Grundstücksverwaltungsgesellschaft Klinger eGbR
Selbe AdresseGlasergewerbe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konstantin Elias Tsaligopoulos seit 31.10.2025 | Vorstandsmitglied |
Wolfgang Bernd Wagner seit 31.10.2025 | Vorstandsmitglied |
Stephan Dr. Weidner seit 6.6.2019 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CompuSafe Data Systems AktiengesellschaftMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die CompuSafe AG ist ein deutschlandweit agierendes IT Dienstleistungsunternehmen. Als innovativer Solutions Partner für IT und Digitale Transformation/Automatisierung werden auf die jeweiligen Kundenbelange zugeschnittene IT Dienstleistungen, Services und Lösungen angeboten. Außerdem werden passenden Ressourcen für die Lösung kundenspezifischer Aufgabenstellungen und für Kundenprojekte zur Verfügung gestellt. Dienstleistungen, Lösungen und Projekte werden mit qualifizierten Spezialisten aus der IT und allen Bereichen der Digitalisierung und digitalen Transformation besetzt oder selbständig durchgeführt. Mit der bei Mitarbeitern und Kunden anerkannten eigenen CS-Academy als Bestandteil des Portfolios sichert die CompuSafe AG den hohen Wissens- und Qualitätsanspruch der Mitarbeiter, die für das Unternehmen und seine Kunden arbeiten. Um der zunehmenden Knappheit bei IT Spezialisten entgegenzuwirken, werden speziell auf Kundenanforderungen zugeschnittene Entwicklungsmaßnahmen und Transformationsprojekte angeboten ("IT Workforce Transformation"). Diese Projekte wurden gemeinsam mit der CS-Academy zu Portfolioelementen erweitert und ergänzen seit dem Geschäftsjahr 2020/2021 das Lösungsportfolio der CompuSafe AG. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde mit dem Aufbau einer zusätzlichen Service Line ITSM/ServiceNow begonnen, um die stark wachsende Nachfrage im Bereich der IT Automatisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) bedienen zu können. Die Positionierung in diesem neuen Marktsegment ermöglicht eine Erweiterung der bisherigen Kundenbasis und die höhere Durchdringung bei Bestandskunden. Durch die Nutzung neuester IT Technologien wird zudem ein weiterer Anreiz für potentielle Mitarbeiter geschaffen, sich für die CompuSafe AG als Arbeitgeber zu entscheiden. Ursprünglich als IT-Systemhaus gegründet, agiert die CompuSafe AG als unabhängiges und eigenständiges Unternehmen mit mittlerweile über 30 Jahren Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Konzernen, öffentlichen Auftraggebern und führenden mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschung oder Entwicklungen im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Marktvolumen im Bereich Informationstechnologie stieg in Deutschland im Jahr 2022 auf 118,9 Milliarden Euro. Das Hardware-Geschäft schrumpfte um 3,6 %, während das Software-Geschäft um 15,0% und die für die CompuSafe AG relevanten IT Services um 8,5 % wuchsen. Dabei spielten insbesondere Nachholeffekte aus den Vorjahren eine wesentliche Rolle. Für das Jahr 2023 wird eine deutliche Abflachung der Steigerungsraten auf insgesamt 2,1 % durch die zunehmend schwierige wirtschaftliche Gesamtlage erwartet. Die Beschäftigung im Bereich der Informationsverarbeitung insgesamt lag auch 2022 auf hohem Niveau weiter bei knapp über 1,1 Mio. Erwerbstätigen. Eine steigende Nachfrage wird gleichzeitig in mehreren Bereichen erwartet. Die Megatrends Digitalisierung, Automatisierung und Transformation sorgen unverändert für hohen Bedarf. Eine zunehmende Rolle spielen die Themen Künstliche Intelligenz und Big Data/Data Analytics. Insbesondere vom wachsenden Einsatz der Künstlichen Intelligenz basierend auf verbesserten Sprachmodellen ergeben sich weitere Wachstumspotentiale. Der Ausbau der 5G Netze und die höhere Verbreitung von IoT- und Data Mining-Lösungen stützt diese Entwicklung. Demgegenüber ist die Nachfrage von Konzernen im Bereich des IT Betriebes und im Support für Standardapplikationen deutlich rückläufig, hervorgerufen u.a. durch die stark zunehmende Implementierung von Cloud-Anwendungen. Im IT Markt ist daher insgesamt eine deutliche Verschiebung der Nachfrage von Konzernen weg von Standard-IT hin zu den o.g. Megatrends zu beobachten. Größte Herausforderung der Branche bleibt der Fachkräftemangel. In Deutschland gibt es mit Stand Dezember 2022 mehr als 120.000 offene Stellen für IT-Spezialisten. Damit hat die Zahl der offenen Stellen das Niveau der vergangenen Jahre wieder übertroffen. Auch für das Jahr 2023 wird wieder eine weitere Zunahme der offenen Stellen erwartet. In den Unternehmen geht man unverändert davon aus, dass die Zahl unbesetzter Stellen weiter steigen wird. Sechs von zehn (59 %) der Unternehmen erwarten, dass sich der Fachkräftemangel in Zukunft weiter verschärfen wird. Die Personalsuche gestaltet sich als langwierig. Im Durchschnitt dauert es fünf Monate, eine offene IT-Stelle zu besetzen. Jedes dritte Unternehmen (31 %) berichtet, dass IT-Jobs langsamer besetzt werden können als andere Positionen. Quer durch alle Branchen werden IT-Spezialisten händeringend gesucht. Der Fachkräftemangel kann nach Branchenexperten schon bald zur bedrohlichen Wachstumsbremse werden. So sehen die ITK-Unternehmen die Fachkräftesituation mit Abstand als größtes Hindernis für die eigene Geschäftsentwicklung. 77 % der Unternehmen mit mehr als 10 IT Beschäftigten hatten nach eigenen Angaben Schwierigkeiten, die Stellen zu besetzen. Dieser Anteil hat in den vergangenen Jahren um fast 20 Prozentpunkte zugenommen. Im Jahr 2019 führten 66 % und 2016 lediglich 58 % der Unternehmen entsprechende Probleme an. Zudem stellen die neuen Megatrends wie Digitalisierung/Automatisierung und der Einsatz Künstlicher Intelligenz viele Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die dazu benötigten Kompetenzen sind am Markt überhaupt nicht oder nicht ausreichend verfügbar. 2. Geschäftsverlauf 2.1. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz im Geschäftsjahr 2022/2023 blieb trotz der sich abzeichnenden schwierigeren Wirtschaftslage stabil und lag fast unverändert bei 19,4 Mio. EUR (Vorjahr: 19,5 Mio. EUR). Insbesondere die Großkunden der CompuSafe AG waren durch die steigenden Energiepreise sowie andauernde Probleme in ihren Wertschöpfungsketten verursacht durch den Ukraine-Krieg betroffen. Das Bestandsgeschäft entwickelte sich dabei leicht rückläufig bei Umsatzsteigerungen durch Neuprojekte. Die prognostizierten Umsatzziele wurden damit erreicht. Der Auftragseingang blieb gegenüber Vorjahr weitgehend unverändert. Änderungen ergaben sich jedoch in der Zusammensetzung des Umsatzes nach Portfolio. Wesentliche Umsatztreiber des Geschäftes wurden zunehmend Projekte sowohl im produktnahen als auch im produktionsnahen Bereich großer Kunden sowie Transformationsprojekte. Die Umsätze im angestammten IT Operations Umfeld sind dagegen gerade im 3. und 4. Quartal deutlich zurückgegangen. Diese strukturellen Veränderungen auf der Umsatzseite hatten entsprechende Auswirkungen auf das Personal (s. 2.4.) und waren Anlass für den sukzessiven Umbau eines Teiles des Geschäftes in Richtung auf neue Portfolioelemente im Bereich der IT Automatisierung (IT Service Management ITSM), der Künstlichen Intelligenz (KI) und produktionsnaher IT Services. 2.2. Investitionen Der in den Vorjahren vorangetriebene Umbau der IT mit zugehörigen Verfahren und Prozessen wurde abgeschlossen und in die Cloud überführt. In diesem Bereich wurden keine wesentlichen Neuinvestitionen mehr getätigt. Insbesondere wurden keine Lizenzen für EDV-Software mehr benötigt, so dass sich das Anlagevermögen um 28 % verringerte. 2.3. Finanzierung Wie schon in den Vorjahren wurden die Investitionen aus liquiden Mitteln bezahlt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden lediglich in Form von Fahrzeugfinanzierungen. Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes erfolgte ausschließlich aus eigenen Mitteln. 2.4. Personal Die Mitarbeiterzahl ist im Vergleich zum Vorjahr mit 234 Mitarbeitern fast gleich geblieben (Vorjahr: 235 Mitarbeiter). Um den Veränderungen im Nachfrageverhalten großer Kunden nachkommen zu können und den Personalbestand auch mittelfristig zukunftssicher aufzustellen, gab es bezüglich der Mitarbeiterstrukturen erste Anpassungen. So wurden Mitarbeiter mit Schwerpunkt IT Operations im Rahmen der Mitarbeiterfluktuation nicht nachbesetzt. Stattdessen wurden Mitarbeiter mit Kenntnissen in der IT gestützten Fertigung und in der Automatisierung eingestellt. Zudem wurde als neues Portfolioelement zunächst ein Kernteam an Spezialisten für das IT Service Management (ITSM) aufgebaut und dann um Mitarbeiter mit verschiedenen Kompetenzbereichen und Spezialthemen bei ITSM erweitert. Einer der Schwerpunkte dieses Teams ist die Plattform ServiceNow, die sich insbesondere in den Bereichen Predictive Maintenance und KI-basierter Benutzerschnittstellen von Wettbewerbern abhebt. Die Fortsetzung des sukzessiven Umbaus auf der Personalseite ist auch für das folgende Geschäftsjahr geplant. Unterstützend wurden die Schulungsangebote für bestehende Mitarbeiter vor allem in den genannten Portfoliobereichen weiter ausgebaut und ergänzt. Dabei wurde neben dem Weiterbildungsangebot der CompuSafe Academy auf individuelle Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen besonderer Wert gelegt. 3. Darstellung der Lage 3.1. Vermögenslage Das Anlagevermögen verringerte sich um 39 % auf 116 TEUR (siehe auch Abschnitt 2.2. Investitionen). Das Umlaufvermögen sank leicht um 3 % auf 8.077.349 TEUR. 3.2. Finanzlage Die Eigenkapitalquote sank um 8% auf 44,7 %. Die liquiden Mittel beliefen sich auf 31 TEUR. Die Gesellschaft verfügte ganzjährig über ausreichende Liquidität, um ihren Verpflichtungen pünktlich und unter Ausnutzung von Lieferantenskonti nachkommen zu können. 3.3. Ertragslage Die infektionsbedingen negativen Effekte von höheren Krankheits- und Fehltagen, geringere Stundenabnahmen und Kurzarbeit bei Kunden konnten gerade im 3. Quartal des Geschäftsjahres nicht mehr komplett kompensiert werden. Zur Erbringung vertraglich vereinbarter Leistungen mussten zusätzlich Leistungen von Lieferanten zugekauft werden (+10% im Vergleich zum Vorjahr). Durch den hohen Krankenstand vor allem im Zeitraum Oktober bis Dezember 2022 sanken die verrechenbaren Projektstunden deutlich unter Vorjahresniveau. Einzelne Projektabkündigungen durch Großkunden im Bereich der IT Operations führten ebenfalls zu einer niedrigeren Marge in diesem Portfolioelement. Der parallel laufende Aufbau des neuen Portfolioelementes IT Service Management (ITSM) mit entsprechenden Kosten für Personalaufbau und Marketing belastete das Ergebnis zusätzlich. Für das folgende Geschäftsjahr wurde zudem eine Rückstellung für geplante Personalanpassungen im Zuge der Portfolioveränderungen eingestellt. In Summe lag der EBIT damit bei einem Verlust von 449 TEUR, während im Vorjahr noch ein Gewinn von 504 TEUR erzielt werden konnte. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Neben dem Umsatz und EBIT wird die EBIT-Umsatzrendite als finanzieller Leistungsindikator herangezogen. Die EBIT-Umsatzrendite wird berechnet mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Diese sank aufgrund der in Abschnitt 3.3. genannten Effekte auf -2,3 % (Vorjahr +2,6 %). C. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. D. Prognosebericht Durch die bestehenden Unsicherheiten bezüglich der weiteren Entwicklung der Corona-Epidemie, des Ukraine-Krieges und der resultierenden Versorgungsengpässe sowie einer weiter ansteigenden Inflationsrate und Unsicherheiten bezüglich der Rohstoffversorgung, die alle Auswirkungen auf die Konzernkunden der CompuSafe AG haben, wird eine Prognose für das Geschäftsjahr 2023/2024 deutlich erschwert. Dies gilt insbesondere, da der Umbau des Portfolios auch das nächste Geschäftsjahr in Anspruch nehmen wird und für die geplanten Kunden-Neuprojekte in den Bereichen IT Service Management (ITSM) und Workforce Transformation Terminverschiebungen nicht ausgeschlossen werden können. Nach dem bisherigen Geschäftsverlauf wird daher für das Geschäftsjahr 2023/24 ein Umsatz in Höhe des Vorjahres und ein noch leicht negativer EBIT erwartet. Die Liquidität der Gesellschaft ist mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zurzeit gesichert, weitere Fremdmittel sind voraussichtlich nicht erforderlich. E. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Neben den üblichen wirtschaftlichen Risiken im Rahmen des normalen Geschäftsbetriebes ergeben sich durch die Marktentwicklungen die folgenden potenziellen Risiken: Der weiter andauernde Ukraine-Krieg mit seinen negativen Folgen für die Versorgungssicherheit sowie Energie- und Lieferengpässe führen dazu, dass Großkunden sich mit Neuprojekten zurückhalten und der Kostendruck seitens der Kunden weiter zunimmt. Dazu kommen die Risiken des Nahost-Konfliktes, der gerade die großen international aufgestellten Kunden der CompuSafe AG zusätzlich verunsichern. Dies ist je nach Kundensegment jedoch unterschiedlich ausgeprägt. Die deutlich steigende Inflationsrate und hohe Tarifabschlüsse können zu höheren Lohn- und Gehaltskosten führen, die nur begrenzt an die Kunden weitergegeben werden könnten. Die steigenden Krankheitszahlen mit der Gefahr einer weiteren Infektionswelle im Herbst und Winter sowie die allgemeine Verunsicherung einhergehend mit psychischen Belastungen können zu einem weiterhin hohen Krankenstand in der Belegschaft führen. Der Fachkräftemangel führt zudem zu Einschränkungen bei der Besetzung von freien Stellen und neuen Projekten. Auch in den Bereichen Academy, Mitarbeiterbetreuung und Recruiting macht sich der Fachkräftemangel inzwischen deutlich bemerkbar. Daher kann der Mangel an Bewerbern durch die Anstrengungen der internen Academy und des Recruitings nur begrenzt abgefedert werden. Der Aufbau des neuen Portfolioelements ITSM/ServiceNow sowie das bestehende Workforce Transformation Programm wird von Bestands- und Neukunden gut angenommen. Projektverzögerungen mit Auswirkungen auf die dann nicht verrechenbaren Mitarbeiter können im gegenwärtigen Umfeld jedoch nicht ausgeschlossen werden. Die geplante Überkompensation des teilweise rückläufigen IT Operations Geschäftes könnte damit verzögert werden. 2. Chancenbericht Der Markt für IT Services befindet sich nach zwei schwierigen Jahren mit teilweise rückläufigen Marktumsatzzahlen wieder im Aufwärtstrend. Der Bedarf an Ressourcen und dringend gebrauchten Kompetenzen wird sich im Zuge des Megatrends Digitalisierung und des sich zunehmend verschärfenden Fachkräftemangels weiter erhöhen. Die anstehende Digitale Transformationen der Unternehmen wurde mit einem deutlich gestiegenen Bedarf an IT- und Kommunikationslösungen durch COVID-19 eher beschleunigt. Dazu kommen die weiterhin hohen Investitionen in neue Netzwerk- und Kommunikationstechnologien wie 5G und IoT. Hier sind mittelfristig breite Möglichkeiten für weiteres Marktwachstum und neue Ansatzpunkte für innovative Lösungen sowie Differenzierung vom Wettbewerb zu erwarten. Gerade der Megatrend Digitalisierung/Automatisierung und die rasanten Veränderungen durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz schaffen neue Geschäftsmöglichkeiten, die mit dem Auf- und Ausbau des Portfolioelements ITSM/ServiceNow erschlossen werden können. Die Etablierung der CompuSafe AG in diesem Ökosystem macht weiter große Fortschritte und erschließt zudem neue Kundengruppen. Der organische schrittweise Ausbau des Projekt- und Lösungsgeschäftes sowohl im Bereich der Digitalisierung als auch in den Bereichen IT-/Workforce Transformation sowie der Aufbau des ITSM-Portfolios geht basierend auf vorhandenen Projektmanagement-Ressourcen zügig voran. Weitere Portfolioerweiterungen insbesondere im Bereich Data Analytics und im weiteren Umfeld der Künstlichen Intelligenz sind derzeit in der Evaluierung. Hinsichtlich der künftigen Umsatzentwicklung wird erwartet, dass sich die Neuprojekte im Bereich ITSM und Workforce Transformation sowohl bei bestehenden als auch bei Neukunden spätestens im Geschäftsjahr 2024/2025 deutlich umsatzsteigernd auswirken. Hinsichtlich der künftigen Ertragsentwicklung wird davon ausgegangen, dass die Investitionen in das Ökosystem rund um Digitalisierung/Automatisierung sowie Workforce Transformation und der entsprechende Aufbau auf der Personalseite zum Teil bereits 2023/2024, aber spätestens im Geschäftsjahr 2024/2025 positiv ergebniswirksam wird. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung werden weiterhin im Fachkräftemangel und dem damit verbundenen Problem gesehen, fachlich passende Bewerber in einem akzeptablen Preis- / Leistungsverhältnis zu finden. Die gesamtwirtschaftliche Lage wird intensiv beobachtet, um auf Veränderungen kurzfristig reagieren zu können. Die Anpassungen und Erweiterungen im Portfolio der CompuSafe AG antizipieren die Marktveränderungen, die in den nächsten Jahren gerade im Bereich der IT Services deutlich an Geschwindigkeit gewinnen werden und tragen dazu bei, von diesen Veränderungen zu profitieren. Die dazu nötigen Investitionen in Personal und den Aufbau von Know-how sowie die Kosten für die Positionierung im Markt haben im abgelaufenen Geschäftsjahr das Ergebnis belastet und werden noch in das Folgejahr hinein reichen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird wieder von einem deutlich höheren Umsatz und einem wesentlich besseren Ergebnis zumindest auf dem Niveau der Vorjahre ausgegangen. Vor dem Hintergrund der geplanten Weiterentwicklung der CompuSafe AG im Hinblick auf Portfolio und Kundenausrichtung, dem Ausbau der Kompetenzen, der langjährigen hohen Leistungsqualität und dem hervorragenden Image bei den Kunden ist das Unternehmen für die nächsten Geschäftsjahre gut gerüstet und bei zentralen Marktentwicklungen entsprechend positioniert. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
München, 19. November 2023 Dr. Stephan Weidner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangFirma CompuSafe Data Systems Aktiengesellschaft Sitz Oetztaler Str. 18, 81373 München Handelsregister München Nr. HRB 118634 1. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktien-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Zusätzliche Angaben zur Vermittlung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 264 II S. 2 HGB) sind nicht erforderlich. 2. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 II Nr. 1 HGB) Bilanzierungsmethoden (§ 246 bis 251 HGB) Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet worden. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Nach § 6a Absatz 4 Satz 2 EStG kann der Unterschiedsbetrag, der auf der erstmaligen Anwendung der "Heubeck-Richttafeln 2018 G" beruht, nur auf mindestens drei Wirtschaftsjahre gleichmäßig verteilt der jeweiligen Pensionsrückstellung zugeführt werden (Verteilungszeitraum). Die gleichmäßige Verteilung ist sowohl bei positiven als auch bei negativen Unterschiedsbeträgen erforderlich. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Verpflichtungen mit 3,0 % berücksichtigt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,79 % angesetzt (Vorjahr 1,81 %). (Der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre für das Geschäftsjahr 31.03.2023 beträgt 1,50 %). Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich, im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 54.986,73 € (Vorjahr 94.375,16 €). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Rechnungsabgrenzungsposten sind nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet worden. Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren. Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden: Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibung sind die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilt worden, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt wird. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Allen erkennbaren Einzelrisiken wurde bei der Bewertung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber AktionärenGegenüber den Aktionären bestanden zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von 0,00 EUR. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 100.000,00 EUR und ist in 100.000 auf den Namen lautende Aktien eingeteilt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeit der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Von den Verbindlichkeiten in Höhe von 1.613.063,33 EUR sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 456.844,30 EUR wie folgt besichert: Sicherungsübereignung von Sachanlagevermögen Verpfändung von Wertpapieren und Tagesgeldkonten Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen für Altersvorsorge Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 141.441,30 EUR (Vorjahr: 129.449,22 EUR). Aufwendungen aus der Abzinsung Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von 34.926,63 EUR (Vorjahr: 36.152,65 EUR). 4. sonstige Angaben Vorstand Alleinvertretungsberechtigter Vorstand der Gesellschaft mit Sitz in 81373 München ist Herr Dr. Stephan Weidner (CEO). Aufsichtsrat Die Mitglieder des Aufsichtsrats waren bis zum 23.01.2023 Herr Werner Hoffritz, Vorsitzender, Frau Miriam Schnitzke (Sales Executive), stellvertretende Vorsitzende, Herr Tobias Hoffritz (Geschäftsführer) und Herr Gregor Barth (Geschäftsführer). Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind seit 23.01.2023 Herr Gregor Barth (Geschäftsführer), Vorsitzender, Frau Miriam Schnitzke (Sales Executive), stellvertretende Vorsitzende, und Herr Tobias Hoffritz (Geschäftsführer). In Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe über die Bezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie früherer Organmitglieder verzichtet. Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Voll- und Teilzeitbeschäftigten betrug in 2022/2023 226 Arbeitnehmer (Vorjahr 233). Gegenüber den Mitgliedern des Aufsichtsrates bestanden folgende Verpflichtungen:
Die Verpflichtungen sind unverzinslich. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden keine nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte, deren Angabe für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung ist. Ergebnisverwendung
Haftungsverhältnisse nicht bilanzierter Verbindlichkeiten gem. § 251 HGB Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen nur in Höhe von 118.406,51 EUR Freistellungsverpflichtung gegenüber der Stadtsparkasse München, aus von dieser übernommenen selbstschuldnerischen Bürgschaft. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht unter Haftungsverhältnissen angegeben sind, beläuft sich auf jährlich rund 129.800 EUR. Es handelt sich dabei um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit Restlaufzeiten am Bilanzstichtag von rund 2,4 Jahren. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Der Vorstand schlägt bei der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 19. November 2023 Dr. Stephan Weidner Bericht des AufsichtsratsIm GJ 2022/2023 fanden am 13.12.2022 und am 31.01.2023 Aufsichtsratssitzungen statt. Neben diesen Sitzungen stand der Aufsichtsrat in engem Kontakt mit dem Vorstand Stephan Weidner und dem Kaufmännischen Leiter Thomas Häusler und wurde über den Geschäftsverlauf durch Monats- und Quartalsberichte informiert. sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.11.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die CompuSafe Data Systems Aktiengesellschaft, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CompuSafe Data Systems Aktiengesellschaft, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CompuSafe Data Systems Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Königstein, den 21. November 2023 SGK
Auditnet GmbH
Martin Fuß, Wirtschaftsprüfer Florian Klenke, Wirtschaftsprüfer |
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