvermögen ist ebenfalls um 680 TSD EUR gestiegen: das ist fast ausschließlich auf den Anstieg des Warenbestandes zurückzuführen und ca. 190 TSD EUR davon auf die sonstigen Vermögensgegenstände. Finanzielle Leistungsindikatoren (wesentliche Kennzahlen) Die Geschäftsleitung betrachtet täglich Umsatz, Kosten, Rohertrag und erzielte Spanne, um gegebenenfalls auf Planabweichungen reagieren zu können. Für die interne Unternehmenssteuerung ziehen wir Kennzahlen heran, die das Controlling unter Einbeziehung von der EBIT-Entwicklung, Umsatz je Mitarbeiter, Cash-Flow Entwicklung und Umsatzrendite zur Verfügung stellt. Prognosebericht Wir erwarten im Jahr 2024 weiterhin eine steigende Umsatzentwicklung und ein gesundes stetiges Wachstum. Besonders der Bekleidungssektor bietet mit unserem besonderen Produktmix ein großes Wachstumspotential und der Vinylmarkt ist seit mehreren Jahren stabil bzw. im Aufschwung. Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 betragen 41,2 Mio. EUR, der Jahresüberschuss beträgt 217 TSD EUR, dieses Ergebnis liegt unter der Planung für 2023, Ursache dafür sehen wir hauptsächlich in der schwachen Konjunktur. Im Jahr 2024 traten keine Lieferprobleme mehr auf, und in unserer Unternehmensplanung rechnen wir weiterhin mit einem positiven Jahresüberschuss. Wir planen im kommenden Jahr mit keinen wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Branchenspezifische Risiken Der Vinylmarkt ist weiterhin aufstrebend und setzt somit neue Potentiale frei. Allerdings hat dieser Trend, der seit 2015 anhält, auch zur Folge, dass der Wettbewerb steigt und somit auch die Einkaufspreise. Der durchschnittliche Warenkorbwert unserer Vinylkunden ist im Vergleich zu Bekleidungskunden niedriger, was zu hohen Kosten in den Bereichen Lager und Logistik führt. In den kommenden Jahren ist weiterhin mit steigenden Kosten zu rechnen. Aufgrund unserer soliden Position im Vinylmarkt und der langjährigen Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Händlern sind wir zuversichtlich, unsere Marktstellung weiter zu festigen, unser Netzwerk auszubauen und das bestmögliche Produktsortiment anzubieten. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken sind besonders stark im Textilmarkt: zurzeit ist das Angebot größer als die Nachfrage. Es gibt sehr viele Wettbewerber, die den aufstrebenden Markt und dessen Potentiale ebenso nutzen wollen. Wir gehen allerdings davon aus, dass unsere Marktposition stark genug ist und wir unsere Stammkundschaft weiter ausbauen und binden können. Unser Schwerpunkt bleibt im Bereich Premium Fashion, mit ausgewählten und hochwertigen Produkten unserer Markenpartner, anstatt im stark umkämpften Mainstream-Mittelpreissegment zu agieren. Finanzwirtschaftliche Risiken Der Absatzmarkt für die Produkte, die die HHV Handels GmbH anbietet, ist stark umkämpft. Das Risiko für ausbleibende Verkäufe oder nicht gewinnbringende Verkäufe ist daher nicht ausgeschlossen. Der Aufbau von Lagerwert ohne ausreichenden Gewinn oder sogar Verlust kann zu einer sinkenden Liquidität führen. Durch eine gute und realistische Planung wird ausreichend Liquidität sichergestellt. Forderungsverluste sind begrenzt, da kein Kauf auf Rechnung angeboten wird. Die Geschäftsleitung hat Maßnahmen ergriffen, um Risiken frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und zu kommunizieren. Dafür hat das Controlling Tools entwickelt, die ständig angepasst werden. Mit diesen lassen sich Gefährdungen frühzeitig erkennen. Die Frühwarnsysteme sind in einem Risikomanagement zusammengefasst. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil aller unserer Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Zudem gehen wir äußerst diszipliniert mit Kosten um. Chancenbericht Unsere Chancen sehen wir im Vinyl- und Bekleidungsmarkt vor allem in den Eigenproduktionen und dem Ausbau unseres Labels, sowie in den innovativen Ideen und technischen Möglichkeiten auf unserer Webseite, welche die Kunden an HHV binden soll. Die HHV Handels GmbH vertraut auch weiterhin darauf, dass sie sich durch Erfahrung, fortwährende Zuverlässigkeit, ein hohes Maß an Qualität sowie durch Sortimentsvielfalt und -zusammenstellung als starker Wettbewerber auf dem Markt behaupten wird. Gesamtaussage Auch wenn der HHV Handels GmbH viele Branchenwettbewerber gegenüberstehen, sehen wir positiv in die Zukunft. Das Unternehmen ist gut organisiert, hat mit Berlin einen attraktiven Standort und hat eine einmalige Sortimentskombination, die symbiotisch aufeinander abgestimmt ist und so auch nach außen kommuniziert und verstanden wird. Erwähnte Risiken werden als eine bewältigbare Aufgabe gesehen und nicht als Gefahr.
Berlin, 30.09.2024 HHV Handels GmbH Thomas Ulrich, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Als solche nimmt sie die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276, 288 Satz 2 HGB in Anspruch. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß § 265 Abs. 6 HGB wurde die Bilanz um den Posten "Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen" erweitert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind um Abschreibungen planmäßig gemindert. Dabei werden die Anschaffungs- und Herstellungskosten mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen linear bzw. degressiv auf die Geschäftsjahre verteilt abgeschrieben, in denen die Vermögensgegenstände voraussichtlich wirtschaftlich genutzt werden. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird diesem Umstand durch außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen Rechnung getragen. Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Notwendige Bewertungen aufgrund des Niederwertprinzips wurden vorgenommen. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Für risikobehaftete Posten werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Rückstellungen Als sonstige Rückstellungen werden solche für Jahresabschlusskosten (TEUR 44), Gewährleistung (TEUR 155), Rückbauverpflichtung (TEUR 18), Aufbewahrungspflichten (TEUR 3), Urlaub (TEUR 91), Künstlersozialabgaben (TEUR 5), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 22) und Schwerbehindertenabgabe (TEUR 22) ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahr verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird nachfolgend dargestellt.
Verbindlichkeitenspiegel
Der unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Für weitere Darlehen wurden Grundschulden von 5.103.500,00 EUR (Vorjahr: 2.290.000,00 EUR), Abtretungen aus Versicherungsansprüchen des Gesellschafters von 1.000.000,00 sowie selbstschuldnerische Bürgschaften des Gesellschafters über 2.580.000,00 EUR (Vorjahr: 1.480.000,00 EUR) als Sicherheiten gegeben. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in vollem Umfang das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 138 (Vorjahr: 128) Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Alleiniger Geschäftsführer im Berichtszeitraum war Herr Thomas Ulrich, Kaufmann, Berlin. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von:
Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 596.552,23 EUR (Vorjahr: 426.541,27 EUR). Nachtragsbericht Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres vor, die eine wesentliche Auswirkung auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft haben werden. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, im September 2024 HHV Handels GmbH Thomas Ulrich, Geschäftsführer Registerinformation Amtsgericht Berlin, HRB 117211 BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen (ungekürzten) Jahresabschluss. An die HHV Handels GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der HHV Handels GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der HHV Handels GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Rellingen, 19. November 2024 Immo Schultz-Aßberg, Wirtschaftsprüfer |
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