REORGI GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Inga Voss seit 11.3.2025 | Geschäftsführer |
Sascha Rene Kelterborn seit 30.1.2025 | Geschäftsführer |
Joachim Dipl. Betriebswirt Haas seit 4.4.2016 | Geschäftsführer |
Boguslaw Zbigniew Cetnarowski seit 10.7.2014 | Geschäftsführer |
Amir-Reza Joneidi Jafari seit 15.8.2011 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Track Tec Spolka Akcyjna | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Track Tec GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlage des Unternehmens Die Track Tec GmbH ist ein führender Anbieter von Gleisoberbaumaterialien. Die wesentlichen Elemente unserer Produktpalette kommen aus eigener Herstellung. Wir sind ein europäisches Unternehmen mit starken polnischen Wurzeln. Zu unserem Leistungsspektrum in der Gleistechnik gehören neben Industrie- und Nahverkehrsweichen die Lieferung von Neu- und Gebrauchtstoffen wie Gleisschwellen aus Holz, Beton und Stahl, Weichenschwellen, Schienen, Weichen, Weichenersatzteile und Kleineisen. Im Bereich Befestigungsmaterial produzieren wir eine Vielzahl an gängigen Spannklemmen für den europäischen Markt. II. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliches Umfeld Das Jahr 2023 war nach wie vor von den Folge-Wirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine mit Beginn im Februar 2022 und den damit einhergehenden massiven Folgen für alle Teile der Gesellschaft geprägt, Stichworte Energiekosten und -sicherheit/-versorgung, massive Inflation, Materialversorgung. Allerdings beruhigten sich die Energie- und Rohstoffmärkte insbesondere in der zweiten Jahreshälfte bei weiterhin hoher Inflation. Die Folgen der COVID-19-Ausbreitung sind in Westeuropa und Nordamerika dagegen immer weniger zu spüren gewesen und wurden fast vollständig durch den Krieg und dessen Folgen verdrängt. Weltweit war die wirtschaftliche Entwicklung unterschiedlich, so weist z. B. das Statistische Bundesamt für Deutschland für das Jahr 2023 eine preisbereinigte Wirtschaftsleistung von -0,3 % aus (Quelle: Interseite Statistisches Bundesamt (destatis.de) Pressemitteilung 19 vom 15.01.2024, für die EU hingegen wurde ein Wachstum von 0,6 % (Quelle: Handelsblatt 15.11.2023) erwartet. Markt- und Branchenentwicklung Der Markt für Eisenbahnoberbauprodukte war 2022 durch den Krieg und die damit einhergehenden Begleiterscheinungen (Material- und Lieferengpässe, Preissteigerungen etc.) zunächst sehr verunsichert. Nach einigen Monaten hatte sich die Situation ein wenig beruhigt und die Nachfrage blieb auf einem höheren Preisniveau auch in 2023 relativ stabil und entwickelte sich positiv weiter. III. Geschäftsverlauf Umsatz- und Ergebnisentwicklung Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 51.455 gegenüber TEUR 34.840 im Vorjahr. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von ca. 47 %. Der deutliche Umsatzanstieg resultierte insbesondere aus dem nationalen und internationalen Weichengeschäft sowie den Betonschwellenauslieferungen. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf TEUR 4.865 ggü. dem Vorjahr in Höhe von TEUR 1.741 - ohne Berücksichtigung des Besserungsscheines - der im Vorjahr mit TEUR 1.617 bedient und abgelöst wurde. Der Rohertrag (von der Gesamtleistung) belief sich auf TEUR 12.023 (VJ TEUR 8.167) bei einem Materialaufwand inkl. bezogener Leistungen von ca. 76,3 % (VJ 77,2 %). Beschaffung Der Materialeinkauf erfolgte über die üblichen Lieferanten im Bereich der Gleistechnik. Hierbei werden die Bezugsquellen innerhalb der Track Tec Gruppe bevorzugt. Im Bereich der Befestigungssysteme werden bestehende Lieferbeziehungen zu Stahl-Lieferanten fortgesetzt. Bei den wesentlichen Materialien für den Bereich Weichenbau stiegen die Preise im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin an. Im Bereich Befestigungssysteme sind die Preise bei Ausgangsmaterialien und Energie gegenüber dem Vorjahr zum Teil rückläufig, das gilt aber auch für die Verkaufspreise. Investitionen Im Berichtsjahr wurden Investitionen für Werkzeuge in Höhe von TEUR 190 erfolgreich abgeschlossen und in die Ausstattung von Hard- und Software getätigt. Finanzierungsmaßnahmen Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend aus Mitteln, die ihr von der Gesellschafterin und von Schwesterunternehmen als Lieferantenkredite zur Verfügung gestellt werden. Eine externe Finanzierung über Banken war sowohl in der Vergangenheit als auch im aktuellen Geschäftsjahr nicht erforderlich. Darüber hinaus verweisen wir auf die Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. An dieser Finanzierungsstrategie werden wir soweit möglich auch in Zukunft nichts ändern. Personalbereich Ende 2023 waren insgesamt 50 Mitarbeiter für die Track Tec GmbH tätig, im Jahresdurchschnitt wurden 49 Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren neben den beiden Geschäftsführern 24 Mitarbeiter im technischen / kaufmännischen / administrativen Bereich und 24 Mitarbeiter im gewerblichen Bereich tätig. Weiterhin wurden bedarfsorientiert Leihkräfte eingesetzt. Produktion Die Produktion von Weichen sowie Beton- und Holzschwellen erfolgt in den polnischen Schwesterunternehmen. Die Track Tec GmbH montiert in Coswig/Anhalt Weichenanlagen. Die Gesellschaft setzt die gewerblichen Mitarbeiter flexibel spartenübergreifend ein. Die Anzahl der Weichen-Auslieferungen liegt für das Berichtsjahr auf dem Niveau des Vorjahres. Im Werk Coswig werden auch die Spannklemmen für die Befestigungssysteme produziert. Die Produktionsmenge in 2023 war geringfügig niedriger als in 2022. Ursächlich hierfür war eine geplante längere Reparatur an den Produktionsanlagen. Umwelt / Umweltschutz Ein wesentlicher Aspekt unserer Firmenpolitik war es seit jeher, mit den natürlichen Ressourcen ökologisch, aber auch ökonomisch sinnvoll zu haushalten. Diese Politik setzen wir nicht nur im Rahmen unseres Leistungsspektrums, sondern auch in allen anderen betrieblichen Bereich konsequent um. IV. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft reduzierte sich im Vorjahresvergleich von TEUR 11.110 um TEUR 381 auf TEUR 10.729. Auf der Aktivseite reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr die Vorräte (hier insbesondere Unfertige Erzeugnisse/Leistungen) um TEUR 1.008. Der Forderungsbestand zum Stichtag erhöhte sich ggü. dem Vorjahr um TEUR 293 ggü. 2022 auf TEUR 5.364. Das Guthaben bei Banken belief sich zum 31.12.2023 auf TEUR 1.029 ggü. TEUR 884 im Vorjahr. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich unter Berücksichtigung der Folgewirkungen des qualifizierten Rangrücktritts (Bedienung im VJ in Höhe von TEUR 1.617; siehe Erläuterung oben) seitens der Schwestergesellschaft Track Tec Koltram im Vorjahr von TEUR 274 auf TEUR 5.139 erhöht. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich signifikant auf 47,9 % gegenüber 2,5 % im Vorjahr. Die Rückstellungen sind zum Jahresende 2023 mit TEUR 2 709 ggü. dem Vorjahresniveau von TEUR 2.385 gestiegen, insbesondere wegen des Anstieges der Steuerrückstellungen um TEUR 592 ggü. dem Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Vorjahresvergleich ggü. Dritten leicht um TEUR 42 auf TEUR 1.068. ggü. verbundenen Unternehmen sind sie um TEUR 6.301 auf TEUR 736 TEUR gesunken. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ggü. verbundenen Unternehmen sind von TEUR 4.114 auf TEUR 0 reduziert worden. b. Kapitalflussrechnung Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR 354. Der Cash-Flow ist geprägt auf der einen Seite durch eine starke Ergebniszunahme TEUR 4.865 ggü. dem Vorjahr und der Rückführung von Verbindlichkeiten insbesondere ggü. Verbundenen Unternehmen (siehe oben). Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von ./. TEUR-209 resultiert aus den Investitionen für das immaterielle Anlagevermögen und das Sachanlagevermögen. Die Summe der Cashflows in Höhe von TEUR 145 führt zu einer Erhöhung des Finanzmittelfonds auf TEUR 1.029 zum Stichtag ggü. TEUR 884 zum Vorjahresstichtag. Der Liquiditätsbestand zum Stichtag kann als gut bezeichnet werden. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen können erfüllt werden. c. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch eine Erhöhung der Umsätze in fast allen Geschäftsbereichen und weiterhin kontinuierlichem Kostenmanagement. Zur Umsatz- und Rohertragsentwicklung verweisen wir auf die bereits beschriebenen Erläuterungen. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr leicht um TEUR 41 auf TEUR 3.702 gestiegen. Ursache hierfür waren nicht geplante Abgänge (Todes- und Krankheitsbedingt) sowie Verrentungen, Lohn- und Gehaltsanpassungen und Neueinstellungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit TEUR 2.365 um TEUR 1.886 ggü. dem Vorjahr gesunken. Ursache hierfür ist hauptsächlich der in 2022 gebuchte Besserungsschein in Höhe von TEUR 1.617. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 4.865 ab ggü. TEUR 124 (ohne Bedienung Rangrücktrittdarlehen TEUR 1.617) im Vorjahr. V. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Weiche Deutschland Der Bereich Weiche Deutschland hat sich 2023 trotz der Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine überplanmäßig entwickelt. Für 2024 erwarten wir nach bisherigen Erkenntnissen einen Rückgang des Auftragseingangs und Umsatzes gegenüber dem starken Jahr 2023 mit einem ähnlichen Produktmix. Export Bereits seit 2019 planen und setzen wir eine Erweiterung der Vertriebsaktivitäten in bis dato noch nicht so intensiv betreute europäische Nachbarländer bei gleichzeitiger Umsatzsteigerung in den bereits erschlossenen Märkten um. Die Maßnahmen haben gegriffen. In 2023 konnten wir die Umsätze überplanmäßig steigern. Für 2024 erwarten wir aufgrund des vorhandenen Auftragsbestandes und der laufenden Kundenanfragen einen etwas niedrigeren Umsatz als im Vorjahr. Befestigungssysteme Die Entwicklung in 2023 verlief überplanmäßig, da alle Märkte über Plan kauften und mit einigen Kunden zusätzliche Projekte umgesetzt wurden. Für das Jahr 2024 plant der Bereich Produktionsstückzahlen und Umsätze leicht unterhalb des hohen Vorjahresniveau. Human Resources Als mittelständisch geführtes Unternehmen sehen wir das Risiko, dass Mitarbeiter das Unternehmen verlassen könnten und somit eine kurzfristig schlecht zu schließende Lücke hinterlassen. Dem beugt das Unternehmen jedoch mit einer modernen Form der Mitarbeiterführung vor. Ausdruck dieser Personalpolitik ist die erfreulich niedrige Fluktuationsrate in den letzten Jahren. Risiken Als besonderes Risiko der künftigen Entwicklung unserer Gesellschaft sehen wir neben den langfristigen Auswirkungen der COVID-19-Pandamie insbesondere die Entwicklung und Auswirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine. Auf der Kundenseite sehen wir hier unmittelbar keine Gefahren, da unsere Märkte allesamt außerhalb der aktuellen Krisen- und Sanktionsregionen sind. Aber als insbesondere stahlverarbeitendes Unternehmen werden die Auswirkungen der massiven Energie- und Rohmaterialpreisanstiege sowie die Verknappung von Eisenerz, Kohle, Stahl und Gas sowie die zunehmende CO-2-Bepreisung sich auf der Beschaffungsseite stark auswirken. Chancen Insgesamt sehen wir als Chance an, dass wir im Gegensatz zu unseren Wettbewerbern über ein vielseitiges Leistungsspektrum verfügen. Hinzu kommt, dass wir gegenüber den Mitbewerbern durch kürzere Lieferzusagen gut aufgestellt sind. Wir wollen zudem den Bereich Gleisoberbau weiter ausbauen. Die Gesellschaft sieht das Geschäftsjahr 2024 nicht zuletzt aufgrund der vielen unsicheren politischen Fragestellungen (Russland-Ukraine Krieg, Sanktionen, Nahost-Konflikte, China-USA, Europa) als herausfordernd an. Auf der anderen Seite ist die Eisenbahn ein wichtiger Träger in der Umsetzung der weltweiten und jeweils lokalen Umweltziele. Es wird weiterhin in den Eisenbahnsektor investiert werden - wenn auch weniger als geplant z. B. in Deutschland. Auf Basis der vorhandenen Aufträge und der im Vorlauf befindlichen Projekte plant die Gesellschaft auch für das Geschäftsjahr 2024 ein positives Ergebnis. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss der Track Tec GmbH, Düsseldorf, (eingetragen beim Amtsgericht Düsseldorf, HRB 62480) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuchs (HGB) und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft macht bezüglich der Berichterstattung im Anhang von den Befreiungen der §§ 276, 288 HGB grundsätzlich Gebrauch. Angaben, die nach den gesetzlichen Regelungen wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfolgen können, sind überwiegend im Anhang enthalten. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Wertangaben im Anhang wurden teilweise auf Tausend Euro (TEUR) gerundet. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Grundsätzen der §§ 252 bis 256a HGB unter besonderer Berücksichtigung des § 288 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 2 HGB vorgenommen. Bei der Ausübung von Bewertungswahlrechten und der Einschätzung von Risiken wurde das Vorsichtsprinzip zugrunde gelegt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 3 und 17 Jahren), bewertet. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Personaleinzelkosten. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Sie decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. In Fremdwährung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls eingebucht und mit dem Stichtagskurs bewertet. Ergebnisse aus Kursänderungen wurden erfolgswirksam berücksichtigt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 363.330,42 (Vj. EUR 511.986,24) und Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 137.378,98 (Vj. EUR 107.564,25). Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ist dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 231.738,93 (Vj. EUR 1.879.659,91) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 4.114.028,82) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 504.692,34 (Vj. EUR 1.043.729,11). Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Aufgrund der Auswirkungen einer im Jahr 2023 abgeschlossenen steuerlichen Außenprüfung wurden die Ergebnisse im Geschäftsjahr in der Handelsbilanz erfolgswirksam nachgeholt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind daher periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.022 enthalten. 4. Haftungsverhältnisse Zum Stichtag bestehen keine ausweispflichtigen Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/außerbilanzielle Geschäfte Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB aus Mietverträgen für die angemieteten Geschäftsräume und aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge jeweils gegenüber fremden Dritten sowie aus einem Pachtvertrag für verschiedene materielle und immaterielle Vermögensgegenstände gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Die Zusammensetzung nach Fälligkeit ergibt sich wie folgt:
6. Sonstige Pflichtangaben Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 49 Mitarbeiter (Vj. 51 Mitarbeiter) beschäftigt. Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Jahr 2023 die nachfolgenden Personen: • Herr Boguslaw Cetnarowski (Schwerpunkt: interne Verwaltung) • Herr Joachim Haas (Schwerpunkte: Vertrieb und Technik) Herr Peter Plewa (Schwerpunkte: Internationale Geschäftsentwicklung und Logistik) wurde mit Wirkung zum 01.12.2023 zum weiteren Geschäftsführer bestellt. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 29. Januar 2024. Aufgrund der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Organmitglieder sowie der ehemaligen Organmitglieder und deren Hinterbliebenen. Der Beirat bestand im Jahr 2023 aus den nachfolgenden Personen: • Herr Dr. Jaroslaw Pawluk (Vorsitzender) • Herr Andreas Dietl (stellvertretender Vorsitzender) • Herr Dr. Georg Jaster Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird aufgrund der Angabe-Erleichterung des § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. Die Track Tec GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Track Tec S.A. mit Sitz in Warschau (Polen). Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Track Tec S.A. einbezogen. Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird aufgrund der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 S.1 HGB verzichtet. Anlage zum Anhang
sonstige Berichtsbestandteile
Düsseldorf, den 22. März 2024 Track Tec GmbH gez. Boguslaw Cetnarowski gez. Joachim Haas gez. Peter Plewa Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Track Tec GmbH, Düsseldorf: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Track Tec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Track Tec GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs.3 S.1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."
Düsseldorf, 17.04.2024 ARGENKO
PLUS GmbH
gez. Hahn, Wirtschaftsprüfer |
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