Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 4722
Vorher
Rasche GmbH
Eingetragen
19.10.1992
Branche
Garten- und LandschaftsbauArchitekturbüros für Garten- und LandschaftsgestaltungErbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Gegenstand
Erbringung aller Bau- und Dienstleistungen rund um Außenanlagen. Diese Leistungen werden im Bereich kommunaler, gewerblicher und privater Auftraggeber erbracht. Für diesen Bereich erbringt die Gesellschaft auch Planungs- und Beratungsleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Rasche Holding GmbH
70.00%
Rasche Holding GmbH
30.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Minden
36.400 €
70.00%
Porta Westfalica
15.600 €
30.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rasche Minden GmbH

Minden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RASCHE MINDEN GMBH, MINDEN

I. Grundlage des Unternehmens

Geschäftsmodell "Wir schaffen Freiraum"

Die Rasche Minden GmbH hat seit ihrer Gründung 1956 ihren Sitz in Minden und gehört zu den größeren Garten-, Landschafts- und Sportplatzbauunternehmen in Ostwestfalen und im südlichen Niedersachsen. Die Aktivitäten der Gesellschaft umfassen sämtliche Arbeiten des Garten-, Landschafts- und Sportplatzbaus. Durch stetiges Wachstum und einen hohen Qualitätsmaßstab hat sich das Unternehmen in seiner langjährigen Geschichte kontinuierlich entwickelt und als feste Größe am Markt etabliert. Zum Kundenkreis der Gesellschaft gehören neben der Öffentlichen Hand, Unternehmen der Privatwirtschaft und Privatkonsumenten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war 2023 von globalen Krisen geprägt.

Trotz einer leichten Abnahme der Inflation und einem Anstieg der Lohneinkommen blieb die Erholung des privaten Konsums aus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt verzeichnete einen Rückgang um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr.

Die Branche des Garten- und Landschaftsbaus erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 10,34 Mrd. EUR. Der Privatgartenbereich blieb das stärkste Auftraggeber- Segment und trug fast 58 % des Gesamtumsatzes bei, was etwa 5,97 Mrd. EUR entspricht.

Trotz pandemie- und kriegsbedingter Krisen konnte die Branche zuletzt Umsatzzuwächse verzeichnen, teilweise getrieben durch Preissteigerungen. Die Branche gewinnt im Zuge des Klimawandels und der Nachhaltigkeitsziele an Bedeutung.

Das Unternehmen ist im Bereich öffentlicher, gewerblicher und privater Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau tätig, wobei der Schwerpunkt im Segment der öffentlichen Auftraggeber liegt.

Die Auftragsstruktur 2023 in der Branche gibt folgende Tabelle wieder:

2023
in %
2022
in %
Private Auftraggeber 58 59
Öffentliche Auftraggeber 20 18
Wohnungsbau 10 10
Industrie 6 6
Generalunternehmer 3 3
Sonstige 3 4

Die Gesamtzahl der Betriebe des Garten- und Landschaftsbaus in Deutschland steigt auf 19.542 (2022: 19.373) und auch die Zahl der Beschäftigten wächst weiter: auf 130.722 (von 130.001 im Vorjahr). Gleichzeitig nimmt jedoch leider auch die Zahl der Betriebe, die Insolvenz anmelden müssen, in 2023 mit 113 erneut erkennbar zu (2022: 99). Zudem stagniert - erstmals seit vielen Jahren - die Zahl der Mitgliedsbetriebe der GaLaBau-Landesverbände bei 4.277 (2022: 4.279).

(Quelle: Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V.)

2. Geschäftsverlauf

Auf Grund globaler Herausforderungen, wie zuletzt die geopolitischer Spannungen konnten wir nur ein moderates (Ergebnis-) Wachstum erzielen.

Die Unternehmensgesamtleistung konnte im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil gehalten werden, was hauptsächlich auf die anhaltend hohe Nachfrage im Privatgartenbereich zurückzuführen ist. Damit konnte auch die geplante Jahresgesamtleistung für die operativen Tätigkeiten realisiert werden.

Trotz der allgemeinen Herausforderungen durch Materialpreissteigerungen und Lieferkettenprobleme konnte die Profitabilität durch effizientes Projektmanagement und den Einsatz digitaler Planungswerkzeuge gewahrt werden.

Das Betriebsergebnis konnte im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden.

III. Darstellung der Lage

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 konnten wir unsere Lage auf einem guten Niveau stabilisieren. Damit fand die positive Entwicklung der vorangegangenen Jahre ihre Fortsetzung, auch wenn sich die Dynamik etwas abgeschwächt hat.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens bewerten wir zum heutigen Zeitpunkt als positiv und als sehr stabil. Die Nachfrage über alle Geschäftsbereiche ist als gut zu bezeichnen.

1. Ertragslage

Die geplanten Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 konnten realisiert werden, wobei die Umsätze im Privatgarten- Segment erkennbar überproportional stiegen.

Negativ auf das Ergebnis wirkten sich die gestiegenen Lohn- und Materialkosten aus. So lag der Materialaufwand trotz einer leicht rückläufigen Gesamtleistung um 1,2 % über dem Vorjahr, so dass sich eine rückläufige Rohertragsquote von 50,7 % (Vorjahr: 51,9 %) ergeben hat. Aufgrund einer leicht geringeren Anzahl der durchschnittlich Beschäftigten wurde diese Entwicklung partiell durch verminderte Personalaufwendungen kompensiert. Insgesamt konnte das Rohergebnis trotz Preisanstiegen gemäß Planung erreicht werden.

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben rückläufige Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen sowie EDV-Kosten zu einer Verminderung von 9,2 % geführt, so dass per Saldo ein verbessertes EBITDA in Höhe von 1.304 TEUR (Vorjahr: 1.262 TEUR) verbleibt. Bei ebenfalls rückläufigen Abschreibungen konnte insoweit ein gleichermaßen erhöhtes EBIT von 931 TEUR (Vorjahr: 846 TEUR) erzielt werden.

Nach einem nahezu unveränderten Finanzergebnis und ergebnisbedingt erhöhten Ertragsteuern schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 611 TEUR (Vorjahr 558 TEUR) ab. Wie in den vorausgegangenen Jahren ist es uns insbesondere vor dem Hintergrund der angeführten gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen auch im Berichtsjahr gelungen, eine Ertragskraft aufzuzeigen, die wir innerhalb unserer Branche und in unserer Größenklasse als zufriedenstellend einschätzen.

2. Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 blieb die finanzielle Lage der Gesellschaft stabil, mit einer leichten Verbesserung der Liquidität und einer Reduzierung der Verschuldung.

Wie in den Vorjahren wurde ein deutlich positiver Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftet. Auf Basis der aktuellen finanziellen Ausstattung des Unternehmens lassen sich Investitionen in die Zukunftsfähigkeit und neue Technologien zu einem hohen Anteil aus eigenen Mitteln umsetzen. Unser Finanzierungsrahmen ist komfortabel.

Die finanzielle Basis für die Geschäftstätigkeit des Unternehmens konnte auch im Jahr 2023 auf einem sehr hohen Niveau weiter gefestigt werden. Die ständige Versorgung des Unternehmens mit liquiden Mitteln werden wir auch in den folgenden Jahren jederzeit im jeweils notwendigen Umfang gewährleisten können. Die uns durch unsere Hausbanken eingeräumten Kontokorrentrahmen werden wir trotz der damit einhergehenden Kosten zur Aufrechterhaltung unserer laufenden Liquidität auf einem hohen Niveau weiter beibehalten.

3. Vermögenslage

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 hat sich die Vermögenslage der Rasche Minden GmbH im Vorjahresvergleich weiter positiv entwickelt.

Das Vermögen der Rasche Minden GmbH setzt sich bei einer um 70 TEUR erhöhten Bilanzsumme aus 18,6 % (Vorjahr: 23,2 %) Anlagevermögen, 22,7 % (Vorjahr: 10,4 %) Vorräten, 24,4 % (Vorjahr: 47,2 %) Forderungen/RAP und 34,3 % (Vorjahr: 19,3 %) liquiden Mitteln zusammen. Das Anlagevermögen hat sich im Rahmen der planmäßigen Abschreibungen und moderaten Investitionen vermindert.

Während im Vorjahr einige größere Projekte abgeschlossen werden konnten, welches zu einem Rückgang der unfertigen Leistungen sowie der erhaltenen Anzahlungen geführt hat, befinden sich zum 31. Dezember 2023 mehrere Projekte im Bau mit einem entsprechend umgekehrten Effekt auf die unfertigen Leistungen und erhaltenen Anzahlungen. Darüber hinaus haben sich aufgrund dessen auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Vorjahresvergleich vermindert.

Die liquiden Mittel bewegen sich im Zuge eines sehr guten laufenden Cashflow und einer vergleichsweise moderaten Investitionstätigkeit deutlich über dem Vorjahr.

Das bilanzielle Eigenkapital hat sich aufgrund des Vortrags des Vorjahresergebnisses, vermindert um eine Ausschüttung, von 3.437 TEUR auf 3.548 TEUR erhöht. Aufgrund dessen ist die bilanzielle Eigenkapitalquote von 63,5 % auf 64,7 % angestiegen.

Das Fremdkapital setzt sich aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (3,8 % der Bilanzsumme, Vorjahr: 5,7 %), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (11,9 %, Vorjahr: 8,7 %) und weiteren Verbindlichkeiten/Rückstellungen (19,4 %, Vorjahr: 22,0 %) zusammen.

Innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden die Darlehen planmäßig zurückgeführt. Neue Darlehen wurden im Berichtszeitraum nicht aufgenommen. Innerhalb sonstigen Rückstellungen konnten die Rückstellungen für Gewährleistungen vermindert werden.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmenssteuerung basiert auf betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Dabei werden die Jahres- und Monats- Soll- Planungen den Ist-Zahlen gegenübergestellt und analysiert. EBITDA und NOPAT entwickelten sich analog zu den Umsatzerlösen und befinden sich im Rahmen der Jahresplanung.

D. PROGNOSEBERICHT

Prognose Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer herausfordernden Phase. Nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % im Jahr 2023 wird für 2024 ein weiteres Schrumpfen um 0,2 % prognostiziert. Diese Entwicklung markiert das erste Mal seit 2002/03, dass die deutsche Wirtschaft zwei Jahre in Folge geschrumpft ist. Die Ursachen für diese Entwicklung sind vielfältig:

Hohe Energiekosten: Der Verlust günstiger Energieimporte belastet die Produktionskosten.

Schwache Exportnachfrage: Ein Rückgang der Nachfrage aus wichtigen Märkten wie China beeinträchtigt die exportorientierte deutsche Industrie.

Strukturelle Herausforderungen: Themen wie Dekarbonisierung, Digitalisierung und demografischer Wandel stellen langfristige Anforderungen an die Wirtschaft.

Die Bundesbank hat ihre Wachstumsprognose für 2025 von ursprünglich 1,1 % auf 0,3 % gesenkt, was auf eine anhaltende wirtschaftliche Schwäche hindeutet.

Prognose Branche

Obwohl sich einige Kennzahlen im Vergleich zum Herbst 2023 sogar leicht verbessert haben, verschlechtert sich die Stimmungslage bei den Mitgliedsbetrieben der GaLaBau-Landesverbände ein weiteres Jahr in Folge. Aus den aktuellen Ergebnissen der Herbststatistik 2024 des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) unter rund 4.300 Betrieben bundesweit sprechen Zukunftssorgen.

"Die gesamtwirtschaftlich eingetrübte Lage und die große Verunsicherung über Kurs und Handlungsfähigkeit der Politik wirken sich auch auf den GaLaBau aus. Wir sehen in der aktuellen BGL-Herbststatistik, dass die Mitgliedsbetriebe 2024 besorgter sind als im Vorjahr. Dennoch beurteilen über 90 Prozent derjenigen, die an der Umfrage teilgenommen haben, die aktuelle Geschäftslage mit sehr gut bis befriedigend", so BGL-Präsident Thomas Banzhaf.

BGL-Präsident Thomas Banzhaf: "Wir sehen ähnliche Antwort-Muster wie in den letzten Jahren: Während die "harten" Kennzahlen vergleichsweise stabil bleiben, mit leichtem Rückgang bei der Auftragslage im Neubau und beim Ertrag, wird die Stimmung im GaLaBau 2024 erkennbar schlechter. Unsere Branche ist eben keine Insel, gerade mit Blick auf die fehlenden Aufträge im Bau-Sektor sowie die politische Situation in Deutschland."

Die Kennzahlen zur Auftragslage zeigen ein gemischtes Bild: Während im Neubau der Trend leicht rückläufig ist, zeigt sich der Pflege-Bereich weiter erfreulich stabil. Mehr noch: Im Vergleich mit der Auftragslage im GaLaBau vor der Corona-Pandemie (ab Frühjahr 2020) wird deutlich, dass sich die Situation mittelfristig sogar eher positiv entwickelt hat.

BGL-Präsident Thomas Banzhaf: "Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind schwieriger geworden, und viele Krisen und deren Auswirkungen machen auch vor unserer Branche nicht Halt. Der Transformationsdruck durch den menschengemachten Klimawandel und das Artensterben, durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, den wachsenden Fach- und Arbeitskräftemangel und neue Arbeitswelten steigt. Aktuell nehmen auch bei unseren Unternehmerinnen und Unternehmern Verunsicherung und Sorge zu. Das spiegeln die Ergebnisse der aktuellen Herbststatistik 2024 deutlich wider. Und dennoch: Die Auftragslage ist wieder besser, als von vielen erwartet. Diese Zeit der Umbrüche birgt auch Riesenchancen, gerade für den GaLaBau! Wir sind aus den letzten 20 Jahren dauerhaftes Wachstum gewohnt und haben von mancher Krise - wie der Pandemie - sogar wirtschaftlich profitiert. Jetzt gilt es, Erreichtes zu sichern und zu verteidigen, gerade wenn es schwieriger wird. Ich denke, gerade wir im Garten- und Landschaftsbau haben beim Blick in die Zukunft weiter viel Grund zur Zuversicht. Gleichzeitig dürfen wir uns als Branche und als Unternehmen jetzt nicht entmutigen lassen, müssen uns weiterentwickeln und politisch aktiv bleiben."

Quelle: Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V.

Prognose Gesellschaft

Im Jahresverlauf 2024 wurden die erarbeiteten Prozessoptimierungen und Standardisierungen umgesetzt und weiterentwickelt. Die Prozessorientierung des Unternehmens erlaubt eine zielgenaue Steuerung zur Weiterentwicklung der Ertragspotentiale und der Wertschöpfung.

Auf Basis der ersten vorläufigen Zahlen erwarten wir einen leichten Rückgang der Gesamtleistung und ein Ergebenis ebenfalls leicht unter dem Niveau des Berichtsjahres.

Wachstum werden wir auch in Zukunft aus eigener Kraft mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln realisieren können. Die Inanspruchnahme von Fremdmitteln zu Realisierung großer Investitionsvorhaben zur Schonung unserer Liquidität schließen wir nicht ausdrücklich aus. Mit dem nochmals verbesserten Bankenrating der Gesellschaft können wir uns bei Bedarf mit Fremdmitteln zu sehr günstigen Bedingungen versorgen.

Im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens im laufenden Jahr gehen wir davon aus, dass sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Beichtsjahr ebenfalls leicht vermindern werden. Auch das Ergebnis wird sich voraussichtlich leicht unter dem Niveau des Berichtsjahres bewegen.

Das Unternehmen wird weiterhin in Zukunft Wachstum aus eigener Kraft aus den uns zur Verfügung stehenden Mitteln bestreiten. Zur Schonung und Sicherung der Liquidität schließen wir die Inanspruchnahme von Fremdmitteln zur Realisierung großer Investitionsvorhaben hier jedoch nicht aus.

E. Chancen- und Risikobericht

Die Rasche Minden GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Tätigkeit im Bereich Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Ordnungspolitische Regularien, Subventionen, bautechnische Vorschriften oder steuerliche Änderungen bestimmen und verändern die Rahmenbedingungen der Märkte.

Um das aktive Managen von Chancen und Risiken stärker in der Unternehmensstruktur zu verankern, werden bestehende und neue Tools sowie Prozesse kontinuierlich verbessert und ausgebaut. Zur frühzeitigen Erkennung, Bewertung und zum konsequenten Umgang mit Risiken sind Steuerungs- und Kontrollsysteme eingesetzt. Ein strukturiertes Risikomanagement-System ist hierfür die Basis.

Die Rasche Minden GmbH benötigt zur langfristigen Sicherstellung des geschäftlichen Erfolgs leistungsstarke und qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine hohe Fluktuation und die unzureichende Bindung von Nachwuchskräften könnten die Geschäftsentwicklung negativ beeinflussen. Die Rasche Minden GmbH stellt sich durch zusätzliche Ausbildungsmaßnahmen und zukunftsfähige Perspektiven auf diese veränderten Rahmenbedingungen ein.

Unsere Erfahrungen zeigen, dass ein vielleicht auch konjunkturell bedingter Rückgang der Nachfrage wegen beispielsweise schwankender Investitionsbereitschaft im anschließenden Aufschwung bei geballter Nachfrage zu höheren Margen aufgeholt werden kann. Wegen unserer guten finanziellen Ausstattung und der breiten Aufstellung der Rasche Minden GmbH sehen wir uns in die Lage versetzt, vorgenannte Schwankungen ausgleichen zu können.

Das Eindringen von Unternehmen in unseren Markt stellt für uns ebenfalls kein Risiko dar. Es zeigt sich, dass in vielen Bereichen vermehrt Augenmerk darauf gerichtet wird, Unternehmen zu beauftragen, die ein Mindestmaß an Expertise, Qualität und Beständigkeit vorweisen können. Weiterhin ist hier festzuhalten, dass sich die rechtlichen Anforderungen an die Unternehmen permanent verschärfen, sodass der damit verbundene administrative Aufwand für kleine Unternehmen nur sehr schwer zu bewältigen ist.

Steigende Rohstoff- und Energiekosten könnten die Margen belasten, sofern diese nicht adäquat an Kunden weitergegeben werden können. Sollte es uns aber in den kommenden Jahren weiter gelingen, die Umsätze im Rahmen der vorhandenen Strukturen und Kostendisziplin auf administrativer Ebene zu erzielen, so lassen sich auch hinsichtlich des Ertrags für die Zukunft keine Risiken erkennen.

Risiken können sich aus den Folgen eines anhaltenden Russland-Ukraine-Krieges ergeben. Die Rasche Minden GmbH kann aber im Wesentlichen ihrer Hauptaufgabe nachkommen. Sollten sich auf Grund der Entwicklung von Zinsen und steigender Inflation Nachfragerückgänge ergeben, wird sich dies nicht nachhaltig negativ auf unserer Unternehmen auswirken.

Ein detailliertes Monitoring unserer Kundenbeziehungen sowie ein aktives Forderungsmanagement wirken Risiken durch Forderungsausfälle entgegen.

Darüber hinaus sehen wir bei dem umfassenden Thema Nachhaltigkeit eine Reihe von Chancen die Branche allgemein und uns im Besonderen. So bieten die fortschreitende Urbanisierung und die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen und klimafreundlichen Begrünungslösungen langfristig Potenzial für weiteres Wachstum. Die politische Förderung von Umwelt- und Klimaschutzprojekten, insbesondere durch Subventionen für grüne Infrastrukturprojekte, schafft attraktive Möglichkeiten. Schließlich erleichtert auch die zunehmende Digitalisierung im Garten- und Landschaftsbau die Effizienzsteigerung und verbessert die Wettbewerbsfähigkeit.

Wegen der sehr guten finanziellen Ausstattung und der breiten Aufstellung des Unternehmens sehen wir uns in die Lage versetzt, vorgenannte Schwankungen auch unter Inkaufnahme möglicher Rückgänge bei der erzielbaren Rendite ausgleichen zu können. Selbst einen zwischenzeitlich größeren Rückgang des Umsatzes könnte die Gesellschaft, aus finanzieller Sicht betrachtet, gut verkraften.

 

Minden, den 31. Januar 2025

Johannes Josef Wienke

Felix-Sebastian Engelke

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

RASCHE MINDEN GMBH, MINDEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.018.470,50 1.252.635,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 761,00 761,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 760,00 760,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 1.017.459,50 1.251.624,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 237.307,50 259.625,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 458.540,25 656.304,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 321.611,75 335.694,75
III. Finanzanlagen 250,00 250,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.450.050,23 4.144.808,14
I. Vorräte 1.244.169,89 562.417,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.324.666,54 2.540.389,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.881.213,80 1.042.000,93
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.286,05 12.996,61
5.480.806,78 5.410.440,25

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.548.059,01 3.437.197,28
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage 231.000,00 231.000,00
III. Bilanzgewinn 3.265.059,01 3.154.197,28
B. RÜCKSTELLUNGEN 570.109,13 633.514,94
C. VERBINDLICHKEITEN 1.353.963,64 1.339.188,03
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 8.675,00 540,00
5.480.806,78 5.410.440,25

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 6.411.264,36 6.568.446,08
2. Personalaufwand -3.706.201,02 -3.763.165,54
a) Löhne und Gehälter -3.023.554,61 -3.069.688,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -682.646,41 -693.476,78
- davon für Altersversorgung: EUR 12.506,90 (Vorjahr: EUR 30.425,00)
3. Abschreibungen -373.059,83 -416.268,55
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -373.059,83 -416.268,55
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.400.753,03 -1.543.062,44
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.828,79 7.469,85
- von verbundenen Unternehmen: EUR 2.345,75 (Vorjahr: EUR 2.534,61)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -16.333,01 -18.120,12
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -299.272,22 -266.400,36
8. Ergebnis nach Steuern 622.474,04 568.898,92
9. Sonstige Steuern -11.612,31 -10.863,75
10. Jahresüberschuss 610.861,73 558.035,17
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.654.197,28 2.596.162,11
12. Bilanzgewinn 3.265.059,01 3.154.197,28

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RASCHE MINDEN GMBH, MINDEN

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die Rasche Minden GmbH, Minden ist beim Amtsgericht Minden unter der Handelsregisternummer HRB 4722 gemeldet.

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von mittelgroßen Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes der Gesellschaft mit beschränkter Haftung zugrunde.

Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung § 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

B. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

B.1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

B.2. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten bzw. zu den Herstellungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben, sofern es abnutzbar ist. Sämtliche Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Die geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit einem Anschaffungswert bis 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs sofort voll abgeschrieben. Hinsichtlich des Festwerkzeugbestandes erfolgte im Geschäftsjahr 2015 der Übergang von der Festbewertung zur Einzelbewertung.

B.3. Finanzanlagen

Die Beteiligungen in den Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

B.4 Vorräte

Die Aktivierung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten angesetzt. Berücksichtigt sind hierbei neben den Einzelkosten die Material- und die Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt.

B.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert abzüglich angemessener Einzelwert- und Pauschalwertberichtigungen, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung tragen, angesetzt. Fremdwährungsforderungen bestehen zum Stichtag nicht.

B.6 Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

B.7 Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Sie werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

B.8 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

B.9 Rückstellungen

Passivierungspflichtige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen basiert überwiegend auf dem Anwartschaftsbarwertverfahren (sog. projected unit credit method). Den Berechnungen liegen unter Anwendung der Rückstellungsabzinsungsverordnung ein Rechnungszins von 1,78 %, kein Rententrend und kein Gehaltstrend zu Grunde. Für die Bestimmung der Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeit werden die "Richttafeln von 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck berücksichtigt. Es wurde die Ausscheideordnung der Aktiven zu Grunde gelegt.

B.10 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind nicht vorhanden.

C. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

C.1 Anlagevermögen

Die Gliederung zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 sind dem gesonderten Anlagengitter zu entnehmen.

C.2 Forderungen

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen 7 TEUR gegen der Gesellschafterin und 1 TEUR gegen verbundene Unternehmen. Die Restlaufzeit der Forderungen betragen weniger als ein Jahr.

C.3 Rückstellungen

Zum Bilanzstichtag wurde das als Sicherheit für die bestehenden Pensionsverpflichtung verpfändete Deckungsvermögen mit der entsprechenden Pensionsrückstellung verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 331 TEUR. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung beträgt 744 TEUR. Die sich bei einer Pensionsverpflichtung zwischen dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens und dem Erfüllungsbetrag der Rückstellung ergebende Differenz in Höhe von 412 TEUR wird auf der Passivseite gezeigt.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,82 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 %) ein ausschüttungsgesperrter Unterschiedsbetrag in Höhe von 11 TEUR.

Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen (BilMoG) war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB Gebrauch gemacht, die Unterdeckung beträgt zum 31. Dezember 2023 noch 11 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub und Überstunden, Rückstellungen für Gewährleistung und Rückstellungen für Abschluss-/Prüfungskosten.

C.4 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 208 TEUR (Vorjahr 308 TEUR).

Zum Bilanzstichtag werden Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 1.215 TEUR (Vorjahr: 1.132 TEUR) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 140 TEUR (Vorjahr 207 TEUR), davon zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von 140 TEUR (Vorjahr 207 TEUR), ausgewiesen.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen wie im Vorjahr nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch Sicherheitsübereignungen des beweglichen Anlagevermögens.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen 14 TEUR gegenüber der Gesellschafterin sowie 1 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen.

C.5 Latente Steuern

Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen bestehen Differenzen zwischen den Handelsbilanzwerten und den Steuerbilanzwerten, die sich aus einer abweichenden handelsrechtlichen Bewertung der Rückstellungen ergeben. Gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde von dem Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht.

D. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge werden Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 43 TEUR sowie weitere periodenfremde Erträge aus einer Umsatzsteuererstattung für Vorjahre in Höhe von 30 TEUR ausgewiesen.

E. SONSTIGE ANGABEN

E.1 Anzahl der Arbeitnehmer

Mitarbeiter sind im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt beschäftigt worden:

2023
Angestellte 17,00
Arbeiter 48,00
Summe 65,00

Daneben waren im Berichtsjahr 10 Auszubildende beschäftigt.

E.2 Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer:

Herr Johannes Josef Wienken, Minden, Geschäftsführer der Rasche-Gruppe

Herr Felix-Sebastian Engelke, Porta Westfalica, Geschäftsführer der Rasche-Gruppe

Beide Geschäftsführer sind zur Alleinvertretung der Gesellschaft berechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

E.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

- Mietverpflichtungen p.a. rd. 20 TEUR

- Leasingverpflichtungen p.a. rd. 92 TEUR

Die Leasingverträge haben eine maximale Laufzeit von 4 Jahren zum Stichtag. Die Mietverträge sind auf unbestimmte Zeit mit einer maximalen Kündigungsfrist von 6 Monaten geschlossen.

Die Leasinggeschäfte wurden aus Flexibilitätsgründen abgeschlossen, insbesondere hinsichtlich des technischen Fortschritts. Darüber hinaus dienen sie der Verbesserung der Liquiditätssituation.

E.4 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 611 TEUR zusammen mit dem Gewinnvortrag (nach Ausschüttung im Berichtsjahr) in Höhe von 2.654 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.

E.5 Nachtragsbericht

Zu den (potenziellen) Entwicklungen mit besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind bzw. eintreten können, verweisen wir auf die Ausführungen der Gesellschaft im Lagebericht. Darüber hinaus sind nach dem Bilanzstichtag keine weiteren Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

 

Minden, den 31. Januar 2025

Johannes Josef Wienke

Felix-Sebastian Engelke

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.255,14 0,00 0,00 136.255,14
Geschäfts- oder Firmenwert 134.675,09 0,00 0,00 134.675,09
270.930,23 0,00 0,00 270.930,23
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 880.230,13 0,00 0,00 880.230,13
Technische Anlagen und Maschinen 2.910.401,48 50.695,15 56.408,67 2.904.687,96
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.757.064,65 117.545,68 125.348,42 1.749.261,91
5.547.696,26 168.240,83 181.757,09 5.534.180,00
FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 250,00 0,00 0,00 250,00
5.818.876,49 168.240,83 181.757,09 5.805.360,23
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 135.495,14 0,00 0,00 135.495,14
Geschäfts- oder Firmenwert 134.674,09 0,00 0,00 134.674,09
270.169,23 0,00 0,00 270.169,23
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 620.604,63 22.318,00 0,00 642.922,63
Technische Anlagen und Maschinen 2.254.097,23 222.207,15 30.156,67 2.446.147,71
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.421.369,90 128.534,68 122.254,42 1.427.650,16
4.296.071,76 373.059,83 152.411,09 4.516.720,50
FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
4.566.240,99 373.059,83 152.411,09 4.786.889,73
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 760,00 760,00
Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
761,00 761,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 237.307,50 259.625,50
Technische Anlagen und Maschinen 458.540,25 656.304,25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 321.611,75 335.694,75
1.017.459,50 1.251.624,50
FINANZANLAGEN
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 250,00 250,00
1.018.470,50 1.252.635,50

Die Festsellung des Jahresabschlusses ist am 25.03.2025 erfolgt.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Rasche Minden GmbH, Minden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Rasche Minden GmbH, Minden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rasche Minden GmbH, Minden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Minden, 5. Februar 2025

PAER GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kevin Basselmann, Wirtschaftsprüfer

Carsten Meyer, Wirtschaftsprüfer

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