Brunner Holding International GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Köster seit 10.7.2025 | Geschäftsführer |
Philip Brunner seit 3.2.2023 | Geschäftsführer |
Helena Anna Brunner seit 10.8.2006 | Geschäftsführer |
Marc Dr. Brunner seit 10.8.2006 | Geschäftsführer |
Rolf Brunner seit 10.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Brunner Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brunner Holding GmbHRheinauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die Unternehmensgruppe Brunner zählt zu den führenden Objektmöbelherstellern Europas. Der Schwerpunkt der Tätigkeit liegt in der Entwicklung und Herstellung hochwertiger Objektmöbel für unsere weltweit ansässigen Kunden in den Bereichen Office, Hotel & Gastronomie, Event & Großraum sowie Pflege & Gesundheit. Mit unseren ästhetischen und funktionalen Produkten bieten wir unseren Kunden innovative Lösungen, welche ein ergonomisch richtiges Sitzen ermöglichen sowie gleichzeitig optimierte Raumgestaltungen in modernen agilen Arbeitswelten. Der Vertrieb erfolgt überwiegend über unsere in ganz Europa verteilten Vertriebsniederlassungen sowie weltweit ansässigen internationalen Partner. Diese Strategie erweist sich als äußerst erfolgreich, was sich darin zeigt, dass die Brunner GmbH in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu einem der fünf erfolgreichsten Objektmöbelhersteller Europas etablieren konnte. Am Standort in Rheinau-Freistett, dem Konzern-Verwaltungssitz, stellt der Brunner-Konzern als eines der wenigen unabhängigen deutschen Familienunternehmen in der Möbelindustrie seine Produkte mit modernster Technik her. In den Konzernabschluss der Brunner Holding GmbH wurden folgende Konzernunternehmen einbezogen:
Die nachfolgenden Aussagen zum Konzern beruhen im Wesentlichen auf Sachverhalten der Brunner GmbH, die dem Konzern als operative Gesellschaft ein maßgebendes Gepräge verleiht. Die aus Sicht des Mutterunternehmens der Brunner Holding GmbH zugehörigen Enkelunternehmen haben mit ihrer operativen Geschäftstätigkeit lediglich eine untergeordnete Bedeutung für das Konzerngepräge. Das Enkelunternehmen, die Brunner International GmbH, mietet zur Stromgewinnung Dachflächen der Brunner GmbH an und übt außerdem keine weitere Geschäftstätigkeit aus. Die beiden anderen Enkelunternehmen, die Brunner S.A.S. und die Brunner (UK) Holdings Ltd., üben ausschließlich Vertriebstätigkeiten für die Brunner GmbH aus. 2. Ziele und Strategien Der Brunner Konzern strebt neben einer nachhaltigen Steigerung von Absatz und Profitabilität eine finanzielle Unabhängigkeit des Konzerns an. Wir setzen dabei vor allem auf unsere Kernkompetenz, innovative und individuelle Produkte und Lösungen zu entwickeln und diese erfolgreich zu vermarkten. Unsere Unternehmensstrategie ist auf Wachstum ausgerichtet. Besonderes Augenmerk liegt dabei an der Entwicklung neuer Produkte und Lösungen, die einen deutlichen Mehrwert für den Kunden schaffen. Wir wollen auch weiterhin eine führende Rolle in unserem Geschäftsfeld einnehmen und unsere vorhandene Position stetig weiterentwickeln sowie das organische Wachstum durch Investitionen in Forschung und Entwicklung nachhaltig stärken. Darüber hinaus arbeiten wir daran, die Geschäftsprozesse noch weiter an die sich ändernden Marktgegebenheiten anzupassen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die nachhaltige Ausrichtung unseres Geschäfts ist eine Grundvoraussetzung für die Zukunftsfähigkeit des Konzerns. Das bedeutet für uns, dass wir bei der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung unserer Produkte anstreben, unsere ökonomischen Ziele in Einklang mit gesellschaftlichen und ökologischen Anforderungen zu bringen. Durch verantwortungsvolle Geschäftspraktiken wollen wir uns eine gesellschaftliche Akzeptanz bei unseren Kunden und Partnern für unser Geschäft sichern. Zudem haben wir in unserer Unternehmensentwicklung und -wachstumsstrategie verankert, die finanzielle Kraft des Unternehmens in der Unternehmensgruppe zu erhalten. Dies ermöglicht uns neben Investitionen aus eigener Kraft und finanzieller Flexibilität ebenso Stabilität in Krisenzeiten. 3. Forschung und Entwicklung Die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte und Lösungen für die genannten Zielgruppen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Unternehmens. Die Brunner GmbH betreibt daher umfangreiche Forschungs- und Entwicklungsbemühungen. Im Jahr 2022 wurden die Investitionen im Vergleich zum Jahr 2021, welches weiterhin durch die Corona Pandemie geprägt war, fast verdoppelt. Es wurde unter anderem die neue Modellserie "boards" implementiert, welche mit dem vielfältigen Zubehör eine individuelle Gestaltung von wandelbaren Büros und Besprechungsräumen ermöglicht. Im Bereich der Pflege gab es ebenso mit "feel" eine Neueinführung einer neuen Modellserie, welche mit ihren Stühlen und Tischen die Anforderungen der Pflege erfüllt. Im Rahmen der Teilnahme an der Mailänder Möbelmesse im Juni 2022, wurde die Neuentwicklung "mudra" präsentiert, welche einen universellen Stuhl mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten darstellt, der die neuste Formholztechnologie abbildet. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit wird zentral durch die Brunner GmbH, als Tochterunternehmen der Brunner Holding GmbH, für die Unternehmensgruppe koordiniert, finanziert und durchgeführt. Um auch zukünftig mit unseren Produkten nah an den Bedürfnissen der Kunden zu bleiben, steht bei uns ganz besonders das Thema der veränderten Anforderungen an die Arbeitsplätze und Büroräumlichkeiten im Fokus, welches getrieben ist durch den digitalen Fortschritt sowie dem auch nach der Pandemie anhaltenden gesteigerten Bedarf nach Home-Office-Lösungen. Brunner bietet hier mit seiner Produktvielfalt beste Möglichkeiten, diese Anforderungen des Marktes zu erfüllen, was die bewusst hierfür entwickelte Online-Plattform "Future Works" belegt. Als unsere Stärke sehen wir dabei die Umsetzung individueller Lösungen zur maximalen Kundenorientierung. In diesem wie auch in weiteren Produktbereichen wie Großraum oder Pflege werden wir im kommenden Geschäftsjahr in die Entwicklung neuer Produkte investieren. Im Zusammenspiel mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios sichern wir somit langfristig den Unternehmensbestand. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter, welchen die notwendigen Ressourcen für die kontinuierliche Weiter- und Neuentwicklung unserer Produkte zur Verfügung gestellt werden. Im Team für den Bereich Forschung und Entwicklung waren im Jahr 2022 13 Mitarbeiter beschäftigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Maßgebender Absatzmarkt für den Brunner Konzern ist die Europäische Union - hier wurden in der Vergangenheit über 80 % der Umsatzerlöse erzielt, die Erlöse der Brunner GmbH stammen mit knapp 70 % aus dem deutschen Inlandsmarkt. Die im März 2020 ausgebrochene Corona-Krise zog sich mit behördlich angeordneten Einschränkungen noch bis in den Januar 2022, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Europäischen Zone stieg im Jahr 2022 auf rund 15,81 Billionen EUR (EU-27) gegenüber 14,53 Billionen EUR im Vorjahr (EU-27) und einem deutlichen Rückgang im Jahr 2020 (13,46 Billionen EUR). Damit erholte sich die Wirtschaft im vergangen Jahr sichtlich von der Corona-Pandemie. Die deutsche Wirtschaft verzeichnet nach Krisenjahr 2020 und der anschließenden leichten Erholung im Jahr 2021 mit einem Wachstum von 2,6 % im Jahr 2022 eine weitere leichte Steigerung von 1,9 % im preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt. Insgesamt war die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2022 damit positiv, die Entwicklung fiel jedoch in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich aus. Einige Branchen profitierten von den Nachholeffekten nach dem nahezu kompletten Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen, unter anderem Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit +4 %. Andere Branchen wie das Baugewerbe (-2,3 %) oder auch das verarbeitende Gewerbe (+0,2 %) waren im Besonderen mit den neuen Herausforderungen konfrontiert, welche durch den Kriegsausbruch in der Ukraine bedingt waren. Hohe Energiekosten und weiterhin eingeschränkte Verfügbarkeiten von Vorprodukten führen hier zu der genannten Entwicklung. Wie der Industrieverband Büro- und Arbeitswelt e.V. (iba) mit Sitz in Wiesbaden in einer Pressemitteilung für 2022 mitteilte, verzeichnet die deutsche Büromöbelindustrie im Jahr 2022 ein Wachstum von 6,5 % gegenüber dem Vorjahr. Sie zeigt sich damit unter den gesamtwirtschaftlich genannten Rahmenbedingungen weniger stark von den neuen Herausforderungen betroffen und äußerst stabil. Die steigende Nachfrage im Jahr 2022 war durch eine deutliche Umsatzsteigerung im Inlandsgeschäft von 8,6 % sowie ein Wachstum im Export von 2,2 % realisiert worden. Zu der guten Nachfrage beigetragen hat gemäß iba die Tatsache, dass die Arbeitgeber das Büro in einer zunehmend hybriden Arbeitswelt wieder attraktiver gestalten möchten. Ein Blick auf die einzelnen Sparten zeigt, dass z.B. Tische und Korpusmöbel wie Regale oder Raumgliederungselemente mit einem Wachstum von 12 % deutlich stärker als die Bürositzmöbel zugelegt haben. Weiterhin konfrontiert bleibt die Büromöbelindustrie mit dem Fachkräftemangel. Die Zahl der Beschäftigen blieb wie zum genanntem Wachstum in 2022 nahezu stabil. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der Brunner Unternehmensgruppe ist im Jahr 2022 äußerst positiv zu bewerten. Nachdem mit dem Kriegsausbruch im Februar 2022 eine große Unsicherheit der wirtschaftlichen Entwicklung einherging, war die Nachfrage nach unseren Produkten stabil, maximal mit einem leichten Wachstum, erwartet worden. Die Entwicklung mit einer Umsatzsteigerung von 20 % gegenüber dem Vorjahr zeigt, dass die Erwartungen deutlich übertroffen wurden und die hervorragende Position am Markt weiter ausgebaut wurde. a. Umsatzentwicklung und Geschäftsergebnis Die Umsätze im Jahr 2022 haben sich gegenüber dem Vorjahr um +20 % entwickelt. Unterjährig entspricht die Entwicklung der Branchenentwicklung des iba - dabei trägt der inländische Umsatz mit einer Entwicklung von +21 % einen leicht höheren Anteil zum Wachstum bei als der Export mit +15 %. Das im Jahr 2022 erzielte Konzernjahresergebnis von TEUR 6.537 liegt mit einer Steigerung von TEUR 2.823 deutlich über dem des Vorjahres und lässt sich auf die hervorragende und unerwartet deutliche Umsatzsteigerung bei gleichzeitig hervorragendem Kostenmanagement zurückführen. Das Jahresergebnis übertrifft unsere Prognose bei Weitem und ist für uns ausgezeichnet zu bewerten. Das Konzernjahresergebnis zeigt gleichzeitig auch, dass die strategische Ausrichtung des Unternehmens auch im Geschäftsjahr 2022 durch die entsprechende Steuerung der Geschäftsprozesse unverändert erfolgreich umgesetzt wurde. Die strategische Geschäftsausrichtung trägt wesentlich zur Gewinnerwirtschaftung bei und ist für wichtige Investitionen, Prozessablauf sowie das Produktportfolio, verantwortlich. b. Produktion Die Produktion war durch die beschriebene Umsatzentwicklung über das gesamte Jahr 2022 hinweg voll ausgelastet. Neben Ersatzinvestitionen wurde u. a. auch neu in den Ausbau des innerbetrieblichen Transports in der Polsterei investiert. Diese Investitionen sichern den Erhalt und Ausbau unserer Produktherstellung. c. Beschaffung Die Beschaffungsmärkte sind im Jahr 2022 weiterhin im Fokus gestanden. Zu den zum Teil weiterhin vorhandenen Engpasssituationen in den Lieferketten kam die enorme Energiepreissteigerung im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands hinzu. Dies führte zu hohen Preissteigerungen der Materialien, ebenso wie zu massiven Steigerungen der Transportkosten. Im intensiven Austausch mit unseren strategischen Partnern konnten zum Teil mit vorrübergehenden Energiepreiszuschlägen die Herausforderungen zeitnah gemeinsam gelöst und eine verlässliche Kontinuität in den Beschaffungsmärkten wiederhergestellt werden. d. Investitionen Im Jahr 2022 wurden die Investitionen in die Erneuerung des ERP-Systems fortgesetzt, welche eine zentrale strategische Investitionsentscheidung des Brunner-Konzerns in die digitale Zukunft der Prozesse darstellt. Ebenso wurde wie bereits genannt in die Stabilisierung der Produktionskapazitäten investiert. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2022 Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen im Umfang von TEUR 2.208 getätigt. e. Finanzierungsmaßnahmen Der Konzern befindet sich weiterhin in einer äußerst komfortablen Situation. Die genannten Investitionen werden aus eigenen liquiden Mitteln gedeckt. Zusätzlich wurde in den zurückliegenden Jahren ein Teil der Investitionen über ein langfristiges zweckgebundenes Darlehen finanziert. Die Brunner GmbH verfügt über eine solide Mittelausstattung, um den Liquiditätsbedarf des Unternehmens jederzeit decken zu können. f. Personalentwicklung Die Personalentwicklung bei der Brunner-Unternehmensgruppe im Jahr 2022 blieb gleich. Im Durchschnitt wurden 473 (Vorjahr: 473) Arbeitnehmer beschäftigt. Die Personalkosten beliefen sich insgesamt auf TEUR 29.544 und lagen mit 10,8 % über dem Vorjahr. g. Nachhaltigkeit Der Brunner Konzern als Hersteller ist sich seines Einflusses auf die Umwelt bewusst und unterstützt mit seinem Handeln den gesellschaftlichen Wandel hin zu einer klima- und gesundheitsbewussten Gesellschaft. Diese Entwicklung untermauert der erstmals für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 veröffentlichte Nachhaltigkeitsbericht in Bezug auf den GRI (Global Reporting Initiative) Standard. Für ein nachhaltigeres Handeln haben wir uns fünf Handlungsfelder definiert, die bei all unseren Geschäftstätigkeiten wichtige Leitplanken bilden: Eine achtsame Ressourcennutzung wird z. B. durch die bestehende Zertifizierung "PEFC" belegt. Bei der Möbelherstellung werden heimische Hölzer aus PEFC-zertifizierter, nachhaltiger Waldbewirtschaftung sowie recyclingfähige und umweltverträgliche Materialien verwendet. Unsere Zertifizierung nach DIN EN ISO 14001:2015 belegt, dass die Produktionsprozesse strengen ökologischen Richtlinien entsprechen, deren Einhaltung mittels Umweltmanagementsystem dokumentiert wird. Um uns und unsere Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette ständig zu verbessern, setzen wir zur betrieblichen Steuerung zudem auf das Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2015. Strategische Partnerschaften mit Lieferanten, Kunden und anderen Geschäftspartnern sind für uns wesentlich, um als Gemeinschaft konkrete Ziele zu verfolgen und eine höhere Wirksamkeit bei unserem Einfluss auf die Umwelt zu erreichen. Im Bereich der effizienten Produktion erheben wir seit 2021 unseren Corporate Carbon Footprint nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG) und ermitteln hieraus die größten Erzeuger der Treibhausgasemissionen. Im Zusammenspiel mit einzelnen Abteilungen wurden so z. B. Maßnahmen definiert, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Hierfür hat die Brunner GmbH in 2022 u. a. in den Ausbau der LED-Leuchtmittel investiert. Material und Gesundheit greifen u.a. die Anforderungen unserer Kunden an das Thema der Schadstoffbelastung der eingesetzten Materialien auf. Im Jahr 2022 wurde die Zertifizierung "TÜV schadstoff- und emissionsgeprüft" auch auf Tische unserer Modellserie ausgebaut. Das Zertifikat belegt, dass insbesondere die Grenzwerte der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) sowie der flüchtigen organischen Stoffe (VOC) und auch weiterer umweltrelevanter Stoffe, wie Formaldehyd, in den eingesetzten Materialien eingehalten werden. Zur Unterstützung von Transparenz und Wissen arbeiten wir kontinuierlich daran, ein breites Bewusstsein für nachhaltige Entwicklung zu schaffen. Um für mehr Klarheit über die Umweltauswirkungen einzelner Produktserien und -modelle zu sorgen, haben wir für einen Großteil unseres Portfolios Produkt-Umwelterklärungen erstellt. Diese geben Auskunft über allgemeine Umweltaspekte bei Brunner und verweisen auf die jeweils verwendeten Materialien und die Recyclingfähigkeit des Produktes. Im Jahr 2022 wurden u. a. neue Erklärungen für die Produkte "mudra", "pads" und "ray soft" erstellt. Zusätzlich ist seit dem Jahr 2022 das Thema Nachhaltigkeit fester Bestandteil unseres Schulungsprogrammes "Brunner Academy". 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Leistungsindikatoren Der Brunner Konzern hat sich aktuell nach den Jahren der Corona-Krise wirtschaftlich erholt. Im Blick auf den Wettbewerb ist Brunner gut positioniert, um weiterhin die Wachstums- und Ergebnisziele zu erreichen. Qualitativ hochwertige Produkte sowie die Entwicklung gezielter und designorientierter Produktneuheiten und eine solide Kapitalausstattung bilden die Grundlage unserer nachhaltigen strategischen Unternehmensziele. a. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Vermögenslage zeigt sich insgesamt weiterhin sehr stabil. Der Brunner Konzern legt großen Wert auf eine solide und gesunde Bilanz. Die Bilanzsumme von TEUR 83.061 ist im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 83.783 stabil. Im Einzelnen ist auf der Aktiva das Anlagevermögen insgesamt mit TEUR 36.897 um 2,3 % zurückgegangen; Zuwachs verzeichneten die immateriellen Vermögensgegenstände mit Anzahlungen zum ERP-Projekt. Das Vorratsvermögen liegt mit rd. TEUR 10.769 zum Bilanzstichtag um 12 % höher als im Vorjahr, die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich ebenfalls um 9,8 % höher, die liquiden Mittel durch Investitionen um 8,2 % zwar niedriger als im Vorjahr, machen jedoch mit insgesamt TEUR 23.408 rd. 28 % der Bilanzsumme aus. Die Eigenkapitalausstattung ist mit 69 % der Bilanzsumme solide, unser Liquiditätsstatus sichert uns eine hohe finanzielle Flexibilität und unternehmerische Unabhängigkeit. Damit ist der Brunner Konzern in der Lage, Investitionen und zukünftiges Wachstum aus eigener Kraft zu tragen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig zurückgeführt und belaufen sich zum Bilanzstichtag noch auf TEUR 2.665; die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lagen mit TEUR 3.501 zum Bilanzstichtag um rd. 1 Mio. EUR höher gegenüber dem Vorjahr. Ebenso die sonstige Verbindlichkeiten lagen mit TEUR 2.268 um TEUR 809 höher gegenüber dem Vorjahr. Die Rückstellungen lagen insgesamt bei TEUR 15.627 und entfallen auf Pensionsverbindlichkeiten sowie Steuerrückstellungen. b. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022, das nach den beiden Jahren der Corona-Krise von der Rückkehr auf Wachstum geprägt ist, konnte der Situation entsprechend ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden. Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 19.676 auf TEUR 116.957. Somit wurde in der Gesamtleistung ein Wachstum von rd. 20 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Diese Entwicklung war nach der Unsicherheit der wirtschaftlichen Entwicklung durch den Kriegsausbruch im Februar 2022 eher unerwartet und fiel somit gegenüber den angenommenen Erwartungen von einer stabilen bis hin zu einer leicht positiven Umsatzentwicklung äußerst positiv aus. Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen im Jahr 2022 bei 1,0 Mio. EUR und sind gegenüber dem Vorjahr gleichbleibend. Sie entfallen insbesondere auf Sachbezüge mit rd. TEUR 337, auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit TEUR 245 und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens mit TEUR 346. Die Entwicklung der Kosten spiegelt im Bereich des Materialaufwands die genannten Preissteigerungen auf den Rohstoff- und Energiemärkten wieder. Die Materialkosten lagen mit TEUR 64.345 um 18,7 % über dem Vorjahresniveau (TEUR 54.215). Auch die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr angestiegen, unter anderem bedingt durch Lohn- und Gehaltssteigerung sowie das Auszahlen von Inflationsausgleichsprämien. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl blieb bei 473 (Vorjahr: 473). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit insgesamt TEUR 12.343 sind ebenfalls mit 20,7 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen (TEUR 10.222), was zum Teil auch durch die wieder zurückkehrenden Aktivitäten nach Wegfall der Corona-Schutzmaßnahmen lag, wie z.B. unserem Messebesuch bei der Milan Design Week in Mailand. Im Wesentlich war ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr bei Reparatur- und Instandhaltungskosten, bei den Kosten der Warenabgabe sowie bei Abgängen des Sachanlagevermögens zu verzeichnen. Damit betrugen die Werbe- und Reisekosten insgesamt TEUR 1.924 (Vorjahr: TEUR 1.756) und die Reparatur- und Instandhaltungskosten bei TEUR 896 (Vorjahr: TEUR 572). Die übrigen Kosten lagen auf Vorjahresniveau. Der Finanz- und Beteiligungserfolg im Konzern lag bei TEUR -493, im Vorjahr bei TEUR -191. Die Veränderung ergibt sich hier in erster Linie aus höheren Abschreibungen auf die Finanzanlagen. Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.823 verbessert und verzeichnet damit eine Entwicklung von 76 %. Damit hat die Brunner-Gruppe ein hervorragendes Jahresergebnis 2022 von TEUR 6.537 erzielen können. c. Finanzlage Die Finanzpolitik der Brunner GmbH hat zum Ziel, die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens durch die Sicherstellung ausreichender Liquidität zu wahren und somit die Finanzkraft auf hohem Niveau zu halten. Dabei sollen Risiken bei Finanzanlagen weitgehend vermieden werden. Der Finanzmittelfonds des Konzerns beläuft sich zum 31.12.2022 auf TEUR 23.382. Damit bleibt die Finanzierungsstruktur des Brunner Konzerns weiterhin sehr stabil und ermöglicht fortlaufend eine finanzielle Unabhängigkeit. d. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung sind insbesondere die nachstehenden Kennzahlen von Bedeutung: a. Umsatz pro Mitarbeiter Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt TEUR 247 und ist somit gegenüber dem Vorjahr TEUR 199) um 24,2 % höher. b. Umsatzrendite Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Sie ist im Vergleich zum Vorjahr (6,4 %) auf 9,3 % angestiegen. c. Cash Flow Der Cashflow wird nach der indirekten Methode ermittelt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2022 TEUR 11.437; der Cashflow aus der Investitionstätigkeit mit TEUR -1.672 spiegelt die Investitionen des Geschäftsjahres sowie die teilweise Rückführung von Finanzanlagevermögen im Jahr 2022 wieder. Maßgeblich wurden Investitionen in die Erneuerung des ERP-Systems sowie in die Stabilisierung und den Ausbau der Produktions- und Logistikkapazitäten getätigt. Gemeinsam mit dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -11.881 ist der Cash-Flow des Geschäftsjahres 2022 mit TEUR 2.116 negativ. Der Finanzmittelfonds zum 31.12.2022 beläuft sich auf TEUR 23.382 und liegt mit TEUR 2.116 unter dem Vorjahr. e. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a. Kundenzufriedenheit Die Zufriedenheit unserer Kunden ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Im stetig geführten persönlichen intensiven Dialog mit all unseren zuverlässigen Partnern weltweit erfahren wir, dass insbesondere die Fähigkeit, Projekte individuell nach Kundenwünschen realisieren zu können, zu unserem gemeinsamen Erfolg beiträgt. Hier gehen wir insbesondere auch auf die Anforderungen und den aktuellen Wandel der Arbeitswelt ein. Wir bieten mit der Plattform "Brunner Future Works" einen Einblick in unsere große Produktvielfalt in außergewöhnlichen Designs und neuesten Technologien zur funktionalen und ästhetischen Gestaltung der agilen Arbeitswelten. b. Mitarbeiterzufriedenheit Qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind ebenso eine wichtige Grundlage unseres Unternehmenserfolgs. Durch regelmäßige interne und externe Weiterbildungen können die Kenntnisse weiter vertieft und ausgebaut werden. Im Rahmen unseres Brunner Academy Programms werden intern und extern sowohl Produktwissen als auch branchenübergreifende Kompetenzen vermittelt. Einen weiteren wichtigen unternehmensinternen Schwerpunkt setzen wir auf die Arbeitssicherheit der Mitarbeiter. Insgesamt werden unsere Mitarbeiter regelmäßig zum Thema Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz geschult. Im Jahr 2022 lag unter anderem ein Schwerpunkt auf dem Thema Brandschutz. Das Thema Home-Office haben wir auch über die "Corona-Zeit" fortgesetzt, weil flexible Home-Office-Lösungen insbesondere bei Mitarbeitern sehr geschätzt werden. Sie bieten mehr Flexibilität und ermöglichen eine bessere Balance zwischen Arbeit und privaten Verpflichtungen. Unser Betriebsrestaurant in Rheinau, welches für alle Mitarbeiter zugänglich und insbesondere durch die Brunner GmbH bezuschusst ist, versorgt unsere Mitarbeiter täglich mit frisch zubereiteten Speisen und trägt so ebenfalls zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit bei. III. Prognosebericht Vom Sachverständigenrat wird für das Jahr 2023 ein leichtes Wachstum von 0,2 % für Deutschland prognostiziert. Für den Euro-Raum fällt die Wachstumsprognose mit 0,9 % eher moderat aus. Der inflationsbedingte Kaufkraftverlust, schlechtere Finanzierungsbedingungen sowie die sich nur langsam erholende Auslandsnachfrage verhindern gemäß dem Sachverständigenrat einen stärkeren Aufschwung für das Jahr 2023. Auch der Branchenverband iba sieht unter den unsichereren Rahmenbedingungen im Ausblick für das Jahr 2023 ein moderates Umsatzwachstum. Dazu tragen die hohen Energie- und Materialpreise ebenso wie auch die deutlichen Lohnsteigerungen, mit welchen die Arbeitgeber konfrontiert sind. Wir im Brunner Konzern teilen diesen Ausblick des Branchenverbands weitestgehend. Die Situation an den Energiemärkten stabilisiert sich im zweiten Quartal 2023 wieder. Zu erwarten sind branchenübergreifend gleichzeitig jedoch hohe Lohnsteigerungen als Reaktion auf die massive Inflation im Jahr 2022. Dies führt in der Summe zu weiterhin steigenden Preisen, weshalb auch wir im Jahr 2023 moderate Preissteigerungen an unsere Kunden weitergeben müssen. Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2023 unter dem anhaltenden Krieg in Europa schwer zu prognostizieren. Unsere Planungen sehen vor dem Hintergrund verschiedener Entwicklungen verschiedene Szenarien vor. Die Nachfrage nach unseren Produkten schätzen wir für 2023 als stabil bzw. als leicht ansteigend gegenüber dem Vorjahr ein. Den Konzernjahresüberschuss schätzen wir entsprechend bei leicht steigendem Umsatz und gleichzeitig steigenden Kosten für Material und Dienstleistungen eher leicht rückgängig ein und rechnen dabei mit einer Umsatzrendite von 7 %. Da für das Jahr 2023 eine steigende Anzahl der Mitarbeiter geplant ist, planen wir mit einem leichten Rückgang beim Umsatz pro Mitarbeiter. Bezüglich des Cashflows erwarten wir aufgrund der geplanten Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte sowie die Erneuerung der ERP-Software einen wachsenden Mittelabfluss im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wird der Cashflow aus dem operativen Geschäftsbetrieb weiterhin zur Finanzierung dieser eingesetzt. Insgesamt rechnen wir in der Brunner-Unternehmensgruppe für das kommende Geschäftsjahr nach einem erfolgreichen Start im ersten Quartal mit einer stabilen Entwicklung und mit einem positiven Ergebnis. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Wir verstehen Risiken als potenzielle interne wie externe Ereignisse, die das Erreichen unserer kurzfristigen Ziele oder die Umsetzung unserer langfristigen Strategien negativ beeinflussen oder gar den Fortbestand der Gesellschaft bedrohen können. a. Einkauf Ein wesentlicher Erfolgsfaktor unserer Unternehmens-Gruppe liegt in der Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen, zuverlässigen und kosteneffizienten Rohstoffbeschaffung. Entsprechend drohen aus dem Einkaufsbereich immer besondere Risiken. Die zuletzt durch den Ukraine-Krieg angespannte Situation an den Energiemärken sowie die massiven Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten haben wir mit unseren Partnern im intensiven Dialog gemeistert. Unser bewährtes Instrument im Bereich der Beschaffung sind weiterhin die längerfristigen Lieferverträge. Eingerichtete funktionsfähige und wirksame Qualitätskontrollen ermöglichen es uns, unsere Qualitätsansprüche sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unseren eigenen Geschäftsräumen durchzusetzen. Aufgrund gestiegener Energiekosten, Lohnkosten und Preissteigerungen in verschiedenen Bereichen, auch bedingt durch die Inflation, rechnen wir für das Folgegeschäftsjahr mit weiteren Preissteigerungen im Einkaufsprozess. Diese werden wir dann erneut mit unseren Kunden und Lieferanten diskutieren müssen, um sie an höheren Kosten zu beteiligen. b. Absatz Die aktuelle wirtschaftliche Situation der weiterhin hohen Inflation, welche für 2023 nochmals bei über 6 % erwartet wird, stellt eine Einkommensentwertung dar. Damit ist mit einer Schwächung der Konsum- und Investitionsnachfrage zu rechnen. Die Leitzinsen der Europäischen Zentralbank (EZB) wurden mehrfach angehoben, was zu schlechteren Finanzierungsbedingungen für die privaten Haushalte sowie auch für die Unternehmen führt. Es besteht die Gefahr, dass diese Situation auch einen Rückgang der Investitionen im Objektbereich einleitet. Dies beeinflusst die Nachfrage nach unseren Produkten negativ und kann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken mit sich bringen. Reduzieren können wir dieses Risiko durch unser breit aufgestelltes Produktportfolio. Insgesamt konzentriert sich unser Absatz nicht auf einzelne Branchen, sondern wir bedienen ein breites Spektrum von der Industrie über das Hotelgewerbe bis hin zum Pflegebereich. Darüber hinaus wird das Risiko im Absatzbereich durch den fortschreitenden Ausbau der globalen Absatzmärke für den Brunner Konzern reduziert, so z.B. mit den neuen strategischen Partnern im asiatischen Raum. Durch die globale wirtschaftliche Entwicklung sind unsere Kunden vermehrt Insolvenzrisiken ausgesetzt. Forderungsausfälle können damit auch uns treffen. Wir setzen verstärkt darauf, Außenstände und Ausfallrisiken fortlaufend zu überwachen und mit unseren Kunden rechtzeitig zu kommunizieren. c. Wettbewerb Auch oder vor allem unter erschwerten gesamtwirtschaftlichen Bedingungen ist der Wettbewerb groß, insbesondere wenn die Nachfrage sinkt, steigt das Angebot. Und so investieren wir in 2023 in die Neuentwicklung von Produkten, um die vorhandene Nachfrage nach Objektmöbeln, welche höchsten ergonomischen wie auch ästhetischen Ansprüchen gerecht werden sollen, zu bedienen. Dabei kommen wir im Besonderen auch der gesteigerten Nachfrage im Bereich der hybriden Arbeitswelten nach. Wir gehen davon aus, dass wir uns mit unseren existierenden und auch neuen Produkten gegenüber dem Wettbewerb erfolgreich behaupten können und somit unsere Marktposition aufrechterhalten können. d. Liquidität Eine negative wirtschaftliche Entwicklung birgt automatisch Liquiditätsrisiken. Aufgrund unserer komfortablen finanziellen Ausstattung und die mögliche Finanzierung im Konzern sehen wir uns heute keinen erheblichen Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Unsere solide Liqiditätsausstattung hat uns bisher finanzielle Unabhängigkeit und Stabilität ermöglicht. Die zukünftige Entwicklung ist jedoch stark durch die Entwicklung der operativen Tätigkeit bestimmt. Außerdem versuchen wir trotz internationaler Geschäfte geringes Zins- und Währungsrisiko einzugehen. 2. Chancenbericht Zur zeitnahen Erkennung relevanter Chancen und Marktpotenziale analysieren wir regelmäßig die für uns relevanten Absatz- und Beschaffungsmärkte, insbesondere im deutschsprachigen Raum sowie den angrenzenden europäischen Ländern, aber zunehmend auch auf globalen Märkten. Die zunehmende Nachfrage nach langlebigen Produkten aus Unternehmen mit nachhaltiger Herstellung, die auf einen verantwortungsvollen Umgang mit ihren Ressourcen, der Gesellschaft und den Mitarbeitern achten, hat deutlich zugenommen. Durch unsere bewusste Materialauswahl und Produktion von langlebigen Produkten in entsprechender Qualität versprechen wir uns Kundenbindung, Kundenzufriedenheit und Kundenzuwachs. Dem stärkeren Wettbewerb werden wir weiterhin durch gelebte Kundennähe sowie mit innovativen Produkten begegnen. Gleichzeitig legen wir Wert auf die Weiterentwicklung der Marke "brunner" als Designmarke und stärken diese Position mit der Gewinnung neuer Designpartner, aus deren Kooperationen in 2022 erste neue Produktserien hervorgegangen sind. So wurden im Jahr 2022 eine Reihe von Neuheiten im Markt etabliert. Gemeinsam mit der Designagentur "Diez Office" wurde das Modell "mudra" entwickelt und auf der Mailänder Design Week 2022 im Juni erstmals den Kunden präsentiert. Darüber hinaus sehen wir auch hervorragende Absatzmöglichkeiten mit der Serie "feel", welche hervorgeht aus der neuen Partnerschaft mit dem dänischen Designer "AART" und dem Pflegemöbelbereich ein komfortables skandinavisches Wohlfühldesign anbietet. Weiterhin setzen wir zur Stärkung unserer Position die "Brunner Academy" ein. Sie umfasst ein firmeneigenes Schulungs- und Ausbildungsprogramm, welches sowohl den Mitarbeitern wie auch den nationalen und internationalen Partnern ermöglicht, die Produktexpertise auszubauen. Dies unterstützt uns im stetigen Wettbewerb die besonderen Stärken unserer Produkte hervorzuheben und so auch weiterhin erfolgreich gegenüber den Wettbewerbsprodukten bestehen zu können. Gleichzeitig bildet dies eine hervorragende Chance, die Loyalität unserer Mitarbeiter zu stärken, deren Wissen und Einsatz maßgeblich zu unserem Erfolg beitragen. Unsere finanzielle Kraft und solide Kapitalausstattung ermöglichen uns nicht nur eine finanzielle Unabhängigkeit, sondern insbesondere finanzielle Kraft, auch Krisen standhaft durchzustehen und wie aktuell in schwierigen Zeiten dennoch Investitionen zu finanzieren. 3. Gesamtaussage Nach derzeitiger Beurteilung lässt sich eine genaue Einschätzung zur erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung durch die Auswirkungen der massiven Inflation sowie die steigende Zinskurve auf die wirtschaftliche Lage nicht vornehmen. Entsprechend können auch die Auswirkungen auf unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage derzeit nicht vollumfänglich abgeschätzt werden. Wir rechnen jedoch weiterhin mit einem positiven Ergebnis für das Folgegeschäftsjahr mit einer stabilen Rendite von über 7 %. Unsere Umsätze planen wir leicht über dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 mit leicht steigenden Mitarbeiterzahlen und ein Ergebnis zwar unter dem des Jahresergebnisses 2022, aber über dem Corona-Vorjahr. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns auch für die Bewältigung der sich aus der aktuellen Situation ergebenden und auch künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements unseres Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Wertpapiere. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle werden durch unseres nachhaltiges Forderungsmanagement sowie unsere Kundennähe absolut minimiert. Zudem arbeiten wir zum Teil mit einer Warenkreditversicherung, die uns hilft, weitere Ausfallrisiken zu minimieren. Im Rahmen des Forderungsmanagements informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, bei bedeutenden Aufträgen einen Liquiditätsplan zur besseren Auftragssteuerung zu erstellen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Unsere in die Zukunft gerichteten Annahmen und Einschätzungen basieren auf Aussagen sowie prognostizierten Entwicklungen der Märkte und unterliegen damit stets einer grundsätzlichen Unsicherheit für Prognosen. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von unseren Einschätzungen abweichen und unseren Erwartungen entgegenstehen.
Rheinau-Freistett, den 30. September 2023 Brunner Holding GmbH Die Geschäftsführung Helena Brunner Rolf Brunner AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022
KonzerneigenkapitalspiegelDie nachstehende Abbildung kann durch kaufmännische Rundungen zu Abweichungen führen. Sie können aus Wesentlichkeitsgründen vernachlässigt werden.
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022A. ALLGEMEINE ANGABEN Die Brunner Holding GmbH ist das Mutterunternehmen des Brunner Konzerns und hat ihren Sitz in Rheinau-Freistett. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 371704 eingetragen. Der Konzernabschluss der Brunner Holding GmbH für das am 31. Dezember 2022 abgelaufene Geschäftsjahr wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 290 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Der Konzernanhang enthält die erforderlichen Einzelangaben bzw. die entsprechenden Erläuterungen. Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen alle Angaben in Euro. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Konzernbilanz bzw. der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang darzustellen, werden diese aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Konzernanhang aufgeführt. Die Gliederungsvorschriften des § 297 ff. HGB i.V.m § 266 HGB für die Bilanz und des § 297 ff. HGB i.V.m § 275 HGB für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden beachtet. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 297 ff. HGB i.V.m § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Die Abschlusstage der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen entsprechen dem des Mutterunternehmens. B. KONSOLIDIERUNGSKREIS UND ANTEILSBESITZ Der Konsolidierungskreis umfasst folgende Konzernunternehmen:
Der Konzernabschluss umfasst zwei inländische und ein ausländisches Tochterunternehmen, die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen wurden. Weiterhin besteht ein Beteiligungsverhältnis zu einem ausländischen Unternehmen, welches als assoziiertes Unternehmen nach der "At-Equity"-Methode einbezogen wurde. Der Kreis der konsolidierten Unternehmen blieb im Geschäftsjahr 2022 unverändert. Die Brunner Holding GmbH, Rheinau-Freistett, stellt den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht für die zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses bzw. Teilkonzernlageberichts verpflichteten Brunner GmbH auf. Die Brunner Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Konzernkreis auf. Der geprüfte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden im elektronischen Bundesanzeiger unter dem Mutterunternehmen, der Brunner Holding GmbH, bekannt gemacht. Zudem nimmt die Brunner GmbH als in den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht einbezogenes Tochterunternehmen der Brunner Holding GmbH die Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. C. KONSOLIDIERUNGSGRUNDSÄTZE Die Kapitalkonsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen erfolgt nach der Buchwertmethode § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB a.F. durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligungen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum 1. Juli 1999 (Erstkonsolidierungszeitpunkt). Eine Anpassung an den § 301 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilMoG ist zulässigerweise nicht erfolgt. Minderheitenanteile stellen den Anteil des Ergebnisses und des Reinvermögens dar, der nicht dem Konzern zuzurechnen ist. Minderheitenanteile werden gemäß § 307 HGB in der Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung und in der Konzernbilanz separat ausgewiesen. Der Ausweis in der Konzernbilanz erfolgt innerhalb des Eigenkapitals, getrennt vom auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallenden Eigenkapital. Das assoziierte Unternehmen Brunner (UK) Holdings Limited, London (UK), wurde gemäß § 312 Abs. 1 HGB erstmals zum 31. Dezember 2003 mit dem Buchwert in den Konzernabschluss einbezogen. Grundlage war der Jahresabschluss zum 30. September 2003. Das assoziierte Unternehmen wird in der Folgekonsolidierung gemäß § 312 Abs. 1 HGB At-Equity bilanziert. Entsprechend § 312 Abs. 6 S. 2 HGB wird der jeweils letzte Konzernabschluss der Brunner (UK) Holdings Limited zugrunde gelegt. Konzerninterne Forderungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen unter den einbezogenen Gesellschaften werden eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge unterliegen der Abgrenzung latenter Steuern. Für die Berichtsperiode war keine Steuerabgrenzung vorzunehmen. D. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN, WÄHRUNGS- UMRECHNUNG Für die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen werden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewendet. Die beim assoziierten Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen im Wesentlichen denen des Mutterunternehmens (§ 308 Abs. 1 HGB). Unter Beachtung der Wesentlichkeitsgrundsätze ist eine gegebenenfalls erforderliche Anpassung unterblieben. Danach waren folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear bzw. soweit zulässig degressiv vorgenommen. Für bewegliche Vermögensgenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Gleichzeitig wird davon ausgegangen, dass im Jahr der Vollabschreibung auch der Abgang erfolgt. Bewegliche Vermögensgengestände mit einem Wert von bis zu EUR 250,00 werden im Jahr ihrer Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst. Bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung entsprechend § 253 Abs. 3 HGB außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sofern die Gründe für einen niedrigeren Wertansatz wegfallen, werden entsprechend § 253 Abs. 5 HGB Zuschreibungen vorgenommen. Vom Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unter den Finanzanlagen ausgewiesene Beteiligung an einem assoziierten Unternehmen wird gemäß § 312 Abs. 1 HGB nach den Grundsätzen der "At-Equity"-Bilanzierung mit dem Buchwert zum Zeitpunkt der Ersteinbeziehung des assoziierten Unternehmens in den Konzernabschluss angesetzt und entsprechend § 312 Abs. 4 HGB um die Eigenkapitalveränderungen fortgeführt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet (§ 256 Satz 1 HGB). Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die regelmäßig ersetzt werden und deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, wurden Festwerte gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Die Bewertung erfolgt nach der verlustfreien Methode, d.h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch die Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen genügend Rechnung getragen. Soweit diese Vermögensgegenstände auf Fremdwährung lauten, werden diese gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden für wesentliche Posten gebildet, soweit Ausgaben vor dem Bilanzstichtag getätigt werden, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden gemäß § 246 Abs. 2 S.2 HGB mit den entsprechenden Pensionsverpflichtungen verrechnet. Das zur Saldierung herangezogene Deckungsvermögen, bestehend aus Rückdeckungsversicherung der Allianz mit einem am Bilanzstichtag ausgewiesenen Saldo in Höhe von EUR 2.843.516,91. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter der Anwendung der Projected Unit Credit Methode ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde dem eingeräumten Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 1,87 % (im Vorjahr: 2,30 %) angesetzt. Künftig zu erwartende Gehalts- und Rentensteigerungen werden mit 0 % bei der Berechnung berücksichtigt. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen vor Verrechnung mit dessen Deckungsvermögen betrug am Bilanzstichtag EUR 10.547.726,00. Nach der Saldierung gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wird die Pensionsverpflichtung mit EUR 7.704.209,09 ausgewiesen. Entsprechend wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 283.326,00 mit Zinserträgen oder Zinsaufwendungen aus den Rückdeckungsversicherungen in Höhe von EUR 9.909,96 saldiert. Der Saldo in Höhe von EUR 273.416,04 ist in der Position Zinsen und Aufwendungen enthalten. Die Anwendung des IDW RH FAB 1.021 war nicht einschlägig, insoweit haben sich im Geschäftsjahr 2022 keine Änderungen hinsichtlich der Bewertung der Pensionsverpflichtungen ergeben. Die Steuerrückstellungen entfallen auf die noch ausstehenden Steuerschulden des Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank abgezinst. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Rückstellung berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abgezinst. Soweit die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen liegen, kommt der höhere Wert zum Ansatz. Auf Fremdwährung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für die Währungsumrechnung wurden unter anderem im Geschäftsjahr folgende Wechselkurse zugrunde gelegt:
Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darauf entfallene Umsatzsteuer entsprechende der Nettomethode vermindert. Die Gliederung und die Bewertung entsprechen den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die Erfassung von Umsatzerlösen erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Leistungen erbracht bzw. die Waren oder Erzeugnisse geliefert worden sind und damit der Gefahrenübergang auf den Abnehmer vorliegt. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer wirtschaftlichen Verursachung ergebniswirksam. E. ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNABSCHLUSS I. Erläuterung zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Assoziiertes Unternehmen: Der nach der "At-Equity"-Methode im Jahr der Erstkonsolidierung ermittelte Wertansatz der Brunner (UK) Holdings Limited wurde gemäß § 312 Abs. 4 Satz 1 HGB um den Betrag der anteiligen Eigenkapitalveränderungen erhöht bzw. vermindert. Zum 31.12.2022 beträgt der Beteiligungsbuchwert TEUR 2.765. Aktivische Unterschiedsbeträge i.S.d. § 312 Abs. 1 S.2 HGB betragen zum 31. Dezember 2022 0,00 EUR. Entsprechend § 312 Abs. 6 S. 2 HGB wurde der letzte Konzernabschluss der Brunner (UK) Holdings Limited zugrunde zum 30.09.2022 zugrunde gelegt. Sofern das assoziierte Unternehmen in seinem Jahres- bzw. Konzernabschluss vom Konzernabschluss der Brunner Holding GmbH abweichende Bewertungsmethoden anwendet, werden diese aus Wesentlichkeitsgründen nicht angepasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vermögensgegenstände, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen, in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 9) enthalten. Diese betreffen Vorsteuern, die erst im Folgejahr abziehbar sind. Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr beläuft sich auf TEUR 8.777 (Vorjahr: TEUR 7.340). Pensionsrückstellung Es bestehen weitere sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.844 (Vorjahr: TEUR 2.834), die mit Altersversorgungsverpflichtungen gem. § 246 Abs. 2 HGB verrechnet wurden. Diese haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 387. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. In der Position sind im Wesentlichen folgende Rückstellungen enthalten:
Verbindlichkeitenspiegel
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren. II. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Hauptumsatzträger sind hochwertige Stühle und Tische. Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:
Auf den Ausweis der Erlösschmälerungen in der Gewinn- und Verlustrechnung wurde verzichtet. Die Erlösschmälerungen betrugen TEUR 2.041 (Vorjahr: TEUR 1.612). Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Im Geschäftsjahr 2022 wurden Zuschreibungen bei den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 7 vorgenommen und als Erträge aus Zuschreibungen des Finanzanlagevermögens erfasst. Erträge aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 91 (Vorjahr: TEUR 12). Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 6). Die Aufwendungen für Altersversorgung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 42). Die Auflösung der Personalaufwendungen betrug TEUR 307 (Vorjahr: TEUR 295). Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Finanzanlageverkäufen insgesamt in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 63) enthalten. Unter sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Abschreibungen auf Finanzanlagen insgesamt in Höhe von TEUR 1.253 (Vorjahr: TEUR 157) sowie Verluste aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen insgesamt in Höhe von TEUR 412 (Vorjahr: TEUR 113) enthalten. Diese sind gleichzeitig von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. Bedeutung gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 23 HGB. Die Erträge aus Beteiligungen aus assoziierten Unternehmen betrugen im Geschäftsjahr TEUR 815 (Vorjahr: TEUR 509). III. Erläuterung zur Konzern-Kapitalflussrechnung Die Konzern-Kapitalflussrechnung wird in Übereinstimmung mit dem Deutschen Rechnungslegungs Standard (DRS) Nr. 21 erstellt. Der Finanzmittelfond umfasst den Bilanzposten B.III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks abzüglich jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird dabei nach der indirekten Methode ermittelt. IV. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Konzern werden diverse Miet- und Leasingverträge für Betriebsräume bzw. für Betriebs- und Geschäftsausstattung mit unterschiedlichen Laufzeiten abgeschlossen. Sie dienen der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs, stellen einen aktuellen technischen Stand sicher und tragen zur Planungssicherheit bei.
Als wesentliche Risiken aus den vorstehenden Verpflichtungen sind die daraus resultierenden Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft zu nennen. Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer, getrennt nach Gruppen (§ 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB):
Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Herr Rolf Brunner, Kaufmann, und Frau Helena Brunner, Großhandelskauffrau, sind zu jeweils alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern bestellt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Für die Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a) und b) HGB wird die Schutzklausel gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 und 5 HGB in Anspruch genommen. Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar betrug TEUR 117; davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen TEUR 77, auf Steuerberatungsleistungen TEUR 8. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten haftet die Gesellschaft für eine fremde Schuld in Höhe von TEUR 781 gesamtschuldnerisch. Aufgrund der bisherigen Schuldentilgung des Schuldners wird mit einer Inanspruchnahme derzeit nicht gerechnet. Weitere Haftungsverhältnisse entfallen auf Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von TEUR 475 und auf Bürgschaften in Höhe von TEUR 2.229. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird aufgrund der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bürgschaftsnehmer als gering eingeschätzt. Nachtragsbericht Im Jahr 2022 waren die Folgen der im März 2020 ausgebrochenen Covid-19-Pandemie weiterhin zu spüren. Dazu folgte eine Energiekrise, durch den im Februar 2022 ausgelösten Konflikt zwischen Russland und Ukraine, der die deutsche Wirtschaft auch über das Jahr 2022 mit hohen Energiepreisen und steigenden Verbraucherkosten stark belastet. Mittels umfangreicher Maßnahmen konnte die Bundesregierung die Energieversorgung im vergangenen Jahr zwar sichern und ausfallende russische Energieimporte kurzfristig ersetzen, jedoch laufen die von der Bundesregierung herausgebrachten Entlastungspakete voraussichtlich Ende 2023 aus. Damit ist die Energiekrise noch nicht ausgestanden. Zudem belasten hohe Inflationsrate - im Geschäftsjahr 2022 teilweise über 10 % - und steigende Zinsen die konjunkturelle Entwicklung. Im ersten Halbjahr 2023 zeigen sich die Privatausgaben noch schwach, erschwerte Rahmenbedingungen in der Baubranche hemmen Investitionen. Diese Entwicklung tangiert auch den Brunner Konzern. Steigende Preise bei den Energiekosten, Löhnen, im Beschaffungsmarkt sind derzeit in ihrem Gesamtausmaß nicht abschätzbar, das Ende der Spirale nicht absehbar. So werden wir gemeinsam mit unseren Partnern versuchen, den Mehraufwand zu teilen. In Zeiten einer zurückhaltenden Nachfrage wird der Brunner Konzern die Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte weiter verstärken, um sich im Wettbewerb durch ergonomische und ästhetische Lösungen und Produkten abzugrenzen. Genaue Einschätzungen der möglichen weiteren Pandemie- und Kriegsauswirkungen können wir schwer beziffern. Durch unsere finanzielle Stabilität sehen wir uns jedoch in der Lage, die Krise zu bewältigen; eine Bestandsgefährdung der Unternehmung ist weiterhin nicht zu erwarten. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 6.537 zuzüglich des um die offenen Gewinnausschüttungen geminderten Gewinnvortrags in Höhe von TEUR 38.573 auf neue Rechnung vorzutragen.
Rheinau-Freistett, den 30. September 2023 Brunner Holding GmbH Die Geschäftsführung Helena Brunner Rolf Brunner Konzernanlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Brunner Holding GmbH, Rheinau Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Brunner Holding GmbH, Rheinau, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Brunner Holding GmbH, Rheinau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Achern, 30. September 2023 Schultze
& Braun GmbH
Oksana Miglietti, Wirtschaftsprüfer Bekanntmachung nach § 264 Abs. 3 HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Die Gesellschafterversammlung der Brunner GmbH hat am 28. Juni 2023 einstimmig beschlossen, dass Wahlrecht gemäß § 264 Abs. 3 HGB für die Veröffentlichung gemäß §§ 325 ff. HGB des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2022 in Anspruch zu nehmen. Das Mutterunternehmen, die Brunner Holding GmbH, hat sich bereit erklärt, für die von dem Tochterunternehmen Brunner GmbH bis zum Abschlussstichtag eingegangenen Verpflichtungen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen. Die Brunner GmbH wird in den Konzernabschluss der Brunner Holding GmbH (Mutterunternehmen) einbezogen. Der geprüfte Konzernabschluss und der Konzernlagebericht wird samt dem Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2022 unter dem Mutterunternehmen, der Brunner Holding GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 371704, veröffentlicht.
Rheinau, den 28.06.2023 Brunner Holding GmbH Rolf Brunner Helena Brunner als gesetzliche Vertreter |
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