Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 104499
Vorher
COMET GmbHYXLON International Feinfocus GmbHYXLON International GmbH
Eingetragen
27.6.2006
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
die Entwicklung, die Herstellung, der Service und der Vertrieb von röntgentechnischen und elektronischen Maschinen und Anlagen, sowie die Erbringung von Dienstleistungen mit solchen Maschinen und Anlagen für Dritte.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Andy Bremer
seit 25.1.2023
Prokura
Erik Wessel
seit 23.12.2021
Geschäftsführer
Christian Driller
seit 23.12.2021
Prokura
Markus Erich Löhrer
seit 18.2.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Comet Holding AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Comet Holding AG
Switzerland
110.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Comet Yxlon GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Comet Yxlon GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Comet Yxlon GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Comet Yxlon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 7. Juni 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Barnstedt, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 275.607,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 583.362,00 1.019.351,00
3. Geleistete Anzahlungen 183.607,30 394.415,30
1.042.576,30 1.413.766,30
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.717.293,00 2.858.755,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.747.273,00 4.348.535,83
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 615.662,47 990.743,65
8.080.228,47 8.198.034,48
9.122.804,77 9.611.800,78
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.237.501,23 14.614.261,31
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 12.666.231,33 13.268.111,28
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.807.380,70 7.149.560,52
4. Geleistete Anzahlungen 449.438,02 538.488,55
34.160.551,28 35.570.421,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.107.725,52 12.845.599,98
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr EUR 10.319,84 (Vj. EUR 415.414,80)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.678.452,91 9.968.851,67
3. Sonstige Vermögensgegenstände 549.069,27 859.708,58
23.335.247,70 23.674.160,23
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.076.846,91 8.854.770,07
66.572.645,89 68.099.351,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 76.878,36 215.211,25
D. Aktive latente Steuern 588.071,32 666.268,63
76.360.400,34 78.592.632,62

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 110.000,00 110.000,00
II. Kapitalrücklage 22.559.172,91 22.548.461,30
III. Verlustvortrag (Vj.: Gewinnvortrag ) -819.628,42 2.026.865,23
IV. Jahresfehlbetrag -975.466,91 -2.846.493,65
20.874.077,58 21.838.832,88
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 477.540,00 494.216,00
2. Steuerrückstellungen 1.387.000,41 2.283.346,19
3. Sonstige Rückstellungen 5.634.576,02 10.213.080,10
7.499.116,43 12.990.642,29
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.157.416,86 7.115.333,53
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.495.669,76 9.773.560,37
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 29.509.248,92 23.252.371,26
4. Sonstige Verbindlichkeiten 861.381,69 1.150.814,35
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 22.443,06 (Vj. EUR 35.711,48)
davon aus Steuern EUR 420.167,16 (Vj. EUR 419.510,90)
46.023.717,23 41.292.079,51
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.963.489,10 2.471.077,94
76.360.400,34 78.592.632,62

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 105.934.853,26 112.313.477,24
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -944.059,77 -1.241.373,06
3. Sonstige betriebliche Erträge 9.312.240,24 9.703.005,41
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 1.106.950,48 (Vj. EUR 1.565.105,02)
114.303.033,73 120.775.109,59
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 53.518.042,84 54.085.483,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.196.556,93 6.060.160,69
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 26.657.762,90 29.872.925,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.019.625,02 4.785.595,32
davon für Altersversorgung EUR 98.266,24 (Vj. EUR 112.531,26)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.431.251,39 4.188.549,91
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 22.930.706,66 25.566.673,39
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 1.545.687,98 (Vj. EUR 2.142.841,43)
114.753.945,74 124.559.388,99
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 65.721,94 2.187,04
davon Erträge aus der Abzinsung EUR 8.701,00 (Vj. EUR 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 729.504,54 113.200,41
davon an verbundene Unternehmen EUR 720.793,00 (Vj. EUR 84.199,00)
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 8.701,00 (Vj. EUR 28.741,00)
-663.782,60 -111.013,37
-1.114.694,61 -3.895.292,77
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 186.149,34 1.096.032,64
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 78.197,31 (Vj. EUR 974.598,09)
11. Ergebnis nach Steuern -928.545,27 -2.799.260,13
12. Sonstige Steuern 46.921,64 47.233,52
13. Jahresfehlbetrag -975.466,91 -2.846.493,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Comet Yxlon GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB Nr. 104499 eingetragen.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Fremdkapitalzinsen gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB wurden nicht mit einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Vom jährlichen Sammelposten, dessen Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden pauschalierend jeweils 20 % p.a. im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde und den vier darauffolgenden Jahren, abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Zinsen für Fremdkapital werden gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wird verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der " Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % p.a. (Vorjahr 1,78 % p.a.) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet (Durchschnittsbildung über zehn Jahre). Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2 % p.a. (Vorjahr. 2 % p.a.) berücksichtigt. Aufgrund der geringen Bestandsgröße sowie des Alters der Mitarbeiter wurden keine Fluktuationsraten und keine Gehaltssteigerungsraten verwendet.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen verrechnet.

Gemäß dem IDW-Rechnungslegungshinweis IDW RH FAB 1.021 ist ab 31. Dezember 2022 der Bilanzansatz für die kongruenten Zahlungsströme auf der Aktiv- und Passivseite mit dem gleichen Bewertungsansatz zu ermitteln. Es wurde das Passivprimat verwendet, bei dem der Wertansatz für die kongruenten Zahlungsströme mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 HGB auf Aktiv- und Passivseite erfolgt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke für Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Nutzungsdauer von selbst geschaffenen ähnlichen Rechten und Werten beträgt 3 und 5 Jahre. Für entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wird eine Nutzungsdauer zwischen 1-15 Jahre zugrunde gelegt.

Die Nutzungsdauer von technischen Anlagen und Maschinen beträgt zwischen 1-14 Jahre, von anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 1-20 Jahre.

Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungsleistungen betrug im Geschäftsjahr 2023 18,0 Mio. EUR. Davon entfallen TEUR 162 auf die aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, welche zur Zeit noch unter den geleisteten Anzahlungen ausgewiesen werden. Eine Umgliederung findet nach Fertigstellung statt. Von den TEUR 394 geleisteten Anzahlungen aus 2022 wurden in 2023 TEUR 372 umgegliedert.

Umlaufvermögen

Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben TEUR 10 EUR (Vorjahr TEUR 415) die Restlaufzeit von über 1 Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 9.266 (Vorjahr TEUR 8.629) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern resultieren aus folgenden Sachverhalten:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Latente Steueransprüche auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für
Verschiedene 0 1
Planvermögen 303 315
Langfristige Rückstellungen 102 122
Derivate 0 3
Drohverlustrückstellung 46 335
Nicht realisierte Kursgewinne 0 35
451 811
Latente Steuerschulden auf Differenzen bilanzieller Wertansätze für
Maschinen & Geräte 9 10
Pensionsverpflichtungen 110 108
Software im Bau 89 120
Nicht realisierte Kursgewinne 38 0
Langfristige Forderungen L/L 0 10
246 248
Latente Steueransprüche 205 563
Latenter Steueranspruch aus Verlustvorträgen 383 103
Latente Steueransprüche gesamt 588 666

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,30 % (Vorjahr 32,31 %) zugrunde gelegt.

Auf gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 2.322 (Vorjahr TEUR 622) wurden latente Steueransprüche berücksichtigt.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 110, und die Kapitalrücklage besteht aus anderen Zuzahlungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich aus Aktivierungen gemäß § 268 Abs. 8 HGB sowie aufgrund des Unterschiedsbetrags i. S. v. § 253 Abs. 6 HGB und nach Berücksichtigung gegenläufiger latenter Steuern eine Gewinnausschüttungssperre:

TEUR
aus der Aktivierung
selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände 187
latenter Steuern 588
Gesamtbetrag der Beiträge i.S.v. § 268 Abs. 8 HGB 775
./. Entsperrung durch frei verfügbare Rücklagen 775
ausschüttungsgesperrt gem. § 268 Abs. 8 HGB 0
aus der Passivierung
von Pensionsrückstellungen gem. § 253 Abs. 2 i. V. m. Abs. 6 HGB 5
./. Entsperrung durch frei verfügbare Rücklagen 5
ausschüttungsgesperrt gem. § 253 Abs. 6 HGB 0
Summe 0

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 4.779,00 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2023
TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 1.417
Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände 448
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 940
Verrechnete Aufwendungen 26
Verrechnete Erträge 0

Der Erfüllungsbetrag, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Diskontierung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt, beträgt TEUR 1.422 und übersteigt damit den oben genannten beizulegenden Zeitwert der Vermögensgegenstände (Durchschnittsbildung zehn Jahre) zum 31. Dezember 2023 um TEUR 5. Dieser Unterschiedsbetrag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB von einer Ausschüttungssperre betroffen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen im Wesentlichen die zu erwartenden Verpflichtungen an Steuern und Zinsen für die Jahre 2020 bis 2023.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 2.263 (Vorjahr: TEUR 5.792), für ausstehende Rechnungen aus dem Projektgeschäft in Höhe von TEUR 103 (Vorjahr: TEUR 142) und für Gewährleistungsansprüche in Höhe von TEUR 1.966 (Vorjahr: TEUR 1.761).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 29.509 (Vorjahr: TEUR 23.252) umfassen im Wesentlichen ein Darlehen gegenüber dem Gesellschafter, der COMET Holding AG, Flamatt, Schweiz in Höhe von TEUR 27.500 (Vorjahr: TEUR 21.576). Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 2.009 (Vorjahr: TEUR 1.676) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

in TEUR 31.12.2023
Restlaufzeit gesichert/ mit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.157 0 0 0 8.157
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.496 0 0 0 7.496
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.009 27.500 27.500 0 29.509
4. Sonstige Verbindlichkeiten 861 0 0 0 861
in TEUR 31.12.2022
Restlaufzeit gesichert/ mit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.115 0 0 0 7.115
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.774 0 0 0 9.774
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.676 21.576 21.576 0 23.252
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.151 0 0 0 1.151

Rechnungsabgrenzungsposten

Der ausgewiesene Betrag beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Erträge aus Wartungs- und Dienstleistungsverträgen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse per Region

2023 2022
TEUR % TEUR %
Inland 17.750 16,8% 13.474 12,0%
Übrige EU-Länder 16.972 16,0% 18.156 16,2%
Nordamerika 7.917 7,5% 8.895 7,9%
Asien und übrige Länder 63.296 59,7% 71.788 63,9%
Total 105.935 100,0% 112.313 100,0%

Umsatzerlöse je Tätigkeitsbereich

2023 2022
TEUR % TEUR %
New Business 80.235 75,7% 87.726 78,1%
Serviceleistungen 25.700 24,3% 24.587 21,9%
Total 105.935 100,0% 112.313 100,0%

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 659 (Vorjahr: EUR 0) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr: TEUR 276) enthalten.

Sonstige Angaben

Sonstige Haftungsverhältnisse

Angaben zu Haftungsverhältnissen:

2023 2022
TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Bürgschaften 3.953 1.645

Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da allen Verpflichtungen vollumfänglich nachgekommen wird und die Eigenkapitaldeckung sowie die Finanzlage gut ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

EUR
Fällig innerhalb eines Jahres 2.007.790
Fällig innerhalb von 2 bis 5 Jahren 7.118.794
Fällig in über 5 Jahren 5.281.366
Gesamt 14.407.950

Langfristige Abnahmeverpflichtungen aus Kaufverträgen

EUR
Fällig innerhalb eines Jahres 2.952.979
Fällig innerhalb von 2 bis 5 Jahren 18.874.215
Gesamt 21.827.194

Derivative Finanzinstrumente

Angaben zu Finanzinstrumenten:

Art/Kategorie Nominalbetrag Beizulegender Zeitwert
TEUR TEUR
Währungsbezogene Geschäfte 8.634 8.783

Das Unternehmen schließt zur Absicherung gegen Wechselkursverluste im Zusammenhang mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Devisentermingeschäfte mit einer Laufzeit von unter einem Jahr ab. Diese Verträge werden mit der mark-to-market- Methode bewertet und Verluste aus Veränderungen des Marktwertes der Verträge werden in der laufenden Periode in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Bei den währungsbezogenen Geschäften handelt es sich um Devisentermingeschäfte in der Währung USD, JPY und CNH.

Geschäftsführung

 

Erik Wessel, Bargteheide, Geschäftsführer Finanzen und Compliance, Diplom- Kaufmann (FH)

 

Dionys van de Ven, Hamburg, Geschäftsführer Operative Geschäft Ir. Ing.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft verzichtet nach § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Bezüge.

Gesamtbezüge und Rückstellungen für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung bestehen in Höhe von TEUR 1.417 (Vorjahr: TEUR 1.471) Pensionsverpflichtungen, die im Jahresabschluss zurückgestellt worden sind.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2023 2022
Angestellte 357 347
Auszubildende 16 12
373 359

Angaben zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaftsanteile der Comet Yxlon GmbH, Hamburg, werden in voller Höhe von der COMET Holding AG, Flamatt, Schweiz, gehalten.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der COMET Holding AG, Flamatt, Schweiz, einbezogen, welcher am Sitz der Gesellschaft eingesehen werden kann.

Der Konzernabschluss der COMET Holding AG stellt sowohl den kleinsten als auch größten Konzernkreis für die Comet Yxlon GmbH dar. Dieser wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen zu marktunüblichen Bedingungen wurden nicht getätigt.

Prüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für:

2023 2022
TEUR TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 85 62

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Hamburg, 29. März 2024

Dionys van de Ven, Geschäftsführer

Erik Wessel, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.019.000,00 13.772,40 372.492,80 0,00 4.405.265,20
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.319.253,14 62.809,38 0,00 4.995,00 19.377.067,52
3. Geschäfts- oder Firmenwert 16.319.404,23 0,00 0,00 0,00 16.319.404,23
4. Geleistete Anzahlungen 394.415,30 161.684,80 -372.492,80 0,00 183.607,30
40.052.072,67 238.266,58 0,00 4.995,00 40.285.344,25
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 7.194.234,74 156.359,47 245.913,69 78.256,62 7.518.251,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.011.147,21 985.172,15 695.697,67 109.489,79 9.582.527,24
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 990.743,65 566.530,18 -941.611,36 0,00 615.662,47
16.196.125,60 1.708.061,80 0,00 187.746,41 17.716.440,99
56.248.198,27 1.946.328,38 0,00 192.741,41 58.001.785,24
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.019.000,00 110.658,20 0,00 4.129.658,20
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.299.902,14 498.798,38 4.995,00 18.793.705,52
3. Geschäfts- oder Firmenwert 16.319.404,23 0,00 0,00 16.319.404,23
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
38.638.306,37 609.456,58 4.995,00 39.242.767,95
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 4.335.479,74 540.332,16 74.853,62 4.800.958,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.662.611,38 1.281.462,65 108.819,79 4.835.254,24
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.998.091,12 1.821.794,81 183.673,41 9.636.212,52
46.636.397,49 2.431.251,39 188.668,41 48.878.980,47
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 275.607,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 583.362,00 1.019.351,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen 183.607,30 394.415,30
1.042.576,30 1.413.766,30
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 2.717.293,00 2.858.755,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.747.273,00 4.348.535,83
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 615.662,47 990.743,65
8.080.228,47 8.198.034,48
9.122.804,77 9.611.800,78

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1 Einbettung in den Konzern, Business

Die Comet Yxlon GmbH am Standort Hamburg entwickelt, fertigt und vertreibt Röntgenprüfsysteme zur zerstörungsfreien Materialprüfung für die unterschiedlichsten Anwendungen und Branchen und gehört zur Division IXS (X-Ray Systems) der COMET AG, Flamatt, Schweiz. Die Division IXS hat ihren Hauptsitz in Hamburg (Deutschland).

Die Comet Yxlon GmbH unterhält eine eingetragene Zweigniederlassung am Standort Aachen in Nordrhein-Westfalen. Aachen ist das Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Produktion von Hochfrequenzgeneratoren. Dort werden Anwendungen für die Medizin, die Lasertechnik, Solar- und Halbleiterindustrie entwickelt, gebaut und vertrieben. Die Zweigniederlassung in Aachen hat keine Bedeutung für das Röntgen- und CT-Geschäft, so wie es aus dem Standort Hamburg heraus betrieben wird. Der Standort Aachen ist eingliedert in die Division Plasma Control Technologies, die ihren Hauptsitz in Flamatt (Schweiz) hat.

Der Standort Aachen erzielte 2023 einen Umsatz von 10,5 Mio. EUR. Dies entspricht einem Anteil von 10% am Gesamtumsatz der Gesellschaft. Aus diesem Grund wird auf die Tätigkeit des Standortes in diesem Bericht bei Bedarf nur punktuell eingegangen.

Die Comet Yxlon GmbH beschäftigte zum Stichtag des Jahresabschlusses 387 Mitarbeiter, davon 314 in Hamburg und 73 in Aachen.

Kundensegmente der Division IXS

Zu den Kunden gehören führende Semiconductor-Hersteller, Elektronikhersteller, Automobilhersteller, Flugzeugbauer, Unternehmen der Verteidigungsindustrie, Forschungs- und Entwicklungslabore, wissenschaftliche Institute, Museen und andere Industrieunternehmen.

Die Comet Yxlon GmbH hat folgende Kundensegmente etabliert, um die spezifischen Vertriebsstrategien zu verfolgen:

Semiconductors & Electronics (Elektronikindustrie)

Automotive, hierin sind die Sub-Segmente Batterien und Foundries (Gießereien), zusammengefasst

Aerospace (Luft- und Raumfahrt)

Science & New Materials (Forschungs- und Entwicklungslabore, wissenschaftliche Institute, Museen)

1.2 Forschung und Entwicklung

Der gesamte F&E-Bereich der beiden Standorte hatte 2023 Aufwendungen von 18,0 Mio. EUR.

Die F&E-Aufwendungen am Standort Hamburg beliefen sich auf 13,8 Mio. EUR (Vorjahr :13,4 Mio. EUR). Die Schwerpunkte der Entwicklungsaktivitäten fokussierten sich 2023 auf folgende Bereiche:

1.

Die Röntgensystem-Software Geminy wurde weiter ausgebaut und neue Features wurden auf alle Systeme ausgerollt

2.

Neue Software Produkte ProConnect und Prolnsight wurden weiterentwickelt und auf alle Systeme ausgerollt

3.

Eine neue Produktgruppe namens CA20 wurde für den Halbleitermarkt entwickelt und zum Verkauf freigegeben

4.

Für die Produkte Cougar & Cheetah wurde ein System-Release 6.1 mit diversen Features abgeschlossen und Upgrade-Pakete für vergangene Releases erarbeitet

5.

Die Produktfamilie FF20/35/85 hat zwei System-Releases 3.1 und 3.2 mit diversen Features erhalten, es wurden Upgrade-Pakete für vergangene Releases erarbeitet und neue Fähigkeiten der automatischen Röntgeninspektion erarbeitet (Battery Insights)

6.

Die Produktfamilie UX20/50 hat ein weiteres System-Release 4.1 mit Fähigkeiten der automatischen Röntgeninspektion erhalten (Casting Insights)

7.

Die Visualisierungssoftware Dragonfly wurde weiterentwickelt

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2023 war durch eine hohe Inflation und eine Straffung der Geldpolitik belastet. Die Weltwirtschaft war stark geprägt durch die schwierige geopolitische Lage und die schwächelnde Konjunktur in China trotz der Abkehr von der Null-Covid-Strategie. Das betraf nahezu alle Branchen. Entgegen dem schwierigen Umfeld konnte der Auftragseingang der Comet Yxlon GmbH gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden.

2.2 Geschäftsverlauf

Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr auf 106 Mio. EUR zurück und liegt damit unterhalb der Prognose des Vorjahres. Das Segment Electronics war durch die schwächelnde Konjunktur in China besonders belastet und hatte als Folge einen Umsatzrückgang vor allem in Asien zu verzeichnen.

Dem entgegen wurde der größte Umsatzzuwachs in dem Segment Aerospace erreicht. Ebenfalls war in dem Segment Automotive eine deutliche Umsatzsteigerung zu verzeichnen. In beiden Segmenten gab es den größten Umsatzzuwachs in der Region Europa. Die positive Entwicklung der übrigen Segmente konnte den Rückgang des Segments Electronics nicht kompensieren. Den größten Umsatzanteil im Jahr 2023 hatte die Realisierung der Umsätze für die Systeme Cheetah, Cougar, FF35 und UX20.

Das Jahr 2023 verlief aus finanzieller Sicht nicht positiv. Die gestiegene Inflation und die weiterhin schwierige Lage bei bestimmten Zulieferteilen, aber auch das hinter den Erwartungen zurückgebliebene Wachstum der chinesischen Wirtschaft, haben hierzu beigetragen.

Die folgende Grafik veranschaulicht die Verteilung der Umsätze im Jahr 2023 entsprechend den aktuellen Kundensegmenten.

2.3 Ergebnis

Im Jahr 2023 hat die Comet Yxlon GmbH entgegen der positiven Vorjahresprognose ein negatives Ergebnis in Höhe von -1,0 Mio. EUR erwirtschaftet.

Die Materialeinsatzquote ist im Vergleich zum Vorjahr nur sehr geringfügig gestiegen.

Die funktionalen Kosten sind gegenüber dem Vorjahr um 9% gesunken. Durch die Ausweitung des Intercompany-Geschäftes mit China konnten die Provisionen deutlich reduziert und somit die Kosten des M&S-Bereichs erheblich gesenkt werden.

Außerdem sanken die Frachtkosten erheblich. Diese waren im Laufe des Vorjahres wegen des Ukraine-Konfliktes deutlich angestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Ausschlaggebend hierfür ist die Höhe der Erstattungen des F&E-Aufwandes, der am Standort Aachen entsteht.

Zusammengefasst ist das Geschäftsjahr 2023 nicht plangemäß verlaufen. Vor allem der Bereich Electronics ist hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

2.4 Lage

Finanz- und Ertragslage

Die Kapitalstruktur hat sich auf Grund des negativen Ergebnisses 2023 i. H. v. -975 TEUR verschlechtert. Die Eigenkapitalquote liegt bei 27,34% und ist aus Sicht der Geschäftsführung weiterhin als gut zu bezeichnen. Die Reduzierung um 0,45 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr kommt durch den aktuellen Verlust und die reduzierte Bilanzsumme (-2.232 TEUR) zustande.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte hauptsächlich durch das langfristige Gesellschafterdarlehen des Konzernmutterunternehmens COMET Holding AG, Flamatt/Schweiz. Dies wurde im Jahr 2023 erhöht (+5.924 TEUR). Es ist in EUR valutiert, Wechselkursrisiken bestanden insoweit nicht.

Die getätigten Investitionen der Gesellschaft beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 1.946 TEUR. Diese resultierten im Wesentlichen aus den Investitionen im Rahmen der Produktionserweiterung der Zweigniederlassung Aachen (+654 TEUR), Investitionen für die Weiter- und Neuentwicklung von Produkten der Zweigniederlassung Aachen (+235 TEUR), Investitionen für den Umbau eines Applikationslabors am Standort Hamburg (+298 TEUR) sowie aus den Investitionen in Hard- und Software sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposition 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
Aktiva
Langfristige Vermögenswerte TEUR 9.123 9.612 -489
Kurzfristige Vermögenswerte TEUR 66.650 68.315 -1.665
Davon liquide Mittel TEUR 9.077 8.855 222
Anteil liquider Mittel an Bilanzsumme % 11,89 11,27
Aktive latente Steuer TEUR 588 666 -78
Passiva
Eigenkapital TEUR 20.874 21.839 -965
Eigenkapitalquote % 27,34 27,79 -0,45
Langfristiges Fremdkapital TEUR 28.845 23.659 5.186
Kurzfristiges Fremdkapital TEUR 26.641 33.095 -6.454
Bilanzsumme TEUR 76.360 78.593 -2.232

Die langfristigen Vermögenswerte (im Wesentlichen Anlagevermögen) sind auf Grund geringerer Investitionstätigkeit gegenüber dem Vorjahr (-312 TEUR) sowie der jährlichen Abschreibungen gesunken.

Die Reduzierung bei den kurzfristigen Vermögenswerten ist hauptsächlich in der Reduzierung der Vorräte (-1.410 TEUR), der sonstigen Vermögensgegenstände (-311 TEUR) und der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (-138 TEUR) begründet. Während die Forderungen gegen verbundene Unternehmen angestiegen sind (+710 TEUR) sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte in ähnlicher Höhe gesunken (-738 TEUR). Beim kurzfristigen Fremdkapital ist die Verringerung hauptsächlich auf die Reduzierung der kurzfristigen Rückstellungen (- 4.579 TEUR) und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten (- 2.278 TEUR) zurückzuführen. Die erhaltenen Anzahlungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen (+1.042 TEUR). Die Erhöhung des Gesellschafterdarlehen des Konzernmutterunternehmens (+5.924 TEUR) ist hauptsächlich die Ursache für die Erhöhung des langfristigen Fremdkapitals.

Ein wichtiger finanzieller Leistungsindikator für die Comet Yxlon GmbH ist, neben den bereits beschriebenen Umsatzerlösen und dem Jahresergebnis, das Net Working Capital (Nettoumlaufvermögen). Die Analyse dieser Kennzahl wird zur Unterstützung der Steuerung des Unternehmens herangezogen.

Bilanzposition 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
+ Total Forderungen TEUR 23.335 23.674 -339
+ Total Vorräte TEUR 34.161 35.570 -1.410
./. Kundenanzahlungen TEUR 8.157 7.115 1.042
./. Verbindlichkeiten TEUR 10.366 12.601 -2.234
Net Working Capital TEUR 38.972 39.529 -557

Die Vorratswerte wurden in der zweiten Jahreshälfte 2023 reduziert. Mit dem Ausphasen der Alt-Produkte sind auch die dazugehörigen Lagerwerte abgebaut worden.

Alle anderen NWC-Positionen schwanken im normalen Umfang um die jeweiligen Vorjahreswerte.

Zusammengefasst ist aus Sicht der Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage des Unternehmens am Ende des Jahres 2023 stabil. Es sind keine Vorfälle eingetreten, die die Zukunft des Unternehmens gefährden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Die zugrunde liegenden Wachstumstreiber für die drei Kernmärkte Semiconductor & Electronics, Automotive und Aerospace sind weiterhin gültig. Die Zeithorizonte für die Wachstumsprognosen haben sich in den jeweiligen Bereichen verschoben. Es scheint, dass der Abschwung im Semiconductor & Electronics-Bereich sich im Jahr 2024 nicht fortführen wird. Es wird hier im Jahresverlauf mit einer Erholung gerechnet. Mittelfristig werden hier weiterhin die stärksten Impulse im Auftragseingang erwartet. Insbesondere soll das neu in den Markt eingeführte System CA20 die Aufträge steigen lassen.

Im Automotive- und Aerospace-Bereich werden weiterhin positive Impulse erwartet. Mittlerweile wird die gesamte Systempalette in diesen Bereichen verstärkt angeboten. Damit tragen hier nicht mehr nur die UX-Systeme hauptsächlich zum Umsatz bei.

Für das Jahr 2024 werden erste Erfolge im Semiconductor-Bereich erwartet. Es entsteht eine enge Zusammenarbeit mit Branchengrößen. Wir gehen davon aus, das erste Aufträge aus diesem Bereich platziert werden.

Weiterhin wird an der Integration der Dragonfly-Software und deren Derivate in die vorhandene Produktpalette gearbeitet. Für das Jahr 2024 sind einige Produkt- und Software-Releases vorgesehen mit Fokus Halbleitermarkt. Ein steigender positiver Einfluss auf das Geschäftsergebnis wird für das Jahr 2024 erwartet.

Das Net Working Capital (NWC) hat sich im Jahr 2023 etwas reduziert. Es wird von einer Fortsetzung des Trends ausgegangen. Die Erhöhung der Anzahlungen ist dabei der entscheidende Faktor.

Abschließend lässt sich zum Ergebnis sagen, dass die Comet Yxlon GmbH für das Jahr 2024 bei höheren Personal- und Verwaltungskosten sowie einem leicht steigenden Umsatz ein leicht positives Ergebnis erwartet. Die Umsatzsteigerung soll vor allem aus höheren Verkäufen an verbundene Unternehmen resultieren. Insbesondere werden die Märkte in China und Korea eine tragende Rolle übernehmen. Ebenso wird für die USA eine Rückkehr auf das Niveau der Vor- Pandemiejahre gerechnet.

Die Personalkosten werden überwiegend durch den Aufbau der Kapazitäten im Entwicklungsbereich und bei Querschnittsfunktionen steigen.

3.2 Risiko- und Chancenbericht

Aus Sicht der Geschäftsführung bestehen zum aktuellen Zeitpunkt keine bestandsgefährdenden Risiken.

Risiko Fremdwährungsschwankungen

Währungsschwankungen, wie die des Schweizer Frankens oder des US-Dollar, erzeugen Unsicherheit in der Vorausschau. Aufträge in Fremdwährungen mit einem signifikanten Wert werden bei Vertragsabschluss kursgesichert. Es wurden keine bilanziellen Bewertungseinheiten gem. § 254 HGB gebildet.

Das Geschäft der Comet Yxlon GmbH hat eine relativ hohe Abhängigkeit zum US-Dollar. Ein Absinken des US-Dollars gegenüber dem Euro würde zu Preisnachlässen im Dollar-Bereich führen und damit zu sinkenden Margen. Schwankungen zwischen diesen beiden Währungen waren in der jüngeren Vergangenheit nur kurzfristiger Natur, sodass dieses Risiko nicht als bestandsgefährdend eingestuft wird.

Im Jahr 2024 hat der Euro gegenüber den asiatischen Handelswährungen (CNY, JPY, TWD) aber auch ggü. dem US-Dollar an Wert gewonnen. Insbesondere beim japanischen Yen stehen die lokalen Gewinnmargen unter Druck. Das kann bei anhaltender Dauer zu einem Absatzrisiko in Japan führen, da die Verkaufspreise dort erhöht werden müssten.

Risiko Forderungsausfall

Durch Prüfung der Kreditwürdigkeit potenzieller Kunden und ein aktives Forderungsmanagement wird das Ausfallrisiko bei den Debitoren geringgehalten. Im außereuropäischen Exportgeschäft werden die Forderungen über Akkreditive oder Vorauszahlungen abgesichert.

Seit der Umstellung des Vertriebskanals in China von Direktgeschäft auf Distributionsgeschäft sinkt das Forderungsausfallrisiko mit chinesischen Kunden. Dieses Risiko trägt nun die chinesischen Comet-Schwester vollständig.

Der größte Einzelkunde unserer Drittkunden trug im Geschäftsjahr 2023 mit rund 6%, die 10 größten Drittkunden zusammen mit ca. 22% zum Umsatz bei, womit die Gefahr, dass der Ausfall eines einzelnen Kunden das Unternehmen signifikant beeinträchtigen könnte, als gering einzustufen ist.

Risiko Beschaffungssicherheit und Qualität

Das zurückliegende Jahr 2023 war weiterhin von den Versorgungsengpässen im Elektroniksektor geprägt. Auch die logistischen Hindernisse im Transportwesen sowie der Ukraine-Krieg führten zu großen Aufgaben in der Beschaffung. Darüber hinaus sorgen die Embargo-Androhungen aus China und den USA für eine große Verunsicherung.

Der Versorgungsengpass im Elektronik-Sektor, ausgelöst durch die Verknappung an Elektronik-Chips, führte weiterhin zu nicht kalkulierbaren Lieferschwierigkeiten. Da alle Hersteller hiervon betroffen waren, gab es zudem keine Ausweichmöglichkeiten oder Alternativbeschaffung. Die wenigen, verfügbaren Artikel mussten mit entsprechend hohen Preisen auf dem Weltmarkt gekauft werden. Verstärkt wurden diese Engpässe durch den Ukraine-Krieg und somit der Verknappung an Rohmaterial und Elektrokabeln. Hier sind viele Hersteller in der Ukraine beheimatet. Alle anderen Hersteller konnten diese Mengen nicht kompensieren. Weiterhin wurden durch diesen Krieg die Kosten für Energie (Gasverknappung) in nicht gekannte Höhen getrieben. Dies wiederum bedeutet permanente Forderungen nach Preiserhöhungen, sogar bei bestehenden Verträgen und unter Androhung von Lieferstopps.

Die Anzahl der Vor-Ort-Lieferantenbesuche für den Informationsaustausch wird steigen. Vor-Ort-Lieferantenaudits werden wieder so häufig wie in der Vor-Coronazeit durchgeführt. Während im Jahr 2023 nicht das Vor-Corona-Niveau erreicht wurde, wird im Jahr 2024 zur Normalität zurückgekehrt.

Für das Jahr 2024 wird eine Verbesserung der Versorgungssituation im Allgemeinen erwartet. Bereits jetzt deutet sich eine Senkung der Lieferzeiten und eine höhere Verfügbarkeit aller Produkte an. Darüber hinaus erwarten wir auch im laufenden Jahr 2024 eine Entspannung auf der Preis - bzw. Kostenseite.

Chancen

Im November 2023 wurde der Geschäftsbetrieb der IXS-Division in der bereits existierenden Comet-Gesellschaft in Südkorea eröffnet. Damit wird der direkte Vertrieb mit koreanischen Endkunden ermöglicht - insbesondere der mit Schlüsselkunden der Semiconductor-Industrie.

Weiterhin soll die Präsenz im ost- und südostasiatischen Raum weiter ausgebaut werden. Es wird an einer besseren Anbindung mittels SAP der vorhandenen Standorte in Japan und Taiwan gearbeitet. Außerdem werden die Vorbereitungen zur Etablierung der IXS-Division in Malaysia gestartet.

Im Jahr 2024 wird nach dem Produktlaunch der CA20 im Herbst 2023 mit der aktiven Vermarktungsphase begonnen. Es wurden Schlüsselkunden für dieses Produkt definiert, mit denen in einer Partnerschaft an möglichen Verbesserungen und Weiterentwicklungen gearbeitet wird.

Des Weiteren werden die Dragonfly-Produkte stärker in die vorhandene Produktlandschaft einbezogen, sodass Upgrades und Feature-Erweiterungen einen größeren Kundenkreis erreichen werden. Das wird mittelfristig die Produktmargen erhöhen.

Zusammengefasst, werden die Chancen höher als die Risiken bewertet. Durch die Ausweitung der globalen Präsenz und den Eintritt in den Semiconductor-Markt werden neue Kundengruppen erreicht, die eine Umsatzerhöhung und einen Margenanstieg erzeugen sollen.

 

Hamburg, 29. März 2024

Comet Yxlon GmbH

Dionys van de Ven

Geschäftsführung

Erik Wessel

Geschäftsführung

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.