St. Raphael Stift Werlte GmbH

Hauptstraße 1, 49757 Werlte, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 212198
Eingetragen
11.1.2018
Branche
Stationäre Einrichtungen zur palliativen PflegeAmbulante Betreuungsdienste für ältere MenschenSonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Gegenstand
Die Förderung der Altenhilfe und des Wohlfahrtswesens. Der Zweck der Gesellschaft wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb einer Altenpflegeeinrichtung mit vollstationärer, teilstationrärer sowie ambulanter Pflege.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thorsten Dierker
seit 22.4.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kath. Kirchengemeinde St. Sixtus Werlte Körperschaft des öffentlichen Rechts
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kath. Kirchengemeinde St. Sixtus Werlte Körperschaft des öffentlichen Rechts
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

St. Raphael Stift Werlte GmbH

Werlte

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 908.849,28 793.554,48
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.053,00 2.635,00
II. Sachanlagen 907.796,28 790.919,48
B. Umlaufvermögen 395.913,09 455.155,93
I. Vorräte 12.821,60 16.076,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 192.034,83 320.941,87
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 191.056,66 118.137,45
C. Rechnungsabgrenzungsposten 706,17 741,35
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.305.468,54 1.249.451,76

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 41.680,02 96.261,42
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 321.990,16 321.990,16
III. Gewinnrücklagen 15.506,93 15.506,93
IV. Verlustvortrag 266.235,67 297.518,14
V. Jahresfehlbetrag 54.581,40 -31.282,47
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 2.964,00 3.548,00
C. Rückstellungen 318.592,97 317.302,58
D. Verbindlichkeiten 917.765,12 810.229,98
E. Rechnungsabgrenzungsposten 24.466,43 22.109,78
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.305.468,54 1.249.451,76

Anhang

St. Raphael Stift Werlte GmbH
Werlte

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die St. Raphael Stift Werlte GmbH hat ihren Sitz in Werlte und ist eingetragen in das Handelsre­gister beim Amts­ge­richt Osn­abrück (Reg.-Nr. 212198).

Die Gesellschaft wurde mit notariellem Vertrag vom 2. Dezember 2017 von dem Gesellschafter, der Ka­tholischen Kirchengemeinde St. Sixtus, Werlte, mit einem Stammkapital von EUR 25.000,00 errichtet.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschrif­ten des HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufge­stellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 I HGB.

Die Passivseite der Bilanz ist gemäß § 265 HGB um den Posten "Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens" erweitert worden.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die nachfol­gend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr un­verändert angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungsko­sten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige linea­re Abschreibun­gen, angesetzt.

Die Anschaffungskosten der abnutzbaren beweglichen Anlagegüter mit Anschaffungsko­sten von mehr als 250,00 EUR bis zu 1.000,00 EUR (jeweils ohne Umsatzsteuer) werden jeweils in einen Sammelposten für das betreffende Geschäftsjahr eingestellt. Die Sammel­posten werden im Geschäftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren je­weils mit einem Fünftel aufgelöst.

Für entsprechende Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR (ohne Umsatzsteuer) werden die Anschaffungskosten als Auf­wand erfasst.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu den An­schaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalbeträgen angesetzt. Erforderliche Pauschalwertberichtigungen wurden gebildet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalbeträgen bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstich­tag, die Auf­wand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der abgegrenzten Beträ­ge er­folgt li­near entsprechend dem Zeitablauf.

Die Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens enthalten die für An­schaf­fun­gen der Vermögensgegen­stän­de des Anlagevermögens verwende­ten Zu­wendungs­beträ­ge, ver­mindert um die Beträge, die den bis zum Bilanzstichtag ange­fallenen Abschrei­bun­gen auf die mit die­sen Mitteln fi­nan­zierten Vermögensgegen­stän­den entsprechen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbe­trags, der nach vernünftiger kauf­männischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Rückstellun­gen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Markt­zinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Bruttomethode abge­zinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit Erfüllungsbeträgen angesetzt.

3. Angaben zu den Posten der Bilan

Forderungen

Unter den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 124.662,47 EUR) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von 331.425,98 EUR (Vorjahr: 340.252,98 EUR) eine Rest­laufzeit von bis zu ei­nem Jahr und in Höhe von 586.339,14 EUR (Vorjahr: 469.977,00 EUR) eine Restlaufzeit von über einem Jahr, da­von 216.931,66 EUR mit ei­ner Restlauzeit von mehr als fünf Jahren. Die Verbindlichkei­ten sind in Höhe von 75 TEUR durch die Siche­rungsübereignung von Anlage­vermö­gen sowie in Höhe von 596 TEUR durch Bürg­schaften der Gesell­schaf­terin besichert.

Zu den Verbindlichkeiten in Höhe von 184.209,25 EUR bestehen die üblichen Eigen­tumsvorbehalte an den ge­lie­ferten Ge­gen­stän­den.

Unter den Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 36.732,45 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Hö­he von 10.524,31 EUR (Vorjahr: 10.686,38 EUR) und Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 6.104,18 EUR (Vorjahr: 2.017,16 EUR) ausgewiesen.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

4. Sonstige Angaben

Den Arbeitnehmern der Gesellschaft wird eine Zusatzversorgung gewährt, die über die Kirchliche Zusatz­versorgungskasse des Verbandes der Diözesen Deutschlands Anstalt des öffentlichen Rechts (KZVK), Köln, abgewickelt wird. Die Zusatzversorgung umfasst ei­ne Alters-, Erwerbsminderungs- sowie eine Hin­terbliebenenversorgung, für die eine Warte­zeit von 60 Monaten erfüllt sein muss. Die Beiträge zur KZVK werden für alle ständig Be­schäftigten der Gesellschaft entrichtet. Sie belaufen sich für das Jahr 2023 auf 6,0 % (Vorjahr 6,0 %) der zusatzversicherungspflichtigen Entgelte.

Bezüglich der Rentenansprüche und Rentenanwartschaften aus Zusagen, die vor dem 1. Januar 2002 (Umstellungsstichtag auf kapitalgedeckte Zusagen) von der Gesellschaft ge­tätigt wurden, reicht das Ver­mögen der KZVK für eine vollständige Deckung nicht aus. Die Erfassung dieser Rentenansprüche und Rentenanwartschaften erfolgte ursprünglich in dem sog. Abrechnungsverband S der KZVK. Nach Zusam­menlegung der bisher getrenn­ten Abrechnungsverbände S und P der Pflichtversicherung mit Wirkung zum 1. Januar 2020 sind zur Angleichung der Kapitaldeckung der beiden Abrechnungsverbände für einen Zeit­raum von voraussichtlich 7 Jahren bis zum Jahr 2026 von den Beteiligten zusätzlich zu den Regelbeiträ­gen Angleichungsbeiträge zu leisten, die von der KZVK unter Berücksichti­gung des im Rahmen des Jah­resabschlusses zum 31. Dezember 2019 ermittelten Anglei­chungsbedarfs jährlich neu festgesetzt werden.

Im Berichtsjahr 2023 beläuft sich der von der Gesellschaft zu leistende Angleichungsbeitrag auf 20.427,50 EUR. Die dann jeweils noch verbleibende von der KZVK nach versicherungsmathematischen Grundsätzen er­mit­telte und der Gesellschaft mitgeteilte Barwertdifferenz als Bemessungsgrundlage für den Anglei­chungs­beitrag aus der ursprünglichen Zugehörigkeit zu dem Abrechnungsverband S beläuft sich zum Bi­lanz­stichtag auf insgesamt 351 TEUR.

Für die Gesellschaft besteht nach Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB ein Bilanzierungswahlrecht, um die aus der dar­ge­stell­ten Barwertdifferenz resultierende mittelbare Pensionsverpflich­tung im Jahresabschluss zu pas­sivie­ren. Die gesetzlichen Vertreter haben im Jahresab­schluss von dem Wahlrecht dahingehend Gebrauch ge­macht, dass keine Rückstellung für diese mittbaren Pensionsverpflichtungen gebildet wurde.

Sonstige langfristige Verpflichtungen bestehen aus unbefristeten Mietverträgen mit einem Jahresaufwand von 186 TEUR, davon 186 TEUR an Gesellschafter.

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 74.

Als Mitglied des Geschäftsführungsorgans der Gesellschaft waren im Berichtsjahr folgende Personen tätig:

Geschäftsführung:
Frau Christina Jaax, bis 31. August 2023
Herr André Diecks, seit 1. September 2023

Die Geschäftsführung ist ein­zel­ver­tre­tungsberechtigt.

 

Werlte, den 4. Dezember 2024


Die Geschäftsführung

gez. André Diecks

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2025 festgestellt.

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