Lui Transport UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steven Mattwig seit 9.4.2025 | Geschäftsführer |
Carl Arnd Mückenberger seit 9.4.2025 | Geschäftsführer |
Ulrike Koschwitz seit 6.3.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Janis BuddeTrue Impact Ventures GmbH | 50.00% |
Nicolas MartinMRT1N Management UG (haftungsbeschränkt) | 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Primal State Performance GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PRIMAL STATE PERFORMANCE GMBH, BERLINGrundlagen des Unternehmens Die Primal State Performance GmbH mit Sitz in Berlin produziert und vertreibt Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika und Infomedien. Schwerpunkt ist der Online-Handel unter den Marken "Primal State" und "Glow25". ("Primal State" ist markenrechtlich in der EU und UK gesichert; "Glow25" und "Glow25 the Collagen Company" sind markenrechtlich in der EU und UK gesichert, für Norwegen, China und die USA laufen entsprechende Antragsverfahren.) Die Geschäftstätigkeit unterscheidet sich nach Marken. Das Produktspektrum der Marke "Primal State" erstreckt sich auf sorgfältig kuratierte Nahrungsergänzungsmittel, die nach Rezepturen bzw. Vorgaben von Lohnfertigern hergestellt werden und ausschließlich online über eigenen Webshop und über Marktplätze wie z.B. Amazon direkt an VerbraucherInnen vertrieben werden. Kommissionierung, Verpackung und Versand (Fulfillment) erfolgt in Auftrag durch Logistikpartner. Die Produkte der Marken "Glow25" enthalten Kollagen oder unterstützen die Verwendung von Kollagen als Lebens- oder Nahrungsergänzungsmittel. Von Kollagenpulver über Kosmetika bis hin zu Rezeptbüchern, Massagegeräten und Portionierlöffeln unterstützen die Produkte das Well-Aging der KundInnen. Das Kollagenpulver wird von dem Unternehmen selbst verarbeitet und fertig verpackt, die anderen Produkte werden nach Rezeptur bzw. Vorgaben von Lohnfertigern hergestellt. Der Vertrieb direkt an KundInnen erfolgt zum überwiegenden Teil online über eigene Webshops, über Marktplätze wie z.B. Amazon sowie über ausgewählte Retailpartner und Pop Up Stores. Das Fulfillment für die Endkunden erfolgt in Auftrag durch Logistikpartner. 2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2.1 Rahmenbedingungen Bei einer derzeit leicht rückläufigen Lebenserwartung der Bevölkerung in der EU wächst der Wunsch nach Gesundheit, Aktivität, Agilität und Wohlbefinden bis ins hohe Alter. Begriffe wie Well-Aging und Longevity rücken weiter und weiter ins Bewusstsein der Konsumenten. Die entsprechende Gestaltung der Lebensweise gewinnt an Wichtigkeit. Diese Trends sind maßgeblich für das wirtschaftliche Umfeld der Gesellschaft. Während im Jahr 2023 die Anzahl der Frauen ab 35 Jahren in der DACH-Region gegenüber dem Vorjahr praktisch stagnierte (Anstieg um rund 292 Tsd. bzw. 1,0%) und die Wirtschaftsleistung in Deutschland (BIP) um 0,3% sank, konnte das Unternehmen den Rohertrag um 87,3% steigern. D.h. das Unternehmen konnte trotz konstanter Zielgruppengröße und ähnlichen volkswirtschaftlichen Voraussetzungen enorm wachsen. 2.2 Geschäftsverlauf Die wesentlichen Erfolgsgrößen für das Unternehmen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
Der Rohertrag wird definiert als Summe der Umsatzerlöse, der Bestandsveränderungen fertiger Erzeugnisse und des Materialaufwands. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurde eine Steigerung des Rohertrages um 87,3 % realisiert. Vor allem wurde diese durch Neukundengewinnung in der DACH-Region erreicht, denn ein Preiseffekt ist zu vernachlässigen. Der Umsatz wurde wie im Vorjahr zum weit überwiegenden Teil online über eigene Onlineshops wie auch auf digitalen Marktplätzen wie z.B. Amazon und eBay erzielt. Zum Ende des dritten Quartals wurde erstmals ein eigener Retail Store eröffnet. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres ging ein auf Markt, Sprache und Kundenpräferenzen optimierter Onlineshop für Frankreich live. Die Umsätze aus diesen beiden neuen Vertriebskanälen sind im Vergleich zu den Umsätzen der Onlineshops für die DACH-Region noch unwesentlich. Der Gesamtaufwand stieg durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit um rund 103,3 %. Der höhere Anstieg des Gesamtaufwands im Vergleich zur Steigerung des Rohertrages ist vor allem auf die höhere Personalkostenquote und höhere sonstige Kosten zurückzuführen, weil mit Ausweitung der Vertriebskanäle und der Erhöhung der Fertigungstiefe in Wachstum und Ertragskraft investiert wurde. Daneben stieg die Materialkostenquote wesentlich an. Da im Geschäftsjahr zur Realisierung des Umsatzwachstums und der Steigerung der Fertigungstiefe das Team erheblich erweitert wurde, stieg der Personalaufwand auf 3,8 Mio. EUR an. Die gestiegene Personalkostenquote reflektiert den Nachholbedarf gegenüber dem Vorjahr, betriebliche Funktionen durch eigene Mitarbeiter zu besetzen, statt mit kostenintensiven Dienstleistern. Die Werbe- und Reisekosten stiegen im Geschäftsjahr auf 24,7 Mio. EUR. Der überwiegende Anteil dieser Kostenposition sind direkte Marketingmaßnahmen wie Performance Marketing. Auch hier konnten Skaleneffekte realisiert werden und Verbesserungen der Marketingeffizienz wirkten sich positiv aus. Die Kosten der Warenabgabe stiegen auf 15,6 Mio. EUR. 2.3 Wirtschaftliche Lage des Unternehmens 2.3.1 Ertragslage
Der im Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss liegt mit 667 Tsd. EUR unter dem Niveau des Vorjahres. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf folgende Effekte zurückzuführen:
2.3.2 Vermögenslage Die Vermögenslage entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt positiv:
*) in 2022 bestand noch ein nicht gedeckter Fehlbetrag Im Kern wurden der Aufbau von Lagerbeständen sowie die Anschaffung von Anlagen aus Barmittelbeständen finanziert. Die Summe an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und fertigen Erzeugnissen und Waren ist von 3.352 Tsd. EUR um 1.599 Tsd. EUR auf 4.951 Tsd. EUR angestiegen. Diese Erhöhung folgt der gestiegenen Nachfrage und der Vermeidung von Out-Of-Stock-Umsatzverlusten. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind von 1.195 Tsd. EUR um 680 Tsd. EUR auf 1.875 Tsd. EUR angestiegen. Grund dafür ist das gestiegene Geschäftsvolumen und in dieser Folge erhöhte Vorsteuerforderungen und Geldtransit. Hierfür wurden wesentliche Teile der Barmittelbestände aufgewendet.Der Kassenbestand ist von 3.279 Tsd. EUR um 1.355 Tsd. EUR auf 1.924 Tsd. EUR gesunken. 2.3.3 Finanzlage Vorrangiges Ziel des Finanzmanagements ist, sämtliche Zahlungsverpflichtungen termingerecht zu bedienen sowie die Zahlungsströme so zu gestalten, dass jederzeit die Zahlungsfähigkeit gewährleistet ist. Forderungen bestehen überwiegend aus Forderungen gegenüber Zahlungsdienstleistern, die im Rahmen des Onlinegeschäfts die Kundenzahlungen abwickeln und nach Abzug von Gebühren, Stornos, Rückzahlungen usw. die Onlineumsätze auszahlen, sowie aus Umsatzsteuerforderungen. Der Bestand an offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt zum Stichtag EUR 895.185. Der Forderungsbestand ist fast ausschließlich in Euro, so dass Währungsrisiken nicht wesentlich bestehen. Die Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in Euro, so dass auch hier Währungsrisiken nicht bestehen. Finanzinstrumente wie Swaps, Caps u.ä. werden nicht in Anspruch genommen. Die langfristigen Verbindlichkeiten bestehen aus Gesellschafterdarlehen, einem qualifizierten Nachrangdarlehen aus einer Crowdfunding-Kampagne im Jahr 2020 und einem partiarischen qualifizierten Nachrangdarlehen aus einer Crowdfunding-Kampagne aus dem Jahr 2021. Beide Kampagnen sind über die Plattform Seedmatch erfolgt. Die erste Crowdfunding-Kampagne hat eine Mindestlaufzeit bis zum 31.12.24 und ist mit 8 % verzinst zzgl. einer einmaligen Bonuskomponente abhängig von der Umsatzentwicklung. Dabei gab es drei Stufen, die abhängig vom Umsatz innerhalb eines Geschäftsjahres waren. Abhängig von der Stufe werden bis zu 30% des Darlehensbetrages als einmaliger Bonus nach Kündigung ausgezahlt. Die zweite Crowdfunding-Kampagne hat eine Mindestlaufzeit bis zum 31.12.25 für die Anleger und bis zum 31.12.28 für das Unternehmen. Die fixe Verzinsung beträgt 1 %. Daneben ergibt sich ein gewinnabhängiger jährlicher Bonus, der zum 31. Juli des Folgejahres ausgezahlt wird. Hierbei wird der Anteil der Investitionssumme am Post-Money-Unternehmenswert zur Verteilung herangezogen (Investmentquote). Bei einer Kündigung des Investmentvertrages seitens Seedmatch oder des Unternehmens greift das Höhere eines EBIT- (5x) oder Umsatz-Multiple (1,1x). Bei einem Exitereignis (Verkauf von mehr als 50% der Anteile) erhalten die Investoren eine Beteiligung basierend auf der Investmentquote und dem Exiterlös. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 133.810,00 EUR feste sowie 319.199,86 EUR variable Vergütung für die Kampagnen gezahlt. Dabei wurden insgesamt Zahlungen an 897 unterschiedliche Personen geleistet. Es fielen keine wesentlichen Vergütungen in Bezug auf diese berufliche Tätigkeit des Emittenten an. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die für die Gesellschaft bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
3. Risiko- und Chancenbericht 3.1 Risikomanagement Das Risikomanagement basiert auf den Unternehmens-KPIs, welches eine fundierte Grundlage zur Identifikation und Bewertung potenzieller Risiken bieten. Die Hauptziele des im Aufbau befindlichen Risikomanagementsystems sind
Zudem wird Wert auf die Einhaltung gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen gelegt. Seit April 2023 wird mit einem externen Dienstleister im Bereich Compliance zusammengearbeitet. Zahlreiche KPIs im gesamten Unternehmen werden wöchentlich getrackt und analysiert, um frühzeitig Risiken aufzuspüren. Zur detaillierten Risikobewertung werden wöchentliche Durchsprachen mit allen Teamleads und Head ofs durchgeführt, wobei sowohl quantitative als auch qualitative Analysen genutzt werden. Zur Risikosteuerung werden Maßnahmen zur Vermeidung bestimmter Risiken identifiziert und umgesetzt, Kontrollmaßnahmen zur Reduzierung der Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder Auswirkungen von Risiken eingeführt und bestimmte Risiken durch Versicherungen übertragen. Für die kontinuierliche Überwachung wurden IT-basierte Monitoring-Systeme implementiert, die KPIs kontinuierlich überwachen. 3.2 Risiken der künftigen Entwicklung Wesentliche Entwicklungsrisiken liegen in der Vermarktung der Produkte und der Kundenzufriedenheit. Die Vermarktung wird über täglich und wöchentlich erfasste KPIs gesteuert, wie den bROAS (blended Return on Adspend), der Aufschluss über die Effektivität der Performance Marketings gibt und die MER (Marketing Efficiency Rate), die Aufschluss über die Effektivität der gesamten Marketingaktivitäten gibt. So wird das Vermarktungsrisiko engmaschig und vorausschauend gesteuert. Die Kundenzufriedenheit wird mit einem vielfältigen System von KPIs auf Tagesbasis überwacht. Die Wichtigsten sind
Das Customer Support Team meldet regelmäßig die Gründe für negative Entwicklungen, so dass unmittelbar darauf reagiert werden kann. Auch die Qualität der Produkte hat wesentlichen Einfluss auf die Kundenzufriedenheit. Deshalb steht das QS-Team in laufendem Kontakt mit dem Kundensupport und überwacht alle Schritte der Supply Chain laufend. Ein Branchenrisiko sind Verstöße gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften z.B. durch die falsche Verwendung von Health Claims. Um dieses Risiko zu minimieren, werden Health Claims durch eine eigene Legal Abteilung und in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern geprüft. Weitere Risiken bestehen in der Störung der Supply Chain. Die Sicherung der Rohstoffbeschaffung wird durch langfristige Beziehungen mit den Lieferanten gesichert. Die Rohstoffe werden bei drei leistungsfähigen, international renommierten Direktlieferanten beschafft, um sicherzustellen, dass jederzeit Rohstoffe in erstklassiger Qualität bezogen werden können. Die Lieferantenbeziehungen bestehen zum Teil seit 8 Jahren und sind seitdem sehr stabil. Störungen in der Lagerung von Rohstoffen, Handelswaren und Fertigprodukten werden durch Redundanz abgesichert, indem an örtlich getrennten Lägern Vorräte verteilt werden, sodass die Auswirkungen von Störungen die Lieferfähigkeit nicht gefährden. Die Vorräte sind in allen Lägern gegen übliche Risiken versichert. Störungen der Produktion werden antizipiert, indem in der eigenen Produktion kritische Komponenten redundant vorgehalten werden und zusätzlich zu der eigenen Produktion auch Fremdfertiger tätig sind und die gängigen Ausfallrisiken ebenfalls versichert sind. Alle Versandaufträge, sei es zu externen Lägern oder an Kunden, sind durch Transportversicherungen abgesichert. Nahrungsergänzungsmittel werden in der Regel mit einem reduzierten Steuersatz besteuert. Dennoch gibt es in Einzelfällen Produkte mit einem normalen/höheren Steuersatz. Demnach ist es für das Geschäft mit Nahrungsergänzungsmittel ein branchenimmanentes Risiko, Umsätze mit einem zu niedrigen Steuersatz zu vertreiben.Um dieses Risiko zu minimieren, wird mit externen Partnern jedes Produkt einzeln auf den anzuwendenden Steuersatz überprüft. Der Wettbewerb mit Nahrungsergänzungsmitteln im eCommerce ist durch starke Marken und wechselnde Marktumfelder geprägt. Es besteht die Möglichkeit, dass neue Marketingkanäle und Trends verpasst werden und so Wettbewerber wesentliche Kundensegmente einnehmen oder sogar Bestandskunden abschöpfen können. Um dem entgegenzuwirken, legt das Unternehmen besonderen Wert auf eine sehr gute Verbindung zu den Kunden. Dies wird durch eine große Marketing- und Customer Support-Abteilung erreicht und so eine Community der Kunden untereinander geschaffen. Der Verkauf über einen digitalen Weg beinhaltet immer das Risiko technischer Aus- bzw. Zwischenfälle. Um ein Klumpenrisiko zu minimieren, werden die Produkte über mehrere Vertriebskanäle verkauft (eigener Shop vs. Amazon-Marktplatz). Daneben ist der Vertrieb über eigene Stores und der Verkauf an stationäre Händler (DM, Rossmann etc.) bereits gestartet. Darüber hinaus entspricht das technische Set-Up dem aktuellen Stand, wodurch das Risiko eines Systemausfalls des eigenen Shops reduziert wird. 3.3 Chancen der künftigen Entwicklung Chancen der künftigen Entwicklung bestehen im Wesentlichen in der weiteren Ausweitung des Absatzes wie auch in der Erhöhung der Profitabilität durch die Steigerung der Wertschöpfung. Das zukünftige Umsatzwachstum wird durch Ausweitung des Absatzgebietes mittels internationaler Expansion bei gleichzeitiger Erhöhung der Marktdurchdringung in den bereits bedienten Märkten mittels Erweiterung der Vertriebskanäle geplant. Das Thema Gesundheit hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen; eine Entwicklung, die sich nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den nächsten Jahren fortschreiben wird. Die Menschen übernehmen mehr Verantwortung für ihre eigene Gesundheit. Hierdurch ergeben sich für das Unternehmen auch in Zukunft strategische Chancen für weiteres Wachstum in Deutschland und dem Rest der Europäischen Union. Darüber hinaus bieten sich auch außerhalb der EU-Wachstumschancen, v. a. aufgrund des guten Rufs deutscher Lebensmittel im außereuropäischen Ausland, wie z. B. in Asien. Zudem bringt die gute Marktposition zahlreiche Chancen mit sich, in Zukunft mit weiteren Produktinnovationen in den oben genannten nahrungsergänzungsmittelnahen Bereichen ähnlich erfolgreich zu sein, wie im aktuellen Produktkernsortiment. Das Unternehmen verfügt über kundenspezifische Daten. Diese könnten noch stärker für gezieltes Marketing sowie neue Vertriebsmöglichkeiten wie Abo-Modelle genutzt werden, um die Kundenbindung und den Customer-Lifetime-Value zu erhöhen. Die Profitabilität wird weiterhin durch die gezielte Nutzung von Skaleneffekten sowie durch die Ausweitung und verstärkte Automatisierung der eigenen Produktion steigen. Gleichzeitig wird im Laufe des Jahres 2025 damit begonnen, das Fulfillment (Auftragskommissionierung und Versand) selbst zu leisten. Dazu wird im zweiten Halbjahr 2025 an einen neuen Produktions- und Logistikstandort umgezogen. 4. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft entwickelt Rezepturen von Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika gemeinsam mit Zulieferern und renommierten Forschungs- und Qualitätssicherungsinstituten, darüber hinaus betreibt die Gesellschaft keine eigene Entwicklung. Forschung im Sinne von Grundlagenforschung oder der Erforschung wirksamer Bestandteile sowie Wirkstoffen findet nicht statt. Da die Entwicklungstätigkeit ausschließlich in kurzfristig laufenden Projekten und mit verhältnismäßig geringfügigem Aufwand erfolgt, erwachsen daraus keine signifikanten Risiken. 5. Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft Die Gesellschaft unterhielt in 2023 keine Zweigniederlassungen. 6. Prognosebericht Die definierten Teilmärkte für Nahrungsergänzungsmittel entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin positiv. Trotz Investitionen in einen neuen Produktions- und Logistikstandort sowie Investitionen in Neukunden wird der Jahresüberschuss in 2024 weiterhin im positiven Bereich liegen. Dabei wird die Profitabilitätsmarge steigen, wobei dies durch Skaleneffekte in der Produktion und im Einkauf sowie Effizienzgewinne durch Prozessverbesserungen hervorgerufen wird. Das Wachstum wird weiterhin zunächst durch die Erschließung respektive den Ausbau neuer geographischer Märkte mit Fokus auf der Ausweitung der europäischen Präsenz angestrebt. Hinzu kommt der Vertrieb an stationäre Händler wie DM oder Rossmann in Deutschland. Gemäß der strategischen Unternehmensplanung wird das Unternehmen seine Marktführerschaft in dem Bereich der Kollagenprodukte in den nächsten Jahren weiter behaupten und seine Ertragskraft weiter stärken. Die Vermögens- und Finanzlage wird sich weiterhin positiv entwickeln. Das Unternehmen wird auch zukünftig in der Lage sein, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die wesentlichen Leistungsindikatoren bleiben Rohertrag und EBIT. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde auf Basis des vorläufigen Jahresabschlusses mit 89,8 Mio. EUR Rohertrag abermals ein signifikantes, zweistelliges Wachstum erreicht. Das EBIT konnte entsprechend auf Basis des vorläufigen Jahresabschlusses sogar überproportional auf 8,0 Mio. EUR gesteigert werden. Für das Geschäftsjahr 2025 sind 104,0 Mio. EUR Rohertrag und 19,6 Mio. EUR EBIT geplant.
Berlin, 20.03.2025 Primal State Performance GmbH gez. Nicolas Martin gez. Rafael Frenk Die Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023PRIMAL STATE PERFORMANCE GMBH, BERLINAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PRIMAL STATE PERFORMANCE GMBH, BERLINAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr unverändert zum Vorjahr angewendet. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Eine Überprüfung auf Wertminderung erfolgt regelmäßig. In 2023 fielen keine weiteren Forschungs- und Entwicklungskosten an, weshalb im Berichtsjahr auch keine selbst geschaffenen immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert wurden. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel wurden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Sie umfassen Bankguthaben sowie Kassenbestände. Eine Wertberichtigung erfolgte nicht, da keine wesentlichen Ausfallrisiken bestehen. Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Vorauszahlungen und erhaltene Erträge, die periodengerecht abgegrenzt wurden. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital wurde zum Nominalwert angesetzt. Es umfasst das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklagen. Die Rücklagen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gebildet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Hierin sind Beträge für Personal, ausstehende Rechnungen und Belastungen, Gewährleistungen und die Erstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses enthalten. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Diese setzen sich wie folgt zusammen (in T-EUR):
Korrekturen der Vergleichsperiode 1. Umsatzabgrenzung Die Umsatzrealisierung erfolgte bisher bereits bei Zahlung und nicht erst bei Gefahrenübergang der Ware. Das Rohergebnis wurde im Jahr 2022 um 721.334,43 EUR zu hoch, respektive im Jahr 2023 um diesen Betrag zu niedrig ausgewiesen. Außerdem wurden Vorräte i.H.v 221.586,40 EUR und erhaltene Anzahlungen i.H.v. 942.920,83 EUR zu gering ausgewiesen. 2. Falscher Ausweis von Erlösschmälerungen Im Vorjahr wurden 4.449.300,30 EUR Erlösschmälerungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen, die dem Rohergebnis zuzuordnen sind. Angaben zur Bilanz Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 129.763,05 EUR (Vorjahr: 57.620,77 EUR) und betrifft vollständig Forderungen gegen Gesellschafter. Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Diese setzen sich wie folgt zusammen (in T-EUR):
Latente Steuern Latente Steuern ergeben sich aus der Bewertung der Urlaubsrückstellungen, der Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen und dem Verlustvortrag, der Steuersatz beträgt 30,175 %. Es wird von dem Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und keine aktiven latenten Steuern angesetzt, da sich insgesamt eine Steuerentlastung ergibt. Ausschüttungssperre Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Ausschüttungssperrbetrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB 11.412,00 EUR. Dieser ergibt sich aus der Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Bei Aufstellung des Abschlusses wurde im Bilanzgewinn ein Verlustvortrag von 558.673,95 EUR einbezogen, wobei die Unternehmensgewinne in 2023 thesauriert wurden. Es fielen insgesamt 10.133,47 EUR Aufwendungen für Währungsumrechnungen sowie 1.303,18 EUR Erträge für Währungsumrechnung an. Darüber hinaus sind 137.666,75 EUR Zinsaufwendungen dem Geschäftsjahr 2022 zuzuordnen und entsprechend periodenfremd. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Rafael Frenk und Nicolas Martin
Von weiteren Angaben wird aufgrund von § 286 Absatz 4 HGB abgesehen. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zum 31. Dezember 2023 bestanden folgende Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber den Geschäftsführern: Am Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 14.417,40 EUR gegenüber Herrn Nicolas Martin und in Höhe von 12.262,79 EUR gegenüber Herrn Rafael Frenk. Diese Forderungen resultieren aus folgenden Transaktionen:
Am Bilanzstichtag bestanden Forderungen in Höhe von 11.295,20 EUR gegenüber Herrn Nicolas Martin, in Höhe von 31.277,88 EUR gegenüber Herrn Rafael Frenk. Diese Positionen sind in den sonstigen Vermögensgegenständen der Bilanz enthalten. An Herrn Rafael Frenk wurden insgesamt 31.000,00 EUR als Darlehen gegeben, wobei einmal 25.000,00 EUR mit Laufzeit zum 31.04.2025 und einmal 6.000,00 EUR mit Laufzeit zum 31.01.2024 gewährt wurden. Der Zinssatz betrug jeweils 1 %. Nicolas Martin erhielt ein Darlehen in Höhe von 8.500,00 EUR mit Laufzeit zum 31.12.2026 und einem Zinssatz von 0,01 %. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn in Höhe von 108.537,23 EUR (Jahresüberschuss in Höhe von 667.211,18 EUR abzgl. Verlustvortrag Vorjahr in Höhe von 558.673,95 EUR) wird auf neue Rechnungen vorgetragen. Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 309.490,44 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen sowie 24.419,88 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds in der Kapitalflussrechnung setzt sich zusammen aus liquiden Mitteln und kurzfristig fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf 23.043,94 EUR.
Berlin, 20.03.2025 Primal State Performance GmbH gez. Nicolas Martin gez. Rafael Frenk Die Geschäftsführung
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Primal State Performance GmbH vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird. Zudem werden die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft zutreffend beschrieben.
Berlin, 05.03.2025 Primal State Performance GmbH gez. Nicolas Martin gez. Rafael Frenk Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Primal State Performance GmbH, Berlin: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Primal State Performance GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie der Kapitalflussrechnung und dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Primal State Performance GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt (Erstprüfung) Der Jahresabschluss der Primal State Performance GmbH, Berlin, für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist, wurde nicht geprüft. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den nach § 24 Abs. 1 i.V.m. § 2a VermAnlG erforderlichen Bilanzeid, aber nicht den Jahresabschluss, nicht den Lagebericht und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Vermögensanlagegesetzes in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 21. März 2025 Rödl
& Partner GmbH
gez. Stramitzer, Wirtschaftsprüfer gez. Ahlering, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss der Primal State Performance GmbH, Berlin, wurde von der Gesellschafterversammlung am 24. März 2025 festgestellt. |
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