Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 2572
Vorher
Elektro - Schillinger GmbHABSB GmbH
Eingetragen
22.3.1983
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Ist der Betrieb eines Elektro- und Elektro-Installationsunternehmens sowie das Halten und Verwalten von Vermögen und die Erbringung von Geschäftsführerdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Prokura
Geschäftsführer
Sven Erik Bauer
seit 16.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
HPM Geschäftsbereich Technische Gebäudeausrüstung GmbH
Germany
154.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elektro - Schillinger GmbH (vormals: ABSB GmbH)

Freiburg im Breisgau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Freiburg

HR B 981

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Elektro-Schillinger GmbH ist ein Handwerksbetrieb und versteht sich in diesem Zusammenhang als Dienstleister. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von der Kleinstreparatur an einer elektrischen Anlage bis hin zur Installation von umfangreichen Einheiten im privaten und gewerblichen Bereich sowie in Krankenhäusern.

Die Inhalte sind dabei die klassische Elektroinstallation, Brandmeldeanlagen, Datennetze, Beleuchtungsanlagen, Satellitenanlagen, Photovoltaikanlagen sowie insbesondere Gebäudesystemtechnik.

Wenn dies vom Kunden gewünscht ist, bieten wir in einem gewissen Rahmen auch die Projektierung der erforderlichen elektrischen Anlagen an.

Markt- und Absatzentwicklung

Die Nachfrage nach den von uns angebotenen Leistungen ist im Vergleich zu den Vorjahren rückgängig. Dies insbesondere im Bereich der Großprojekte. Hier hat der Wettbewerb stark angezogen, da weniger Projekte auf dem Markt sind. Wir sind insgesamt breit aufgestellt und können derzeit fehlende Nachfrage im Bereich Großprojekte in anderen Bereichen (z. B. Rahmenverträge, Gewerbebetreuung) kompensieren. Insgesamt ist die Auslastung weiterhin als gut zu bezeichnen.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 26,8 % gestiegen. Die Gesamtleistung ist um 11,3 % gestiegen.

Wie oben bereits geschildert besteht derzeit noch eine gute Auslastung. Es können nach wie vor nicht alle Anfragen, die gestellt werden, bearbeitet werden (insbesondere im Bereich Service/ Kundendienst). Dies liegt, wie im vergangenen Jahr, nach wie vor an einem Mangel an qualifizierten Fachkräften. Hinzu kommen jedoch auch schwer zu kalkulierende Kapazitätsauslastungen, da nahezu sämtliche Bauvorhaben nicht im vorgegebenen Zeitrahmen abgewickelt werden.

Der Jahresüberschuss konnte von im Vorjahr TEUR 289 auf im Berichtsjahr TEUR 568 gesteigert werden.

Investitionen

Diese erfolgen und erfolgten in Betriebsmittel, die zur Ausführung unserer Arbeit benötigt werden. Die Investitionen beliefen sich im Jahr 2023 auf TEUR 288.

Finanzen

Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um 38% angestiegen, auf zum Bilanzstichtag TEUR 547. Im Berichtsjahr wurden zur Realisation von Investitionen Darlehen in Höhe von TEUR 257 aufgenommen. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr TEUR 432.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die wesentlichen Risiken für die künftige Unternehmensentwicklung bestehen aus unserer Sicht derzeit aus zwei Faktoren:

1. Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung

Die Investitionsbereitschaft ist aufgrund der Unsicherheit über wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen gesunken. Dies sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich.

2. Personal

Viele Ursachen führen dazu, dass es immer schwieriger wird, die erforderlichen Personalkapazitäten zur Verfügung zu stellen. Hier sind umfangreiche Maßnahmen im Unternehmen ergriffen worden, Erfolg ist jedoch nur sehr bedingt spürbar.

Wesentliche Chancen unserer Firma bestehen jedoch nach wie vor in der starken Marktpositionierung von Elektro Schillinger mit einem hochqualifizierten Mitarbeiterteam.

Ausblick

Für das kommende Jahr gehen wir trotz der verschärften Rahmenbedingungen weiterhin von einer insgesamt positiven Entwicklung des Unternehmens aus.

Viele unserer Mitarbeiter sind über langfristig geschlossene Rahmenvertragsvereinbarungen beschäftigt. So schwierig dies im Hinblick auf vereinbarte Materialpreise ist, so positiv ist dies auf der anderen Seite im Hinblick auf die Auslastung der Gesamtbelegschaft.

Für das Jahr 2024 wird weiterhin mit einem positiven Geschäftsergebnis gerechnet. Die Prognose wird unter der bestehenden Unsicherheit der verschiedenen internationalen Krisen sowie der Entwicklung der Material- und Personalverfügbarkeit abgegeben.

Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft die Herausforderungen bewältigen werden und gehen deshalb, wie bereits erwähnt, weiterhin von einer insgesamt positiven Situation im Unternehmen aus.

 

Freiburg, den 17. Oktober 2024

Elektro - Schillinger GmbH

Geschäftsführung

Dr. Anja Bauer-Harz

Sven Bauer

Bilanzen zum 31. Dezember 2023 und zum 31. Dezember 2022

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 41.809,50 42.316,50
41.809,50 42.316,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.844.571,00 1.829.166,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3,50 5,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.740,50 353.298,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 11.789,75 11.789,75
2.241.104,75 2.194.259,25
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 3.001,00 3.001,00
2. Genossenschaftsanteile 1.300,00 1.300,00
4.301,00 4.301,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 250.100,00 221.900,00
2. Unfertige Erzeugnisse 8.393.861,62 8.037.142,73
3. Geleistete Anzahlungen -6.760.134,70 -6.076.180,76
1.883.826,92 2.182.861,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.216.430,94 2.886.616,23
2. Sonstige Vermögensgegenstände 82.028,03 50.243,38
3.298.458,97 2.936.859,61
III. Flüssige Mittel 547.255,52 395.535,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.793,83 42.471,15
8.057.550,49 7.798.604,62

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 154.000,00 154.000,00
II. Bilanzgewinn 3.943.622,51 3.375.541,46
- davon Gewinnvortrag 3.375.541,46 € (VJ: 3.166.237,19 €)
4.097.622,51 3.529.541,46
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 226.570,41 325.672,14
2. Steuerrückstellungen 122.563,15 288.977,76
3. Sonstige Rückstellungen 1.271.144,00 1.024.044,00
l.620.277,56 1.638.693,90
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 524.603,18 518.831,60
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 379.895,21 689.262,12
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.934,19 1.818,86
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.433.217,84 1.420.456,68
2.339.650,42 2.630.369,26
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
8.057.550,49 7.798.604,62

Gewinn- und Verlustrechnung für die Geschäftsjahre 2023 und 2022

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 8.726.065,22 7.400.218,53
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.364.267,48 4.775.239,21
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.059.603,99 997.202,19
6.423.871,47 5.772.441,40
6. Abschreibungen auf
a) immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 241.285,24 227.051,70
b) Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens 346.000,00 100.000,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 853.505,14 844.488,09
861.403,37 456.237,34
8. Erträge aus Beteiligungen -115,33 1.065,24
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13.993,23 14.344,85
10. Zinsen und ähnliche Erträge 14.449,66 12,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.355,68 61.474,15
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 255.228,86 107.256,67
-279.256,98 -153.308,73
13. Ergebnis nach Steuern 582.146,39 302.928,61
14. Sonstige Steuern 14.065,34 13.624,34
15. Jahresüberschuss 568.081,05 289.304,27
16. Gewinnvortrag aus Vorjahr 3.375.541,46 3.166.237,19
17. Auschüttung 0,00 80.000,00
18. Bilanzgewinn 3.943.622,51 3.375.541,46

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Elektro - Schillinger GmbH, Freiburg (Amtsgericht Freiburg, HRB 2572), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die Gesellschaft hat die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs, siehe Anlage 4.

a) Immaterielles Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen.

b) Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 3 und 33 Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden direkt abgeschrieben.

c) Finanzanlagen

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

2. Umlaufvermögen

a) Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Grundlage für die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse stellen die Herstellungskosten oder der niedrigere Teilwert dar. Die Herstellungskosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie die notwendigen Verwaltungsgemeinkosten.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 2,0 % gebildet.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1 enthalten.

c) Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

3. Eigenkapital

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 12.686,00 (i. V. EUR 55.217,00). Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

4. Rückstellungen

a) Pensionsrückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0,0 % bei den Entgelten und von 0,0 % bei den Renten ausgegangen. Die Bewertung berücksichtigt eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate von 0,0 %. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt.

Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen fünfzehn Jahre und beträgt zum Abschlussstichtag 1,82 % (i. V. 1,78 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellung in Höhe von EUR 12.686,00 (i. V. EUR 55.217,00).

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen sowie Wertpapiere) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Bei den Rückdeckungsversicherungen besteht der Zeitwert aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens. Bei den Wertpapieren ergibt sich der beizulegende Zeitwert aus den Anschaffungskosten, welche ggf. am Bilanzstichtag nach dem gemilderten Niederstwertprinzip zum Marktwert bewertet werden.

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

EUR
Pensionsverpflichtung 1.046.864,00
Deckungsvermögen (beizulegender Wert) 820.293,59
Pensionsrückstellung 226.570,41

b) Steuerrückstellungen / Sonstige Rückstellungen

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 490), für noch zu erbringende Leistungen (TEUR 477) und drohende Verluste (TEUR 100).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

a) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 190.247,85 135.032,00
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre 334.355,33 376.275,60
Restlaufzeit über 5 Jahre 0,00 7.524,00
524.603,18 518.831,60

Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 225 (i.V. 519) durch Grundpfandrechte gesichert.

b) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

c) Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 676.730,00 709.176,16
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 9.847,29 11.331,31
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 280.000,00 280.000,00
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 466.640,55 419.949,21
1.433.217,84 1.420.456,68

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 31 (i. V. TEUR 44) enthalten.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 81 (i. V. 87).

D. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 66 p.a.

2. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer sind:

 

Dr. Anja Bauer-Harz (Diplom-Kauffrau), Freiburg

 

Sven Bauer (Elektromeister), Freiburg

3. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 568.081,05 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.375.541,46 auf neue Rechnung vorzutragen. In der Bilanz wird demfolgend ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.943.622,51 ausgewiesen.

 

Freiburg, den 17. Oktober 2024

Elektro - Schillinger GmbH Geschäftsführung

Dr. Anja Bauer-Harz

Sven Bauer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Elektro - Schillinger GmbH, Freiburg

• Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elektro - Schillinger GmbH, Freiburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektro - Schillinger GmbH, Freiburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Freiburg, den 12. November 2024

HBM GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus Müller, Wirtschaftsprüfer

Nico Budai, Wirtschaftsprüfer

Der vollständige Jahresabschluss wurde am 21. November 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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