Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 9429
Eingetragen
16.6.2004
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit FlachglasGroßhandel mit keramischen Erzeugnissen und Glaswaren
Gegenstand
der Import, Export und Großhandel von Verpackungen, insbesondere Kunststoff- /Glasverpackungen, und verwandten Artikeln

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter James Mallett
seit 14.9.2022
Geschäftsführer
Michael Wilmer Watson
seit 14.9.2022
Geschäftsführer
Frank-Michael Salmann
seit 13.4.2010
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Pont Packaging B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Pont Packaging B.V.
Netherlands
425.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pont Packaging GmbH

Mönchengladbach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

1. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 ist laut statistischem Bundesamt um 0,3% niedriger als im Vorjahr ausgefallen aufgrund von anhaltenden Krisen sowie hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen. "Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland."

Unser Unternehmen ist die deutsche Vertriebsgesellschaft einer pan-europäischen Unternehmensgruppe der Verpackungsindustrie. Unser Lieferprogramm umfasst hochwertige Primärpackmittel aus Glas und Kunststoff, die von Industriekunden aus den Bereichen Lebensmittel, Chemie, Pharmazie und Kosmetik erfolgreich eingesetzt werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind in der Kunststoffverarbeitenden Industrie die Umsätze um ca. 6% zurückgegangen gegenüber dem Vorjahr. Ursachen hierfür werden in den ungünstigen Rahmenbedingungen der deutschen Industrie gesehen. Hinzu kommt eine unsichere Zukunftsperspektive sowie die allgemeine Zurückhaltung bei Investitionen.

Insgesamt war das abgelaufene Geschäftsjahr für unser Unternehmen wieder herausfordernd, nicht zuletzt, durch die stark steigenden Rohstoff-, Energie- und Transportpreise.

Die Fehlzeitenquote ist von 2,72% (2022) auf 3,38% (2023) gestiegen. Dafür ist die Fluktuationsquote drastisch gesunken von 20,62% (2022) auf 2,63% (2023), worüber wir sehr froh sind.

Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von 40.192 T€ erzielt werden. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 22,46%.

Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 32 Mitarbeiter (Vorjahr: 27) zur Belegschaft unseres Unternehmens. Die Gesellschaft operiert über zwei Betriebsstätten, dem Hauptstandort in Mönchengladbach - zuständig für das Vertriebsgeschäft im Norden, Osten und Westen Deutschlands - sowie einer Betriebstätte in Gilching bei München, zuständig für das Vertriebsgeschäft im Süden Deutschlands sowie der Schweiz und Österreich.

In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u. ä., haben sich im Geschäftsjahr keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

2. Darstellung der Lage

a. Ertragslage

Generell ist die Nachfrage durch die schweren Rahmenbedingungen in der Kunststoffverarbeitenden Industrie im Jahr 2023 eher rückläufig. Allerdings ist die Nachfrage für Primärpackmittel im Bereich Lebensmittel bei uns im Unternehmen gestiegen.

Die generell erhöhten Rohstoffkosten konnten wir komplett an die Kunden weitergegeben. Die dadurch resultierenden langen Lieferzeiten führten zu vollen Auftragsbüchern, die auch den Bedarf für das Folgejahr 2024 abdecken. Wir sehen für das kommende Jahr eine höhere Nachfrage in Glasverpackungen.

Unsere Eigenkapitalrentabilität beläuft sich auf 102,54% (Vorjahr: 87,13%), hinzu kommt, dass die Gesamtkapitalrendite um 13,37% auf 53,17% gestiegen ist. Ursache hierfür ist im Wesentlichen der Gewinnanstieg. Die Umsatzrentabilität ist um 2,49 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Umsatz um 7.372 T€ auf 40.192 T€ (Vorjahr: 32.820 T€) gesteigert werden.

Aufgrund gestiegener Absatzmengen und Einkaufspreise haben sich die Materialkosten von 22.532 T€ auf 26.957 T€ erhöht. Der Personalaufwand ist von 2.273 T€ auf 2.424 T€ und somit um 150 T€ im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Zudem sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, wie Währungsumrechnung, Marketing und Werbung, Personalrekrutierung und externe Lagerhaltung von 3.458 T€ auf 3.531 T€ gestiegen.

b. Finanzlage

Ziel ist es für unser Unternehmen eine optimale Kapitalstruktur zu erreichen, sodass wir unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen können. Im Geschäftsjahr 2023 wurde auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien verzichtet.

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i.d.R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Im Berichtsjahr war unser Unternehmen jederzeit zahlungsfähig.

c. Vermögenslage

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme um 1.218 T€ erhöht auf insgesamt 9.163 T€.

Mit 2.593 T€ (Vorjahr 2.535 T€) umfasst das Anlagevermögen hauptsächlich das Betriebsgebäude in Mönchengladbach sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, welches planmäßig und linear abgeschrieben wird. Das Umlaufvermögen ist aufgrund steigender Umsätze ebenfalls angestiegen und umfasst neben Warenbeständen i.H.v. 1.729 T€ (Vorjahr 2.260 T€), Forderungen aus Lieferung und Leistung i.H.v. 2.412 T€ (Vorjahr 1.977 T€) auch Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 85 T€ (Vorjahr 72 T€). Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. 177 T€ (Vorjahr 452 T€) sowie die Bestände an liquiden Mitteln i.H.v. 2.095 T€ (Vorjahr 579 T€) sind größeren Veränderungen ausgesetzt.

Das Eigenkapital beträgt 4.751 T€; das entspricht 51,85% der Bilanzsumme (Vorjahr 45.68%). Die Fremdkapitalquote ist um 6,17% gesunken. Insbesondere sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 1.220 T€ auf 0 T€ gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind von 496 T€ auf 847 T€ gestiegen.

Das Working Capital ist um 1.172 T€ auf 4.264 T€ gestiegen.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes beurteilen wir unsere wirtschaftliche Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) als gut.

d. Zusammenfassende Lagebeurteilung

Die Gesellschaft hat trotz schwieriger Rahmenbedingungen in den letzten Jahren eine gute Umsatzentwicklung und mithin ein positives Jahresergebnis im Jahr 2023 erzielen können.

Die finanzielle Ausstattung der Pont Packaging GmbH beurteilen wir als angemessen für die zukünftige Eigenständigkeit als mittelständisches Unternehmen. Bestandsgefährdende Tatsachen liegen nicht vor.

Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 insgesamt als gut.

3. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Nicht zuletzt hat der Rückgang an Investitionen in der Kunststoffverarbeitenden Industrie negative Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. Insbesondere "Der Mangel an Fachkräften und Auszubildenden ist weiter eines der gravierenden Probleme der mittelständischen Industrie."

Chancen für Pont Packaging GmbH sehen wir in unserer guten Kunden- und Lieferantenstruktur und erwarten weiter eine stabile Entwicklung. Die erfolgten Preiserhöhungen beim Einkauf konnten wir mit großen Anstrengungen und kontinuierlichen Gesprächen an unsere Kunden - wenn auch zeitversetzt - weitergeben.

Nicht zuletzt haben die weltweit stark steigenden Transportkosten zu einem kontinuierlichen Nachfrageanstieg nach europäischen Produkten geführt. Dies führt zu weiteren Produktionsverlagerungen aus Asien in den europäischen Raum. Aufgrund der europäischen Ausrichtung der Pont Packaging GmbH und ihrer verbundenen Unternehmen werden sich dadurch neue Geschäftsfelder und Chancen ergeben.

Der sehr zufriedenstellende Auftragsbestand zum 31.12.2023 und die weiterhin positiven Auftragseingänge zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2024, weisen auf eine konstante Umsatzentwicklung im Folgejahr 2024 hin. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes ist der Auftragseingang mit 11.146 Aufträgen im Vergleich zum Vorjahr mit 10.983 Aufträgen gestiegen.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in konjunkturellen Einflüssen neben dem anhaltenden Ukraine-Krieg, der Energiekrise und den generell schwierigen Rahmenbedingungen der deutschen Wirtschaft. Die Preissteigerungen an den Rohstoffmärkten werden an die Kunden weitergegeben, soweit dies möglich ist. In der Regel ist hier auch immer ein gewisser zeitlicher Versatz gegeben, der sich kurzfristig negativ auf die Ertragskraft auswirken kann. Zudem herrscht an den Märkten eine eingeschränkte Verfügbarkeit von Produkten, so dass das Ausmaß der zukünftigen Produktions- und Liefereinschränkungen nicht abgeschätzt werden kann.

Wir versuchen diese und andere Risiken möglichst frühzeitig zu erkennen, so dass daraus resultierende Gefahren für das Unternehmen abgewendet werden können. Wesentliche Kernelemente, um Risiken zu analysieren, sind die Budgetierung, das Reporting und das permanente Controlling. Das Aufspüren von Risiken bedeutet dabei sowohl Gefahren zu erkennen, die den Erfolg oder im Extremfall den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, als auch positive Chancen zu finden und diese für das Unternehmen wahrzunehmen.

Unser Unternehmen ist als ein in einen pan-europäischen Unternehmensverbund eingebundenes Unternehmen einer Vielzahl von regulatorischen und rechtlichen Risiken ausgesetzt. Risiken aus den Bereichen Produkthaftung, Rückrufe, Arbeitssicherheit sowie Umweltschutz sind hierbei zu erwähnen, wovon derzeit jedoch keine wesentlichen Risiken zu erkennen sind. Ein Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 22000-2018 sorgt für die Sicherheit und die Qualität unserer Produkte. Wir sind zudem branchentypischen operativen Risiken ausgesetzt, wie zyklischen Nachfrageschwankungen wichtiger Abnehmerbranchen sowie der intensive Wettbewerb in den Absatzmärkten.

Die Auswirkungen der weltweiten Krisen stellt auch für uns ein zusätzliches Risiko dar, dessen wirtschaftliche Folgen und Auswirkungen nicht absehbar sind. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes gefährdet dieses Risiko nicht den Fortbestand des Unternehmens. Wie schon zuvor erwähnt sind Auftragseingang und Umsatz stabil, lediglich ein erhöhter Kostendruck bei Rohstoffen und Frachtkosten zeichnet sich ab. Aufgrund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung sehen wir derzeit keine Zinsänderungsrisiken. Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte gehen wir nicht ein.

Für das Wachstum und die weitere Entwicklung unseres Unternehmens sind die Mitarbeiter die wichtigste Ressource. Im Personalbereich sehen wir die Personalbeschaffung- und -entwicklung von Fach- und Führungskräften als Risiko. Durch die Schaffung motivierender Arbeitsbedingungen, intensive Qualifizierungsangebote und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie leistungs- und marktgerechte Vergütungspakete, versuchen wir dieses Risiko zu begrenzen. Weitere sonstige Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

4. Prognosebericht

Aufgrund der in unserer Branche üblichen Schwankungen im Konsumverhalten und den allgemeinen wirtschaftlichen Umständen, können wir aus heutiger Sicht keine sichere Prognose vornehmen. Das Prognoseumfeld ist gegenwärtig mit erheblicher Unsicherheit behaftet. Signale unserer Kunden lassen uns dabei dennoch optimistisch die anstehenden Herausforderungen angehen.

Das Geschäftsjahr konnten wir mit einem Jahresergebnis von 4.872 T€ abschließen. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem Jahresergebnis von ca. 5.000 T€, obwohl wir gleichzeitig weiter steigende Kosten für Personal, Energie, Rohstoffe und Transportdienstleistungen erwarten. Konjunkturell bedingt rechnen wir mit einem weiter steigendem Kostendruck und sinkenden Margen. Zudem könnten Lieferengpässe auch unsere Lieferanten treffen und somit auch uns. Nicht auszuschließen ist, dass einige unserer Kunden aufgrund der Herausforderungen in den Lieferketten auch von Insolvenz bedroht sind und wir mit Forderungsausfällen rechnen müssen.

Das frühzeitige und regelmäßige Identifizieren, Analysieren und Nutzen von Chancen liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung. Diese beobachtet gleichermaßen branchenspezifische, regionale und lokale Entwicklungen. Die Verantwortung für die strategische Weiterentwicklung unseres Unternehmens liegt bei der Geschäftsführung.

 

Mönchengladbach, den 04. Juli 2024

Frank-Michael Salmann

Peter James Mallett

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 42.344,65 61.581,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.159.661,31 2.223.209,95
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 293.768,98 235.135,60
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 96.968,30 15.410,00
Summe Sachanlagen 2.550.398,59 2.473.755,55
Summe Anlagevermögen 2.592.743,24 2.535.337,16
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.729.429,47 2.259.919,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 84.735,20 72.188,82
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.673.654,98 2.501.239,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.095.131,23 578.923,50
Summe Umlaufvermögen 6.498.215,68 5.340.082,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 71.724,81 69.740,33
D. Bilanzsumme Aktiva 9.162.683,73 7.945.160,19

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 425.000,00 425.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 425.000,00 (Vj: 425.000,00)
II. Kapitalrücklage 3.424,86 3.424,86
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 4.322.718,03 3.200.935,52
Summe Eigenkapital 4.751.142,89 3.629.360,38
B. Rückstellungen 2.177.267,91 949.177,56
C. Verbindlichkeiten
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 2.234.272,93 (Vj: 2.247.852,25)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 (Vj: 1.118.770,00)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.220.179,74
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0,00 (Vj: 101.409,74)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 0,00 (Vj: 1.118.770,00)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 417.574,51 804.575,64
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 417.574,51 (Vj: 804.575,64)
Summe Verbindlichkeiten 2.234.272,93 3.366.622,25
D. Bilanzsumme Passiva 9.162.683,73 7.945.160,19

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 13.337.600,80 10.625.465,52
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -1.969.270,46 -1.896.383,19
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -454.327,86 -376.857,02
- davon für Altersversorgung: -13.166,68 (Vj: -12.936,23)
Summe Personalaufwand -2.423.598,32 -2.273.240,21
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -229.222,37 -193.006,16
Summe Abschreibungen -229.222,37 -193.006,16
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.530.879,61 -3.457.642,77
- davon aus der Währungsumrechnung: -7.020,04 (Vj: -9.132,56)
5. Ordentliches Betriebsergebnis 7.153.900,50 4.701.576,38
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 7.258,38
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -14.491,37 -49.487,21
8. Finanzergebnis -14.491,37 -42.228,83
9. Ergebnis vor Steuern 7.139.409,13 4.659.347,55
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.265.440,98 -1.486.893,63
11. Ergebnis nach Steuern 4.873.968,15 3.172.453,92
12. Sonstige Steuern -2.185,64 -10.273,05
13. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 4.871.782,51 3.162.180,87
14. Vorabausschüttung -549.064,48 0,00
15. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00 38.754,65
16. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 4.322.718,03 3.200.935,52

Anhang für Offenlegungszwecke

Allgemeine Angaben

Die Pont Packaging GmbH hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter HRB 9429 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB vorgegebenen Größenklassen gehört die Gesellschaft unter Zugrundelegung der Daten für die Geschäftsjahre 2023 und 2022 zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit den Anschaffungs- oder aktivierungspflichtigen Herstellungskosten ohne Berücksichtigung von Fremdkapitalzinsen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern werden in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen ermittelt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Unter den Vorräten sind die Waren zu durchschnittlichen Einstandskosten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken werden in ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Das Stammkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Durch die Bildung von Steuerrückstellungen sowie sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken ausreichend Rechnung getragen. Sie sind mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten.

Erläuterungen zur Bilanz

Bezüglich der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Forderungen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. T€ 70 (Vorjahr: T€ 51) enthalten.

Eigenkapital

Das Stammkapital ist voll eingezahlt.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 39).

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i.H.v. T€ 199 (Vorjahr: T€ 635) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus geschäftsüblichen Miet- und Leasingverhältnissen i.H.v. T€ 81 p.a..

Sonstige Pflichtangaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich:

Angestellte 32
Aushilfen 1

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:

Frank-Michael Salmann, Mönchengladbach, Industriekaufmann

Peter James Mallett, Famham Surrey, Vereinigtes Königreich, Wirtschaftsprüfer

Michael Wilmer Watson, Haynes Bedfordshire, Vereinigtes Königreich, Kaufmann

Der Geschäftsführer Herr Frank-Michael Salmann ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Alle weiteren Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt.

Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht, weil nur ein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhält.

Angabe über die Konzernzugehörigkeit des Unternehmens

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Newship Ltd., Vereinigtes Königreich, als größten und gleichzeitig kleinsten Konsolidierungskreis, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 an die Gesellschafterin auszuschütten.

 

Mönchengladbach, den 04. Juli 2024

Frank-Michael Salmann

Peter James Mallett

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 65.914,04 0,00 0,00 0,00 65.914,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.675.804,50 0,00 0,00 0,00 2.675.804,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 865.810,23 189.660,15 1.654,07 15.410,00 1.069.226,31
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.410,00 96.968,30 0,00 -15.410,00 96.968,30
Summe Sachanlagen 3.557.024,73 286.628,45 1.654,07 0,00 3.841.999,11
Summe Anlagevermögen 3.622.938,77 286.628,45 1.654,07 0,00 3.907.913,15
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.332,43 19.236,96 0,00 23.569,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 452.594,55 63.548,64 0,00 516.143,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 630.674,63 146.436,77 1.654,07 775.457,33
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.083.269,18 209.985,41 1.654,07 1.291.600,52
Summe Anlagevermögen 1.087.601,61 229.222,37 1.654,07 1.315.169,91
Buchwerte
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 42.344,65 61.581,61
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.159.661,31 2.223.209,95
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 293.768,98 235.135,60
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 96.968,30 15.410,00
Summe Sachanlagen 2.550.398,59 2.473.755,55
Summe Anlagevermögen 2.592.743,24 2.535.337,16

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen des § 327 HGB im Rahmen der Veröffentlichung Gebrauch. Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers wurde für den aufgestellten vollständigen Jahresabschluss erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Pont Packaging GmbH, Mönchengladbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pont Packaging GmbH, Mönchengladbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pont Packaging GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 04. Juli 2024

BVNT. Binz Vogel Stüttgen PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Fissler, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 05. Juli 2024 festgestellt.

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