Bavaria Digital Technik GmbH

Rehbichler Weg 26, 87459 Pfronten, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 34
Eingetragen
14.10.1971
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb elektrischer und elektronischer Geräte und Anlagen für Datenerfassung Registrier- und Steuerungstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Nicky Hübner
seit 12.8.2025
Prokura
Manuel Stelzer
seit 4.9.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AdCapital Beteiligungs GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

AdCapital Beteiligungs GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bavaria Digital Technik GmbH

Pfronten im Allgäu

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bavaria Digital Technik GmbH, Pfronten im Allgäu

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Allgemeines zur BDT

Die BDT fokussiert ihre Geschäftstätigkeiten auf die Branchen Automotive, Industrie, Energie und Medizin. Weiterhin wird von der BDT erfolgreich eine Software zur Fertigungsplanung und -steuerung für große Industrieanlagen vertrieben.

Als EMS-Dienstleister ist die BDT auf die Produktion von elektronischen Baugruppen zum Messen, Steuern und Regeln von Anlagen und Maschinen, im Auftrag des Kunden, spezialisiert. Hierbei versteht sich die BDT als vollstufiger Systemlieferant. Neben der klassischen EMS-Produktion können die Kunden auf eine umfangreiche Entwicklungsdienstleistung bis hin zur Endmontage von Geräten zurückgreifen.

Die Kunden sind überwiegend Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum sowie Firmen der AdCapital Gruppe. Die optimale Erfüllung der Kundenwünsche, Termintreue und ein fehlerfreies Produkt stehen im Mittelpunkt aller Bestrebungen. Durch einen hohen Qualitätsstandard und laufende Verbesserungen in den Fertigungsprozessen sind wir verlässlicher Partner und stehen im kontinuierlichen Dialog mit unseren Kunden. Ein besonderes Augenmerk legen wir auf umweltfreundliches Handeln in der Fertigung, der Verwaltung und im Logistikbereich. Langjährige Mitarbeiter und ein verlässliches Managementteam sorgen für Kontinuität und Stabilität.

1.2 Steuerungsgrößen

Die wesentlichen Steuerungskennzahlen zur Bewertung der finanziellen Geschäftsentwicklung sind das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT), die Materialaufwandsquote sowie die Umsatzentwicklung.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung

Die Elektroindustrie ist mit ihrer Wirtschaftsleistung von hoher Bedeutung, mit jährlichen Umsätzen von knapp 200 Milliarden Euro trägt die Branche wesentlich zum Wirtschaftsstandort Deutschland bei.

Die Branchenverband ZVEI berichtet in der Ausgabe vom Januar 2024 (Konjunkturbarometer) von moderaten Einbußen im Auftragseingang und einem leicht verhaltenen Geschäftsklima. Die Umsätze in der Branche haben um +7,5 % für den Zeitraum bis November zugenommen; dabei sind auch Preissteigerungen enthalten, der Absatz stieg dabei nur um 1,4 % für den Zeitraum bis November.

Für uns war das Jahr 2023 eingangs von Preissteigerungen und Engpässen durch Allokation geprägt, dies hat sich dann in der zweiten Jahreshälfte gebessert. Auch wenn die Abhängigkeiten in den Lieferketten weiterhin fragil sind, gehen wir für die BDT von einem weiteren Wachstum aus. Neben dem Maschinenbau wird die Elektroindustrie weiterhin zu den Innovationstreibern in Deutschland gehören.

3 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft:

3.1 Geschäftsverlauf

Das EBIT betrug im Geschäftsjahr 2023 962 TEUR (VJ 885 TEUR) und liegt dabei deutlich unter Plan. Grund hierfür sind Kostensteigerung und Margendruck bei den Teilen. In der Umsatzentwicklung wurde mit 22.244 TEUR ein Plus von 13,6 % im Vergleich zum Vorjahr erreicht, die Entwicklung liegt somit nahezu im Plan. Die Inbetriebnahme der weiteren Produktionslinie ab April 2023 wird die Entwicklung weiter positiv unterstützen. Die Umsatzentwicklung ist nicht preisbereinigt, sondern auch zum Teil auf Teuerungen zurückzuführen. Im Vergleich zur Plan-Materialquote (56,9 %) und zum Vorjahr (59,4 %) ist die Materialquote im Jahr 2023 leicht gestiegen auf 60,2%. Dies resultiert im Wesentlichen aus Preissteigerungen auf Lieferantenseite, welche nur zum Teil an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Wir konnten dabei sowohl bei den Bestandskunden wachsen als auch gezielt durch Gewinnung neuer Kunden (EMS Sonst. Kunden) unsere Umsätze steigern.

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen hat sich im laufenden Geschäftsjahr um 1.460 TEUR erhöht. Im Berichtsjahr wurden 2.076 TEUR investiert, die wesentlichen Investitionen sind die zweite Produktionslinie und die Investition in eine Robotikeinheit. Dem gegenüber stehen planmäßige Abschreibungen. Für das kommende Geschäftsjahr 2024 sind erneut Investitionen geplant, jedoch nicht mehr in diesem Umfang.

Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Bestand bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen 4.724 TEUR und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (VJ 5.438 TEUR) deutlich gesunken. Der Grund liegt im Bestandsabbau im letzten Quartal, da sich die Verknappung der Halbleiter etwas entzerrt hat. Die unfertigen Erzeugnisse sind im Vergleich zum Vorjahr um 327 TEUR auf 848 TEUR gestiegen. Durch die Entspannung auf der Beschaffungsseite sowie die hohen Umsätze zum Jahresende konnte auch der Bestand der Fertigerzeugnisse reduziert werden und lag zum Bilanzstichtag bei 724 TEUR (VJ 907 TEUR).

Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2.026 TEUR, VJ 1.595 TEUR) ist im Wesentlichen auf hohe Umsätze Ende November und Dezember zurückzuführen, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Liquiditätszuflüssen führen. Die fälligen Forderungen sind dabei geordnet und derzeit ohne ersichtliche Risiken. Eventuelle Risiken sind in den Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich von 472 TEUR im Vorjahr auf 787 TEUR zum Ende des Berichtsjahres erhöht. Maßgeblich für diesen Anstieg ist insbesondere ein höherer Forderungsbestand gegenüber der Schwestergesellschaft in Tschechien.

Die Eigenkapitalquote beträgt 43,9 % (VJ 45,9 %).

Die Rückstellungen betragen im lfd. Jahr 1.568 TEUR und sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (+39 TEUR). Ursächlich sind im Wesentlichen die höheren kurzfristigen Rückstellungen für Personal und für Gewährleistung.

Die Verbindlichkeiten betragen zum Jahresende 6.176 TEUR und sind damit um 1.210 TEUR gestiegen. Der wesentliche Teil der Steigerung entfällt auf Verbindlichkeiten aus Darlehen bei Banken (+2.060 TEUR). Die Darlehen sind zum Bilanzstichtag mit 2.618 TEUR über KfW-Darlehen (mittelfristig 1.277 TEUR, langfristig 1.235 TEUR) finanziert. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber Banken belaufen sich auf 1.041 TEUR (mittelfristig 103 TEUR, langfristig 750 TEUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1.499 TEUR (VJ 2.329 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber der AdCapital AG aus dem Cash Pool haben sich um 133 TEUR verringert, zum Bilanzstichtag besteht nun ein Guthaben in Höhe von 21 TEUR. Durch den Bestandsabbau konnten wir Liquidität freisetzen, dadurch konnten wir im Gegenzug die Verbindlichkeiten senken.

Die Bavaria Digital Technik GmbH war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, die Liquidität ist geordnet. Zur weiteren Absicherung wurde mit einer regionalen Bank eine kurzfristige Linie zum Jahresende mit einer Laufzeit bis zum 31. März 2024 in Höhe von 100 TEUR eingerichtet. Im Februar 2024 wurde diese Kreditlinie, aufgrund der Ausweitung des Geschäftsumfangs, durch eine unbefristete Kreditlinie von 450 TEUR abgelöst.

3.3 Entwicklung / Umsatz

Der Gesamtumsatz ist im Jahr 2023 mit 22,2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (19,6 Mio. EUR) um 13,6 % gestiegen. Damit konnten wir uns besser entwickeln als die Branche, welche einen Zuwachs von 7,5 % für den Zeitraum bis November anführt (Vgl. ZVEI Konjunkturbarometer Januar 2024). Wir konnten hier besonders Kunden ausbauen, welche wir in den letzten Jahren gewonnen haben.

Die Gesamtleistung betrug 22,4 Mio. EUR (VJ 19,8 Mio. EUR).

Der Geschäftsverlauf verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Branchen wie folgt:

a. Automotive:

In diesem Bereich konnten wir mit einem Umsatzplus von 26,6 % im Jahr 2023 stark wachsen, nachdem wir im Vorjahr wegen der Probleme in der Teileverfügbarkeit noch stark eingeschränkt waren.

b. Medizintechnik:

In dieser Sparte konnten wir uns den prozentual stärksten Umsatzzuwachs erzielen, hierzu hat die Entwicklung der neuen Kunden beigetragen, so dass diese Sparte weiterhin als Wachstumsmarkt gesehen werden darf.

c. Industrie:

In unserem angestammten stärksten Umsatzbereich konnten wir nach dem starken Wachstum im Vorjahr auch in diesem Jahr wachsen, die Auftragspipeline ist im Ausblick für das kommenden Jahr bereits gut gefüllt.

d. Energie:

Nach zwei aufeinanderfolgenden Wachstumsjahren konnten wir hier im Jahr 2023 den Umsatz nicht erneut steigern und verzeichneten hier einen Rückgang von 21,3 %. Aber auch in diesem Bereich sind die Aussichten auf Grund der vorliegenden Aufträge für das kommenden Jahr wieder positiv.

Die Materialeinsatzquote ist leicht angestiegen und beträgt 60,2 % (VJ 59,4 %). In der ersten Jahreshälfte 2023 war sie noch beeinflusst von Zusatzeinkäufen, um die Lieferfähigkeit zu gewährleisten.

Der Personalaufwand stieg von 5.314 TEUR im Vorjahr auf 5.808 TEUR, insbesondere aufgrund der deutlichen Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl. Aufgrund des relativ betrachteten stärkeren Anstiegs der Gesamtleistung ging die Personaleinsatzquote leicht zurück auf 25,9 % (VJ 26,9 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (1.541 TEUR) sind in diesem Jahr gestiegen (+108 TEUR), insbesondere aufgrund gestiegener Kosten der Warenabgabe (+44 TEUR), Versicherungen (+20 TEUR), Reparaturen und Instandhaltungen (+32 TEUR), Werbe- und Reisekosten (+28 TEUR) sowie Fahrzeugkosten (+26 TEUR). Gegenläufig sind die Raumkosten (insbesondere Energiekosten) um -23 TEUR und die Effekte aus Währungsumrechnung (Ertrag 10 TEUR; VJ Aufwand 58 TEUR) gesunken.

Das Finanzergebnis in Höhe von 135 TEUR (VJ 84 TEUR) ist stark geprägt von den Finanzierungskosten auf Grund der getätigten Investitionen. Die Investitionskredite sind dabei über KfW-Darlehen mittel- bis langfristig finanziert.

4. Personalentwicklung

Im Jahresendstand betrug der Personalstand 105,8 (VJ 88,9) Mitarbeiter. Davon sind 54,7 (VJ 48,4) Mitarbeiter im Angestelltenverhältnis und 51,1 (VJ 40,5) Mitarbeiter im gewerblichen Bereich tätig (jeweils FTE). Drei (VJ 3) Mitarbeiter befinden sich im Ausbildungsverhältnis. Die Anzahl der Mitarbeiter wird im Jahr 2024 in etwa auf dem gleichen Niveau bleiben.

5. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungsabteilung der BDT beschäftigt sich ausschließlich mit Kundenauftragsentwicklung sowie internem Support. Zum Stichtag waren in diesem Bereich 7 Mitarbeiter beschäftigt. In der Abteilung Logotronic beschäftigen wir 6 Mitarbeiter in der Softwareentwicklung bzw. hardwarenahen Softwareentwicklung.

6. Prognosebericht

Für 2024 planen wir ein Umsatzwachstum von ca. 12 % über alle Branchen hinweg, unsere Gesamtleistung wird dabei etwa gleich stark steigen. Dabei setzen wir stark auf den Automotivbereich als auch auf die Energiebranche. Trotz der bestehenden Krisen setzen wir auf einen geordneten Ablauf am Beschaffungsmarkt. Ein guter Teil des Wachstums wird auch von der Entwicklung von bereits gewonnenen neuen Kunden erwartet.

Auf Grund des noch sehr guten Auftragsbestandes sehen wir eine gute Auslastung für das kommende Geschäftsjahr.

Wir planen mit einer Materialquote bezogen auf die Gesamtleistung von 59,2 % (ohne Leiharbeiter) und gehen von einem deutlich steigenden EBIT im kommenden Jahr aus.

Neben der IATF 16949 Zertifizierung als wichtigem Schlüssel für den Ausbau des Automotivbereiches wird weiterhin gezielt in die Automatisierung von Prozessen investiert.

7. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Chancen und Risiken werden innerhalb der BDT regelmäßig analysiert und bewertet. Bei Risiken den Produktionsstandort betreffend werden durch Versicherungen entsprechende Vorkehrungen getroffen. Risiken durch Kursdifferenzen werden innerhalb der üblichen Geschäfte der BDT nicht gesehen, da sie vertraglich abgesichert sind. Drohenden Lieferengpässen wird weiterhin durch hohe Lagerbestände auf der einen Seite und die Aufrechterhaltung von Konsignationslagern der Lieferanten auf der anderen Seite begegnet. Trotzdem sind Probleme in der Beschaffung aufgrund der aktuellen Weltlage nicht ganz auszuschließen.

Der Zahlungseingang auf offene Rechnungen unterliegt der ständigen Beobachtung und das Kundenportfolio hat ein sehr gutes Gesamt-Rating. Auch im Jahr 2023 bestand eine Warenkreditversicherung, diese besteht auch für das Jahr 2024 weiter. Darüber hinaus bestehen Kreditlinien beim Cash Pool des Konzerns und bei einer regionalen Bank.

Die IATF 16949 Zertifizierung eröffnet weiterhin für die BDT stärker als bisher die Möglichkeit, als Lieferant für Automotive-Kunden in Erscheinung zu treten und hier zu wachsen.

Chancen werden für das Unternehmen insbesondere in der Digitalisierung und den daraus resultierenden neuen Anwendungen und Produkten gesehen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für den EMS-Markt weiterhin gute Entwicklungsmöglichkeiten. Unsere Entwicklungs-Dienstleistungen betrachten wir als einen wichtigen Erfolgsfaktor für einen steigenden EMS-Umsatz.

Nach Auswertung der Chancen und Risiken hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit unter der Berücksichtigung von getroffenen Gegenmaßnahmen, kommen wir zu der Ansicht, dass keine Risiken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

 

Pfronten, den 21. März 2024

Manuel Stelzer, Geschäftsführer der Bavaria Digital Technik GmbH

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.320,02 24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.748.048,78 1.761
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.352.850,87 422
3. Andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 484.390,75 492
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 503
4.585.290,40 3.178
III. Finanzanlagen 125,00 0 *
4.661.735,42 3.202
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.291.576,54 6.693
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.815.513,66 2.071
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 786.994,03 (Vj. TEUR 472)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.699,57 5
9.111.789,77 8.769
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.689,98 30
13.810.215,17 12.001

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 500.000,00 500
II. Kapitalrücklage 1.560.000,00 1.000
III. Gewinnrücklagen 2.500.000,00 2.500
IV. Gewinnvortrag 1.506.166,17 1.506
6.066.166,17 5.506
B. Rückstellungen 1.568.033,15 1.529
C. Verbindlichkeiten 6.176.015,85 4.966
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten EUR 3.659.351,50 (Vj. TEUR 1.553)
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 896.791,67 (Vj. TEUR 979)
davon aus Steuern EUR 120.506,97 (Vj. TEUR 104)
13.810.215,17 12.001

* aufgrund von Rundungen Null

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

Vorjahr
EUR TEUR
1. Rohergebnis 8.924.816,07 8.036
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.803.824,56 4.398
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.004.518,08 916
- davon für Altersversorgung EUR 32.763,94 (Vorjahr: TEUR 30)
5.808.342,64 5.314
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 604.279,06 396
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.540.758,59 1.432
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 0 (Vorjahr: TEUR 58)
7.953.380,29 7.142
Operatives Ergebnis 971.435,78 894
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.926,21 0 *
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0 (Vorjahr: TEUR 0 * )
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 142.749,43 84
- davon an verbundene Unternehmen EUR 11.815,79 (Vorjahr: TEUR 9)
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 13.632,00 (Vorjahr: TEUR 23)
Finanzergebnis -134.823,22 -84
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,66 0 *
8. Ergebnis nach Steuern 836.611,90 810
9. Sonstige Steuern 9.167,78 9
10. Jahresüberschuss 827.444,12 801
11. Aufwand aus Ergebnisabführung 827.444,12 801
12. Jahresüberschuss 0,00 0

* aufgrund von Rundungen Null

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

DER BAVARIA DIGITAL TECHNIK GMBH, PFRONTEN IM ALLGÄU

I. Allgemeine Angaben

Die Bavaria Digital Technik GmbH hat ihren Sitz in Pfronten im Allgäu und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kempten (HRB Registernummer 34).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme einer positiven Fortbestehensprognose.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

AKTIVA

A. Anlagevermögen

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen werden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 3 und 5 Jahren angesetzt.

2. Sachanlagen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen werden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zwischen 3 und 50 Jahren angesetzt.

Gegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis zu 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs aufwandswirksam erfasst.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sollten auf der Basis der verabschiedeten Unternehmensplanung bei der Überprüfung der Werthaltigkeit Gründe für einen niedrigeren beizulegenden Wert auftreten, wird dieser angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen erfolgen Zuschreibungen bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

B. Umlaufvermögen

1. Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die unfertigen Erzeugnisse und die in Arbeit befindlichen Aufträge sowie die fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten je nach Fertigungszustand bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Materialkosten, die Fertigungskosten und die Sonderkosten der Fertigung, Fremdkapitalzinsen werden nicht mit einbezogen. Zusätzlich werden angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und der Verwaltungsgemeinkosten eingerechnet. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie fertige und unfertige Erzeugnisse mit eingeschränkter Verwend- und Verwertbarkeit werden ausreichende Abschläge gebildet.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert in der Bilanz angesetzt.

Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,25 % (VJ 0,5 %) Rechnung getragen. Die Forderungen sind über die Coface Warenkredit versichert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst und am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet.

3. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten sowie der Kassenbestand sind mit dem Nominalwert angesetzt.

C. Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur gebildet, soweit der abzugrenzende Einzelposten einen Betrag in Höhe von 400,00 EUR übersteigt.

PASSIVA

A. Eigenkapital

1. Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Nennbetrag in Höhe von 500 TEUR.

2. Kapitalrücklage

Im Jahr 2023 wurden vom Gesellschafter 560 TEUR in die Kapitalrücklage eingelegt.

3. Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen belaufen sich unverändert auf 2.500 TEUR.

B. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsverpflichtungen sind auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Grundlage der Berechnung bildeten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Zur Anwendung kommt die Projected Unit Credit Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 1,82 % und eines Rententrends von 1,70 %. Bei der Abzinsung wurde der 10-Jahres-Durchschnittszins bei angenommener Restlaufzeit von 15 Jahren angewendet.

Der 7-Jahres-Durchschnittszins zum 31.12.2023 wurde mit 1,74 % festgestellt. Hieraus ergibt sich ein Wertansatz von 886 TEUR. Damit beträgt der Unterschiedsbetrag zum Handelsbilanzansatz 6 TEUR. Der Unterschiedsbetrag unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre.

2. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit den vorsichtig geschätzten Erfüllungsbeträgen angesetzt. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt.

C. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.025,7 1.595,0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 787,0 472,1
sonstige Vermögensgegenstände 2,8 3,6
Summe Forderungen und sonst. Vermögensgegenstände 2.815,5 2.070,7

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von unter einem Jahr. In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von 1,3 TEUR (VJ 0,2 TEUR) mit Restlaufzeiten über einem Jahr enthalten.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 766 TEUR (VJ 472 TEUR) enthalten. Die Forderungen haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von unter einem Jahr. Forderungen gegen die AdCapital AG aus dem Cash Pool bestehen in Höhe von 21 TEUR (VJ 0 TEUR).

3. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023:

davon mit einer Restlaufzeit davon mit einer Restlaufzeit
in TEUR 31.12.2023 ≤ 1 Jahr > 1 Jahr 31.12.2022 ≤ 1 Jahr > 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.659,3 294,4 3.364,9 1.553,0 499,7 1.053,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.498,9 1.498,9 0,0 2.329,3 2.329,3 0,0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 896,8 896,8 0,0 978,8 978,8 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 121,0 121,0 0,00 104,3 104,3 0,00
(davon aus Steuern) 120,5 120,5 0,00 103,7 103,7 0,00
Summen 6.176,0 2.811,1 3.364,9 4.965,4 3.912,1 1.053,3

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren belaufen sich auf 1.985,4 TEUR (VJ 96,7 TEUR).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der AdCapital AG in Höhe von 17 TEUR (VJ 18 TEUR) enthalten, dabei liegt die Restlaufzeit für den gesamten Betrag wie im Vorjahr unter einem Jahr. Zudem sind 827 TEUR Verbindlichkeiten gegenüber der AdCaptital Beteiligungs GmbH aus der Gewinnabführung enthalten (VJ 801 TEUR).

Des Weiteren wurde eine bis zum 31.03.2024 befristete Kreditlinie in Höhe von 100 TEUR eingeräumt, welche im Februar 2024 durch eine unbefristete Kreditlinie in Höhe von 450 TEUR abgelöst wurde.

Im Jahr 2015 wurden zur Sicherung der gewährten Darlehen zu Gunsten der AdCapital AG Grundschulden i. H. v. 2.500 TEUR eingetragen.

Für zwei Bankdarlehen bestehen Sicherungsübereignungen an zwei technischen Anlagen zugunsten der darlehensgewährenden Bank in Höhe von insgesamt 2.192 TEUR (VJ 2.213 TEUR). Zum Bilanzstichtag waren von den Darlehen 2.186 TEUR (VJ 297 TEUR) abgerufen.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestanden zum Bilanzstichtag folgende finanzielle Verpflichtungen:

2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Bestellobligo (Fälligkeit unter einem Jahr) 1.783 1.476
Bestellobligo (Fälligkeit über einem Jahr) 0 0
Miet- und Pachtverträge für Stickstofftank und eine Luftbefeuchtungsanlage (Fälligkeit unter einem Jahr) 11 11
Wartungs-, Dienstleistungs-, Leasingverträge (unter einem Jahr) 63 47
Wartungs-, Dienstleistungs-, Leasingverträge (über einem Jahr) 63 86
Gesamt 1.920 1.620

2. Gesamtbezüge der Unternehmensorgane

Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird die gemäß § 285 Nr. 9 a HGB geforderte Angabe über die Gesamtbezüge des Geschäftsführers nicht gemacht.

3. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane

Geschäftsführer ist:

Herr Manuel Stelzer, einzelvertretungsberechtigt.

4. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Belegschaft im Jahresdurchschnitt:

2023 Vorjahr
Angestellte 63 55
Gewerbliche Arbeitnehmer 52 50
Gesamt 115 105

5. Unternehmensbeziehungen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Ad Capital AG, Tuttlingen, einbezogen.

6. Nachtragsbericht

In den Jahresabschluss 2023 sind alle bis zur Aufstellung bekannten Erkenntnisse und Risiken eingearbeitet.

Weitere Ereignisse nach Aufstellung des Jahresabschlusses, welche diesen beeinflusst hätten, ergaben sich nicht bzw. sind uns nicht bekannt.

7. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von 827 TEUR (VJ 801 TEUR) ab, der gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an die AdC Beteiligungs GmbH abgeführt wird.

Der Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft besteht seit dem Jahr 2019.

 

Pfronten im Allgäu, den 21. März 2024

Bavaria Digital Technik GmbH

Manuel Stelzer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 165.141,24 78.923,36 0,00 0,00 244.064,60
165.141,24 78.923,36 0,00 0,00 244.064,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.581.497,58 70.350,73 0,00 0,00 5.651.848,31
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.190.882,89 1.740.751,39 507.003,42 0,00 5.438.637,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.234.195,34 181.069,18 0,00 17.385,60 2.397.878,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 502.575,50 4.427,92 -507.003,42 0,00 0,00
11.509.151,31 1.996.599,22 0,00 17.385,60 13.488.364,93
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 125,00 0,00 0,00 0,00 125,00
11.674.417,55 2.075.522,58 0,00 17.385,60 13.732.554,53
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 141.003,90 26.740,68 0,00 167.744,58
141.003,90 26.740,68 0,00 167.744,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.820.492,38 83.307,15 0,00 3.903.799,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.768.764,02 317.022,81 0,00 3.085.786,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.742.050,03 177.208,42 5.770,28 1.913.488,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.331.306,43 577.538,38 5.770,28 8.903.074,53
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
8.472.310,33 604.279,06 5.770,28 9.070.819,11
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.320,02 24.137,34
76.320,02 24.137,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.748.048,78 1.761.005,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.352.850,87 422.118,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 484.390,75 492.145,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 502.575,50
4.585.290,40 3.177.844,88
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 125,00 125,00
4.661.735,42 3.202.107,22

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bavaria Digital Technik GmbH, Pfronten im Allgäu

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bavaria Digital Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bavaria Digital Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 21. März 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
(Düsseldorf)

Peter Schill, Wirtschaftsprüfer

Jürgen Bechtold, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses 2023

Der Jahresabschluss 2023 der Bavaria Digital Technik GmbH mit einer Bilanzsumme von 13.810.215,17 € und einem Jahresüberschuss nach Ergebnisabführung von 0,00 € wurde in der Gesellschafterversammlung vom 28. Juni 2024 festgestellt.

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