Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 11980
Eingetragen
13.8.2009
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Erstellen, Halten und Verwalten von Immobilien aller Art sowie anderer verwandter Geschäfte im Bereich der Immobilienwirtschaft, insbesondere dem Erwerb und der Veräußerung von Immobilien, der Immobilienverpachtung, vermietung und -vermarktung sowie der Immobilienentwicklung und des Facility Managements. Gegenstand des Unternehmens ist ferner die Projektierung, der Bau und der Betrieb von Anlagen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien, insbesondere Solar- und Windkraftanlagen sowie von Anlagen der Kraftwärmekopplung; ferner die Erbringung von Beratungsleistungen in diesen Bereichen, insbesondere zur Einsparung von Energie.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Dirk Meyer
seit 14.10.2021
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

LB GmbH

Bocholt

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019

I. Grundlagen des Konzerns

Als Besitz- und Konzernführungsgesellschaft bestimmt die LB GmbH über die geschäftspolitische Ausrichtung der gleichnamigen LB-Gruppe.

In Bezug auf ihre Marktausrichtung sind die Unternehmen der LB GmbH in folgende Divisionen aufgeteilt:

Divisionen Operativ tätige Gesellschaften *)
Inland Ausland
Divisionen Logistik 2 2
Divisionen IT 2 -
Divisionen Produktion 2 -
Divisionen Beteiligungen 7 -

* ) Einbezogene verbundene Unternehmen sowie ein assoziiertes Unternehmen Stand 31.12.2019

1. Entwicklung der Beteiligungsverhältnisse

Die Beteiligungsverhältnisse der LB GmbH haben sich gegenüber 2018 nicht wesentlich verändert.

Die Gesellschaft LB Business Development GmbH wurde mit Wirkung zum 01.01.2019 auf die LB GmbH verschmolzen.

2. Entwicklung der Geschäftsbereiche

a) Division Logistik

Die WM GROUP GmbH als maßgeblicher Bestandteil der Division Logistik erwirtschaftete in diesem Geschäftsjahr mit T€ - 2.555 einen deutlich negativen Jahresfehlbetrag, der im Wesentlichen auf die hohen Anlaufkosten in der Entwicklung und Implementierungen des Online-Geschäftes begründet ist. Diese Investition über das Ergebnis zahlt sich im Jahr 2020 ff mehr als aus. (Halbjahresergebnis 2019 EUR -1.074 zu Halbjahresergebnis 2020 (EUR -265) Die Entwicklung des Online-Geschäfts wird von der Geschäftsführung dahingehend für das 2. Halbjahr beurteilt, dass zukünftig wieder eine ausreichende Profitabilität erreicht wird.

Neben den beiden Standorten in Bocholt werden noch Niederlassungen in Voerde, Hamminkeln, Westerkappeln-Velpe, Duisburg, Bochum und Mülheim an der Ruhr sowie in Ingolstadt mit den Betriebsstätten Gaimersheim und Kolbermoor unterhalten.

Die in St. Pölten, Österreich, ansässige Tochtergesellschaft der WM GROUP GmbH A.S. Distributions GmbH (Austria) wickelte im Berichtsjahr kein operatives Geschäft ab. Die Beteiligungsgesellschaft hält 100% der Anteile an der WM-Distributions GmbH, Bocholt und hat im Geschäftsjahr einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ - 6 ausgewiesen.

Die WM-Distributions GmbH, Bocholt, schloss das Geschäftsjahr 2019 mit einem Ergebnis von T€ 81 (Vorjahr: T€ 36) ab.

Die englische Beteiligungsgesellschaft, WM-International Ltd., Birmingham/England, betreibt ein nationales und internationales Stückgut-, Ladungs- und Teilladungsgeschäft, sowie Verzollungen für Überseeimporte. In diesem Berichtsjahr konnte ein Ergebnis T€ 46 (Vorjahr: T€ 163) erwirtschaftet werden.

Durch einen abrupten krankheitsbedingten Geschäftsführerwechsel im März 2019 war es nicht einfach die jahrelang gewohnte, erfolgreiche Geschäftstätigkeit fortzuführen. Hinzu kamen Kundenverluste im Verzollungsbereich. Die Gesamtorganisation wurde im Berichtszeitraum auch bezogen auf die IT revisioniert. Die Unsicherheit des Brexit bezogen auf den Warenverkehr sind immer noch hoch. Dennoch konnte im 1. Halbjahr 2020 eine positive Tendenz der EBT-Ergebnisse festgestellt werden.

b) Division Informations- und Automationstechnologie (IT)

Die Weiterentwicklung unserer Logistic Mall und die darauf aufbauende App-Technologie sind im Geschäftsjahr 2019 in der Logata Digital Solutions GmbH weiter wesentlich vorangeschritten, so dass diese voraussichtlich im Jahr 2020 abgeschlossen werden können.

Die Customizing Tätigkeiten in unserem Warehouse-Management-Software WM-WPS konnten ebenfalls im Jahr 2019 abgeschlossen werden, so dass für externe Kunden der LB-Gruppe und für die WM GROUP GmbH eine kundenindividuelle Lösung bereitgestellt werden konnte.

Die Logata Digital Solutions GmbH weist im Jahr 2019, unter Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses der Lanfer Automation GmbH & Co. KG, ein Ergebnis von T€ 551 (Vorjahr: T€ 137) aus.

Die Lanfer Automation GmbH & Co. KG ist in den letzten Jahren zu einem überwiegend in der deutschen Industrie agierenden Unternehmen in den Bereichen Industrieautomation, Robotik, Maschinenbau und Zukunftsprojekten zum Thema Digitalisierung und Industrie 4.0 gewachsen. In diesem Geschäftsjahr hat es einen weiteren intensiven internen Knowhow-Aufbau in der Programmierung und Software-Entwicklung gegeben. In verschiedenen Projekten wurden beispielsweise für Kunden umfangreiche roboterspezifische Entwicklungen durchgeführt. Diese sollen die Lanfer Automation GmbH & Co. KG weiter befähigen sich noch stärker im Markt in diesem Segment zu etablieren.

Trotz des herrschenden erheblichen Preisdrucks konnte sich die Lanfer Automation GmbH & Co. KG am Markt weiterhin behaupten, ihre Umsatzleistung sank um T€ 668 auf T€ 6.705 . Das Jahresergebnis 2019 belief sich auf T€ 702 (Vorjahr: T€ 618).

c) Division Produktion

In der Division Produktion produziert und handelt die Lebo GmbH mit Holzinnentüren und -zargen, die überwiegend an deutsche Fach- und Großhändler, Industriepartner und auch an ausländische Abnehmer, verkauft werden. Neben Produkten aus dem eigenen Produktionsstandort in Bocholt vermarktet die Lebo GmbH Handelswaren, die von verschiedenen Lieferanten bezogen werden. Wichtigster Lieferant ist die eigene Schwesterunternehmung Lebo (Krakow am See) GmbH in Krakow am See (Mecklenburg-Vorpommern). Dort werden die Holzzargen gefertigt.

Die beiden Gesellschaften erwirtschafteten gemeinsam im Vergleich zum Vorjahr (T EUR -18) im Geschäftsjahr 2019 einen etwas höheren Jahresfehlbetrag in Höhe von T EUR -50.

Inzwischen sind die EBT-Ergebnisse per 30.06.2020 bekannt. Danach ergibt sich ein Gewinn für die beiden Standorte der Division Produktion von T EUR 569, welcher T EUR 122 über dem Budget liegt. Die Auftragseingänge waren erfreulich hoch und lagen im Vergleich zum Vorjahr (2019) im Mai 20 um 27,3 % und im Juni 20 um 17,2 % höher, was auf den Renovierungsbereich zurückzuführen ist. Lebo geht von einem weiterhin guten Geschäftsverlauf im II. Halbjahr 2020 aus.

d) Division Beteiligungen

Der Geschäftszweck der Euregio Personaldienstleistungen GmbH (EPDL), Bocholt, an der die LB GmbH zu 24,9% beteiligt ist, ist die Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz sowie andere verwandte Geschäfte im Bereich der Personaldienstleistungen. Das Unternehmen hat auch im Berichtsjahr erneut einen stabilen Geschäftsverlauf verzeichnet und verfügt aufgrund seiner guten Reputation im Markt über langfristige Geschäftskundenbeziehungen in den unterschiedlichsten Branchen. Die Geschäftsentwicklung ist auch im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv und im Rahmen der Planungserwartungen der Geschäftsführung verlaufen. Insgesamt wird das Geschäft aufgrund der zunehmenden Schwierigkeiten der Personalbeschaffung, auch in Osteuropa, und der größeren Fluktuation durch vermehrte Übernahmen der Mitarbeiter durch Kunden nicht einfacher. Die EPDL ist trotz allem auf weiterem Wachstumskurs.

Die WM-Services GmbH sowie die ipacenter GmbH fungieren als interne Dienstleistungsgesellschaften, welche die Unternehmen der LB-Gruppe in den Bereichen Finanz- und Lohnbuchhaltung sowie Facility-Management unterstützen. Die Aufwendungen der Gesellschaften werden gemäß dem Beschäftigungs- und Nutzungsgrad zu Marktpreisen in Rechnung gestellt.

Im Jahr 2016 wurde die Fulino GmbH gegründet. Hier sollten die in der LB-Gruppe vorhandenen Kompetenzen in Logistik und IT verbunden werden. Geschäftszweck war es, E-Commerce Firmen die gesamte Wertschöpfungskette von WebShop-Frontend über Online-Marketing und weiteren multimedialen Dienstleistungen bis hin zum logistischen Fulfillment anzubieten. Dieses Geschäftsmodell hat so in unserer Gruppe nicht funktioniert. Insgesamt hat die Fulino GmbH einen Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2019 von T€ -24 (Vorjahr: T€ -694) erwirtschaftet.

Die Geschäftstätigkeit der Fulino GmbH wurde in die Logata Digital Solution GmbH überführt.

Der Geschäftsbetrieb der Fulino GmbH ruht seit dem 01. Januar 2019.

3. Beschaffung

Die Unternehmen der LB-Gruppe tätigen die Beschaffung von Investitions- und Verbrauchsgütern unter Berücksichtigung der Vorgaben der Konzern-Mutter. Auch die Bewertungskriterien für die Auswahl von Lieferanten und Dienstleistern werden zentral vorgegeben. Auf Grund des mit dem Einkauf von Großinvestitionen verbundenen Finanzierungsbedarfes erfolgt dieser grundsätzlich unter enger Begleitung der LB GmbH und der WM-Services GmbH.

4. Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2019 beliefen sich auf insgesamt T€ 1.642 und gliedern sich wie folgt:

2019
in T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 496
Sachanlagen 1.146
Finanzanlagen 0

Diese Investitionstätigkeit fand in allen operativen Divisionsbereichen statt. Im Bereich der Logistik waren Schwerpunkte die Modernisierung und technische Umrüstung von betrieblichen Vorrichtungen in den Betriebsstätten sowie Ersatzinvestitionen. In der Division IT wurde weiter in Entwicklungsleistungen für die Logistic Mall und die darauf aufbauende App-Technologie investiert sowie in die technische Weiterentwicklung der eigenen Warehouse-Management-Software WM-WPS. In der Division Produktion ist die Investitionstätigkeit auf die weitere Modernisierung und Leistungssteigerung der Fertigung durch die Implementierung neuer Anlagen sowie durch Materialfluss-Optimierungen ausgerichtet. Insgesamt wurden Entwicklungskosten von T€ 220 im Berichtsjahr aktiviert. Es wurden Abschreibungen selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 750 vorgenommen.

5. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Ersatz-, Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen wurden aus dem freien Cash-Flow innenfinanziert oder - sofern fremdfinanziert - vornehmlich im Wege von Leasingverträgen oder Mietkauf eingedeckt.

Im Geschäftsjahr 2019 wurden bestehende Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 4.492 planmäßig getilgt. Der Kapitaldienst aus Mietkäufen betrug im Geschäftsjahr T€ 1.375. Neu aufgenommene Verbindlichkeiten aus Finanzierungs-Leasing betrugen im Berichtsjahr T€ 821 (Investitionsdarlehen).

6. Personal- und Sozialbereich

Zum 31. Dezember 2019 waren in den Unternehmen der LB-Gruppe insgesamt 814 Mitarbeiter (Basis Full Time Equivalents) beschäftigt. Die Gesamtmitarbeiterzahl gliedert sich wie folgt:

2019
kaufmännische Mitarbeiter 269
gewerbliche Mitarbeiter 439
Auszubildende 30
gewerbliche Aushilfen 76

Bei dem assoziierten Unternehmen Euregio Personaldienstleistungen GmbH waren zum 31. Dezember 2019 insgesamt 2.088 Mitarbeiter beschäftigt.

7. Wertschöpfung

In unserer Unternehmensgruppe betreiben wir ein nachhaltiges Wertschöpfungssystem zur Verbesserung der Prozesse auf Arbeitsplatz-, Bereichs-/Abteilungs- und Unternehmensebene.

Bei der Lebo GmbH wurde das Thema "Wertschöpfung/Lean-Management" durch den Einsatz externer Berater inkl. eines Spezialisten aus Japan weiter forciert. Unter enger Einbeziehung der Mitarbeiter in der Fertigung wurden hier erhebliche Effizienz-Steigerungen an einzelnen Arbeitsstationen erreicht.

8. Umweltschutz

Im Berichtszeitraum 2019 entstanden unserer Unternehmensgruppe keine Kosten durch verursachte Havarien oder Umweltschäden.

Die WM GROUP GmbH ist nach DIN EN ISO 9001: 2015 (Qualitätsmanagement) sowie nach DIN EN ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) zertifiziert.

Am Standort Velpe befindet sich ein Gefahrstofflager nach BImSchG. Hier werden hauptsächlich Gasfeuerzeuge sowie Ethanol und Alkohol unter Aufsicht eines Gefahrgutbeauftragten gelagert.

Die bestimmungsgemäße Entsorgung von Reststoffen und Verpackungsmaterialien etc. wird von Entsorgungsdienstleistern durchgeführt.

Darüber hinaus hat die WM GROUP GmbH das Prüfungsverfahren zum Zollstatus AEOF (vereinfachtes Zollverfahren innerhalb der EU) erfolgreich abgeschlossen.

Für das Projekt Energiemanagement in Zusammenarbeit mit der VEA wurde das Audit abgeschlossen und anschließend die Lebo GmbH nach ISO 50001 (Energiemanagement) erfolgreich rezertifiziert.

Bei der Logata Digital Solutions GmbH wird ein besonderes Augenmerk auf den Energieverbrauch des Rechenzentrums gelegt. Kontinuierlich wird hier in neue energieeffiziente Technologie investiert.

Der Bauten- und Brandschutz wird durch externe Fachkundige ausgeübt.

II. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Vermögenslage

Die Konzernbilanzsumme T€ 47.052 hat sich im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr (T€ 50.237) um T€ 3.185 (6,34 %) gesenkt.

Das Anlagevermögen ist um T€ 3.841 auf T€ 27.613 (Vorjahr: T€ 31.454) gesunken und das Umlaufvermögen ist um T€ 739 auf T€ 19.289 (Vorjahr T€ 18.550) gestiegen. Bedingt durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt T€ 3.456, Abgängen in Höhe von T€ 2.027 sowie Zugängen aus der Investitionstätigkeit in Höhe von T€ 1.642 hat sich das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.841 gesenkt. Hierbei haben sich die immateriellen Vermögensgegenstände um T€ 711 und die Finanzanlagen um T€ 25 gesenkt.

Das Vorratsvermögen T€ 12.294 ist im Jahr 2019 um T€ 3.220 gegenüber dem Vorjahr (T€ 9.074) gestiegen, die Forderungen T€ 5.423 aus Lieferungen und Leistungen um T€ 772 (Vorjahr: T€ 6.195) gesunken.

Der liquide Kassenbestand mit T€ 682 ist gegenüber dem vorherigen Bilanzstichtag Vorjahr: T€ 1.801) gesunken.

Das Konzerneigenkapital hat sich im Jahr 2019 um T€ 1.027 gegenüber dem Vorjahresausweis (T€ 16.530) erhöht und beträgt zum Stichtag T€ 17.557. Die Konzerneigenkapitalquote beläuft sich auf 37,3 % zum Ende des Berichtsjahres und hat sich somit gegenüber dem Vorjahresausweis um 4,4 % Punkte erhöht.

Die Rückstellungen T€ 2.195 sind gegenüber dem Bilanzausweis im Jahr 2018 (T€ 2.059) bei gestiegenem Geschäftsumfang um T€ 136 gestiegen und betreffen im Wesentlichen die periodengerechte Abgrenzung von fehlenden Eingangsrechnungen zum Zeitpunkt des Buchungsschlusses.

Die Verbindlichkeiten belaufen sich im Konzern auf T€ 27.002 und fallen damit gegenüber dem Vorjahr (T€ 31.306) um T€ 4.304 niedriger aus. Innerhalb dieser Bilanzposition sind die Bankverbindlichkeiten (T€ 12.682) um T€ 5.370 gesunken (Vorjahr: T€ 18.051).

Die sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 4.654) haben um T€ 384 (Vorjahr: T€ 5.038) abgenommen und die erhaltenen Anzahlungen mit (T€ 5.762) sind um T€ 2.511 (Vorjahr: T€ 3.251) gestiegen. Die Abnahme der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert aus den Tilgungen von langfristigen Herstellerfinanzierungen von Maschineninvestitionen im Bereich unserer Produktion.

2. Finanzlage

Die Liquiditätsversorgung ist durch den eigenen Cashflow der Unternehmensgruppe, Bankguthaben sowie durch bestehende und genutzte Bankfazilitäten sichergestellt.

Der Finanzmittelfonds entwickelte sich wie folgt:

2019
in T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit +472
Cashflow aus der Investitionstätigkeit +4.747
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -6.355
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes -1.136
Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftsjahres +1.801
Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen +17
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 682

Zur Teilfinanzierung von im Jahr 2019 durchgeführten Investitionen in Höhe von T€ 1.642 (Sachanlagenzugänge) wurden keine neuen langfristigen Darlehen aufgenommen.

Lieferantendarlehen wurden in Höhe von T€ 821 in Anspruch genommen.

Im Geschäftsjahr wurden Darlehen in Höhe von gesamt T€ 4.492 (Vorjahr T€ 4.314) getilgt, darin enthalten ist eine Tilgung vor Fälligkeit in Höhe von T€ 1.625.

Darüber hinaus verfügte die LB-Gruppe zum 31.12.2019 über ungenutzte Kreditlinien mit einem Gesamtvolumen von T€ 3.761.

3. Ertragslage

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 war, für die LB-Gruppe, ein herausforderndes Transformations-Jahr gewesen. Mit T€ 88.632 (Umsätze incl. Erhöhung des Bestands an fertigen u. unfertigen Leistungen) konnten höhere Umsätze als im Vorjahr (T€ 82.734) erwirtschaftet werden, wobei unsere Divisionen in unterschiedlicher Weise dazu beitrugen. Für das Berichtsjahr 2019 weist die LB-Gruppe einen Konzernjahresüberschuss nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 1.043 (Vorjahr: T€ 72) aus. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr beträgt T€ 971. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf im Berichtsjahr zufrieden, vor allem, da gegenüber dem Vorjahr die Ertragslage deutlich verbessert werden konnte.

2019 2018
T€ % T€ %
Gesamtleistung 88.964 100,0 83.871 100,0
Rohertrag 47.683 53,6 47.420 56,5
sonstige betriebliche Erträge 5.279 5,9 1.738 2,1
Betriebsaufwand -51.394 -57,8 -48.814 -58,2
Betriebsergebnis 1.568 +1,8 344 -0,4
Finanz- und Beteiligungsergebnis -326 -0,4 -139 -0,2
Steuern -199 -0,2 -133 -0,2
Konzernjahresergebnis 1.043 1,2 72 0,1

Der Konzern erzielte Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von T€ 84.842. Diese wurden im Wesentlichen im Inland erzielt und verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Divisionen:

2019
in T€
Logistik 28.179
Produktion 40.398
Informations- und Automationstechnologie 12.498
Netzwerke / Transporte 2.898
Sonstige 869

Durch Steigerung der Gesamtleistung um T€ 5.093 (+6,1%) ist der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um T€ 263 (+0,6%) gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit T€ 5.279 im Berichtsjahr um T€ 3.541 über dem Vorjahr.

Der Materialaufwand stieg im Berichtsjahr um T€ 4.830 an. Unter der Berücksichtigung von Bestandsveränderungen (Bestandsaufbau) und aktivierten Eigenleistungen ergibt sich für das Berichtsjahr ein verbesserter Rohertrag von T€ 263 (+0,6%).

Die Personalaufwendungen haben sich um T€ 1.593 (+4,8%) gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Personalaufwandsquote hat sich dadurch von 40,7% im Jahr 2018 auf 40,8% erhöht.

Für Abfindungen, Entgeltfortzahlung in der Freistellung inkl. Arbeitgeberaufwand, Interimsmanagement und Rechtsberatungskosten haben wir im Berichtsjahr T€ 1.491 aufgewandt. Da die Positionen, vornehmlich im Management nicht nachbesetzt wurden, gehen wir für das GJ 2020 von einer wesentlich reduzierten Personalaufwandquote aus.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 782 gestiegen.

Die Abschreibungen liegen im Berichtsjahr bei T€ 3.456 (Vorjahr T€ 3.237).

III. CHANCEN UND RISIKEN

Vorschriften des Handelsgesetzbuches verlangen, über die zukünftige Entwicklung und die damit verbundenen Risiken im Lagebericht zu berichten. Das Managementsystem der LB-Gruppe ist durch gruppenweite Standards sowie durch Berichts- und Informationssysteme geprägt. In jährlichen Planungsrunden werden alle Divisionen auf Chancen und Risiken geschäftsübergreifend untersucht und bewertet. Unterjährig wird die Zielerreichung durch das gruppenweite Controlling, insbesondere über aktuelle Forecasts, überwacht und gesteuert. Die verantwortlichen Geschäftsführer der Divisionen werden regelmäßig über alle identifizierten Risiken und Chancen ihres Verantwortungsbereiches informiert und informieren ihrerseits die LB Geschäftsführung über Risiken und Chancen. Darüber hinaus werden die Gesellschafter regelmäßig in den Gesellschafterversammlungen oder bei Bedarf auch direkt in Kenntnis über relevante Risiken und Chancen gesetzt.

Die LB-Gruppe ist den typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können. Dazu gehören insbesondere Nachfragerückgänge und die weiteren hier aufgezeigten allgemeinen und unternehmens-spezifischen Risiken. Sie werden in absteigender Reihenfolge der Bedeutung für den Konzern aufgelistet.

1. Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen haben maßgebliche Auswirkungen auf Risiken für die Unternehmensgruppe. Eine Konjunktureintrübung könnte die Nachfrage nach Investitions- und Konsumgütern und letztlich nach Logistik- und Produktionsleistungen deutlich schwächen. Darüber hinaus ergeben sich direkte und indirekte Auswirkungen durch wirtschaftliche Risiken der Kunden (siehe auch Punkt "Kundenspezifische Risiken"). Beispielsweise in unserer Tochtergesellschaft WM GROUP GmbH können negative Auswirkungen aus den Branchen Consumer und Consumer Electronics auch die LB-Gruppe treffen und damit negative Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnissituation der LB-Gruppe haben.

Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung verändern, müssen beispielsweise in der Logistik und/oder der Produktion Kapazitätsanpassungen vorgenommen werden. Es besteht das Risiko, dass diese Anpassungen nur zeitverzögert möglich sind. Umsatzrückgänge und Kostensteigerungen hätten dadurch negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zur Folge.

a) Kundenspezifische Risiken

Eine verschlechterte Bonität von Kunden birgt entsprechende Forderungsausfallrisiken. Des Weiteren sind steigende Forderungslaufzeiten, nicht fristgerecht bediente Forderungen bzw. Forderungsausfälle möglich. Ausfallrisiken begegnet die LB-Gruppe zum einen mit einem stringenten Forderungsmanagement. Jedoch kann dieses nicht gänzlich ausschließen, dass bei einem Ausfall von Großkunden Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten LB-Gruppe bestehen. Strukturelle Veränderungen des Produktionsverbundes von Großkunden können ebenfalls Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der gesamten LB-Gruppe haben.

Kundenseitige Rationalisierungsprogramme und Restrukturierungsmaßnahmen führen beispielsweise in vielen Fällen gegenüber den Logistikdienstleistern zu einem verschärften Kostendruck und damit verbunden zu Forderungen nach Preisreduktionen der Dienstleister. Die Folgen können auch eine Überprüfung bestehender Logistikverträge und eine steigende Zahl an Neuausschreibungen sein. Zudem können in der Vertragsgestaltung Risiken, beispielsweise Haftungs- oder Investitionsrisiken, teilweise auf die Dienstleister übertragen werden.

Weitreichende Verbindungen mit den Abläufen der Kunden stellen eine vergleichsweise hohe Sicherheit im Hinblick auf bestehende Geschäfte und zukünftige Aufträge dar. Die sich hieraus ergebenden Abhängigkeiten bestehen sowohl vom Kunden zum Logistikdienstleister als auch in umgekehrter Richtung. Dennoch können auch Verträge, die nicht verlängert oder vom Kunden mit den entsprechenden Fristen gekündigt werden, entsprechende Auswirkungen (beispielsweise Standortschließungen) nach sich ziehen. Für die LB-Gruppe besteht das Risiko, dass durch die Kostensensibilität der Kunden die Ertragssituation negativ beeinflusst werden kann.

b) Risiken aus dem Management von Projektanläufen

Projektanläufe beinhalten grundsätzlich finanzielle und operative Risiken. Zu den finanziellen Risiken zählen insbesondere Finanzierungs- und Kalkulationsrisiken. Risiken können sich darüber hinaus bereits im Vorfeld eines Projektes auch aus der Gestaltung der Kundenverträge ergeben. Die operativen Risiken beinhalten Abwicklungs-, Kapazitäts- und Haftungsrisiken. Dabei bestehen bei jedem Projektanlauf auch Risiken im Bereich der Personalgestellung, der eingesetzten Betriebsmittel, der Infrastruktur und möglicherweise auch durch eingesetzte Dienstleister. Insbesondere durch Neuprojekte und neue Standorte der Unternehmensgruppe können operative und finanzielle Risiken verstärkt auftreten. Durch interdisziplinäres Projektmanagement und intensives Projektcontrolling werden diese Risiken abgeschätzt. Auf Basis dieser Einschätzungen ergeben sich Maßnahmen zur Reduktion der Risiken.

c) Personalrisiken

Engagierte und kompetente Fach- und Führungskräfte sind ein zentraler Erfolgsfaktor für die LB-Gruppe. Deshalb bestehen Risiken, offene Stellen in der Unternehmensgruppe mit Leistungsträgern nicht schnell bzw. adäquat besetzen zu können oder bereits vorhandenes Personal zu verlieren.

Beispielsweise ist für die Erbringung von Kontraktlogistikdienstleistungen an verschiedenen Standorten der Tochtergesellschaft WM GROUP GmbH (aber auch für andere Tochtergesellschaften/Divisionen) die Verfügbarkeit von Arbeitskräften von zentraler Bedeutung. Sollte es in bestimmten Bereichen zu Engpässen bei der Verfügbarkeit von Arbeitskräften kommen, besteht das Risiko, dass die Unternehmensgruppe ihre Dienstleistungen auf Grund erhöhter Personalkosten nicht vereinbarungsgemäß oder nur auf unwirtschaftliche Weise erbringen kann. Dies könnte sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LB-Gruppe auswirken.

In bestimmten Teilbereichen werden insbesondere auf Grund wirtschaftlicher und rechtlicher Gegebenheiten externe Dienstleister eingesetzt. Damit können Phasen mit erhöhtem Leistungsaufkommen aufgefangen werden. Zunehmend werden Mitarbeiter aller Leistungsebenen in risikorelevanten Bereichen sensibilisiert, um so wirtschaftlichen Schaden durch beispielsweise Beschädigungen, Arbeitsunfälle oder ggf. Missachtung sicherheitsrelevanter Vorschriften von der LB-Gruppe abzuwenden. Trotz ausreichender Sensibilisierungen und Schulungen können Risiken aus Beschädigungen oder Unfällen nicht ausgeschlossen werden.

Auf Grund der demografischen Entwicklung wird das Angebot an qualifizierten Fachkräften sinken. Eine frühzeitige Ansprache Interessierter auf Messen, das Anbieten von Praktika und Masterarbeiten sowie ein attraktives unternehmensübergreifendes Ausbildungssystem an den Standorten der LB-Gruppe sollen die Gewinnung neuer Mitarbeiter sicherstellen. Der wirtschaftliche Erfolg der Divisionen beruht zu einem wesentlichen Teil auf den Fähigkeiten und Qualifikationen der Mitarbeiter. Aus diesem Grund werden die Mitarbeiter bedarfsgerecht geschult, um zu gewährleisten, dass die Qualität der Leistungen den Anforderungen der Kunden entspricht. Eine zielgruppenorientierte Personalförderung im Bereich der Führungskräfte stärkt darüber hinaus die Identifikation mit dem Unternehmen.

d) IT-Risiken

Die Vernetzung aller Prozessbeteiligten beispielsweise in den logistischen Abwicklungen erfordert funktions- und anpassungsfähige IT-Systeme. Durch die zentrale Stellung der IT in allen Projekten der LB-Gruppe entstehen vielfältige Risiken in diesem Bereich. Insbesondere bestehen Ausfallrisiken, die durch Systeminstabilitäten hervorgerufen werden können, das Risiko von Datenverlusten, Herausforderungen in Bezug auf die Datensicherheit, Beeinflussung der Servicequalität bis hin zu Schnittstellenrisiken zur IT des Kunden. Die Unternehmensgruppe schützt IT-Systeme beispielsweise durch Firewalls, Virenscans, technische Frühwarnsysteme und Dopplung von Systemen. Außerdem setzt die LB-Gruppe über ihre Tochtergesellschaft Logata Digital Solutions GmbH organisatorische und technische Notfallmaßnahmen ein, um mögliches Scheitern zu mindern. Die Gesellschaften derLB-Gruppe führen darüber hinaus regelmäßig Maßnahmen durch, um die eingesetzten IT-Systeme und die komplette IT-Infrastruktur an die sich ändernden Kundenbedürfnisse und neue organisatorische Anforderungen anzupassen. Des Weiteren können, insbesondere im Bereich der Durchdringung der Gesellschaftsprozesse mit Informationstechnologien (z. B. durch die Digitalisierung), technologische Entwicklungen sowohl Chancen als auch Risiken beinhalten.

e) Finanzielles Risikomanagement

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass die LB-Gruppe nicht in der Lage ist finanzielle Verpflichtungen gegenüber Dritten zu erfüllen. Im Falle einer Verschlechterung der Geschäftsentwicklung besteht zusätzlich das Risiko, die für die Kreditzusagen bestehenden Verpflichtungen (Covenants) nicht vollständig zu erfüllen. Aus diesem Grunde führt die LB GmbH für sich und für ihre Tochtergesellschaften rollierende Liquiditätsplanungen durch, um Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen. Parallel dazu verfügt die LB-Gruppe über entsprechende Kreditlinien zur Deckung von Zahlungsansprüchen. Die Entwicklung der Gruppe wird kontinuierlich überwacht und entsprechende Pläne zur Vermeidung von Liquiditätsproblemen bestehen ebenfalls. Damit wird sichergestellt über ausreichende Mittel zu verfügen, um selbst unter schwierigen Rahmenbedingungen Zahlungsverpflichtungen bei Fälligkeit nachkommen zu können. Ein Refinanzierungsrisiko kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, wird aber durch den fortwährenden Dialog mit den Banken und den Finanzpartnern eingegrenzt.

An dieser Stelle weisen wir darauf hin, dass es zu keinen nennenswerten Einzelwertberichtigungen im Debitorenbereich gekommen ist. Wir führen dieses auf unser stringentes Forderungsmanagement in Verbindung mit der konsequenten Liquiditätsüberwachung zurück.

In unserem Geschäftsbereich Entwicklung der Logata Digital Solutions GmbH konnte die Digitalisierung von Logistik-Prozessen in Form unserer Eigenentwicklung Logistic Mall durch die Entwicklung weiterer Applikationen und die Anbindung zusätzlicher Partner weiter vorangebracht werden. Allerdings erfolgte im Jahr 2019 noch keine ausreichende Kommerzialisierung, so dass den bisherigen hohen Entwicklungsaufwendungen nur geringe Erlöse gegenüberstanden. Hier besteht die Möglichkeit eines Risikos, dass die erbrachten Entwicklungsleistungen zukünftig nicht vollständig erlöst werden können.

f) Regulatorische Risiken

Änderungen der Gesetzgebung oder der Auslegung von Gesetzen können die Umsätze und Profitabilität der LB-Gruppe und ihrer Divisionen beeinträchtigen. Sollten sich die gesetzlichen Voraussetzungen in Deutschland, z. B. im Bereich der Steuern und Sozialabgaben, des Arbeitsrechts oder des Werkvertragsrechts ändern, so kann dies zu einem höheren Aufwand oder zu höheren Haftungsrisiken der Unternehmen führen. Hier sind insbesondere die politischen Debatten zur Befristung von Arbeitsverhältnissen zu nennen.

Durch die am 1. April 2017 in Kraft getretenen Änderungen des AÜG (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz) besteht das Risiko, dass Mitarbeiter unbeabsichtigt aus der Arbeitnehmerüberlassung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis überführt werden müssen. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wird der Einsatz von Fremdpersonal umfassend überwacht.

In der Lagerlogistik bestehen Risiken durch die Anmietung von Immobilien, insbesondere im Bereich der Mietpreisentwicklung und der Flächenverfügbarkeit in bestimmten Regionen. Hierfür ursächlich ist die anhaltend steigende Nachfrage nach Logistikimmobilien. Diese Entwicklung hat zur Folge, dass Flächen in der benötigten Ausstattung und an geeigneten Standorten möglicherweise nicht verfügbar sind oder zu Preisen, bei denen die Erstellung der Dienstleistungen unwirtschaftlich ist. Mitunter ist es erforderlich, zusätzliche Immobilien für bestehende Kundenverträge oder für neue Aufträge anzumieten. Beim Abschluss neuer Mietverträge besteht das Risiko, dass die Laufzeit des Mietvertrags nicht entsprechend der Laufzeit des Kundenvertrags abgeschlossen werden kann. Des Weiteren stellen steigende Mietnebenkosten, wenn sie nicht an den Kunden weitergegeben werden können, ein Risiko dar. Darunter zählen u. a. Erhöhungen von Energiepreisen sowie die Anhebung von städtischen Gebühren, wie beispielsweise die Grundsteuern. In diesem Jahr ist in Deutschland zudem eine Reform der Grundsteuer geplant, bei der es zu deutlichen Steigerungen kommen könnte.

Diese Kostenbelastungen haben - wenn sie nicht vollständig weitergegeben werden können - negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LB-Gruppe.

g) Gesamtrisikosituation

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Risikofelder bzw. Einzelrisiken. Die Gesamtrisikosituation hat sich Stand 2018 gegenüber nicht grundlegend verändert. Zu den Risiken der LB-Gruppe gehören zum einen die nicht von der Gesellschaft unmittelbar beeinflussbaren Faktoren, wie beispielsweise die allgemeine Entwicklung der Wirtschaftslage, die regelmäßig beobachtet wird. Zum anderen gehören dazu von der LB-Gruppe unmittelbar beeinflussbare, zumeist operative Risiken, die frühzeitig analysiert werden und gegen die, falls notwendig, Maßnahmen eingeleitet werden. Organisatorisch hat die LB-Gruppe Voraussetzungen geschaffen, um frühzeitig über mögliche Risikosituationen informiert zu sein und um entsprechende Steuerungsmaßnahmen ergreifen zu können.

2. Chancenbericht

Die politische Lage in Deutschland und einigen europäischen Ländern, die notwendige finanzielle und wirtschaftliche Stabilisierung im Euroraum und der demografische Wandel können Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vor bedeutende Herausforderungen stellen. Für das weitere Wachstum der Unternehmensgruppe geht das Management von der Annahme aus, dass die konjunkturelle Lage weiterhin stabil bleibt, so dass die LB-Gruppe Marktchancen für die Zukunft erschließen kann. Im Fokus der Marktchancen steht neben der weiteren Stabilisierung der Geschäftsmodelle der einzelnen Tochtergesellschaften die Erschließung von neuen Absatzpotenzialen durch Neukundengewinnung und den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen der Divisionen. Dabei sieht die Unternehmensgruppe Möglichkeiten des Wachstums. Auf sich ändernde Marktgegebenheiten wird durch operative und strategische Maßnahmen proaktiv reagiert. Dadurch werden langfristige Erfolgspotentiale geschaffen.

Die Erschließung neuer Marktchancen erfolgt im Kern durch die Steuerung und Weiterentwicklung der Kernbranchen sowie die kontinuierliche Anpassung des Angebots von Produkten und Dienstleistungen an die Kundenbedürfnisse. Um kundenspezifische Dienstleistungen zu erbringen, müssen viele interne Abläufe integriert erbracht werden. Hierzu zählen neben den grundlegenden operativen Abläufen auch unterstützende Funktionen, wie Einkauf, Vertrieb, HR, IT, Finanz- und Rechnungswesen sowie Management-Dienstleistungen. Sofern es gelingt, interne Abläufe auf die Anforderungen der Kunden auszurichten und gleichzeitig Kosten zu senken, kann dies zu positiven Effekten führen.

Logistische Dienstleistungen, komplexe Abläufe in der Produktion und anspruchsvolle Projekte in der Informationstechnologie und Automation erfordern betriebliche Infrastrukturen mit hohen Qualitätsstandards. Zuverlässigkeit und betriebliche Flexibilität kontinuierlich zu gewährleisten bedeutet, die Abläufe reibungslos zu organisieren sowie technisch und personell abzusichern.

In der zentralen Personalentwicklung besteht ein wesentlicher Vorteil darin, sich unabhängiger vom Arbeitsmarkt zu machen und unternehmenseigene Potenziale zu heben. Dazu kommt der Nebeneffekt, dass Fortbildungen für Mitarbeiter in der Regel attraktiv sind, eine Wertschätzung darstellen und die Identifikation mit dem Unternehmen fördern. In Zeiten des demographischen Wandels ist auch die Ausbildung ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Die in den Geschäftsbereichen getätigten Investitionen folgen dem Ziel, die Ertragslage im Wettbewerb zu sichern und kontinuierlich zu verbessern. Beispielhaft dafür stehen Investitionen in zukunftsorientierte Technologien an den Standorten der LB-Gruppe. Darüber hinaus bietet die Digitalisierung enorme Wachstumschancen und Potenziale für zusätzliche Wertschöpfung.

Über die Möglichkeit Sale-and-rent-back Optionen durch Veräußerung von Immobilien-Objekten wahrzunehmen, können sich durch die zusätzlich gewonnene Liquidität für die LB-Gruppe weitere Möglichkeiten zum strategischen Unternehmenswachstum eröffnen.

Als Voraussetzung für einen nachhaltig profitablen Geschäftserfolg wird kontinuierlich an den Unternehmensstrukturen gearbeitet. Um Kosten und Kapazitäten entsprechend der Nachfrage flexibel anzupassen, werden die bestehenden Strukturen effizient gestaltet. Ein Schwerpunkt liegt auf organischem Wachstum und der Vereinfachung der Prozesse und der Einsatz von Informationstechnologie (Digitalisierung), um Vorteile für alle Geschäftsbeteiligten bieten zu können.

3. Voraussichtliche Entwicklung

Seit Mitte März 2020 hatten wir uns mit der Corona-Pandemie zu befassen. Von der Geschäftsführung der LB ist uns daran gelegen, dass die Gesundheit aller Mitarbeiter über die Einführung und Einhaltung der vorgegebenen gesetzlichen Regelungen gewährleistet ist und bleibt. Es findet turnusmäßig jede Woche eine Videokonferenz mit den Verantwortlichen statt. Wir dürfen für uns in Anspruch nehmen, dass wir in diesem Bereich vorbildlich aufgestellt sind und die gesetzlichen Mindestvorgaben durch sinnvolle zusätzliche Maßnahmen ergänzt haben.

Wir führten die Kurzarbeit Anfang April ein, die dann aber bereits im Mai 2020 wieder zurückgenommen wurde, da die Beschäftigungslage erfreulicherweise besonders in den Divisionen Logistik und Produktion sprunghaft anzog. Beide Bereiche profitierten unterschiedlich von der Corona-Situation. Durch veränderte Kaufgewohnheiten stieg das Internetgeschäft rasant an. Diese Tendenz hält unvermindert an und stellt uns insbesondere bei der Personal- und Lageraumgestellung vor große Herausforderungen. Die Division Produktion konnte starke Auftragseingänge verzeichnen, die insbesondere auf das Renovierungsgeschäft zurückzuführen sind. Für den Rest des Geschäftsjahres 2020 gehen wir von einer sehr guten Beschäftigungslage aus.

Bei der Lanfer Automation haben sich laufende Großprojekte zeitlich nach hinten verschoben. Wir hoffen, dass dieser Zustand sich im II. Halbjahr wieder normalisiert und die z. Zt. noch vorherrschende Kurzarbeit zurückgenommen werden kann.

Die Gefahr einer zweiten Welle bezogen auf die Corona-Pandemie ist allgegenwärtig, und lässt eine sichere Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nicht zu.

Wenn keine unüberschaubaren Risiken und Veränderungen auf uns zukommen, werden wir den Gewinn des GJ 2019 übertreffen.

Im Gesellschafterkreis der LB GmbH haben wir einstimmig einen Entnahmeverzicht auf den Gewinn 2019 beschlossen. Das gleiche haben wir vorsorglich schon jetzt für den Gewinn 2020 vereinbart, um die Liquidität zu stärken und somit notwendige Investitionen zu unterstützen.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahrs

Ab dem 15.04.2020 wurde Herr Dirk Meyer zum Geschäftsführer der LB GmbH, Bocholt bestellt. Er ist, neben den Geschäftsführern Herrn Hans-Wilhelm Löhr und Herr Matthias Löhr, die einzelvertretungsberechtigt sind, gemeinschaftlich vertretungsberechtigt.

 

Bocholt, den 14. Juli 2020

LB GmbH

gez. Matthias Löhr, Geschäftsführender Gesellschafter

gez. Hans-Wilhelm Löhr, Geschäftsführender Gesellschafter

gez. Dirk Meyer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019
31.12.2018
A. ANLAGEVERMÖGEN 27.613.095,71 31.454.415,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.385.405,24 4.096.451,54
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.826.899,00 1.479.937,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.105.906,00 854.030,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 3.726,00 4.391,00
4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung 6.300,00 885.955,05
5. Geleistete Anzahlungen 442.574,24 872.138,49
II. Sachanlagen 23.974.822,19 27.080.002,53
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.428.668,28 18.229.216,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.034.081,00 5.681.627,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.512.072,91 3.169.159,27
III. Finanzanlagen 252.868,28 277.961,24
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 73.803,75 73.803,75
2. Beteiligungen 4.988,03 4.988,03
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 153.565,95 178.658,91
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 20.510,55 20.510,55
B. UMLAUFVERMÖGEN 19.288.707,95 18.549.836,15
I. Vorräte 12.293.953,84 9.074.567,75
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.356.349,77 2.662.041,73
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.526.548,32 3.869.156,93
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.411.055,75 2.543.369,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.313.242,87 7.674.628,22
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.423.357,26 6.195.631,77
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 2.772,49
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 151.025,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 889.885,61 1.325.198,96
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 681.511,24 1.800.640,18
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 150.508,25 233.256,25
47.052.311,91 50.237.507,71

PASSIVA

31.12.2019
31.12.2018
A. EIGENKAPITAL 17.557.021,39 16.530.442,01
I. Gezeichnetes Kapital 12.000.000,00 12.000.000,00
II. Kapitalrücklage 184.995,43 184.995,43
III. Gewinnrücklagen 6.372.044,79 6.372.044,79
IV. Konzernbilanzverlust -1.034.194,42 -2.054.837,70
V. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 20.081,90 6.428,12
VI. Nicht beherrschende Anteile 14.093,69 21.811,37
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE 277.575,00 320.274,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 2.195.068,23 2.058.519,59
1. Steuerrückstellungen 34.980,00 917,59
2. Sonstige Rückstellungen 2.160.088,23 2.057.602,00
D. VERBINDLICHKEITEN 27.002.181,78 31.306.114,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.682.015,36 18.051.788,30
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.761.612,37 3.251.227,73
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.566.934,25 4.618.106,26
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 73.239,05 73.386,51
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 264.785,79 273.469,73
6. Sonstige Verbindlichkeiten 4.653.594,96 5.038.136,23
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 20.465,51 22.157,35
47.052.311,91 50.237.507,71

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2019

2019
2018
1. Umsatzerlöse 84.841.860,62 81.113.528,05
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.790.112,59 1.620.450,61
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 332.284,97 1.137.089,52
4. Gesamtleistung 88.964.258,18 83.871.068,18
5. Sonstige betriebliche Erträge 5.279.447,05 1.737.991,01
6. Materialaufwand 41.281.311,93 36.451.047,23
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.524.898,55 24.847.221,50
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.756.413,38 11.603.825,73
7. Rohergebnis 52.962.393,30 49.158.011,96
8. Personalaufwand 34.599.722,85 33.007.107,00
a) Löhne und Gehälter 29.057.998,10 27.680.446,72
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.541.724,75 5.326.660,28
9. Abschreibungen 3.456.479,57 3.236.627,92
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.456.479,57 3.236.627,92
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen 13.103.811,95 12.321.350,66
11. Betriebsergebnis 1.802.378,93 592.926,38
12. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 613.845,94 723.950,12
13. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 613.845,94 723.950,12
14. Erträge aus Beteiligungen 275,00 300,00
15. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.079,31 1.105,56
16. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.813,23 512,01
17. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 954.868,36 863.879,03
18. Finanzergebnis -325.854,88 -138.011,34
19. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 198.586,74 133.326,99
20. Ergebnis nach Steuern 1.277.937,31 321.588,05
21. Sonstige Steuern 234.787,05 249.005,18
22. Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 1.043.150,26 72.582,87
23. Anteil nicht beherrschender Anteile am Konzernergebnis -22.506,98 -21.797,35
24. Konzerngewinn 1.020.643,28 50.785,52
25. Konzernverlustvortrag -2.054.837,70 -2.105.623,22
26. Konzernbilanzverlust -1.034.194,42 -2.054.837,70

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die LB GmbH, Bocholt, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HR B 9119 eingetragen.

Der Konzernabschluss der LB GmbH, Bocholt, zum 31. Dezember 2019 wurde gemäß §§ 290 ff. HGB unter Beachtung der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

II. ANGABEN ZUR KONSOLIDIERUNG

1. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der LB GmbH alle Unternehmen einbezogen, die einen operativen Geschäftsbetrieb unterhalten. Der Kreis der vollkonsolidierten inländischen und ausländischen Tochter- und Enkelunternehmen ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Anteil am Kapital 31.12.2019
in %
Inländische Gesellschaften
WM GROUP GmbH, Bocholt 100,0
Lebo GmbH, Bocholt 100,0
Logata Digital Solutions GmbH, Bocholt 100,0
Lanfer Automation GmbH & Co. KG, Borken 100,0
WM-Services GmbH, Bocholt 100,0
ipacenter GmbH, Bocholt 100,0
WM-Distributions GmbH, Bocholt 100,0
Fulino GmbH, Bocholt 100,0
Lebo (Krakow am See) GmbH, Krakow am See 94,0
VR-Leasing Manega GmbH & Co. KG, Eschborn 94,0
BIL Leasing Verwaltungs-GmbH & Co. 883 KG, Pullach im Isartal 94,0
Ausländische Gesellschaften
A.S. Distributions-Service Gesellschaft mbH, St. Pölten, Österreich 100,0
WM International Ltd., Birmingham, Großbritannien 100,0

Die LB Business Development GmbH, Bocholt, wurde rückwirkend zum 01.01.2019 auf die LB GmbH verschmolzen.

Die wm.tv GmbH i.L., Münster wurde zum 26.03.2019 aus dem Handelsregister gelöscht.

Gemäß § 311 Abs. 1 HGB wurde die Euregio Personaldienstleistungen GmbH, Bocholt, auf deren Geschäfts- oder Finanzpolitik mit einem Stimmrechts- und Kapitalanteil von 24,9 % ein maßgeblicher Einfluss ausgeübt wird (assoziiertes Unternehmen), nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB nach der Buchwertmethode bewertet. Die zusammengefasste Bilanz setzt sich zum 31. Dezember 2019 zusammen aus Anlagevermögen von T€ 345 (Vorjahr: T€ 114), Umlaufvermögen von T€ 7.018 (Vorjahr: T€ 7.208) und sonstige Aktiva von T€ 31 (Vorjahr: T€ 18), Eigenkapital von T€ 617 (Vorjahr: T€ 718) sowie Fremdkapital vonT€ 6.777 (Vorjahr: T€ 6.622). Im Geschäftsjahr 2019 standen einer Gesamtleistung von T€ 57.287 (Vorjahr: T€ 56.070), Aufwendungen von T€ 54.822 (Vorjahr: T€ 53.162) gegenüber (letzter vorliegender Abschluss).

Darüber hinaus bestehen zum 31. Dezember 2019 an zwei inländischen Unternehmen unmittelbare Mehrheitsbeteiligungen, die aufgrund untergeordneter Bedeutung (§ 296 Abs. 2 HGB) nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden. Die Jahresergebnisse betragen jeweils weniger als ein Prozent der Konzern-Umsatzerlöse bzw. des Konzernjahresüberschusses. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um folgende Gesellschaften:

Anteil
in %
Eigenkapital zum 31.12.2019
T€
Jahresergebnis 2019
T€
Inländische Gesellschaften
Nahverkehr-Westmünsterland Spedition GmbH & Co. KG, Bocholt 100,0 72 0
Lanfer Automation Beteiligungs GmbH, Borken 100,0 43 1

Die ipacenter GmbH, Bocholt, ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der Nahverkehr-Westmünsterland Spedition GmbH & Co. KG, Bocholt.

Es besteht eine Beteiligung am Kommanditkapital der Stadtmarketing Bocholt GmbH & Co. KG, Bocholt, in Höhe von 2 %. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 beträgt T€ 769 der Jahresfehlbetrag 2019 T€ 128.

2. Konsolidierungsmethoden

Bei der nach § 301 HGB vorzunehmenden Kapitalkonsolidierung ist für ab dem 1. Januar 2010 erstmals zu konsolidierende Tochterunternehmen die Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwerts mit dem anteiligen neubewerteten Eigenkapital des Tochterunternehmens angewendet worden. Die Verrechnung wird auf der Grundlage der Wertansätze zu dem Zeitpunkt durchgeführt, zu dem das jeweilige Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Ein nach der Verrechnung verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und aufgrund der Produktlebenszyklen über eine Nutzungsdauer von maximal fünf Jahren abgeschrieben. Ein sich ergebender passivischer Unterschiedsbetrag wurde gemäß § 309 HGB a. F. direkt mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

Die seit der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses aus der Kapitalkonsolidierung nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a. F.) resultierenden aktiven Unterschiedsbeträge sind ebenfalls als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst und werden im Konzern linear über eine Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahren abgeschrieben. Unwesentliche Geschäfts- oder Firmenwerte werden im Zeitpunkt ihrer Entstehung sofort aufwandswirksam erfasst.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgt nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Rückstellungen und Eventualverbindlichkeiten sind, soweit erforderlich, konsolidiert worden.

Eine Zwischenergebniseliminierung wird gemäß § 304 Abs. 1 HGB für konzerninterne Lieferungen und Leistungen aus Absatzgeschäften vorgenommen. Soweit sich aus der Veräußerung bzw. Übertragung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens zwischen einzelnen Tochterunternehmen des Konzerns Buchgewinne bzw. Buchverluste ergeben haben, werden diese im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung zurückgenommen.

Gemäß § 305 Abs. 1 HGB sind Innenumsatzerlöse und andere Erträge mit den auf sie entfallenden Aufwendungen der empfangenen Konzernunternehmen verrechnet worden (Aufwands- und Ertragskonsolidierung).

Auf Konsolidierungsmaßnahmen, die zu Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen führen, werden latente Steuern nach § 306 HGB abgegrenzt, wenn sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, und soweit es sich nicht um einen nach § 301 Abs. 3 HGB verbleibenden Unterschiedsbetrag handelt. Steuerbe- und Steuerentlastungen werden stets miteinander verrechnet.

Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde ein Ausgleichsposten für "nicht beherrschende Anteile" in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital des Tochterunternehmens innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. Der im Konzernergebnis enthaltene, auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn bzw. auf sie entfallender Verlust wird nach dem Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag gesondert ausgewiesen.

Die Anteile an assoziierten Unternehmen wurden gemäß § 312 Abs. 1 Satz 1 HGB nach der Buchwertmethode bewertet. Als Erstbewertungszeitpunkt für die Equity-Bilanzierung wurde der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss gewählt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss.

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen und des assoziierten Unternehmens werden in den Konzernabschluss entsprechend den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie des GmbH-Gesetzes einheitlich nach den bei der LB GmbH, Bocholt, geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Die Ausübung von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechten erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss.

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse sind nach den folgenden einheitlichen Grundsätzen aufgestellt:

1. Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden wie folgt bewertet:

Die funktionale Währung des Konzerns ist der Euro. Die Fremdwährungsumrechnung der einbezogenen, in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse, erfolgte nach der modifizierten Stichtagsmethode. Danach werden alle Bilanzansätze mit Ausnahme des Eigenkapitals mit dem am Bilanzstichtag geltenden Stichtagskurs umgerechnet. Die Umrechnung des Eigenkapitals mit Ausnahme des Jahresergebnisses erfolgt mit dem historischen Kurs. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Jahresüberschuss wurden mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Die Umrechnungsdifferenzen wurden innerhalb des Eigenkapitals in den Ausgleichsposten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" eingestellt.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundlegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeiten oder zum höheren Stichtagskurs, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung aufgetretene Währungsdifferenzen wurden erfolgswirksam korrigiert.

2. Aktiva

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen drei und sieben Jahren abgeschrieben.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert. In den Herstellungskosten sind neben den Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, auch allgemeine Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen drei und 50 Jahren vorgenommen.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens ausgebucht.

Geringwertige Anlagegüter zwischen EUR 251,00 und EUR 410,00 werden in der Anlagenbuchhaltung erfasst und im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anlagegüter bis EUR 250,00 werden sofort ergebniswirksam als Betriebsaufwand ohne Bestandsführung erfasst.

Die Finanzanlagen werden mit Ausnahme der Anteile an assoziierten Unternehmen mit ihren Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. In den Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sowie der unfertigen Leistungen sind neben den Material- und Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, als auch allgemeine Verwaltungsgemeinkosten enthalten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Mit Ausnahme der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde das Vorratsvermögen verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos werden Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand in Höhe von 1 % bzw. 3 % gebildet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Der Finanzmittelfonds der Kapitalflussrechnung setzt sich in voller Höhe aus den in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mitteln zusammen.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

3. Passiva

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert.

Der Sonderposten enthält passivisch abgegrenzte Investitionszuschüsse. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt korrespondierend zur durchschnittlichen Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags; sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Unter der Position der passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag abgegrenzt, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

IV. Angaben zur Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Konzernbilanz erfassten Anlagegegenstände ist in dem Konzern-Anlagenspiegel als Bestandteil des Anhangs (Anlage I. 3.1) dargestellt.

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerten entfallen T€ 4 (Vorjahr: T€ 4) auf Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten beläuft sich auf T€ 220 (Vorjahr: T€ 1.170), welche vollständig auf die aktivierte Entwicklung von Produktions- und Logistikprozessen und selbst geschaffener Software entfallen.

Der Buchwert des Anteils an assoziierten Unternehmen entspricht dem anteiligen Eigenkapital.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 3) gegen verbundene Unternehmen. Außerdem beinhalten diese Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 151).

2. Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist im gesonderten Eigenkapitalspiegel dargestellt. Aufgrund einer teilweisen Ergebnisverwendung wird ein Konzernbilanzverlust ausgewiesen. Dieser beinhaltet einen Verlustvortrag in Höhe von T€ 2.055 (Vorjahr: Gewinnvortrag T€ 2.106).

Das Stammkapital der LB GmbH beträgt wie im Vorjahr T€ 12.000.

Zum Bilanzstichtag unterliegen folgende Beträge der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB:

31.12.2019
T€
31.12.2018
T€
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.827 1.480
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung 6 886
1.833 2.366

Zum Bilanzstichtag steht den Gesellschaftern des Mutterunternehmens ein Betrag in Höhe von T€ 7.803 (Vorjahr: TEUR 6.192) zur Ausschüttung zur Verfügung, der dem Bilanzgewinn im Einzelabschluss des Mutterunternehmen entspricht.

3. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:

31.12.2019 in € (Vorjahr
in €)
< 1 Jahr in € (Vorjahr
in €)
1 - 5 Jahren in € (Vorjahr
in €)
>5 Jahren in € (Vorjahr
in €)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.682.015,36 5.306.261,74 7.313.817,52 61.936,10
(18.051.788,30) (6.599.479,03) (10.894.404,96) (557.904,31)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.761.612,37 5.761.612,37 0,00 0,00
(3.251.227,73) (2.477.635,73) (773.592,00) 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.566.934,25 3.566.934,25 0,00 0,00
(4.618.106,26) (4.618.106,26) 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 73.239,05 73.239,05 0,00 0,00
(73.386,51) (73.386,51) 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 264.785,79 264.785,79 0,00 0,00
(273.469,73) (273.469,73) 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 4.653.594,96 3.323.498,44 1.330.096,52 0,00
(5.038.136,23) (3.250.186,25) (1.787.949,98) 0,00
27.002.181,78 18.296.331,64 8.643.914,04 61.936,10
(31.306.114,76) (17.292.263,51) (13.455.946,94) (557.904,31)

Als Sicherheiten für die gesamten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen Grundschulden und -pfandrechte in Höhe von T€ 9.097 (Vorjahr: T€ 12.779), die Globalabtretung von Forderungen der Lebo GmbH, der Lebo (Krakow am See) GmbH, der WM GROUP GmbH, die Sicherungsübereignung der Warenlager der Lebo (Krakow am See) GmbH und der Lebo GmbH sowie Covenantsvereinbarungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Unternehmen, die wegen untergeordneter Bedeutung nicht konsolidiert wurden. Sie resultieren - wie im Vorjahr - aus Liefer- und Leistungsbeziehungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 11) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 863 (Vorjahr: T€ 681) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 70 (Vorjahr: T€ 10). Zudem werden mehrere Finanzierungsdarlehen über insgesamt T€ 2.510 (Vorjahr: T€ 3.064) bilanziert, die durch Eigentumsvorbehalte gesichert sind.

4. Latente Steuern

Latente Steuern beruhen gemäß § 274 und § 306 HGB auf folgenden Sachverhalten:

Differenzen zwischen Handels- und Steuerrecht bei Drohverlustrückstellungen, Altersteilzeitrückstellungen und der Fortschreibung von Betriebsprüfungssachverhalten (überwiegend aktive temporäre Differenzen)

Erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen im Rahmen des Konzernabschlusses (überwiegend passive temporäre Differenzen)

Steuerlichen Verlustvorträgen (aktive temporäre Differenzen)

Der Berechnung latenter Steuern liegt jeweils der landesindividuelle Steuersatz zugrunde. Die werthaltigen aktiven latenten Steuern überwiegen im Saldo die passiven latenten Steuern. Das Wahlrecht zur Aktivierung eines sich ergebenden Aktivüberhangs an latenten Steuern gemäß § 274 HGB wird von der Gesellschaft nicht ausgeübt.

V. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Konzerns werden im Wesentlichen im Inland erzielt und verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Tätigkeitsbereiche:

31.12.2019
T€
31.12.2018
T€
Produktion 40.398 39.677
Logistik und Handelslogistik 28.179 24.928
Informations- und Automationstechnologie 12.498 12.051
Netzwerke/Transporte 2.898 3.427
Sonstige 869 1.031
84.842 81.114

2. Sonstige betriebliche Erträge

Zur Entlastung unserer Bilanz und der damit einhergehenden Verbesserung der Eigenkapitalquote infolge einer reduzierten Bilanzsumme haben wir im Jahr 2019 ein Gebäude an der Hindenburgstraße sowie an der Kaiser-Willhelm-Straße verkauft. Insgesammt wurden im Geschäftsjahr 2019 Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von T€ 4.336 (Vorjahr: T€ 747) erzielt. Die Immobilien wurden größtenteils durch die WM GROUP GmbH auf 10 Jahre mit zwei Verlängerungsoptionen um jeweils weitere 5 Jahre zurück gemietet. Die aus dieser Maßnahme frei gewordene Liquidität eröffnet uns die Chance zum weiteren strategischen Unternehmenswachstum. Die monatliche Miete ab Oktober 2019 beträgt T€ 48 für einen 10 jährigen Mietzeitraum.

Abweichend zum Vorjahresausweis enthalten die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge lediglich Buchgewinne aus der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen in Höhe von T€ 110 (Vorjahr: T€ 102).

Die periodenfremde Erträge des Vorjahres belaufen sich auf T€ 341 und enthalten resultieren im Wesentlichen aus Buchgewinnen aus der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen in Höhe von T€ 102, Versicherungsentschädigungen in Höhe von T€ 221, Kursdifferenzen in Höhe von T€ 12 sowie aus der Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von Vorjahr: T€ 6.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 34 (Vorjahr: T€ 44) ernhalten.

4. Abschreibungen

Von den Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 3.456 (Vorjahr: T€ 3.237) entfallen T€ 1 (Vorjahr: T€ 3) auf Geschäfts- oder Firmenwerte.

3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis nach Steuern.

VI. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedert sich wie folgt:

31.12.2019
T€
31.12.2018
T€
Finanzielle Verpflichtungen aus Mieten
bis zu einem Jahr 3.446 1.321
von einem bis fünf Jahren 10.176 2.500
über fünf Jahre 5.424 69
19.046 3.890
Finanzielle Verpflichtungen aus Leasinggeschäften
bis zu einem Jahr 1.178 2.823
von einem bis fünf Jahren 2.066 8.061
über fünf Jahren 14 3.413
3.258 14.297
Übrige finanzielle Verpflichtungen
bis zu einem Jahr 409 392
von einem bis fünf Jahren 342 308
über fünf Jahre 349 283
1.100 983
23.404 19.170

2. Abschlussprüferhonorar

In 2019 beträgt das Gesamthonorar des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses und des Jahresabschlusses der LB GmbH sowie aller vollkonsolidierter deutscher Tochterunternehmen T€ 168. Davon entfallen T€ 138 auf Abschlussprüfungsleistungen und T€ 30 auf Steuerberatungsleistungen.

3. Derivate Finanzinstrumente

Art Volumen nominal
in T€
Laufzeit Beizulegender Zeitwert
in T€
Abschlussposten des Derivats Buchwert des Derivats
in T€
SWAP 400 30.12.2021 -13 Zinsaufwand

Derivative Finanzinstrumente wurden mit der "Black/Barwertberechnung" für Zinsswaps bewertet.

Den derivativen Finanzinstrumenten liegen gleichlaufende Finanzierungsgeschäfte zu Grunde, für die ein variabler in einen festen Zins umgewandelt wird. Die Struktur der derivativen Finanzinstrumente ist der Struktur der Finanzierung angepasst. Als Methode zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die Durchbuchungsmethode angewendet. Die Effektivität wird durch einen Critical Term Match sichergestellt.

4. Veröffentlichung

Für 2019 werden die Befreiungsvorschriften gemäß §§ 264 Abs. 3 und 264b HGB im Hinblick auf die Offenlegung des Jahresabschlusses und die Aufstellung und Offenlegung des Lageberichts für die nachstehenden Gesellschaften in Anspruch genommen:

WM GROUP GmbH, Bocholt

WM-Services GmbH, Bocholt

Logata Digital Solutions GmbH, Bocholt

Lanfer Automation GmbH & Co. KG, Borken

ipacenter GmbH, Bocholt

Fulino GmbH, Bocholt

BIL Leasing Verwaltungs-GmbH & Co. 883 KG, Pullach im Isartal

Lebo GmbH, Bocholt

Lebo (Krakow am See) GmbH, Krakow am See

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Mutterunternehmens in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Finanzmittelfonds

Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Finanzmittelfonds beinhaltet die Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks gemäß Bilanzausweis.

7. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe

Zur Geschäftsführung der LB GmbH waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Ulrich Blessing (bis zum 07.08.2019)

Herr Hans-Wilhelm Löhr, (ab dem 18.03.2019) einzelvertretungsberechtigt

Herr Matthias Löhr, (ab dem 18.03.2019) einzelvertretungsberechtigt

Herr Dr. Michael Tönnies (ab dem 07.08.2019 bis zum 22.01.2020)

Herr Dirk Meyer (ab dem 15.04.2020), gemeinschaftlich mit einem zweiten Geschäftsführer

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens wird in Anwendung des § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

8. Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer setzt sich wie folgt zusammen:

2019
Anzahl
2018
Anzahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 439 422
Kaufmännische Arbeitnehmer 269 274
Aushilfen 76 115
Auszubildende 30 31
814 842

9. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Konzerngeschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

 

Bocholt, den 14.07.2020

LB GmbH

gez. Matthias Löhr, Geschäftsführender Gesellschafter

gez. Hans-Wilhelm Löhr, Geschäftsführender Gesellschafter

gez. Dirk Meyer, Geschäftsführer

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2019

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2019
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.125.382,76 81.737,40 1.017.554,77 56.264,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.790.062,66 63.725,68 614.715,60 152.364,73
3. Geschäfts- oder Firmenwert 8.478.050,83 0,00 0,00 0,00
4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung 885.955,05 137.899,72 -1.017.554,77 0,00
5. Geleistete Anzahlungen 872.138,49 212.084,35 -641.648,60 0,00
20.151.589,79 495.447,15 -26.933,00 208.628,73
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.217.540,98 0,00 0,00 7.010.148,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.080.793,03 2.424,04 0,00 43.514,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.924.974,50 1.143.879,16 26.933,00 450.928,25
69.223.308,51 1.146.303,20 26.933,00 7.504.591,59
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.773.437,34 0,00 0,00 1.699.633,59
2. Beteiligungen 4.988,03 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 178.658,91 0,00 0,00 25.092,96
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 20.510,55 0,00 0,00 0,00
1.977.594,83 0,00 0,00 1.724.726,55
91.352.493,13 1.641.750,35 0,00 9.437.946,87
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Differenzen aus Währungsumrechnung
Abgang aus Änderung des Konsolidierungskreises
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 2.468.888,85
4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung 0,00 0,00
5. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
0,00 2.468.888,85
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 6.720,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.155,60 0,00
4.155,60 6.720,00
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
0,00 0,00
4.155,60 2.475.608,85
31. Dez. 2019
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.168.410,93
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.316.139,21
3. Geschäfts- oder Firmenwert 6.009.161,98
4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung 6.300,00
5. Geleistete Anzahlungen 442.574,24
17.942.586,36
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.207.392,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 21.032.982,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.649.014,01
62.889.388,72
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 73.803,75
2. Beteiligungen 4.988,03
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 153.565,95
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 20.510,55
252.868,28
81.084.843,36
ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2019
Zugänge
Abgänge
Differenzen aus Währungsumrechnung
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.645.445,76 750.292,17 54.226,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.936.032,66 426.530,28 152.329,73 0,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 8.473.659,83 665,00 0,00 0,00
4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
16.055.138,25 1.177.487,45 206.555,73 0,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.988.324,72 825.419,05 5.035.019,51 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.399.166,03 649.970,04 43.514,90 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.755.815,23 803.603,03 426.719,25 4.242,09
42.143.305,98 2.278.992,12 5.505.253,66 4.242,09
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.699.633,59 0,00 1.699.633,59 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
1.699.633,59 0,00 1.699.633,59 0,00
59.898.077,82 3.456.479,57 7.411.442,98 4.242,09
ABSCHREIBUNGEN
Abgang aus Änderung des Konsolidierungskreises
31. Dez. 2019
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 2.341.511,93
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.210.233,21
3. Geschäfts- oder Firmenwert 2.468.888,85 6.005.435,98
4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung 0,00 0,00
5. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
2.468.888,85 14.557.181,12
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 15.778.724,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.720,00 15.998.901,17
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 7.136.941,10
6.720,00 38.914.566,53
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
0,00 0,00
2.475.608,85 53.471.747,65
RESTBUCHWERTE
31. Dez. 2019
31. Dez. 2018
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.826.899,00 1.479.937,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.105.906,00 854.030,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 3.726,00 4.391,00
4. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in der Entwicklung 6.300,00 885.955,05
5. Geleistete Anzahlungen 442.574,24 872.138,49
3.385.405,24 4.096.451,54
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.428.668,28 18.229.216,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.034.081,00 5.681.627,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.512.072,91 3.169.159,27
23.974.822,19 27.080.002,53
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 73.803,75 73.803,75
2. Beteiligungen 4.988,03 4.988,03
3. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 153.565,95 178.658,91
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 20.510,55 20.510,55
252.868,28 277.961,24
27.613.095,71 31.454.415,31

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2019

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
in €
Kapitalrücklage
in €
Gewinnrücklage
in €
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
in €
Stand am 1.1.2019 12.000.000,00 184.995,43 6.372.044,79 6.428,12
Umbuchung des Vorjahresergebnisses 0,00 0,00 0,00 0,00
Gewinnausschüttung / Entnahmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 13.653,78
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31.12.2019 12.000.000,00 184.995,43 6.372.044,79 20.081,90
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Konzernergebnisvortrag
in €
Konzernjahresergebniss
in €
Summe
in €
Stand am 1.1.2019 -2.105.623,22 50.785,52 16.508.630,64
Umbuchung des Vorjahresergebnisses 50.785,52 -50.785,52 0,00
Gewinnausschüttung / Entnahmen 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 13.653,78
Konzernjahresüberschuss 0,00 1.020.643,28 1.020.643,28
Stand am 31.12.2019 -2.054.837,70 1.020.643,28 17.542.927,70
Anteile anderer Gesellschafter Konzerneigenkapital
Anteile anderer Gesellschafter vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
in €
Summe
in €
Summe
in €
Stand am 1.1.2019 21.811,37 21.811,37 16.530.442,01
Umbuchung des Vorjahresergebnisses 0,00 0,00 0,00
Gewinnausschüttung / Entnahmen -30.224,66 -30.224,66 -30.224,66
Währungsumrechnung 0,00 0,00 13.653,78
Konzernjahresüberschuss 22.506,98 22.506,98 1.043.150,26
Stand am 31.12.2019 14.093,69 14.093,69 17.557.021,39

Konzernkapitalflussrechnung

2019
T€
2018
T€
Periodenergebnis 1.043 73
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.456 3.237
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen 137 -84
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) -43 33
Gewinn (-) / Verlust (+) aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenständen (netto) -4.324 -746
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -1.305 -2.370
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 759 1.902
Zinsaufwendungen (+) / Zinserträge (-) 941 863
Sonstige Beteiligungserträge (-) -614 -724
Ertragsteueraufwand (+) / -ertrag (-) 199 133
Ertragsteuerzahlungen (Saldo) (+/-) -391 -429
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -142 1.888
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände -493 -2.157
Sachanlagen -1.146 -1.911
Finanzanlagevermögen 0 0
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 6.324 188
Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 23 600
Erhaltene Zinsen 14 0
Erhaltene Dividenden 639 714
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 5.361 -2.566
Einzahlungen aus der Darlehensgewährung durch die Gesellschafter 0 32
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanz- und Betriebsmittelkrediten -878 5.910
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanz- und Betriebsmittelkrediten -4.492 -4.314
Gezahlte Zinsen (-) -955 -900
Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -14 0
Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -16 -16
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -6.355 712
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.136 34
Wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 17 -33
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.801 1.800
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 682 1.801

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LB GmbH, Bocholt:

Prüfungsurteile

Ich habe den Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2019 von der Gesellschafterversammlung der LB GmbH, Bocholt, und ihren Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der LB GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach meiner Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2019 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe die sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Konzernabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- hole ich ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile.

- beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Bocholt, am 14. Juli 2020

gez. Kosse, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.