Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 24657
Eingetragen
2.9.2010
Branche
Effekten- und WarenterminhandelAlle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Verbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Gegenstand
Erbringung von Wertpapierdienstleistungen als Wertpapierinstitut durch die Anlagevermittlung, Anlageberatung, Abschlussvermittlung und insbesondere Finanzportfolioverwaltung sowie damit zusammenhängende Dienstleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christiane Wenzel
seit 12.6.2025
Geschäftsführer
Alexander Lanin
seit 12.6.2025
Geschäftsführer
Jürgen Nott
seit 12.6.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Infinigon GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Wir gliedern unseren Lagebericht wie folgt:

1. Geschäft und Rahmenbedingungen

2. Lage der Gesellschaft

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sowie Angaben zum bisherigen Geschäftsverlauf im 1. Quartal 2024

4. Risikobericht

5. Prognosebericht

(Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken)

6. Sonstiges

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Seit der Gründung von Infinigon GmbH (nachfolgend Infinigon) ist unsere Kernkompetenz die Finanzportfolioverwaltung sowie die Beratung institutioneller Investoren bei Senior Secured Loan basierten Investments - Collateralized Loan Obligations (CLO).

Die Entwicklung der Unternehmenskreditmärkte insbesondere in Europa und den USA sind dabei von zentraler Bedeutung. Für die Portfolioverwaltung hat die Infinigon die dafür nötige Lizenz gemäß den geltenden Vorgaben.

Finanzmärkte

Das Jahr 2023 war geopolistisch geprägt durch die Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Nahen Osten, sowie den Handelsspannungen zwischen den USA und China. Die Finanzmärkte waren im wesentlichen durch die weiter ansteigenden Inflationszahlen in der ersten Jahrehälfte geprägt, sowie der Hoffnung auf stabile und eventuell sinkende Zinsen in der zweiten Jahreshälfte. Die Hoffnung auf stabile oder sogar sinkende Zinsen hat eine Erholung der Aktienmärkte ausgelöst, wobei die Rentenmärkte eher unterdurchschnittlich performt hatten. Ausgenommen waren Floating Rate Anlagen wie Collateralized Loan Obligations sowie variabel verzinsliche Loans, welche vom Anstieg der Leitzinsen profitieren konnten und damit auch entsprechend gefragt waren.

Der prominente Ausfall der SIGNA Gruppe hat weder die von uns verwalteten Vermögen, noch die Infinigon direkt betroffen.

Performance

Die Performance in der uns anvertrauten Mandate lag im Mittel bei etwa 15%, je nach Investmentstrategie und war damit durchweg positiv. Wesentlich Gründe hierfür waren die Partizipation an steigenden Zinsen durch den Floating Rate Charakter, die stabile Nachfrage nach Collateralized Loan Obligations und Senior Secured Loans, wie auch das aktive Management durch das Infinigon Portfoliomanagement Team.

Strategische Ziele/Personelle Entwicklung

Die Geschäftsführung hat neben den ökonomischen Notwendigkeiten ökologisches Verhalten im Fokus. Wie in den Vorjahren, so haben wir auch in 2023 das Thema Nachhaltigkeit im Unternehmen verankert. Die von uns ermittelte CO 2 Belastung haben wir über finanzielles Engagement in die Aufforstung von heimischen Wäldern signifikant reduziert.

Die Geschäftsführung der Infinigon hat auch in 2023 die durchgängige Funktion der Firma und der damit verbundenen Dienstleistungen zu jeder Zeit sicherstellen können.

Die Infinigon beschäftigt zum Jahresende 2023 (inklusive der Geschäftsführung) zehn Mitarbeiter.

Die Gesellschaft ist der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen in Berlin zugeordnet.

2. Lage der Gesellschaft (Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage)

Die Bilanzsumme belief sich auf TEUR 5.500 (Vj. TEUR 2.188), das Eigenkapital auf TEUR 2.459 (Vj. TEUR 538), was einem Eigenkapitalanteil von 45% (Vj. 25%) entspricht. Die Infinigon verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel (täglich fällige Forderungen an Kreditinstitute) in Höhe von TEUR 1.044. Die liquiden Mittel werden in Form von Bankguthaben gehalten. Rückstellungen beliefen sich auf TEUR 2.486.

Aufgrund der Performance in 2023 konnte vertragsgemäß Performance Fee vereinnahmt werden. Bei Provisionserträgen von TEUR 6.308 (Vj. TEUR 1.993) und allgemeinen Verwaltungsaufwendungen von TEUR 2.677 (Vj. TEUR 1.558) wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 2.151 (Vj. TEUR 232) erzielt.

Den Zahlungsverpflichtungen konnte jederzeit nachgekommen werden.

Insgesamt ist die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Infinigon geordnet.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sowie Angaben zum bisherigen Geschäftsverlauf im 1. Quartal 2024

Bis zum Stichtag der Lageberichterstellung kam es zu keinen besonderen negativen Ereignissen im Finanzsektor.

Die Performance der CLO und Loan Märkte im ersten Quartal war mit circa plus 3% weiterhin positiv. Die Gesellschaft hat das erste Quartal mit Gewinn abgeschlossen. Es gab keine besonderen Kostenbelastungen, sowie auch keine unerwarteten Entwicklungen beim Personal.

4. Risikobericht

Der Geschäftserfolg sowie die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Infinigon hängen von diversen Faktoren ab, welche nicht immer vorhersehbar sind und nur zum Teil oder gar nicht von der Gesellschaft beeinflusst werden können, wie zum Beispiel die direkten und indirekten Auswirkungen von regulatorischen Anforderungen sowie Entwicklungen an den Finanzmärkten.

Daraus lassen sich Risiken ableiten, welche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Infinigon haben könnten. Die Geschäftsleitung hat folgende Risikoleitsätze festgelegt, die auch in 2023 ihre Gültigkeit behielten:

Unternehmerisches Handeln bringt Risiken mit sich

Unternehmensgefährdende Risiken werden nicht eingegangen

Mitarbeiter sind zu einem selbstverantwortlichen, bewussten Umgang mit Risiken aufgefordert

Wir legen Wert auf proaktives Risikomanagement über die regulatorischen Anforderungen hinaus, um Infinigon auch langfristig als erfolgreichen Asset Manager zu etablieren

Aktives Risikomanagement bietet auch Möglichkeiten und Chancen

Verantwortlichkeit

Die Geschäftsführung ist unabhängig von der internen Regelung der Zuständigkeiten für die ordnungsgemäße Durchführung des Risikomanagements verantwortlich. Hierzu gehören nach der Risikostrategie der Infinigon die Begrenzung und Überwachung von Risiken aus den Geschäften im Rahmen eines Risikocontrollings.

Aktives Risikomanagement

Risikomanagement ist für die Infinigon und deren Mitarbeiter als kontinuierlicher Prozess im Unternehmen verankert. Dies beinhaltet folgende Bereiche:

Geschäftsstrategie

Risikostrategie

Risikoidentifikation und Bewertung (Risikotragfähigkeitsanalyse)

Risikostreuung

Überwachung und Kontrolle

Für die Geschäftsführung ist das aktive bewerten und managen von Risiken nicht nur eine den Unternehmenserfolg beeinflussende Aktivität, sowie die Basis für langfristigen Unternehmenserfolg.

Erfassung von Risiken

Die Infinigon berücksichtigt im Rahmen ihres Risikomanagementansatzes gemäß den geltenden Vorgaben, wie z.B. MaRisk alle für das Unternehmen wesentlichen Risiken.

Die Geschäftsführung führt regelmäßig eine Risikoinventur durch, um sich einen Überblick über das Gesamtrisikoprofil der Infinigon zu verschaffen. Dies beinhaltet insbesondere, aber nicht ausschließlich, bestandsgefährdende Risiken. Diese werden in der Risikotragfähigkeitsanalyse erfasst und quantitativ bewertet.

Die Klassifizierung von Risiken erfolgt mindestens einmal jährlich und beinhaltet insbesondere Geschäftsrisiken, Marktrisiken, Adressenausfallrisiken (Kontrahenten-Risiken), operationelle Risiken, Liquiditätsrisiken sowie sonstige identifizierte Risiken.

Key Man Risk

Die Infinigon verfügt durch die Einstellung hoch-qualifizierter Mitarbeiter über eine ausreichende personelle Aufstellung.

Ein Ausfall von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen könnte Auswirkungen auf die Infinigon haben, das Risiko ist aufgrund der Gesellschaftsstruktur und Aufgabenbündelung nicht ganz vermeidbar. Jedoch wird diesem Punkt in der weiteren strategischen Aufstellung Rechnung getragen. Weiterhin sind weitere Einstellungen zur Verstärkung unseres Teams geplant.

Darüber hinaus ist die Geschäftsführung von Infinigon bestrebt den Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld zu bieten, um die Mitarbeiter an die Firma zu binden. Hierzu gehören die Übernahme von Verantwortung, selbständiges Arbeiten, Fokus auf persönliche und fachliche Weiterentwicklung, sowie Flexibilität der Arbeits- und Anwesenheitszeiten, soweit die Rahmenbedingungen es zulassen.

Key Client Risk

Die Kundenzufriedenheit bei den von der Infinigon betreuten Mandaten stellt eine Chance, sowie einen Risikofaktor dar. Daher ist es für die Geschäftsführung der Infinigon oberste Priorität unsere Kunden zufriedenzustellen. Eine unbefriedigende Performance könnte zu den Kapitalabflüssen führen und würde damit die Ertragslage der Infinigon maßgeblich beeinflussen. Da wir durch unsere Unabhängigkeit, den kurzen Entscheidungswegen sowie insbesondere beim Service für unsere Kunden eine unserer Kernkompetenzen und Wettbewerbsvorteile sehen, hat der Fokus auf den Kundenservice für uns, neben der Performance in den uns anvertrauten Mandaten, einen zentralen Stellenwert. Wir konnten in 2023 weitere Zuflüsse von Investoren verbuchen, was zur Verringerung des Key Client Risks beiträgt.

Operationale Risiken

Im Bereich operationeller Risiken hat sich die Infinigon auch in 2023 auf die weitere Verbesserung und Optimierung der Prozesse und Abläufe konzentriert. Außerdem wurden und werden Richtlinien, mindestens jährlich überprüft und - wo nötig - den geänderten Anforderungen angepasst.

Eigenkapitalausstattung

Die Eigenkapitalausstattung entsprach den regulatorischen und wirtschaftlichen Erfordernissen.

Die typischen Risiken (Preisänderungs-, Ausfall- oder Liquiditätsrisiken) aus den relevanten Anlagen sind wesentlicher Bestandteil der regelmäßigen Risikoanalyse im Rahmen des Risikomanagements.

5. Prognosebericht

Finanzmärkte

Aufgrund der aktuell angespannten geopolitischen Lage zum Stichtag des Lageberichtes, sowie der weiterhin bestehenden Inflationsgefahr ist eine Aussage zur kurzfristigen Entwicklung mit erheblicher Unsicherheit behaftet, so dass wir zu diesem Zeitpunkt keine Aussage treffen wollen. Mittel- bis langfristig sehen wir die westlichen Volkswirtschaften eher positiv, sofern es den entsprechenden Institutionen gelingt die aktuellen Herausforderungen zu meistern.

Unternehmensstrategie

Auch in 2024 ist es unser Bestreben durch gesundes und nachhaltiges Wachstum Geschäftsrisiken zu reduzieren. Hierzu konzentrieren wir uns auch weiterhin auf die Weiterentwicklung der bestehenden Kundenbeziehungen, die Unterstützung von Vertriebsaktivitäten durch einen verbesserten Außenauftritt, die Auflegung neuer Produkte sowie die Unterstützung bei Vertriebsaktivitäten durch geeignete Partner.

Bei der Gebührenstruktur werden wir durch Wachstum weiterhin versuchen die marktabhängige Komponente zu verringern mit dem Ziel die Planungssicherheit zu erhöhen.

Geschäftsentwicklung

Für 2024 erwartet die Infinigon eine ausgeglichene Geschäftsentwicklung, wobei aufgrund der aktuellen Herausforderungen an den Finanzmärkten und geldpolitischen Unsicherheiten Prognosen schwer möglich sind. Dennoch sind wir optimistisch im Plan zu bleiben sowie was die langfristige Entwicklung betrifft. Die Geschäftsführung wird auch in 2024 Möglichkeiten nutzen, um die inflationsgetriebenen Kostensteigerungen auszugleichen.

Maßgeblich für den wirtschaftlichen Erfolg der Infinigon sind die "Assets under Management", die Gebührenstrukturen der uns anvertrauten Mandate sowie die Marktentwicklung und damit verbunden die Möglichkeit Performance-Fee zu generieren.

Hinsichtlich der "Assets under Management" gehen wir in 2024 von einem soliden Wachstum aus. Unser Performance "Base Case" liegt bei etwa 8 %. Die Steigerung der AuM durch Kunden Akquisition planen wir mir plus 50mio EUR und damit eine Gesamtsteigerung der AuM von circa 100mio EUR.

Wir sind bestrebt die Höhe der Basisvergütung stabil zu halten, so dass wir erwarten, dass sich die Einnahmen entsprechend der AuM entwickeln.

Marktentwicklung

Mittel bis langfristig gehen wir von einer Stabilisierung der Aktienmärkte aus, wobei die Zinsmärkte durch die weiter anhaltende Inflation unter Druck sind. Die Assetklassen die wir betreuen, sind sogenannte Floating Rate Anlagen, bei denen die Zinskupons im Fall von Änderungen des jeweiligen Leitzinses entsprechend angepasst werden. Die makroökonomischen und geopolitischen Risiken sind weiterhin als signifikant einzustufen.

Auf der Kostenseite erwarten wir auf Unternehmensebene übersichtliche inflationsbedingte Kostensteigerungen der Fixkosten von circa 3%. Größere Investitionen sind nicht geplant. Möglichkeiten zur Kostensenkung werden laufend von der Geschäftsleitung geprüft.

Strategische Unternehmensziele

Neben unserem Ziel der Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit liegt unser Fokus auch weiterhin auf der Reduzierung von Markt- und sonstigen identifizierten Risiken, welche sich auf das Unternehmen auswirken können sowie auf unsere Positionierung bei Nachhaltigkeitsthemen.

6. Sonstiges

Angaben zu Forschung und Entwicklung entfallen. Zweigniederlassungen bestehen nicht.

 

Düsseldorf, den 24. Juni 2024

gez. Jürgen Nott, Geschäftsführer

gez. Christiane Wenzel, Geschäftsführerin

gez. Alexander Lanin, Geschäftsführer

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
1. Barreserve
Kassenbestand 86,75 85,17
2. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 1.043.908,64 1.935.760,43
3. Forderungen an Kunden 4.410.965,78 192.757,84
4. Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.998,00 22.394,00
5. Sachanlagen 5.997,00 6.289,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände 372,60 38,15
7. Rechnungsabgrenzungsposten 27.990,19 30.253,42
5.500.318,96 2.187.578,01

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute
täglich fällig 372,63 361,00
2. Sonstige Verbindlichkeiten 354.825,08 368.265,39
3. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 1.245.088,75 27.420,18
b) andere Rückstellungen 1.241.378,80 1.053.711,64
2.486.467,55 1.081.131,82
4. Fonds für allgemeine Bankrisiken 200.000,00 200.000,00
5. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 180.000,00 180.000,00
b) Kapitalrücklage 50.000,00 50.000,00
c) Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 70.000,00 70.000,00
d) Bilanzgewinn 2.158.653,70 237.819,80
5.500.318,96 2.187.578,01

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
1. Zinserträge aus Kredit - und Geldmarktgeschäften 317,24 186,31
2. Zinsaufwendungen 12,12 4.200,13
305,12 4.013,82-
3. Provisionserträge 6.307.945,90 1.992.572,58
4. Provisionsaufwendungen 159.726,97 128.748,01
6.148.218,93 1.863.824,57
5. Sonstige betriebliche Erträge 249,88 53.353,21
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 1.734.950,01 772.484,92
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 176.939,46 133.923,54
1.911.889,47 906.408,46
- darunter: für Altersversorgung € 36.769,00 (€ 36.769,00)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 765.232,04 651.742,45
2.677.121,51 1.558.150,91
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 15.485,21 16.447,69
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.433,10 1.258,37
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 3.438.734,11 337.306,99
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.287.900,21 105.482,89
11. Jahresüberschuss 2.150.833,90 231.824,10
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.819,80 5.995,70
13. Bilanzgewinn 2.158.653,70 237.819,80

ANHANG zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Infinigon GmbH, Düsseldorf (Amtsgericht Düsseldorf, HR A 65732) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), insbesondere unter Beachtung der handelsrechtlichen Anforderungen für Institute nach den §§ 340 ff. HGB, des GmbH-Gesetzes (GmbHG), des Wertpapierhandelsgesetzes (WpIG) und unter Berücksichtigung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt und gegliedert.

Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Vorschriften der RechKredV gegliedert. Dabei wurden nicht belegte Positionen weggelassen und der Rest neu durchnummeriert.

Die Gesellschaft ist nach § 340 Abs. 4a HGB in Verbindung mit § 340a Abs. 1 HGB wie eine große Kapitalgesellschaft zu behandeln.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Barreserve und Forderung an Kreditinstitute werden zum Nennwert bilanziert.

Forderungen an Kunden sowie sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Bonitätsrisiken sind nicht vorhanden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr erfolgen zeitanteilig.

Bei den im Posten Sachanlagen ausgewiesenen Vermögensgegenständen handelt es sich ausschließlich um Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in der Höhe gebildet, die nach kaufmännischem Ermessen, zur Erfüllung der Verpflichtungen notwendig sind. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen.

Der Fonds für allgemeine Bankrisiken enthält freiwillige Dotierungen nach § 340g Abs. 1 HGB.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind nach § 256a HGB i. V. m. § 340h Abs. 1 HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die anfallenden Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung wurden vereinnahmt.

Angaben zur Bilanz

Die Forderungen an Kreditinstitute sowie die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit von bis zu drei Monaten.

In den Forderungen an Kreditinstitute sind Fremdwährungspositionen in Höhe von € 383.682,00 (Vorjahr: € 656.675,92) enthalten.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich:

In dem Posten Sachanlagen sind in Höhe von € 5.997,00 Betriebs- und Geschäftsausstattungen enthalten (Vorjahr: € 6.289,00).

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Angaben gemäß § 34 Abs. 3 RechKredV i. V. m. § 284 Abs. 3 HGB und § 340e Abs. 1 HGB

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Anlagewerte 37.220,82 300,00 0,00 37.520,82
Sachanlagen 78.935,73 3.497,21 0,00 82.432,94
116.156,55 3.797,21 0,00 119.953,76
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Geschäftsjahr Abgänge Stand 31.12.2023
Immaterielle Anlagewerte 14.826,82 11.696,00 0,00 26.522,82
Sachanlagen 72.646,73 3.789,21 0,00 76.435,94
87.473,55 15.485,21 0,00 102.958,76
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Immaterielle Anlagewerte 10.998,00 22.394,00
Sachanlagen 5.997,00 6.289,00
16.995,00 28.683,00

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (€ 154.084,91), Verbindlichkeiten aus Gehältern (€ 99.866,59) und Verbindlichkeiten aus Steuern (€ 75.756,36).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 355.197,71 (Vorjahr: € 368.626,39).

Die Verbindlichkeiten enthalten Fremdwährungspositionen (US-Dollar) in Höhe von € 49.058,20 (Vorjahr: € 35.370,35).

Die anderen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen interne und externe Kosten für die Erstellung bzw. Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 sowie Revisionskosten (€ 30.000,00), zukünftige Kosten zur Erfüllung der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten (€ 21.781,76) und Prozesskostenrisiken (€ 67.000,00).

Des Weiteren wurden in den anderen Rückstellungen Prämien für Mitarbeiter sowie Urlaubsrückstand in Höhe von € 1.103.740,00 berücksichtigt.

Das Stammkapital in Höhe von € 180.000,00 ist vollständig eingezahlt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3, 3a HGB bestanden am Bilanzstichtag aus Mietverträgen in Höhe von € 62.832,00 (Vorjahr: € 51.408,00).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Provisionserträge resultieren aus der Tätigkeit als Finanzportfolioverwalter. Die Erträge sind im Inland angefallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 65,97 (Vorjahr: € 50.953,21).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 17.433,10 (Vorjahr: € 1.258,37).

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 214 für mögliche Steuernachzahlungen für die Jahre 2021 und 2023 als Folge aus der noch nicht abgeschlossenen Betriebsprüfung der Jahre 2018 bis 2020 (§ 285 Nr. 31 HGB).

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wird im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von € 7.819,80 einbezogen.

Das Jahresergebnis ist die positive Fortsetzung der vergangenen Jahre. Aufgrund der Performance in 2023 konnte vertragsgemäß Performance Fee vereinnahmt werden.

Sonstige Angaben

Während des Geschäftsjahres 2023 waren durchschnittlich 7 (Vorjahr: 6) Arbeitnehmer beschäftigt.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0,00
Angestellte 6,75
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 6,75
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 1,75

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:

 

Herr Jürgen Nott, New York (USA), Geschäftsführer der Infinigon GmbH

 

Frau Christiane Wenzel, Korschenbroich, Geschäftsführerin der Infinigon GmbH

 

Herr Alexander Lanin, Frankfurt, Geschäftsführer der Infinigon GmbH

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer nach § 285 S. 1 Nr. 9 Buchstabe a HGB, wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen (§ 285 Nr. 17 Buchst. a HGB) beträgt einschließlich nicht abzugsfähiger Vorsteuer insgesamt T€ 22. Weitere Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht.

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt € 2.150.833,90.

In die Rücklagen werden € 250.000,00 eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von € 1.800.000,00 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden € 108.653,70 vorgetragen.

 

Düsseldorf, 24. Juni 2024

Infinigon GmbH

gez. Jürgen Nott, Geschäftsführer

gez. Christiane Wenzel, Geschäftsführerin

gez. Alexander Lanin, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Infinigon GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Infinigon GmbH, Düsseldorf (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gensingen, den 10. Juli 2024

App Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen App, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 11. Juli 2024 festgestellt worden.

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