Beteiligungsgesellschaften
Rebound Electronics GmbH
Konrad-Zuse-Ring 12C, 41179 Mönchengladbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Volkmar Fritz Stegemann seit 15.10.2024 | Geschäftsführer |
Simon Thake seit 21.8.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rebound Technology Group Holdings Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rebound Electronics GmbHMönchengladbach (vormals: Garching b.München)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens a. Geschäftsmodell des Unternehmens Als integraler Teil der weltweit agierenden Rebound Gruppe sind wir, die Rebound Electronics GmbH ein Dienstleister, der seinen Kunden sowohl effektive als auch vernetzte Lieferketten- und Bestandsmanagementlösungen, insbesondere im Bereich elektronischer Bauteile und Komponenten, anbietet. Unser wichtigstes Dienstleistungsangebot umfasst: • Beschaffung • Datengesteuerte BOM-Analyse • Obsoleszenz-Management • Überbestandsmanagement • Engpassmanagement & PPV Dabei stützen wir uns auf unsere Integration in die Rebound Gruppe und sind so in der Lage, unseren Kunden optimale Unterstützung zu bieten, um die besten globalen Marktpreise und die beste Verfügbarkeit zu erzielen. b. Steuerungssystem Unsere Gesellschaft wird im Verbund der Rebound-Gruppe durch engmaschige Abstimmungen und Reportings gesteuert. Dabei stehen insbesondere die Kennzahlen/KPIs Umsatzerlöse, Marge und Lagerbestand im Fokus. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wirtschaftsumfeld im Jahr 2023 in Deutschland war schwierig und von niedrigem Wachstum geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lag um 0,3% unter dem des Vorjahres. Gedämpft wurde die Konjunktur durch das krisengeprägte Umfeld und die nach wie vor hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen. Steigende Zinsen taten ihr übriges. Das Ergebnis war eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. b. Geschäftsverlauf samt Einschätzung der Geschäftsleitung Die Umsätze der Elektronikbranche verlaufen stark zyklisch. Nachdem im Vorjahr die mit Abstand höchsten Umsätze in der Geschichte des Unternehmens erzielt worden, gab es 2023 einen starken Einbruch, der vor diesem Hintergrund und der schwachen Konjunktur zu erwarten war. In diesem schwierigen Umfeld haben wir uns im ersten Quartal überwiegend auf die Bedienung von Engpässen (Shortage Geschäfte) konzentriert. Da in 2022 viele unserer Kunden Überbestände aufgebaut hatten, gewann die Verwaltung von Überbeständen durch uns stark an Bedeutung. Eine Stärke der Rebound ist das PPV (Purchase Price Variance) Geschäft. Durch effiziente Geschäftspraktiken konnten wir erhebliche Einsparungen für unsere Kunden generieren. Dies hat nicht nur zu einer erhöhten Kundenzufriedenheit geführt, sondern auch unsere Position im Markt gestärkt. Insgesamt haben wir ein gutes Jahresergebnis erzielt, mit dem wir im Vergleich zu der weltweiten Entwicklung zufrieden sind. c. Lage i. Ertragslage In 2023 fielen unsere Umsatzerlöse von 197,5 Mio Euro um 75% auf 49,9 Mio Euro. Damit einhergehend sanken die Materialaufwendungen von 183,1 Mio Euro um 76% auf 43,3 Mio Euro. Somit fiel das Rohergebnis von 14,4 Mio Euro auf 6,6 Mio Euro. Der Gewinn sank von 2,4 Mio Euro auf 0,9 Mio Euro. ii. Finanzlage Trotz unserer Kündigung des Vertrags mit unserem Factor zu Ende November 2022, waren wir 2023 in der Lage, auf Kontokorrentlinien zu verzichten. Eine Aufnahme von Finanzmitteln war zu keiner Zeit erforderlich. Anfallende finanzielle Verpflichtungen wurden termingerecht erfüllt. Dabei wurde in der Regel Skonto in Anspruch genommen. Im Vergleich mit dem Vorjahr fiel der Bestand unserer Barmittel von 5,3 Mio. Euro auf 0,8 Mio Euro. iii. Vermögenslage Unser Lagerbestand reduzierte sich nur leicht von 3,5 Mio Euro auf 3,4 Mio Euro. Hier wirkte sich der Ankauf von Überbeständen aus. Unsere Kundenforderungen, die wir aktiv managen, fielen von gut 56% auf 13% der Bilanzsumme. Finanziert werden diese größtenteils über die Einkaufsseite. Damit einhergehend fielen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 17,4 Mio Euro auf 1 Mio Euro. DieEigenkapitalquote entwickelte sich sehr erfreulich von 12,8% auf 50,9%. d. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator sind für uns Umsatzerlöse, Marge und Lagerbestand. Umsatzerlöse und Lagerbestand von dem Hintergrund der schwierigen Gesamtlage zu unserer Zufriedenheit entwickelt. Die Marge stieg verglichen mit dem Vorjahr. Wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Kundenzufriedenheit, die unmittelbar mit der Lieferfähigkeit zusammenhängt. Diese monitoren wir beständig und streben deren Optimierung an. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a. Prognosebericht Für 2024 rechnen wir mit stark reduzierten Umsatzerlösen und damit einhergehend stark reduziertem Gewinn. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 eine gleichbleibende Marge. Der Lagerbestand wird sich voraussichtlich leicht unter dem Vorjahresniveau befinden. Grundlage für diese Vorhersage sind die hohen Rohstoffpreise und der andauernde Abschwung in der Elektronikbranche. Eine Fortführung der guten Ertragslage erscheint vor diesem Hintergrund unwahrscheinlich. b. Risikobericht Konkrete Risiken für die Rebound Electronics GmbH bestehen in der Spezialisierung auf Shortage Geschäfte. Ist die Produktverknappung beendet, beispielsweise auch weil sich die Kunden mit Ware vorausschauend eingedeckt haben, gibt es keine längerfristig laufenden Aufträge. Die weltweit eingeschränkte Produktverfügbarkeit, zu niedrige Produktionskapazität und die weiterhin instabilen Lieferketten stellen eine weitere Problematik dar. In der Elektronikindustrie besteht zusätzlich das Risiko des Veraltens des Warenbestandes, da diese Industrie durch hohe Innovation und damit verbundene schnelllebige Technologiezyklen geprägt ist. c. Chancenbericht Ein wesentlicher Wettbewerbsvorteil der Rebound Electronics GmbH besteht im weit überdurchschnittlichen Qualitätsmanagement sowie der Einhaltung der zugesagten Liefertermine. Dadurch steigt die Kundenbindung. Der Markt für elektronische Bauteile ist mittel- und langfristig durch hohe und weiter steigende Nachfrage geprägt. Gründe hierfür sind die Digitalisierung, erneuerbare Energien, 5G und die wachsende Elektromobilität. Die hohe Innovationsrate dieser Industrie bedeutet Chancen durch neue Produkte.
Mönchengladbach, den 12. Juni 2024 Die Geschäftsführung gez. Bernd Pfeil gez. Simon Thake gez. Joachim Stegemann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Die Rebound Electronics GmbH hatte ihren Sitz bis zum 6. Juni 2022 in Mönchengladbach und wurde beim Amtsgericht Mönchengladbach unter der Nummer HRB 13346 geführt. Seit dem 7. Juni 2022 ist München der Sitz der Gesellschaft. Sie wird beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 276677 geführt. Seit dem 21. August 2023 hat sie ihren Sitz wieder in Mönchengladbach und wird beim Amtsgericht Mönchengladbach unter Nummer HRB 21875 geführt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der für große Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN GRUNDSÄTZEN DER BILANZIERUNG Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Steuerlich zulässige Wahlrechte werden in Anspruch genommen, soweit diese auch handelsrechtlich zulässig sind. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 Euro werden im Jahr des Zugangs als Zugang und Abgang im Anlagespiegel ausgewiesen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Aufwendungen und Erträge wurden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Grundsätze für die Währungsumrechnung Mittel- und langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden am Bilanzstichtag mit ihren Anschaffungskosten oder zum niedrigeren bzw. höheren Kurswert angesetzt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie flüssigen Mittel in fremder Währung wurden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages angesetzt. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende wesentliche Einzelposten: ausstehende Rechnungen TEuro 496, Gutschriften TEuro 414, Personal TEuro 287, Boni TEuro 152, Gewährleistung TEuro 103 sowie Provisionen TEuro 41. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse wurden mit TEuro 35.481 im Inland, mit TEuro 8.264 im EU-Ausland sowie mit TEuro 6.136 im Drittland erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit 968.386,20 Euro (Vorjahr 3.678.157,67 Euro) Erträge aus der Währungsumrechnung und periodenfremde Erträge in Höhe von 9.609,28 Euro (Vorjahr: 12.825,26 Euro) enthalten. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 962,04 Euro (Vorjahr: 976,20 Euro) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 558.323,43 Euro (Vorjahr 2.886.520,69 Euro) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 61.920,17 Euro (Vorjahr: 12.828,61 Euro) enthalten. Die Zinserträge resultieren mit 51.425,53 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) aus Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von 370 TEuro. Zudem bestanden zum Stichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 343 TEuro. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr: • Herr Simon Thake • Herr Bernd Pfeil • Herr Joachim Stegemann (ab 1. Juni 2024) Mitarbeiter Im abgelaufenen Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft 34 Mitarbeiter (Vorjahr: 33 Mitarbeiter). Honorar des Abschlussprüfers Das aufwandswirksam erfasste Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEuro 18. Es betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Konzern- und Beteiligungsverhältnisse Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Rebound Technology Group Holdings Ltd. mit Sitz in Newbury/Großbritannien. Der Konzernabschluss wird auf der britischen Publikations-Plattform Companies House (www.gov.uk) veröffentlicht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, den 12. Juni 2024 Die Geschäftsführung gez. Simon Thake gez. Bernd Pfeil gez. Joachim Stegemann
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rebound Electronics GmbH, Mönchengladbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rebound Electronics GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rebound Electronics GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neuss, den 12. Juni 2024 KBHT
Steuer- und Wirtschaftsberatung GmbH
gez. Thelen, Wirtschaftsprüfer gez. Wolters, Wirtschaftsprüferin |
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