Van Tat Gastro Management GmbH
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Kramer seit 21.12.2022 | Prokura |
Cécile Gréboval seit 17.12.2021 | Geschäftsführer |
Falk Scheffer seit 11.2.2021 | Prokura |
Thomas Josef Krings seit 27.9.2017 | Prokura |
Anke Vatter seit 29.1.2016 | Prokura |
Tim Roman Lorenz seit 15.7.2015 | Geschäftsführer |
Knut Martin Dr. Johannsen seit 24.11.2011 | Prokura |
Thomas Dipl.-Kfm. von Eicken seit 9.3.2010 | Prokura |
Claus Swienty seit 6.8.2004 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
VINCI S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VINCI Construction Shared Services GmbH (vormals: EUROVIA Services GmbH)BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft zeigt sich erfreulich widerstandsfähig. Obwohl sie Ende des Jahres 2022 leicht geschrumpft ist, ist die noch im Herbst befürchtete deutliche Winterrezession nicht eingetreten, auch weil durch den milden Winter keine Gasmangellage verzeichnet werden musste. Nichtsdestotrotz bleiben die Risiken für die Konjunktur hoch. So geht vom russischen Angriffskrieg in der Ukraine weiterhin ein enormes Eskalationspotenzial aus. Zudem ist die Inflation weiterhin hoch und die geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank werden im laufenden Jahr die Konjunktur wohl dämpfen. Immerhin sind von der chinesischen Wirtschaft, bedingt durch das Abflauen der dortigen Coronawelle, positive Impulse für die Weltwirtschaft zu erwarten. Das würde insbesondere die Aussichten für die deutsche Industrie weiter verbessern. Aktuell kommen die Neuaufträge zwar noch zögerlich, die Auftragsbücher der Industrieunternehmen sind aber nach wie vor gut gefüllt, so dass die Auftragsflaute bis jetzt weitgehend problemlos überbrückt werden konnte. Der verlangsamte Preisauftrieb sowie die sich entspannenden Lieferketten mindern die bestehende Unsicherheit und lassen die Unternehmen zuversichtlicher in die kommenden Monate schauen. 2 Zwar werden die real verfügbaren Einkommen und in der Folge auch der private Konsum im laufenden Jahr wohl zurückgehen, allerdings wird das Minus deutlich geringer ausfallen, als sich noch vor einigen Monaten abgezeichnet hatte. Im Ergebnis wird für 2023 mit einem leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,3 % gerechnet. Im Jahr 2024 dürfte das BIP mit 1,3 % wieder etwas stärker zulegen. 3 In der deutschen Bauwirtschaft verschärft sich die Krise. Im November 2022 ist der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im Vergleich zum Vormonat preisbereinigt um 5,6 % zurückgegangen 4 , im Vergleich zum Vorjahr sogar um 12,7 %. Im Wohnungsbau ist die Nachfrage mit einem Rückgang von 29,1 % regelrecht eingebrochen. 5 Die Aufträge im Straßenbau sind im Jahr 2022 in Deutschland (ohne Bayern) nominell um lediglich 8,0 % angestiegen. Vor dem Hintergrund der hohen Inflation bedeutet dies einen realen Rückgang der Auftragseingänge. Aufgrund der Energiekrise mussten Bauherren und Unternehmen starke Preisanstiege verkraften. Gerade energieintensive Baumaterialien wie Stahl (+40,4 %) und Betonstahlmatten (+38,1 %) verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr deutlich. Auch die Bitumenpreise sind im Jahresvergleich stark angestiegen (+15,0 %). 6 Der stärkste Anstieg war im Juni 2022 zu verzeichnen mit +49,0 %. 7 Der Umsatz im Bauhauptgewerbe wird voraussichtlich real um 7,0 % gegenüber dem Vorjahr sinken. Erstmals seit 2009 wird sich wohl auch die Anzahl der Beschäftigten reduzieren (um 7.000 Mitarbeiter). Für den Wohnungsbau wird ein realer Umsatzrückgang von 10,0 % prognostiziert. Im Wirtschaftsbau wird ein Rückgang von 6,0 % erwartet, im Öffentlichen Bau von 4,5 %. 8 II. Geschäft und Rahmenbedingungen Die VINCI Construction Shared Services GmbH, Berlin ist ein Dienstleistungsunternehmen der EUROVIA-Gruppe in Deutschland. Aufgabe ist die Unterstützung und Beratung der im Straßenbau tätigen operativen Einheiten in kaufmännischen, technischen, versicherungs-, vertrags- und personalrechtlichen Angelegenheiten sowie die Übernahme von Controllingfunktionen in Form der Weiterentwicklung des internen und externen Berichtswesens. Darüber hinaus werden Dienstleistungen in den Bereichen IT/EDV, Gerätemanagement, Labor und Arbeitssicherheit angeboten. Die Gesellschaft wird durch die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresergebnis vor Ergebnisabführung gesteuert und beurteilt.
Durch die gute Entwicklung der EUROVIA-Gruppe konnten die Weiterberechnungen an Schwestergesellschaften über dem Vorjahresniveau erzielt werden. 2022 konnten weniger Lieferantenboni erzielt werden. Die Umlagenberechnungen erfolgen auf Basis der IFRS-Leistung der Schwestergesellschaften; so dass die Ertragslage der VINCI Construction Shared Services GmbH von der wirtschaftlichen Entwicklung dieser Unternehmen abhängt. Das mit TEUR 495 für 2022 prognostizierte geringere Jahresergebnis vor Ergebnisabführung wurde leicht übertroffen. III. Ertragslage Eckdaten der Gewinn- und Verlustrechnung der VINCI Construction Shared Services GmbH 9
Die VINCI Construction Shared Services GmbH hat das Geschäftsjahr 2022 mit einem positiven Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 585 (Vorjahr: TEUR 1.673) abgeschlossen. Die gestiegenen Umlagen aus Frankreich konnten aufgrund der höheren Leistung der Gesellschaften der EUROVIA Deutschland weiterberechnet werden. Darüber hinaus wurden spezielle Dienstleistungen an Beteiligungsgesellschaften und Dritte erbracht. Aufgrund der leicht verschlechterten wirtschaftlichen Situation der Tochtergesellschaft MPV Materialprüfungs- und Vertriebsgesellschaft für Straßenbaustoffe mbH, Bottrop, wurde die Wertberichtigung der Cash-Pool-Forderung im laufenden Jahr um TEUR 27 auf nunmehr TEUR 2.127 erhöht. Außerdem wurde im Berichtsjahr die Rückstellung für drohende Verluste um TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 44) erhöht. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen. IV. Vermögens- und Finanzlage Eckdaten der Bilanz der VINCI Construction Shared Services GmbH
Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich bei der VINCI Construction Shared Services GmbH gegenüber dem Vorjahr leicht verändert. Die Bilanzsumme verringerte sich zum 31. Dezember 2022 von Mio. EUR 8,6 auf Mio. EUR 8,4. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR 12) und Sachanlagen (TEUR 763) getätigt. Die Investitionen der Betriebs- und Geschäftsausstattung betreffen überwiegend Ersatzbeschaffungen, insbesondere im Bereich der EDV. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen werden Lizenzen und Software ausgewiesen. Den Investitionen standen Abschreibungen von TEUR 398 gegenüber. Das Anlagevermögen ist zu 297 % (Vorjahr: 840 %) durch Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote veränderte sich nur leicht von 20,1 % auf 20,6 %. Der Finanzmittelfonds, bestehend aus Cash-Pool-Forderungen und liquiden Mitteln, hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um TEUR 1.501 auf TEUR 5.650 (Vorjahr: TEUR 7.151) verringert. Für das Jahr 2023 wird mit einem relativ gleichbleibenden Stand des Cash-Pool-Kontos gerechnet. Mit der VINCI Construction GmbH als so genanntem Pool-Centralisateur ist ein Cash-Pool-Vertrag geschlossen. Nach diesem Vertrag sind flüssige Mittel grundsätzlich dem Pool zur Verfügung zu stellen, vorhandene Deckungslücken werden vom Pool finanziert. Die Pool-Konten werden angemessen verzinst. Die VINCI Construction Shared Services GmbH ist über ihre Muttergesellschaft, die VINCI Construction GmbH, Berlin, sowie deren 100%ige Gesellschafterin, die VINCI Deutschland GmbH, Berlin, in den Konzernverbund der VINCI S.A., Frankreich, einbezogen. Die Gesellschaft ist von der Verfügbarkeit der bereits in den Cash-Pool eingespeisten finanziellen Mittel abhängig. Die Geschäftsführung, die regelmäßig in Form von Besprechungen über die Situation der VINCI-Gruppe informiert wird, geht unter anderem auf Basis des letzten veröffentlichten Konzernabschlusses davon aus, dass die VINCI-Gruppe über die finanziellen Mittel verfügt, die die ausgewiesenen Forderungen gegen den Gesellschafter sichern. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass diese Mittel auch zukünftig den deutschen Gesellschaften zur Verfügung gestellt werden. V. Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter belief sich am 31. Dezember 2022 auf 125 Angestellte und fünf Auszubildende. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter betrug 130. Es wurden im Jahr 2022 von der VINCI Construction Shared Services GmbH sowohl interne als auch externe Ausbildungs- und Schulungsmaßnahmen angeboten und durchgeführt, um die Qualifikation der Mitarbeiter der EUROVIA-Gruppe in Deutschland den gestiegenen Anforderungen anzupassen. Im Jahr 2022 sind durch Mitarbeiter der VINCI Construction Shared Services GmbH 2.200 Schulungsstunden (davon 154 Stunden über E-Learning) belegt worden. Wir danken unseren Mitarbeitern für die erbrachten Leistungen und die Einsatzbereitschaft. VI. Risikomanagement Das bestehende Überwachungssystem zur Früherkennung möglicher bestandsgefährdender Risiken wird anforderungsgerecht angewendet. Der informationstechnologische Ausbau sowie die geplante Verknüpfung bereits vorhandener Überwachungs- und Kontrollinstrumente zu einem integrierten Risikomanagementsystem und die Aufnahme in das bestehende Berichtswesen der EUROVIA-Gruppe sollen der EUROVIA Bau GmbH eine rechtzeitige Identifizierung von Frühwarnindikatoren ermöglichen. Die Dokumentation und Einbindung dieser in das Managementinformationssystem (InfoView) für die Geschäftsführung gewährleisten somit eine strategische und operative Steuerung von Risiken. Den betrieblichen Risiken (Risiken der Auftragsauswahl und der Auftragsabwicklung) wird durch die Überprüfung der Auftragsauswahl im Rahmen der Akquisition begegnet. Zustimmungspflichtige Geschäftsvorfälle werden von unseren Regionalleitern, der Geschäftsführung bzw. gruppeninternen Gremien entsprechend den internen Anforderungen analysiert und genehmigt. Die Auftragsabwicklung wird durch das Baustellenpersonal vor Ort gesteuert. Hierzu bedienen sie sich unserer Controlling-Instrumente, wie z.B. der Arbeitskalkulation, der Nachtragskalkulation und der Mengen-, Stunden- und Kosten-Soll-Ist-Vergleiche. Wesentliche Abweichungen werden in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Regionalcontrollern sowie Regionalleitern besprochen und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Zur Identifikation und Abwehr von möglichen Risiken nutzen wir unsere Risikomanagement- und Kontrollsysteme. Dabei unterstützen uns insbesondere die strategische Unternehmensplanung sowie das interne Berichtswesen. Unsere Regionalcontroller sowie die interne Revision der VINCI Construction Services Partagés überprüfen regelmäßig die Angemessenheit sowie Effektivität des Risikomanagementsystems sowie die Umsetzung gruppenweiter Vorschriften zur Sicherung der Ergebnissituation sowie der vorhandenen Liquidität der jeweiligen Niederlassung sowie der Gesellschaft im Ganzen. Die Information des Aufsichtsrates der VINCI Construction GmbH über mögliche Geschäftsrisiken und hier insbesondere über Projektrisiken, Risiken bei der Auftragsauswahl sowie der Auftragsabwicklung erfolgt im Rahmen der turnusmäßigen Sitzungen des Aufsichtsrats. VII. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Risiken in der wirtschaftlichen Entwicklung bestehen aus Sicht der Geschäftsführung in der Preisentwicklung von Nachunternehmerleistungen und Rohstoffen, insbesondere den Aluminium-, Stahl-, Energie-, Bitumen- sowie Gesteinskosten im Asphaltbereich, weil mögliche Preiserhöhungen lediglich verzögert am Markt weitergegeben werden können. Durch langfristige Rahmenverträge und die erfolgte Ausweitung der zur EUROVIA-Gruppe gehörenden Gesteinsressourcen wurde das generelle Preisrisiko reduziert. Die derzeitigen Preisentwicklungen aufgrund des Krieges in der Ukraine haben und werden auch weiterhin einen Einfluss auf die Kalkulationen haben. Diese Preisrisiken können nicht durch langfristige Rahmenverträge reduziert werden. Darüber hinaus gibt es zum Teil Lieferengpässe. Die Preissteigerungen sowie die sehr geringen Bauzeitverzögerungen haben jedoch im Jahr 2022 nicht wesentlich die Margen der Projekte beeinflusst. Die Auswirkungen für die kommenden Jahre sind derzeitig nicht absehbar. Die weiteren Entwicklungen vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine verursachen eine überdurchschnittliche Kapazitätsbindung der Mitarbeiter, die mit Nachträgen und Verhandlungen zusätzlich belastet sind. Diese Situation muss bei der Auftragsakquise berücksichtigt werden, da ansonsten ein signifikanter Anstieg von Verlustprojekten die Folge wäre. Hier gilt das Prinzip Ergebnis vor Volumen. Durch die Geschäftsführung als auch durch die Gesellschafterin wird regelmäßig geprüft, ob Maßnahmen zu treffen sind, um kurzfristig auf die Entwicklungen reagieren zu müssen. Bisweilen hat die derzeitige Entwicklung aber keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die Geschäftsführung geht davon aus, dass auch im Geschäftsjahr 2023 die wirtschaftlichen Konsequenzen überschaubar bleiben. Zusätzlich ist zu befürchten, dass sich die Nachfrage der Kommunen und Gemeinden durch die negative Entwicklung in der Haushaltssituation weiterhin rückläufig entwickeln könnte. Zum Teil fordern kommunale Haushalte vom Bund Zuschüsse, mit denen insbesondere Investitionen für den notwendigen Erhalt und Ausbau von Straßen finanziert werden sollen. Durch den Wechsel der Bundesregierung im Jahr 2021 besteht weiterhin das Risiko, dass innerhalb des Etats für Infrastrukturmaßnahmen eine Verschiebung zugunsten des öffentlichen Nahverkehrs sowie Bahnbaus erfolgen könnte. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen erkennen wir frühzeitig im Rahmen unseres Liquiditätsplanungssystems. Aufgrund des mit der VINCI Construction GmbH geschlossenen Cash-Pool-Vertrags können wir jederzeit auf liquide Mittel zurückgreifen. Zum aktuellen Zeitpunkt besteht aufgrund der angespannten Haushaltslagen der öffentlichen Kunden eine leichte Tendenz, die auf sinkende Ausschreibungen hindeuten. Bisweilen hat die derzeitige Entwicklung aber keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die Geschäftsführung geht davon aus, dass auch im Geschäftsjahr 2023 die wirtschaftlichen Konsequenzen überschaubar bleiben. Gegenwärtig sind über die oben genannten und unter anderem durch Rückstellungen abgesicherten Risiken hinaus keine Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bekannt. Ein Potential sieht die Gesellschaft in der Akquirierung von Groß-Projekten. Insbesondere der Ausbau von bestehenden Autobahnabschnitten sowie die Erhaltung von Straßennetzen anderer Straßenbauträger im Rahmen langfristiger Verträge können dazu beitragen, dass sich die Auftragslage weiter verbessert und die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten gesichert wird. Chancen bieten sich der Gesellschaft im Rahmen der regelmäßigen Segmentierung der Geschäftsfelder. Durch die Vermeidung der Bearbeitung von margenschwachen Projekten sowie die Ausweitung der Verantwortlichkeiten der Regionalleiter auf die industriellen Standorte sowie Beteiligungen erwarten wir eine verbesserte Ertragssituation. Weitere Chancen werden in neuen Technologien gesehen wie z.B. "Power Road" oder auch "echarge". VIII. Ausblick Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein weiterhin hoher, jedoch wesentlich geringerer Einfluss der Inflation auf das Wirtschaftsgeschehen erwartet. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht von einer leicht zurückgehenden Inflationsrate von 6,6 % aus. Vor diesem Hintergrund wird für Deutschland ein reales Wirtschaftswachstum von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr erwartet. Für das Jahr 2024 wird ein stärkeres Wirtschaftswachstum von 1,3 % prognostiziert. 10 Für die Bauwirtschaft fällt dieser Effekt nochmals deutlicher aus. Der Zentralverband der Bauwirtschaft rechnet über alle Sparten hinweg mit einem Rückgang des Bauumsatzes von 7,0 %. Für den Bereich des öffentlichen Baues wird ein Rückgang von 4,5 % erwartet. 11 Im Bundeshaushalt ist gemäß Einzelplan 12 dem Bundesministerium für Digitales und Verkehr für das Haushaltjahr 2023 ein Etat von Mrd. EUR 35,6 zugewiesen worden. Dieser fällt dabei um rund Mrd. EUR 0,5 kleiner aus als im Vorjahr. Gemäß dem Regierungsentwurf entfallen dabei ca. Mrd. EUR 12,7 auf Bundesfernstraßen. Für Investitionen der "Die Autobahn GmbH des Bundes" sieht der Haushalt ca. Mrd. EUR 5,5 vor sowie weitere Mrd. EUR 1,3 für die Erhaltung der Bundestraßen. Insgesamt sollen die Ausgaben für Bundesfernstraßen damit um knapp Mio. EUR 175 steigen. 12 Es bleibt abzuwarten, inwieweit sich die Investitionstätigkeit der Länder und Kommunen im öffentlichen Straßenbau weiterentwickelt. Der ZDB prognostiziert allerdings, dass angesichts steigender Allgemeinkosten die Investitionstätigkeit der Kommunen nicht wie geplant ausgebaut werden würden, sondern im besten Fall auf Vorjahresniveau gehalten würden. 13 Im Angesicht dieser Herausforderungen ist es wichtig, dass die öffentliche Hand ihr geplantes Budget am Markt platziert und so die Mittel zum Erhalt und Ausbau der Infrastruktur bereitstellt. Mit Unterstützung durch die EUROVIA Akademie sind für 2023 wieder umfangreichere Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen geplant. Nach Umstellung auf ein digitales Schulungsportal sollen, basierend auf den Ergebnissen der durchgeführten Mitarbeitergespräche, die Schulungsinhalte auch weiterhin als Präsenz- oder als Distanzveranstaltung vermittelt werden. Hierbei handelt es sich zum einen um Instrumente für eine effizientere Baustellenvorbereitung, Projektabwicklung und Controlling, sowie zum anderen um Instrumente zur Sicherung der Unternehmenswerte. Um sich der Herausforderung der zunehmenden Digitalisierung zu stellen, hat sich die EUROVIA-Gruppe mit Umsetzung des Unternehmensprogramms E-Cube entschieden, ein neues ERP-System zu entwickeln, das am 1. Januar 2023 das bisher erfolgreich genutzte KHEOPS-System abgelöst hat. Umfangreiche Tests und Schulungsmaßnahmen haben bereits ab Jahresmitte 2022 begonnen und werden auch im ersten Quartal 2023 weiter fortgesetzt. Zur effizienteren Bearbeitung von Eingangsrechnungen wurde im Jahr 2021 die Software DEMAT in allen Niederlassungen eingesetzt, die eine digitale Rechnungsprüfung ermöglicht. Zudem werden weitere Schritte im Bereich des Building-Information-Modelling (BIM), im Einsatz digitaler Gerätesteuerungen sowie in der Markt- und Wettbewerbsanalyse unter Einbezug künstlicher Intelligenz unternommen, um in der Baubranche weiterhin konkurrenz- und wettbewerbsfähig zu sein. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 erfolgt ohne Berücksichtigung einer weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges, jedoch auch ohne erhebliche Erleichterungen mit zusätzlichen Marktbelebungen. Ebenso wird mit keiner Rückkehr gravierender Einschränkungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie gerechnet. Es besteht jedoch das Risiko, dass die wirtschaftliche Aktivität der Gesellschaft kurzfristig oder auch mittelfristig dadurch stark beeinträchtigt werden kann. Die Ertragskraft der VINCI Construction Shared Services GmbH ist abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der EUROVIA-Gruppe in Deutschland. Diese erwartet für das Geschäftsjahr 2023 eine leicht steigende Leistungsentwicklung nach IFRS gegenüber dem Berichtsjahr 2022. Die Umsatzerlöse der VINCI Construction Shared Services GmbH nach HGB werden auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 geplant bei einem leicht geringeren handelsrechtlichen Jahresergebnis vor Ergebnisabführung im Vergleich zum Vorjahr.
Berlin, den 28. September 2023
2 DIW, Pressemitteilung vom 31. März 2023 -
https://www.diw.de/de/diw_01.c.864537.de/diw-konjunkturbarometer_januar__deutsche_wirtschaft_kommt_kurzfristig_mit_blauem_auge_davon.html
- abgerufen am 17.08.2023
VINCI Construction Shared Services GmbH, Berlin Die Geschäftsführung Tim Lorenz Cécile Gréboval Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg mit der Handelsregisternummer HRB 73438 eingetragen. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der VINCI Construction GmbH, Berlin. Mit der Muttergesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag analog § 291 AktG i.d.F. vom 25. Januar 2022, welcher mit Wirkung zum 1. Januar 2022 in Kraft getreten ist. Die Eintragung im Handelsregister ist am 15. März 2022 erfolgt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des GmbHG erstellt. Als mittelgroße Kapitalgesellschaft nimmt die VINCI Construction Shared Services GmbH die größenabhängigen Befreiungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vermerke der Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten werden im Anhang angegeben. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über einen Zeitraum von fünf Jahren, die Sachanlagen über einen Zeitraum von durchschnittlich drei bis acht Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen sind mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Bewegliche Sachanlagen schreiben wir nach ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear ab. Die geringwertigen Vermögensgegenstände (bis EUR 800,00) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind unverändert zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nominalwert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände bewerten wir unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Die liquiden Mittel und das gezeichnete Kapital sind mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastung nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Im Geschäftsjahr 2021 ergab sich unter Anwendung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB insgesamt eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer. Mit Abschluss des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags werden seit dem 1. Januar 2022 die Latenten Steuern auf Ebene der Organträgerin, der VINCI Construction GmbH, Berlin, bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Für die Abzinsung der Rückstellungen betragen die Zinssätze für 2022 je nach Restlaufzeit 0,40 % bis 1,07 % (Vorjahr: 0,30 % bis 0,96 %). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen oder Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen nicht. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz der VINCI Construction Shared Services GmbH zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Veränderung im Geschäftsjahr 2022 sind in der beigefügten "Entwicklung des Anlagevermögens" (Anlage zum Anhang) dargestellt. Zu den Investitionen enthält der Lagebericht nähere Ausführungen. Der Anteilsbesitz setzt sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen gliedern sich wie folgt:
Die Forderungen gegen Gesellschafter bestehen aus dem Cash-Pooling mit der Muttergesellschaft (TEUR 5.650 Vorjahr: TEUR 7.151) sowie Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (TEUR 36; Vorjahr: TEUR 3). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten sonstige Forderungen außerhalb des Liefer- und Leistungsverkehrs. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Eigenkapital Das voll eingezahlte Stammkapital der VINCI Construction Shared Services GmbH beträgt unverändert TEUR 25 und wird jetzt zu 100 % von der EUROVIA GmbH, Berlin gehalten. Mit Urkundenrolle Nr. TS 342/2021 vom 10. Dezember 2021 des Notars Dr. Thorsten Seidel wurden die Geschäftsanteile an der VINCI Construction Shared Services GmbH von der EUROVIA SAS an die VINCI Construction GmbH verkauft. Die Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den der Jahresabschluss der VINCI Construction Shared Services GmbH einbezogen wird, ist die VINCI S.A., 1973, boulevard de la Défense, 92500 Nanterre, Frankreich. Der nach den von der EU übernommenen IFRS aufgestellte Konzernabschluss wird in deutscher Sprache im Bundesanzeiger (VINCI Deutschland GmbH, HRB 2995, Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein) veröffentlicht werden. Aus diesem Grund ist die VINCI Construction Shared Services GmbH gemäß § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Der Ort der Offenlegung ist: Greffe du Tribunal de Commerce de Nanterre 4, rue Pablo Neruda F-92020 Nanterre Cedex RCS 552 037 806 Nanterre Die anderen Gewinnrücklagen (EUR 6.372,99) ergaben sich aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG und resultierten aus Abzinsungseffekten zum 1. Januar 2010. 4. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen
5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 907; Vorjahr: TEUR 242) bestehen vollumfänglich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (TEUR 34; Vorjahr: TEUR 161) bestehen ebenfalls vollumfänglich aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben mit TEUR 1.002 (Vorjahr: TEUR 227) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind unverändert kurzfristig. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Haftungsverhältnisse Die Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen TEERBAU-Mitarbeitern, die auf die VINCI Construction Shared Services GmbH übergegangen sind, werden laut Konzernvereinbarung vom 3. Juli 2003 nicht wie nach § 613a BGB, § 6a EStG und § 249 HGB üblich bei der VINCI Construction Shared Services GmbH gebildet, sondern weiterhin bei der TEERBAU GmbH. Nach dieser Vereinbarung haftet im Innenverhältnis allein die TEERBAU GmbH für die Erfüllung der Versorgungsverpflichtungen. Im Außenverhältnis haftet die VINCI Construction Shared Services GmbH neben der TEERBAU GmbH insbesondere gegenüber den versorgungsberechtigten Mitarbeitern, gegenüber deren Hinterbliebenen und gegenüber dem Pensions-Sicherungs-Verein (PSV). Die steuerlich anerkannten Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen für die in ihre Zuständigkeit fallenden Versorgungsberechtigten werden der TEERBAU GmbH von der VINCI Construction Shared Services GmbH erstattet. Im Jahr 2022 sind Pensionsumlagen in Höhe von TEUR 107 erfasst worden. Die gesamtschuldnerische Haftung aus dem Schuldbeitritt beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 2.042 (Vorjahr: TEUR 1.976). Aus den oben genannten Haftungsverhältnissen werden wir aufgrund des Einblicks in die wirtschaftliche Situation der Konzerngesellschaften mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in Anspruch genommen. Die VINCI Construction Shared Services GmbH hat mit Datum vom 8. März 2022 gegenüber der MPV Materialprüfungs- und Vertriebsgesellschaft für Straßenbaustoffe mbH, Bottrop (im Folgenden kurz "MPV" genannt), eine bis zum 31. Dezember 2023 befristete Patronatserklärung abgegeben. Darin verpflichtet sich die VINCI Construction Shared Services GmbH abstrakt und unter Verzicht auf jeden Rückgriff, der MPV auf Anforderung ihrer Geschäftsführung Mittel bis zur Höhe eines Betrages von EUR 2.500.000,00 zur Verfügung zu stellen, um das in der Bilanz zum 31. Dezember 2021 ausgewiesene Unterkapital und einen ggf. zu erwartenden Jahresfehlbetrag 2022 auszugleichen. Im laufenden Jahr wurde die Wertberichtigung der Cash-Pool-Forderung um TEUR 27 auf nunmehr TEUR 2.127 erhöht. Außerdem wurde im Berichtsjahr eine Rückstellung für Beteiligungsverluste in Höhe von TEUR 57 gebildet. Aufgrund des Einblicks in die wirtschaftliche Situation der MPV geht die Geschäftsführung aktuell davon aus, dass sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht in Anspruch genommen wird. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Nutzung eines Teils unserer Sachanlagen liegen Operating-Leasingverträge zugrunde. Dies trägt auch zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Die Leasingverträge haben im Durchschnitt eine Restlaufzeit von drei bis vier Jahren und führen zu einem jährlichen Leasingaufwand in Höhe von Mio. EUR 0,2. Zusätzliche Angabepflichten gemäß § 285 Nr. 3 HGB liegen im vorliegenden Jahresabschluss nicht vor. Nachtragsbericht Der Geschäftsführung sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, bekannt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage hätten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 7. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen die Berechnungen von Dienstleistungen für verbundene Unternehmen und Beteiligungsgesellschaften. Alle Umsätze wurden im Inland getätigt. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus den höheren Umlagen. 8. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten überwiegend sonstige Erträge der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 9. Materialaufwand Die Materialaufwendungen enthalten die Kostenanteile für die Erbringung der unter den Umsatzerlösen ausgewiesenen Dienstleistungen. Diese betreffen vor allem Dienstleistungen in den Bereichen Versicherung, IT und Holdingaufgaben, deren Berechnung an die Tochterunternehmen in den Umsatzerlösen ausgewiesen wird. 10. Personalaufwand/Mitarbeiter
11. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten unter anderem Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 27; Vorjahr: TEUR 95), Verluste aus Anlagenabgängen (TEUR 1; Vorjahr: TEUR 8) Personalkostenberechnungen (TEUR 689; Vorjahr: TEUR 927), Prüfungs- und Beratungskosten (TEUR 718; Vorjahr: TEUR 804), Mieten, Pachten und Instandhaltungsaufwendungen (TEUR 758; Vorjahr: TEUR 716) sowie Reisekosten (TEUR 291; Vorjahr: TEUR 123). 12. Zinsergebnis Im Zinsergebnis sind folgende Beträge aus der Auf- bzw. Abzinsung enthalten:
13. Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag berücksichtigen die Vorauszahlungen für das Geschäftsjahr 2022 sowie Nachzahlungen für vergangene Geschäftsjahre. Die sonstigen Steuern enthalten die Kraftfahrzeugsteuer und eine Lohnsteuernachzahlung für Vorjahre. Die periodenfremden Aufwendungen aufgrund der Nachzahlungen für vergangene Geschäftsjahre betragen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 2). Geschäftsführer und Gesamtbezüge der Geschäftsführer Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr durch die folgenden Geschäftsführer vertreten: Tim Lorenz, Berlin
Cécile Gréboval, Berlin
Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.
Berlin, den 28. September 2023 VINCI Construction Shared Services GmbH Die Geschäftsführung Tim Lorenz Cécile Gréboval Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VINCI Construction Shared Services GmbH (vormals: EUROVIA Services GmbH), Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VINCI Construction Shared Services GmbH (vormals: EUROVIA Services GmbH), Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VINCI Construction Shared Services GmbH (vormals: EUROVIA Services GmbH), Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 28. September 2023 Deloitte
GmbH
Michael Pfeiffer, Wirtschaftsprüfer Wibke Großmann, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss wurde am 7.11.2023 festgestellt. |
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