Hase Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Schlicker seit 22.11.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hase GmbHTrierJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31. Dezember 2023Hase GmbH, Blechverarbeitung, Niederkircher Str. 5, 54294 TrierInhaltsverzeichnis A. Grundlagen des Unternehmens B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage 2. Finanz- und Vermögenslage C. Prognosebericht D. Risikobericht E. Chancenbericht A. Grundlagen des Unternehmens Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Hase GmbH wurde am 01.01.1998 gegründet und hat ihren Sitz in Trier. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Betrieb ist vor allem auf die Fertigung von Konstruktionen aus Edelstahl, Stahl und Aluminium spezialisiert. Gerade die Fertigung von Einzelteilen und Prototypen sind, Dank modernstem Maschinenpark und detaillierter Arbeitsplanung, im Hause ökonomisch zu realisieren. Aber auch für die Serienproduktion ist das Unternehmen bestens ausgestattet. Vom ersten bis zum letzten Bauteil liefert die Hase GmbH die gewünschte, gleichbleibende Qualität. Lasern, schneiden, stanzen, kanten, schweißen und die anschließende Oberflächenbehandlung sind nur ein Teil der Möglichkeiten, um aus den unterschiedlichsten Blechen und Metallen das zu machen, was die Kunden gerne wünschen. Der Einsatz modernster, CAD-gesteuerter Technik und das Engagement der Mitarbeiter garantieren präzise und sorgfältige Ausführung von der Konstruktion bis zur Fertigstellung. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg der Produkte bildet. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft (Quelle: DESTATIS): Im Jahr 2023 zeigte sich die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland geprägt von einem herausfordernden Umfeld, das sowohl national als auch global auf die Wirtschaftsleistung einwirkte. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %, was auf mehrere zentrale Faktoren zurückzuführen ist: Schwache Inlandsnachfrage: Die anhaltend hohe Inflation und gestiegene Zinsen führten zu einer Zurückhaltung bei privaten und unternehmerischen Investitionen. Besonders stark betroffen war die Bauwirtschaft, in der höhere Finanzierungskosten die Nachfrage erheblich eintrübten. Exporte und Außenbeitrag: Der Außenbeitrag wirkte trotz schwieriger globaler Bedingungen stabilisierend auf die Wirtschaft. Während Exporte aufgrund der gedämpften Weltkonjunktur nur geringfügig wuchsen, gingen Importe stärker zurück, was auf die schwache inländische Nachfrage hinweist. Branchenspezifische Entwicklungen: Die Industrieproduktion litt unter den Auswirkungen gestiegener Energiepreise, vor allem in energieintensiven Sektoren. Dienstleistungen erwiesen sich hingegen als robuster, insbesondere durch eine stabile Binnennachfrage in weniger konjunkturanfälligen Bereichen. Einfluss externer Rahmenbedingungen: Die Nachwirkungen der Energiekrise sowie die geopolitischen Unsicherheiten durch den Krieg in der Ukraine belasteten insbesondere energieintensive Unternehmen. Die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank, die Zinsen zur Inflationsbekämpfung anzuheben, dämpften zusätzlich Investitionsbereitschaft und Konsum. Trotz der schwachen Wirtschaftslage blieb der deutsche Arbeitsmarkt relativ stabil, was vor allem auf den anhaltenden Fachkräftemangel sowie staatliche Unterstützungsmaßnahmen wie Kurzarbeit zurückzuführen ist. Die deutsche Wirtschaft stand 2023 vor erheblichen Herausforderungen. Die Schwächephase ist auf strukturelle Probleme und globale Unsicherheiten zurückzuführen. Positive Impulse, wie ein stabiler Arbeitsmarkt und der Außenbeitrag, konnten größere Einbrüche abmildern. Die wirtschaftliche Entwicklung bleibt jedoch stark abhängig von politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie einer Verbesserung der globalen Konjunkturperspektiven. Entwicklung der Branche Die deutsche Metallwarenindustrie verzeichnete im Jahr 2023 eine spürbare Herausforderung in ihrem Umsatz. Laut Statista erreichte die Branche einen Umsatz von etwa 126 Milliarden Euro, was einem Rückgang von rund 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Rückgang reflektiert die Auswirkungen hoher Energiepreise, anhaltender Inflation sowie einer gedämpften Nachfrage im In- und Ausland (Quelle: Arbeitgeberverband Gesamtmetall). Zu den Ursachen zählen u.a. erstens die steigenden Energie- und Materialkosten, die besonders die energieintensive Metallverarbeitung belasten. Zweitens sorgt die schwache Baukonjunktur aufgrund ihrer engen Verzahnung mit der Metallindustrie für eine schwache Nachfrage. Drittens führen die globalen Unsicherheiten und Geschehnisse zu Lieferkettenproblemen und geopolitischen Spannungen. Dennoch bleibt die Metallwarenindustrie ein zentraler Bestandteil des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland und spielt eine entscheidende Rolle für Exporte sowie Arbeitsplätze in der Branche. Die langfristige Perspektive ist von einer Stabilisierung der Energiepreise und einer Erholung der Nachfrage abhängig. Der Auftragsbestand in der deutschen Metallwarenindustrie und dem verarbeitenden Gewerbe allgemein war 2023 von gemischten Trends geprägt. Während im Juni 2023 der saison- und kalenderbereinigte Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe um 0,8 % gegenüber dem Vormonat stieg, lag er im Jahresvergleich 3,2 % niedriger. Insbesondere die Bestellungen aus dem Ausland sanken im Vergleich zum Vorjahr um 5 %, während der Inlandsbestand leicht um 0,4 % zunahm. (Quelle: Issuu, Arbeitgeberverband Gesamtmetall) Die Reichweite des Auftragsbestands, gemessen in Produktionsmonaten, war stabil. Im dritten Quartal 2023 lag sie bei durchschnittlich 4,3 Monaten, was weiterhin nahe am Höchstwert von 4,6 Monaten aus dem Jahr 2022 liegt. Während die Hersteller von Vorleistungsgütern einen leichten Rückgang auf 3,4 Monate verzeichneten, stieg die Reichweite bei Konsumgüterproduzenten auf ein Rekordniveau von 2,9 Monaten. (Quelle: Issuu, Arbeitgeberverband Gesamtmetall) Trotz der insgesamt hohen Auftragslage gab es im Jahresverlauf Schwankungen, die auf eine wechselhafte Nachfrage und den Einfluss von Großaufträgen zurückzuführen waren. Die Unsicherheiten bei Exporten und eine zurückhaltende Inlandsnachfrage prägten die Marktdynamik zusätzlich. (Quelle: Destatis, Arbeitgeberverband Gesamtmetall) Entwicklung des Unternehmens Die Hase GmbH war von der Wirtschaftskrise aufgrund des Ukraine-Krieges nahezu unbetroffen. Die Auftragssituation war im ganzen Jahr 2023 und darüber hinaus stabil, der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht gesteigert werden. Es wurden, wie auch im Kalenderjahr 2022, keine staatlichen Unterstützungen in Form von Wirtschaftshilfen oder Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen. Preisanstiege für die Energiequelle Strom konnten durch die Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen abgefedert werden. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Hase GmbH war im Hinblick auf die äußeren Umstände sehr gut. Die Finanz- und Rentabilitätsplanungen wurden übertroffen. Nachhaltigkeit des Wachstums: Die Kombination aus Umsatzsteigerung und Kosteneffizienz stärkt die Wettbewerbsposition des Unternehmens. Robuste Rentabilität: Die Gewinnsteigerung zeigt eine deutliche Verbesserung der Rentabilität und schafft finanziellen Spielraum für zukünftige Investitionen. Risiken: Es bleibt wichtig, die Ursachen der Kostensenkung im Wareneinsatz nachhaltig zu sichern, um in möglichen konjunkturellen Schwächephasen gewappnet zu sein. Das Unternehmen hat gezeigt, dass es in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld seine Prozesse erfolgreich steuern und profitabel wachsen kann. Ein Fokus auf die Verstetigung dieser positiven Entwicklungen, insbesondere durch Investitionen in Technologie und Mitarbeiterqualifikation, wird die langfristige Stabilität weiter stärken. Im Geschäftsjahr 2023 konnte eine Umsatzsteigerung von etwa 1,3 Millionen Euro verzeichnet werden. Diese positive Entwicklung wurde begleitet von einer Senkung des Wareneinsatzes, einer stabilen Personalkostenquote und einem überproportional gestiegenen Jahresüberschuss. Umsatzwachstum: Die Umsatzsteigerung um 1,3 Millionen Euro zeigt eine erfolgreiche Erschließung neuer Marktpotenziale und eine erhöhte Nachfrage in bestehenden Geschäftsbereichen. Wareneinsatz: Trotz gestiegenem Umsatz gelang es, den Wareneinsatz zu senken. Ursächlich hierfür waren: - Optimierung der Materialbeschaffung (z. B. bessere Einkaufskonditionen, geringere Materialverschwen- dung). - Effizienzsteigerungen in der Produktion (z. B. reduzierte Ausschussquote). Personalkostenquote: Die Personalkostenquote blieb nahezu konstant, was auf eine effiziente Personalplanung und stabile Lohnentwicklung hinweist, trotz eines gestiegenen Umsatzvolumens. Gewinnsteigerung: Die überproportionale Steigerung des Gewinns von 277.701,47 Euro auf 654.347,18 Euro signalisiert eine verbesserte Rentabilität, bedingt durch höhere Deckungsbeiträge, optimierte Prozesse und möglicherweise gestiegene Margen. Die Gesamtkapitalrentabilität vor Zinsen betrug 13,21 %. Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2022 ist die Gesamtkapitalrentabilität um 6,53 Prozentpunkte gestiegen. Der operative Bereich des Unternehmens erwirtschaftete im Wirtschaftsjahr 2023 eine Umsatzrendite in Höhe von 3,72 % (Vorjahr 1,71 %). Der operative Cashflow des Unternehmens stieg im Geschäftsjahr 2023 von 995.936,25 Euro auf 1.449.971,44 Euro, was einem Anstieg von 454.035,19 Euro oder rund 45,6 % entspricht. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Hase GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen von 16.270.572,19 Euro um 8,25 % auf 17.613.469,21 Euro. Es wurde ein Jahresergebnis von 1.115.939,01 Euro (Vorjahr: 522.282,91 Euro) vor Ertragsteuern erzielt. Damit wurde das Ergebnis des Vorjahres deutlich übertroffen. Die Gesamtleistung stieg von 16.283.243,69 Euro um 6,88 % auf 17.402.726,05 Euro. Die Personalaufwandsquote ist trotz Steigerung der Gesamtleistung leicht gesunken. Trotz des Umsatzwachstums konnten die Materialkosten von 5.436.486,04 Euro auf 5.126.873,07 Euro gesenkt werden, was einen Rückgang von etwa 5,7 % darstellt. Diese Senkung der Materialkosten bei steigendem Umsatz deutet auf eine Effizienzsteigerung in der Produktion, möglicherweise durch verbesserte Einkaufsstrategien oder optimierte Produktionsprozesse hin. Die Personalkosten stiegen von 6.814.876,78 Euro auf 7.248.809,47 Euro, was einem Anstieg von 6,4 % entspricht. Dieser Anstieg ist auf eine Erweiterung des Mitarbeiterstabs sowie Gehaltserhöhungen zurückzuführen sein. Das EBIT konnte sich deutlich von 535.866,01 Euro auf 1.107.274,38 Euro mehr als verdoppeln, was eine Steigerung von 106,7 % bedeutet. Diese Verbesserung ist ein klarer Hinweis auf eine stärkere operative Effizienz und eine bessere Auslastung der Produktionskapazitäten. Angabe zur steuerlichen Situation - Steueraufwand: Im Berichtsjahr wurden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 321.936,87 Euro (Vorjahr: 150.384,41 Euro) verbucht. Hiervon wurden 139.399,55 Euro bereits geleistet. - Steuerliche Rückstellungen: Von den vorgenannten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wurden insgesamt 182.537,32 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) als Rückstellung verbucht. Angaben zur Entwicklung der Steuerquote Die Gesellschaft unterliegt als GmbH einer konstanten Steuerbelastung ohne progressive Steuersatzveränderung. Der effektive Steuersatz beträgt etwa 30 % und setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen: Körperschaftsteuer: 15 % Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer: 5,5 % Gewerbesteuer: ca. 15 % (bei einem Hebesatz von 440 % in der Stadt Trier). Im Geschäftsjahr 2023 blieb die Steuerquote mit 30 % unverändert gegenüber den Vorjahren. Dieser konstante Steuersatz resultiert aus der stabilen Steuerbemessungsgrundlage und der unveränderten Gewerbesteuerhebesatzregelung in Trier. Im Vergleich zur Branche bewegt sich die Steuerquote auf einem üblichen Niveau, da keine steuerlichen Sonderregelungen oder außergewöhnlichen Effekte (z. B. Verlustvorträge oder steuerliche Förderungen) vorlagen. Prognose: Auch für die kommenden Geschäftsjahre erwartet die Gesellschaft eine gleichbleibende Steuerquote von 30 %, vorausgesetzt, es ergeben sich keine Änderungen bei der Steuerpolitik oder beim Gewerbesteuerhebesatz. 2. Finanz- und Vermögenslage 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen stieg von 3.158.666,00 Euro im Vorjahr auf 3.316.773,00 Euro im Jahr 2023, was einer Zunahme von 158.107,00 Euro entspricht. Dieser Anstieg deutet auf Investitionen in neue Maschinen oder Anlagen hin, was das Unternehmen für zukünftige Produktionskapazitäten stärkt. Ein wachsendes Anlagevermögen ist ein Zeichen für eine langfristige Kapitalbindung, die jedoch in der Regel zu einer Verbesserung der Produktionskapazitäten und Effizienz führen kann. 2. Umlaufvermögen Das Umlaufvermögen ist leicht gesunken, von 2.587.343,67 Euro im Vorjahr auf 2.541.073,78 Euro im Jahr 2023. Dieser Rückgang von 46.269,89 Euro ist maßgeblich auf einen geringeren Lagerbestand zum Stichtag zurückzuführen. 3. Fremdkapital Das Fremdkapital bei Kreditinstituten blieb fast unverändert bei 3.146.332,75 Euro (Vorjahr: 3.157.169,04 Euro). Die ist einerseits auf die planmäßige Tilgung bestehender Darlehen und andererseits auf die Aufnahme eines neuen Darlehens zur Finanzierung langfristig gehaltener Vermögensgegenstände zurückzuführen. 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken deutlich von 633.516,53 Euro im Vorjahr auf 301.776,07 Euro. Dieser Rückgang von 331.740,46 Euro deutet auf eine Verkürzung der Zahlungsfristen an Lieferanten, bessere Liquiditätssteuerung sowie die bereits erwähnten verbesserten Einkaufskonditionen hin. 5. Liquidität und Cashflow Das Unternehmen war jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Liquidität des Unternehmens hat sich durch mehrere Faktoren verbessert, was die finanzielle Flexibilität und Stabilität des Unternehmens stärkt. Die Liquiditätslage ist durch einen gestiegenen Cashflow geprägt. Die Gründe für die aktuelle Liquiditätslage sind im Folgenden erläutert: a) Cashflow Der operative Cashflow stieg deutlich von 995.936,25 Euro im Vorjahr auf 1.449.971,44 Euro, was einem Anstieg von rund 45,6 % entspricht. Dieser Zuwachs zeigt, dass das Unternehmen in der Lage war, mehr Mittel aus seiner operativen Tätigkeit zu generieren, was zu einer verbesserten Liquidität führt. Diese Mittel stehen für zukünftige Investitionen oder zur Schuldenreduzierung zur Verfügung und erhöhen die finanzielle Flexibilität. b) Aufnahme eines neuen Darlehens Im Berichtsjahr wurde ein neues Darlehen in Höhe von 600.000,00 Euro aufgenommen, um eine neue Fräsmaschine inklusive Beladungsroboter zu finanzieren. Dieses Investment stellt eine langfristige Investition in die Produktionskapazität dar, die voraussichtlich die Produktivität steigern wird und somit zur zukünftigen Umsatzsteigerung beitragen kann. c) Tilgung bestehender Darlehen Gleichzeitig wurden die bestehenden Darlehen planmäßig getilgt. Diese Tilgung verringert die Fremdverschuldung und führt zu einer Reduzierung der Zinslast, was langfristig die Finanzstruktur des Unternehmens stabilisiert. d) Zinsbindung der Darlehen Die Zinsen aller Darlehen sind auf die Restlaufzeit festgeschrieben, was eine planbare Zinsbelastung sicherstellt und das Risiko von Zinserhöhungen reduziert. Dies trägt zur finanziellen Planbarkeit bei, da keine unvorhergesehenen Zinsanstiege das Unternehmen belasten werden. 6. Eigenkapitalquote Die Eigenkapitalquote stieg von 8 % im Vorjahr auf 12 %. Diese Verbesserung ist ein sehr positives Signal und zeigt, dass das Unternehmen in der Lage war, sein Eigenkapital relativ zum Gesamtvermögen zu erhöhen. Eine steigende Eigenkapitalquote reduziert die Abhängigkeit von Fremdkapital und verbessert die Kreditwürdigkeit des Unternehmens. Schlussfolgerung zur Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens hat sich 2023 insgesamt positiv entwickelt: • Das Anlagevermögen und Eigenkapital wurden gestärkt, was auf langfristige Investitionen und eine solide Finanzierungsstruktur hinweist. • Die Liquidität konnte durch den gestiegenen Cashflow deutlich verbessert werden, was dem Unternehmen mehr Handlungsspielraum gibt. Zudem stärkt das neue Darlehen zur Finanzierung der Fräsmaschine stärkt die Produktionskapazitäten und bietet Potenzial für zukünftige Umsatzsteigerungen. • Das Fremdkapital blieb konstant, während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gesenkt wurden, was die Finanzierungsbedingungen des Unternehmens weiter stabilisiert. • Der Anstieg der Eigenkapitalquote verbessert die finanzielle Stabilität und reduziert das Risiko einer zu hohen Verschuldung. Insgesamt zeigt das Unternehmen eine robuste finanzielle Situation, die den langfristigen Fortbestand des Unternehmens sichern soll. Zudem kann festgehalten werden, dass aufgrund des gestiegenen Cashflows, der reduzierten Verbindlichkeiten sowie der stabilen Finanzierungsstruktur das Unternehmen seine Zahlungsverpflichtungen sowohl kurzfristig als auch langfristig gut erfüllen kann. Die Steigerung des Eigenkapitals und die planmäßige Tilgung bestehender Darlehen tragen zusätzlich zur Finanzstabilität bei und ermöglichen es dem Unternehmen, künftige Investitionen zu tätigen, ohne die Fähigkeit zur Zahlung von Verbindlichkeiten zu gefährden. Das Unternehmen ist somit gut aufgestellt, um seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. C. Prognosebericht Für das Jahr 2024 wird ein stabiles Geschäftsergebnis erwartet, mit keinem wesentlichen Wachstum im Umsatz und moderaten Anpassungen bei den finanziellen Leistungsindikatoren. Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten, insbesondere der Rohstoffpreisschwankungen und der potenziellen Auswirkungen von Inflationsdruck auf die Kosten, rechnet das Unternehmen mit einem Geschäftsjahr, das vorwiegend von stabilen Marktbedingungen geprägt sein wird. Die Anschaffung einer neuen Serverlandschaft im Wert von rund 180.000 Euro stellt eine bedeutende Investition dar, die zu einem Anstieg der Investitionsausgaben führt, jedoch keine unmittelbare Umsatzsteigerung verspricht. Diese Maßnahme wird fremdfinanziert. Im Einklang mit diesen Annahmen wird ein moderat steigender Umsatz im Bereich von 1-3 % im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert, was aufgrund der aktuellen Marktlage und der wirtschaftlichen Unsicherheiten als realistisch angesehen wird. Für das Jahr 2024 ist ein Umsatz von ca. 17.800.000 Euro bis 18.100.000 Euro zu erwarten. Die Nachfrage nach Metallverarbeitung wird weiterhin stabil bleiben, jedoch ohne die stärkeren Anstiege, die in den vergangenen Jahren beobachtet wurden. Insbesondere die Investitionen in neue Maschinen und die Steigerung der Produktionskapazitäten aus dem Jahr 2023 könnten im kommenden Jahr in vollem Umfang zur Effizienzsteigerung und Kostenoptimierung beitragen, aber nicht zu einem außergewöhnlichen Wachstum führen. Annäherung an die Prognose und Annahmen Die Annahmen, die dieser vorsichtigen Prognose zugrunde liegen, beinhalten: 1. Stabile, aber keine signifikant steigende Nachfrage im Bereich der Metallverarbeitung. 2. Moderate Preisanstiege für Rohstoffe, die keine erheblichen Mehrkosten für Material verursachen. 3. Prozessoptimierungen werden helfen, die Kosten stabil zu halten, jedoch ohne große Umsatzsteigerungen. 4. Personalkosten könnten im Einklang mit der Personalaufstockung für die erweiterten Kapazitäten moderat steigen, ohne signifikante Produktivitätsgewinne. Prognose zu finanziellen Leistungsindikatoren Auf Basis der konservativen Annahmen wird für 2024 folgendes erwartet: 1. Umsatz: Für 2024 wird ein umsatzseitiges Wachstum von maximal 1-3 % im Vergleich zum Vorjahr (17.613.469,21 Euro) erwartet. Das entspricht einem Umsatz von etwa 17.800.000,00 Euro bis 18.100.000,00 Euro. 2. EBIT: Das EBIT wird voraussichtlich im Bereich von 1.100.000,00 Euro bis 1.150.000,00 Euro liegen, was nur eine geringe Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 1.107.274,38 Euro darstellt. 3. Cashflow: Der Cashflow wird stabil bleiben, mit einer leichten Steigerung von 1,15 Millionen Euro auf etwa 1,5 Millionen Euro, was die Liquidität weiterhin auf einem gesunden Niveau hält. 4. Eigenkapitalquote: Die Eigenkapitalquote wird voraussichtlich leicht steigen und bei etwa 12-13 % liegen, was eine positive Entwicklung zeigt, aber nicht von einem signifikanten Anstieg des Eigenkapitals ausgeht. 5. Materialkosten und Personalkosten: Es wird ein moderater Anstieg der Materialkosten und Personalkosten erwartet, der im Wesentlichen durch allgemeine Marktentwicklungen und Inflation bedingt ist. Die Personalkosten könnten um 2-3 % steigen, was in erster Linie durch Inflation und geplante Personalaufstockungen bedingt ist. Prognosezeitraum Der prognostizierte Zeitraum für diese vorsichtige Prognose erstreckt sich über das Kalenderjahr 2024. Eine detaillierte Überprüfung der tatsächlichen Geschäftsergebnisse erfolgt zum Ende des ersten Quartals 2024, wobei die Prognose gegebenenfalls angepasst wird. Zusammenfassende Gesamtaussage Die vorsichtige Prognose für das Jahr 2024 sieht insgesamt eine stabile Geschäftslage, ohne signifikante Umsatzsteigerungen oder markante Veränderungen in der finanziellen Lage. Die geplanten Investitionen in technologische Verbesserungen und Produktionskapazitäten sollen zwar zur Kostenoptimierung beitragen, aber es wird keine ausgeprägte Wachstumsdynamik erwartet. Die Liquidität des Unternehmens wird weiterhin stabil sein, und die Eigenkapitalquote wird sich weiter verbessern, jedoch ohne eine drastische Veränderung der finanziellen Kennzahlen. Das Unternehmen bleibt auf einem soliden finanziellen Fundament, das es in die Lage versetzt, sich den wirtschaftlichen Herausforderungen des kommenden Jahres anzupassen. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. 1. Rohstoffpreisrisiko: Bedeutung und Auswirkung: Das Unternehmen ist im Bereich der Metallverarbeitung tätig und daher stark von den Preisen für Rohstoffe wie Stahl, Edelstahl und Aluminium abhängig. Diese Preise unterliegen globalen Marktentwicklungen und können durch geopolitische Ereignisse, Handelskonflikte oder Angebotsschwankungen stark beeinflusst werden. Prognosezeitraum: 2024 Im Jahr 2024 wird erwartet, dass die Rohstoffpreise weiterhin volatil bleiben könnten, was zu höheren Materialkosten führen würde. Eine Preissteigerung von 5-10 % für die wichtigsten Rohstoffe würde sich direkt auf die Produktionskosten auswirken. Quantifizierung der Risiken: Eine Preissteigerung um 5-10 % bei den Rohstoffen könnte den Materialaufwand um etwa 500.000 bis 800.000 Euro erhöhen, je nach Einkaufsvolumen und Preisschwankungen. Gesamtbeurteilung: Dieses Risiko ist mittelhoch, da es aufgrund globaler Märkte und politischer Unsicherheiten schwer vorhersehbar ist, aber das Unternehmen über gewisse Einkaufsstrategien (z. B. langfristige Lieferverträge) verfügt, um diese Schwankungen zu mildern. 2. Konjunkturelle Risiken und Nachfrageschwankungen: Bedeutung und Auswirkung: Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und damit die Nachfrage in den für das Unternehmen relevanten Branchen (Maschinenbau, Automobilindustrie, Bauwirtschaft) sind entscheidend für den Geschäftsverlauf. Eine Abschwächung der Konjunktur oder eine Rezession könnte zu einem Rückgang der Aufträge und damit der Produktionskapazität führen. Prognosezeitraum: 2024 Angesichts der aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten, wie der Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums, sind negative Auswirkungen auf die Nachfrage in den nächsten Monaten möglich. Ein Rückgang der Nachfrage um 5-8 % könnte sich direkt auf den Umsatz des Unternehmens auswirken. Quantifizierung der Risiken: Ein Rückgang der Nachfrage um 5-8 % könnte den Umsatz um ca. 900.000 bis 1,4 Millionen Euro reduzieren, was sich erheblich auf die Ertragslage und Rentabilität auswirken würde. Gesamtbeurteilung: Dieses Risiko ist hoch, da die allgemeine wirtschaftliche Lage schwer vorhersehbar ist und direkte Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit des Unternehmens hat. 3. Investitionsrisiko (Technologische Investitionen): Bedeutung und Auswirkung: Das Unternehmen hat im Jahr 2023 eine bedeutende Investition von 600.000 Euro in die Maschinenlandschaft getätigt und plant für 2024 eine weitere Investition von 180.000 Euro in eine neue Serverlandschaft. Diese Investitionen sollen die Produktionskapazitäten und die Effizienz steigern. Allerdings besteht das Risiko, dass die geplanten Investitionen nicht die erwarteten Effizienzgewinne bringen oder durch technische Probleme verzögert werden. Prognosezeitraum: 2024 Die Implementierung der neuen Fräsmaschine und Serverlandschaft könnte länger als erwartet dauern und höhere Betriebskosten verursachen. Verspätete Implementierungen oder Fehlfunktionen könnten zudem den Produktionsfluss stören. Quantifizierung der Risiken: Technische Probleme oder Verzögerungen könnten zu einem Umsatzverlust von 200.000 bis 400.000 Euro führen, falls die Investitionen nicht im geplanten Zeitraum realisiert werden. Gesamtbeurteilung: Dieses Risiko ist mittelhoch, da es sich auf eine spezifische Investition bezieht, die jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Produktivität und Kostenstruktur haben könnte. 4. Personalkostenrisiko: Bedeutung und Auswirkung: Die Personalkosten stellen einen wesentlichen Bestandteil der Betriebsausgaben des Unternehmens dar. Eine steigernde Inflationsrate und mögliche Gehaltssteigerungen aufgrund der aktuellen Arbeitsmarktlage könnten die Personalkosten zusätzlich belasten. Prognosezeitraum: 2024 Es wird ein moderater Anstieg der Personalkosten um 2-3 % erwartet, was sich aufgrund der geplanten Erweiterung des Personalbestands für die neuen Maschinen und Technologien auf die Kostenstruktur auswirken wird. Quantifizierung der Risiken: Ein Anstieg der Personalkosten um 3 % könnte ca. 150.000 bis 250.000 Euro zusätzlich an jährlichen Ausgaben verursachen. Gesamtbeurteilung: Das Risiko ist mittel eingestuft und kann aufgrund der stabilen Personalplanung gut kontrolliert werden. 5. Finanzierung und Zinsrisiko: Bedeutung und Auswirkung: Das Unternehmen hat Darlehen zur Finanzierung von Maschinenkäufen und Betriebsmitteln aufgenommen, und die Zinsen sind für die Restlaufzeit festgeschrieben. Dennoch könnte ein unerwarteter Anstieg der allgemeinen Zinssätze die Refinanzierungskosten erhöhen und somit den Finanzaufwand steigern. Prognosezeitraum: 2024 Sollten die Zinsen für neue Darlehen oder Kredite steigen oder sollten die finanziellen Rahmenbedingungen sich durch wirtschaftliche Veränderungen verändern, könnte dies die finanziellen Belastungen erhöhen. Quantifizierung der Risiken: Ein Anstieg der Zinsen um 1-2 % könnte die jährlichen Zinskosten um 50.000 bis 100.000 Euro erhöhen, was sich negativ auf den Cashflow auswirken könnte. Gesamtbeurteilung: Dieses Risiko wird als mittel eingestuft, da die Zinsen auf die Restlaufzeit festgeschrieben sind, jedoch die Möglichkeit eines steigenden Zinsniveaus in der Zukunft nicht ausgeschlossen werden kann. 6. Kreditrisiko und Forderungsausfall: Bedeutung und Auswirkung: Obwohl das Unternehmen eine Forderungsausfallversicherung bei seinen Großkunden unterhält, besteht weiterhin das Risiko, dass zahlungsunfähige Kunden die Finanzlage beeinträchtigen könnten. Ein größerer Zahlungsausfall würde den Cashflow und die Liquidität des Unternehmens stark belasten. Prognosezeitraum: 2024 Es wird erwartet, dass die Forderungsausfallversicherung in den meisten Fällen absichert, jedoch könnten verzögerte Zahlungen oder erhöhte Forderungsausfälle bei wenigen Großkunden die Liquidität vorübergehend belasten. Quantifizierung der Risiken: Ein signifikanter Zahlungsausfall von einem Großkunden könnte den Cashflow um 100.000 bis 200.000 Euro beeinträchtigen, auch wenn die Versicherung einen Großteil des Risikos abdeckt. Gesamtbeurteilung: Dieses Risiko ist gering bis mittel, da das Unternehmen mit der Forderungsausfallversicherung abgesichert ist, aber dennoch zahlungsunfähige Großkunden das Unternehmen in seiner Liquidität kurzfristig belasten können. Gesamtbewertung der Risikolage: Die Risiken des Unternehmens im Jahr 2024 erscheinen mittelhoch bis hoch und beinhalten sowohl externe Faktoren wie Rohstoffpreise und Konjunkturbedingungen als auch interne Risiken wie Investitionsrisiken, Personalkosten und Forderungsausfälle. Die Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind jedoch nicht akut. Das Unternehmen hat Maßnahmen zur Risikominimierung ergriffen, insbesondere durch langfristige Verträge und eine Forderungsausfallversicherung, die eine gewisse Absicherung gegen Zahlungsausfälle bietet. Das Unternehmen bleibt jedoch weiterhin anfällig für konjunkturelle Schwankungen und Preisänderungen in den Rohstoffmärkten. Die Risikomanagementstrategie wird regelmäßig überprüft, um auf unvorhersehbare Entwicklungen rechtzeitig reagieren zu können. E. Chancenbericht 1. Chancen durch Investitionen in Maschinen und Technologien: Bedeutung und Auswirkung: Die im Jahr 2023 getätigten Investitionen in die Maschinenlandschaft (600.000 Euro) sowie die geplanten Investitionen in die Serverlandschaft (180.000 Euro) stellen zentrale Wachstumschancen für das Unternehmen dar. Die Integration neuer Technologien kann langfristig die Produktivität erhöhen und die Produktionskosten senken. Die Steigerung der Kapazitäten ermöglicht es, der Nachfrage sowohl bestehender als auch neuer Kunden gerecht zu werden und eröffnet Potenziale für langfristige Geschäftsbeziehungen. Die konsequente und systematische Identifikation und Nutzung von Chancen, insbesondere in der Produktionsoptimierung, ist integraler Bestandteil der Tätigkeit der Geschäftsleitung, was eine schnelle und gezielte Reaktion auf Marktveränderungen ermöglicht. Prognosezeitraum: 2024 Durch diese Investitionen könnte eine Steigerung der Produktionskapazität und eine Erhöhung der Effizienz von bis zu 10-15 % erzielt werden, was zu einer Umsatzsteigerung von ca. 1 bis 2 Millionen Euro führen könnte. Gesamtbeurteilung: Diese Chance hat eine hohe Bedeutung für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens und wird als strategisch entscheidend eingestuft. Sie wird von der Geschäftsleitung kontinuierlich vorangetrieben und mit potenziellen Marktchancen abgeglichen. 2. Chancen durch kontinuierliche und stabile Kundenbeziehungen: Bedeutung und Auswirkung: Das Unternehmen unterhält langjährige und stabile Kundenbeziehungen, die als wesentliche Stütze zum Unternehmenserfolg beitragen. Die systematische Pflege und der Ausbau der Beziehungen, insbesondere durch individuelle Lösungen und hohe Produktqualität, trägt zur Resilienz des Unternehmens in unsicheren Marktlagen erheblich bei. Eine enge Zusammenarbeit stärkt die Markentreue und steigert die Chance wiederkehrender Aufträge. Prognosezeitraum: 2024 Die enge Zusammenarbeit mit Großkunden und die konsequente Pflege dieser Beziehungen könnten schätzungsweise zu einer Umsatzsteigerung von 5-8 % führen. Dies könnte die Schaffung eines stabilen Umsatzfundaments für das Jahr 2024 und darüber hinaus sichern. Gesamtbeurteilung: Diese Chance hat eine hohe Bedeutung für das Unternehmen. Die Geschäftsleitung integriert die Kundenbindung aktiv in ihre strategische Ausrichtung und betrachtet sie als eine der tragenden Säulen für zukünftiges Wachstum. 3. Chancen durch Marktdiversifikation und die Erschließung neuer Sektoren: Bedeutung und Auswirkung: Durch die Marktdiversifikation und die Erschließung neuer Sektoren, wie der Elektromobilität oder der erneuerbaren Energien, eröffnen sich zusätzliche Umsatzpotenziale. Diese Sektoren bieten nicht nur Wachstumsmöglichkeiten, sondern auch langfristige Chancen für innovative Produkte und neue Kunden. Das Unternehmen könnte durch den Ausbau seines Portfolios in diesen Bereichen neue Märkte erschließen und somit seine Wettbewerbsfähigkeit weiter steigern. Prognosezeitraum: 2024 Die Expansion in wachsende Branchen wie die Elektromobilität könnte den Umsatz des Unternehmens um ca. 1 bis 2 Millionen Euro steigern. Die Chancen durch Marktdiversifikation bieten das Potenzial für eine Umsatzsteigerung von schätzungsweise 10-15 % in den kommenden 12 bis 18 Monaten. Gesamtbeurteilung: Diese Chance wird als mittelhoch bis hoch eingestuft. Die kontinuierliche Identifikation von Wachstumsfeldern und die gezielte Ansprache neuer Sektoren sind integrale Bestandteile der langfristigen Unternehmensstrategie. 4. Chancen durch Nachhaltigkeitsinitiativen und grüne Technologien: Bedeutung und Auswirkung: Die wachsende Nachhaltigkeitsorientierung in der Industrie stellt eine Chance dar. Durch den Einsatz umweltfreundlicher Materialien und den Ausbau von nachhaltigen Produktionsmethoden kann das Unternehmen nicht nur zur Erfüllung gesetzlicher Vorschriften beitragen, sondern auch neue grüne Märkte erschließen. Diese Veränderungen können auch das Unternehmensimage als nachhaltigen Anbieter stärken und zu einer höheren Kundenzufriedenheit führen. Prognosezeitraum: 2024 Der Ausbau der Nachhaltigkeitsinitiativen könnte den Umsatz um ca. 5-8 % steigern und das Unternehmen als führenden Anbieter im Bereich umweltfreundlicher Lösungen positionieren. Gesamtbeurteilung: Diese Chance ist von mittelhoher bis hoher Bedeutung. Die kontinuierliche Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien wird aktiv von der Geschäftsleitung vorangetrieben, da sie einen langfristigen Wettbewerbsvorteil bietet. 5. Chancen durch den systematischen Umgang mit Innovationspotenzialen: Bedeutung und Auswirkung: Das Unternehmen hat die Fähigkeit, systematisch Chancen und Innovationspotenziale zu identifizieren und diese in die strategische Ausrichtung einzubeziehen. Dieser proaktive Ansatz ermöglicht es, schnell auf Marktbedürfnisse zu reagieren und innovative Lösungen anzubieten. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur und die Investitionen in Automatisierung und Datenmanagement werden künftig eine verbesserte Produktionssteuerung ermöglichen, was zu einer Steigerung der Effizienz und Rentabilität führen dürfte. Prognosezeitraum: 2024 Durch die fortlaufende Implementierung von Innovationen und Optimierungen wird das Unternehmen in der Lage sein, Marktanteile zu gewinnen und eine Kostenreduzierung von ca. 5-10 % in den kommenden 12-18 Monaten zu erzielen. Gesamtbeurteilung: Diese Chance wird als hoch eingeschätzt, da Innovation und Prozessoptimierung langfristig zu einer erheblichen Wettbewerbsstärkung und Wachstum führen. Gesamtbewertung der Chancen: Die Chancen des Unternehmens für das Jahr 2024 erscheinen insgesamt hoch. Insbesondere die Investitionen in neue Technologien, die Erschließung neuer Märkte und die kontinuierliche Pflege stabiler Kundenbeziehungen bieten großes Potenzial. Die systematische Nutzung von Chancen und Innovationen in Verbindung mit den bereits bestehenden langfristigen Geschäftsbeziehungen werden entscheidend zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Erreichung nachhaltigen Wachstums beitragen.
Trier, den 13. Dezember 2024 Frank Schlicker, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert - unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Vollabschreibung ausgewiesen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 694.372,96 (Vorjahr: Euro 627.275,04). Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 4.491,26 (Vorjahr: Euro 0,00). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 14.274,56 (Vorjahr: Euro 136.573,09) einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 962.292,33. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 2.119.052,59. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Sicherungsübereignung von durch Kreditinstitute finanzierten Maschinen: 646 Darlehen gegenüber Volksbank Trier Nr. - Sicherungsübereignung der finanzierten Photovoltaikanlage 647 Darlehen gegenüber Sparkasse Trier Nr. - Sicherungsübereignung der finanzierten Entgratungsmaschine 648 Darlehen gegenüber Sparkasse Trier Nr. - Sicherungsübereignung der finanzierten Abkantpresse 649 Darlehen gegenüber Volksbank Trier Nr. - Sicherungsübereignung der finanzierten Fräsmaschine 652 Darlehen gegenüber Volksbank Trier Nr. - Sicherungsübereignung der finanzierten Fräsmaschine 653 Darlehen gegenüber Sparkasse Trier Nr. - Sicherungsübereignung der finanzierten Portalfräsmaschine 654 Darlehen gegenüber der Volksbank Trier Nr. - Sicherungsübereignung der finanzierten Stickstoffanlage Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 2.085.866,74 (Vorjahr: Euro 2.428.869,99). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 2.719.224,24 (Vorjahr: Euro 2.595.465,78). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 8.963,93). Das Verrechnungskonto wurde mit 1,12 % p.a. verzinst. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge für 2023 gem. § 285 Nr. 9a HGB wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20% der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2023 beträgt Euro 654.347,18 Im Berichtsjahr wurde Gewinnausschüttung in Höhe von Euro 400.000,00 aus dem bestehenden Gewinnvortrag vorgenommen. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 654.347,18 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Trier Bericht des Aufsichtsrats-nicht notwendig- sonstige Berichtsbestandteile
Trier, 30.12.2024 gez. Frank Schlicker, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hase GmbH, Trier Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hase GmbH, Trier, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hase GmbH, Trier, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerten können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfol • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 19.12.2024 HT VIA AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Marius Haslinger, Wirtschaftsprüfer |
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