Silverstroke AGLiquidiert
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Silverstroke AGEttlingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Anhang zum 31. Dezember 2007Bilanzierung- und BewertungsgrundsätzeAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Silverstroke AG für das Geschäftsjahr 2007 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bis auf die Bewertung der Pensionsrückstellungen im Vergleich zum Vorjahr beibehalten worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Silverstroke AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB. Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über drei Jahre abgeschrieben. Bei Gegenständen des Sachanlagevermögens mit zeitlich begrenzter Nutzung werden Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer im Rahmen steuerlich zulässiger Höchstsätze vorgenommen. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erfolgen nach der linearen Methode. Die zugrunde gelegten Nutzungszeiten betragen bei Betriebs- und Geschäftsausstattung fünf Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die unter den Vorräten ausgewiesenen, unfertigen Leistungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den steuerlichen Herstellungskosten (Einzelkosten und angemessene Gemeinkostenzuschläge) aktiviert. Für Projekte, die bei Gesamtbetrachtung voraussichtlich mit einem Verlust abschließen werden, wird - soweit erforderlich - eine Abwertung zur verlustfreien Bewertung vorgenommen. In der Bilanz werden die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen passivisch angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nominalbetrag bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung zu Forderungen angemessen Rechnung getragen. Der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung für gegebene Pensionszusagen, ausgewiesen unter den sonstigen Vermögensgegenständen, erfolgt mit dem steuerlichen Aktivwert. Die Wertansätze des übrigen Umlaufvermögens mit Ausnahme der flüssigen Mittel entsprechen dem Niederstwertprinzip (Nominalwert unter Berücksichtigung notwendiger Wertabschläge) oder sind mit dem Barwert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Passiva Die Pensionsrückstellungen werden im Geschäftsjahr 2007 erstmals nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gemäß lAS 19 mit einem Zinssatz von 5,40% bewertet. Die Berechnung beruht auf den biometrischen Rechnungsgrundlagen gemäß den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Künftige Gehaltserhöhungen und Rentenanpassungen sowie Annahmen über die Fluktuation sind dabei in die Berechnung einbezogen. Aus der Bewertungsumstellung resultiert ein Mehraufwand in Höhe von TEUR 57 sowie eine um diesen Betrag höhere Pensionsrückstellung. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen in ausreichendem Umfang alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Mit ihnen werden Verpflichtungen abgedeckt, die dem Grunde nach erkennbar sind, aber in ihrer endgültigen Höhe noch nicht feststehen. Die Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. II. Grundsätze der FremdwährungsumrechnungSofern der Jahresabschluss Werte enthält, die auf fremde Währung außerhalb des Euroverbundes lauten oder ursprünglich lauteten, erfolgt die Bewertung nach dem Vorsichtsprinzip bei den Passiva zum Buchkurs oder dem höheren Stichtagsgeldkurs und bei den Aktiva zum Buchkurs oder dem niedrigeren Stichtagsbriefkurs. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Einzelheiten zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Vorräte In den Vorräten sind noch nicht abgerechnete Leistungen aus Werkverträgen bilanziert (188 T€). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen betragen 1 T€ (Vorjahr 140 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von 265 T€ sowie in Höhe von 18 T€ den Barwert des Körperschaftssteuerguthabens. 4. Grundkapital Das voll eingezahlte Grundkapital (gezeichnetes Kapital) beträgt 300.000 E. Es ist eingeteilt in 300.000 Stück auf den Namen lautende Stückaktien. Die Aktien sind nur mit Zustimmung der Gesellschaft übertragbar. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage haben sich im Berichtszeitraum nicht verändert. 5. Bilanzgewinn, -verlust Der Bilanzgewinn beträgt 0 T€. Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wurde der Jahresüberschuss des Geschäftjahres 2007 an die entory AG abgeführt. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken dem Grunde nach erkennbare Verpflichtungen ab, die in ihrer endgültigen Höhe aber noch nicht feststehen. Sie beinhalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen, erfolgsabhängige Prämien, Urlaubsansprüche, Gewährleistungsansprüche, ausstehende Reisekostenabrechnungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie übrige sonstige Rückstellungen. 7. Verbindlichkeiten Die gesamten Verbindlichkeiten in Höhe von 297 T€ (Vorjahr 728 T€) haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 49 T€ betreffen in Höhe von 23 T€ Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von 26 T€ Umsatzsteuerverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Leasingverträge. Die gesamten finanziellen Verpflichtungen mit Restlaufzeiten bis zu drei Jahren betragen zum Stichtag nominal 58 T€ (Vorjahr 24 T€), davon bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 48 T€. Des Weiteren bestehen Verpflichtungen gegenüber der entory AG aufgrund eines Geschäftsbesorgungsvertrages in Höhe von monatlich 21 T€. Der Geschäftsbesorgungsvertrag kann mit einer Frist von sechs Monaten zum Monatsende gekündigt werden. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten ergibt sich wie folgt:
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Business Segmenten lässt sich wie folgt darstellen:
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 159 T€ (Vorjahr 105 T€) enthalten periodenfremde Erträge aus periodenfremden Umsätzen (25 T€) und aus der Auflösung von Rückstellungen (23 T€) sowie Erträge aus der Kfz-Nutzung (37 T€), Erträge aus Kostenverrechnungen (40 T€), Erträge aus der Veränderung des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung (34 T€) und übrige Erträge (0,5 T€). 3. Materialaufwendungen Die Materialaufwendungen beinhalten Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 541 T€ (Vorjahr 605 T€), davon mit verbundenen Unternehmen 422 T€ (Vorjahr 507 T€). 4. Personalaufwendungen
5. Abschreibungen Die Abschreibungen von 37 T€ enthalten planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. V. Sonstige Angaben1. Mutterunternehmen Das Mutterunternehmen der Silverstroke AG, Ettlingen, ist die entory AG, Ettlingen, dessen Mutterunternehmen wiederum die Cirquent GmbH, München, ist. Das Mutterunternehmen der Cirquent GmbH, München, ist die BMW Finanz Verwaltungs GmbH, München, eine 100%ige Tochtergesellschaft der BMW AG. Die Cirquent GmbH inklusive ihrer Tochtergesellschaften wird in den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht der BMW AG, München, einbezogen. Da dieser Konzernabschluss nach IFRS aufgestellt wird, ergeben sich Abweichungen gegenüber den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden nach HGB. Diese Abweichungen ergeben sich insbesondere durch die Anwendung der percentage-of-completion-method bei der Bewertung von unfertigen Leistungen nach IAS 11 den Ansatz von latenten Steuern nach IAS 12 Der Konzernabschluss wird veröffentlicht und beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht. 2. Angaben zum Anteilsbesitz Zwischen der Silverstroke AG und der entory AG wurde ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. 3. Angaben zur Anzahl der Beschäftigten Zahl der beschäftigen Arbeitnehmer ohne Vorstand zum 31.12.2007: 26. Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2007 waren 22 (i. Vj. 16) fest angestellte Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen für die Silverstroke AG beschäftigt. 4. Angaben zu Organen der Gesellschaft Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2007 an:
An die aktuellen oder früheren Mitglieder des Aufsichtsrates oder deren Hinterbliebene wurden im Geschäftsjahr 2007 keine Bezüge geleistet. Dem Vorstand gehören an: Kupke, Heidi, Diplom-Volkswirtin, Weingarten (Einzelvorstand)
Ettlingen, 18. März 2008 Der Vorstand Heidi Kupke |
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