Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 201376
Eingetragen
18.9.2007
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Flachglas
Gegenstand
Ankauf von Rohmaterialien, Halbzeugen und Bauteilen zur Anfertigung von orthopädischen Hilfsmitteln, entsprechenden Fertigprodukten sowie Rehabilitationsmitteln und deren Weiterveräußerung an die Gesellschafter und Partner des Unternehmens

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Meike Brouwer
seit 2.3.2022
Vorsitzender des Vorstands

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nowecor AG

Quakenbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.1 Entwicklung Gesamtwirtschaft

1.2 Entwicklung Branche

1.3 Umsatzentwicklung Nowecor-Betriebe

2 Geschäftsverlauf

3 Lage

3.1 Ertragslage

3.2 Finanzlage

3.3 Vermögenslage

3.4 Investitionen

3.5 Gesamtaussage

4 Finanzielle Leistungsindikatoren

III Prognosebericht

IV Chancen- und Risikobericht

1 Risikobericht

2 Chancenbericht

3 Gesamtaussage

V Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Nowecor AG ist eine moderne, transparente national geführte Leistungsgemeinschaft und seit ihrer Gründung 1990, durch eine stets umsichtige und vorausschauende Unternehmenspolitik, auf ständigem Wachstumskurs. Es wird dabei großen Wert auf die dauerhafte, vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Partnerbetrieben und Aktionärs-Betrieben (reine Meisterbetriebe), der Industrie und des Bundesinnungsverbandes sowie anderen Geschäftspartnern gelegt. Hohe Transparenz und permanenter Austausch, sowohl fachlich als auch betriebswirtschaftlich, sind von großer Bedeutung innerhalb der Nowecor AG.

Die Mitgliedsbetriebe der Nowecor bilden die Verbindung zwischen klinischer und ambulanter Versorgung. Gleichzeitig sind sie Ansprechpartner für Patienten, Ärzte, Krankenhäuser, Altenheime, Pflegedienste und Krankenkassen. Dabei ist eine hohe fachliche Kompetenz sehr wichtig und damit auch einer der Schwerpunkte der Dienstleistungen der Nowecor im Rahmen von Fort- und Weiterbildung.

Seit mehr als 30 Jahren sind die Nowecor Betriebe starke Partner im gesamten Versorgungsspektrum unserer Branche im Hilfsmittelbereich und garantieren für die Versorgung der Versicherten eine hohe kontrollierte Qualität.

II. Wirtschaftsbericht

1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.1 Entwicklung Gesamtwirtschaft

Das Wirtschaftswachstum der deutschen Wirtschaft ging im Jahre 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3% zurück. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1%. (Quelle: Statistisches Bundesamt: https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/bip-bubbles.html)

Nach dem starken Rückgang der privaten Konsumausgaben im Winterhalbjahr 2022/2023 erholten sich diese im Laufe des Jahres 2023 etwas. Gleichzeitig sank die Inflationsrate. Bauinvestitionen sind rückläufig, Investitionen in Ausrüstungen (Maschinen, Geräte und Fahrzeuge) mit -3,5 % sogar noch deutlicher. Der Handel mit dem Ausland nahm im Vergleich zum Vorjahr ab. Ursächlich waren Rückgänge in den Bereichen chemische Erzeugnisse, pharmazeutische und ähnliche Erzeugnisse sowie Datenverarbeitungsgeräte. Die Importe insgesamt nahmen im selben Zeitraum mit preisbereinigt -5,6 % noch stärker ab als die Exporte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahre 2023 von 46,2 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,5 % oder 261 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland.

(Quelle: Statistisches Bundesamt https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_066_811.html)

1.2 Entwicklung Branche

Mit ihren vorläufigen Finanzergebnissen weisen die gesetzlichen Krankenkassen für das Jahr 2023 einen Überschuss der Ausgaben von rund 1,9 Mrd. Euro aus.

Dieses hängt maßgeblich mit der Verpflichtung des Gesetzgebers im Rahmen des GKV-Finanzstabilisierungsgesetzes zusammen, im Jahr 2023 insgesamt 2,5 Mrd. Euro aus den Finanzreserven der Krankenkassen an den Gesundheitsfonds abzuführen. Die Finanzreserven der Krankenkassen betrugen Ende Dezember 8,4 Mrd. Euro bzw. rund 0,3 Monatsausgaben und entsprachen damit dem Eineinhalbfachen der gesetzlich vorgesehenen Mindestreserve von 0,2 Monatsausgaben. Der Gesundheitsfonds verzeichnete im Jahr 2023 ein zu erwartendes Defizit in Höhe von 3,3 Mrd. Euro. Die Liquiditätsreserve betrug zum 15. Januar 2024 rund 9,4 Mrd. Euro.

Den Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen in Höhe von 304,4 Mrd. Euro standen Ausgaben in Höhe von 306,2 Mrd. Euro gegenüber.

Die Ausgaben für Krankenhausbehandlungen sind mit einem Anstieg von 7 Prozent, was einem Plus von rund 6,1 Milliarden Euro entspricht, zu verzeichnen.

Hervorzuheben sind hier insbesondere die Aufwendungen für stationäre psychiatrische Behandlungen (+13,5 Prozent bzw. +1,1 Mrd. Euro) sowie die gebuchten Aufwendungen für die seit 2020 aus den DRG-Fallpauschalen ausgegliederten Pflegepersonalkosten (+9,8 Prozent bzw. +1,8 Mrd. Euro). Deutlich überproportional gestiegen sind die Ausgaben im Bereich der Schutzimpfungen (+13,6 Prozent) sowie im Bereich der Behandlungspflege und der häuslichen Krankenpflege (+12,2 Prozent).

Die Ausgaben für Heilmittel erleben mit 9,1 Prozent weiterhin einen Zuwachs, der vorrangig auf die Vergütungsverbesserungen für Heilmittelerbringer zurückzuführen ist.

Mit einem Anstieg von 7,3 Prozent entwickeln sich die Ausgaben für Hilfsmittel etwas dynamischer als die Gesamtausgaben.

(Quelle: BMG 2023: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/presse/pressemitteilungen/vorlaeufige-gkv-finanzergebnisse-2023.html)

Das Sortiment des Sanitätsfachhandels beinhaltet hauptsächlich medizinische Hilfsmittel, die für die Therapie akuter Krankheiten, die Unterstützung bei körperlichen Behinderungen oder die Behandlung und Pflege chronisch kranker Menschen erforderlich ist. Das Leistungsspektrum der Mitgliedsbetriebe der Nowecor AG ist entsprechend breit. Es umfasst orthopädische Hilfsmittel (Prothesen, Orthesen, Einlagen) medizinische Rehabilitationsmittel (Rollstühle, Gehilfen und andere Mobilitätshilfen, Betten, Lagerungshilfen, Sanitärhilfen), Hilfsmittel für spezifische Anwendungen, überwiegend als Homecare bezeichnet (z.B. für Dekubitus, Kompression, Wundversorgung) sowie sonstige medizinische Geräte und Artikel. Der Sanitätsfachhandel ist ein wichtiger Leistungserbringer im Hilfsmittelsektor. Häufig nennen die Betriebe sich Sanitätshäuser, es handelt sich bei den Mitgliedsbetrieben der Nowecor AG um Unternehmen, die in die Handwerksrolle eingetragen sind und die aufgrund ihrer individuellen Angebotspalette für die krankenkassenrelevanten Produktgruppen präqualifiziert sind. Im Jahr 2023 lag ein zusätzlicher Schwerpunkt auf Preissenkungen im Bereich Reha-Artikel aus Fernost. Die Beschaffungskosten begannen sich auf ein Vor-Corona-Niveau zum Ende des Jahres einzupendeln. Laut des Bundesministeriums für Gesundheit sind die Ausgaben für Hilfsmittel rund 7,3 % (761 Mio. Euro) im Jahre 2023 gestiegen. Die Gesamtausgaben von 11,1 Mrd. Euro entsprechen 3,86 % der gesamten Leistungsausgaben der GKV von rund 288 Mrd. Euro (+5,2 %).

(Quelle: MTD Instant KW12/2024)

Die Umsätze der Sanitätshäuser verzeichnen ein Plus von 10,18 % bezogen auf den GKV-Umsatz im Jahre 2023. Somit stiegen die durchschnittlichen Verordnungen pro Sanitätshaus im Vergleich zum Vorjahr um 4,77 %. Eine Verordnung liegt dabei im Schnitt bei 185,14€ und damit 4,41 % höher als 2022.

Die Orthopädieschuhtechnik verzeichnet ein gutes Jahr mit einem Plus von 5,71 % beim Umsatz mit der GKV gegenüber 2022.

Die Medizintechnik ist auf Wachstumskurs und verzeichnet ein Plus von 10,82 % im Vergleich zum Vorjahr.

(Quelle: Opta Data: https://expertenforum.optadata.de/gkv-trendbarometer-4-quartal-2023/)

Die Sanitätshausbranche profitiert grundsätzlich von der demographischen Entwicklung mit dem steigenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung. Umsatzträger werden aber Mengenwachstum und Innovationen sein. Der Hauptumsatzträger der Sanitätshäuser lag im Kernsortiment Bandagen, Kompression, Orthopädie-Technik und im Reha-Bereich.

Speziell im Bereich Reha führt die bei vielen Rehaprodukten übliche Produktion in Fernost (vorrangig China) zu erheblichen Unsicherheiten in der Beschaffung, daher ist ein Kauf auf Vorrat zum Alltag geworden, um weiterhin eine geschlossene Lieferkette für unserer Mitglieder darzustellen.

1.3 Umsatzentwicklung Nowecor-Betriebe

Die Nowecor AG verzeichnet, trotz anhaltender Herausforderungen bei den Mitgliedsbetrieben, erneut ein gutes Geschäftsjahr mit einem Wachstum von 13,67 % vor Boni.

Positiv im Geschäftsjahr 2023 war zu verzeichnen, dass Teile der Nowecor-Betriebe in Summe über alle Produktsegmente, Orthopädietechnik, Sanitätshaus, Reha und Kompression ein Wachstum erzielen konnten.

Im Durchschnitt zeichnen sich die Anschlusshäuser durchschnittlich mit den Schwerpunkten Orthopädie-Technik, Sanitätshaus und Reha-Technik aus.

2 Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 war weiter geprägt durch nicht planbare Unsicherheiten. Besonders die hohen Krankenausfälle und der Fachkräftemangel brachten für unsere Mitglieder und auch uns deutliche Einschränkungen und neue Herausforderungen.

Aufgrund von Produkterweiterungen, der Umsatzsteigerung der Partnerbetriebe sowie neu aufgenommener Partnerbetriebe, konnte trotz aller Herausforderungen ein Umsatzzuwachs von +12,82 % nach Boni (13,67 % vor Boni) auf nun 190,4 Mio. Euro nach Boni (207,8 Mio. Euro vor Boni) insgesamt erzielt werden. Diese Entwicklung liegt über den im Markt feststellbaren Werten und zeigt eine überdurchschnittliche gesunde Mitgliederbilanz.

Die von den Mitgliedern zur Verfügung gestellten Lieferantenbewertungen haben nach Auswertung und Analyse keine nennenswerten Auffälligkeiten ergeben. Auch die eigene Bewertung bestätigt dies. Somit konnte mit allen gelisteten Lieferanten aus Sicht des Qualitätsmanagements und des Vorstands weitergearbeitet werden und die Bestpreis-Strategie weiter ausgebaut sowie die Qualität durch weitere Prozessoptimierungen angepasst werden.

Das Zentrallager hat mit konstanten Einkaufspreissteigerungen und Frachtzuschlägen zu kämpfen und ist dennoch um 14,05 % gewachsen, proportional zum Wachstum der Streckenumsätze.

Die Konzentration lag auf der Wiederbeschaffung und Einkauf in größeren Mengen mit Abverkauf durch Aktionen.

Das Einkaufsverhalten für das Lager Nowecor hat sich verändert und berechnet sich auf Jahresmengen in Container - Abnahmegrößen.

Aufgrund des Artikelsortiments über Strecke und Lager bietet die Nowecor AG ein breites Spektrum. Das beinhaltet auch Vorteile bedingt durch den Wettbewerb der Lieferanten untereinander. Es wirkt sich somit auch positiv auf die Einkaufspreise aus ohne Vernachlässigung der Qualität, die auch maßgeblich beeinflusst wird durch die Anforderungen der zertifizierten Fachbetriebe.

Die ISO-Zertifizierung erfolgte am 05.05.2023 und die Zertifizierung durch ZDH-Zert nach DIN EN 9001:2015 hat noch bis 23.07.2025 (ausgestellt 24.07.2022) ihre Gültigkeit. Das Qualitätsmanagement erfüllt somit auch die Anforderungen einer permanenten Qualitätskontrolle.

Die verlängerte Werkbank der Nowecor AG erhält weiterhin hohe Aufmerksamkeit im Markt und sorgt als Alleinstellungsmerkmal für großes Interesse. Hier ist der Blick speziell auf adäquates Equipment und neue innovative Technologien gerichtet. So ist einer der Schwerpunkte, die Hürde der Digitalisierung für die Betriebe so gering wie möglich zu halten, um gleichzeitig den Einstieg in die Datenaufnahme und die Modellierprozesse zu ermöglichen.

In 2023 wurde zum vorhandenen 3D HP Drucker HP die Produktpalette in der additiven Herstellung von Hilfsmitteln weiter ausgebaut. Die Nachbereitung der gedruckten Hilfsmittel durch Dampfglättung für PA12 und TPU sowie das Einfärben derer in unterschiedlichen Farben hat als weiteren Service die Qualität der Produkte um ein hohes Maß gesteigert.

Das Drucken von Hilfsmitteln ist seitdem ein sehr gut angenommener Bereich und hatte zur Folge, dass die Kapazitäten mit einem weiteren Drucker ausgebaut werden musste. Der Beschluss des AR erfolgte im Dez. 2023. Der neue Drucker, der in 2024 zum Einsatz kommt ist effizienter, schneller und bietet die Möglichkeit "weiss" zu drucken.

Außerdem wurde der Service der Konstruktions-Dienstleistungen für Mitglieder weiter ausgebaut. Die Nowecor-Modelliersoftware für die Orthopädietechnik und Einlagenversorgungen hat sich durch laufende Schulungsangebote bei den Mitgliedsbetrieben weiter etabliert.

Es wird weiter an dem strategischen Ausbau der Nowecor und einzelner Abteilungen für eine zukunftssichere Entwicklung der Gesellschaft und der Mitglieder gearbeitet.

Die MDR (Medical device regulation) hat neue Herausforderungen mit sich gebracht. Unter anderem ist die Nachverfolgbarkeit von Medizinprodukten zu gewährleisten. 2023 wurden weiter die Artikel im Zentrallager der Nowecor AG umgestellt, sodass im Fall eines Rückrufes die Rückverfolgung garantiert ist. Im gleichen Zuge wurden die Kommissionierungsprozesse optimiert und vereinfacht.

Hinzukommt, dass nun alle relevanten Konformitätserklärungen für die Mitglieder im Intranet zum Download zur Verfügung stehen und stetig aktualisiert werden.

Nachfolgeherausforderungen bei Sanitätshäusern sind nach wie vor ein Thema. In der Gruppe Nowecor hat sich das Tochter/Sohn Übernahmepotential weiterentwickelt. Die nächste Generation der Töchter und Söhne ist bereits in vielen Nowecor Mitgliedsbetrieben kommuniziert. Das Jungunternehmerprogramm konnte auch in 2023 in der üblichen Form fortgesetzt werden. Zur Themenevaluierung fand ein entsprechender Kongress speziell für die Jungunternehmer am 07./08. Sept. in Wildeshausen statt.

Die Ordentliche Hauptversammlung wurde am 22. Juni 2023 in Präsenz durchgeführt. In der Hauptversammlung wurde der neue Aufsichtsrat von den Aktionären gewählt.

3 Lage

3.1 Ertragslage

Die Lagerumsätze stellen rund 12,5 % des Gesamtumsatzes dar. Die ständige Verfügbarkeit aller Lagerartikel und damit hohe Lieferbereitschaft der Nowecor AG gewährleistet den Partnerbetrieben zudem eine niedrige Kapitalbindung durch Lagerbestände.

Die Logistik ist durch Verträge mit DHL, Hellmann Worldwide Logistic und GLS zuverlässig geregelt.

Die Betriebsaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr mit TEuro 3.612,3 um TEuro 87,7 gesunken. Dieses beruht darauf, dass in 2023 keine Messe in Leipzig wie im Vorjahr stattfand und sich niedrigere Abschreibungen aufgrund des Endes der betrieblichen Nutzungsdauer einiger Inventare (Roboter) ergaben. Dagegen stehen höhere Energiekosten und die Entwicklungskosten in der verlängerten Werkbank. Das Betriebsergebnis zum Vorjahr verbesserte sich um TEuro 674,3 auf TEuro 3.085,0. Das Finanzergebnis sowie das neutrale Ergebnis veränderten sich um TEuro 16,7 (Finanz) bzw. TEuro -314,4 (Neutral). Hintergrund hierfür ist im Wesentlichen die Auflösung der Pensionsrückstellung im Vorjahr.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist somit um TEuro 376,6 auf TEuro 3.116,8 gestiegen und liegt in Relation zur betriebswirtschaftlichen Gesamtleistung auf Vorjahresniveau (+0,02 %).

Das Geschäftsergebnis ermittelt sich im Einzelnen wie folgt: 2022 2023
TEuro TEuro
Rohergebnis 6.110,7 6.697,3
Betriebsaufwendungen 3.700,0 3.612,3
Betriebsergebnis 2.410,7 3.085,0
Finanzergebnis 4,4 21,1
Neutrales Ergebnis 325,1 10,7
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.740,2 3.116,8
Ertragsteuern -804,6 -977,8
Jahresergebnis 1.935,6 2.139,0

3.2 Finanzlage

Die Finanzlage der Nowecor AG hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Die getätigten geringen Investitionen konnten aus dem laufenden Cashflow finanziert werden.

Zurzeit hat die Gesellschaft ein Stammkapital von EUR 74.754,00 aufgeteilt auf 74.754 vinkulierte Namensaktien zum Nennwert von je EUR 1,00.

3.3 Vermögenslage

Die Vermögensstruktur weist im Vergleich zum Vorjahr nur wenige Abweichungen auf.

Das lang- und mittelfristig gebundene Vermögen liegt mit einem Anteil von 23 % (Vorjahr 25,8 %) am Gesamtvermögen auf dem Vorjahresniveau.

Das kurzfristige gebundene Vermögen hat sich um TEuro 2.492,8 erhöht.

Die Eigenkapitalquote hat sich mit 50,0 % (Vorjahr 49,5 %) leicht erhöht.

3.4 Investitionen

Die Nowecor hat grundlegende Investition im Bereich Zentralfertigung getätigt und in 2023 weiter fortgesetzt. Neben den bereits etablierten 7 Achs-Fräsroboter und 3-Achs-Fräsen, die es erlauben Fräsarbeiten bei Hart- und Weichschaum vorzunehmen, wurde weiter in die innovative 3D-Drucktechnologie investiert. Dazu wurde ein Zusatzmodul zur Weiterverarbeitung der Druckprodukte zur Dampfglättung und Färbung erworben. Außerdem wurde weiter an der Optimierung der Modelliersoftware für den Reha- und OT Bereich gearbeitet. Ein Projekt zur Konstruktion der Hilfsmittel für den 3D-Druck wurde weiter als Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit gesehen. Dies ermöglicht optimierte Arbeitsprozesse in der Fertigungssteuerung und eine weitere Qualitätsverbesserung für unsere Mitglieder.

3.5 Gesamtaussage

Insgesamt ist die Ertragslage weiterhin als gut zu bezeichnen. In 2023 konnten die beschlossene Gewinnausschüttung, die Investitionen für die verlängerte Werkbank und die Auszahlung des erhöhten Sonderbonus aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert werden.

4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt im Wesentlichen mit Hilfe der Entwicklung der Umsatzerlöse vor Boni, die aufgrund des vorliegenden Geschäftsmodells einen nahezu direkten Einfluss auf das Ergebnis vor Steuern hat.

Positiv zu bewerten ist, dass trotz der Einflüsse im Weltmarkt ein Anstieg der Warenverkäufe vor Boni von 13,67 % erzielt werden konnte.

III Prognosebericht

Im Jahr 2023 wirkten sich die Folgen des Ukraine - Krieges weltweit auf die Gesundheits- und Wirtschaftssysteme aus. Gerade im internationalen Vergleich zeigt sich, wie gut das deutsche Gesundheitssystem bisher den Stresstest besteht. Verantwortlich dafür sind nicht zuletzt die heimische Medizintechnik- und Orthopädietechnikbranche und die gute Ausstattung mit Intensivbetten, Beatmungsgeräten und die Aufrechterhaltung der Versorgung mit Hilfsmitteln.

Erhöhte Beschaffungsaufwände, Preiserhöhungen, rasch steigende Inflation, erhöhte Energiekosten stellten dennoch eine große Herausforderung mit Blick auf die Ertragslage der Sanitätshäuser dar. Die uneingeschränkte Motivation der Betriebe, den Versicherten bestmögliche Versorgung im Rahmen ihrer Möglichkeiten zukommen zu lassen, muss hier hervorgehoben werden. Die Qualität dieser Betriebe steht für die Entscheidung einer Zusammenarbeit nach wie vor im Vordergrund.

Aufgrund der Nowecor-Philosophie und der strategischen Ausrichtung Handwerk sieht die Nowecor AG gute Möglichkeiten, auch zukünftig erfolgreich zu sein. Die Wettbewerbssituation und die überzeugenden Einkaufskonditionen und besonders die Dienstleistungen in der verlängerten Werkbank werden dies ermöglichen und das Jahresergebnis weiter stabil halten.

Aufgrund der nicht ganz absehbaren Entwicklung des Ukraine-Krieges, den Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Rohmaterialien und der angestiegenen Energiekosten ist eine exakte Planung der zu erwartenden Umsatzerlöse nicht verlässlich möglich.

Die neuesten Entwicklungen im Weltmarkt und deren Auswirkungen auch auf die EU sind für 2024 die größte Herausforderung auf allen Gebieten. Für die Nowecor AG geht der Vorstand nach vorsichtiger Einschätzung für das Geschäftsjahr 2024 von einem leicht ansteigenden Umsatz aus.

IV Chancen- und Risikobericht

1 Risikobericht

Die Umsätze des Sanitätsfachhandels stammen überwiegend aus den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Sowohl die GKV als auch die PKV bezahlen teilweise nur einen bestimmten Anteil der Gesamtkosten eines Hilfsmittels oder übernehmen nur die Kosten für ein bestimmtes Modell. Kostensteigerungen seitens der Industrie, z.B. begründet durch Rohmittelbeschaffung und die erhöhten Energiekosten, gehen aktuell zu Lasten der Leistungserbringer.

Vor dem Hintergrund der schwierigen Situation im Gesundheitswesen ist für die Mitglieder der Nowecor AG das Controlling aller betrieblichen Aktivitäten eine zentrale Aufgabe, um den wirtschaftlichen Risiken der aufgezeigten Entwicklung zu begegnen und am Markt bestehen zu können. Die monatliche Ermittlung und Überwachung der Umsatzentwicklung und des Betriebsergebnisses versetzt die Geschäftsleitung in die Lage, sich rechtzeitig über Veränderungen zu informieren und ggf. die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

2 Chancenbericht

In diesem hohen Kostendruck der Krankenkassen auf die Sanitätshäuser bestehen weiterhin die Chancen der Nowecor AG. Dieser zwingt die Sanitätshäuser, um wettbewerbsfähig zu bleiben, zu möglichst kostengünstigen Einkäufen der Hilfsmittel und zum Ausbau des Handwerks in digitale Fertigungsprozesse. Diese zwei Schwerpunkte ermöglicht die Nowecor AG ihren Mitgliedsbetrieben.

3 Gesamtaussage

Risiken sehen wir weiterhin in der Entwicklung der Gesundheitspolitik, in den Eingriffen von Investoren durch Übernahmen von Sanitätshäusern, dem Fachkräftemangel und die Nachfolgeproblematik, die gesamte Wirtschaft weiterhin beschäftigen.

V Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Das Unternehmen finanziert sich grundsätzlich über Eigenkapitel.

Finanzinstrumente bestehen in den Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungen bestehen im Wesentlichen gegen die Mitglieder für die entsprechende Einzugsermächtigungen vorliegen.

 

Quakenbrück, den 26. April 2024

gez. Meike Brouwer

gez. Thorsten Möller-Risto

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.067,00 12.865,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.607.645,04 4.791.708,04
2. technische Anlagen und Maschinen 518.706,00 405.361,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 417.154,48 469.494,48
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 202.925,50 100.000,00
5.746.431,02 5.766.563,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.534,00 35.534,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 3.161.235,55 3.893.621,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.136.657,48 3.153.092,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 45.871,34 27.775,96
3. sonstige Vermögensgegenstände 4.720.894,01 3.754.428,14
7.903.422,83 6.935.297,03
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.094.893,11 5.837.833,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 174.214,86 114.655,90
25.120.798,37 22.596.369,77

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 74.754,00 74.754,00
eigene Anteile 995,00- 1.045,00-
Ausgegebenes Kapital 73.759,00 73.709,00
II. Kapitalrücklage 750.062,00 747.112,00
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 6.925,00 6.925,00
2. andere Gewinnrücklagen 9.378.239,07 8.428.239,07
9.385.164,07 8.435.164,07
IV. Bilanzgewinn 2.343.652,65 1.950.689,14
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 295.700,00 117.750,00
2. sonstige Rückstellungen 5.826.500,00 4.856.000,00
6.122.200,00 4.973.750,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 749.994,00 916.662,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.214.738,61 3.716.300,10
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.438.728,04 1.752.983,46
6.403.460,65 6.385.945,56
- davon aus Steuern Euro 544.609,34 (Euro 441.108,73)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 2.014,96 (Euro 1.876,97)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 42.500,00 30.000,00
25.120.798,37 22.596.369,77

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 190.370.927,28 168.742.419,27
2. sonstige betriebliche Erträge 537.063,62 774.312,76
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 182.889.649,79 161.865.051,83
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 813.557,73 183.703.207,52 789.743,80
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.366.244,52 1.362.850,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 256.755,42 1.622.999,94 241.067,29
- davon für Altersversorgung Euro 3.219,66 (Euro 3.082,69)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 391.488,20 481.710,35
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.068.819,41 2.045.497,16
7. Erträge aus Beteiligungen 20.000,00 20.000,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.742,00 211,81
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.603,66 15.750,88
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -977.837,71 -804.596,81
11. Ergebnis nach Steuern 2.164.776,46 1.930.675,29
12. sonstige Steuern -25.755,75 4.961,17
13. Jahresüberschuss 2.139.020,71 1.935.636,46
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.154.631,94 965.052,68
15. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in andere Gewinnrücklagen 950.000,00 950.000,00
16. Bilanzgewinn 2.343.652,65 1.950.689,14

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Nowecor AG hat ihren Sitz in Quakenbrück. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter HRB 201376 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Nowecor AG wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 3 HGB.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Bilanz (Anlage 1) und Gewinn- und Verlustrechnung (Anlage 2) enthalten entsprechend § 265 Abs. 2 HGB die Vergleichsbeträge des Vorjahres.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um aufgelaufene Abschreibungen, angesetzt. Abschreibungen werden nach der linearen Methode auf der Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer ermittelt.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Die in den Finanzanlagen aktivierten Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten ausgewiesen.

Die Vorräte werden mit den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Berücksichtigung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung angesetzt. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bewertet. Das Forderungsausfallrisiko im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Bildung von ausreichenden Wertberichtigungen berücksichtigt. Weiterhin erfolgen notwendige Abschreibungen auf Forderungen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag geleisteten Anzahlungen aktiviert, die Aufwand für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die ausgewiesenen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken wurden in angemessener Höhe berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden nur solche vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Anzahlungen aktiviert, die Erträge für eine kalendermäßig bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt:

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
1. Immaterielle Vermogensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 373.182,02 0,00 0,00 0,00 373.182,02
373.182,02 0,00 0,00 0,00 373.182,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.835.493,41 0,00 0,00 0,00 5.835.493,41
2. technische Anlagen und Maschinen 1.407.550,17 141.319,21 100.000,00 0,00 1.648.869,38
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.302.713,48 19.312,99 0,00 0,00 1.322.026,47
4 Anzahlungen. 100.000,00 202,925,50 -100.000,00 202,925,50
8.645.757,06 363.557,70 0,00 0,00 9.009.314,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.534,00 0,00 0,00 0,00 35.534,00
35.534,00 0,00 0,00 0,00 35.534,00
9.054.473,08 363.557,70 0,00 0,00 9.418.030,78
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
1. Immaterielle Vermogensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 360.317,02 7.798,00 0,00 0,00 368.115,02
360.317,02 7.798,00 0,00 0,00 368.115,02
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.043.785,37 184.063,00 0,00 0,00 1.227.848,37
2. technische Anlagen und Maschinen 1.002.189,17 127.974,21 0,00 0,00 1.130.163,38
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 833.219,00 71.652,99 0,00 0,00 904.871,99
4 Anzahlungen. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.879.193,54 383.690,20 0,00 0,00 3.262.883,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.239.510,56 391.488,20 0,00 0,00 3.630.998,76
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
1. Immaterielle Vermogensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.067,00 12.865,00
5.067,00 12.865,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.607.645,04 4.791.708,04
2. technische Anlagen und Maschinen 518.706,00 405.361,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 417.154,48 469.494,48
4 Anzahlungen. 202,925,50 100.000,00
5.746.431,02 6.163.050,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.534,00 35.534,00
35.534,00 35.534,00
5.787.032,02 5.814.962,52

Die Gesellschaft ist zum 31.12.2023 an folgenden Unternehmen beteiligt, die gem. § 285 Nr. 11 HGB anzugeben sind:

Name, Sitz Anteil am Kapital in % letzter vorliegender Jahres- Abschluss auf den Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres
Nowecare GmbH 100,0 % 31.12.2023 2.104.226,46 Euro 306.296,84 Euro
Deutsche Gesellschaft zur Präqualifizierung im Gesundheitswesen GmbH 33,33 % 31.12.2023 789.306,86 Euro 241.527,39 Euro

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 45.871,34 (im Vorjahr: Euro 27.775,96).

Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2023 Euro 74.754,00. Es ist eingeteilt in 74.754 vinkulierte auf den Namen lautende Aktien zum Nennwert von je Euro 1,00. Das Kapital ist in voller Höhe eingezahlt. Es bestehen keine Mehrstimmrechtsaktien. Bedingtes Kapital ist nicht vorhanden.

Die Gesellschaft hält aufgrund der Ermächtigung durch die Hauptversammlung gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG eigene Aktien. Im Jahr 2020 wurden 595 eigene Aktien zum Nennbetrag von Euro 595,00 (entspricht 0,796 % des Grundkapitals) aufgrund einer altersbedingten Geschäftsübertragung von der Nowecor zu einem Wert von Euro 73.185,00 erworben. Zuvor wurden im Jahr 2017 400 eigene Aktien zum Nennbetrag von Euro 400,00 (entspricht 0,535 % des Grundkapitals) zu Euro 37.640,00 erworben. Bereits im Jahr 2013 sind 50 Aktien zum Nennbetrag von Euro 50,00 (entspricht 0,067 % des Grundkapitals) von der Nowecor erworben worden. Zwischenzeitlich wurde festgestellt, dass der Weiterverkauf dieser Aktien im Jahr 2013 aufgrund des Verstoßes von § 181 BGB nicht rechtswirksam ist. Die 50 Aktien sind aufgrund eines schwebenden Verfahrens nicht wirksam ausgegeben worden. Im Berichtsjahr konnte sich über die Rückabwicklung des Erwerbs der 50 Aktien geeinigt werden. Die Rückübertragung der Aktien erfolgte zum ursprünglichen Kaufpreis von € 3.000,00 (entspricht € 60,00 pro Aktie). Dieser wurde mit dem auf die Aktien entfallenden Dividendenanspruch seit 2014 in Höhe von € 3.478,79 verrechnet.

Insgesamt werden 995 Aktien zum Nennbetrag von Euro 995,00 (entspricht 1,331 % des Grundkapitals) als eigene Anteile ausgewiesen.

Die Kapitalrücklage hat sich im Berichtsjahr wie folgt verändert:

Kapitalrücklage 2023 2022
Euro Euro
Stand 1.1. 747.112,00 747.112,00
Einstellungen 2.950,00 0,00
Entnahmen 0,00 0,00
Stand 31.12. 750.062,00 747.112,00

Aus dem laufenden Ergebnis sind Euro 950.000,00 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt worden.

In dem in der Bilanz ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von Euro 2.343.652,65 ist ein Gewinnvortrag in Höhe von Euro 1.154.631,94 enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen den Sonderbonus in Höhe von TEuro 5.750, der eine freiwillige Leistung der Nowecor an ihre Mitglieder darstellt.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Restlaufzeit
bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre durch Pfandrecht o.a. gesichert
2023 2022 2023 2022 2023
Euro TEuro Euro Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 166.668,00 167 583.326,00 666.672,00 0,00 749.994,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.214.738,16 3.716 0,00 0 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 3.438.728,04 1.753 0 0 0,00 0,00
Summe 5.820.134,20 5.636 583.326,00 662.672,00 0,00 749.994,00

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gelten die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 544.609,34 (im Vorjahr: Euro 441.109,73) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro 2.014,96 (im Vorjahr: Euro 1.876,97) enthalten.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

2023 2022
Euro Euro
Streckengeschäft 181.782.716,92 160.091.999,13
Lagerumsätze 26.038.528,38 22.717.746,00
gewährte Boni -18.781.315,11 -15.280.763,45
Umsatzerlöse aus Kerngeschäft 189.408.059,09 167.545.759,97
sonstige Erlöse 1.341.174,11 1.196.659,30
190.381.927,28 168.742.419,27

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 3.219,66 (im Vorjahr Euro 3.082,69) enthalten.

VI. Ergebnisverwendung

Der Vorstand der Nowecor AG unterbreitet dem Aufsichtsrat gem. § 170 Abs. 2 AktG in Verbindung mit § 21 Abs. 1 der Satzung folgenden Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns:

Euro
1. Verteilung an die Aktionäre 848.228,50
2. Gewinnvortrag 1.495.424,15
3. Bilanzgewinn 2.343.652,65

VII. Sonstige Angaben

Mitglieder des Vorstands:

Meike Brouwer, Vorstand (Vorsitzende)

Thorsten Möller-Risto, Vorstand

Die Vorstandsmitglieder sind einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Mitglieder des Aufsichtsrates:

Roland Stuppin (Vorsitzender), Kaufmann

Heike Lehmkuhl, (stellvertretende Vorsitzende) Dipl. Finanzwirtin

Nils Behre, Orthopädiemechanikermeister, Kaufmann des Handwerks

Jens Bohmhoff, Orthopädiemechanikermeister

Jörg Heinecke, Kaufmann

Heinz Richter, Orthopädiemechanikermeister (bis 22.06.2023)

Jan Kuilert, Orthopädiemechanikermeister

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates für die Tätigkeit im Geschäftsjahr betragen Euro 66.193,32 (VJ Euro 71.907,15).

Honorar für den Abschlussprüfer gem. 285 Nr. 17 HGB:

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich auf Euro 22.500,00 und entfällt in voller Höhe auf den Tätigkeitsbereich Abschlussprüfung.

Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 28 Arbeitnehmer, wovon durchschnittlich 22 Vollzeitkräfte und 6 Teilzeitkräfte waren.

Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, in Höhe von Euro 108.962,24 (davon im Folgejahr fällig Euro 48.273,78). Die Leasingverträge haben Laufzeiten zwischen 11 und 48 Monaten. Daneben besteht ein Mietvertrag mit einer jährlichen Miete in Höhe von Euro 12.000,00. Da der Mietvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen worden ist, kann eine Gesamtverpflichtung nicht angegeben werden.

Die Gesellschaft ist nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes gemäß § 290 HGB verpflichtet, da die Größenkriterien gemäß § 293 HGB nicht überschritten werden.

 

Quakenbrück, 26. April 2024

Der Vorstand

Meike Brouwer

Thorsten Möller-Risto

Protokoll der ordentlichen Hauptversammlung

der Nowecor AG 2023

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss mit Beschluss vom 06. Mai 2024 gebilligt hat. Der Jahresabschluss wurde dadurch gemäß § 172 des Aktiengesetzes festgestellt. Eine Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung gemäß § 173 des Aktiengesetzes entfällt somit.

Top 4. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes für das Geschäftsjahr 2023:

Vorstand und Aufsichtsrat schlugen vor, den im Jahresabschluss der Nowecor AG für das Geschäftsjahr 2023 mit EUR 2.343.652,65 ausgewiesenen Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von EUR 11,50 je Aktie, das sind insgesamt EUR 848.228,50 und Vortrag der restlichen EUR 1.495.424,15 auf neue Rechnung.

Zu Top 4. Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes für das Geschäftsjahr 2023:

Bei 58.293 Aktien der Gesellschaft, für die gültige Stimmen abgegeben worden sind - das entspricht 77,98 % des Grundkapitals -

gegen 0 NEIN-Stimmen = 0,00 %

und 58.293 JA-Stimmen = 100,00 %

mit der erforderlichen Mehrheit angenommen worden. Der Vorsitzende verkündete diesen Beschluss.

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023

Überwachung der Geschäftsführung und Beratung des Vorstandes

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2023 den Vorstand überwacht und ihn beratend bei der Leitung des Unternehmens begleitet. Der Aufsichtsrat informierte sich über den Gang der Geschäfte und die Lage des Unternehmens regelmäßig, zeitnah und umfassend. Die Berichterstattung des Vorstandes umfasste die wichtigen Informationen zu der Geschäftsentwicklung und zur Lage der Gesellschaft.

Im Geschäftsjahr 2023 fanden 5 ordentliche Aufsichtsratssitzungen

22.02.2023 / 04.05.2023 / 21.06.2023 / 13.09.2023 / 23.11.2023

statt. In seinen Sitzungen hat der Aufsichtsrat sich mit organisatorischen Fragen, seinen Kontrollaufgaben und mit zahlreichen Geschäftsvorgängen der Gesellschaft befasst. Unter anderem fanden wiederum regelmäßig Diskussionen zur zukünftigen Ausrichtung der Gesellschaft in einem sich verändernden Marktumfeld statt. Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere Themen und Projekte diskutiert und zum Teil beschlossen.

Veränderungen im Vorstand

Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine Veränderungen im Vorstand

Veränderungen im Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr 2023 gab es an der Hauptversammlung die turnusgemäßen Neuwahlen für den gesamten Aufsichtsrat.

Heinz Richter stellte sich nicht mehr zur Wahl.

Folgende 6 Personen wurden in der Hauptversammlung für den AR wiedergewählt:

Roland Stuppin, Heike Lehmkuhl, Nils Behre, Jens Bohmhoff, Jörg Heinecke und Jan Kuilert.

In der anschließenden konstituierenden Sitzung des AR wurden Roland Stuppin zum Vorsitzenden und Heike Lehmkuhl zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Themen innerhalb des Geschäftsjahres

Unter anderem wurden folgende Bereiche gemeinsam mit dem Vorstand bearbeitet:

Zahlen und Budgetkontrolle

Zukunft der NOWECOR AG

Abschluss der Abwicklung ungeklärter Aktienübertragungen

Anschaffung HP 3D Drucker für die verlängerte Werkbank

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat sich im Geschäftsjahr 2023 mit weiteren Themen der Gesellschaft befasst.

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 sowie den Lagebericht und den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes geprüft.

Der Bilanzausschuss des Aufsichtsrates hatte sich im Vorfeld der Prüfung mit den Prüfern von der DIERKES Hamburg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft abgestimmt, sich informieren lassen und neben den bestehenden Prüfungsschwerpunkten eigene Prüfungsschwerpunkte gesetzt. Die der DIERKES Hamburg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft haben die Fragen des Aufsichtsrates insgesamt vollumfänglich beantwortet, die Prüfungen haben keine Auffälligkeiten ergeben. Insgesamt hat der Aufsichtsrat den Abschluss für plausibel erachtet. Auch nach Prüfung durch den Aufsichtsrat haben sich keine inhaltlichen Beanstandungen an der Rechnungslegung und den diesbezüglichen Darstellungen in den vorgelegten Abschlussunterlagen ergeben.

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss schließlich in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrates vom 06.05.2024 zur Billigung vorgelegt, nachdem der Aufsichtsrat das Leseexemplar zuvor am 29.04.2024 per E-Mail von der DIERKES Hamburg AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zur Vorabdurchsicht erhalten hatte. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss in der vom Vorstand vorgelegten Fassung einstimmig gebilligt. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat gem. S 170 Abs. 2 AktG in Verbindung mit S 21 Abs. 1 der Satzung folgenden Gewinnverwendungsvorschlag unterbreitet, wonach der Bilanzgewinn in Höhe von € 2.343.652,65 wie folgt verwendet wird:

1. Verteilung an die Aktionäre (entspricht einer Dividende von Euro 11,50 je Aktie zum Nennwert von einem Euro) Euro 848.228,50
2. Gewinnvortrag Euro 1.495.424,15
3. Bilanzgewinn Euro 2.343.652,65

Prüfung Aktienbuch

Es gibt keine offenen Aktienfälle.

Alle neuen Übertragungen von Aktien im Geschäftsjahr 2023 wurden durch Rechtsanwalt und Notar Daniel Krause von HUS Rechtsanwälte, Lange Str. 1, 38100 Braunschweig nach Vorgabe der Satzung im Bieterverfahren durchgeführt.

Eine Prüfung des Aktienbuches erfolgt am 19.06.2024 in Quakenbrück.

Mit Dank und Anerkennung würdigt der Aufsichtsrat den Einsatz und die Leistung der Mitglieder des Vorstandes, sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses im vergangenen Geschäftsjahr 2023.

 

Cloppenburg, den 06.05.2024

Roland Stuppin, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Bei dem nachstehenden Jahresabschluss handelt es sich ggf. um die nach § 327 HGB für Offenlegungsberichte verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Nowecor AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nowecor AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nowecor AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 26. April 2024

DIERKES Hamburg AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gez. Deecke, Wirtschaftsprüfer

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