Herstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Elektro - Schillinger GmbH
Wiesentalstraße 46, 79115 Freiburg im Breisgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Alexander Dr. von von Bodecker seit 8.9.2025 | Geschäftsführer |
Patrick Rene Soehner seit 2.7.2025 | Prokura |
Ingo Herbert Harald Epple seit 9.10.2023 | Prokura |
Anja-Christine, geb. Bauer Dr. Bauer-Harz seit 16.3.2006 | Geschäftsführer |
Sven Erik Bauer seit 16.3.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Elektro - Schillinger GmbH (vormals: ABSB GmbH)Freiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Amtsgericht FreiburgHR B 981Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die Elektro-Schillinger GmbH ist ein Handwerksbetrieb und versteht sich in diesem Zusammenhang als Dienstleister. Das Leistungsspektrum erstreckt sich von der Kleinstreparatur an einer elektrischen Anlage bis hin zur Installation von umfangreichen Einheiten im privaten und gewerblichen Bereich sowie in Krankenhäusern. Die Inhalte sind dabei die klassische Elektroinstallation, Brandmeldeanlagen, Datennetze, Beleuchtungsanlagen, Satellitenanlagen, Photovoltaikanlagen sowie insbesondere Gebäudesystemtechnik. Wenn dies vom Kunden gewünscht ist, bieten wir in einem gewissen Rahmen auch die Projektierung der erforderlichen elektrischen Anlagen an. Markt- und Absatzentwicklung Die Nachfrage nach den von uns angebotenen Leistungen ist im Vergleich zu den Vorjahren rückgängig. Dies insbesondere im Bereich der Großprojekte. Hier hat der Wettbewerb stark angezogen, da weniger Projekte auf dem Markt sind. Wir sind insgesamt breit aufgestellt und können derzeit fehlende Nachfrage im Bereich Großprojekte in anderen Bereichen (z. B. Rahmenverträge, Gewerbebetreuung) kompensieren. Insgesamt ist die Auslastung weiterhin als gut zu bezeichnen. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 26,8 % gestiegen. Die Gesamtleistung ist um 11,3 % gestiegen. Wie oben bereits geschildert besteht derzeit noch eine gute Auslastung. Es können nach wie vor nicht alle Anfragen, die gestellt werden, bearbeitet werden (insbesondere im Bereich Service/ Kundendienst). Dies liegt, wie im vergangenen Jahr, nach wie vor an einem Mangel an qualifizierten Fachkräften. Hinzu kommen jedoch auch schwer zu kalkulierende Kapazitätsauslastungen, da nahezu sämtliche Bauvorhaben nicht im vorgegebenen Zeitrahmen abgewickelt werden. Der Jahresüberschuss konnte von im Vorjahr TEUR 289 auf im Berichtsjahr TEUR 568 gesteigert werden. Investitionen Diese erfolgen und erfolgten in Betriebsmittel, die zur Ausführung unserer Arbeit benötigt werden. Die Investitionen beliefen sich im Jahr 2023 auf TEUR 288. Finanzen Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um 38% angestiegen, auf zum Bilanzstichtag TEUR 547. Im Berichtsjahr wurden zur Realisation von Investitionen Darlehen in Höhe von TEUR 257 aufgenommen. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr TEUR 432. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die wesentlichen Risiken für die künftige Unternehmensentwicklung bestehen aus unserer Sicht derzeit aus zwei Faktoren: 1. Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung Die Investitionsbereitschaft ist aufgrund der Unsicherheit über wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen gesunken. Dies sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich. 2. Personal Viele Ursachen führen dazu, dass es immer schwieriger wird, die erforderlichen Personalkapazitäten zur Verfügung zu stellen. Hier sind umfangreiche Maßnahmen im Unternehmen ergriffen worden, Erfolg ist jedoch nur sehr bedingt spürbar. Wesentliche Chancen unserer Firma bestehen jedoch nach wie vor in der starken Marktpositionierung von Elektro Schillinger mit einem hochqualifizierten Mitarbeiterteam. Ausblick Für das kommende Jahr gehen wir trotz der verschärften Rahmenbedingungen weiterhin von einer insgesamt positiven Entwicklung des Unternehmens aus. Viele unserer Mitarbeiter sind über langfristig geschlossene Rahmenvertragsvereinbarungen beschäftigt. So schwierig dies im Hinblick auf vereinbarte Materialpreise ist, so positiv ist dies auf der anderen Seite im Hinblick auf die Auslastung der Gesamtbelegschaft. Für das Jahr 2024 wird weiterhin mit einem positiven Geschäftsergebnis gerechnet. Die Prognose wird unter der bestehenden Unsicherheit der verschiedenen internationalen Krisen sowie der Entwicklung der Material- und Personalverfügbarkeit abgegeben. Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass wir auch in Zukunft die Herausforderungen bewältigen werden und gehen deshalb, wie bereits erwähnt, weiterhin von einer insgesamt positiven Situation im Unternehmen aus.
Freiburg, den 17. Oktober 2024 Elektro - Schillinger GmbH Geschäftsführung Dr. Anja Bauer-Harz Sven Bauer Bilanzen zum 31. Dezember 2023 und zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Geschäftsjahre 2023 und 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Elektro - Schillinger GmbH, Freiburg (Amtsgericht Freiburg, HRB 2572), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Die Gesellschaft hat die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs, siehe Anlage 4. a) Immaterielles Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren vorgenommen. b) Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 3 und 33 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden direkt abgeschrieben. c) Finanzanlagen Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. 2. Umlaufvermögen a) Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden. Grundlage für die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse stellen die Herstellungskosten oder der niedrigere Teilwert dar. Die Herstellungskosten enthalten Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten sowie die notwendigen Verwaltungsgemeinkosten. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 2,0 % gebildet. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1 enthalten. c) Flüssige Mittel Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 3. Eigenkapital Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 12.686,00 (i. V. EUR 55.217,00). Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. 4. Rückstellungen a) Pensionsrückstellungen Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0,0 % bei den Entgelten und von 0,0 % bei den Renten ausgegangen. Die Bewertung berücksichtigt eine unternehmensspezifische Fluktuationsrate von 0,0 %. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen fünfzehn Jahre und beträgt zum Abschlussstichtag 1,82 % (i. V. 1,78 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellung in Höhe von EUR 12.686,00 (i. V. EUR 55.217,00). Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen) werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen sowie Wertpapiere) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Bei den Rückdeckungsversicherungen besteht der Zeitwert aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens. Bei den Wertpapieren ergibt sich der beizulegende Zeitwert aus den Anschaffungskosten, welche ggf. am Bilanzstichtag nach dem gemilderten Niederstwertprinzip zum Marktwert bewertet werden. Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
b) Steuerrückstellungen / Sonstige Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 490), für noch zu erbringende Leistungen (TEUR 477) und drohende Verluste (TEUR 100). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. a) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 225 (i.V. 519) durch Grundpfandrechte gesichert. b) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. c) Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 31 (i. V. TEUR 44) enthalten. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 81 (i. V. 87). D. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 66 p.a. 2. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
3. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 568.081,05 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.375.541,46 auf neue Rechnung vorzutragen. In der Bilanz wird demfolgend ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.943.622,51 ausgewiesen.
Freiburg, den 17. Oktober 2024 Elektro - Schillinger GmbH Geschäftsführung Dr. Anja Bauer-Harz Sven Bauer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Elektro - Schillinger GmbH, Freiburg • Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Elektro - Schillinger GmbH, Freiburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elektro - Schillinger GmbH, Freiburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Freiburg, den 12. November 2024 HBM
GmbH
Klaus Müller, Wirtschaftsprüfer Nico Budai, Wirtschaftsprüfer Der vollständige Jahresabschluss wurde am 21. November 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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